Der WDR meint, CETA und andere Freihandelsabkommen laufen „unter dem Radar“ und fordert mehr Propaganda von der EU

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wdrDie Frechheit, mit der diejenigen, die die Öffentlichkeit über alle gesellschaftlich relevanten Themen objektiv, umfassend und unparteilich informieren sollten, immer wieder „bedauern“, dass sie selbst Themen unterdrücken, lässt regelmäßig jegliche Scham und Respekt für die Intelligenz der Bürger sowie für den eigenen gesellschaftlichen Auftrag vermissen.

War es vor Kurzem erst Claus Kleber, der durch und durch verlogen „bedauerte“, dass man kaum Zeit habe, über den Krieg im Jemen zu berichten, sind es heute die Propagandisten des WDR, die zu der Erkenntnis gelangt sind, dass CETA und andere Freihandelsabkommen „unter dem Radar laufen“ und prompt „mehr Aufklärungsarbeit“ von der EU fordern.

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Eva Herman und die öffentlich-rechtliche Talkshow-Mechanik

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Wie Bürger, die sich eine eigene, von den Systemdogmen abweichende Meinung erlauben, in einer GEZ-finanzierten Talkshow mit hinterhältigen Methoden regelrecht fertig gemacht werden, das kann man spätestens seit Eva Hermans Rausschmiss bei Johannes B. Kerner wissen. Gerhard Wisnewski nennt Talkshows die „optimale Propagandaform“, wo entweder ausschließlich Propagandisten des Systems dem Volk die Welt erklären oder nach dem Motto „Vier gegen Willi“ Abweichler verbal niedergemacht werden.

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In einem aktuellen YouTube-Video für die Wissensmanufaktur erläutert die ehemalige tagesschau-Sprecherin und ARD-Moderatorin Eva Herman die Mechanismen hinter den Kulissen, die sicherstellen, dass die Bürger keinen offenen oder gar ausgewogenen Diskurs zu sehen bekommen, sondern dass man den Zuschauern Glaubenssätze und alternativlose politische Entscheidungen eintrichtert, die die Redaktionen der Staatssender zuvor festegelegt haben. Vom ausgewählten und in seinem Klatschverhalten animierten Publikum bis zum verdeckten Ohrstöpsel für Regieanweisungen wird nichts dem Zufall überlassen.

Nafeez Ahmed: Wie retten wir den Journalismus?

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Wie retten wir den Journalismus?

Der Journalismus steckt in der Krise. Journalisten wissen das. Und alle anderen auch. Weniger klar ist, was getan werde kann, um dem Journalismus wieder auf die Beine zu helfen.

 …Einer von sechs US-amerikanischen Journalisten vermeidet es, über ein Thema zu schreiben oder zu sprechen, von dem er vermutet, dass es dazu führen könnte, dass er selbst überwacht wird. In Europa gaben 31% der Journalisten zu, sich dazu genötigt zu fühlen, sich aus Furcht vor Repressalien kontroversen Themen nur in abgemilderter Form zu widmen… Wir werden ersetzt von einer neuen Art von journalistisch geschulten PR-Experten. Wo Journalisten nicht Freiberufler werden, wechseln sie aus ihrem Berufsstand ganz in die PR-Branche, wo sie tatsächlich ihren Lebensunterhalt verdienen können...

Also: Die Fake-News-Krise außerhalb der traditionellen Medien wird dadurch befeuert, dass es in der Öffentlichkeit ein wachsendes Unbehagen wegen des Umstandes gibt, dass die traditionellen Medien wie ein System der Propaganda agieren.

…Eine Krise bietet die Chance zu Veränderung. Die Verbannung ist eine notwendige Vorstufe für die Rückkehr zu vergessener Weisheit. Ein Zusammenbruch ist nicht das Ende der Welt, sondern das Ende einer alten Welt, das den Weg freimacht, um eine neue Welt zu erschaffen…

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Nun auch offene Lüge zum Thema „Staatsschulden“ in der ARD

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ard_logoEs gehört zu den regierungsfreundlichen und realitätsklitternden Tatsachen, dass die horrende Staatsverschuldung Deutschlands weder in der täglichen Berichterstattung noch im Wahlkampf ihrer Bedeutung entsprechend thematisiert wird. Während vor und in den Hauptnachrichten regelmäßig schöne und geschönte Wirtschaftsdaten verbreitet werden, wird die horrende Zahl mit den 13 Ziffern notorisch unter den Teppich gekehrt. In der gestrigen Wahlarena log ARD-Moderator Andreas Cichowicz die Schulden kurzerhand auf ihre Hälfte herunter.

Nachdem der erste Zuschauer eine Frage zum Schuldenabbau an den SPD-Möchtegernkanzler Martin Schulz stellte, sah sich Moderator Cichowicz veranlasst, diese Frage mit einer falschen Zahl zu „konkretisieren“. Lediglich „mehr als eine Billion“ Schulden hätte Deutschland, behauptete der ARD-Mann zur besten Sendezeit vor einem Millionenpublikum. In Wahrheit sind Deutschlands Schulden doppelt so hoch und wer jetzt meint, jeder könne sich in einer solchen Frage mal um eine Billion „irren“ oder seine Kollegin Mikich und Martin Schulz wüssten es nicht besser, der glaubt auch, die Staatspropagandisten der ARD würden sich nicht akribisch auf sämtliche zuvor von ihnen ausgewählten (oder ausgeschlossenen) Fragen vorbereiten…

Lügen, Desinformation und Dämon­isierung begleiten militärische Manöver Russlands und der NATO

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Vergangenen Donnerstag haben wir hier an einem von vielen aktuellen Beispielen gezeigt, wie die Kriegspropaganda der ARD mit Lügen, Desinformation und Skandalisierung ein turnusgemäßes, weißrussisch-russisches Manöver zur Landesverteidigung in eine „General­mobil­machung“ umgelogen hat, um der deutschen Öffentlichkeit „den Russen“ einmal mehr – und ganz in der Tradition der Nationalsozialisten – als Bedrohung in den Kopf zu hämmern. Die andere Seite dieser Kriegspropaganda ist das systematische Totschweigen, Relativieren oder Rechtfertigen militärischer westlicher Aggressionen und imperialistischer Ausdehnung durch die NATO.

AURORA17– Homepage des Schwedischen Militärs!

AURORA17 ist laut Janes-Defense das größte Manöver in Schweden seit 23 Jahren und markiert einen entscheidenden Wendepunkt in der militärischen Haltung des Landes. Während Russlands Manöver in den transatlantischen Medien mit falschen Zahlen über 100.000 Teilnehmer zur Bedrohung stilisiert wird, erfährt die deutsche Öffentlichkeit in den GEZ-Medien kein Wort über die NATO-Manöver und Gegendemonstrationen in Schweden. PS-Leser Thomas hat im Propagandamelder seine Sicht auf diese gezielte Desinformation dargelegt…

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Die ARD macht heißen Wahlkampf für GRÜNE und FDP

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ard_logoMan muss sich immer wieder ins Gedächtnis rufen, dass die einzige Berechtigung des sogenannten „Öffentlich-Rechtlichen“ Rundfunks darin besteht, dass man dort journalistischen Grundsätzen der Objektivität, Unparteilichkeit, Meinungsvielfalt und Ausgewogenheit in der Berichterstattung nachkommen soll. Nur auf dieser Grundlage ist die Zwangsfinanzierung durch die Allgemeinheit zu rechtfertigen. Jede noch so oberflächliche Analyse dessen, was ARD, DLF und ZDF den Bürgern tagtäglich vorsetzen, kann aber nur zu dem Schluss kommen, dass sich die Staatssender um diese journalistischen Grundsätzen nicht im Mindesten scheren.

17.09.2017 – In der tagesschau wird zur besten Sendezeit unter dem Deckmantel des „Journalismus“ mit Zwangsgebühren finanzierter Wahlkampf für FDP und GRÜNE verbreitet

Die Kampagnen der Staatssender gegen die AfD, die einst von Wirtschaftsprofessor Bernd Lucke mitgegründet worden war und sich anfangs vor allem gegen den EURO richtete, hatten vom ersten Tag an nur ein Ziel: den Status Quo des Establishments und die „alternativlose“ Regierungspolitik Angela Merkels zu sichern. Während die AfD mit allerlei Verleumdungen und Verzerrungen zu einer neuen NSDAP lackiert und damit die Spaltung der Gesellschaft massiv vorangetrieben wurde, haben die Staatssender auf der anderen Seite monatelang die Wahltrommeln für eine FDP und ihren Parteichef Lindner gerührt, der laut eigenen Angaben in Sachen Flüchtlingskrise exakt die gleichen Ziele verfolgt wie die gleichermaßen neoliberale „Alternative für Deutschland“.

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Klartext, Frau Merkel? – Wie der Staatssender ZDF Diskurs und Demokratie inszeniert *Update*

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zdf_80Die Inszenierung des Schauspiels „Demokratie“ mit aus­ge­wählten Laiendarstellern und hochbezahlten Profis läuft seit mittlerweile fast 70 Jahren „erfolgreich“ auf der ganz großen Bühne der Massenmedien. Ziel des Treibens ist es, dem Pöbel einzureden, er sei der Souverän und habe die Kontrolle über die zentralen Fragen der Gestaltung der Nation – die heute kaum noch „Nation“ genannt werden darf, ohne dass groteske Clowns die Bühne stürmen und „Faschismus“ krakeelen.

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Dabei zeigt ein Blick hinter die maroden Kulissen auf die ungeschminckte Realität, dass die Aufführung so wahrhaftig und tragfähig ist, wie die kurz zuvor gewaltsam abgesetzte Tragödie vom „Tausendjährigen Reich“, die dem wenige Jahre zuvor gescheiterten Stück „Weimarer Republik“ folgte. Ahnt jemand, was als nächstes kommt?

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„Generalmobilmachung“ – wie die Kriegshetzer des WDR ein russisches Manöver zu einer Bedrohung umdeuten

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wdrImmer wenn es darum geht, der deutschen Öffentlichkeit ein Feindbild in die Köpfe zu hämmern, westlichen Im­pe­ri­a­lismus, Aufrüstung, mörderische Sanktionen, Waffenexporte oder Krieg zu rechtfertigen, werden in den Staatssendern in geballter Form Lügen und Propaganda verbreitet. Zu Wort kommen dann nahezu ausschließlich transatlantische Bellizisten, NATO-Propagandisten, „Think-Tank“-Büttel, ver­meint­liche „Experten“ und Politiker, von denen man weiß, dass sie die gewünschten, kriegstiftenden Erzählungen und Verleumdungen in Kameras und Mikrofone sprechen. Im Fall des weißrussisch-russischen Manövers ZAPAD 2017 ist den „Öffentlich-Rechtlichen“ wieder einmal jede Lüge recht.

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Die fundamentalen Verdrehungen der Wahrheit beginnen bereits dort, wo die NATO nach wie vor als ein „Verteidigungsbündnis“ verkauft wird. Tatsächlich hat die NATO sich niemals verteidigt, sondern nach dem Ende des Warschauer Pakts – der seinerseits nur eine Reaktion auf die Gründung der NATO und die westdeutsche Wiederbewaffnung war -, mehrere Angriffskriege geführt. In einer die Propaganda konstituierenden Verdrehung der Realität wird das avisierte Opfer Russland – wie andere Staaten, die in den vergangenen Jahren von NATO oder USA bedroht, überfallen oder zerstört wurden – als Bedrohung dargestellt, die sodann als Vorwand dient, die eigene imperialistische Ausdehnung zu rechtfertigen.

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Dr. Daniele Ganser bei der ÖDP: Interessenspolitik Russland & USA

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ödp240Die Ökologisch-Demokratische Partei hat Dr. Daniele Ganser am 4. September zu einem Vortrag in die Freiheizhalle nach München eingeladen. Anders als beim letzten Vortrag auf Ein­la­dung der ÖDP im Mai 2016, der sich primär auf die globale Energiepolitik fokussierte, ging es dieses Mal konkret um die Interessen Russlands und der USA und die Gefahren für den Weltfrieden.

„Interessenspolitik Russland & USA“

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Eine mit Atomwaffen hochgerüstete Welt zwingt uns, Konflikte ohne Gewalt zu lösen.

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Norbert Häring: Skandalös willfähriger Tagesschaubericht über resistente Keime im Hühnerfleisch

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Skandalös willfähriger Tagesschaubericht über resistente Keime im Hühnerfleisch

NorbertHäring

Ich habe mir eigentlich vorgenommen, mich nicht mehr aufzuregen über das, was die Tagesschau uns täglich vorsetzt. Aber der Tagesschau-Bericht am Mittwoch (ab Min 10) über antibiotikaresistente Keime in jeder zweiten Geflügelprobe, schlug dem Fass den Boden aus.

Gestützt auf eine Antwort des Landwirtschaftsministeriums auf eine Anfrage der Grünen wird dort von dem Skandal berichtet, dass in der tierquälerischen Massengeflügelhaltung in großem Maßstab antibiotikaresistente Keime gezüchtet werden, die jedes Jahr vielen Menschen den Tod bringen und den Krankenhäusern riesige Probleme bereiten. Sogar Reserveantibiotika würden in der Tiermast eingesetzt und so unbrauchbar gemacht, erfährt man…

Wer nun aber erwartet hätte, dass der Landwirtschaftsminister sich wenigstens in dieser Richtung vor der Kamera rechtfertigen müsste, wegen seiner Verantwortung für diese Riesensauerei, oder wenigstens erklären müsste, was er nun endlich dagegen tun will, der sah sich bitter enttäuscht. …

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Update:
Stellungnahme aus der ARD und Fehlerkorrektur zu resistenten Keimen

Robert Parry: UNO als Wegbereiter des Angriffskriegs

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UNO als Wegbereiter des Angriffskriegs

von Robert Parry                                    Übersetzung: AntiKrieg.com

Viele Menschen wollen immer noch glauben, dass die Vereinten Nationen unparteiische Ermittlungen durchführen und damit vertrauenswürdiger sind als z. B. eigennützige Regierungen, sei es Russland oder die Vereinigten Staaten von Amerika. Aber das Vertrauen in die UN-Agenturen ist nicht mehr angebracht; egal, welche Unabhängigkeit sie früher gehabt haben mögen, gibt es diese nicht mehr, eine Tatsache, die für die jüngsten „Ermittlungen“über den Einsatz syrischer chemischer Waffen relevant ist.

Darüber hinaus gibt auch das weitreichendere Thema des besonderen Schweigens der Vereinten Nationen über eine ihrer primären und ursprünglichen Verantwortlichkeiten, die sie nach den Gräueltaten des Zweiten Weltkriegs übernommen haben, nämlich die Beendigung von Aggressionskriegen, zu denen heute von den Vereinigten Staaten von Amerika und anderen westlichen Mächten organisierte, finanzierte und bewaffnete „Regimewechselkriege“ gehören, wie der Einmarsch in den Irak im Jahr 2003, der Sturz der libyschen Regierung im Jahr 2011 und eine Reihe von Stellvertreterkriegen, eingeschlossen der aktuelle Krieg in Syrien…

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Daniela Dahn: Wie staatsnah ist der öffentlich-rechtliche Rundfunk?

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Aufklärerische Analyse über den Zustand der öffentlich-rechtlichen Medien kommt einmal mehr von Links. Es ist ein durchaus bemerkenswertes Phänomen, dass die systematische und fundierte Analyse unseres nicht nur dysfunktionalen (EU-Krise, soziale Spaltung, etc.), sondern in hohem Maße geradezu verbrecherischen Mediensystems (Kriegspropaganda) eine linke Domäne zu sein scheint. Während von Rechts zwar heftig – und aktuell aus guten Gründen – lamentiert wird, weil man vorwiegend von „links- oder grünversifften“ Journalisten bevormundet wird und eigene politische Ansichten im Mainstream bestenfalls als Objekt für Verzerrung, Skandalisierung, Diffamierung oder Verhöhnung wiederfindet, sind nennenswerte Analysen – insbesondere der Machenschaften in den öffentlich-rechtlichen Anstalten – mit dem Hintergrund konservativer bis rechts­nationaler Weltanschauung vergleichsweise rar.

Kein Unfall, kein Versagen, kein Totschlag – die Wahrheit wird ermordet.

Die heute auf den Nachdenkseiten veröffentlichte und besonders lesenswerte Analyse von Daniela Dahn fokussiert zwar beispielhaft auf die vollkommen verzerrte „Berichterstattung“ über Venezuela, entwirft dabei jedoch zur Einordnung das große Bild der systematischen Verfehlungen von ARD und ZDF, die ihrem öffentlich-rechtlichen Auftrag nicht nachkommen. Dass sie dies nicht tun, ist spätestens seit der Propaganda im Umfeld des westlichen Putsches in der Ukraine – mitsamt dem bis heute andauernden Krieg im Donbass – jedem politisch nicht gerade ignoranten Beobachter klar geworden. Am Ende des umfangreichen Beitrags bleibt allerdings ein Wermutstropfen, denn die Autorin erkennt zwar auch im Falle Venezuelas, dass „die Tagesschau sich wiedermal auf die prowestliche Regierungsseite geschlagen hat“, lässt jedoch die Frage, warum dies immer und quasi ausnahmslos der Fall ist, leider offen. Genau dort aber, in der Erkenntnis, dass die Massenmedien die Wahrheit nicht nur totschlagen, sondern dass sie sie vorsätzlich ermorden und dass sie dafür (niedere) Motive haben, liegt der Ansatz dem verbrecherischen Treiben ein Ende zu setzen.

„Hybride Bedrohungen“ – Analysekategorie oder Steigbügelhalter der Militarisierung?

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Hybride Bedrohungen – Analysekategorie oder Steigbügelhalter der Militarisierung?

Die vorliegende Arbeit zeigt beispielhaft, wie die Wissensproduktion innerhalb wissenschaftlicher Einrichtungen der Nato und weiteren ihr und dem westlichen Militär nahe stehenden Institutionen zur Legitimation der Nato und EU-Militär­politik beitragen. Eine konsequente analytische Anwendung des hybriden Bedrohungskonzepts müsste zur Analyse des kombinierten Einsatzes ziviler und militärischer Mittel die Nato-Staaten in gleicher Weise berücksichtigen, wie andere Akteure. Auf diesem Weg ließe sich die qualitative Unterscheidung und scheinbare moralische Überlegenheit im Agieren des westlichen Militärs ebenso dekonstruieren, wie die hierüber beförderten Feindbilder. Die Rolle der Nato in der Entwicklung von Konflikten, die als hybrid bezeichnet werden, zu berücksichtigen, könnte nicht nur dazu beitragen, deren Mitverantwortung hierfür zutage zu fördern, sondern darüber hinaus in Frage stellen, inwiefern zivile Mittel im Dienst militärischer Handlungslogik überhaupt zu einer Konfliktlösung beitragen können. Dadurch, dass diese Aspekte im nachgezeichneten wissenschaftlichen Diskurs nur eine marginale Rolle spielen, wird es möglich, die so geschaffenen Forschungsarbeiten in den Debatten über Sicherheit und Aufrüstung zur Legitimation und Rechtfertigung der hiermit verbundenen Militarisierung heranzuziehen, anstatt nach friedlichen und dauerhaften Konfliktlösungen zu suchen.

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Auch die gestrige Friedensdemo in Ramstein war kein Thema für die öffentlich-rechtlichen Kriegstreiber

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Um die 5000 Menschen demonstrierten gestern in Ramstein gegen verfassungs- und völkerrechtswidrige Kriege und Drohnenmorde durch US-amerikanische Besatzungstruppen von deutschem Boden. Für die transatlantischen Kriegshetzer von ARD und ZDF war dieses jährliche Signal der Friedensbewegung wiedermal kein Thema und man muss schon fast sagen „zum Glück“, denn man kann davon ausgehen, dass jene, die dort protestierten, bestenfalls als „Spinner“, „Verschwörungstheoretiker“, „Populisten“ oder „Radikale“ diffamiert worden wären – wie das in den Massenmordmedien üblich ist.

Ken Jebsen: „Wer, von ARD und ZDF, ist denn heute hier, um für eure GEZ-Gebühren das hier abzubilden?“ (YouTube)

Selbstverständlich war niemand von ARD und ZDF vor Ort – zumindest niemand, der einen Beitrag für die abendlichen Nachrichten erstellt hätte. Die hatten mal wieder Wichtigeres zu „berichten“, darunter Fußball in der Bundesliga und Premier League, ein Filmfestival in Venedig und natürlich die unverzichtbaren Lottozahlen. Wenn Ingo Zamperoni demnächst wieder fragt, wo denn die Friedensbewegung geblieben ist, fühlen sich nur jene nicht komplett für dumm verkauft, die sich von diesen Medien (noch) für dumm verkaufen lassen.

Roland Rottenfußer: Den Schleier der Lüge zerreißen

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Den Schleier der Lüge zerreißen

Meinungs-Monokultur in Deutschland und die subversive Macht der Minderheiten.

 …Den Mörtel in dieser Wand, die uns in der Umfriedung eines „kleinen“, unkreativen Gesellschaftsentwurfs gefangen hält, bilden Systemmedien. Sie tragen Mitschuld an dieser politischen Depression, dieser kollektiven Duldungsstarre durch ihren täglichen Verrat an ihrer eigentlichen Aufgabe, die einmal als Kontroll- bzw. Korrektivfunktion der Medien beschrieben worden ist. Die Medien halten uns in einer von interessierten Kreisen sorgfältig programmierten „Matrix“, einer oberflächlich stabilen Scheinwelt fest. In dieser Matrix scheint es normal, wenn Union und SPD einander abwechseln in einem endlosen Tanz, bei dem mal diese, mal jene Partei führt, ohne dass wir jemals die Chance hätten, das Tanzpaar auszutauschen. Die Medien haben uns gelehrt es für normal zu halten, dass unser genuines Eigeninteresse, die Sehnsucht nach Frieden, Wertschätzung, Existenzsicherheit und gerechtem Lohn im Namen einer inszenierten „Realität“ geopfert werden. In gelenkten Demokratien fällt der Politik die Aufgabe zu, den Radius des Machbaren auf das für die Plutokratie Unschädliche zu begrenzen; Ähnliches leisten Systemmedien, indem sie den Radius des Denkbaren begrenzen….

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Die Propaganda-Matrix des Council on Foreign Relations

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Die Propaganda-Matrix

Ob Russland, Syrien oder Donald Trump: Um die geopolitische Bericht­erstattung westlicher Medien zu verstehen, muss man die Schlüssel­rolle des amerikanischen Council on Foreign Relations (CFR) kennen.

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Im folgenden Beitrag wird erstmals dargestellt, wie das Netzwerk des Councils einen in sich weitgehend geschlossenen, trans­atlantischen Informations­­kreislauf schuf, in dem nahezu alle relevanten Quellen und Bezugs­punkte von Mitgliedern des CFR und seiner Partner­­organisationen kontrolliert werden.

Inhaltsübersicht

  1. Der Council on Foreign Relations
  2. Die CFR-Matrix
  3. Journalisten in der Matrix
  4. Fazit
  5. Literatur

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Wenn ARD-Propagandistin Mikich in einer Wahlkampfrunde mitmischt – Update: Programmbeschwerde

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ard_logoDass die aktuell in den Staatssendern inszenierte Wahlkampf-Farce, die den Bürgern den falschen Eindruck vermitteln soll, sie hätten in diesem Land tatsächlich irgendeinen politischen Einfluss, einen Jahreshöhepunkt der Desinformation und Propaganda darstellt, wird wohl keinen eigenständig denkenden Beobachter verwundern. Manipulative „Moderatoren“ lenken die Diskurse mit vorgegebenen Narrativen, ausgeschlossenen Themen, Suggestivfragen, bekunden ihre Zustimmung und Abneigung oder greifen aktiv ein, wenn es aus ihrer Sicht nötig erscheint, unbequeme Fakten und kausale Zusammenhänge zu unterdrücken oder Ansichten der Regierung noch einmal in die Köpfe der Zuschauer zu betonieren. Dem hanebüchenen Beispiel der ZDF-Kriegshetzerin, Geschichts- und Realitätsfälscherin Maybritt Illner wollen wir an dieser Stelle ein weiteres Paradebeispiel gegenüberstellen, das der Wirtschaftsjournalist Norbert Häring in seinem Blog aufgegriffen hat.

Der Fünfkampf nach dem TV-Duell hieß die Wahlkampf-Show der ARD eigentlich. Propagandistin Mikich mischte jedoch nicht nur durch Themenauswahl und Worterteilung kräftig mit, sondern dozierte kurzerhand selbst, als es darum ging, das deutsche Rentensystem zu verteidigen. Eine Erwiderung Wagenknechts, die man zuvor zur Position der Linken zu diesem heiklen Thema erst gar nicht befragt hatte, waren ebenfalls unzulässig, weshalb die Linken-Spitzenkandidatin sich über facebook äußerte.

In diesem Fall ist es die Propagandistin der ARD, Sonia Mikich, die zeigt, mit welcher entlarvenden Berufsauffassung sie in die „Moderation“ eines Wahlkampf-Streitgesprächs geht. Als Linken-Politikerin Sahra Wagenknecht das deutsche Rentensystem kritisiert und auf Österreich verweist, sieht Mikich sich genötigt zu widersprechen. Willkommen im Staatsfunk ARD!, bei dem es in dieser Frage ganz sicher keinen „Faktencheck“ geben wird, wie ihn auch Norbert Häring nach Wagenknechts Veröffentlichung auf Facebook verschmitzt einfordert – zumindest keinen „Faktencheck“, der auch nur ansatzweise diesen Namen verdienen würde.


Update: Mittlerweile hat Maren Müller von der Ständigen Publikums­konferenz eine Programmbeschwerde eingelegt, in der die vollkommen deplatzierte Parteinahme der WDR-Chefredakteurin Mikich zugunsten der Rentenpolitik der Regierungsparteien detailliert dargelegt wird.

Wenn ZDF-Propagandistin Illner „russischen Großmachtfantasien“ mehr Militär entgegensetzen will

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zdf_80Wenn ZDF-Propagandistin Maybrit Illner am 06.09.2017 in ihrer Wahlkampfshow „Intensiv“ „russischen Großmachtfantasien“ mehr Militär entgegensetzen will, dann zeigt sich wieder einmal die ganze Schamlosigkeit einer verbrecherischen Desinformation und Kriegshetze der GEZ-finanzierten Staatssender.

Nicht nur, dass hier die Realität komplett umgelogen wird, denn es war offenkundig westlicher Imperialismus seitens der USA und EU, der mit Milliarden Euro über viele Jahren in der Ukraine an einem letztlich mit Waffengewalt durchgesetzten Putsch gearbeitet hatte, sondern es ist allein Russland zu verdanken, dass vom Westen unterstützte und teils offen faschistische Mörderbanden nicht bis auf die Krim vordringen und die dort mehrheitlich russische Bevölkerung drangsalieren konnten, wie es heute unter dem Marionettenregime Poroschenkos an der Tagesordnung ist. Ein Paradebeispiel für Geschichtsfälschung, Realitätsklitterung und Propaganda.