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Die Propagandaschau

~ Der Watchblog für Desinformation und Propaganda in deutschen Medien

Die Propagandaschau

Schlagwort-Archiv: Putin

ARD-Programmbeschwerde wegen kritikloser Verbreitung von NATO-Propaganda-Müll

24 Samstag Mär 2018

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ARD, Desinformation, Kriegshetze, Lügen, NATO, Programmbeschwerden, Propaganda, Putin, Russland, Staatsmedien, Verschweigen, Verzerren

ard_logoARD-Programmbeschwerde
wegen kritikloser Verbreitung von NATO-Propaganda-Müll

Datum: 19. März 2018
Von: Volker Bräutigam & Friedhelm Klinkhammer

ARD-Programmbeschwerde wegen kritikloser Verbreitung von NATO-Propaganda-Müll 

https://www.tagesschau.de/ausland/nato-russland-stoltenberg-101.html

Sehr geehrte Rundfunkräte,

der Beitrag referiert Äußerungen des NATO-Generalsekretärs Stoltenberg über die aktuelle Politik Russlands und ist nichts anderes als die Kopie eines Interviews der Springer-Zeitung "Welt“. Essentiale:

    
"Der Anschlag von Salisbury sei "Ausdruck eines bestimmten Musters, das wir seit einigen Jahren beobachten: Russland wird immer unberechenbarer und immer aggressiver“. Nach der Annexion der ukrainischen Halbinsel Krim, der Stationierung von Truppen in Georgien und zahlreichen Cyberattacken gebe es neue, weitere Bedrohungen. Russland führe neuerdings Nuklearwaffen in Militärdoktrin und Militärübungen zusammen. "Das reduziert die Schwelle für den Einsatz von Nuklearwaffen seitens Moskau", sagte Stoltenberg der "Welt am Sonntag“. Es bestehe auch "die Gefahr, dass die russische Regierung sich schrittweise vom Einsatz konventioneller Waffen in Richtung Nuklearwaffen bewegen könnte". Die NATO-Staaten müssten darum ihre Verteidigungsbereitschaft und ihre Fähigkeiten weiter verbessern. "Ich denke, dass Kanzlerin Merkel und ihre Kollegen beim NATO-Gipfel im Juli in Brüssel neue Entscheidungen treffen werden. Wir müssen wachsam und entschlossen sein", sagte der frühere norwegische Ministerpräsident. Russland dürfe sich nicht „ erkalkulieren". "Wir sind jederzeit bereit zu antworten, wenn ein Verbündeter militärisch angegriffen wird. Wir wollen glaubhaft abschrecken. Wir wollen keinen Krieg." Ziel der NATO sei vielmehr die Deeskalation."
Diese Darstellung Stoltenbergs ist faktenwidrig, verlogen und propagandistisch (wie es sich für seinen Job als Kriegshetzer gehört). Weder sind russische Truppen in Georgien stationiert, noch ist die Salisbury-Affäre aufgeklärt. Weder Cyberattacken sind den Russen nachgewiesen, noch ist die friedliche vom Willen der Bevölkerung getragene Krimsezession völkerrechtswidrig oder für die NATO friedensgefährdend. (Fakt ist, dass Putin dort bei den neuesten Wahlen über 90% der Stimmen erhielt. Eine besonders eindrucksvolle Ohrfeige an den kriegsgeilen Westen). Wohlweislich unterschlägt Stoltenberg in seiner Schauer-Geschichte, dass die Bedrohungen und Aggressionen nicht von Russland, sondern regelmäßig von der "Westlichen Werte-Gemeinschaft" ausgehen: Die mit längst bekannten Lügen „begründeten“ Kriege gegen den Irak, Jugoslawien und Libyen, die Unterstützung der Söldnerheere militanter Dschiadisten und Kopfabschneider in Syrien, das massenhafte Morden mit Drohnen, der Überfall des NATO-Staates Türkei auf die Kurden, die Einkreisungspolitik der NATO, die ihren „Zuständigkeitsbereich" inzwischen bis an die russische Grenze erweitert hat und immer mehr Truppen dorthin verlegt, und die Erhöhung der Rüstungsausgaben um 2 %, obwohl die USA, Großbritannien, Deutschland und Frankreich bereits jetzt 850 MRD Dollar, also das 17 fache mehr für Rüstung jährlich ausgeben als Russland... Man könnte angesichts der Faktenlage die irrwitzigen Sprüche des NATO-Mannes als Realsatire abtun, wären sie nicht gar zu primitiv und aggressiv - und damit gefährlich. ARD-aktuell übernimmt nun diese dreisten und abwegigen, die Fakten verdrehenden Äußerungen Stoltenbergs, ohne auch nur den Hauch einer Versachlichung zu versuchen und Richtigstellung zu vermitteln. Die Redaktion lässt nicht die geringste Distanz zu dem Stoltenberg-Quatsch erkennen und verleiht ihm damit den Rang von Faktischen. Damit bestätigt sie erneut, dass sie keine Nachrichtenredaktion des öffentlichen Rundfunks ist, sondern eine Ausgliederung der NATO-Presstelle. Zugleich betätigt sie sich erneut als kritiklose Werberin des Springerverlags. Das widerspricht den Vorgaben des Im Rundfunkstaatsvertrags. In § 11e steht:
"Den Nutzern bietet die ARD mit ihren Onlineangeboten durch unabhängige redaktionelle Auswahl und transparente Nutzerführung Orientierung im Netz. Sie ist von besonderer Bedeutung in einem Medium, das durch eine nicht abzählbare Fülle von Informationen und Diensten sowie durch ein kommerzielles Umfeld geprägt ist."
Der Beitrag ist weder unabhängig noch bietet er eine qualitative „Nutzerführung“ oder gar sachgerechte Orientierung. Er ist nur belangloser Abklatsch bzw. bloße Übernahme eines Interviews eines Verlags-Konzerns, der seit Jahrzehnten für journalistisch fragwürdige, häufig reaktionäre und indiskutabel miese Publizistik und für die arbeitsvertragliche Verpflichtung (!) seiner Journalisten auf das transatlantische Bekenntnis bekannt ist. Weiter ist in den gesetzlichen Bestimmungen zu lesen: "Die Onlineangebote bieten den Rundfunkteilnehmern hochwertige Inhalte der ARD ...... Die ARD will mit ihren Onlineangeboten alle Bevölkerungsgruppen erreichen. Angebotsstrukturierung und Themenauswahl folgen den Kriterien der umfassenden Information, der Themenvielfalt und Programmqualität....“ Es hat keinerlei informatorische Qualität mehr, dass Springerblätter verlogene Geschichten hochjubeln und ein Stoltenberg als Quelle sich regelmäßig mit seinen Übetreibungen lächerlich macht und nicht mal als Staatsschauspieler eine halbwegs hinnehmbare Leistung bringt. Vor dem gesetzlichen Anspruch ist das „Angebot" der Gniffke-Truppe nicht anders zu bewerten als der Stoltenberg-Stuss selbst: eine lächerliche, deswegen aber nicht minder gefährliche Juxnummer. Stoltenberg kann sich noch darauf berufen, für seine Kriegshetze einen Auftrag der Führungsmacht USA und der Regierungen der Mitgliedsländer zu haben. ARD-aktuell hat von Gebührenzahler und Gesetzgeber allerdings kein entsprechendes Mandat zur Lüge und maßlosen Übertreibung und zum bodenosen Abkupfern von Dreck aus der Springer-Presse. Beleg: "Die Onlineangebote entsprechen dem öffentlich-rechtlichen Programmstandard und erfordern eine eigenständige journalistische Leistung“, heißt es im Staatsvertrag. Der Widerspruch ist augenfällig. Möglicherweise werden die Gniffke-Helden sich wieder damit herauszureden versuchen, dass sie doch die Äußerungen Stoltenbergs korrekt repliziert hätten. Wenn der Unsinniges erzähle, sei das nicht ihnen zuzurechnen. Um faule Ausreden sind er und seine Untergebenen ja nie verlegen. Aber wenn denn tatsächlich als Neuigkeit und als „Nachricht“ zu betrachten wäre, dass der NATO-Mann mal wieder Stuss abließ, dann hätte die Redaktion dem Publikum zugleich und als Einordnungshilfe kenntlich machen müssen, dass es sich objektiv um Stuss handelte. ARD-aktuell dürfte das wie üblich bestreiten und sich weiter vorbehalten, dieses argumentative Hintertürchen zu benützen. Das macht klar, dass ARD-aktuell - wie fast alle sogenannten Qualitätsmedien - darauf pfeift, ihre originären aufklärerischen Auftrag ernst- und wahrzunehmen. Jean Jaques Rousseau bezeichnete die Presse als Vierte Gewalt im Staat, neben der Legislativen, der Exekutiven und der Judikativen. Sie habe die Funktion, den Mächtigen auf die Finger zu schauen, ihnen nicht die öffentliche Meinungsbildung zu überlassen und vor allem jene Informationen zu veröffentlichen, die gewöhnlich nicht freiwillig verbreitet würden. Das ist die eigentliche Aufgabe: nicht nur wiedergeben, was andere sagen, sondern Handlungen und Ereignisse einordnen und Zusammenhänge erklären. Diese Aufgabe ist denn auch in den Rundfunkstaatsverträgen ausdrücklich formuliert: „den Zuschauer befähigen, sich ein eigenes angemessenes Urteil über das Weltgeschehen zu bilden." Wie sich zeigt: Davon sind Gniffke und seine Leute meilenweit entfernt, sie plappern kritik- und distanzlos nach, was ihnen Regierungen, politische Eliten oder PR-Agenturen erzählen oder vorkauen. Da wird nicht nachgefasst, da wird nichts mit den objektiven Fakten abgeglichen, nichts eingeordnet, korrgierend interpretiert. Zusammenhänge werden nicht erklärt, Ereignisse nur einäugig betrachtet. Vierte Gewalt? Gniffke und Gefolge verfügen nicht über Eigenständiges. Sie sind Büttel im Rahmen vorfindlicher Machtstrukturen, nichts weiter. Mediales Ausführungsorgan im Rahmen auch von Akzeptanzstrategien für bellizistische Interessen und kriegsbereite Politik, die mit so frechen Lügen arbeitet wie „ mehr Verantwortung übernehmen“, wenn sie mehr militärischen Aufwand und Machtentfaltung gegenüber anderen Ländern meint. Das kriegsbereite Gekläffe eines NATO-Politikers unreflektiert in die Gesellschaft zu tragen, das ist ARD-aktuell-Realität: staatsvertragswidrig, unjournalistisch, amoralisch, verantwortungslos. Mit freundlichen Grüßen F. Klinkhammer, V. Bräutigam

Volker Bräutigam, Jahrgang 1941, ist Journalist. Er startete bei Tages­zeitungen in Süddeutsch­land und landete schließlich beim NDR in Hamburg. 1975-84 war er Redak­teur der Tagesschau, bis 1995 in der N3-Haupt­abteilung Kultur. Von 1996 an Lehr-und Forschungs­auftrag an der Fu Jen Catholic University, Taipeh.
Friedhelm Klinkhammer, Jahrgang 1944, ist Jurist. Von 1975 bis 2008 war er fest­angestellt beim NDR. Er war Gesamt­personalrats- und ver.di-Vorsitzender sowie zeitweise Arbeit­nehmer-Vertreter im NDR-Rundfunk- und Verwaltungsrat.

(Quelle)

ZDF-Volksverhetzer des Tages: Yacin Hehrlein im auslandsjournal

22 Donnerstag Mär 2018

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Kriegshetze, Lügen, Propaganda, Putin, Russland, Staatsmedien, Verschweigen, Verzerren, ZDF

zdf_80Der alltägliche Job eines öffentlich-rechtlichen Schmieren­journalisten ist leicht beschrieben: Finde eine Geschichte, mit der du Propaganda im Sinne der politischen Agenda der Bundesregierung machen kannst, sammle alles, was in dieses Narrativ passt und unterdrücke alles, was diesem Narrativ widerspricht, dann musst du dir um deinen Job keine Sorgen machen.

ZDF 21.03.2018 auslandsjournal

Wenn du jeden Tag damit rechnest,
dass Putin dir Polonium schicken könnte

Dass Russlandhetze in den Staatssendern seit 2014 wieder ganz oben auf der Agenda steht, kann man selbstverständlich auch an den Auslandsmagazinen „Weltspiegel“ und „auslandsjournal“ festmachen. In der gestrigen Ausgabe des auslandsjournal serviert Yacin Hehrlein passend zum Fall Skripal eine Kostprobe seiner Berufsauffassung.

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Wahlen in Russland: Die Tagesschau im Dauer-Erregungsmodus

22 Donnerstag Mär 2018

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Demokratie, Desinformation, Hetze, Propaganda, Putin, Russland, Staatsmedien, Verschweigen, Verzerren

Wahlen in Russland: Die Tagesschau im Dauer-Erregungsmodus

Von Gert Ewen Ungar

Dem deutschen Medien-Mainstream fehlt angesichts der Wahlen in Russland offensichtlich jede Gelassenheit. Unangenehm deutlich tun sich in der Berichterstattung allerdings wieder einmal die GEZ-finanzierten öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten hervor.

… Von neutraler Berichterstattung und sachlicher Information sind die als Berichte getarnten Meinungsbeiträge natürlich auch in Bezug auf die russische Präsidentenwahl weit entfernt. Die Tagesschau wird ihrem Auftrag nicht gerecht. Wieder mal, möchte man hinzufügen…

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In den Fußstapfen von Kaiser und Führer: Die Russland-Hetze deutscher Medien

20 Dienstag Mär 2018

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Demokratie, Desinformation, Hetze, Propaganda, Putin, Russland, Staatsmedien, Verschweigen, Verzerren

Peter Becker im Interview mit Marcus Klöckner: „Russland stellte man als Angreifer hin“

1914 – „… infolge der an­dau­ern­den und be­droh­li­chen Rüs­tung Russ­lands…“ wird Deutsch­land in den Kriegs­zustand versetzt.

…Schon im Vorfeld des ersten Weltkrieges wurde viel gelogen und es gab Propaganda. Karl Kautsky hat in seinem Buch „Wie der Weltkrieg entstand“, das 1919 erschienen und 2014 neu herausgegeben wurde, gezeigt, dass es der Regierung Bethmann-Hollweg gelungen ist, in der Julikrise 1914 ganz Europa der Friedensliebe Deutschlands zu versichern. Dabei hatte man sich mit Österreich und Ungarn längst verschworen, Russland anzugreifen. Russland stellte man als Angreifer hin. Schon damals spielten die Medien eine große Rolle. Heute befinden wir uns in einem ähnlichen Prozess….

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„Nawalny hui, Le Pen pfui“ – Wie die ZDF-Propaganda die Wahl in Russland verdreht

19 Montag Mär 2018

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Desinformation, Propaganda, Putin, Russland, Staatsmedien, Verschweigen, Verzerren, ZDF

zdf_80Verlogenheit und Propaganda rund um die Wahl in Russland sprengen jeden Rahmen der Dokumentationsmöglichkeiten dieses Blogs. Wir können hier nur einzelne Beispiele festhalten, die die ganze Verkommenheit der deutschen Staatssender besonders deutlich machen. Dazu gehört die seit Jahren vorangetriebene Werbung für den Rassisten und Nationalisten Nawalny, bei gleichzeitiger Unterstellung, Russland würde die EU durch die Unterstützung rechter Populisten „destabilisieren“.

ZDF 18.03.2018 heute-journal

Alexej Nawalny ist nach Maßstäben der GEZ-Propaganda der Prototyp eines Rechtspopulisten, ein nationalistischer Scharfmacher und ein offener Rassist, der hierzulande – wäre er Deutscher – mehr als einmal wegen Volksverhetzung und Gewaltaufrufen vor Gericht gestanden hätte und zweifellos auch verurteilt worden wäre.

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„Nicht einmal auf der Krim wurde die 70%-Marke gerissen“ – Wie die ZDF-Propaganda die Wahl in Russland verdreht

19 Montag Mär 2018

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Desinformation, Propaganda, Putin, Russland, Staatsmedien, Verschweigen, Verzerren, ZDF

zdf_80Verlogenheit und Propaganda rund um die Wahl in Russland sprengen jeden Rahmen der Dokumentationsmöglichkeiten dieses Blogs. Es begann Wochen zuvor, setzte sich gestern über den gesamten Tag fort und wird uns sicherlich noch eine Weile begleiten, denn das transatlantisch gesteuerte Gesindel in den Staatssendern hat einen auf Dauer angelegten Auftrag: Deutschland und Russland im Auftrag des US-amerikanischen Imperialismus auf Abstand zu halten.

ZDF 18.03.2018 heute 19 Uhr

Bernhard Lichte: „Nicht einmal auf der Krim wurde die 70%-Marke gerissen“

Prägnanter als mit diesem Beispiel des einschlägig bekannten Bernhard Lichte kann man die vorsätzliche Desinformation kaum aufzeigen. In den sogenannten „Nachrichten“ des ZDF wurde gestern um 19 Uhr  alles herausgekramt, was man nur Negatives „berichten“ konnte – und sei es auch vollkommen unbelegt und unbedeutend – und alles was dieser Propaganda nicht in die Agenda passte wurde unter den Teppich gekehrt. Die Fakten zur Krim: fast 92% (!) Stimmen für Putin bei 64% Wahlbeteiligung. Eine schallende Ohrfeige für das westliche Verbrecherpack, das bis heute von einer „Annexion“ schwadroniert.

Auch die Heute Show reiht sich bei den Kalten Kriegern ein

19 Montag Mär 2018

Posted by Dok in Allgemein, ARD

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Demokratie, Desinformation, Hetze, Propaganda, Putin, Russland, Staatsmedien, Verschweigen, Verzerren

Auch die Heute Show reiht sich bei den Kalten Kriegern ein.
Von Albrecht Müller

So am vergangenen Freitag, den 16. März. Da ging es von Minute 11:30 bis 18:48 zur Sache. Das übliche Putin-Bashing mit voller Unterstützung für die britische Regierung und garniert mit einem Stück von Carolin Kebekus zu RT Deutsch. Das ist ein großer Erfolg für die Propagandisten des Westens beim Feindbildaufbau – jedenfalls sehr viel mehr wert als die 50. Auflage der Agitation bei Bild, der Tagesschau oder ZDFheute. Leser der NachDenkSeiten kennen vermutlich die Methode der Manipulation: Eine Botschaft wird dann besonders glaubwürdig, wenn sie aus verschiedenen Ecken ausgesendet wird. Siehe hier. – Steht Oliver Welke unter Druck des ZDF oder geschieht so etwas aus eigenem Antrieb? Na dann könnten wir ihm noch ein paar Tipps geben….

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WDR-Propaganda: Die Wahl Putins „gilt als ausgemacht“

18 Sonntag Mär 2018

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Desinformation, Propaganda, Putin, Russland, Staatsmedien, WDR, Wortwahl

wdrMit allen Mitteln bemühen sich die transatlantischen Mainstreammedien, die Wahl des russischen Präsidenten zu diffamieren und zu delegitimieren. Wer heute den „Internationalen Frühschoppen“ gesehen hat, bekam von einschlägig bekannten Propagandisten die ganze Litanei an Lügen, Doppelmoral und Desinformation, die man der Öffentlichkeit seit 2014 eintrichtern will.

https://d2isvgrdif6ua5.cloudfront.net/cinemr_com/822118993159385088/360.mp4

Anja Gawlick „An der Präsidentenwahl in Russland haben sich bis zum Mittag knapp 35% der Wahlberechtigten beteiligt. Die Zahl gilt als wichtiger Anhaltspunkt für Putins Rückhalt in der Bevölkerung, weil seine Wiederwahl als ausgemacht gilt.“

Der größte deutsche (und europäische) Staatssender innerhalb der ARD, der WDR, will seinen Hörern in den stündlichen Nachrichten einreden, dass nicht etwa Vladimir Putins Beliebtheit – für die es eine ganze Reihe guter Gründe gibt, die man im Westen lieber totschweigen möchte – der Grund für seine sichere Wiederwahl ist, sondern dass die Wahl von russischen Eliten abgekartet und mit Manipulationen sichergestellt wird. Das Wording in den sogenannten „Nachrichten“ benutzt zwei Methoden: „gilt als“ und „ausgemacht“.

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WDR: „Das klingt für uns komisch, aber die Wahlbeteiligung hat in Russland oberste Priorität“

17 Samstag Mär 2018

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Demokratie, Desinformation, Diffamierung, Doppelmoral, Propaganda, Putin, Russland, Staatsmedien, Verzerren

wdrMit welch billigen Mitteln, Arroganz und Doppelmoral die deutschen Staatssender aktuell versuchen, die morgen anstehende Wahl in Russland in den Dreck zu ziehen, dürfte selbst ein­fäl­tig­sten GEZ-Opfern auffallen. Wenn US-Bimbo Claus Kleber mit seiner non­cha­lanten Attitüde im ZDF heute-journal bereits in einer kurzen Anmoderation eine Litanei an Verleumdungen („Unterdrückung, Manipulation, keine Auswahl“) in deutsche Wohnstuben kotzt, um im gleichen Satz einzugestehen, dass Vladimir Putin – hätte er denn die Möglichkeiten und den Willen – es gar nicht nötig hätte, die Wahlen zu mani­pu­lieren, dann bedarf es wiedermal einer ordentlichen Portion Verblödung, um diese Agitation als „Journalismus“ zu bezeichnen.

https://d2isvgrdif6ua5.cloudfront.net/cinemr_com/821755875879153664/360.mp4

Im WDR5 „Morgenecho“ (Audio oben) haben sich Sabine Stöhr und Thomas Schaaf ein besonderes Frühstücksei für die Zuhörer ausgedacht – und man muss sich beim Anhören bewusst sein, dass diese scheinbar zwanglosen „Interviews“ öffentlich-rechtlicher „Journalisten“ untereinander von vorne bis hinten gescriptet sind. Moskau-Korrespondentin Stöhr liefert vor so einem Gespräch die Fragen nach Köln, die der Moderator im Studio ihr dann in der Live-Sendung serviert.

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So schnell wird man ein «Putin-Troll» oder ein «Assad-Freund»

16 Freitag Mär 2018

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Assad, Demokratie, Desinformation, Kriegspropaganda, Propaganda, Putin, Russland, Syrien, USA, Verschweigen, Verzerren, Wortwahl

So schnell wird man ein «Putin-Troll» oder ein «Assad-Freund»
von Helmut Scheben

Es ist anspruchsvoll, über (Propaganda-)Kriege zu berichten. Es fängt bei der Wortwahl an und hört bei der Prüfung von Quellen auf.

…Wer als Journalist so oft hat feststellen müssen, dass er belogen wurde, hat die professionelle Pflicht, misstrauisch und kritisch zu sein. Doch wer das westliche Kriegsnarrativ hinterfragt und die Propaganda aller Seiten zu durchschauen sucht, wird schnell als «Putin-Troll» oder «Assad-Freund» pauschal disqualifiziert und verunglimpft – exakt im Sinne der medialen Kriegsführung der USA…

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Von Syrien nach Salisbury: Eine angloamerikanische Giftgas-Tournee

13 Dienstag Mär 2018

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Dämonisierung, Desinformation, Propaganda, Putin, Russland, Syrien, Terror, Verschweigen, Verzerren

Auch der Fall Skripal ist so offenkundig inszeniert, dass es einer erheblichen kriminellen Energie bedarf, die richtigen Fragen nicht zu stellen, um erst keine Zweifel an der hanebüchenen Geschichte aufkommen zu lassen. Allein mit Ignoranz und individueller Verblödung einer gleichgeschalteten Journaille ist die gezielte Desinformation auch in diesem Fall nicht zu erklären. Dass die westlichen Mainstreammedien – allen voran ARD und ZDF – diese kriminelle Energie, Verlogenheit und Skrupellosigkeit besitzen, beweisen sie jeden Tag aufs Neue.

Links Khan Sheikoun, Syrien. Rechts Salisbury, Großbritannien. Die Giftags-Propaganda gegen Russland wird von britischen Geheimdiensten in Szene gesetzt.

Das Giftgas-Mem erinnert nicht zufällig an die Brunnenvergifter-Geschichten, mit denen Antisemiten über Jahrhunderte gegen Juden hetzten. Das Ziel ist, Angst und Furcht in der Bevölkerung zu verbreiten und den Feind als besonders hinterhältig und menschenverachtend zu dämonisieren. Dass dann die Nazis zu Giftgas griffen, um ihre Opfer zu vernichten, passt dabei nur allzu gut ins Bild, denn schon der Jugoslawienkrieg wurde von der NATO-Propaganda mit dem emotionalisierenden „Totschlag“-Argument des „Nie-wieder-Auschwitz“ vorbereitet.

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Putin zeigt die Instrumente

07 Mittwoch Mär 2018

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Demokratie, Desinformation, Kriegspropaganda, Lügenpresse, Mediendiskurs, Propaganda, Putin, Russland, Verschweigen, Verzerren

Keine guten Nachrichten für Schlafwandler

Von Ulrich Teusch

Die Rede Wladimir Putins am 1. März 2018 vor der Föderalen Versammlung seines Landes verdient weit mehr Aufmerksamkeit, als ihr in den westlichen Medien bislang zuteil geworden ist. Vor allem verdient sie erheblich größere analytische Anstrengungen, als besagte Medien offenbar zu leisten imstande (oder zu leisten gewillt) sind. Man muss sich – wie so oft – anderswo umschauen, um zu begreifen, was die Ankündigungen des russischen Präsidenten bedeuten.

Worum geht es? Sagen wir es so einfach wie möglich:

Zu Zeiten des Ost-West-Konflikts standen sich in einem bipolaren globalen System die nuklear hochgerüsteten USA und die ebenfalls nuklear hochgerüstete UdSSR gegenüber. Man sprach von einem „Gleichgewicht des Schreckens“. Der Satz „Wer zuerst schießt, stirbt als zweiter“ war an der Tagesordnung. Jedermann war klar: Sollte es zu einem Nuklearkrieg kommen – ob beabsichtigt oder unbeabsichtigt –, würde er nur Verlierer hinterlassen. Er würde zur beiderseitigen Vernichtung führen. Im Englischen sprach man von „Mutally Assured Destruction“, abgekürzt MAD…

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Wie SWP-Propagandist Oliver Meier im ZDF heute-journal die Realität des neuen Kalten Krieges verdreht

02 Freitag Mär 2018

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Desinformation, Kriegspropaganda, Propaganda, Putin, Russland, Staatsmedien, USA, Verschweigen, Verzerren

zdf_80„Seit 5:45 Uhr wird jetzt zurückgeschossen!“, diese Lüge Adolf Hitlers, die mit dem Überfall auf Polen den Beginn des Zweiten Weltkriegs in Europa markiert, ist bis heute stilprägend für westliche Desinformation und Propaganda. Deren zentrale Methode ist die Verdrehung von Aggressor und Opfer. Oliver Meier von der regie­rungs­nahen Propa­ganda­­organisation „Stiftung Wissenschaft und Politik“ (SWP) bewies gestern im heute-journal erneut, dass die Methoden von Hitler und Goebbels bis heute fortleben.

ZDF 01.03.2018 heute-journal

https://d2isvgrdif6ua5.cloudfront.net/cinemr_com/816273679340462080/360.mp4

Schon die Eingangsfrage von Christian Sievers zielte erwartungsgemäß nicht in Richtung Aufklärung der deutschen Öffentlichkeit, welche Motivation und Absicht denn hinter Vladimir Putins Rede zur Lage der Nation stecken mag, in der der russische Präsident neu geplante Waffensysteme vorstellte, sondern sie zielte auf Angstmache. „Hätte er die Möglichkeiten, das auch tatsächlich umzusetzen? Wieviel neue Waffen hat er tatsächlich?“, wollte Sievers als erstes wissen. Damit war die Zielrichtung vorgegeben, Russland als Aggressor zu brandmarken.

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ARD-Programmbeschwerde: ARD-aktuell auf BILD-Niveau

22 Donnerstag Feb 2018

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ARD, Demokratie, Desinformation, Lügen, Mediendiskurs, Programmbeschwerden, Propaganda, Putin, Russland, Staatsmedien, Verschweigen, Verzerren, ZDF

ard_logoARD-aktuell auf BILD-Niveau

Datum: 20. Februar 2018
Von: Volker Bräutigam & Friedhelm Klinkhammer

Programmbeschwerde: 
ARD-aktuell auf BILD-Niveau
https://www.tagesschau.de/inland/jusos-russland-101.html Sehr geehrte Rundfunkräte, „Nachrichtensendungen sind gemäß anerkannten journalistischen Grundsätzen zu gestalten", schreibt der Staatsvertrag vor. Zu diesen Grundsätzen gehört, bei ungesicherten Informationen mindestens zwei Quellen beizuziehen. Bei ihrem Bericht
No-GroKo-Kampagne Jusos dementieren Hilfe aus Russland Stand: 16.02.2018 11:38 Uhr
stützte sich ARD aktuell ersichtlich nur auf eine einzige Quelle, und zwar ausgerechnet auf die BILD Zeitung, eines der widerwärtigsten journalistischen Produkte hierzulande. Die Methode (nicht nur) dieses Drecksblattes ist es, einer anzugreifenden politischen Zielperson eine abträgliche Äußerung/Verhaltensweise anzulasten, und zwar unter Berufung auf Dritte, die nicht greifbar sind. In den Konjunktiv gesetzt, ohne dass sich die Autoren selbst damit identifizieren. Der Vorwurf zwingt den dergestalt Diskreditierten meist zu einem Dementi, das wiederum wird aufgegriffen und rundet die ganze Story ab – und fertig ist die Skandalgeschichte. Im vorliegenden Fall dienen dazu einige E-Mails, für deren Echtheit es keinerlei Nachweis gibt und die mit größter Wahrscheinlichkeit Fälschungen sind. Dass die BILD sie nicht sofort in den Müll warf, sondern öffentlich zitierte, diente dazu, dem Juso-Chef geradezu hanebüchene Dummheit zu unterstellen. Der Zweck dieser Art von Boulevard-Journalismus ist allerdings deutlich: „Semper aliquid haeret,“ es bleibt immer etwas hängen. Da kann der Juso nun soviel dementieren wie er will. Zitat tagesschau.de:
(...) Die Jusos wehren sich gegen Vorwürfe, ihr Vorsitzender Kevin Kühnert habe russische Hilfe für eine Social-Media-Kampagne gegen eine neue Große Koalition angenommen. Die in einem Bericht der „Bild“-Zeitung zitierten E-Mails von Kühnert seien gefälscht, sagte Juso-Sprecher Benjamin Köster. Die Sozialdemokraten prüfen, ob sie eine Anzeige gegen Unbekannt erstatten. „Solche Methoden machen wir nicht, brauchen wir auch nicht“, sagt der Juso-Sprecher. Der SPD-Nachwuchs verwies zudem darauf, dass es technisch nicht möglich sei, von dem genannten Account mit der Endung „jusos.de“ E-Mails zu verschicken.
Echtheit der Mails unbelegt „Bild“ hatte von angeblichen E-Mails berichtet, die dem Blatt zugespielt worden seien, deren Echtheit sich aber nicht belegen ließe. Demnach soll ein Russe namens „Juri“ aus St. Petersburg Kühnert Unterstützung bei der Kampagne gegen die Neuauflage der Großen Koalition angeboten haben. Kühnert habe diese Hilfe gerne angenommen, so der angebliche Informant.
Diskreditiert wird mit dieser Schein-Objektivität und Schein-Distanziertheit auch, was der Juso Kühnert will. Tagesschau.de:
Derweil ist Kühnert auf Werbetour für ein Nein zum Koalitionsvertrag von Union und SPD. Der Vertrag trage nicht zur Lösung wichtiger Fragen zu sozialer Gerechtigkeit oder Klimaschutz bei, sagte Kühnert im Rahmen seiner Tour an der Universität in Göttingen. „Das ist eine mutlose Art der Politik. Sie sorgt dafür, dass die SPD nicht mit Alleinstellungsmerkmalen wahrgenommen wird.“ Mehr als 463.000 SPD-Mitglieder können zwischen dem 20. Februar und 2. März über den Koalitionsvertrag abstimmen.
Es liegt im Interesse des Springer-Konzerns und ersichtlich auch im Interesse der regierungskonformen ARD-aktuell, die Gegner einer Neuauflage der Regierungskoalition abzuwerten und die SPD-Führung medial nach Kräften zu unterstützen. Dazu zählt, dass mittlerweile auch Ortsvereinssitzungen dazu genutzt werden, Frau Nahles ins Bild zu hebeln als angeblich aussichtsreichste Bwerberin um den Parteivorsitz. Unstreitig beteiligt sich hier die Tagesschau an politischem Kampagnenjournalismus. Sie übernimmt einfach eine Behauptung der BILD-Zeitung, die selbst von diesem Drecksblatt nicht als beweisbar deklariert wird. Wenn man sich an frühere Fälschungen der BILD erinnern wollte, könnte man sogar auf den Verdacht kommen, auch die hier genannten E-Mails aus Russland seien im Hause Springer produziert worden. Aber ARD-aktuell erinnert nicht an Früheres, sondern macht hier auch noch kostenlos und vollkommen grundlos Werbung für das Drecksblatt. Von Sachlichkeit und Verpflichtung zur Wahrhaftigkeit, wie in den Programmrichtlinien vorgegeben, ist dieses Nachrichten-Surrogat der ARD-aktuell meilenweit entfernt. Volker Bräutigam, Friedhelm Klinkhammer

Volker Bräutigam, Jahrgang 1941, ist Journalist. Er startete bei Tages­zeitungen in Süddeutsch­land und landete schließlich beim NDR in Hamburg. 1975-84 war er Redak­teur der Tagesschau, bis 1995 in der N3-Haupt­abteilung Kultur. Von 1996 an Lehr-und Forschungs­auftrag an der Fu Jen Catholic University, Taipeh.
Friedhelm Klinkhammer, Jahrgang 1944, ist Jurist. Von 1975 bis 2008 war er fest­angestellt beim NDR. Er war Gesamt­personalrats- und ver.di-Vorsitzender sowie zeitweise Arbeit­nehmer-Vertreter im NDR-Rundfunk- und Verwaltungsrat.

(Quelle)

Ergänzend sei angemerkt, dass die ARD tagesschau mit keinem einzigen Wort über den nunmehr erwiesenen Fake der Titanic berichtet!

Gabriele Krone-Schmalz: Die Konfrontationspolitik gegenüber Russland und die Medien

17 Samstag Feb 2018

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Demokratie, Desinformation, Kriegshetze, Kriegspropaganda, Mediendiskurs, Propaganda, Putin, Russland, Staatsmedien, Verleumdung, Verschweigen, Verzerren

Die Konfrontationspolitik gegenüber Russland und die Medien

Gabriele Krone-Schmalz auf der IALANA Medientagung

In der deutschen Medienlandschaft ist das Wort „Russlandversteher“ zum Schimpfwort geworden. Ganz wie in den Zeiten des Kalten Krieges, wird die Bedrohung aus dem Osten propagiert und die Welt in „böses Russland“ und „guter Westen“ aufgeteilt.

Gabriele Krone-Schmalz (ehem. Moskau-Korrespondentin und Moderatorin der ARD) tritt seit Jahren für gute Beziehungen zu unserem Nachbarn Russland ein. In ihrem Vortrag auf der IALANA Medientagung referiert sie über die Konfrontationspolitik gegenüber Russland und die Rolle, die die Medien dabei spielen.

Vom 26.-28.01.2018 fand die IALANA Medientagung in Kassel statt. 350 interessierte BesucherInnen nahmen Teil und folgten aufmerksam dem dichten und hochinteressanten Programmteilen mit vielen äußerst informativen Referaten kompetenter Gäste. Es ging um das Thema „Krieg und Frieden in den Medien“ und die Frage: Kann man ein Leitbild „Friedensjournalismus“, der Wahrheit verpflichtete und deeskalierende Berichterstattung etablieren? Anlass für die Tagung war nicht zuletzt auch die unumstößliche Tatsache, dass das Vertrauen in die Berichterstattung der deutschen Medien zweifelsohne nachgelassen hat.

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ARD-Programmbeschwerde: russophobe Propaganda

16 Freitag Feb 2018

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ARD, Desinformation, Programmbeschwerden, Propaganda, Putin, Russland, Staatsmedien, Verschweigen, Verzerren

ard_logoARD-aktuell
russophobe Propaganda

Datum: 14. Februar 2018
Von: Volker Bräutigam & Friedhelm Klinkhammer

ARD-aktuell - russophobe Propaganda 

https://www.tagesschau.de/ausland/niederlande-aussenminister-101.html

Sehr geehrte Rundfunkräte,

der niederländische Außenminister Zijlstra ist nach einer Lüge über ein angebliches Treffen mit Russlands Präsident Putin zurückgetreten. Die Story über dessen "Groß-Russland"-Äußerung habe er "geborgt", hieß es bei "Tagesschau.de“.

Der Minister, der ehemals für den Ölriesen Shell tätig gewesen war, hatte auf einer Konferenz erklärt, an dem Treffen mit Putin und dem ehemaligen Shell-Chef Jeroen van der Veer habe er "im Hintergrund als Assistent" teilgenommen. Dabei habe er klar Putins Antwort auf die Frage gehört, was er unter "Groß-Russland" verstehe. Putin habe gesagt, dass er zu "Groß-Russland" zurückwolle und dass dazu gehöre: "Russland, Weißrussland, die Ukraine und die baltischen Staaten". Auf Grundlage dieser angeblichen Äußerungen Putins hatte Zijlstra Russland aggressive Absichten unterstellt und davor gewarnt.

Die Geschichte habe er von jemandem "geborgt", der im Gegensatz zu ihm tatsächlich in der Datscha zugegen gewesen sei und ihm davon erzählt habe, sagte Zijlstra. Diese Quelle habe er schützen wollen. Zugleich hielt er daran fest, dass er Putins "Worte im Großen und Ganzen richtig wiedergegeben" habe.

ARD-aktuell hätte wissen müssen, dass es sich bei dieser neuen Version der „Großrussland"-Story auch wieder nur um eine Lüge handelte, die dem Publikum nicht ohne entsprechende Erklärung hätte serviert werden dürfen. Der Ex-Außenminister behauptet fälschlich, er "habe Putins Worte "im Großen und Ganzen" richtig wiedergegeben." Der Zeuge, der die Worte Putins wirklich gehört hat und auf den sich der Ex-Außenminister stützte, beschreibt die Geschichte nämlich gänzlich anders. Jeroen van der Veer, Vorstandschef des Weltkonzerns Shell: "Herr Zijlstra hat die Worte von Präsident Putin über Groß-Russland aggressiver ausgelegt, als ich sie selbst damals in der Datscha gehört habe. In der Tat ist meine Erinnerung, dass Präsident Putins Bemerkung historisch gemeint war". Jeroen van der Veer darüber in einer Mail am Montag: "Andere Interpretationen (in einem aggressiven Sinn) sind weder meine noch meine Verwendung von Wörtern." (Quelle: "de Volkskrant", Artikel der online-Ausgabe vom 13. Februar 2018, 16.03 Uhr).

Tagesschau. de stellte ihren Bericht erst zwei Stunden nach der Erklärung van der Veers online. Die Redaktion hatte also Kenntnis von der durch den Shell-Chef bezeugten Bezugnahme Putins auf die russische Geschichte und davon, dass der niederländische Ex-Außenminister sich nur mit einer erneuten Unaufrichtigkeit aus seiner Lügengeschichte herauszureden versucht hatte. Die Redaktion machte diese aber nicht als Lüge kenntlich und übernahm sie damit faktisch als zutreffend. Das stellt einen neuen, vorsätzlich russophoben Propagandaakt der Gniffke-Truppe dar. Von redaktioneller Fahrlässigkeit ist angesichts der eindeutigen Informationen aus den Niederlanden nicht auszugehen.

Die propagandistische antirussische Ausfälligkeit auf tagesschau.de ist ein weiterer Beitrag im Rahmen der systematischen Dämonisierung Putins. Diesmal sogar im Bunde mit niederländischem rechten Scharfmachern. Ersichtlich sind für die propagandistischen Aktivitäten der ARD-aktuell Dümmlichkeit und Plumpheit keine Ausschlusskriterien mehr, es geht nur noch um die Wirkung dieses hetzerischen Dauerfeuers.

Es liegt unbezweifelbar eine Verletzung des Programmauftrags ("der Völkerverständigung dienen") und der Programmrichtlinien ("sachlich, vollständig, der Wahrheit verpflichtet und nach journalistischen Grundsätzen informieren") vor.

Sie, als Rundfunkräte damit beauftragt, die Einhaltung des gesetzlichen Programmauftrags und der Programmrichtlinien zu überwachen, haben sich bisher in allen vergleichbaren Affären vom Management des NDR und ARD-aktuell einseifen lassen. Wir gehen davon aus, dass Sie sich das auch diesmal wieder gefallen lassen. Aufrichtigkeit und Charakterstärke stellen eben auch bei der Berufung zum Rundfunkrat kein zwingendes Eignungskriterium dar. Da unterscheiden Sie sich kaum vom derzeitigen Klüngel in der SPD- und CDU-Spitze. Von der "Linken" ist ja bedauerlich niemand in Ihrem Gremium vertreten.


Mit freundlichen Grüßen

F. Klinkhammer, V. Bräutigam


Volker Bräutigam, Jahrgang 1941, ist Journalist. Er startete bei Tages­zeitungen in Süddeutsch­land und landete schließlich beim NDR in Hamburg. 1975-84 war er Redak­teur der Tagesschau, bis 1995 in der N3-Haupt­abteilung Kultur. Von 1996 an Lehr-und Forschungs­auftrag an der Fu Jen Catholic University, Taipeh.
Friedhelm Klinkhammer, Jahrgang 1944, ist Jurist. Von 1975 bis 2008 war er fest­angestellt beim NDR. Er war Gesamt­personalrats- und ver.di-Vorsitzender sowie zeitweise Arbeit­nehmer-Vertreter im NDR-Rundfunk- und Verwaltungsrat.

(Quelle)

ARD & ZDF unterdrücken Skandal um Lüge und Rücktritt des nieder­ländischen Außenministers Zijlstra

15 Donnerstag Feb 2018

Posted by Dok in ARD, ZDF

≈ 32 Kommentare

Schlagwörter

Desinformation, Kriegspropaganda, Lügen, Putin, Russland, Staatsmedien, Verschweigen, Verzerren, ZDF

Am Dienstag musste der niederländische Außenminister Halbe Zijlstra zurücktreten, nachdem er einer verleum­derischen und kriegstreiberischen Lüge überführt wurde. Für die Verbrecher von ARD und ZDF ist der Skandal so unangenehm, dass sie den Vorgang in den sogenannten „Nachrichten“ komplett verschweigen und in ihren Webangeboten Zijlstras Lüge gezielt weiterverbreiten.

ARD und ZDF verstecken den Skandal in den Tiefen ihres Web-Angebots und täuschen die Leser zudem über den eigentlichen Inhalt der Lüge. In den sogenannten „Nachrichten“ wurde der Fall komplett unterdrückt.

Der Fall Zijlstra ist ein weiteres Paradebeispiel, wie ARD und ZDF aus politischen Motiven gezielt Nachrichten unterdrücken und verfälschen, die sie unter anderen Vorzeichen tagelang aufgebauscht hätten. Wäre der überführte Lügner kein Alliierter der deutschen Regierung, sondern ein Minister oder Berater Donald Trumps oder Vladimir Putins, dann hätte die Staatssender mit diesem Rücktritt zweifellos ihre Kampagnen gegen die beiden Feindbilder gefüttert.

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Wie die Nazienkel in ARD und ZDF den 75. Jahrestag der Niederlage von Stalingrad für aktuelle Propaganda gegen Russland missbrauchen

02 Freitag Feb 2018

Posted by Dok in ARD, ZDF

≈ 32 Kommentare

Schlagwörter

Diffamierung, Doppelmoral, Hetze, Propaganda, Putin, Russland, Staatsmedien, ZDF

Die Schamlosigkeit mit der in ARD und ZDF seit dem westlichen Putsch in Kiew und seinen desaströsen Folgen wieder gegen Russland gehetzt wird, kennt bekanntlich keine Grenzen. Auch die kriegsentscheidende Niederlage der 6.Armee in Stalingrad heute vor 75 Jahren bildet da keine Ausnahme, sondern markiert mit ihren schäbigen Nuancen einen neuen Tiefpunkt moralischer Verkommenheit.

Richtig gelesen: „Russland begeht Stalingrad-Gedenken“ und nicht etwa „Russland und Deutschland begehen Stalingrad-Gedenken“. Die Bundesregierung sieht keinen Grund, die Opfer zu ehren (sind ja nur „Bolschewiken“ und „slawische Untermenschen“ und keine Juden) und ihre Staatssender benutzen den Tag für schäbige Krittelei und politische Hetze.

Es sind die einschlägig bekannten Bernhard Lichte und Birgit Virnich, die in den Hauptnachrichten der GEZ-Sender statt Dankbarkeit und Respekt für den leid- und aufopferungsvollen Verteidigungskampf der Russen aufzubringen und in Berlin einmal nachzufragen, warum die Bundesregierung nicht in angemessener Weise vor Ort gedenkt, den deutschen Zuschauern einmal mehr Doppelmoral und Diffamierungen vorsetzen.

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Woher dieser Hochmut? Überlegenheitsgefühle gegenüber Russland sind wieder im Kommen

16 Dienstag Jan 2018

Posted by Dok in Allgemein

≈ 14 Kommentare

Schlagwörter

Demokratie, Desinformation, Gekaufte Journalisten, Mediendiskurs, Propaganda, Putin, Russland

Woher dieser Hochmut?

Überlegenheitsgefühle gegenüber Russland sind wieder im Kommen.

Nationalsozialistisches Propagandaplakat zum deutschen Machtanspruch in Europa, um 1941
– Nationalsozialistisches Propagandaplakat zum deutschen Machtanspruch in Europa, um 1941

… Angesichts der immer dreisteren Russophobie in den großen deutschen Medien muss man sich fragen: Haben wir die Lektion unserer Großeltern und Eltern nicht gelernt, die elendig in den Schützengräben von Stalingrad, Leningrad und Berlin verreckt sind? Kann ein Deutscher bei klarem Verstand es schweigend hinnehmen, dass deutsche Soldaten nach Litauen, direkt an die Grenze zu Russland entsandt wurden? Wo sind sie, die Günter Grass und Heinrich Böll von heute, die sagen, Frieden und Entspannung mit Russland und „Nie wieder Krieg!“, schon gar nicht an der Seite einer kriegshungrigen ukrainischen Führung!…

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Michael Radke
Hand- & Kopfwerker, Pädagoge
Freidenker, Philosoph, Aufklärer

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