Erschütterungen und Risse nach der Bundestagswahl ermöglichen Einblicke ins System

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Da ist doch einiges aufgeplatzt gestern in der Berliner Runde und andernorts, wo das Theaterstück „Demokratie“ aufgeführt wird. Der wenig überraschende Erfolg der AFD, der nichts anderes ist, als eine direkte Folge verfehlter Politik, hat die dafür verantwortlichen Altparteien und ihr Herrschaftssystem derart erschüttert, dass sich massive Risse auftaten.

24.09.2017 – In der „Berliner Runde“ am Abend nach der Wahl platzt es aus dem CSU-Spitzenpolitiker Joachim Herrmann heraus: „ARD und ZDF haben die AFD nicht kleingemacht, sondern großgemacht“

Risse bieten – neben einer Schwächung des Tragsystems – einen Einblick in das, was ansonsten verborgen ist und aus Sicht der Bauherren auch verborgen sein soll. In diesem Fall sind es Risse in den Mauern einer Herrschaft, die nun aufmerksamen Beobachtern aufschlussreiche Erkenntnisse über die Abläufe im Inneren des Apparates ermöglichen.

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Bundestagswahl 2017: Eure Prognosen, Meinungen, Ausblicke auf die nächsten 4 Jahre

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Seit 8 Uhr heute morgen sind die Wahllokale geöffnet, Urnen (sic!) stehen bereit, in denen die Bürger ihre Stimme beerdigen sollen. Man kann den Herrschaftsmedien zumindest nicht vorwerfen, dass sie zu wenig Demokratieshow veranstaltet hätten. ARD und ZDF haben bis zur letzten Minute an die Bürger appelliert, ihre eigene Meinung zugunsten einer alternativlosen Nomenklatura in die Tonne zu kloppen.

In Hamburg dienten schon 2013 Mülltonnen zur großflächigen Entsorgung eigener Meinung.

Noch in der letzten 20-Uhr-Ausgabe der Tagesschau am Samstag Abend ließ die ARD es sich nicht nehmen – trotz Verpflichtung zur politischen Neutralität – ein weiteres Mal unter dem Deckmantel der „Nachrichten“, plumpeste „Nazi“-Hetze gegen die AfD zu verbreiten. Ob die andauernde Propaganda gegen die „Rechtspopulisten“ den erwünschten Erfolg hatte oder nicht doch über den bekannten Streisand-Effekt vor allem das Gegenteil bewirkte, müssen Politologen untersuchen. Eines wurde ganz sicher damit erreicht: eine vertiefte Spaltung des Landes, die sich in zunehmender Gewalt auf den Straßen manifestiert.

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„Wie können Sie es mit ihrem Gewissen vereinbaren, immer wieder Kriegspropaganda und Lügen zu verbreiten, MDR?“

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Jubiläumsfest 25 Jahre MDR – Ein kritischer Bürger stellt in einer Publikumsdiskussionsrunde die richtigen Fragen nach Kriegspropaganda, Lügen und Halbwahrheiten, mit denen die öffentlich-rechtlichen Sender in den vergangenen Jahren geholfen haben, Tod und Elend in die Welt zu tragen und uns – wie zu Zeiten der Nationalsozialisten – erneut in eine Konfrontation mit Russland treiben.

Vielen Dank an den mutigen Fragenden, der den richtigen Weg aufzeigt, wie wir als Bürger Druck auf die Anstalten machen können. Bereits im Mai hat Marlene Hilsenrath auf ihrem Blog gezeigt, wie man Gniffke und Konsorten konfrontieren kann. Die Täter dürfen nicht denken, dass sie mit ihrem Treiben unbeobachtet davonkommen. Man stelle sich nur vor, Pegida und Co würden anstatt gegen die Opfer westlicher Kriege, die nun nach Europa strömen, gegen jene auf die Straße gehen, die dieses Elend verursacht haben. Erst wenn wir an diesem Punkt angelangt sind, dass die Bürger zahlreich und vehement gegen Kriegspropaganda und Lügen aufstehen, wird sich etwas ändern.

(Der Audio-Stream des Videos wurde nachträglich in der Lautstärke bearbeitet.)

Die Staatssender beklagen Demonstrationsaufrufe der AFD gegen Angela Merkel

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Die Verlogenheit der regierungsnahen Journaille kennt keine Grenzen der Scham oder Moral. Himmelschreiende Doppelstandards sind keine peinlichen Ausrutscher oder Ausnahmen, sondern die Regel und entlarven damit tagtäglich die ganze Verkommenheit eines Mainstreams, den als korrupt und prostituiert zu bezeichnen wahrlich noch geschmeichelt ist.

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Wer die Kampagne der Staats- und Konzernmedien gegen die AFD nicht durchschaut, wer die Partei und ihre Anhänger als „Nazis“ bezeichnet, ist Opfer einer Feindbildungsstrategie, die im Inneren nach den gleichen Methoden funktioniert wie im Äußeren. Wenn Rainer Rupp und Michael Wolfssohn sich in der Analyse einig sind, dass auf diese Weise der Nationalsozialismus verharmlost wird und eine falsche Analyse des rechten Phänomens zu falschen Erkenntnissen führt, dann sollte das eigentlich gerade jenen zu denken geben, die sich selbst für „Antifaschisten“ halten.

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Planet-Interview: Fake-News von Tom Buhrow?

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Fake-News von Tom Buhrow?

Am 20.09. fand in Köln wieder eine ARD-Pressekonferenz statt, es war die zweite in diesem Jahr. Hier gibt es die Video-Aufzeichnung. Die Mitteilungen der ersten 40 Minuten lassen sich im Wesentlichen auf ARD.de nachlesen. Eine wichtige Rolle nahm ein neues Gutachten von Paul Kirchhof zur „Transparenz des öffentlich-rechtlichen Rundfunks“ ein, es ist hier zu finden (PDF).Die Journalisten hatten bei der PK 60 Minuten Zeit, Fragen zu stellen (Tom Buhrow verließ nach 45 Minuten der Fragerunde das Podium). Ca. ein Dutzend Journalisten waren anwesend, von denen vier Fragen stellten. Ebenfalls kamen Fragen von zwei Journalisten aus dem Chat…

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Das bestellte (Selbst)Zufriedenheits-Zeugnis der ARD

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Transparenz-Gutachten:
Das bestellte (Selbst)Zufriedenheits-Zeugnis der ARD

Die ARD hat das Transparenz-Gutachten des Verfassungsrechtlers Professor Paul Kirchhof veröffentlicht. In dem Gutachten kommt Kirchhof zum Ergebnis, dass ARD und ZDF in Sachen Transparenz bereits jetzt einen hervorragenden Job machen und zuviel Transparenz dem öffentlichen Rundfunk sogar schaden könnte. Der Auftraggeber ARD kann mit dem Gutachten und sich selbst demnach hochzufrieden sein.

…Für die ARD und ZDF ist das Kirchhof-Gutachten ein willkommenes Argument, in Sachen Transparenz mit dem Status quo sehr (selbst)zufrieden zu sein. Die ARD hat bestellt, Kirchhof hat geliefert. Spannend wäre, ob ein anderer Jurist, vielleicht beauftragt und bezahlt vom Verband der privaten Rundfunkanbieter, zu einem anderen Ergebnis kommen würde.

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Der WDR meint, CETA und andere Freihandelsabkommen laufen „unter dem Radar“ und fordert mehr Propaganda von der EU

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wdrDie Frechheit, mit der diejenigen, die die Öffentlichkeit über alle gesellschaftlich relevanten Themen objektiv, umfassend und unparteilich informieren sollten, immer wieder „bedauern“, dass sie selbst Themen unterdrücken, lässt regelmäßig jegliche Scham und Respekt für die Intelligenz der Bürger sowie für den eigenen gesellschaftlichen Auftrag vermissen.

War es vor Kurzem erst Claus Kleber, der durch und durch verlogen „bedauerte“, dass man kaum Zeit habe, über den Krieg im Jemen zu berichten, sind es heute die Propagandisten des WDR, die zu der Erkenntnis gelangt sind, dass CETA und andere Freihandelsabkommen „unter dem Radar laufen“ und prompt „mehr Aufklärungsarbeit“ von der EU fordern.

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Eva Herman und die öffentlich-rechtliche Talkshow-Mechanik

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Wie Bürger, die sich eine eigene, von den Systemdogmen abweichende Meinung erlauben, in einer GEZ-finanzierten Talkshow mit hinterhältigen Methoden regelrecht fertig gemacht werden, das kann man spätestens seit Eva Hermans Rausschmiss bei Johannes B. Kerner wissen. Gerhard Wisnewski nennt Talkshows die „optimale Propagandaform“, wo entweder ausschließlich Propagandisten des Systems dem Volk die Welt erklären oder nach dem Motto „Vier gegen Willi“ Abweichler verbal niedergemacht werden.

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In einem aktuellen YouTube-Video für die Wissensmanufaktur erläutert die ehemalige tagesschau-Sprecherin und ARD-Moderatorin Eva Herman die Mechanismen hinter den Kulissen, die sicherstellen, dass die Bürger keinen offenen oder gar ausgewogenen Diskurs zu sehen bekommen, sondern dass man den Zuschauern Glaubenssätze und alternativlose politische Entscheidungen eintrichtert, die die Redaktionen der Staatssender zuvor festegelegt haben. Vom ausgewählten und in seinem Klatschverhalten animierten Publikum bis zum verdeckten Ohrstöpsel für Regieanweisungen wird nichts dem Zufall überlassen.

Nafeez Ahmed: Wie retten wir den Journalismus?

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Wie retten wir den Journalismus?

Der Journalismus steckt in der Krise. Journalisten wissen das. Und alle anderen auch. Weniger klar ist, was getan werde kann, um dem Journalismus wieder auf die Beine zu helfen.

 …Einer von sechs US-amerikanischen Journalisten vermeidet es, über ein Thema zu schreiben oder zu sprechen, von dem er vermutet, dass es dazu führen könnte, dass er selbst überwacht wird. In Europa gaben 31% der Journalisten zu, sich dazu genötigt zu fühlen, sich aus Furcht vor Repressalien kontroversen Themen nur in abgemilderter Form zu widmen… Wir werden ersetzt von einer neuen Art von journalistisch geschulten PR-Experten. Wo Journalisten nicht Freiberufler werden, wechseln sie aus ihrem Berufsstand ganz in die PR-Branche, wo sie tatsächlich ihren Lebensunterhalt verdienen können...

Also: Die Fake-News-Krise außerhalb der traditionellen Medien wird dadurch befeuert, dass es in der Öffentlichkeit ein wachsendes Unbehagen wegen des Umstandes gibt, dass die traditionellen Medien wie ein System der Propaganda agieren.

…Eine Krise bietet die Chance zu Veränderung. Die Verbannung ist eine notwendige Vorstufe für die Rückkehr zu vergessener Weisheit. Ein Zusammenbruch ist nicht das Ende der Welt, sondern das Ende einer alten Welt, das den Weg freimacht, um eine neue Welt zu erschaffen…

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Nun auch offene Lüge zum Thema „Staatsschulden“ in der ARD

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ard_logoEs gehört zu den regierungsfreundlichen und realitätsklitternden Tatsachen, dass die horrende Staatsverschuldung Deutschlands weder in der täglichen Berichterstattung noch im Wahlkampf ihrer Bedeutung entsprechend thematisiert wird. Während vor und in den Hauptnachrichten regelmäßig schöne und geschönte Wirtschaftsdaten verbreitet werden, wird die horrende Zahl mit den 13 Ziffern notorisch unter den Teppich gekehrt. In der gestrigen Wahlarena log ARD-Moderator Andreas Cichowicz die Schulden kurzerhand auf ihre Hälfte herunter.

Nachdem der erste Zuschauer eine Frage zum Schuldenabbau an den SPD-Möchtegernkanzler Martin Schulz stellte, sah sich Moderator Cichowicz veranlasst, diese Frage mit einer falschen Zahl zu „konkretisieren“. Lediglich „mehr als eine Billion“ Schulden hätte Deutschland, behauptete der ARD-Mann zur besten Sendezeit vor einem Millionenpublikum. In Wahrheit sind Deutschlands Schulden doppelt so hoch und wer jetzt meint, jeder könne sich in einer solchen Frage mal um eine Billion „irren“ oder seine Kollegin Mikich und Martin Schulz wüssten es nicht besser, der glaubt auch, die Staatspropagandisten der ARD würden sich nicht akribisch auf sämtliche zuvor von ihnen ausgewählten (oder ausgeschlossenen) Fragen vorbereiten…

Lügen, Desinformation und Dämon­isierung begleiten militärische Manöver Russlands und der NATO

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Vergangenen Donnerstag haben wir hier an einem von vielen aktuellen Beispielen gezeigt, wie die Kriegspropaganda der ARD mit Lügen, Desinformation und Skandalisierung ein turnusgemäßes, weißrussisch-russisches Manöver zur Landesverteidigung in eine „General­mobil­machung“ umgelogen hat, um der deutschen Öffentlichkeit „den Russen“ einmal mehr – und ganz in der Tradition der Nationalsozialisten – als Bedrohung in den Kopf zu hämmern. Die andere Seite dieser Kriegspropaganda ist das systematische Totschweigen, Relativieren oder Rechtfertigen militärischer westlicher Aggressionen und imperialistischer Ausdehnung durch die NATO.

AURORA17– Homepage des Schwedischen Militärs!

AURORA17 ist laut Janes-Defense das größte Manöver in Schweden seit 23 Jahren und markiert einen entscheidenden Wendepunkt in der militärischen Haltung des Landes. Während Russlands Manöver in den transatlantischen Medien mit falschen Zahlen über 100.000 Teilnehmer zur Bedrohung stilisiert wird, erfährt die deutsche Öffentlichkeit in den GEZ-Medien kein Wort über die NATO-Manöver und Gegendemonstrationen in Schweden. PS-Leser Thomas hat im Propagandamelder seine Sicht auf diese gezielte Desinformation dargelegt…

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Die ARD macht heißen Wahlkampf für GRÜNE und FDP

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ard_logoMan muss sich immer wieder ins Gedächtnis rufen, dass die einzige Berechtigung des sogenannten „Öffentlich-Rechtlichen“ Rundfunks darin besteht, dass man dort journalistischen Grundsätzen der Objektivität, Unparteilichkeit, Meinungsvielfalt und Ausgewogenheit in der Berichterstattung nachkommen soll. Nur auf dieser Grundlage ist die Zwangsfinanzierung durch die Allgemeinheit zu rechtfertigen. Jede noch so oberflächliche Analyse dessen, was ARD, DLF und ZDF den Bürgern tagtäglich vorsetzen, kann aber nur zu dem Schluss kommen, dass sich die Staatssender um diese journalistischen Grundsätzen nicht im Mindesten scheren.

17.09.2017 – In der tagesschau wird zur besten Sendezeit unter dem Deckmantel des „Journalismus“ mit Zwangsgebühren finanzierter Wahlkampf für FDP und GRÜNE verbreitet

Die Kampagnen der Staatssender gegen die AfD, die einst von Wirtschaftsprofessor Bernd Lucke mitgegründet worden war und sich anfangs vor allem gegen den EURO richtete, hatten vom ersten Tag an nur ein Ziel: den Status Quo des Establishments und die „alternativlose“ Regierungspolitik Angela Merkels zu sichern. Während die AfD mit allerlei Verleumdungen und Verzerrungen zu einer neuen NSDAP lackiert und damit die Spaltung der Gesellschaft massiv vorangetrieben wurde, haben die Staatssender auf der anderen Seite monatelang die Wahltrommeln für eine FDP und ihren Parteichef Lindner gerührt, der laut eigenen Angaben in Sachen Flüchtlingskrise exakt die gleichen Ziele verfolgt wie die gleichermaßen neoliberale „Alternative für Deutschland“.

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Klartext, Frau Merkel? – Wie der Staatssender ZDF Diskurs und Demokratie inszeniert *Update*

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zdf_80Die Inszenierung des Schauspiels „Demokratie“ mit aus­ge­wählten Laiendarstellern und hochbezahlten Profis läuft seit mittlerweile fast 70 Jahren „erfolgreich“ auf der ganz großen Bühne der Massenmedien. Ziel des Treibens ist es, dem Pöbel einzureden, er sei der Souverän und habe die Kontrolle über die zentralen Fragen der Gestaltung der Nation – die heute kaum noch „Nation“ genannt werden darf, ohne dass groteske Clowns die Bühne stürmen und „Faschismus“ krakeelen.

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Dabei zeigt ein Blick hinter die maroden Kulissen auf die ungeschminckte Realität, dass die Aufführung so wahrhaftig und tragfähig ist, wie die kurz zuvor gewaltsam abgesetzte Tragödie vom „Tausendjährigen Reich“, die dem wenige Jahre zuvor gescheiterten Stück „Weimarer Republik“ folgte. Ahnt jemand, was als nächstes kommt?

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„Generalmobilmachung“ – wie die Kriegshetzer des WDR ein russisches Manöver zu einer Bedrohung umdeuten

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wdrImmer wenn es darum geht, der deutschen Öffentlichkeit ein Feindbild in die Köpfe zu hämmern, westlichen Im­pe­ri­a­lismus, Aufrüstung, mörderische Sanktionen, Waffenexporte oder Krieg zu rechtfertigen, werden in den Staatssendern in geballter Form Lügen und Propaganda verbreitet. Zu Wort kommen dann nahezu ausschließlich transatlantische Bellizisten, NATO-Propagandisten, „Think-Tank“-Büttel, ver­meint­liche „Experten“ und Politiker, von denen man weiß, dass sie die gewünschten, kriegstiftenden Erzählungen und Verleumdungen in Kameras und Mikrofone sprechen. Im Fall des weißrussisch-russischen Manövers ZAPAD 2017 ist den „Öffentlich-Rechtlichen“ wieder einmal jede Lüge recht.

Bild anklicken, russisches Verteidigungsministerium!

Die fundamentalen Verdrehungen der Wahrheit beginnen bereits dort, wo die NATO nach wie vor als ein „Verteidigungsbündnis“ verkauft wird. Tatsächlich hat die NATO sich niemals verteidigt, sondern nach dem Ende des Warschauer Pakts – der seinerseits nur eine Reaktion auf die Gründung der NATO und die westdeutsche Wiederbewaffnung war -, mehrere Angriffskriege geführt. In einer die Propaganda konstituierenden Verdrehung der Realität wird das avisierte Opfer Russland – wie andere Staaten, die in den vergangenen Jahren von NATO oder USA bedroht, überfallen oder zerstört wurden – als Bedrohung dargestellt, die sodann als Vorwand dient, die eigene imperialistische Ausdehnung zu rechtfertigen.

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Dr. Daniele Ganser bei der ÖDP: Interessenspolitik Russland & USA

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ödp240Die Ökologisch-Demokratische Partei hat Dr. Daniele Ganser am 4. September zu einem Vortrag in die Freiheizhalle nach München eingeladen. Anders als beim letzten Vortrag auf Ein­la­dung der ÖDP im Mai 2016, der sich primär auf die globale Energiepolitik fokussierte, ging es dieses Mal konkret um die Interessen Russlands und der USA und die Gefahren für den Weltfrieden.

„Interessenspolitik Russland & USA“

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Eine mit Atomwaffen hochgerüstete Welt zwingt uns, Konflikte ohne Gewalt zu lösen.

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Norbert Häring: Skandalös willfähriger Tagesschaubericht über resistente Keime im Hühnerfleisch

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Skandalös willfähriger Tagesschaubericht über resistente Keime im Hühnerfleisch

NorbertHäring

Ich habe mir eigentlich vorgenommen, mich nicht mehr aufzuregen über das, was die Tagesschau uns täglich vorsetzt. Aber der Tagesschau-Bericht am Mittwoch (ab Min 10) über antibiotikaresistente Keime in jeder zweiten Geflügelprobe, schlug dem Fass den Boden aus.

Gestützt auf eine Antwort des Landwirtschaftsministeriums auf eine Anfrage der Grünen wird dort von dem Skandal berichtet, dass in der tierquälerischen Massengeflügelhaltung in großem Maßstab antibiotikaresistente Keime gezüchtet werden, die jedes Jahr vielen Menschen den Tod bringen und den Krankenhäusern riesige Probleme bereiten. Sogar Reserveantibiotika würden in der Tiermast eingesetzt und so unbrauchbar gemacht, erfährt man…

Wer nun aber erwartet hätte, dass der Landwirtschaftsminister sich wenigstens in dieser Richtung vor der Kamera rechtfertigen müsste, wegen seiner Verantwortung für diese Riesensauerei, oder wenigstens erklären müsste, was er nun endlich dagegen tun will, der sah sich bitter enttäuscht. …

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Update:
Stellungnahme aus der ARD und Fehlerkorrektur zu resistenten Keimen

Robert Parry: UNO als Wegbereiter des Angriffskriegs

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UNO als Wegbereiter des Angriffskriegs

von Robert Parry                                    Übersetzung: AntiKrieg.com

Viele Menschen wollen immer noch glauben, dass die Vereinten Nationen unparteiische Ermittlungen durchführen und damit vertrauenswürdiger sind als z. B. eigennützige Regierungen, sei es Russland oder die Vereinigten Staaten von Amerika. Aber das Vertrauen in die UN-Agenturen ist nicht mehr angebracht; egal, welche Unabhängigkeit sie früher gehabt haben mögen, gibt es diese nicht mehr, eine Tatsache, die für die jüngsten „Ermittlungen“über den Einsatz syrischer chemischer Waffen relevant ist.

Darüber hinaus gibt auch das weitreichendere Thema des besonderen Schweigens der Vereinten Nationen über eine ihrer primären und ursprünglichen Verantwortlichkeiten, die sie nach den Gräueltaten des Zweiten Weltkriegs übernommen haben, nämlich die Beendigung von Aggressionskriegen, zu denen heute von den Vereinigten Staaten von Amerika und anderen westlichen Mächten organisierte, finanzierte und bewaffnete „Regimewechselkriege“ gehören, wie der Einmarsch in den Irak im Jahr 2003, der Sturz der libyschen Regierung im Jahr 2011 und eine Reihe von Stellvertreterkriegen, eingeschlossen der aktuelle Krieg in Syrien…

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Daniela Dahn: Wie staatsnah ist der öffentlich-rechtliche Rundfunk?

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Aufklärerische Analyse über den Zustand der öffentlich-rechtlichen Medien kommt einmal mehr von Links. Es ist ein durchaus bemerkenswertes Phänomen, dass die systematische und fundierte Analyse unseres nicht nur dysfunktionalen (EU-Krise, soziale Spaltung, etc.), sondern in hohem Maße geradezu verbrecherischen Mediensystems (Kriegspropaganda) eine linke Domäne zu sein scheint. Während von Rechts zwar heftig – und aktuell aus guten Gründen – lamentiert wird, weil man vorwiegend von „links- oder grünversifften“ Journalisten bevormundet wird und eigene politische Ansichten im Mainstream bestenfalls als Objekt für Verzerrung, Skandalisierung, Diffamierung oder Verhöhnung wiederfindet, sind nennenswerte Analysen – insbesondere der Machenschaften in den öffentlich-rechtlichen Anstalten – mit dem Hintergrund konservativer bis rechts­nationaler Weltanschauung vergleichsweise rar.

Kein Unfall, kein Versagen, kein Totschlag – die Wahrheit wird ermordet.

Die heute auf den Nachdenkseiten veröffentlichte und besonders lesenswerte Analyse von Daniela Dahn fokussiert zwar beispielhaft auf die vollkommen verzerrte „Berichterstattung“ über Venezuela, entwirft dabei jedoch zur Einordnung das große Bild der systematischen Verfehlungen von ARD und ZDF, die ihrem öffentlich-rechtlichen Auftrag nicht nachkommen. Dass sie dies nicht tun, ist spätestens seit der Propaganda im Umfeld des westlichen Putsches in der Ukraine – mitsamt dem bis heute andauernden Krieg im Donbass – jedem politisch nicht gerade ignoranten Beobachter klar geworden. Am Ende des umfangreichen Beitrags bleibt allerdings ein Wermutstropfen, denn die Autorin erkennt zwar auch im Falle Venezuelas, dass „die Tagesschau sich wiedermal auf die prowestliche Regierungsseite geschlagen hat“, lässt jedoch die Frage, warum dies immer und quasi ausnahmslos der Fall ist, leider offen. Genau dort aber, in der Erkenntnis, dass die Massenmedien die Wahrheit nicht nur totschlagen, sondern dass sie sie vorsätzlich ermorden und dass sie dafür (niedere) Motive haben, liegt der Ansatz dem verbrecherischen Treiben ein Ende zu setzen.