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Deutsche Medien sind weder unabhängig, noch objektiv. Sie betreiben auf unterschiedlich aggressive Art und Weise gezielte Meinungsmache.

Die Propagandaschau hat sich zum Ziel gesetzt, die eklatantesten Fälle von politischer Propaganda und Meinungsmanipulation zu dokumentieren, um Bürger zu sensibilisieren und auf die Massenmedien Druck auszuüben, damit diese objektiver und unabhängiger berichten.

Die Propagandaschau beschränkt sich deshalb auf die in den Kategorien aufgelisteten, am weitesten verbreiteten Medien. Wenn du es für sinnvoll hältst, ein weiteres Medium in den Kategorien aufzulisten, sende uns eine kurze Begründung und ein Beispiel für dessen Propaganda.

Die Propagandaschau konzentriert sich auf die wesentlichen politischen Themen von allgemeinem Interesse und wird vornehmlich Fälle dokumentieren, in denen die Propaganda sich gegen die Fundamente unserer freiheitlichen, demokratischen, sozialen und friedlichen Grundordnung wendet.

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6831 Gedanken zu “Propaganda melden!”

  1. „Lokführer-Chef (Aha-Chef?! Schwachsinn) Claus Weselsky…“
    http://www.n-tv.de/wirtschaft/Die-Strategie-des-Bahnsinnigen-article13923506.html
    Interessente Vergleiche werden da gezogen.

    Der Fortlauf der Diffamierung ähm medialen Berichterstattung:

    • Weselsky hat Krebs.
    • Es wurden streikende Phantomlokführer an verschieden wechselnden Lokalitäten gesichtet, von Weselsky instruiert, bereits letzte Woche zu streiken.
    • Weselsky schläft lange aus.
    • Es wurden streikende Lokführer am Berliner Hauptbahnhof gesehen.
    • Weselsky wird von einem deutschen 108jährigen Arzt behandelt.
    • 3 streikende Lokführer wurden an einem Getränkeautomaten in der Wartehalle im Würzburger Bahnhof fotografiert.
    • Es wurden streikende Lokführer erwischt, als sie ihre Loks im Leipziger Bahnhof abstellten.
    • 10 Lokführer wurden an der Information am Frankfurter Flughafen aufgegriffen und werden nun beschuldigt im geheimen gestreikt zu haben.
    • Weselsky hat einen Hirntumor.
    • 2 Phantomlokführer wurden beim Vorbeigehen an der DB-Hauptzentrale gefilmt – leider sind die Aufnahmen sehr verwackelt.
    • Es wurden streikende Lokführer in Hamburg beobachtet als sie aus den Zügen stiegen.
    • Weselsky sagt, dass Tarifverträge die in den 60er Jahren geschlossen wurden sinnvoll waren.
    • Streikende Phantomlokführer wurden bereits am Montag beim Überschreiten der Türschwelle im Münchner Hauptbahnhof beobachtet.

  2. Angebliche russische Invasion: Frankfurter Rundschau lügt mit Panzer-Falschbild http://blauerbote.com/2014/11/07/angebliche-russische-invasion-frankfurter-rundschau-lugt-mit-panzer-falschbild/

  3. Ein Ereignis – zwei Arten der Berichterstattung: http://www.youtube.com/watch?v=AlYRdh4u0JM

  4. lugnich sagte:

    Hier dringt mal wieder eine Panzerkolone von Russland in die Ukraine ein:

    m.focus.de/politik/ausland/ukraine-krise-kiew-panzerkolonne-dringt-von-russland-in-die-ukraine-ein_id_4257371.html

    Der Fokus bleibt eine stets zuverlässige Kraft,wenn es um anti Russische Hetze und Propaganda geht.

  5. Pefen Condoor sagte:

    Million Mask March

    Eine Suche auf der Homepage des ZDF ergab – Keinen Treffer
    Eine Suche auf der Homepage der ARD ergab – Keinen Treffer
    Eine Suche bei Arte TV – erfolglos

    Sogar die meisten Zeitungsverlage haben zwar etwas verhalten, aber korrekt darüber und auch über die massiven Proteste gegen die neoliberale Austeritätspolitik in Belgien berichtet.

    Aber unser Zwangsfernsehen hat wohl einen Konsens darüber getroffen, dass Demonstrationen, die nicht in das politische Konzept der GroKo passen ignoriert werden sollen.

    Und natürlich hat auch auch rtdeutsch.com darüber berichtet!
    Hier sieht man schon, dass es nützlich ist auch diese Nachrichtenquelle anzuzapfen, sogar wenn man dagegen voreingenommen ist, da man auf jeden Fall zusätzliche Informationen erschließt, die uns A von ARD und ZDF vorenthalten werden.

    • Blaue öffentlich-rechtliche Lügner sagte:

      Suchen Sie (und alle anderen Leserinnen und Leser der Propagandaschau) mal etwas zum Thema eGk und zentrale Speicherung aller Patientenakten bei der gematik bzw. Arvato (Bertelsmann/Mohn-Sippe) im Programm von ARD und ZDF. Sie werden staunen. Das ist organisierte Kriminalität!

      Fündig werden Sie zu dem Thema sicher unter
      http://stoppt-die-e-card.de/

    • Jetzt ist Weselsky endgültig geadelt! Bei einer Direktwahl des Bundeskanzlers hätte er meine Stimme ;-)

  6. Mac Fuckus sagte:

    Im Nachrichten-Bordell des Focus knallt es wieder aus allen Rohren gen Russland:

    Kiew: Panzerkolonne dringt von Russland in die Ukraine ein
    http://www.focus.de/politik/ausland/ukraine-krise-kiew-panzerkolonne-dringt-von-russland-in-die-ukraine-ein_id_4257371.html

  7. Sabine Adler mal wieder

    http://www.deutschlandfunk.de/juden-in-der-ostukraine-warum-sie-nicht-von-moskau-gerettet.691.de.html?dram:article_id=302076

    Ein Radiobericht über Juden im ukrainischen Dnepropetrowsk.

    Leider lässt sich nicht genau sagen, ob manche Sätze einfach von ihr kommen und ob sie den Interviewten in den Mund gelegt wurden. Einige Aussagen sind ganz klar Ihre manipulativen Interpretationen. Beispiele:
    Titel: Warum sie nicht von Moskau gerettet werden wollen
    Geht es nun um Russen oder um Juden?: Russland gibt vor, die Ukraine vor den Antisemiten des Maidan bewahren und Russen in der Ukraine beistehen zu müssen. Doch die Juden in der Ostukraine bedürfen keines Schutzes, wie sie selbst sagen. Der jüdischen Gemeinde in Dnepropetrowsk geht es heute gut – auch ohne russischen Beistand.
    Die Juden in Dnepropetrowsk wollen gehört werden. Zum Beispiel wenn sie sagen, dass sie keinerlei Schutzes bedürfen, erst recht nicht durch Russland, das vorgibt, die Ukraine vor den Antisemiten des Maidan bewahren und Russen in der Ukraine beistehen zu müssen. Die angebliche Hilfsbereitschaft des Kremls lässt bei ihnen die Alarmglocken läuten.
    Und noch einmal: Der jüdischen Gemeinde geht es heute gut – auch ohne russischen Beistand. **
    Jetzt gehts los. Unglaubliche Verharmlosung der Rechten in der ukr. Regierung sowie eine Verknpfung des Holocaust mit der Sowjetunion: **Das Holocaust-Museum, der einzige schwarz ausgekleidete Raum in dem ansonsten lichthellen Menorah-Komplex, erinnert an die Shoah. Und an das überaus ambivalente Verhältnis zwischen Juden und Sowjetmacht, das der Schlüssel für den Antisemitismus im ukrainischen Nationalismus ist.

    Weiter gehts: **Es ist dieser Zusammenhang, den ukrainische Nationalisten bis heute immer wieder herstellen: Sie sagen Juden und meinen Bolschewisten, deswegen bleiben ukrainische Juden, wie Oleg Rostowzew in Dnepropetrowsk, ganz ungerührt, wenn vom Antisemitismus die Rede ist. Der Antisemitismus ist ein Antibolschewismus, ein Antisowjetismus.

    „Der ukrainische Nationalismus war antisemitisch, weil Juden als prosowjetisch galten. In den 1930er-Jahren hat die Organisation der Ukrainischen Nationalisten (UON) von Stepan Bandera Juden als prosowjetische, kommunistische russische Lobbyisten angesehen. Weswegen sie alles andere als geliebt wurden.“**

    Leider lässt es sich im Tondokument nicht nachvollziehen, ob das wirklich so gesagt wurde.

    Als Abschluss:Die Juden in Dnepropetrowsk haben schon viel Grund zur Furcht gehabt, das angeblich faschistische Regime in Kiew ist ihre geringste Sorge.

    Manche sehen es anders:

    Kein Wunder:

  8. Die ZEIT macht eine verlogene „Umfrage“ zum Bahnstreik per E-Mail. Verlogen deshalb, weil man im Ergebnis dieser Fragestellung nur eine negative oder neutrale, aber keine positive Haltung zum Streik einnehmen kann.

    Die Suggestivfrage lautet: „Verärgert Sie der erneute Streik der Lokführergewerkschaft? -> Ja -> Nein.

    Garniert wird das Ganze mit drei kostenlosen ZEITungen…. Man wird also dafür, daß man sich als Propagandainstrument miißbrauchen läßt, mit noch mehr Propaganda frei Haus belohnt.

    http://picload.org/view/cacdiwr/zeitumfrage.jpg.html

    • Spitz passt auf! sagte:

      „Kann das Niveau der ZEIT noch weiter sinken?“ -> Ja -> Nein.

      • anonymuus sagte:

        Das ist wirklich eine Kapitulationserklärung.
        Die versuchen (offenbar mit Blick auf ihre Werbepartner) mit allen Mitteln die Auflage zu halten, und sei es indem sie ihren Papiermüll verschenken.

        The End Is Near !

    • Das ist sowieso vollkommen sinnlos. „Nehmen Sie Stellung“ – ja wie denn? „Verärgert Sie der Streik?“ – Ja, Nein, was sagt das aus? Verärgert, weil betroffen? Weil von den Medien aufgehetzt? Weil auf das Gegeneinander-Ausspielen hereingefallen („die verdienenen doch gut, erst recht der Anführer“)? Nicht verärgert, weil einfach nicht betroffen? Weilm Verständnis für das Anliegen? Weil sogar sympathisierend? Wieviel Uhr ist es? a) 15 Uhr b) nicht 15 Uhr.

    • Spitz passt auf! sagte:

      Diese „Medien“ versuchen uns einzuhämmern, das die GDL am Streik schuld sei. Dabei hat gestern eine Richterin geurteilt, dass die Lokführer das Recht auf eine eigene Gewerkschaft haben und sich nicht mit der EVG-Arschkriechergewerkschaft zusammen tun müssen. Die EVG hat sich aus den Überresten der „Transnet“ gebildet. Der Transnet sind die Mitglieder weggerannt, weil sie die Beschäftigten zu Gunsten der Deutschen Bahn betrogen hat.

  9. Focus gibt Meldung des ukrainischen Militärsprechers als Schlagzeile raus http://blauerbote.com/2014/11/07/focus-gibt-meldung-des-ukrainischen-militarsprechers-als-schlagzeile-raus/

  10. anonymuus sagte:

    Kiew: Panzerkolonne dringt von Russland in die Ukraine ein

    12.33 Uhr: Eine Kolonne von 32 Panzern ist nach Angaben aus Kiew am Freitag von Russland aus in die Ukraine eingedrungen. Das erklärte der ukrainische Militärsprecher Andrej Lyssenko. Auch 30 Lastwagen mit Kämpfern sowie weiteres Material überquerten demnach die Grenze zu der von prorussischen Separatisten kontrollierten Region Lugansk

    http://www.focus.de/politik/ausland/ukraine-krise-kiew-panzerkolonne-dringt-von-russland-in-die-ukraine-ein_id_4257371.html

    Ich wette, es handelt sich dabei wieder um Einheiten, die mit der neuen russischen Unsichtbarkeitsmach-Technologie ausgestattet sind, sprich wir werden, wie auch schon bei vorherigen angeblichen „Invasionen“ oder U-Booten vor Schweden, leider wieder keine Bildaufnahmen oder sonstige Beweise bzg. Kiews neuen Hallus sehen können.

  11. Spitz passt auf! sagte:

    Die deutschen Massenmedien sind im Krieg gegen die GDL, aber in der Ostukraine wird auch noch gekämpft.
    Wenn das deutsche Fernsehen überhaupt über ostukrainische Opfer berichtet, dann immer so: „Bei GEFECHTEN zwischen Separatisten und Regierungstruppen wurden … getötet“ – wie in diesem Video. In Wahrheit lässt die Kiewer Regierung Dörfer und Städte in der Ostukraine beschießen.
    Es wird von zwei getöteten Jugendlichen berichtet, aber nicht gesagt, dass bereits 5.000 Zivilisten ums Leben gebracht wurden. (Beim Anschlag auf das WTC starben etwa 3.000 Menschen.)

  12. namenlos sagte:

    GDL – Weselsky – MM Shitstorm – Die Ex kotzt sich aus

    Hier die Hasskampagne des Locus (Bilder der Hauptseite) gegen Weselsky. Nur dritte Bild bezieht sich auf die darauf folgenden Links. Die ersten beiden sind eher zur Veranschaulichung, wie er sonst noch so charakterisiert wird.



    Locus und mofo24 lassen Weselskys Ex zu Wort kotz … äh kommen.

    http://tinyurl.com/weselsky-shitsorm-locus
    http://tinyurl.com/weselsky-shitsorm-mopo23

    • Dieser Blärz ist nur mit hochdosierten Opiaten erträglich. Meine Güte, „seine Exfrau findet ihn auch ganz plöt!1“, warum nicht gleich „und als wir in seinem Müll gewühlt haben, haben wir einen Unterwäschekatalog gefunden!!1 – Umfrage: Halten Sie angesichts all dessen eine nukleare Lösung des Weselsky-Problems für angemessen oder für längst überfällig?“, der Unterschied ist nur quantitativ.

      • namenlos sagte:

        lol, nette Verknüpfung mit dem Umfrage-Hirnfick :)

        Schade finde ich, dass er den Streik jetzt doch frühzeitig beendet, obwohl er das ja nach der gerichtlichen Bestätigung gar nicht bräuchte. Ruck-Zuck wird er zum Liebling der Medien -würg-. Also mit -würg- meine ich das Verhalten der MM. Naja, kann den Weselsky irgendwie nachvollziehen, glaube ich. Er denkt sich vielleicht: „So, ihr Bahnfuzzies, nach dem Urteil wisst ihr jetzt, wer in der Auseinandersetzung das Sagen hat, aber ich bin mal gnädig und gehe mit gutem Beispiel voran. Wir machen dann mal früher Feierabend!“. Ist ja auch generell eine löbliche Einstellung, nur hat er es hier mit Hardcore-Psycho-Kapitalisten bei der Bahn zu tun, die legen ihm das als Schwäche aus. Da, finde ich, darf man nicht einen Milimeter von seinem Standpunkt und Ansagen abrücken.

        Naja, das Thema bleibt spannend und wichtig.

  13. Neuigkeiten aus dem Verrückten Russland!

    Die Russen sind wirklich klasse. Dass deren Präsident erst um 11 aufsteht, 2 Stunden schwimmt, dann frühstückt und dann erst mal ausgiebig eine Bio über Ivan IV liest, das wissen wir.

    Aber wir haben uns doch gefragt, wie kommt man mit so einer Arbeitshaltung ins Präsidentenamt und vor allem: was macht der Mann dann eigentlich den restlichen Tag.

    Und nun wissen wir es! Danke Focus. Ich konnte schon nicht mehr schlafen! Und so wird man Präsident:

    Zitat: „„Er hatte immer gespitzte Bleistifte, ein leeres Blatt Papier und eine Zeitung dabei“, sagt Pugatschew über den russischen Präsidenten und weiter: „Da waren keine Dokumente, nichts. Ich war über 10 Jahre selbst in der Politik und habe dort viel gesehen. Aber bei ihm war immer alles ruhig, niemand sonst da, keine Meetings. Er saß da und schaute Fernsehen. Er schaut wirklich gern TV.“

    Er guckt Fernsehen! Obacht Merkel, die Konkurrenz wächst auf der Couch heran!

    Also wenn ich mir die Beschreibung durchlese, keine Ahnung was um ihn herum passiert (das passiert, wenn man nur öffentlich-rechtliches TV guckt), hat keine Ahnung von Wirtschaft (bei uns reicht das nur zum Wirtschaftsministerium), ist niemals langfristig an irgendwas interessiert (nun ja, unsere Kanzlerin schafft das nicht mal kurzfristig).

    http://www.focus.de/politik/ausland/ehemaliger-vertrauter-packt-aus-pugachev-putin-kann-sich-sein-leben-nicht-ohne-macht-vorstellen_id_4255898.html

    Ist das eigentlich Propaganda oder schon eine ungewollte Satire auf die eigene Berichterstattung?

    LG
    Petra

    • Hahahaha – wirklich sensationell. Genau: Er schläft lange, frühstückt spät, schwimmt, trainiert, liest. Das waren ja die gelüfteten „Geheimnisse“. Und dann sitzt er vor der Glotze. Aha, okay.

      Jetzt ist auch endgültig klar, warum der Mann nichts arbeitet, denn haben wir den im Westfernsehen schon mal arbeiten sehen? Solche unerheblichen Reden wie neulich in Sotschi beim Waldai-Treffen haben ja nur in unserer Phantasie stattgefunden. Die kann er ja gar nicht gehalten haben, wann denn auch? Gar keine Zeit! Komisch ist nur, dass er andererseits so umtriebig sein soll: Er schießt Flugzeuge ab, entsendet dauernd Truppen in die Ukraine, macht ständig antidemokratische Gesetze, lässt seine Gegner reihenweise ins Gulag schicken… Irgendwas stimmt hier nicht….ich weiß nur noch nicht, was… ;-)

    • Das ist bei mir auch immer:
      Ich habe meistens auch ein leeres Blatt vor mir, meine Bleistifte sind auch immer exakt gespitzt (wenn die Symmetrie nicht stimmt, wird etwas nachgearbeitet), aber im Gegensatz zu Putin habe ich einen nagelneuen Radiergummi daneben liegen, dann ist es bei mir auch immer ganz ruhig, getroffen wird sich bei mir auch nie. Deshalb sehe ich den ganzen Tag fern. Frühstück esse ich auch gern, nachdem ich lange geschlafen habe, Schwimmen kann ich leider nicht.
      Fazit: ich wäre ein guter Präsident – leider will mich keiner…

    • Und mit so einer Haltung beeindruckt man seine Vorgesetzten und wird schließlich zum Wunschnachfolger Jelzins ernannt?Interessant.
      Wenn das so ist, warum hat man nicht längst jemanden nach Russland geschickt,der es mal mit der selben Haltung versucht? Dann wäre der pöse pöse Putin weg und das Problem mit Russland gelöst. Russland und Ukraine nehmen wir dann in die EU und NA(H)TO(D) auf und erklären sie inoffiziell zu Kolonien der USA. Problem gelöst.
      Aber jetzt mal im Ernst: Wenn der Mainstream sowas auch noch für bare Münze hält oder so etwas niveauloses (manche können das Wort nicht mal buchstabieren) in von seiner „4. Gewalt“ akzeptiert,dann wissen wir, wie schlimm es um die Gesellschaft steht.
      Ich wünschte, dieser Artikel wäre in der Satireabteilung gelandet.
      FOCUS, die BILD-Zeitung für Leute mit Abitur

      • Marionetta Slomka sagte:

        Jetzt beleidigst Du aber die Abiturienten! Vom letzten bisschen Niveau sind die vor langer Zeit abgerutscht.

      • Spitz passt auf! sagte:

        „Bildungsbürger“ erkennt man daran, dass sie „niveaulos“ fehlerfrei schreiben können und trotzdem nicht verstehen was wirklich passiert. Die Offiziere der Wehrmacht waren „Bildungsbürger“.

    • Marionetta Slomka sagte:

      „Ein Bild sagt mehr als tausend Worte“. Wer so aussieht, KANN keine Peilung haben!
      Vielen Dank, hab‘ schallend gelacht.

  14. Mahlzeit… im Zuge der GDL-Berichterstattung bei Focus Online bin ich gerade über diesen sog. Artikel gestolpert, der groß aufgemacht wurde.

    http://www.focus.de/finanzen/news/konjunktur/schuldner-atlas-2014-hier-wohnen-die-deutschen-schuldner_id_4255337.html

    Was hierbei massiv auffällt, ist, dass dieser Artikel nichts anderes darstellt als eine massive Werbung für die Creditreform AG. Da wird m.E. gezielt Panik geschürt, um das Geschäftsfeld der Creditreform zu beleben.

    Sollte eigentlich als Werbung gekennzeichnet sein, oder irre ich da?

  15. Ich habe da gerade einen schlimmen Fall von Propaganda bei propagandaschau.wordpress.com gefunden:

    https://propagandaschau.wordpress.com/2014/11/06/rt-seit-heute-mit-deutschem-webauftritt/

    Wollte ich jetzt mal so melden!

    • Nobody is pörfect!

    • Pefen Condoor sagte:

      Ja, traurig, dass es unter den großen Medienbetrieben keine seriösen Informationsquellen mehr gibt und nur noch die Möglichkeit besteht seine Schlüsse unter wenigen angemessenen Beiträgen hauptsächlich aus Propaganda und Gegenpropaganda zu ziehen.

      Dennoch ist dies besser als einseitige Propaganda, da so wenigstens die Chance besteht, dass man auf Vorgänge aufmerksam wird, die unsere MM sonst unter den Teppich kehren würden.

      Trotzdem gehe ich von immenser Desinformation über Vorgänge in Europa aus, da unser Focus neuerdings stark auf Russland und das „transatlantische Bündnis“ gelenkt wird. Meine Meinung ist, man muss in Europa vor den neoliberalen Interessen der USA mit ihrem Streben nach Weltherrschaft viel wachsamer sein und endlich eine eigene Position und ein eigenes europäischer Bewusstsein entwickeln.

      Das wird sich auch dank der Kommunikationskanäle des Internet trotzdem durchsetzen.

      Die Medien dagegen haben ihr Verrauen längst verspielt.

    • Max L. sagte:

      Wieso soll die Meldung bei der Propagandaschau Propaganda sein? Da steht etwas von Gegengewicht gegen Einseitigkeit. Das stimmt doch, oder?

      Was RT selbst betrifft, so kann ich nach einigen Monaten, in denen ich das englischsprachige Angebot recht häufig genutzt habe (im Web und TV), sagen, dass RT deutlich objektiver ist als ARD oder ZDF. Das mag eine vorübergehende Erscheinung sein, aber weder kann ich dort eine systematische Hetze gegen Obama oder Merkel feststellen, noch werden unliebsame Meldungen derart konsequent unterdrückt wie bei den deutschen Medien.

      Natürlich nimmt auch RT eine gewisse Gewichtung der Themen vor, und – Überraschung – RT ist doch tatsächlich pro-russisch! ;-)

      Genau das ist vermutlich auch der wahre Grund, warum so viele, die RT noch nie gesehen haben, ganz genau zu wissen glauben, dass RT ein schlimmer Propagandasender ist. Oder Putin ein böser Diktator und Unmensch, denn Putin ist doch tatsächlich auch ein Pro-Russe!!! Das geht in den Augen des „Westens“ aber gar nicht, nur wer pro-westlich ist, kann gut sein!

      • Schon klar Max. Aber es ist Propaganda. Es liegt immer am einzelnen wie er das lesen muss. Unabhängige neutrale Information gibt es nicht mehr. Dazu musst Du selber auf die Straße gehen und dich dort informieren.

  16. Spitz passt auf! sagte:

    Selbst bei der Sendung quer vom BR wurde ganz klar gegen die GDL (und die Piloten) gehetzt.
    http://www.br.de/mediathek/video/sendungen/quer/141023-quer-stillstand-100.html

    • Ich war von diesem Beitrag auf sehr niedrigem Niveau auch sehr enttäuscht. Zum Glück waren die restlichen Beiträge wieder auf einem guten Niveau. Lediglich der Beitrag über die ausbleibenden russischen Gäste war noch grenzwertig, zeigt aber ganz deutlich, dass die Garmischer weniger Wert auf den Gast aus Russland an sich, als vielmehr auf sein Geld legen.

  17. Jetzt will Putin den Russen auch noch das iPhone verbieten!
    http://www.bild.de/politik/ausland/wladimir-putin/will-russen-das-iphone-verbieten-38453094.bild.html
    „Hintergrund: Die neuen Gesetze sehen vor, dass im Internet gespeicherte Daten von russischen Bürgern ausschließlich auf russischem Territorium gelagert werden können.“

    „Und auch Apple sendet die Daten seiner Kunden über den hauseigenen Dienst iCloud an die Datenzentren ins heimische Kalifornien und den US-Bundesstaat North Carolina.“

    Wie man sich denken kann, wird nicht das iPhone verboten, sondern eman plant vernünftige Gesetze, die der Apple-Sekte die Herumspioniererei erschweren sollen.

  18. Ein weiterer „elder statesman“, der bisher auch nicht im Verdacht stand, „Putin-Versteher“ zu sein, wendet sich ab mit Grausen.
    Gorbatschow, der von Senioren-Union der CDU am 10. November mit einer Medaille für seine Verdienste um Versöhnung und Verständigung geehrt wird:
    „USA sind die Seuche der Welt“
    „Ich bin absolut überzeugt, dass Putin besser als alle anderen heute die Interessen Russlands schützt“

    http://www.spiegel.de/politik/ausland/michail-gorbatschow-will-bei-angela-merkel-fuer-wladimir-putin-werben-a-1001416.html
    http://www.faz.net/agenturmeldungen/dpa/gorbatschow-will-bei-merkel-als-fuersprecher-putins-auftreten-13251562.html
    http://www.welt.de/politik/deutschland/article134062462/Gorbatschow-ergreift-Partei-fuer-Putin.html

  19. Hammer-Video! Unbedingt anschauen:

    Ein näherer Blick auf WLADIMIR PUTIN

  20. Einer, der Großkonzerne zu dubiosen Steuersparmodellen verhilft ist nach Ansicht von Spon „Mr Cool“
    http://www.spiegel.de/wirtschaft/luxemburg-leaks-jucker-reagiert-gelassen-auf-kritik-a-1001442.html

    • Mein Browser reagiert inzwischen auch schon allergisch auf SpOn – beim Aufrufen des Links ist er abgeschmiert. Na gut, der zweite Versuch hat funktioniert.

      Interessant finde ich, dass heute diese Steuerhinterziehungen – ob nun legal oder nicht, jedenfalls sind es ja die großen Konzerne, die davon profiieren, ausgerechnet – in allen Medien thematisiert werden. Zeigte nicht „Die Anstalt“ vor über einer Woche bereits sehr anschaulich, wie das funktioniert? Es ist also lange bekannt, überhaupt nichts Neues. Jetzt wird wieder einmal so getan, als habe man da einen ganz großen Skandal aufgedeckt – „laut xy-Zeitung belegen geheime Dokumente blabla“… Passieren wird wieder gar nichts. Ich erinnere an große Spiegel-Aufmacher vor 15 Jahren – „NSA spioniert, Skandal, Skandal“, und das verschwand dann wieder, bis Snowden kam, und dann wurde so getan, als sei das alles völlig überraschend, nie dagewesen, empörend, unglaublich, und was wären wir nur ohne unsere tollen Medien…

      Hier nochmal ein Beispiel von 1999:
      „Ungeniert schnüffeln vor allem die Amerikaner die deutsche Wirtschaft aus: Mit großem Aufwand und High-Tech durchforsten sie Telefonleitungen und Computernetze.“
      http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-10630164.html

      Wir sehen: Sie bringen immer das, was gerade aus irgendwelchen Gründen passt. Sei es, dass es nicht mehr verschwiegen werden kann, sei es, um von noch Größerem abzulenken. Aber es hat keinerlei Konsequenz. Kein Kanzlerrücktritt, keine Regierungskrise, kein gar nichts. Von wegen „Vierte Gewalt“ – die Medien sind Papiertiger, die von der Politik gestreichelt werden. Es ist alles eine grandiose Verarsche. Und es hat immer funktioniert. Weil die Zahl derer, die es durchschauten, stets klein blieb. Das könnte sich jetzt ändern. Aber ich kann mir nicht vorstellen, dass es für diesen Fall nicht längst Vorkehrungen gibt.

      • Der Geist ist aus der Flasche und wer ihn kostet, der wird nimmer glauben nimmermehr. Zu verantworten haben dies die Herren über Wissen und Nachrichten, Informationen und Neuigkeiten selbst. Die Schuld bei den ehemals Gläubigen zu suchen, könnte der Doktrin des Vatikans entstammen, der auch die Balken in den eigenen Augen nicht erkennen kann und darf. Nur eine völlige Offenbarung und komplette Transparenz kann den Journalismus in dieser jetzigen Form noch retten.

  21. Jürgen F. sagte:

    War wohl der falsche Link. Noch ein Versuch. Es wurde ein neues Interview mit Udo Ulfkotte ins Netz gestellt:

  22. namenlos sagte:

    Auf die Bekanntgabe seiner dienstlichen Tel.-Nr. in den Medien reagierte er, indem er seiner Sekretärin auftrug, sämtliche Anrufe auf die Nr. des Bahnchefs Grube umzuleiten.

    lol. Made my day.

    Und der Bahnchef leitet jetzt auf Mutti um und sie leitet auf … ja wo endet das? :)
    Vielleicht bei der NSA.

    • haha! Der wahre Mr. Cool ;)

      • namenlos sagte:

        Hätte jetzt zwar eher mit einem

        „Ich will ein Kind von dir!“

        • Schlüpper-Weitwurf gerechnet, aber wenn du das so siehst, dann sag ich nicht nein :). Aber nice, dass du dich durch meine Egozentrik getriggert siehst. Bin ich ja dann wenigstens nicht allein.

        Wobei, ‚cool‘ ist jetzt auch nicht mehr der Hit.
        +scheibchen smothness rüber reich+

  23. Jürgen F. sagte:

    Neues Udo Ulfkotte Interview:

    • Spitz passt auf! sagte:

      Oben links aus der Playlist das erste Video wählen. Ulfkotte war als junger Journalist dabei, als der Irak mit deutschen Giftgaskomponenten und deutschen Granaten iranische Soldaten getötet hat. Amerikaner und der BND waren dabei. Seine Berichte über die iranischen Opfer wurden von der FAZ unterdrückt.

  24. Der Schwulenhass nach dem Maidan
    http://www.zeit.de/politik/ausland/2014-11/ukraine-maidan-homophobie-molodist-filmfestival

    Author: Alice Bota

    • Für den Moment, dachte ich, ein Sinneswandel fand bei Frau Bota statt. Die gut ersten 2/3 des Kommentars hören sich „normal“ an. Es wird, im wesentlichen einfach „nur“ berichtet um was es geht:

    „Vor ein paar Tagen geschah in Kiew etwas, was den ausländischen Medien kaum einen Bericht wert war; vielleicht, weil aus der Ukraine mittlerweile nur noch Nachrichten über Tote, Gefechte oder Gas-Deals erwartet werden. Diese Nachricht hingegen wirkte unscheinbar, denn niemand starb, niemand wurde verletzt. Doch das, was auf dem Molodist Filmfestival geschah, wirft wesentliche Fragen danach auf, wohin sich die Ukraine ein Jahr nach Beginn der Proteste auf dem Maidan entwickelt.

    • Soweit so gut. Lediglich bin ich der Auffassung, daß die Berichterstattung zu diesem
      „Vorfall“ nicht erfolgte, weil er so unscheinbar war. Sondern weil es sich um rechtsradikal / faschistische Aktivitäten handelte und diese werden ja bekanntlich in unseren MSM entweder gänzlich totgeschwiegen oder ins Gegenteil verkehrt – Nazis werden Salonfähig gemacht.

    Weiter:

    „Das Filmfestival gehört zu den wichtigsten in der Ukraine, dort läuft auch die Reihe Sunny Bunny, die ausschließlich LGBT-Filme zeigt, das steht für Lesben, Schwule, Bisexuelle und Trans. Während der Aufführung eines LGBT-Filmes wurde das Kino angezündet.
    Es ist abgebrannt, aber alle Anwesenden konnten sich rechtzeitig retten. Noch ist nicht klar, wer den Anschlag verübt hat und warum. Als zwei Tage später der Film Max und die Anderen des österreichischen Regisseurs Richard Rossmann gezeigt wurde, sammelte sich vor dem Kino ein rechter Mob. In Rossmanns Film geht es um Homosexualität, Aids und Familie, er spielt teilweise in der Ukraine.“

    • Die Infos werden gereicht, ok…

    Weiter:

    „Das war für Männer der paramilitärischen und politischen Organisation Rechter Sektor offenbar zu viel.“

    • Jetzt wird es interessant. Frau Bota nennt den Urheber des „Überfalls“ -“ Der Rechte Sektor“. Das ist ungewöhnlich, denn eigentlich wird, wie schon erwähnt, alles Rechtsradikale totgeschwiegen, beschönigt oder als Randerscheinung verharmlost.
      Diesmal nicht, Sie spricht es offen an. Für den Moment dachte ich, vielleicht zeigt die viele negative Kritik der Leser, zur vergangenen Berichterstattung, Wirkung. Hm…
      Ich las also weiter (merken wir uns aber einmal an der Stelle die Aussage „… Männer der paramilitärischen und politischen Organisation Rechter Sektor…“. Speziell, daß es NUR diese eine Organisation war)

    Weiter:

    „Etwa zehn von ihnen bauten sich bewaffnet und in Uniformen vor dem Kinoeingang auf, 15 weitere trugen zivil. Sie verlangten, die Aufführung abzubrechen, diese sei anti-ukrainisch und unmoralisch, es sei „Päderasten-Propaganda“. So erinnert sich Olena Schewtschenko, die in der Sunny-Bunny-Jury saß und an diesem Tag zugegen war. Sie sei geschockt gewesen, als sie bemerkte, dass sich der Anführer der Gruppe bestens mit der Polizei verstand.“

    • Die Infos werden gereicht. Daß die beschrieben Frau Olena Schewtschenko sich wundert, daß sich Faschisten und Polizei gut verstehen… Ähm, wovon sprechen Leute wie wir die gesamte Zeit? Warum werden Leute wie wir genau wegen unserer Gedanken, zu genau diesem Thema, als Putinisten, Trolle, Neo-Rechtsradikale, … bezeichnet?
      Ok, dachte ich. Frau Bota hat wohl wirklich über ein paar Dinge nachgedacht, wenn sie davon berichtet. Also lies einfach mal weiter…

    Weiter:

    „Schewtschenko, 32 Jahre alt, leitet in Kiew die Organisation Insight, die gegen die Diskrimierung von Schwulen und Lesben kämpft. Sie war dabei, als die Proteste auf dem Maidan begannen, sie stand in der ungnädigen Kälte, weil sie eine freiere Gesellschaft wollte. Aber mittlerweile befürchtet sie einen Backlash: Die Gewalt gegen Schwule und Andersdenkende sei schlimmer geworden, sagt Schewtschenko. Freiwillige Kämpfer wie die vom Rechten Sektor kehrten von der Front im Osten zurück, hielten sich für Helden und fühlten sich ermächtigt, ihre Positionen mit Gewalt zu vertreten. Und der Staat lasse sie gewähren.“

    • Infos werden gereicht. Was jedoch wieder, bei genauer Betrachtung auffällt – es geht erneut NUR um den Rechten Sektor. Daß hier, so ganz neben bei, die Rückkehr von Nazis erwähnt wird, von Nazis, die laut MSM / deutschen Politikern nur den kranken Hirnen von Verschwörungstheoretikern entsprungen sind und sie demnach nicht existierten, darauf muss ich sicher nicht mehr näher eingehen. Dem unbedarften Leser werden sie jedoch „untergejubelt“. Frei dem Motto: Das haben wir doch von Anfang an gesagt…

    Weiter:

    „Das ist die Meinung von Olena Schewtschenko, manche werden sie als hysterisch abtun – in beiden Vorfällen wird zwar ermittelt, zu Schaden gekommen ist aber niemand –, andere werden sie jedoch für untertrieben halten.
    Was in Kiew passiert ist, könnte an sehr vielen Orten dieser Welt geschehen; in Serbien, in Russland, in Uganda oder Singapur, aber auch in Deutschland, Frankreich oder Polen.“

    • Infos kommen rein. Stimmt. Es könnte nur nicht „an sehr vielen Orten dieser Welt geschehen“. Es kann schlicht und ergreifend an JEDEM Ort passieren.

    Weiter:

    „Schwulenhass ist, wenn man so will, eine internationale Größe, eine Chiffre für die Ängste und Niederlagen einer Gesellschaft, und selbst in etlichen demokratischen Ländern gibt es einen Mainstream, der es stumm hinnimmt, wenn andere verletzt oder ausgegrenzt werden.“

    • Ab jetzt wird es interessant

    „…in etlichen demokratischen Ländern gibt es einen Mainstream, der es stumm hinnimmt, wenn andere verletzt oder ausgegrenzt werden.“

    Es gibt sie also doch, die MSM, die in Demokratien Dinge totschweigen. Dinge die die Öffentlichkeit, vorsätzlich, nicht erfahren soll. Wo waren die MSM, mit ihrer Berichterstattung, direkt aus der Ostukraine, als 1000-de dort von der „Kiewer Befreiungsarmee“ abgeschlachtet wurden?! Mit Streubomben, Artillerie, Raketen und, und, und… Als die Menschen dort vertrieben und zu Terroristen erklärt wurden, nur weil sie nicht von Kiewer Faschisten regiert und umgebracht werden wollten?! Als die Versorgung der Menschen dort restlos zusammen brach. Wo war da der Mediale Aufruf an unsere Regierung Hilfskonvois zu schicken oder Lebensmittel mit Flugzeugen abzuwerfen? Wo war er?! Statt dessen wurden die, die halfen (Russland) als Kriegstreiber bezeichnet und an ihrer Hilfe mit jeder Menge „Knüppeln zwischen den Beinen“ gehindert!

    Für den Moment möchte man meinen, Frau Bota spricht das „Todschweigen“ an um es, zu recht, zu kritisieren. Doch, sie gehört ja selbst zu genau dieser Sorte MSM, die es praktizieren. Einfach nur ihre bisherigen Berichte anschauen. Zu Russland oder den „Separatisten“ findet sie, außer Hetze, kein „faires Wort“.
    Sie versucht sich hier schlicht und ergreifen aus den negativen MSM „auszuklammern“. Ihr Motto: ich schreibe die Wahrheit und nichts als die Wahrheit. Meiner Berichterstattung kann jeder ruhig vertrauen. Die „Bösen“, das die anderen Pressen…

    Weiter:

    „Aber das eigentlich Beunruhigende an dem Vorfall in Kiew ist, dass rechte Schlägertruppen offenbar glauben, im Namen nationaler Ideale unbehelligt wüten zu können. Dass sie keine Angst haben, weil sie womöglich die Justiz tatsächlich nicht fürchten müssen. “

    • Und an der Stelle, so meine ich, kommt das eigentliche „Ablenkungsmanöver“, das Frau Boha, beim Leser zu platzieren versucht.

    „…dass rechte Schlägertruppen offenbar glauben, im Namen nationaler Ideale unbehelligt wüten zu können…“

    Die gesamte Zeit schreibt sie NUR von der „Organisation Rechter Sektor“.
    Spätestens an dieser Stelle müsste sie jedoch einen Bezug (Zusammenhang) zur rechten/faschistoiden Regierung in Kiew herstellen. Aus Ihrem Satz: „…weil sie womöglich die Justiz tatsächlich nicht fürchten müssen. „, könnte sie das WOMÖGLICH dann streichen. Diese Nazis müssen tatsächlich keine Justiz fürchten, denn wo ist die versprochene Aufklärung, zu den „Vorfällen“ auf dem Maidan und den 40 Verbrannten Menschen in Odessa?!
    Außerdem müsste Frau Botha von der Vielzahl „rechter Gruppierungen“ der Ukraine berichten. Berichten von Oligarchen, die ihre eigene kleine „Faschistische Privatarmee“ unterhalten. Unterhalten von Korruptionsgeldern, die sie dem Volk stehlen!
    So würde aus dem Ganzen ein „Schuh“ werden. Tut sie es aber nicht. Sie lenkt die Aufmerksamkeit wieder vom eigentlichen Problem (faschistische Kiewer Regierung, durch USA/EU an die Macht geputscht) ab und beschränkt alles auf eine einzige Gruppierung / „Minderheit“. Sie koppelt auf diese Art das Faschistische „Attribut“,
    der Regierung einfach ab.

    Weiter:

    „Was vor fast einem Jahr auf dem Maidan begann, war – bei aller Gewalt und bei aller Beteiligung rechter Gruppierungen – ein Aufstand der Würde. Dieser Aufstand schuf kein neues System, keine neue Gesellschaft; er gab höchstens die Hoffnung, dass jetzt etwas Neues beginnen könnte. Die Werte, für die dort so viele einstanden, müssen jetzt, in Zeiten des Krieges, erst recht verteidigt werden.“

    • Zum Abschluss haut sie noch richtig in die Tasten. Nichts mehr mit „Sinneswandel“ .

    „…bei aller Gewalt und bei aller Beteiligung rechter Gruppierungen“

    Die Existenz „Rechter Gruppierungen“ wird dem Leser erneut einfach untergeschoben.

    „…ein Aufstand der Würde“

    Wie kann es eine Frau Botha wagen, rechte Gruppen nur kurz zu erwähnen, Taten (Tode/Verletzte auf dem Maidan u. Odessa“) nicht anzusprechen und dann das Wort „Würde“ in ein und dem selben Satz zu benutzen?! Wurden die Menschen auf dem Maidan und in Odessa etwa „würdig“ umgebracht?!! Ganz sicher nicht, Frau Bota. Aber wieder lenkt es die Aufmerksamkeit vom Kern vortrefflich ab.
    Faschisten gibt es wohl, aber in der Regierung – Nein. Alles Saubermänner. Und die
    „Revolution“ war auch kein von der USA/EU angestachelter Putsch. Nein, es war ein gerechter Kampf für „westliche Werte“. Das ukrainische Volk, wurde auf diese Weise natürlich nicht für die Zwecke der USA/EU missbraucht. Alles nur Verschwörungstheorie…

    „…Die Werte, für die dort so viele einstanden, müssen jetzt, in Zeiten des Krieges, erst recht verteidigt werden.“

    Wenn das kein „blanko Schein“ ist, den sie da ausstellt, für alle geschehenen/ zukünftigen „Ereignisse/Handlungen“ der ukrainischen Regierung / USA /EU /NATO… dann weiß ich auch nicht.

    Ich befürchte, die MSM (Frau Bota), werden ihre Haltung, trotz Kritik, nicht ändern. Einzelfälle wird es sicher immer wieder geben. Aber in der Summe nicht. Was sie tun, ist ihre Propaganda besser zu organisieren, besser zu „verschleiern“ …

    VG, Dirk

  25. Ich poste es nochmal als eigenen Beitrag:
    Seit Tagen gibt es in Frankreich Proteste gegen Polizeigewalt. Gestern gab es den weltweiten „Million Mask March“. Heute eine Massendemo in Brüssel (gegen die belgische Regierung). In den beiden Tagesschau-Sendungen, die ich heute sah (8:30 Uhr und 14 Uhr) kam dazu keine Silbe.

    Hingegen kam in jeder Sendung ein Bericht über angebliche „neue Zusammenstöße zwischen Sicherheitskräften und Demonstranten“ in Hongkong. Um was es sich genau handelt, wird nicht gesagt. Die Bilder sind nicht aussagekräftig. Vielleicht gibt es ja einen ganz verständlichen Grund? Es gab in Hongkong wohl eine Umfrage, be der 73% der Bürger meinten, die Proteste (samt Blockaden und Besetzungen) sollten jetzt endgültig eingestellt werden. Kein Wort dazu von der ARD. Im Videotext ist das selbe zu beobachten – kein Frankreich, kein Belgien, kein gar nichts, nur Hongkong.

    Wie soll man sich bei einem solchen Angebot umfassend informieren? Wer sich so informieren will, bekommt ein völlig verzerrtes Bild von der Welt.

  26. anonymuus sagte:

    Ab sofort:

    RT – DEUTSCH

    http://www.rtdeutsch.com/

  27. Jürgen sagte:

    • Balco9999 sagte:

      Ich habe den Artikel jetzt zwei mal gelesen. Der erste Eindruck war: Lesenswert, gut! Aber beim zweiten Hinschauen erkennt man dann, dass der Autor sehr oft von „kleinen Fehlern“ spricht, seien es nicht vorhandene Bilder über russische Truppen, falsche Bewertung der Wahlbeteiligung in der Ukraine (the best ever) oder aber das nicht Hinterfragen von Informationen. Das so etwas prinzipiell nur in die Richtung bzw. gegenüber von Russland erfolgt und erfolgte bleibt so unerwähnt. Den „Höhepunkt“ erreicht der Autor mit seiner Aussage, das wir (unsere Medien) doch in der Lage sein sollten, genauer zu arbeiten, Dinge zu prüfen und zu hinterfragen und sich auch die Gegenseite anzusehen! Etwas, wozu die russischen Propagandamefien eben nicht in der Lage sind!

      Clever geschrieben, erklärend und verharmlosen: Propaganda!!!

      • MrChronos sagte:

        Ho Brauner, nehmen Sie mal bitte den Schaum vorm Mund weg.
        Er spricht von „kleinen Fehlern“, weil die MSM diese als „kleine Fehler“ bezeichnen.
        Vieles was Niggemeier anspricht trifft definitiv zu (auch, dass viele Kritiker schnell dazu neigen, gleich alle Berichte der MSM als Lüge zu sehen oder eben auch einen solchen Artikel als perfides Propagandamittel).
        Er hat allerdings sehr wohl geschrieben, dass die westlichen Medien die Auffassung haben, „wir“ sind die Guten was dann mit der entsprechenden Berichterstattung deutlich wird.
        Man muss nicht mit allem konform gehen um den Artikel gut zu finden.
        Ich sehe nicht so recht, wo er Ihrer Meinung nach verharmlost. (Er spricht ja selbst davon, dass der Konflikt so gefährlich ist).
        Und dass es in russischen Medien Propaganda gibt wollen sie wohl hoffentlich nicht abstreiten.
        Spielt aber auch keine Rolle, die westlichen Medien haben gefälligst keine Gegenpropaganda zu machen, sondern die Pflicht wahrheitsgemäß und umfassend zu berichten.

        • „Und dass es in russischen Medien Propaganda gibt wollen sie wohl hoffentlich nicht abstreiten“ – kennst du die russische Medienlandschaft? Oder hatte das jetzt die Preisklasse von „das versteht sich doch von selbst/alle sagen/…“?
          Die paar Leute, die ich kenne, die sich tatsächlich mit der russischen Medienlandschaft auskennen und sie mit der hiesigen vergleichen können, finden sie durch die Bank kritischer und objektiver als unsere. Da kann man zwar berechtigt sagen „Kunststück!“, aber Grund zur besonderen Betonung russischer Propaganda ist das wohl kaum.

        • Ich mag diese „aber in Russland“ Argumentation nicht. Warum? Weil es uns nicht betrifft. Die Medienlandschaft der Russen ist auch das Problem der Russen.

          Ich werde niemals begreifen, warum es uns nach 70 Jahren Demokratie, Pressefreiheit etc. offenbar ein Trost sein soll, oder für uns ein Massstab sein soll, wie in welchem Zustand Demokratie und Pressefreiheit sich in einem Land befinden, das den demokratischen Prozess erst vor 25 Jahren begonnen hat.

          Vor allem wenn man bedenkt, dass diese Errungenschaften von Deutschland auch nicht wirklich erarbeitet wurden. Zum zweiten Mal war es so, dass die Deutschen die Demokratie geschenkt bekamen. Nachdem sie die Weimarer Verfassung in den Nazi-Mülleimer geworfen hatten, liess man die Deutschen nicht einfach mit einer neuen Verfassung alleine. Diesmal blieb Deutschland unter Bewachung, um einen Rückfall zu verhindern.

          Deutschland hatte also wirklich gute Voraussetzungen, den Weg in die Demokratie zu finden und den Wert von Freiheitsrechten schätzen zu lernen.

          Und genau das ist der Grund, warum das, was in unseren Medien an Manipulation statt findet, eine solche Schande ist.

          Es waren nicht die Russen, die mir sagten, ich lebe in einem freien Land. Das waren die Deutschen. Und daher stehen sie bei mir auch in der Pflicht. Was Russland tut, ist Russlands Sache. Dass manches in Russland im Argen liegt, bezweifle ich nicht. Aber erstens bin ich der Meinung, dass mich das nichts angeht und zweitens: die Russen rennen nicht selbstgefällig durch die Welt und erklären: lebt nach unseren Werten, wir sind eine Wertegemeinschaft, nur unser Weg ist der richtige.

          Wer so auftritt, wie unsere Medien und Politiker muss damit leben, dass ich viel höhere Erwartungen an unser System habe, als an Russland.

          Diese „aber in Russland“ Argumentation ist peinlich und unterirdisch. Messen wir doch oft Russland an Massstäben, unter denen wir selbst locker durchtanzen können.

      • Der Artikel von Niggemeier ist imo weder verharmlosend noch hat er irgendetwas mit Propaganda zu tun, er ist vielmehr genau das, was ich von Medienkritik im Jahr 2014 erwarte.

        Es wäre fasch, zu erwarten, daß Niggemeier sich klar auf eine Seite stellt, z.B. in diesem Fall auf die Seite Russlands bzw. der „Putinversteher“ (zu denen ich mich gerne zähle).
        Niggemeier stellt sich nie auf eine Seite, schon gar nicht parteipolitisch.
        Gerade das hat mich oft genervt, mittlerweile verstehe ich das sehr gut.
        Propaganda zu verbreiten ist nicht Aufgabe der Journalisten, aber Propaganda mit Gegenpropaganda zu beantworten, auch nicht.
        Genau das, was Niggemeier glücklicherweise nicht macht, ist ja bei fast allen Schreibern der Qualitätsmedien zu kritisieren: Sie stellen sich klar auf eine Seite, und zwar in diesem Fall auf die Seite der ukrainischen Regierung und positionieren sich pauschal gegen Russland. Sie handeln als Aktivisten, nicht als Journalisten.

        Es wird vielen Lesern hier nicht gefallen, daß der Autor Ulfkotte bei Niggemeier nicht gut wegkommt. Wer sich mal die rassistischen Hasstiraden von Ulfkotte bzgl. Zuwanderung, Asyl, Islam etc. zu Gemüte geführt hat, kann diese Abneigung vielleicht nachvollziehen.
        Hauptkritikpunkt Niggemeiers an Ulfkottes Buch war ja, daß viele der von Ulfkotte genannten Fälle schon vorher bekannt waren, und seine Kritik belegt Niggemeier mit Argumenten, die imo nicht pauschal von der Hand zu weisen sind.

        In meinen Augen ist dieser Artikel ein sehr postives Beispiel von medienkritischem Journalismus, wenn Niggemeier schreibt „Dieses Vertrauen [in die Qualitätsmedien] ist an vielen Stellen angeknackst.“, und diese Meinung mit Argumenten und Beschreibungen des Weges, auf dem er zu dieser Meinung gelangt ist, unterfüttert.

        • Wurzelzwerg sagte:

          @ Karl Hungus

          Das ist ein Irrtum – der Artikel ist verharmlosend! Er entschuldigt, und scheinbar sucht er nach Gründen (die er bestimmt ganz genau kennt: der alte Antikommunismus, der eins, zwei fix von der Sowjetunion auf Russland übertragen wird). Was bei dieser Niggemeierschen Suche herauskommt, sind „kleine Fehler“, grundsätzlich stellt er nichts in Frage, keinen noch so beschämenden Ausfall, keine noch so offensichtliche Lüge, er weicht der Suche nach den Ursachen geradezu aus – auch wenn er so tut, als ob er täte. Der Mann will ja seinen Ruf nicht beschädigen, und das träte unbedingt ein, wenn er an die Wurzeln der Kritik gegangen wäre. Das ist der Maßstab, ob es einer ehrlich meint: Ob ihn die eigene Zunft weiterhin erträgt oder nicht. Sie erträgt ihn.
          Und mehr muss man nicht wissen, um seine „Empörung über journalistisches Fehlverhalten“ einschätzen zu können. Niggemeiers Artikel gehört zur Vernebelungs- und Verschleierungstaktik, behaupte ich: Wir in den Medien dürfen auch mal Fehler machen. Schön sind sie nicht, aber kann schon mal passieren. Blabla.

      • Ich teile den Eindruck, dass der Artikel verharmlosend ist. Er kommt progressiv daher, aber letztlich denkt er nicht dran, vom Standpunkt des „es sind Fehler“ abzurücken. Das Problem ist, sagt er, dass die Medien „die Rolle der Amerikaner und des Westens im Ukrainekonflikt (…) so wenig hinterfragen“ – und das stimmt nicht. Das Problem ist die grob verfälschende, extrem tendenziöse Darstellung des Konflikts, das ist eine andere Liga als mangelnde Hinterfragung. Die Medien helfen mit, den Konflikt so zu gestalten, wie er abläuft. Wer das leugnet, hat entweder keine Ahnung – oder will keine haben – oder ist selber Teil dieses Betreibens.

        • MrChronos sagte:

          Bezüglich der russischen Propaganda erwähne ich nur die deutschen leopard 1 panzer welche angeblich der ukrainischen armee gegeben wurden und dazu gab es entsprechende bilder.
          Es gab dann aber die entsprechenden videos dazu im netz, wo man sehen konnte, dass die bilder aus deutschland stammen.
          Also ja, es gibt eindeutig auch russische Propaganda.
          Wer behauptet die russischen medien seien absolut propagandafrei ist demnach meiner meinung nach genauso verblendet, wie die welche behaupten die westlichen medien wären propagandafrei.

        • @MrChronos: Es behauptet doch niemand, es gäbe keine russische Propaganda. Die Frage ist allein, was an der russischen besonders bemerkenswert sein soll (gerade aus Perspektive derer, die voll im Westpropagandagedröhn sitzen), und warum gerade die, die da kaum einen soliden Überblick haben dürften, nicht müde werden, gebetsmühlenartig ihre Existenz zu betonen. Ja, es gibt sie, niemand hat es geleugnet. Nach glaubwürdigen Berichten hält sie sich halt eher im Rahmen als die unsere – das war schon der ganze Gehalt der Message. (Dass wir das vielleicht nicht recht fassen können oder glauben wollen, hat wohl eher mit unserem immer noch vorhandenen Selbstverständnis zu tun, hier wäre die Presse vielleicht nicht ganz propagandafrei, aber doch immer noch propagandafreier als überall sonst. Das können wir quasi nicht fassen, dass das nicht wahr sein soll, und das ausgerechnet „der Russe“ ne objektivere und vielfältigere Presse haben soll als wir, nee also DAS geht quasi zu weit.)

  28. Unfassbar! Beim Focus hetzt jetzt sogar schon die Sportredaktion gegen GDL-Chef Weselsky!

    „FC Bayern gegen Rom in der Einzelkritik: Götze und Ribéry: So bricht man eine Weselsky-Blockade“
    http://www.focus.de/sport/fussball/championsleague/fc-bayern-as-rom-einzelkritik-champions-legue-mario-goetze-franck-ribery_id_4252304.html

    • Der Focus macht jetzt nicht mehr dem Spiegel Konkurrenz – dieses Unterfangen führte nämlich dazu, dass beide sich nicht mehr unterscheiden und gegenseitig die Leser wegnehmen, während die ursprünglichen Spiegel-Leser sich mit Grausen abgewendet haben. Deshalb macht der Focus jetzt der Blödzeitung Konkurrenz. Der nächste Schritt wird dann vermutlich sein, dass die Seitenzahl ab-, die Größe der Buchstaben zunimmt. Im Web kann ich jedenfalls schon jetzt keinen Unterschied mehr feststellen.

    • Eben gerade wurde die Überschrift geändert in „Fouler Alonso, hyperaktiver Benatia, unsichtbarer Rafinha“
      Um 11:10 Uhr war noch die Weselsky-Schmähung drauf, das kann ich beschwören.

      • Stimmt, ich hab es auch gesehen…

      • Mit https://archive.org/ lassen sich Seiten archivieren (da kommt keiner einfach mehr so ran zum ändern)

        1. Aufruf: https://archive.org/web/
        2. zu archivierende Seite unter „Save Page Now“ (rechts unten) eintragen
        3. anklicken
        4. warten bis „Saving page now…“ auf „Page saved as“ umspringt
        5. Fertig

        Aufgerufen kann die archivierte Seite dann mit dem Link der unter „Page saved as“ erscheint oder dem Kalender werden, der nach der Suche auf der Seite https://archive.org/web/ und Eintrag der gesuchten Seite nach BROWSE HISTORY erscheint – herunter gestaffelt bis zur Uhrzeit.

        @DOK – wäre es möglich diesen Hinweis für die fleißigen Sucher und Leser anzubringen, da dieses Überschriftenmanipulieren (und auch inhaltliche nachträgliche Umschreiben) der Leitmedien leider in letzter Zeit immer weiter zunimmt und Screenshots immer mit Zusatzaufwand (Speichern, Upload & so on) verbunden sind?

        • namenlos sagte:

          Danke. Wusst ich noch nicht. Hätte ich schon mindestens einmal gebrauchen können. Lesezeichen gesetzt :D.

          Gerade wenn es um Propaganda geht, welche die MM gerne nochmal nachträglich und zunehemnd oft umschreiben/aktualisieren/fälschen ist das supa nützlich.

  29. Lugnich sagte:

    „Monster Streik“
    gestern in Monster Lettern auf der TZ Titelseite als Aufmacher.
    Ob die streikenden Monster sind oder sich das auf die Grösse des Streiks bezog?
    Eine offensichtlich gewollte Doppeldeutigkeit. Wenn man den Artikel liest, könnte man fast ersteres vermuten.

  30. Marionetta Slomka sagte:

    Auch wenn es schwerfällt:
    Zur Abwechslung mal ein lobendes Wort an die ARD, speziell das Morgenmagazin und hier an Sven Lorig.

    Er interviewte heute morgen im Moma (ca. 7:45 Uhr) Claus Weselsky in einer sehr besonnenen und ruhigen Art ohne diese sonst schon übliche hinterfotzige Parteinahme – und vor allem: Er ließ ihn ausreden.

    Weselsky hat – gefühlt – zum ersten Mal wirklich ausführlich die Position der Lokführer darstellen können, und zwar so, daß auch Otto-Normalverbraucher verstehen müßte, worum es im Streik eigentlich geht und wer hier uneinsichtig ist – nämlich nicht die Lokführer, sondern die Bahn AG.

    Der Mann hat Rückgrat! Und wenn er nicht einknickt, wird dieser Streik nicht sein Karriereende, sondern der Anfang sein. Durchhalten!!!

    Natürlich kam auch die persönliche Hetzkampange von Bild, Focus & Co. zur Sprache. Auf die Bekanntgabe seiner dienstlichen Tel.-Nr. in den Medien reagierte er, indem er seiner Sekretärin auftrug, sämtliche Anrufe auf die Nr. des Bahnchefs Grube umzuleiten. :-)

  31. „Hetzjagd gegen Gewerkschaftsboss: BILD fordert Bevölkerung zum Telefonterror auf“
    http://blauerbote.com/2014/11/05/hetzjagd-gegen-gewerkschaftsboss-bild-fordert-bevolkerung-zum-telefonterror-auf/

    Und der Focus hat Fotos vom Wohnhaus Weselskys abgedruckt.

    • Und es wird sogar noch schlimmer: siehe:

      http://meedia.de/2014/11/05/das-sind-stasi-methoden-anwalt-hoecker-kritisiert-bild-und-focusonline-fuer-weselsky-berichte/

      Focus hat Bilder veröffentlicht, die das Privathaus des Gewerkschaftsmannes zeigen.

      Ausserdem dazu geschrieben: „Weselskys Kampf hat viel Ärger hervorrufen – sogar direkt vor seiner Haustür im Leipziger Stadtteil Neustadt-Neuschönefeld, nur wenige hundert Meter vom Leipziger Hauptbahnhof entfernt.“

      Dass sie keine Anfahrtsskizze dazu packen ist ein Wunder.

      Ob es auch so anfing, bevor Hoffa verschwand?

      Man, was sind das für demokratische Werte, die einem hier demonstriert werden. Telephonterror im Büro, das ist schnell abzustellen. Ich denke ein Anruf bei der IT und man kriegt ne neue Nummer und die betroffene wird lahm gelegt.

      Aber: die Privatadresse quasi zu veröffentlichen, denn ganz ehrlich, die Angaben reichen sogar einem Ortsfremden aus, das ist schon kriminell. Denkt mal einer dran, dass der Mann eine Familie hat? Ne, egal. Sippenhaft ist ja auch wieder in Mode, haben wir spätestens seit der Geschichte von Putins Tochter in Holland gelernt.

      Willkommen im 4, Reich. Sternstunden des Journalismus sind das. Ich könnte kotzen.

      Nicht vor Wut, sondern vor Ekel, was in diesem Land inzwischen vor sich geht.

      • Max L. sagte:

        Das alles ist empörend, aber auch sehr traurig.
        Und hören wir jetzt irgendwas von Gauck? Wo bleibt er, wenn man ihn wirklich braucht?

    • Spitz passt auf! sagte:

      Zum Telefonterror reicht ein ungewöhnlicher Name. Aber für einen Fackelmarsch muss man wissen wie das Haus aussieht und wo es steht.
      Nachdem sie sein Haus in Brand gesteckt hat, treiben sie alle „Roten“ in die Gewerkschaftshäuser und zünden sie an. Nachher hält der Freund der Bosse und Kapitalanleger Joachim Gauck eine Ansprache, in der er vom großartigen Sieg gegen die Blockierer der freien Marktwirtschaft schwärmt.

      • Und nicht vergessen: Die Brandstifter sitzen an den Redaktions-Schreibtischen der Medienkonzerne. Ab und zu stehen sie auf und waschen ihre Hände in Unschuld.

  32. Spitz passt auf! sagte:

    Ich sehe hier überall Kommentare @delanoeable. Wo ist denn das Video über die Russin mit den Monstertitten geblieben?

  33. Was hat es eigentlich mit dem „Million Mask March“ auf sich, von dem ich ohne RT gar nichts gehört hätte? Offenbar, so meint ein Kommentator auf der RT-Seite, berichten auch britische Medien rein gar nichts…
    http://rt.com/news/202491-million-mask-march-updates/

    • Max L. sagte:

      Aber ein paar Demonstranten in Hongkong werden in der Tagesschau natürlich wieder gezeigt. Und es wird behauptet, dass seit Wochen „Zehntausende“ dort demonstrieren.

      • RT berichtet über Proteste und Demos in Brüssel und Frankreich. In der Tagesschau um 14 Uhr keine Silbe, dafür aber schon wieder Hongkong (wo inzwischen ca. 3/4 der Bevölkerung für ein endgültiges Ende der Besetzungen und Blockaden ist, was die ARD selbstverständlich verschweigt). Dito im ARD-Videotext. Absolut „ausgewogene, umfassende“ Berichterstattung, wie immer.

  34. So sieht also eine „illegitime“ Wahl aus, die der sogenannte „Westen“ nicht anerkennen kann, weil sie gegen fundamentale Wahlrichtlinien verstoße, weil Terroristen die Menschen tyrannisieren und weil es keine Wählerverzeichnisse gibt und somit Mehrfachabstimmungen möglich sind. Bei solchen Warteschlangen hätte ich keine Lust auf eine mehrfache Stimmabgabe, so viele Stunden hat der Tag nicht.

    • Anonymous sagte:

      Die Medien waren nicht zurückhaltend mit Meldungen, dass die „Separatisten“ auf die Wahl massiv eingewirkt und so die Wähler eingeschüchtert hätten.
      Demzufolge haben Sie die Separatisten wegretuschiert. Gute Arbeit!

  35. Heideltal sagte:

    Dieser Artikel zeigt eindrucksvoll, dass eure Kritik gegen das ZDF unsachlich ist und der GDL-Chef Claus Weselsky tatsächlich ein Teufel ist.
    http://www.der-postillon.com/2014/11/bild-zeitung-entlarvt-gdl-chef-claus.html#more

    • Spitz passt auf! sagte:

      „Schon seit einigen Wochen spekulierten die Boulevardzeitungen, Weselsky könnte neben seiner Tätigkeit als Bundesvorsitzender der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) auch ein wichtiges Mitglied von Satans Legionen sein. Der wahre Name des zwiegehörnten Dämonen soll ‚Weselskyor der Weltenbremser‘ lauten.“ (der Postillon) Weselsky der WELTENBREMSER!

      • Au weh!

        STOPPT
        WESELSKY
        JETZT!

        Wenn das mal nicht der Spiegel titelt…
        Dem Mann ist alles erdenklich Gute zu wünschen, nachdem die Knaller der Bild jetzt auch schon seine Tel unbedingt öffentlich machen mussten. Da tun sich Parallelen zu anderen Diffamierungskampagnen auf…

  36. Meanwhile in Österreich
    Eine selbsternannte Journalistin steigert sich in eine haarsträubend infantile Diffamierungskampagne hinein:
    http://diepresse.com/home/meinung/quergeschrieben/sibyllehamann/4586574/Weit-und-breit-kein-starker-Mann-Bloss-einer_Wladimir-Putin

    Erinnerte mich spontan an dieses Buch:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Die_Prinzipien_der_Kriegspropaganda
    “Wer unsere Propaganda in Zweifel zieht, arbeitet für den Feind und ist damit ein Verräter”.

    • Das ist wieder ne Mischung aus Gala und sklavischer Ergebenheit. Antiamerikanismus als völlig unverständliche Sache. Als hätte man nach Irak, Irak, Irak, Guantanamo, Syrien, Libyen etc etc keinen Grund, die Politik und den „Weltmachtsanspruch“ dieses Landes abzulehnen.

      Dann ist die Frau nicht mal kreativ. Denn im Endeffekt hat sie hier abgekupfert:

      http://www.spiegel.de/politik/deutschland/ukraine-und-russland-anti-amerikanismus-in-deutschland-a-965217.html

      Und mal ehrlich…. als Frau sollte sie ein bisschen mehr davon verstehen, warum man Putin auch attraktiv finden kann. Und diese Attraktivität hat sicher nichts mit einer in die Jahre gekommenen Männerbrust zu tun.

      Sie schreibt, die Faszination sei nicht sehr reflektiert. Vielleicht hätte sie mal jemanden fragen sollen, warum er oder sie von Putin fasziniert ist.

      Dann hätte sie auch nicht solch unrelativierten Mist von sich gegeben.

  37. Balco9999 sagte:

    Es ist erstaunlich ruhig heute an der Propagandafront zum Thema „Ukraine“. Ok. „Mr. President“ muss heute erst mal seine Wunden lecken, das hat Vorrang, das muss man ganz einfach auch verstehen. Trotzdem hätte ich nach dem Ballyhoo der letzten Tage (Russen war schon wieder in die Ukraine einmarschiert, Kiew holt sich die Ost-Ukraine wieder und schickt deshalb Soldaten in den Osten um die Leute dort besser vor den Terroristen schützen zu können und und und) mehr „Action“ im hiesigen MM erwartet

    • Er muss allenfalls das Pflaster erneuern, verwundet war er vorher schon. Die Last-Minute Charmeoffensive seiner Frau hat mich fast vom Stuhl gehauen vor Lachen. Da wurde sie gestern, weiß leider nicht mehr wo, mit den Worten zitiert „er (Obama) habe Kriege beendet“.

  38. Für alle, die Hoffnung haben wollen, ein kleiner Hinweis: nicht lesen!

    http://www.tagesspiegel.de/politik/russland-die-ukraine-und-der-westen-putins-strategie-kann-fuer-ihn-selbst-gefaehrlich-werden/10932338.html

    Der Artikel startet unter dem Titel: Putins Strategie kann für ihn selbst gefährlich werden.

    Gut, dachte ich zuerst, mal wieder eines dieser „irgendwann wollen die Russen ihn nicht mehr, auch wenn sie es nicht wissen und von ihm begeistert sind“ Artikel.

    Aber nenene.

    Diesmal haut es richtig rein.

    Zitat: “ Der Westen muss nun Russland deutlich machen, dass die Kosten durch weitere Sanktionen noch höher werden können – auch für den Präsidenten selbst. .“

    Aber hoppla. Was soll der Westen bitte? Putin klar machen, dass wenn er jetzt nicht bald artig ist, andere Saiten aufgezogen werden? Also was? Farbenrevolution in Russland? Chodorkowsky als russischer Jazenjuk? Finanzierung von Attentaten? Was nun?

    Ganz ehrlich, stellen wir uns die Szene vor: die Abkanzlerin ruft Putin an und statt wie üblich herum-zu-merkeln geht es diesmal zur Sache. Nach dem Motto: mach was wir dir sagen, oder wir stürzen dich! Gut, ich bin sicher, der Mann braucht auch was zu lachen.

    Aber ist diesem Schmierfink eigentlich klar, was er da schreibt? Was er da fordert? Blut auf den Strassen in Russland. Das ist es, was er will. Denn nichts anderes wird passieren, wenn man so ein Farbenspielchen beginnt.

    Und warum? Hier eine der grossen Sünden des Wladimir P. aus M. geboren in P.:

    Zitat: „Putin lässt zu, dass Militärlastwagen ohne Nummernschilder Ausrüstung und Truppen verlegen“

    Ich erklär das mal, für alle die sich wundern: der Mann lässt zu, dass russische Soldaten, auf russischem Gebiet gegen die deutsche Strassenverkehrsordnung verstossen!

    Aber weiter geht es:

    Zitat: „Russland, isoliert, wie es unter Präsident Wladimir Putin ist, geächtet, wie Putin es bald selbst ist, wird immer mehr zum Gegner; als wäre es eine sich selbst erfüllende Prophezeiung, gleichsam unausweichlich.“

    Russland ist isoliert und geächtet, und bald wird Putin auch ein Geächteter sein. Wieder eine eindeutige Androhung eines Umsturzes. So seh ich das. Denn wenn Putin ein „Geächteter“ sein wird, wird hier auch keiner was dagegen haben, wenn unsere NGOs da rumfummeln, bis er gestürzt wird.

    Mal abgesehen davon, dass Russland nicht isoliert ist, sondern sich einfach um-orientiert hat. Die Welt besteht nämlich aus mehr als nur USA und EU. Aber was der Autor da von sich gibt: Russland ist geächtet? Von wem? Von den Deutschen, die sich angewöhnt haben, die Theorie vom russischen Untermenschen politisch korrekt in „die armen armen Russen“ Sätze zu verpacken?

    Schön, wenigstens ein Schmierfink hat nun zugegeben die Russen zu verachten. Schön gelle, dass man das in Deutschland endlich wieder darf. Viel zu lange musste man sein braunes Gedankengut verbergen. Freiheit für die Volksverhetzung!

    Ach ne doch nicht, denn irgendwie scheint man die Russen dann doch zu brauchen, Zitat:

    „Je klarer die EU bereit ist, die Bevölkerung der Ukraine auf dem europäischen, demokratischen, rechtsstaatlichen Weg zu unterstützen, desto größer ist die Chance, dass der Unwille der Bevölkerung in Russland steigt, darunter leiden zu sollen.“

    Also zuerst einmal sollte der Schmierfink ein Geschichtsbuch bemühen. Da kann er feststellen, dass die Leidensfähigkeit und auch die Leidensbereitschaft in Russland hoch ist. Wir sprechen hier von einem Volk, das lieber seine Hauptstadt abfackelte, als zuzulassen, dass die Franzosen sich breit machen. Wir sprechen von einem Volk, das 20 Millionen Opfer zu beklagen hatte, aber niemals Willens war, sich zu ergeben, als die Deutschen sich das letzte Mal aufmachten, um Russland zu besiegen.

    Der Unwille der Russen soll steigen. Wieder so ein Hinweis auf eine geplante Farbenrevolution.

    Am Ende noch eine Drohung, Zitat:

    „Nun muss ihm deutlich werden, wie gefährlich der Versuch der schleichenden Okkupation für ihn werden kann. Im eigenen Land.

    Putin hat die Wahl. Noch kann er zu dem von Kohl beschworenen Erreichten zurückkehren: zu Kooperation, die von Frieden getragen wird. Es ist doch auch für ihn unübersehbar, was falsch läuft.“

    Schreibt Kooperation und meint Unterwerfung. Genau wie Globalisierung ein Euphemismus für die Kolonialisierung der Welt durch die USA ist.

    Und noch mal die Drohung, dass es für Putin im eigenen Land gefährlich werden kann.

    Ist diesem würdigen Erben des Julius Streichers eigentlich klar, was er da in letzter Konsequenz fordert?

    Die Destabilisierung durch einen Bürgerkrieg einer Atommacht. Man stelle sich vor, Russland im Zustande eines Irak. Wer will bitte in Deutschland sitzen und sich Sorgen machen müssen, in wessen Hände der Kram fällt?

    Und der Bürgerkrieg in Russland wäre sicher, falls sich westgesteuerte Verräter auf den Weg machen würden, einen Umsturz zu versuchen. Denn selbst wenn die Russen Putin nicht haben wollen würden, was sie weit weniger wollen ist: ihre nationale Identität verlieren, zurück geworfen zu werden in die 90er, oder als Vasall der Deutschen oder der transatlantischen Spinner zu enden.

    Finger weg von Russland!

    • Keine Panik, Petra.
      Mit Farbenrevolution wird das nix, zumindest solange Putin in einer führenden Position ist.
      Habe da großes Vertrauen in die russische Bevölkerung,
      Die große Frage ist allerdings, was irgendwann mal nach Putin kommt.
      Medwedew halte ich für unwahrscheinlich, obwohl er Led Zeppelin- und Black Sabbath-Fan ist, was ihn in meinen Augen schonmal sympathisch macht.
      Lawrow hätte imo das Zeug dazu, ist aber nicht mehr der Jüngste.
      Bevor mir angst und bange wird, verschiebe ich diese Gedanken mal in die Zukunft.

      • Das mit dem „Hoffen“ war eher darauf gerichtet, dass mancher vielleicht hoffte, dass die Propaganda-Dampfwalze eingemottet werden könnte.

        Aber dafür hab ich noch ein bisschen Hoffnung für Sie: wie wäre es mit Surkov?

        Der hat wenigstens Sinn für Humor. Als er gefragt wurde, was er dazu sagt, dass er auf der Sanktionsliste steht, sagte: das ist eine Ehre, es ist wie den Oscar für die beste politische Nebenrolle zu kriegen.

        Und jung genug wäre er auch.

        Aber ich denke Putin hat noch ne Amtszeit vor sich und genug Zeit einen Nachfolger auszubilden.

      • Medwedew? Ne ne, momentan lieber nicht, der verkauft zum Schluss nur im Jelzin-Style die Wirtschaft von RU mit Sonderrabatt, wenn dahinter nicht einer aufpasst und auf die Finger klopft. Zu dessen Präsidentenzeit wurden intern ein paar Regeln eingeführt und Putin (damals Ministerpräsident) kehrte später auf den Posten zurück. In diversen Foren ist zu lesen, dass es da schon Differenzen gibt, was die Zukunft des Landes (samt Ausrichtung; also mehr Süden und/oder nur Westen; Doktrin). Sehr ähnlich verhält es sich mit einigen Oligarchen, die nur all zu gerne den aktuellen Präsidenten austauschen würden, die der aber wiederum gut im Auge behält.
        Eine Amtszeit wirds wohl auf alle Fälle noch werden, wenn nicht irgendeine Drei-Buchstaben-Operation Erfolg hat. Doch ohne den russischen Markt werden sich wohl auch weniger die wirtschaftlichen Probleme Europas lösen lassen. Das geht nur mit – nicht gegen RU. Aber momentan steht halb Europa ein wenig unter der Knute… Ja, es ist schon alles sehr verfahren, wenn Geld über Verstand geht.

    • Spitz passt auf! sagte:

      Stephan-Andreas Casdorff vom Tagesspeichel ist offenbar Größenwahnsinnig. Wenn ich Leute wie ihn höre, denke ich immer an den Witz: „Ein Elefant und eine Maus gehen über eine Brücke. Da sagt die Maus: „Hörst du wie wir trampeln?“

      Gleich drei Altkanzler, nämlich Schmidt, Kohl und Schröder, haben sich gegen die Russlandpolitik von Kanzlerin Merkel ausgesprochen. Der europäischen Wirtschaft geht es nicht gut und auch der deutschen immer schlechter. Bevor Präsident Putin gestürzt wird, könnte Kanzlerin Merkel ein frühes Ende nehmen.
      Der niederländische Politikwissenschaftler Karel van Wolferen schreibt über den „schmutzigen Krieg“ gegen die Ostukrainer, „die nicht regiert werden möchten von einer Sammlung von Verbrechern, Abkömmlingen ukrainischer Nazis und in den IWF und die EU verliebten Oligarchen“.
      Wolferen hat lange für das früher sehr angesehene niederländische NRC Handelsblad geschrieben. Leider hat das „Handelsblad“ den gleichen Weg wie „der Spiegel“ genommen, nämlich nach unten.
      Wolferen: „Die Ukraine, korrupter Journalismus und der Glaube der Atlantiker“
      http://www.nachdenkseiten.de/upload/pdf/20140814_van%20Wolferen_TheUkraine_de.pdf

  39. Merkel gibt Deutscher Welle 10 Millionen Euro mehr pro Jahr.
    http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/11/04/deutsche-welle-merkel-erhoeht-budget-fuer-staatssender-um-zehn-millionen-euro-jaehrlich/

    „…Der zusätzlich zu den öffentlich-rechtlichen Anstalten vom Steuerzahler finanzierte Sender will sich unter anderem stärken gegen den russischen Präsidenten Putin positionieren.“

    Ah, ja. Somit sind es nun 280 Million Euro an STEUERGELDERN, für noch mehr Propaganda anstatt mehr Kinderkrippenplätze, Rentenerhöhung, oder, oder, oder…
    Wenn die DW meint sich „stärker gegen Putin“ positionieren und ihren Propagandakrieg führen zu müssen, dann soll sie gefälligst zusehen, wo sie die Kohle dafür herbekommt. Mit welchem Recht sind dies Steuergelder?!

    Immer und immer wieder gegen Putin. Putin, Putin, Putin… Ist denn Putin ein Land?
    Und wenn man schon „GEGEN“ Russland ist, dann kann folgende Aussage nur eine Farce sein:

    „Dazu erklärt die zuständige Staatsministerin für Kultur und Medien, Monika Grütters:

    Die Deutsche Welle mit ihrem globalen Angebot im TV, Internet und Radio ist eine bedeutende Politik- und Kulturbotschafterin Deutschlands in der Welt.
    Sie verbreitet WERTE und Perspektiven wie FREIHEIT, den Schutz der MENSCHENRECHTE, sozialem Ausgleich und MITBESTIMMUNG, für die Deutschland als DEMOKRATISCHER RECHTSSTAAT steht…“

    Länder, die sich Demokratie, Menschenrechte, Freiheit, Mitbestimmung… auf die Fahne schreiben, respektieren die Meinung Anderer und verstärken nicht die Propaganda, wenn sich diese Meinung nicht mit der eigenen deckt. Man redet mit einander. Immer und immer wieder, solange wie es eben dauert. Dafür gibt es genug Diplomaten.
    Es wurden doch schon Sanktionen, gegen Russland verhängt. Auf Geheiß einer „dritten, nicht deutschen Macht“ und einer dieser „Macht“ sehr aufgeschlossenen
    Bundeskanzlerin. Was haben diese Sanktionen denn bisher gebracht?
    Allen beteiligten Seiten NICHTS Gutes, ganz im Gegenteil…

    Wenn das „Reden“ weniger wird, verstärkt sich die Propaganda. Hört es gänzlich auf,
    dann beginnt bald der Krieg…
    Entspannungspolitik und friedliches Miteinander geht gewiss nicht durch noch mehr „…STÄRKER GEGEN den russischen Präsidenten PUTIN POSITIONIEREN.“

    VG, Dirk

    • Sehr geehrte Frau Merkel,

      ich will mich künftig stärker gegen Putin positionieren (da dieser mir einfach nichts dafür bezahlen will, dass ich – bisher – mich ab und zu gegen Sie positioniert habe). Dafür benötige ich aber öffentliche Mittel. Bitte überweisen Sie mir noch in dieser Woche 5.000 Euro, und ab 1.12. dann monatlich jeweils diesen Betrag. Meine Bankverbindung: ………..

      Als Gegenleistung werde ich ab sofort nur noch gegen Putin und für Sie schreiben. Die Sanktionen finde ich übrigens ganz toll. Prima auch Ihre EU-Politik. Ich wünsche mir mehr TTIP und weniger Bürgerrechte. Machen Sie weiter so, ich kenne niemanden, der Sie nicht großartig findet. Nur eins noch: Mein Sohn wird natürlich nicht nach Afghanistan oder Syrien geschickt! Aber Bundeswehr-Friedenseinsätze dort finde ich Klasse, genau wie deutsche Friedenswaffen-Lieferungen an Freiheitskämpfer. Aber nochmal: Meine Kinder stehen dafür nicht zur Verfügung, ich werde aber dafür sorgen, dass sie in die CDU eintreten. Sind Sie damit einverstanden? Ich selbst werde mich um eine Mitgliedschaft bei der Atlantik-Brücke bewerben.

      Vielen Dank für Ihre großzügige Unterstützung, Ihre wunderbare Politik und Ihre Zusage, dass meine Familie nicht in den Friedenseinsatz ziehen wird. Grüße auch an Ihren Freund Barack, unseren großen Gönner. BND und NSA, die Wahrer unserer Freiheit, müssen Sie nicht grüßen, die lesen ja eh mit.

      Mit herzlichen Grüßen

      • Sehr geehrter Herr Max,
        wie Sie wissen führe ich die erfolgreichste Bundesregierung seit…
        Deutschland geht es gut, das soll auch so bleiben. Daher kann ich Ihrem Wunsch nach 5000 Euro nicht entsprechen, da das Geld bereits für die Begleichung von Gasschulden des Quasinatomitglieds Ukraine bestimmt ist, wofür Sie sicher Verständnis haben. Alternativlos biete ich Ihnen an sich an einen von uns beauftragten Werkvertragnehmer zu wenden, der Ihnen für die Tätigkeit einen Stundenlohn von 7.60 €/h bietet, ohne Überstunden- und Schichtzulage versteht sich. Der gesetzliche Anspruch auf bezahlte Urlaubs- und Feiertage ist bereits durch den Stundenlohn abgegolten ebenso wie eine eventuelle Lohnfortzahlung im Krankheitsfall.
        Im Übrigen ist eine Bewerbung um eine Mitgliedschaft in der Atlantikbrücke nicht möglich, da diese ausschließlich durch Einladung erfolgt. Bei weiteren Fragen kann Ihnen mein geschätzter Parteikollege Friedrich Merz sicher weiterhelfen. Bestellen Sie ihm einen schönen Gruß von mir und sagen Sie ihm das sei damals nicht so gemeint gewesen.

        Mit westlich demokratischen Grüßen
        Die Bundeskanzlerin

        • „Bestellen Sie ihm einen schönen Gruß von mir und sagen Sie ihm das sei damals nicht so gemeint gewesen.“

          Der war gut! :-) Aber es mehren sich Zeichen für die „Rückkehr des Merzen“ (ohne Fanfare) – allerdings muss er wohl oder übel dann Mutti von Thron und Haubitzen-Uschi von der Kanzel stoßen, wenn er noch was werden will…

    • Nachtrag zum Kommentar:
      „Merkel gibt Deutscher Welle 10 Millionen Euro mehr pro Jahr“

      Merkel-Berater will EU-Einreiseverbot für Rebellen
      http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/11/05/merkel-berater-will-eu-einreiseverbot-fuer-rebellen/

      Wie ich schon schrieb….
      Warum den Versuch, des Miteinander Redens / Verstehens machen, wenn man doch auch Propagieren / Hetzen und so letzten Endes Krieg führen kann.
      „Endlich wieder Krieg, Frau Merkel. Ist es das was Sie wollen? Nein? Sie benehmen sich aber so…!“

    • Marionetta Slomka sagte:

      Nun habt Euch mal nicht so!
      Irgendwie muß man doch darauf reagieren, daß die Russen IHRE von steuergeldern bezahlte Propaganda auf Deutsch in unsere Wohnzimmer bringen.

      Eine Ausfilterung von RT-Deutsch aus dem Internetangebot läßt unsere demokratische, von Meinungsfreihet geprägte Grundordnung nunmal (noch) nicht zu.

  40. Moin Moin,
    dem ehem. Redakteur der Tagesschau, Volker Bräutigam, ist ein Beitrag im DeutschlandRadio übel aufgestoßen:
    http://www.0815-info.com/News-file-article-sid-11464.html
    Inzwischen hat er auch offiziell dagegen Beschwerde eingelegt und bittet um eine weitmöglichste Verbreitung!!!
    http://www.0815-info.com/News-file-article-sid-11465.html

    Beste Grüße aus Hamburg
    Tilo

  41. anonymuus sagte:

    Nachrichtenportal RT Deutsch geht jetzt online

  42. Und hier ein Beispiel dafür, dass sich gar nichts ändern wird, weil die Presse inzwischen nämlich ein ganz anderes Selbstverständnis entwickelt hat, als man sich das so denkt.

    Der Artikel: MEDIENBERICHTE ÜBER PUTIN, GAZA UND ISIS
    Sind wir Kriegstreiber?
    VON PETRA SORGE 14. AUGUST 2014

    http://www.cicero.de/weltbuehne/irak-gaza-und-ukraine-blasen-deutsche-medien-zur-kriegspropaganda/58067

    Zitat: „Dass es nicht mehr nur Verschwörungstheoretiker oder jene vom Kreml finanzierten Manipulatoren in sozialen Netzwerken und Kommentarforen sind, die die deutsche Presse für einseitig und gesteuert halten, sondern mittlerweile auch Vertreter des Bildungsbürgertums, lässt Vertreter meiner Branche erschrecken.“

    Klingt erst mal gut, gelle? Das Bildungsbürgertum ist kritisch, das schreckt auf. Das könnte einen freuen. Ich bin sicher, dass ich nicht die einzige bin, die unter dem Eindruck stand, dass die kritischen Stimmen sich in der Mehrheit durch einen gewissen Wissensstand, eine gewisse Bildung, eine gewisse Sprachfähigkeit und durch die Fähigkeit der Argumentation auszeichneten.

    Es ist aber nicht gut. Denn: es sind NICHT MEHR nur Verschwörungstheoretiker und Manipulatoren. Und da liegt der Hase im Pfeffer. Das impliziert nämlich, dass zu Beginn nur Durchgeknallte oder Profis kritisch waren. Und diese dann durch ihre Argumentation irgendwie das Bildungsbürgertum aufgebracht haben.

    Sozusagen: der Kreml könnte sich hinstellen und sagen: Manipulation der öffentlichen Meinung in Deutschland? Mission accomplished.

    Das Ende der Hoffnung auf Einsicht folgt sofort:

    Zitat: „Trotzdem halte ich den Vorwurf, wir orchestrierten einen Propagandafeldzug für mehr Kriegseinsätze, im Ergebnis für absurd. Und auch für ein bisschen verletzend: Ich habe an der Universität Leipzig studiert, das zu DDR-Zeiten als „Rotes Kloster“ galt. Dort wurde der Journalist zum sozialistischen Agitator und Propagandist erzogen. Heute leben wir zum Glück in einer Demokratie; die Pressefreiheit ist eins der wohl wertvollsten Güter.“

    Übersetzung: die liegen alle falsch, denn bei uns steht ja Pressefreiheit drauf, dann ist sie auch drin. Bei uns steht Demokratie drauf, also ist sie auch drin. Ich könnte nun ein Kettchen anfertigen lassen, auf dem steht „Kleopatra VIII“ das heisst doch noch lange nicht, dass ich Unterstützer für meinen Herrschaftsanspruch am Nil finden werden.

    Und nun wird es richtig spannend:

    Zitat:

    „Die Frage, wieso so viele Menschen den Medien misstrauen, hängt auch mit der Meinungskluft zwischen den politischen Eliten und der Öffentlichkeit zusammen. Fast vier Fünftel der Bundesbürger lehnen ein stärkeres militärisches Engagement Deutschlands in der Welt ab – teils selbst dann, wenn das hieße, anderen Hilfe zu verweigern. Zwischen diesen beiden Extremen müssen die Medien kommunizieren und vermitteln: “

    Also mehr als nur die absolute Mehrheit der Deutschen hat eine Meinung. Die politischen Eliten haben eine andere. Also eine absolute Minderheit. Und die Aufgabe der Medien ist es: zwischen diesen Extremen zu vermitteln?

    Da sieh mal einer an. Und ich dachte die Aufgabe der 4. Gewalt ist es, sicher zu stellen, dass durch die Kontrolle der politischen Elite durch die Medien, die Demokratie erhalten bleibt. Demokratie: Herrschaft des Volkes, ergo: nicht die 4/5 müssen überzeugt werden, sondern die kleine politische Elite, die offenbar in der Hauptsache nur elitär ist und in der festen Überzeugung lebt, besser als die Masse zu wissen, was gut für Deutschland ist.

    Mit diesem Absatz entlarvt die Autorin sich als williger Vollstrecker der Politik. Und da ich selbst eine Frau bin, kann man mich auch nicht mit dem emotionalen Blinzel-Bienen-Gewäsch von wegen „es sei ein wenig verletztend“, dass die Menschen annehmen, die Medien sind nur noch die Propaganda-Abteilung, zu Mitgefühl bewegen.

    Die Aufgabe der Medien ist es eben nicht zu vermitteln, im Sinne eines Mediators, sondern Inhalte zu vermitteln. Die Aufgabe ist Information. Aber man ist zur Meinungsbildung übergegangen. Und das, mit Verlaub, verbitte ich mir.

    Die Aufgabe der Medien ist es, die Eliten zu überwachen und dem Bürger eine Stimme zu geben, weil er selbst sich nur sehr schwer Gehör verschaffen kann. Statt dessen sind die Medien dazu übergegangen, dazu beizutragen, dass der einzelne Mensch in diesem Land sich nicht mehr äussern kann, ohne mit dem Totschlags-Argument „Putin Troll“ diffamiert zu werden.

    Selbst die Autorin, die sich hier ja einsichtig zeigen will, weil das nun mal so ein Trend ist, denn es sind inzwischen zu viele Zeitungen abbestellt worden, fällt in dieses Verhalten zurück, indem sie betont, dass es „NICHT MEHR NUR Verschwörungstheoretiker und bezahlte Agenten sind“.

    Aber weiter.

    Zitat:

    „Vielen Rezipienten fällt es aber auch schwer, zwischen sozialen und traditionellen Medien zu unterscheiden.“

    Ach da schau an. Das Problem scheinen aber inzwischen auch die Regierungen zu haben. Jedenfalls hab ich nicht vergessen, dass man uns „Beweise“ für die Schuld Russlands vorlegte, die aus der Quelle „soziale Medien“ stammte. Da sollte man diesen sozialen Medien vertrauen. Bilder vom Buk System zum Beispiel das eindeutig aus Russland kam. während wir gerade kürzlich von Herrn Schleicher (BND) erfahren durften: ne, die Russen hatten das nicht geliefert, sondern die Rebellen hatten es
    erbeutet, von einem ukrainischen Stützpunkt.

    Und statt zu fragen, taten die traditionellen Medien das, was ihnen die kritische Haltung der Bürger einbrachte: nichts! Es wurde weder gefragt: wieso hat das die Ukraine von Anfang an nicht gesagt, dass das Ding weg war, wieso wurde der Luftraum nach der Erbeutung dieses Systems nicht gesperrt und vor allem: sollte man nun nicht wenigstens mal die Sanktionen ein wenig reduzieren, die ja nur wegen der „Mitschuld der Russen“ an der Tragödie überhaupt durch die EU erlassen wurden. Sollte man sich vielleicht auch mal bei den Russen entschuldigen, weil man ihren Repräsentanten mit Gaddafi verglichen hatte? Nichts kam. Immer weiter geht es.

    Also ich find es einfach mehr als fragwürdig von den Lesern und Zuschauern eine Medienkompetenz zu verlangen, die den „Eliten“ offenbar selbst fehlt. Und ich finde es fragwürdig, dass Rechtfertigungen folgen, Erklärungen, aber niemals auch nur ein Stückchen Einsicht mit Konsequenz. Denn nur dann ist es Einsicht, sonst nur leeres Geschwätz.

    Nun folgt eine solche Rechtfertigungsarie. Zeitdruck und was weiss ich. Wessen Job ist in unserer schnelllebigen Zeit schon einfacher geworden? Wenn alle jetzt ihre Fehler immer wieder begehen und sich rechtfertigen, dann bricht alles zusammen. Man macht Fehler, man lernt daraus. Oder eben nicht. Dann sollte man sich aber auch nicht beklagen.

    Und was man tunlichst unterlassen sollte folgt im Artikel:

    Zitat:

    „Leser selbst für das Angebot verantwortlich

    Dabei hat der Leser mit seinem Verhalten selbst das mediale Desinteresse mitzuverantworten. Der Tod von Robin Williams hat in dieser Woche von den Online-Zugriffen her nahezu alle anderen Themen überlagert. Spiegel Online machte am Dienstag mit drei Artikeln des US-Schauspielers auf, von denen es zwei in die Top 5 des Tages schafften. In den Ranking-Sparten meist „gelesen“, „verschickt“ und „gesehen“ des Nachrichtenmagazins fand sich kein einziger politischer Beitrag, geschweige denn einer zur Außenpolitik. An jenem Tag, an dem die deutsche Politik Waffenlieferungen an die Kurden in Aussicht stellte, interessierten sich die Nutzer am meisten für Grillfleisch, Rotweine oder Miroslav Klose, und bei Cicero Online erreichte ein Artikel über Helene Fischer Rekord-Zugriffe. Wenn die Nachfrage nach ausgewogenen außenpolitischen Analysen so gering ist, warum sollten die Medien da noch mehr liefern? Und worin sollte der ökonomische Anreiz bestehen, Kriegspropaganda zu verbreiten?“

    Jetzt wissen wir es. Wir sind dumme Schafe und deshalb kriegen wir den Dreck zu fressen. Selbst schuld. Merci dafür Mädchen.

    Allerdings, mal ein paar Anmerkungen:

    • wieso gibt sich der Cicero überhaupt dafür her, diesen Quatsch über eine Helene Fischer zu schreiben, während es um Waffenlieferungen geht?
    • wieso sollte das Thema Waffenlieferungen die Bürger ganz massiv in Wallung bringen? Die Debatte im Parlament erfolgte NACH der Entscheidung. Und die Kanzlerin hatte noch dazu erklärt, dass sie an einen Beschluss vom Bundestag nicht gebunden sei. Wieso erwartet man vom Bürger, eine Ernsthaftigkeit und ein Bewusstsein für demokratische Prozesse, die bei den Hauptakteuren fehlt? Wenn schon der Bundestag zur Dekoration gemacht wird „labert mal fein, aber ändern wird das eh nix“ wie soll der Bürger sich dann motiviert fühlen, sich in einen Prozess und sei es nur durch das Schreiben eines Kommentars, einzubringen?

    Die letzte Frage worin der ökonomische Anreiz im Verbreiten der Kriegspropaganda besteht ist nun wirklich beleidigend. Mädchen, einfach mal in die Buchhandlungen gehen und das Buch von Ulfkotte lesen. Vielleicht auch einfach mal darüber informieren, wie Journalisten in die transatlantische NGO Welt eingebunden werden, und da reicht Insentives abgreifen.

    Und dass ausgerechnet Zeitungsausträger von Anfang an vom Mindestlohn ausgenommen wurden, war sicher auch reiner Zufall.

    Und offenbar lohnt es auch nicht, den Dreck über Lieschen Lotterleben zu schreiben, denn der Absatz sinkt.

    Aber das Letzte und ich mein wirklich das Allerletzte ist doch wohl: „Wenn die Nachfrage nach ausgewogenen außenpolitischen Analysen so gering ist, warum sollten die Medien da noch mehr liefern?“

    WEIL DAS DER AUFTRAG DER MEDIEN IST!
    Also der, der Bürger. Der, der Politik ist sicher: weitermachen mit der Volksverdummung, dann gehen die auch nicht auf die Strasse zum Protestieren.

    Wer sich als Journalist freiwillig auf Boulevard-Niveau begibt, der verdient es auch nicht, darüber zu flennen, dass die Bürger eine „verletzende“ Einstellung haben. Kann doch egal sein, sind doch eh nur primitive Dummköpfe, die auf die nächste Staffel von Deutschland sucht das nächste was auch immer, warten.

    Mein Fazit: wieder so ein Jammerartikel, arme Journalisten, blöde Kunden, böse Meinungsmacher (vom Kreml bezahlt) und wieder keine, aber wirklich keine inhaltliche Auseinandersetzung mit der Kritik.

    So Mädchen, jetzt ab in die Ecke, Tränchen trocknen, und dann ne Bewerbung an die Gala. Da braucht man sich auch nicht zu rechtfertigen, wenn man keine politischen Analysen abliefert. DIE Leser erwarten nämlich nix anderes!

    Herzliche Grüsse
    Petra

    • Max L. sagte:

      Völlig richtig, Petra. Die Aussage

      “Dass es nicht mehr nur Verschwörungstheoretiker oder jene vom Kreml finanzierten Manipulatoren in sozialen Netzwerken und Kommentarforen sind, die die deutsche Presse für einseitig und gesteuert halten, sondern mittlerweile auch Vertreter des Bildungsbürgertums, lässt Vertreter meiner Branche erschrecken.”

      ist ein Witz. Mal ganz abgesehen davon, dass das mit den „vom Kreml finanzierten Blabla“ für mich nach wie vor nichts weiter als eine Verschwörungstheorie ist (!), ist das totaler Quatsch. Die aufgrund eigener Beobachtung skeptisch gewordenen Medienkritiker waren zuerst da – bereits vor Jahrzehnten. Es waren aber lange Zeit nur wenige, die kaum auffielen, in der Masse untergingen. Ohne Internet hatten sie keine Möglichkeit, sich einer größeren Leserschaft mitzuteilen. Deshalb kam der große Umschwung erst nach 9/11, und erst seit damals wurden solche Kritiker als „Verschwörungstheoretiker“ diffamiert (von tatsächlichen Verschwörungstheoretikern, siehe oben). Es gibt spätestens seit damals viele Blogs und andere Seiten, auf denen nichts anderes als Medienkritik betrieben wird. Ich selbst kenne viele seit 2001. Den Begriff „Bildungsbürgertum“ können wir getrost vergessen. Es sind ganz einfach völlig normale Menschen, die mindestens halbwegs bei Verstand sind, selber denken können und sich breit informieren. Und immer besser die Strukturen durchschauen, die dem Journalismus in den „westlichen“ Ländern zugrunde liegt. Ein Journalismus, der sich ständig selber lobt, aber immer weniger Grund dazu hat.

    • Der Artikel hat mich damals auch empört und ich habe einen entsprechenden Leserbrief an Petra Sorge geschrieben. Ich war sicher nicht die einzige – und im Gegensatz zu Kornelius und vielen anderen beratungsresistenten Kollegen von ihr hat sie sich die Kritik offenbar zu Herzen genommen und einige Wochen später einen ganz anderen Ton angeschlagen:

      http://www.cicero.de/berliner-republik/ukraine-fehler-der-ard-nur-eine-halbe-entschuldigung/58302

      • Sorry, ich teile Ihren Grossmut nicht. Denn im ersten Artikel verteidigt sie sich selbst. In dem von Ihnen genannten Artikel übt sie Kritik an den öffentlich rechtlichen Medien und deren Umgang mit Kritik.

        Das ist immer leicht.
        Scheint aber jetzt ein Trend zu sein, die Medien-Loyalität bröckelt. Man beschuldigt sich nun gegenseitig. Als schimpft hier ein Esel einen anderen Langohr.

        Aber Selbsterkenntnis; immer noch Fehlanzeige.

    • kurze Ergänzung zu ihrer Bemerkung es sei Auftrag der Medien für mehr ausgewogene außenpolitische Analysen zu sorgen. Sie haben völlig Recht, wenn Sie damit den ÖRR meinen, dafür stehen ihm auch die finanziellen Mittel zur Verfügung. Primäre Aufgabe privater Medien hingegen ist das Erwirtschaften von Gewinnen. Dafür vertreten Sie die Meinung derer, von denen Sie bezahlt werden im Rahmen dessen was gesetzlich möglich ist, was wiederum Auslegungssache ist. Journalistischer Ethos ist nur eine Art Kodex, der gesetzlich nicht geregelt ist. Ebenso ist „Journalist“ keine geschützte Berufsbezeichnung, was bedeutet, dass jeder sich so nennen darf. Dies eröffnet vielfältige Möglichkeiten für Korruption und sonstige Einflussnahme von außen, zumal Journalisten oder die, die sich so nennen, nicht gerade zu den Schwerverdienern zählen, wenn man mal von Ausnahmen absieht wie dem Scheinfreiberufler Kleber in Diensten des Staatsfunks.
      Eine größer werdende Minderheit in der Bevölkerung wird sich dieser Einflußnahme von außen zusehends bewusst, weswegen einige vielleicht nicht so etablierte (Tage)lohnschreiber möglicherweise kalte Füße bekommen und das Jammern beginnen

  43. namenlos sagte:

    Es ist zwar keine Propagnadameldung, aber ich möchte jedem ans Herz legen, sich einmal folgenden Film anzuschauen. Es geht um Medien, Politik, Wirtschaft und deren Hirnfick. Das krasseste und beste in diesem Film ist, meiner Meinung nach, dass Anhgeörige von Politikern absichtlich mit dem HI-Virus infiziert werden, damit sie endlich mal mehr Forschungsgelder in die Behandlung dieser Krankeit investieren. Super genial :D.

    Auf kinox.to „8. wonderland“ ohne Anführungszeichen.ins Suchfeld eingeben und dann vidstream.in wählen

    8, Wonderland

    • Meine Empfehlung: Canadian Bacon. Köstlich. Aber erschreckend! Ich meine richtig erschreckend, wenn man sich ansieht, WANN der Film entstanden ist.

  44. Jürgen F. sagte:

    Ich glaub‘ es kaum. Habe heute der «Süddeutschen» eine Mail mit ausführlicher Kritik zu ihrer Ukraineberichterstattung geschrieben und wer schreibt mir zurück: Stefan Kornelius höchst persönlich. Auch wenn die Einsicht zur Selbstkritik sich in Grenzen hielt, verweigert er zumindest nicht ganz den Dialog.

    Von der FAZ und dem Spiegel habe ich auf kritische Mails nie eine Antwort erhalten. Diese verweisen lieber auf „Russland-Trolle“, die ihrer Meinung nach die einzigen sind, die Kritik an ihrer Bericherstattung anbringen.

    • Wie ich letztens schrieb: Erst ignorieren sie dich, dann diffamieren sie dich, dann umarmen sie dich. Aber ob du dann gewonnen hast? Ich tippe, dass nach dem Ignorieren der Kritiker („unsere Leser sind mit unserer Berichterstattung einverstanden“) und dem Diffamieren („nur bezahlte Putin-Trolle kritisieren uns“) jetzt eine Phase kommt, in der man es mit „Transparenz“, „auf die Kritiker zugehen“ u.ä. versuchen wird. Zum einen, weil dann ja (so hoffen sie) alles wieder gut ist, zum anderen, weil sie das später jederzeit als Beweis ihrer absoluten Offenheit verkaufen können („und in Russland wäre sowas gar nicht denkbar“ – werden sie jedenfalls behaupten).

      Die Frage ist, ob ihnen schon so viele Leser weggelaufen sind, dass das die letzte Hoffnung ist, oder ob da nur eine fiese Strategie dahinter steckt. Jetzt müssen wir erst recht dranbleiben und klarmachen, dass sich bei der Berichterstattung selbst eine Menge ändern muss, denn das ist das Entscheidende! Ich will keine Briefe von Kornelius, ich will unabhängige, objektive Artikel von ihm, und ich will, dass seine Meinung, die ihm unbenommen ist, in seiner Redaktion nicht die allein gültige ist. Wenn er weiterhin nicht als freier, unabhängiger Journalist mit Berufsethos arbeiten will oder kann, soll er den dann offensichtlich falschen Beruf an den Nagel hängen. Vielleicht sucht die NATO noch einen Pressesprecher.

      • namenlos sagte:

        Jupp, das Umarmen ist das widerwärtigste. Nicht generell. Nur bei solchen Leuten.

        • Nun ja… für die Umarmung gilt eben auch:

          quidquid id est timeo danaos et dona ferentes

          Die Umarmung erfolgt ja oft nur, um dem Arglosen den Dolch in den Rücken zu rammen.

    • FAZ ?

      Ist das nicht die, in der noch im August 2011 der Herr Schirrmacher einen Artikel geschrieben hat
      „Ich beginne zu glauben dass ….“
      und sich darin bemerkenswert selbstkritisch und fundamental mit seiner Rolle und bemerkenswertem Zustand der bürgelichen Gesellschaft auseinandergestzt hat ?? –

      http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buergerliche-werte-ich-beginne-zu-glauben-dass-die-linke-recht-hat-11106162.html

      Ein solcher Artikel von solch einem …. der fällt nicht so einfach unter den Tisch.

      Je mehr und was man heute so alles erfährt, über die großen Lügen – die eigentlich zu gross sind, um bemerkt zu werden … :

      Woran war dieser mit jungen 54 Jahren eigentlich gleich 2014 gerstorben ……… ?

      • Suomitom sagte:

        Verlinken Sie bitte nach Möglichkeit servicefreundlich auf die Gesamtansicht oder Druckansicht, um Ihren Lesern unnötige Visits bei derlei Medien zu ersparen. Danke.

  45. Zensursula sagte:

    UN Konventionen?
    Interessiert doch die westliche Welt nicht, schließlich gehts um die Gute Sache!:

    „Natürlich habe es sich beim Angriff mit Stuxnet um eine Verletzung der Genfer Konventionen gehandelt. Doch diese seien eben vollkommen veraltet.“

    http://www.zeit.de/digital/internet/2014-11/guttenberg-cyber-security-summit-stuxnet

  46. Anonymous sagte:

  47. Die MSM meldeten ja letztes Wochenende wieder russische Militärkonvois auf dem Weg nach Donezk.
    NATO-Stoltenberg sieht das anders. Er meint, die Russen seien noch nicht da, aber sie kommen.
    «Wir haben kürzlich gesehen, wie russische Truppen näher an die Grenze zur Ukraine rücken».
    http://nr.news-republic.com/Web/ArticleWeb.aspx?regionid=9&articleid=31338773

    Mal abgesehen davon, daß auch Stoltenberg weiß, daß es das gute Recht der russischen Truppen auf russischem Boden ist, zu rücken, wohin immer sie wollen, zeigt die Angelegenheit mal wieder, daß die Medien in ihrem vorauseilenden Propaganda-Gehorsam selbst Scharfmacher wie die NATO locker zu übertreffen.

  48. http://www.mediummagazin.de/e-paper/11-2014/

    „Ihr lügt doch alle !“
    Medien in der Glaubwürdigkeitsfalle

    Noch nicht gelesen, daher ohne Kommentar.
    Fürchte es wird schwer erträglich sein…

    • Also in der Leseprobe online ist die Tendenz pro der aktuellen Berichterstattung greifbar. Es kommen da mehr die immer gleichen Verdächtigen mit ihren gleichen Argumenten, die nicht zuletzt (sondern eher zuerst) von DOK samt Kommentatoren hier widerlegt und deren schwache Brust aufgezeigt wurden.
      Die Printausgabe mag vielleicht ausgewogener sein…

      Uwe Krüger: „Meinungsmacht. Der Einfluss von Eliten auf Leitmedien und Alpha-Journalisten – eine kritische Netzwerkanalyse“,
      Über den Autor: http://tinyurl.com/Message-krueger
      Präsentation exemplarisch gesammelter Daten: http://tinyurl.com/slideshare-Krueger !!!

  49. Zensursula sagte:

    Eine kurze Annekdote aus meinem Umfeld:
    Person A: „(…) Da meinte meine Chefin: ICH FIND DEN PUTIN GUT. PUNKT.“
    A weiter.: „Da haben wir Mitarbeiter uns alle entsetzt angeguckt. Also wer den Putin gut findet, der hat Sie ja nicht mehr alle. “
    Person B zu Person A: “ Zensursula findet den Putin gut.* “
    Und es herrschte blankes entsetzen.
    ^^

    Zuvor war die ganze Situation absolut unpolitisch und entspannt.

    Als jedoch Person B zu A sprach fiel der Glückseelige Vorhang und eine Diskussion über das böse Russland mit seinen Oligarchen entbrannte. Und wir (der Westen) leben ja in einer super Demokratie.
    Auf meinen Hinweis, dass die Regierung in der USA auch nur an die Macht kommt, wenn Sie die meisten Lobbyisten-Gelder einstreicht für deren Wahlkampf, kam komischerweise keine adäquate Antwort.

    Oder auch nicht schlecht:
    Person A: „Da hatte Russland einfach die KRIM annektiert. Soetwas macht man nicht.“
    Zensursula zu A: „Es war eine Sezession. Beziehungsweise streiten sich die Völkerrechtler, ob es nun eine Sezession oder Annektion war. Man kann es so genau nicht unterscheiden.“
    Person C zu Zensursula : „Wenn die Bayern eine Volksabstimmung machen würden, dass Sie sich von BRD trennen. Fändest du das etwa gut ?!“
    *Zensursula zu C: „Ja, warum nicht? Ist es etwa gut, eine einzige Regierung zu stellen für die gesamte EU? Wäre es gut, wenn wir in Zukunft mit den USA und EU ein Super-Staat sein würden, siehe TTIP?“
    Person C+A: Stille.

    Anmerkung: Person A+C sind schulisch sehr gut gebildet. Studierte.
    Haben auch viel berufliche Erfahrung. Beide lesen aber entweder nur eine einzige Tageszeitung + Tagesschau oder T-Online News + Tagesschau, um sich zu bilden.
    Keine allzu guten Voraussetzungen, um die Welt differenziert betrachten zu können.

    • Spitz passt auf! sagte:

      Zensursula, vielleicht hilft es dir, dass ein kluger Mann deiner Meinung ist.
      Der emeritierten Wirtschaftsprofessor Bernd Senf erklärt im Interview was in der Ukraine passiert ist. Das Assoziationsabkommen ist für die Ukraine und vor allem für die EU schlecht. Aus geopolitischen Interessen der USA gab es in Kiew einen „faschistischen Putsch“. Senf erklärt den Petrodollar und erzählt von Zbigniew Brzeziński. Er kritisiert aufs Schärfste das Verhalten der deutschen Medien im Konflikt und sagt: „So etwas habe ich noch nicht erlebt.“ Die europäischen Vasallen sollten sich endlich von der Hegemonialmacht USA befreien!
      http://www.antizensur.de/die-welt-als-schachbrett-die-kuehle-strategie-der-usa/

    • namenlos sagte:

      KEINE PROPAGANDA, SONDERN WAHRHEIT/AUFKLÄRUNG

      sry, man solle nur Propaganda melden hier. Aber die Frau is so hot UND klug/aufrichtig und selbst teils ukrainischer Abstammung, dass ich es einfach mal posten musste.

      • namenlos sagte:

        hoppla, etwas versetzt unter einem falschen thema, naja … is halt mein sufftag, sry xD

    • Spitz passt auf! sagte:

      Zensursula, vielleicht hilft es dir, dass ein kluger Mann deiner Meinung ist. Im Internet nach „Die Welt als Schachbrett – die kühle Strategie der USA“ suchen.
      Der emeritierten Wirtschaftsprofessor Bernd Senf erklärt im Interview was in der Ukraine passiert ist. Das Assoziationsabkommen ist für die Ukraine und vor allem für die EU schlecht. Aus geopolitischen Interessen der USA gab es in Kiew einen „faschistischen Putsch“. Senf erklärt den Petrodollar und erzählt von Zbigniew Brzeziński. Er kritisiert aufs Schärfste das Verhalten der deutschen Medien im Konflikt und sagt: „So etwas habe ich noch nicht erlebt.“ Die europäischen Vasallen sollten sich endlich von der Hegemonialmacht USA befreien!

  50. Patrick Baum sagte:

    Einer Fall von ganz besonders dummer Propaganda hat mich heute besonders geärgert.
    Seit heute morgen wird im Radio ununterbrochen gegen Russland und Sankt-Petersburg gehetzt.
    Der Vorwurf: Homophobie.
    O-Ton vom Radio-Moderator: „Wegen des Outings des neuen Apple-Chefs Tim Cook wurde ein Denkmal zu Ehren Steve Jobs entfernt. Das Denkmal sei schwule Propaganda. In Sank-Petersburg haben Sie auch die Gehirne entfernt…“

    Darum geht es:
    http://www.tagesschau.de/ausland/russland-denkmal-cook-101.html

    Gleicher Wortlaut wie im Tagesschau-Artikel in alles gängigen Propagandamedien.
    Ziemlich suspekt oder?
    Ein Denkmal zu Ehren Steve Jobs in Sankt-Petersburg? Ja. Auf dem Gelände einer Hochschule, gesponsert von einem Privatunternehmen.
    Und jetzt wird ein Jobs-Denkmal wegen Cook abgerissen?
    Nein. Es macht sich ja keiner die Mühe, die Firma oder die Hochschule selbst zu Fragen:

    http://m.gazeta.ru/social/news/2014/11/03/n_6618437.shtml

    http://www.macnotes.de/2014/11/03/iphone-statue-russland-abgebaut/

    Sieht so aus, als gehe diese Statue, da mit echtem Bildschirm bestückt, planmäßig zur Reparatur.
    Anschließend wird sie wieder aufgebaut. Darüber wird natürlich niemand berichten.

    Hauptsache in den Köpfen setzt sich fest: Diese Homophoben Russen. Unmenschen sind das!!!

    Wieder ein kleiner Tropfen, der uns dazu bringen soll, ein ganzes Volk zu hassen. Für mich ein weiter Tropfen mich noch mehr (Kilometerweit) von „Qualitätsmedien“ zu entfernen.

  51. Spitz passt auf! sagte:

    Das ist keine Propaganda, sondern im Gegenteil, es wird bestätigt was hier bei der PS gesagt wird:
    Der emeritierten Wirtschaftsprofessor Bernd Senf erklärt im Interview was in der Ukraine passiert ist. Das Assoziationsabkommen ist für die Ukraine und vor allem für die EU schlecht. Aus geopolitischen Interessen der USA gab es in Kiew einen „faschistischen Putsch“. Senf erklärt den Petrodollar und erzählt von Zbigniew Brzeziński. Er kritisiert aufs Schärfste das Verhalten der deutschen Medien im Konflikt und sagt: „So etwas habe ich noch nicht erlebt.“ Die europäischen Vasallen sollten sich endlich von der Hegemonialmacht USA befreien.
    http://www.antizensur.de/die-welt-als-schachbrett-die-kuehle-strategie-der-usa/

  52. http://www.tagesspiegel.de/politik/russland-die-ukraine-und-der-westen-putins-strategie-kann-fuer-ihn-selbst-gefaehrlich-werden/10932338.html

    Die übliche Invasionspropaganda, wie immer ohne jegliche Belege, basierend, wie schon ca. 100 mal zuvor, auf Tweets der immer gleichen selbsternannten Journalisten, Richard Oliphant, Shaun Walker, Christopher Miller etc. basierend.

    Kohls Äußerungen werden umgedeutet: Kohl hatte nicht etwa beklagt, daß Putin Rußland isoliert, sondern daß der Westen sich unklug verhält, indem er Russland isoliert.

    Krude Schlußfolgerung:
    „Seine Strategie der Zersetzung des Staates Ukraine, die an die geheimdienstlichen Methoden des KGB bei der Zersetzung von Persönlichkeiten erinnert, darf keinen Erfolg haben.“

    „Nicht nur die Oligarchen, sondern eine wachsende Zahl an Menschen könnte diese Situation, könnte Putin satt haben.“
    Tja, die Hoffnung stirbt zuletzt….
    Casdorff scheint kaum Einblick in die Denkweise des russischen Durchschnittsbürgers zu haben.
    Wahrscheinlicher ist imo, daß eine wachsende Zahl an russischen Menschen die Oligarchen satt hat.

  53. Spitz passt auf! sagte:

    Der emeritierten Wirtschaftsprofessor Bernd Senf erklärt im Interview was in der Ukraine passiert ist. Das Assoziationsabkommen ist für die Ukraine und vor allem für die EU schlecht. Aus geopolitischen Interessen der USA gab es in Kiew einen „faschistischen Putsch“. Senf erklärt den „Petrodollar“ und erzählt von Zbigniew Brzeziński. Er kritisiert aufs Schärfste das Verhalten der deutschen Medien im Konflikt und sagt: „So etwas habe ich noch nicht erlebt.“ Die europäischen Vasallen sollten sich endlich von der Hegemonialmacht USA befreien. – Im Grunde bestätigt er was hier bei der PS gesagt wird.
    http://www.antizensur.de/die-welt-als-schachbrett-die-kuehle-strategie-der-usa/

  54. anonymuus sagte:

    • Zensursula sagte:

      Das hattest du am
      3. November 2014 um 11:56
      schon mal geschrieben.

      Ich erkenne hier keine Neuigkeit oder Propagandameldung….

  55. Eine neue Runde Propaganda und Kriegsgeschrei ohne Nachweis von Beweisen beginnt:

    Kiew will Osten „zurückholen“
    http://www.n-tv.de/politik/Kiew-will-Osten-zurueckholen-article13895726.html

    aka „Heim ins Reich“

    „Einige Regionen im Osten des Landes würden von „prorussischen Terroristen und russischen Truppen“ kontrolliert, sagte Klimkin der „Bild“-Zeitung“
    Aha – nachfragen der Presse ist nicht? Beweisen ist nicht drin? Das waren diese Satellitenaufnahmen?! Die von der privaten Firma und die Aussage diverser Geheimdienste (denen muss man einfach vertrauen nach deren großen Beweiserfindungen in anderen Konflikten). Logo, die haben praktisch einen Vertrauensvorschuss… Die Wortwahl ist auch eindeutig gewählt.

    „…außerdem schärfere Sanktionen gegen Moskau.“
    Weil weil weil – eben deswegen. Sich selbstbegründend.

    „Unter anderem könnten die angebotenen Autonomierechte zurückgezogen werden.“
    Die nicht einmal auf dem Papier richtig existierten. Und dann gleich wieder mit Abnahme drohen… Wie können überhaupt „angebotene“ Rechte zurückgezogen werden? Logik?

    „Die sieben russischen Brigaden hätten die Grenze zu ihrem westlich gelegenen Nachbarland teils nahezu beseitigt.“
    „teils nahezu“ – na wie denn jetzt – also praktisch „gar nicht“ würde es besser treffen.
    Dieser Herr Nato-Oberbefehlshaber in Europa, Philip Breedlove hat den richtigen Namen – frei übersetzt: „Rassenliebe“. Ist das übel…

    MIK und Politik schicken Hand in Hand für eine bessere (schöne) neue Welt [brave new world] die Welt ins Feuer. Welch große allen ungreifbare Logik!

    • Es ist zu befürchten, daß sich die Kiewer Junta noch mal eine blutige Nase holen will, die Truppenkonzentrationen an den Grenzen und die mediale Rhetorik deuten in diese Richtung. Und schließlich muß ein Jazenyuk sein Wahlversprechen einlösen.

      Am Ende hoffen wir auf die Bereinigung der Kessel bei Debalzewo und dem Flughafen, vielleicht auf die Befreiung von Kramatorsk und Mariupol und einen komplett befreiten Donbass bis Weihnachten.

      Was nicht ausschließt, daß im nächsten Frühjahr eine erneute Invasion kommt. Aber die Menschen im Donbass kennen das, früher die osmanischen Sklavenjäger und heute die EU-Schutztruppe.

  56. lugnich sagte:

    Unfassbare Vorwürfe im Deutschlandfunk zwischen 11 und 13 Uhr am 2ten Nov gegen die Wahl in Donetzk.
    – Es seien „AGITATOREN“ unterwegs, die Wahlunwilligen Bürgern den Platz zeigen würden, an dem sie erschossen würden, für den Fall das sie nicht wählen gehen würden.
    – Da keine Wahllisten vorliegen würden, könnten die Bürger beliebig oft wählen gehen.
    (Man lies das irgendeinen angeblichen Journalisten, der angeblich nach Kiev geflohen sei, ausgiebig und unwidersprochen ausbreiten, dessen Namen es nicht lohnt sich den zu merken, weil man den ohnehin nicht wieder hören wird)

    • Lt. Aussage von Wahlbeobachter Ewald Stadler sind die Bürger je nach Wohnadresse einem Wahllokal zugeordnet, wo sie sich bei der Wahl erfassen müssen.
      Meine Frage ist, ob sich eine nennenswerte Anzahl an Bürgern, die Warteschlangen und Registrierungsprozedur durchlaufen müssen, wirklich die Zeit nimmt dies in mehreren Wahllokalen zu machen. Um eine Wahl maßgeblich zu beeinflussen, müsste dies im großen Stil erfolgen, was kaum praktikabel scheint. Da gäbe es sicher ökonomischere Methoden, wie z.B. bei der Europawahl in Halle http://hallespektrum.de/nachrichten/politik/afd-fordert-neuauszaehlung-der-europawahl-halle/110454/

      Das mit der angedrohten Erschießung sollte der Deutschlandfunk mal dokumentieren und veriizieren, sofern es so zum Ausdruck gebracht wurde.

    • Herr Dr. Stadler beschreibt die Situation in der Ukraine und die Wahlen in den selbsternannten Volksrepubliken auf die einzig richtige Art.

  57. Der Russe kommt! Wie angekündigt am 4.11.2014!

    … leider ohne Äpfel, aber mit RT

    …. ANGST, Angst die Russen kommen, statt gleich mit Panzern, schicken die jetzt erst mal das Fernsehen und die Propaganda vor.

    Für DEUTSCH® des PERSONAL™ der BRD© auf der Menschenfarm DEUTSCH® auch noch in deutscher Sprache – LOL als ob DEUTSCH® überhaupt die deutsche Sprache beherrscht, geschweige denn noch versteht.

    http://theartofwar.me/2014/11/04/vorlage-zu-rt-deutsch-bashing/

  58. http://www.zeit.de/politik/ausland/2014-11/ukraine-russland-donezk-luhansk-wahlen-krieg

    Im Text steht einiger Bullshit. Zusammengefasst wird aus einer Wahl bei der, alle Fragen der Legitimation mal dahingestellt, doch zumindest niemand zu Schaden gekommen ist „im Grunde eine Kriegserklärung“.

    Noch schöner lässt sich aber ablesen wie aus Fantasien Wahrheiten werden. Da steht: „AFP-Reporter berichteten von Luftabwehrraketen, die zum Donezker Flughafen gebracht wurden.“ Folgt man dem link landet man auf dieser dubiosen Seite:
    http://www.inquisitr.com/1580820/russia-sending-more-troops-heavy-weapons-into-ukraine-as-conflict-intensifies/
    Hier steht nun: „AFP reporters saw anti-aircraft guns headed toward the government-held airport.“
    Aus Raketen werden also Geschütze.
    Folgt man wiederum dem link landet man schließlich auf einem Artikel der AFP. In diesem heißt es dann: „In Donetsk, the main rebel-held city in Ukraine’s industrial south-east, AFP reporters saw about 20 trucks, some carrying anti-aircraft guns, heading towards the government-held airport, although it was not clear whether these were new forces.“

    Aus „ein AFP Reporter sieht Luftabwehrgeschütze rumfahren, irgendwie, irgendwo“ wird über 3 Ecken: „Russland schleust Luftabwehrraketen in die Ukraine“.

    Bebildert wurden besagte Geschütze auf der Zwischenseite dann auch gleich mit mobilen strategischen Raketen. Vermutlich soll eine Anlandung ukrainischer Todessterne auf den Doneszker Flughafen verhindert werden….

    • Donezk 2 Donezk Republik
      Donezk St GeorgDonezk St Georg 1

      Verbrannte Erde in der Ukraine Putins Krieg
      Der Westen darf sich nicht länger von Putin an der Nase herumführen lassen. Der russische Präsident hat kein Interesse an der Befriedung und Stabilisierung der Ukraine. Er wünscht sich einen „failed state“ als Pufferzone zu Demokratie und Rechtsstaatlichkeit.
      28.08.2014, von BERTHOLD KOHLER
      http://www.faz.net/aktuell/politik/russlands-krieg-in-der-ukraine-putins-gezinkte-karten-13125307.html

      Den Lügen von einem Hund des Bordell-Journalismus Berthold Kohler (links), Herausgeber der FAZ, einem jener Schreibtischtäter vor denen mich schon meine Oma warnte: „Trau keinem Schriftgelehrten.“, stelle ich die Wahrheit entgegen, meine Wahrheit.

      30.08.2014, von Georg Löding in: der Große Krieg und seine Folgen

      Völkermord in der Ukraine – das Ende Europas wurde eingeläutet.

      Der Anfang vom Untergang Europas

      Obamas US-Europäischer Krieg

      Die Menschen dürfen sich nicht länger von der US-EU an der Nase herumführen lassen. Die US-EU unter ihrem Diktator Obama hat kein Interesse den Völkermord an den Menschen im Donbas zu beenden. Die Zerstörung ihres Lebensraums und die Vertreibung gehen unvermindert weiter. Es besteht also kein Interesse des Westens an einer Befriedung und Stabilisierung der Ukraine. Er wünscht sich einen „failed state“ als Pufferzone zu Demokratie und Rechtsstaatlichkeit, um dort seine miltärische Gewalt gegenüber Russland bündeln zu können.
      http://seidenmacher.wordpress.com/2014/08/30/der-volkermord-im-donbas-ist-der-untergang-europas/

  59. lugnich sagte:

    „Die alte Dame ging dann gleich nochmal wählen“

    Bericht von Golineh Atai zu den Wahlen in der Ostukraine
    am 3 Nov im Morgenmaganzin ARD/ZDF.

    Einer der sinntflutartigen Berichte mit dem Ziel die Wahl zu diskreditieren.
    Sie behauptet allen ernstes eine alte Dame würde nachdem sie gerade wählen war, im gleichen Wahllokal sofort nochmal wählen.
    Aufhänger ist, dass es angeblich keine Wählerlisten gab.

    • Mischa sagte:

      Zudem hat man sich jetzt auf „Bruch des Minsker Abkommens“ übereinstimmend eingeschossen, das klingt gut. Das auch Kiew davon kaum etwas umgesetzt hat, entgeht dem braven Zuschauer, sogar Fazisten – Schuller mußte eingestehen, daß der Flughafen von Donezk eigentlich zu räumen war.

      Die Bilder von den Wahlen zeigen einfache, bodenständige und kraftvolle Leute, die seit Jahrhunderten kämpfen müssen, die gewohnt sind, sich zu verteidigen. Gegen Tataren, Türken, Schweden, Polen und Deutsche. Die immer wieder die Früchte ihres Fleißes in Trümmer sinken sehen. Die früher ihre Anführer gewählt haben und die unter Beschuß und Belagerungszustand heute ihre Anführer für die Kämpfe der nächsten Tage und Wochen wählen. Und diese Kämpfe werden kommen so sicher wie das Amen in der Kirche.

      Und da kommen so bornierte Gestalten wie Atai und sind nicht in der Lage, nur einen Funken Sympathie zu empfinden. Und sie fragt sich auch nicht, wo die alte Frau nach der Wahl hingeht, ob ihr Haus noch steht und ob es da warm ist und Strom gibt. Und ob sie vielleicht in 2 Wochen tot ist.

      • lugnich sagte:

        Es wird statt dessen nahegelegt, die alten Leute seien mit dem billigen Gemüse, welches dort zum Verkauf feilgeboten wurde, gekauft worden.
        „Man wisse nicht woher das sei“ in einem der Berichte mit geheimnisvollen Unterton.
        Vermutlich hat es der Putin selber vorbei gefahren….

        • Vermutlich hat er das Gemüse sogar selber angebaut und geerntet

        • Max L. sagte:

          Ja, dieser Putin ist schon ein erstaunlicher Mensch. Einerseits verschläft er den halben Tag, schwimmt, trainiert und liest den anderen halben Tag, andererseits kann und macht er alles, regieren, diktieren, provozieren, annektieren, Trolle engagieren, Flugzeuge abschießen, U-Boote verstecken, Gemüse anbauen, ernten und verkaufen. Der Mann ist ein Tausendsassa, wie es noch nie eins gegeben hat! Jedenfalls, wenn man unseren Medien glauben darf…

          Und deshalb wird er auch immer populärer. Nicht trotz, sondern wegen der Berichterstattung unserer Medien. Aber die merken noch nicht einmal das!

    • Lugnich sagte:

      Nur kurz als Ergänzung.
      Golineh Atai inszenierte sich quasi als Augenzeugin im Wahllokal und es wurde eine alte Frau beim (angeblich erneuten) Betreten des Wahllokals gezeigt.
      Ob sie das auch unter Eid wiederholen würde? – wage ich mal zu bezweifeln.

      • Lugnich sagte:

        Ich verstehe auch die Russen nicht.
        Russland sollte da viel energischer durchgreifen. Dass „Journalisten“, die so einseitig Hetze betreiben und dem Russischen Staat soviel Schaden zufügen, noch von Moskau aus ihre „Beiträge“ absondern dürfen verstehe ich nicht.
        Lebenslanges Einreiseverbot und dann können, die sich, von mir aus alle in Kiev auf Halde gelagert, gegenseitig auf die Füsse treten.

    • CriticusNurStuss sagte:

      “Die alte Dame ging dann gleich nochmal wählen”

      Hey – selbst wenn. Nicht einmal die EU, die Jahrzehnte für die Vorbereitung ihrer Pseudowahlen hat, hat ein gültiges Wählerverzeichnis.

      http://www.zeit.de/politik/ausland/2014-05/europawahl-doppelte-staatsbuergerschaft-doppelte-wahlbenachrichtigung

      http://www.bundeswahlleiter.de/de/europawahlen/EU_BUND_14/presse/w14002Informationsangebot_Unionsbuerger.html

      Und selbst ein ranghoher ZEITler gibt zu doppelt gewählt zu haben:

      http://www.faz.net/aktuell/politik/europawahl/zeit-chefredakteur-waehlt-zweimal-afd-erstattet-anzeige-gegen-di-lorenzo-12958192.html

      http://www.focus.de/tagesthema/wahlen-doppelt-gewaehlt-ermittlungen-gegen-zeit-chefredakteur_id_3875428.html

      Wobei ich davon ausgehe, dass die Doppelwahl auch nach den geltenden Gesetzen der DNR/LNR straftbewährt ist. Insofern hat man der alten Dame m.E. zwar indirekt aber öffentlich eine Straftat unterstellt. Es wäre ratsam diese Dame aufzusuchen und ihr rechtlichen Beistand gegen eine derartige Schmutzkampagne anzubieten.

  60. CriticusNurStuss sagte:

    Da scheint der FAZ der Allerwerteste nach über 100.000 verkauften Exemplaren von „Gekaufte Journalisten“ wohl mächtig auf Grundeis zu gehen. Weitgehend unbemerkt von den MSM versucht Nonnenmachen m.E. Ulfkotte eine Art psychische Krankheit samt Wesensveränderung anhängen zu wollen. Das erinnert stark an dunkle Gestpo und NKWD Zeiten mit anschließender Zwangseinweisung.

    http://meedia.de/2014/11/03/laecherlich-und-abstrus-faz-herausgeber-nonnenmacher-ueber-korruptions-vorwuerfe/

    • Flutlicht sagte:

      Wäre der Ulfkotte nicht so bekannt, dann würde es ihm jetzt wahrscheinlich so ergehen wie dem Gustl Mollath.
      Einfach nur erbärmlich dieser Nonnenmacher

  61. Weltspiegel Reportage mit dem Bataillon “Wostok”. Laut Leserkommentare mit falscher Übersetzung.

    • nachdem bei Tagesschau.de die Kommentare entfernt wurden, hier ein twittereintrag

      • wenns so nicht klappt, dann kommt man über den Twitteraccount der Preisträgerin dort hin
        https://twitter.com/GolinehAtai

        • Spitz passt auf! sagte:

          Aber der Bericht ist nicht von Golineh Atai, sondern von Birgit Virnich! In einem Kriegsgebiet könnte durch Erschütterung das Krönchen vom Haupt der „Kriegsberichterin“ fallen!

        • Es geht nicht um die Preisträgerin, sondern um die lt. Leseraussagen teilweise falsche Übersetzung, natürlich zugunsten des sogenannten „Westens“.
          Die Preisträgerin hat es nur regetweetet, wo man noch einige Kommentare lesen kann. Auf Tagesschauseite wurden die entfernt

    • Die Sniper-Dame sagt „der Feind hat Angst vor Snipern und selbstverständlich fängt dann die Jagd auf die Sniper an.“ Die Übersetzung suggeriert jedoch, dass es für die Dame wie auf der Jagd ist, ein Sniper zu sein.
      Weiter im Text sagt die Dame „nachdem was die hier anrichten, stell ich mir die Gegner nicht mehr wie lebendige Wesen vor…“, den Teil nach dem Komma kann man auf Grund der Übersetzung nicht mehr verstehen, jedoch wurde der Teil vor dem Komma garnicht erst übersetzt.
      Das erweckt natürlich im Gesamtkontext den Eindruck als wäre die Frau eine Wilde, die Spass am töten hat.
      Na aber so sind sie halt, die Russen.

  62. =“Fakten schaffen – mit Lügen und Waffen“, so müsste das Motto ehrlicherweise lauten, unter dem die Pseudo-Wahlen in den Separatistengebieten standen.=
    meint Markus Sambale
    http://www.wdr2.de/aktuell/klartext/wahleninostukraine100.html

    Markus Sambale, wer war das noch gleich ?

    „Ich habe von Anfang an versucht, möglichst viele Seiten zu hören, das Ganze dann zusammenzusetzen und zu benennen, was sind Indizien und was ist belegt.“
    Markus Sambale über seine Arbeit als ARD-Hörfunkkorrespondent in Kiew

    Achso….nee ist klar.

    http://www.deutschlandfunk.de/recherche-kreml-freundliche-kommentare-gegen-bezahlung.1773.de.html?dram:article_id=290143
    Verdammte Russkis, das war im Juni und ich habe immer noch nicht meine Kohle !

  63. Weapons of mass distraction
    http://www.dailymail.co.uk/news/article-2818749/Weapons-mass-distraction-Ukrainian-model-34k-breasts-embroiled-propaganda-war-named-RUSSIA-S-natural-beauty.html
    Ukranian commentators have accused Russia of choosing the 28-year-old only because they wanted to humiliate Ukraine, and they are insisting that her breasts are not natural

  64. Peter Burgermeister sagte:

    Herzlichen Dank für diese ausgezeichnete Arbeit auf dieser Seite. Ich habe den grössten Respekt von Eurer Leistung!

    Zur Sache: Ich werden den Eindruck nicht los, dass einer der dümmsten Lügner von SPON nicht mehr in der ersten Reihe steht, nähmlich Benjamin Bidder
    http://www.spiegel.de/impressum/autor-10924.html

    War er bis in der letzten Woche noch für diverse Hetzartikel aus der Nato-Abteilung zuständig, wird er heute unter „Köpfe hinter der Seite: Die vielen Gesichter von SPIEGEL ONLINE“ nicht mehr geführt.
    http://www.spiegel.de/netzwelt/web/spiegel-online-die-redaktion-stellt-sich-vor-a-998143.html

    Weiter so und beste Grüsse
    Hochachtungsvoll
    Peter Burgermeister
    CH-8532 Weiningen

  65. Anonymous sagte:

    Artikel der Rubrik Wissenschaft. Die Ueberschrift suggeriert „Russland ist schuld! Russland besitzt schlechte Technologie“

    Der Artikel beschreibt dann aber, dass es gute Gruende gibt, warum diese Sowiet-Technologie heute noch benutzt wird und das auch regelmaessig von den Amerikanern.

    Benjamin Bidder war an diesem Artikel beteiligt. Kommentare nicht zugelassen.

    http://www.spiegel.de/wissenschaft/weltall/cygnus-explosion-antrieb-aus-sowjet-zeiten-zerstoerte-antares-rakete-a-999924.html

    • frank_meck sagte:

      Komplett unterschlagen bzw. verdreht wurde die Tatsache, dass der Raketenmotor aus der Ukraine kommt !

  66. Daß man aus Agenturmeldungen einen neutral gehaltenen, unvoreingenommen klingenden Artikel über die Wahlen in der Ostukraine zimmern kann, zeigt dieser mit „(dpa/TASS/jW)“ gekennzeichnete Artikel in der Jungen Welt.
    https://www.jungewelt.de/ausland/klare-ergebnisse

  67. Eine Monroe-Doktrin für die Nato – FAZ kann es nicht lassen!

    „Wie kann der Westen die Ukraine und andere schwache Staaten beschützen, auch wenn sie nicht in der Nato sind? Mit einer Strategie aus dem 19. Jahrhundert.“

    http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/ukraine-und-russland-eine-monroe-doktrin-fuer-die-nato-13244815.html

    Schon wieder bekommt JAMES KIRCHICK, Ex-Autor von Radio Free Europe/Radio Liberty und mittlerweile aufgerückt zum Mitglied der „Foundation for Defense of Democracies“ in Washington, Raum für seine brandgefährlichen Thesen.

    Im Kern geht es darum, dass Nato und USA beliebig Schutzgebiete, Klientelkönigtümer oder Protektorate in der Welt bestimmen, ob mit oder ohne Einwilligung der jeweiligen Regierungen bleibt offen, in die Nato-Truppen entsandt werden können in einer Art Responsibility to Protect oder einem Bündnisfall extended and reloaded.

    Warum ist das so gefährlich: Ähnlich wie der Parlamentsvorbehalt den Einsatz der Bundeswehr im Ausland in den Augen der Militaristen unnötig erschwert, so gibt es in den Nato-Satzungen zahlreiche „Hindernisse“ und Einspruchsmöglichkeiten der Mitglieder bevor es tatsächlich zu einem gemeinsamen Krieg kommen kann: Für die Aufnahme und Mitgliedschaft existieren Anforderungen, die es derzeit unmöglich machen, z.B. Georgien oder die Ukraine kurzfristig aufzunehmen.

    Ich beziehe mich dabei auf Rainer Rupp, der dazu sinngemäß sagte, Russland sei nicht so unglücklich mit der Nato, es wären auch weit aggressivere Pakte und Bündnisse denkbar. Daran wird jetzt offensichtlich gearbeitet.

    Gegen Monroes „Amerika den Amerikanern“ ist formal wenig einzuwenden, auch wenn man sich fragt, was sie gerade Lateinamerika gebracht hat, nur sollte sie in ihrem urspünglichen Sinne als Selbstbeschränkung der USA auf Amerika verstanden und von einem „Europa den Europäern“ und „Russland den Russen“ begleitet werden.

  68. namenlos sagte:

    Hier ein Bildauschnitt der Suffingtopost Hauptseite vom 03.11.2014 12:20.

    Chaos-Claus plant den 91-Stunden-Bahn-Streik

    Der Link führt dann zu einem Blöd-Artikel, den ich mir nicht mehr zugemutet habe.

  69. anonymuus sagte:

  70. Anonymous sagte:

    Hallo,
    Tagesschau vom 2.11.14 20:00, Golineh Atai kommentiert den Urnengang in der Ostukraine „Es wurde keine Mindestbeteiligung vorgeschrieben.“
    Gibt es in D. auch nicht, einfache Polemik um Unseriosität zu suggerieren.

    • anonymuus sagte:

      Eine Mindestbeteiligung hätte man angesichts der mageren 52% wohl lieber in der West-Ukraine vorschreiben sollen. Im Donbass dürfte eine zu geringe Wahlbeteiligung eher nichts das Problem gewesen sein, und weiß mit Sicherheit auch die Presstituierte und professionelle Betrügerin Atai.

  71. Heideltal sagte:

    Auch wenn die Sendung schon einige Tage her ist, ich habe heute erst die schöne Analyse gefunden.“Podiumsdiskussion zur Ukraine-Berichterstattung des ARD-Fernsehens“
    http://spiegelkabinett-blog.blogspot.de/2014/10/diskussion-zur-verleihung-des-hanns.html

  72. Sehr geehrte Propagandaschau-Autoren,

    mit großem Interesse habe ich in letzter Zeit Ihren Blog verfolgt, um mir mit Hilfe alternativer Quellen, ein objektives Bild zur aktuellen politischen Lage zum Thema „Russland vs. NATO“ machen zu können. Ich war der gleichen Meinung wie Sie, dass bewusst Kriegshetze seitens der NATO betrieben wird. Die Gründe sind bekannt. Umso größer war mein Interesse auf die Reaktionen der russischen Luftmanöver in Europa und den wiederholten Tests von russischen Interkontinentalraketen. Aufgrund der, meiner Meinung nach, durchaus gefährlichen Lage, nehme ich mir einfach mal das recht heraus, mich kritisch zu zwei Artikel von Ihnen zu äußern. Ich gehe dabei einfach mal abschnittsweise vor und lehne mich an Zitaten aus den Artikeln an.

    1.NATO-Kriegspropaganda feuert aus allen Rohren: Lügen und Desinformation

    „Die dahinter liegenden Fakten sind allerdings banal und begründen in keiner Weise den medialen Ballyhoo: Russische Militärflugzeuge fliegen durch internationalen Luftraum – wie eh und je. Den konstruierten Aufhänger, den die NATO benutzt [..] ist, dass es seit einiger Zeit angeblich mehr Flüge dieser Art gibt und dass Russland bei der NATO zuvor nicht um Erlaubnis fragt.“…
    Auch wenn Russland, wie betont, keinen Luftraum eines NATO-Mitgliedstaates verletzt hat, stellen diese Vorgehen eine noch nie zuvor dagewesene Qualität dar. Nach meiner Erkenntnis wurden teilweise Transponder der russischen Militärmaschinen ausgeschalten und nicht auf einen Funkkontakt reagiert. Was alleine schon ziemlich unverantwortlich gegenüber der zivilen Luftfahrt wäre. Die NATO hat sich derartiges noch nicht getraut. Was würde eigentlich passieren, wenn so ein Schwarm russischer Bomber „aus Versehen“ den Luftraum eines NATO-Mitgliedes verletzt hätte? Ohne jede Funkkennung und Transponder? Nach den Statuten der Nato stellt dies einen Angriff dar und würde den unmittelbaren Abschuss jener Kampfflugzeuge rechtfertigen. Russland spielt hier auf extreme Art und Weise mit dem Feuer!
    Ich verstehe auch nicht, warum die Meldungen als marktschreierisch deklariert werden. Die MSM berichteten doch nur nebenbei über die Vorfälle. Ein Medienhype wird doch nur durch die Reaktionen darauf hervorgerufen.

    „Es seien Bomber unterwegs gewesen, “die mit Atombomben bestückt werden könnten“, ist eine weitere propagandistische Fantasterei, die nur dem Ziel dient, den Bürgern Angst einzuflößen.“
    Sie müssen selber zugeben, dass russische Langstreckenbomber (in dem Fall die Tupolew Tu-95), die mit Atombomben bestückt werden kann, in angrenzenden Gewässern der NATO gesichtet wurden. Ich persönlich halte das mehr als eine simple Provokation. Wie gesagt, es wurde zwar kein Luftraum verletzt, ich bin aber trotzdem der Meinung, dass diese „Manöver“ einen viel ernsteren Hintergrund haben könnten. Durch solche gezielten Anflüge auf die gegnerische Luftraumüberwachung erkennt man, ab welcher Entfernung man entdeckt wird. Man findet Schwachstellen und findet heraus wie lange Abfangjäger brauchen, von welchem Stützpunkt sie kommen und in welcher Anzahl. Das mag eine Unterstellung sein. Das Gegenteil kann aber auch nicht behauptet werden. Das macht mir persönlich Angst.

    „Den kriegshetzerischen Ton gab […] Claus Cleber […] vor.“
    Mal im ernst. Welchen kriegshetzerischen Ton? Er gibt doch auch nur die Vorkommnisse wieder. Ohne Tatsachen zu verdrehen, wegzulassen oder hinzuzufügen.
    Das gleiche um die Aussage von van Kampen.
    Nach Angaben der NATO-Erklärung, seien die russischen Kampfjets an der Westküste Portugals von der portugiesischen Luftwaffe abgefangen (bzw. identifiziert) wurden. Woraufhin die russischen Kampfjets umkehrten und Richtung GB flogen. Van Kampen könnte doch recht haben, als er meinte, dass die russ. Jets versuchten über die Str. von Gibraltar in den Mittelmeerraum zu fliegen. Wo sonst sollten die hinfliegen wollen? Selbst wenn nicht, kann man van Kampen nicht der Lüge bezichtigen, solange nicht eindeutig bewiesen ist, dass die Jets weiter Richtung Afrika oä fliegen wollten.
    Es mag zwar nichts passiert sein. Diese Form der Provozierung darf aber auf keinen Fall verharmlost werden, zumal man zugeben muss, dass diese „Manöver“ Russlands in letzter Zeit zugenommen haben. Das Argument der „westlichen Kriegshetze“ ist in diesem Fall leider auch ein propagandistisches Mittel ähnlich der „Verschwörungstheorie“. Sie entzieht der Diskussion jeder Glaubwürdigkeit.
    Ganz ehrlich. Ich als deutscher Staatsbürger nehme gerne zur Kenntnis, dass die NATO-Mitglieder ein klares Zeichen auf solche „Manöver“ gesetzt hatten und das russische Militär nur allein mit ihrer Präsens in die Schranken wiesen, ohne das Russland soweit geht, einen echten NATO-Bündnisfall auszulösen. Auch wenn dies selbstverständlich nicht die Absicht Russlands war.

      1. Spiegel/dpa: “Russland testet sein Erstschlagarsenal”

      „Die Topol-M ist eine russische Antwort auf den Raketenschirm der USA, der das Gleichgewicht der Abschreckung zweifellos aufheben und US-Militärs dazu verleiten könnte, sich einzubilden, sie könnten Russland vernichten, ohne sich selbst zu gefährden“

      Ohne sich selbst und seine NATO-Mitglieder zu gefährden. Ich verstehe nicht, warum das Vorgehen der Ami´s so stark kritisiert wird, um wiederum die gleichen Vorgehen der Russen (d.h. die atomare Aufrüstung) als positives Argument dagegen zuhalten.
      Es ist doch so. Der Raketenabwehrschirm verhindert einen erfolgreichen Erst- oder Zweitschlag der Russen, was das Gleichgewicht zu Gunsten der Amerikaner verschiebt. Ich bin der Meinung, dass der einzige Nachteil die darin liegt, dass dies nur eine weitere Aufrüstung Russlands zur Folge hat (siehe Topol-M und Bulawa).
      Zum Nachteil der Amerikaner kann mittels dieser Raketen der Abwehrschirm umgangen werden, was einen Erstschlag der Russen wieder ermöglicht.

      „Es ist nicht nur vollkommen ausgeschlossen, dass Russland in einem Erstschlag das gesamte US- und NATO-Atomwaffenarsenal ausschalten könnte […] denn mit so einem Schlag wäre nicht nur die halbe westliche Hemisphäre zerstört und verseucht, sondern auch niemand mehr da, der russisches Gas und Öl kaufen könnte.

      Das halte ich für sehr naive Argumente. Der russische General Juri Jakubow hatte mitte diesen Jahres Russland aufgefordert, seine Militärdoktrin, die zuletzt 2010 aktualisiert worden war, zu verändern, und die USA und ihre NATO Verbündeten als Hauptfeind einzustufen und die Bedingungen festzulegen, unter denen Russland einen präemptiven nuklearen Erstschlag gegen das Militärbündnis, das 28 Staaten umfasst, führen würde, berichtete die Nachrichtenagentur Interfax.(http://www.themoscowtimes.com/article/506370.html)

      Der Spiegel (ja ich denke, ihn hier zitieren zu können) berichtete letzte Woche über diese neue Militärdoktrin Russlands (http://www.spiegel.de/politik/ausland/russland-provoziert-mit-uebungsfluegen-und-manoevern-a-1000222.html#js-article-comments-box-pager).
      Wem die beiden Quellen zu unsicher sind. Putin erklärte sich dazu vor wenigen Tagen in Sotschi selbst (https://www.youtube.com/watch?v=9F9pQcqPdKo)

      Es ist doch so. Niemand möchte einen Atomkrieg. Weder Russland noch die USA. Die meisten Kriege werden aber entschieden, bevor ein einziger Schuss fällt.

      Putin erklärte zum Beispiel, das russische Waffenmodernisierungsprogramm für den Zeitraum 2016-2025 sich auf die Entwicklung neuer Offensivwaffen konzentrieren werde, um die ›nukleare Abschreckung‹ zu garantieren, die strategischen und Langstrecken-Luftstreitkräfte aufzurüsten und ein Luft- und Raumverteidigungssystem sowie hochpräzise konventionelle Waffensysteme zu entwickeln. Das gesamte Programm beläuft sich auf 540 Milliarden Dollar. Die Entwicklungen werden in den nächsten Jahren bereits fertig gestellt. Die Ami´s hingegen rüsten atomar ab. Ihre Atomwaffentechnik basiert noch auf der Technik der 60er Jahre.

      Wiederholte erfolgreiche Tests Russlands mit neuentwickelten atomar-bestückter Langstreckenraketen, sind für mich durchaus eine reale Bedrohung.
      (http://de.ria.ru/security_and_military/20141101/269917844.html)
      (http://de.ria.ru/security_and_military/20141030/269903570.html)

      Hinzu kommen neuentwickelte Atom-U-Boote, die mit einer der modernsten Tarnkappentechnik ausgestattet sind und mit den Interkontinentalraketen ausgestattet werden können. Von den Amerikanern auch als „Schwarze Löcher“ bezeichnet, weil sie zugeben mussten, dass diese nicht entdeckt werden können.
      (http://german.ruvr.ru/2012_08_01/83649786/)
      2012 bereits fuhr eins davon wochenlang im Golf von Mexiko. Ohne entdeckt zu werden. (http://nation.foxnews.com/russia/2012/08/14/russian-attack-submarine-sailed-gulf-mexico-undetected-weeks)

      Das sind aber leider nicht die einzigen Beispiele von russischen Errungenschaften, die mir Sorgen bereiten.
      Zypern und Russland planen ein militärisches Abkommen, was Russland die Nutzung des Luftwaffenstützpunktes Papandreou in Paphos erlauben soll. Die Nutzung der Luftwaffenbasis würde Russlands Position im östlichen Mittelmeer stärken. Zypern ist nicht Mitglied der NATO! (http://de.ria.ru/politics/20141031/269913449.html)

      Desweiteren übergibt Russland noch bis Jahresende vier Flugabwehr-Raketensysteme des Tys S-300 gratis an Weißrussland. Einsätze können Bodenziele sowie die Luftabwehr sein. Weißrussland ist auch kein Mitglied der NATO!
      http://de.ria.ru/politics/20141029/269899873.html
      Ganz ehrlich? Da immer wieder gegen die Osterweiterung der NATO gehetzt wird. Der Fall Weißrussland zeigt mir doch, dass eine Mitgliedschaft ein solches Szenario vermieden hätte.

      Fazit: Ich weiß, wie es um die leidliche Kriegspolitik der Amerikaner steht. Die USA bzw. die NATO hat sich in den letzten Jahren vielleicht auch Fehler geleistet. Ich kann aber leider nicht nachvollziehen, dass in der gesamten Diskussion, die Rolle Russlands und der NATO so stark als Kriegshetze und Propaganda verharmlost wird. (selbstverständlich beweisen sämtliche vorhergehende Artikel ihres Blogs eindrücklich die Propagandamaschen). Nun ist es meiner Meinung nach so, dass man die Welt nicht einfach in Gut und Böse teilen kann. Die Welt ist komplizierter, wie Steinmeier so schön sagte.
      Man sollte aber nicht aus den Augen verlieren, dass Deutschland als NATO-Mitglied, im Fall der Fälle, ein Bündnispartner der Amerikaner ist.
      Der Feind ist dann aber leider Russland.
      Und zur Zeit macht keiner etwas gegen die ansteigende Gefahr zwischen einem drohendem Konflikt. Die USA nicht und Russland genau so wenig.

      • Medienstachel sagte:

        @delanoeable

        Ich empfehle Ihnen dringend sich die Dokumentation von Oliver Stone „The Untold History of the United States“ mit deutscher Sprache zu beschaffen und sie sich anzusehen. Sie werden überrascht sein, das verspreche ich Ihnen.
        http://www.oliverstone.com/untoldhistory

    • namenlos sagte:

      USA okkupieren die Erde mit US Militärbasen diese Doku wurde auf ZDF Seite gelöscht)
      24:12

      In nicht wenigen dieser Stützpunkte dürften auch Raketen mit nuklearen Sprengköpfen bunkern. Würde Amerika/NATO jetzt noch in der West-Ukraine ’nen Stützpukt hinzaubern, dann wären sie Moskau verdammt dicht auf die Pelle gerückt. Jeder, der sich halbswegs im höflichen Miteinander auskennt weiß, dass es einen gewissen Intimitäts-Radius gibt, den man besser nicht überschreitet, es sei denn man ist dazu eingeladen. Mit Einvernehmlichkeit haben die Aktionen der EUSA Russland gegenüber nichts mehr zu tun. Eher mit Vereinnahmen.

      Allein schon die ganzen roten Punkte die Russland einkreisen … Ihr Gleichgewichtsargument kann ich nicht nachvollziehen. Wo ist denn Nordamerika ähnlich eingekreist von Russland und China? Wo haben europäische, afrikanische und mittel- und fernöstliche Länder ihre Militärstutzpunkte in/nahe den USA?

      So gesehen hat Russland das Gleichgewicht wiederhergestellt.

      Worauf ich mich noch einlassen würde, ist, dass beide Grossmächte insgeheim dufte Kumpel sind … und uns hier bewusst mit einer Täter-Opfer-Scharade einlullen und eigentlich ganz andere seltsame Interessen haben. Auf meiner Hitliste der Möglichkeiten rangiert dieser Gedanke nicht auf Platz 1, aber komplett ausschließen kann ich nicht.

      „Diese Form der Provozierung darf aber auf keinen Fall verharmlost werden …“

      Fällt mir schwer da beim Lesen die Ruhe zu bewahren. Die einseitige Verharmlosung der Provokationen seitens der EUSA und die Skandalisierung Russlands Handelns oder nicht Handelns (RU kanns der EUSA auch nie recht machen) ist das tatsächliche Problem.

      • „Wo ist denn Nordamerika ähnlich eingekreist von Russland und China?“

        Russland will 13 militärische Flugplätze in seinem Teil der Arktis bauen. Vor Jahresende soll die Region mit Radaren komplett abgedeckt werden. Verteidigungsminister Sergej Schoigu sagte in der laufenden Woche, vor Jahresende werde Russland seinen Teil der Arktis mit Radaren komplett abdecken. „Im Jahr 2015 werden wir darauf praktisch völlig gefasst sein, ungebetene Gäste aus dem Osten und aus dem Norden bei Bedarf zu empfangen“
        (http://de.ria.ru/politics/20141030/269906874.html)

        …betroffen sind alle Anrainerstaaten. Unter anderem Kanada und die USA.

        Wie auch immer. Es ist vielleicht möglich, dass Russland aufgrund dessen das Gleichgewicht wieder hergestellt hat. Wer sagt denn, das es dabei bleibt? Können Sie dafür garantieren? Anhand meiner Beispiele wollte ich zeigen, dass Russland gegenwärtig alles dafür macht, zukünftig aus jedem Konflikt als Sieger hervorzugehen. Das wird meiner Meinung nach völlig unterschätzt.

        Sie machen vielleicht einen kleinen Denkfehler und beziehen Ihre Meinung auf die aktuelle weltpolitische Lage. Das die verzerrt dargestellt wird, ist bekannt.

        Ich bin auch der Meinung, dass die USA bereits heute schon erheblich hinter den militär-technischen Entwicklungen der Russen steht.
        Eine US-TV-Moderatorin besuchte innerhalb einer Reportage einen amerikanischen Stützpunkt einer Atomkernwaffe, worin sie sich über die antike und primitive Technik lustig macht. (was zeigt, dass US-Medien noch nicht zu 100% dem Staat gehören (; ) (https://www.youtube.com/watch?v=q0mDATn80QU)

        „They are using Floppy-Discs. They are using computers they go back to the 60´s)

        Ein weiteres Indiz zeigte sich zufällig letzte Woche mit den beiden Explosionen von Raumfahrtraketen. Da sich der amerikanische Haushalt eine Raumfahrt nicht mehr leisten kann, hatten sie die Entwicklungen in den Bereichen an den Privatsektor übergeben, um sich technische Entwicklungen für das Militär zu nutze machen.
        Als Beispiel kann die Explosion der Trägerrakete Antares mit dem Weltraumtransporter Cygnus genannt werden. Cygnus wurde für 1,9 Milliarden Dollar von der Privatfirma Orbital Sciences im Auftrag der NASA entwickelt. Derartige Szenarien werfen die Raumfahrttechnik und damit eingehend die Raketentechnik um mindestens ein paar Jahre zurück. Was Russland und China derzeit in diesem Bereich auf die Beine stellen können, muss wohl nicht erwähnt werden.
        Das die Ami´s aber den ernst der Lage erkannt haben, scheint die Festnahme des Chefs der russischen Atomfirma Tenam, Wadim Mikerin zu sein. Es wird vermutet, dass sie ihn für eine Zusammenarbeit gegen die Russen anwerben wollen.

        Und wenn Sie den Begriff EUSA verwenden, beziehen Sie also auch die NATO? Ich gehe davon aus, dass man sich über den Zustand der Bundeswehr auch nicht weiter unterhalten muss. Frankreich hingegen schwimmt mit dem Verkauf seiner Mistra-Schiffe an Russland nun komplett gegen den Strom.

      • namenlos sagte:

        Die NATO – Dr. Daniele Ganser
        26:08

        (Kann aber nicht schaden, sich den ganzen Vortrag anzuhören.)

        Dass Sie mir geopolitsch Kenntnismangel unterstellen und diesen nicht genau begründen, ist nicht in Ordnung.

        Wegen Antarktis: Es ist Russlands gutes Recht auf seinem Boden zu machen, was es will, aber der Boden hier in Europa ist nicht Amerikas Boden.

        Es ist ja nett, dass sie die Möglichkeit in Betracht ziehen, dass Russland doch eher für einen gewissen Ausgleich gesorgt hat, aber gleich darauf kommen Sie mir mit einem haltlosen Dammbruchargument, sprich, dass man ja nicht wisse, ob Russland da nicht irgendwas, irgendwann ausnutzen möchte.

        Diese Art der Argumentation ist mir sehr häufig in den Medien und Kommentarspalten aufgefallen. Man kann es auch laienhaft als Panikmache kategorisieren. Aber damit ein Dammbruchargument gültig ist, muss man das befürchtete zukünftige Ereignis auch rational begründen können und das können Sie nicht – bzw. haben Sie nicht getan. Mich nervt diese The-End-Is-Year-Argumentation einfach nur noch.

        Ich wünsche mir eine Diskussionskultur, die mehr aufeinander zugeht und das nicht nur zum Schein.

        • namenlos sagte:

          Korrektur:
          Ich meinte natürlich Arktis und nicht Antarktis und ‚Near‘ statt ‚Year‘.

        • Ich beabsichtige mit dem Argument keine Panikmache. Wie die Geschichte uns aber lehrt, sollte man niemals nie sagen.

          Ich verstehe aber nach wie vor nicht, warum die extreme Aufrüstung seitens der Russen mit den Taten der NATO legitimiert wird? Das war eigentlich mein Hauptproblem.
          Wieso befürwortet man als Bürger eines NATO-Mitgliedes die Aufrüstung des möglichen Feindes? Und das ist Russland bei einem Bündnisfall nun mal. Das hat nichts mit Schein zu tun.

          Würde Russland das Militär mit den gleichen Mitteln aufrüsten, wenn osteuropäische und an Russland grenzende Staaten, nicht Mitglied der NATO geworden wären?

        • namenlos sagte:

          Ich sehe die Aufrüstung Russlands nicht als extrem. Russland betreibt ein gewisses Maß an Aufrüstung und Waffenforschung. Wenn ich das, was mir bekannt ist, ins Verhältnis zu der NATO setze, insbesondere was finanzielle Aufwendungen anbelangt, dann wirkt das, was Russland unternimmt, auf mich viel weniger bedrohlich, als das, was die NATO unternimmt. Die NATO versprach, sich nach dem kalten Krieg nicht weiter in Richtung Osten auszuweiten. Die haben doch nicht versehentlich ihr Versprechen gebrochen, indem sie auf einer Banane ausgerutscht und dann unbeabsichtigt in Richtung Osten geschlittert sind. Es ging auch nicht um Verteigung von Menschen. Es waren ziemlich viele False Flag Operationen.

          Jetzt hat Russland ein interessantes Ass aus dem Ärmel geschüttelt, welches zu einem Gleichgewicht deutlich mehr beiträgt, als alles was die NATO nach dem kalten Krieg gemacht hat. Sie hat sich an einer Vielzahl False Flag Operationen und Expansions- und Ressourcenkriegen beteiligt. Daher kann ich sie nicht mehr als seriös, geschweige denn als Verteidigungsarmee betrachten.

          Es ist ja ok, wenn man der Meinung ist, es sei unschön, wenn hier seltsame Flugzeuge herumschwirren. Finde ich auch nicht prickelnd. Das jetzt aber einseitig Russland anzulasten finde ich kurzsichtig analysiert. Hier schwirrt vieles rum und Spionage/Auskundschaften etc machen die USA auch. Nur sind die so dreist und schämen sich nicht mal, wenn man sie dabei ertappt und machen auch einfach weiter. Zu sagen, es sei OK wenn die USA/NATO das macht und sich empören und bedroht fühlen, wenn Russland das macht, könnte man als Zeichen mangelnder Empathie und/oder als Doppelmoral interpretieren.

          Was soll das weitere Drohen und Sanktionieren seitens des Westens bezüglich der Ukraine? Kommt man so voran? Letztendlich war es das Volk, das die Teilung wollte (oder möglicherweise in einer False Flag Operation dazu genötigt wurde). Wie in einer Beziehung. Frau/Mann hat Faxen dicke, hält es nicht mehr aus und geht in die Wohnstube auf die Couch ^^. Warum will der Westen beide Parteien zwingen im Schlafzimmer zu poppen? Trennungsjahr – Anerkennung der Ostukraine. Ball Flach halten. Gut ist. Denk doch ma eina an die Kinda ;). Aber wenn ich mir das Statement des Herrn Seiberts (Stullenschmierer der Kanzlerin) anhöre, dann will der Westen/NATO/EUSA weiterhin die Destabilisierung und Eskalation, obwohl schon alles gelaufen ist. Von Seiten Russland habe ich mehr Stabilisierung und humanitäre Hilfe in den Medien mitbekommen, als vom Westen. Und die Hilfe kam erst, nachdem man Russland vorwarf, es würde nicht genug zur Stabilisierung/Lösung beitragen. Dann trug Russland etwas bei und es war auch wieder falsch. Vielleicht ist meine Wahrnehmung eine andere, aber ich habe mittlerweile sehr genaue Vorstellung davon, wie ich das Verhalten der EUSA bewerten muss.

          In meiner bereits erwähnten Möglichkeitshitliste der Motive/Ereignisse, würde ich auch Thesen über einen absichtlichen Rachefeldzug wegen Herrn Snowden nicht einfach so als Verschwörungstheorie abkanzeln. Allerdings weiß ich jetzt nicht, was früher anfing. Die Aufklärung Herrn Snowdens über die Machenschaften der USA oder die Ukraine-Krise und ob das in der These überhaupt eine Rolle spielte. Man wird ja permanent mit Krisen, Krieg und Tod medial zugedröhnt.

          Es stünde den Medien und Politikern mal ganz gut, einfach zu sagen, dass sie keinen Plan haben, wenn sie keinen Plan haben und mal zur Abwechslung wieder beginnen würden neutral und wertfrei zu berichten. Ich denke, das ist es, was viele hier in erster Line möchten. Aber es scheint meist so, als wäre dies zu viel verlangt.

          „Wieso befürwortet man als Bürger eines NATO-Mitgliedes die Aufrüstung des möglichen Feindes? Und das ist Russland bei einem Bündnisfall nun mal.“

          Ich habe es mir nicht ausgesucht Bürger eines NATO-Mitgliedes zu sein und ich schäme mich auch eher, wenn ich so bezeichnet werde. Russland ist nicht mein Feind. Amerika ist nicht mein Feind. Der Iran ist nicht mein Feind, Israel nicht, China nicht, Nordkorea nicht auch keine Religion, Geschlecht usw und verdammte Scheiße (Entschuldigung) ich will nicht, dass mich jemand so lange einseitig mit Lügen und Halbwahrheiten voll labert, bis ich glaube es sei anders. Das ist keine Realitätsverweigerung sondern REALITÄTSVERTEIDIGUNG! Ich befürworte nicht in erster Linie Aufrüstung. Ich befürworte Abrüstung. Aber einer muss damit mal anfangen. Wenn die USA/EUSA/NATO so vorbildlich wären, warum beginnen sie nicht damit und gehen mit gutem Beispiel voran? Weil der Russe so bedrohlich ist? Das kaufe ich niemandem ab. Da beisst sich die Katze in den Schwanz. Das Aufrüsten Russlands war nur die Antwort, bzw das Gleichziehen auf das Aufrüsten der NATO. Eine Abwärtsspirale (Abrüsten) wäre mir lieber – in aller Herren Länder. Ich meine nicht, man solle sich selbst verteidigungsunfähig machen, aber man sollte auf die Wünsche der Bevölkerung Rücksicht nehmen und den Intimitätsradios des Gegenübers wahren. Das tun Politik, Medien und Wirtschaft einfach nicht. Die Medien suggerien und implantieren uns oftmals leider mit Großem Erfolg Wünsche, Angst und Hassgedanken, die nicht die unseren sind. Die Nachrichten bedienen sich perfider Methoden der Werbeindustrie. Das muss ein Ende haben.

          „Würde Russland das Militär mit den gleichen Mitteln aufrüsten, wenn osteuropäische und an Russland grenzende Staaten, nicht Mitglied der NATO geworden wären?“

          Das kann ich nicht beurteilen und ich behaupte mal, dass eine Spekulation darüber, in welche Richtung auch immer, zu nichts führt.

          Danke für Ihre sachliche Antwort.

        • Flutlicht sagte:

          Ich verstehe aber nach wie vor nicht, warum die extreme Aufrüstung seitens der Russen mit den Taten der NATO legitimiert wird? Das war eigentlich mein Hauptproblem.
          Wieso befürwortet man als Bürger eines NATO-Mitgliedes die Aufrüstung des möglichen Feindes? Und das ist Russland bei einem Bündnisfall nun mal. Das hat nichts mit Schein zu tun

          Du scheinst leider Ursache und Wirkung entweder zu verdrehen, oder aber diese erst gar nicht verstehen zu wollen.

          Wenn die NATO 10 mal soviel für Rüstung ausgibt wie Russland, entgegen allen Versprechen, bis an die Grenzen Russlands heranrückt, Russland umzingelt, bereits zum 2.mal russischstämmige Bürger mit brutaler, militärischer Gewalt von ihren jeweiligen Vasallen angreifen lässt (2008 durch Sackarschwilli in Georgien und jetzt durch Poroschenko in der Ukraine), Verträge kündigt und Raketenschirme aufstellt usw usw, ….dann hast du Angst vor russischer Aufrüstung ???
          Was glaubst du wie sich die Russen dann so fühlen dürften ?
          Und falls du das nicht nachvollziehen kannst, dann stell dir einfach die oben aufgeführte Punke andersherum vor:

          • Russland gibt für Rüstung 10 mal soviel aus wie die NATO
          • Russland sponsort zuerst russlandfreundliche Revolutionen in Mexico und Kanada und nimmt diese Länder anschließend in ein Militärbündnis auf
          • Russland ermutigt seine neuen Vasallen US-Bürger aus der Luft zu bomben und sie mit schwerer Artillerie anzugreifen
          • Russland kündigt eigenmächtig Verträge und umzingelt die NATO mit einem Raketenabwehrschirm, der die Fähigkeit der NATO einen effektiven, atomaren Vergeltungsschlag auszuführen minimiert.

          Wenn dass SO wäre, dann hätte ich auch Angst vor dem Russen,
          da das aber eben genau umgekehrt ist, verstehe ich den Russen,
          und halte ALLES was an unbewiesenen Behauptungen und Verlautbarungen seitens der NATO kommt für Lügen und Heuchelei.

          Wären unsere TV- und Pressehuren wirklich objektive und unparteische „Qualitätsjournalisten“, dann würden sie immer wieder darauf hinweisen, als auch auf die Tatsache, daß sowohl die NATO wie auch sämtliche westliche Geheimdieste (CIA, BND, MI6 etc) ständig Lügen fabrizieren und man deren Verlautbarungen daher erfahrungsgemäß grundsätzlich keinen Glauben schenken darf.
          Das tun sie aber nicht, sondern übernehmen diese PR-Lügen und stellen sie dar, als würde es sich um unumstössliche Wahrheiten handeln. Kein Wort einer ernstgemeinten Kritik, kein wirkliches Nachfragen, nachbohren,…. nöööö, …lieber nicht, man möchte ja schließlich seinen Job behalten und nicht als Verschwörungstheoretiker gebrandmarkt und aus der medialen Präsenz verbannt werden.

        • Wurzelzwerg sagte:

          @ namenlos

          Wenn Sie von „Feindstaaten“ reden, dann reden Sie zugleich dem Kriege das Wort, behaupte ich.

          Sie würden also diesen Staat Deutschland, den NATO-Staat Deutschland, im Falle eines Krieges gegen Russland verteidigen wollen? Verstehe ich das richtig? Kommt Ihnen da nicht die Idee an den ersten Weltkrieg, als selbst prominente Gegner des preußischen Militarismus sich hinter diesen stellten, weil ja das „Vaterland“ bedroht war – und nicht etwa die Profite des deutschen Kapitals. Weil ja die bösen Franzosen nunmehr die Feinde waren? Also gar nicht begriffen, wer ihre wirklichen Feinde waren? Nur einer hat es ausgesprochen, Karl Liebknecht: „Der Feind steht im eigenen Land!“ Davon sind Sie, namenlos, meilenweit entfernt, und Sie würden auf der Seite Ihrer wirklichen Feinde stehen, ohne es zu wissen – bis das böse Erwachen kommt.

          Sie werden entschuldigen, dass ich Sie deshalb anspreche. Die Sprache ist Ausdruck des Denkens. Und wenn die Sprache unklar ist, gründet das auf unklarem Denken.

        • namenlos sagte:

          @wurzelzwerg

          Jetzt bin ich völlig irritiert ^^. Meinen Sie mich? Oder war der Name nach dem „@“ ein Versehen? Wo habe ich denn was von Feindstaaten geschrieben? Ein Zitat, was genau Ihnen nicht ganz klar oder zweideutig war, würde mir da auf die Sprünge helfen.

          „Sie würden also diesen Staat Deutschland, den NATO-Staat Deutschland, im Falle eines Krieges gegen Russland verteidigen wollen. Verstehe ich das richtig?“

          Nope, wüsste auch nicht, wo ich das so vermittelt haben könnte. Ich verteidige keine Länder, höchstens Menschen und Mutter Natur.

          Vom ersten Weltkrieg habe ich keinen großen Plan und daher kommen mir da auch nicht so viele Ideen zu.

          Karl Liebkecht kenne ich nicht. Aber sein ‚Slogan‘ gefällt mir.

          Ich glaube Sie haben etwas missverstanden und fällen daher ein Fehlurteil, Begreife nicht ganz, wie Sie zu der Annahme kommen, wovon ich meilenweit entfernt stehe und wovon nicht und auf wessen Seite ich stehen würde.

          „Die Sprache ist Ausdruck des Denkens. Und wenn die Sprache unklar ist, gründet das auf unklarem Denken.“

          Tue mich ziemlich schwer das zu entschuldigen. Auch das Verstehen ist Ausdruck des Denkens und wenn das Verstehen unklar ist, gründet das auf unklarem Denken.

          Nicht jeder ist ein 100% akkurates Sprachgenie. Über nette, konkrete Verbesserungsvorschläge freue ich mich.

        • Marionetta Slomka sagte:

          Ich glaube, wurzelzwerg hat da was verwechselt und meint „delanoeable“, den Ersteller dieses Threads, und nicht Dich „namenlos“. Du hast mir übrigens aus dem Herzen gesprochen! Dieser blog-Strang sollte unbedingt irgendwie „festgepinnt“ werden. Hier treffen 2 unterschiedliche Meinungen sehr respektvoll aufeinander.

          Mich beängstigt allerdings „delanoeable“s Auffassung, da ich sie bei vielen meiner westlich geprägten Bekannten wiederfinde – und es ist auch zwecklos, da weiter zu hinterfragen. „Der Russe ist böse und der Westen ist gut“.

          Diese Auffassung zeugt in aller Regel von einer jahrelang indoktinierten westlichen Sichtweise auf Rußland, und ich möchte auch niemanden dafür verurteilen.
          Nur kann ich beim besten Willen nicht erkennen, daß sich dieses böse Rußland innerhalb der letzten 25 Jahre als gefährlicher Feind gezeigt hat. Im Gegenteil! Ich hatte bisher den Eindruck, daß die Russen tatsächlich an einer guten und stabilen Zusammenarbeit mit dem Westen interessiert waren. Das scheint nun leider auf Jahre vorbei zu sein.

        • Es ist zum verzweifeln.

          Zunächst ein riesengroßes Dankeschön an alle die, die sich mit meinem Kommentar beschäftigt hatten.

          Mein Ziel war es von vornherein eine Diskussionsgrundlage zu schaffen, bei der ich meine Sicht der Dinge bewusst provokant darstellen wollte. Ich hatte mir erhofft anhand der Reaktionen, eine neue Sichtweise auf die angesprochenen Dinge zu erhalten. Ich hatte gehofft Antworten auf Fragen zu erhalten, die ich mir im laufe meiner Argumentationskette gestellt hatte.

          Also ich bin zu der Erkenntnis gekommen, dass es trotz der Möglichkeit, sich bei alternativen Quellen zu informieren, durchaus schwierig ist das wesentliche vom unwesentlichen zu trennen. Auch wenn man sich, und das ist meine persönliche Erfahrung, viel Zeit nimmt, um Hintergründe sorgfältig zu „recherchieren“ (im Rahmen des Möglichen)

          Ich bin nach wie vor der Meinung, dass sich anhand meiner Argumente und nachweislichen Quellen, die von mir postulierte Meinung relativ gut stützen lässt.

          Anhand Ihrer Reaktionen musste ich aber lernen, dass das trotzdem nicht reicht.
          Auch für Ihre gegenteilige Argumente finde ich im Netz die entsprechenden Nachweise.

          Zeigt das doch ein Dilemma. Eine voreingenommene Meinung, lässt sich immer wunderbar mit entsprechenden Quellen bestätigen, weil man vielleicht versucht, die Meinung zu kräftigen und andere Dinge bewusst ausblendet.

          Das ist aber der Punkt, wo mich meine Neugier quält.
          Woher weiß ich, ob meine Sicht der Dinge nun die richtige ist?
          Gibt es überhaupt eine richtige?
          Können nicht alle Fakten mit gegenteiligen Fakten entkräftet werden, je nach Standpunkt des Betrachters?

          Es war mir eine Ehre ;)

        • Bezüglich der eigenen Positionierung im Ernstfall, kann ich es knapp halten.

          Im Januar schrieb ich (nicht hier): sollte ein Deutscher oder ein mit Deutschland Alliierter auf Russen schiessen, dann werde ich meine Seite wählen, und es wird nicht die Seite der Deutschen sein.

          Und heute … es waren nicht mal Schüsse notwendig.

          Wie Obama sagte; man soll die richtige Seite der Geschichte wählen. Wobei was richtig ist und was nicht…relativ.

          Ich glaube viel wichtiger ist, dass man ganz bewusst eine Seite wählt. Die Seite der Deutschen zu wählen, weil man Deutscher ist… das ging schon mal argumentativ als Rechtfertigung in die Hose.

        • Spitz passt auf! sagte:

          Petra, bevor du zur Waffe greifen musst, macht es laut KRAWUM und Europa ist nicht mehr.

        • namenlos sagte:

          @ delanoeable

          Sie machen in Ihrer Wortwahl und Ausdrucksweise schon einen recht gepflegten Eindruck. Vielleicht haben Sie im Laufe Ihrer Umwelt auch eine entsprechende Rhetorik mitbekommen, bzw als Vorteilhaft erwiesen und sind jetzt etwas irritiert, dass zumindest ich nicht ganz so sachlich anworte, wie es vielleicht angemessen wäre. Wir sind beide nicht besonders sachlich auf unsere Quelle eingegangen … eigentlich überhaupt nicht XD und haben nur unsere Monologe und weitere Quellen gleichermaßen ignorant und Penis protzend präsentiert. Eben so, wie man es aus dem Politik-TV-Talkshows und Medien kennt. Ich gebe Ihnen aber recht, sich selbst bestätigend seine Quellen zu suchen, die dem eigenem Weltbild schmeicheln, macht deutlich mehr Spaß, als sich ernsthaft mit denen des Gegenübers sachlich, ehrlich, differenziert und unvoreingenommen auseinanderzusetzen. Das beruht allerdings in meiner Wahrnehmung auf Gegenseitigkeit. Ich bin halt kein Professor oder so (nich mal Abi) und verdiene auch nicht mein Geld damit. Ich hab da höchstens Lust 1-2 Sachen auf einmal herauszupicken, die ich so offensichtlich nicht unbeantwortet stehen lassen kann und wirklich angehen möchte. Oft sind dass dann eher dialektische, sophistische Kniffe des Gegenübers, die ich zu erkennen glaube, weil einfach ein wirklich ’sauberer‘ Umgangston, Definitionsübereinstimmungen essenziell für jeden Diskussionsbeginn- und Verlauf sind. Vielleicht haben Sie Sich einen eher anderen Stil erhofft und nu stehen wa da. Der eine führt elegant den Degen mit Kontenance und der andere ist mal wieder auf Entzug und wird mit ’ner Dose Haarspray und ’nem Feuerzeug kreativ ^^. Bevor Sie Sich beleidigt fühlen – ich zähle mich zu Letzterem :).

          Alternative Quellen sind immer wichtig. Und naja, was wesesentlich ist und was unwesentlich, ist auch sehr individuell und manchmal abhängig von dem Ziel, das man erreichen möchte, womit wir wieder bei dem Begriff Voreingenommenhet sind :/.

          „Anhand Ihrer Reaktionen musste ich aber lernen, …“
          Ich weiss halt nicht, ob sie das bewusst oder unbewusst machen, oder ob ich nur zu empfündlich bin, aber in Ihrer Wortwahl unterstellen Sie mir oder uns (je nach Bedeutung des ‚Ihrer‘), ich/wir hätte/n dermaßen destruktiven Einfluss auf Sie genommen, dass Sich Sich zu etwas ‚gemusst‘ sahen. Das ist so eine auf mich/uns umgemünzte Täter-Suggestion, die mir/uns subtil unterstellt wird. Derartige ’stilisitische‘ Techniken sind es, die ich in den MM beklage.

          „Zeigt das doch ein Dilemma. Eine voreingenommene Meinung, lässt sich immer wunderbar mit entsprechenden Quellen bestätigen, weil man vielleicht versucht, die Meinung zu kräftigen und andere Dinge bewusst ausblendet.“

          Sie können wunderbar diplomatich in wohl klingenden Sätzen schreiben (oder auch Seitenhiebe kaschieren?). Das Thema Voreingenommenheit und seine Ursachen ist an sich schon sehr komplex und bedarf wohl mehrerer Seiten eines Buches oder Stunden einer Fachkraft. Voreingenommen zu sein, kann Kontext abhängig sowohl vorteilhaft und konstruktiv sein, als auch Nachteil behaftet und destruktiv. Das Wort kann in manchem Kontext sogar völlig wertfrei und entbehrlich sein. Ist halt auch schwierig bei sich selbst und anderen zu erkennen, ob zuerst die Voreingenommenheit da war und man sich noch an den dazu passenden Belegen ergötzt, oder ob eine vorgeworfene „Voreingenommenheit“ nicht doch eher durch vorheriges ausgewogenes ‚Selbststudium‘ zustande kommt.

          Besonders anstrengend finde ich es heutzutage Reflektion von Projektion richtig zu erkennen und zu trennen, sowohl bei mir selbst, als auch bei anderen, dazu zählen auch Medien, Politik und Wirtschaft.

          Ich bin mir leider nicht ganz sicher, ob Ihr Text die vollendete, best getarnte und zynischste Scheinhöflichkeit darzustellen beabsichtig, oder ob ich gerade einfach nur überempfindlich, egozentrisch da etwas Abwertenderes herauszulesen glaube, als es tatsächlich der Fall ist.

          Wenn Sie zu meiner Beruhigung noch schreiben könnten, dass Ihr Fazit auf allzumenschlicher Gegenseitigkeit beruht, dann würde mich das sehr erleichtern und dann entschuldigen Sie bitte meine angreifende Abwehrhaltung ^^.

          Falls alles nur ein Missverständniss, dann:
          Gehaben Sie sich wohl und Allet Jute

          und falls nicht:
          Rinngeballart altes Haus :D

          (PS: Meine Empfehlung an Medien, Politik und Wirtschaft: Regelmäßige Supervisionen – von mir aus auch Medikamenten unterstützt)

        • „Sie machen in Ihrer Wortwahl und Ausdrucksweise schon einen recht gepflegten Eindruck.“….:) :) —– dann sollten Sie erstmal mein äußeres Erscheinungsbild sehen

          „Wir sind beide nicht besonders sachlich auf unsere Quelle eingegangen … eigentlich überhaupt nicht“ ——–.ja das habe ich mitbekommen. Wie gesagt, ich war bisher der gleichen Ansicht, wie alle hier Nutzer dieses Blogs. Der Westen und seine Marionettenpropagandamedien manipulieren uns in der Thematik Russland, wie es mir bis dato unbekannt war. Wie auch bereits gesagt, verfolgte ich bis dato mit großem Interesse diesen Blog und ging mit der Meinung der Autoren immer konform.

          Ich versuche aber immer wieder selbst zu reflektieren. Ist meine Meinung schon zu sehr von einem Medium abhängig? Ist meine Meinung, die ich mit Hilfe bestimmter Medien bilde, nicht doch zu einseitig geworden? Nun ja, das Ergebnis war eben mein erster Kommentar.

          Die Fakten die ich an meine Argumente heftete sind ja nicht von der Hand zu weisen. Deswegen hatte ich mir eine Reflektion durch das Forum erhofft. Ja, das war aber leider auch nicht der Fall.

          „ernsthaft mit denen des Gegenübers sachlich, ehrlich, differenziert und unvoreingenommen auseinanderzusetzen.“ —– das war aber mein Ziel. Ich wollte auf keinen Fall meine Meinung als die absolute Wahrheit hier repräsentieren, um die vorwiegende Meinung hier im Forum als falsch zu deklarieren. Ich wollte, dass man auf meine Argumente sachlich eingeht. Voreingenommen bin ich da nicht. Eher offen, für eine neue Sicht der Dinge.

          „“Anhand Ihrer Reaktionen musste ich aber lernen,“ —- ok. falsche Wortwahl. Ich wollte lernen.

          „Ist halt auch schwierig bei sich selbst und anderen zu erkennen, ob zuerst die Voreingenommenheit da war und man sich noch an den dazu passenden Belegen ergötzt“ —— da haben Sie recht. Ich hätte vielleicht noch dazu schreiben sollen, was ich mir durch meinen Kommentar erhoffe. Es ist in den meisten Foren halt leider so, dass sich in einer Diskussion die Meinungen gegenseitig nur um die Ohren fliegen. Der eine kann seine Meinung mit diesem Fakt belegen, der andere kann die gegenteilige Meinung mit einem anderen Fakt belegen. So reden beide eigentlich nur aneinander vorbei. Ich habe noch NIE erlebt, dass sich die Meinung eines Foristen im laufe einer Diskussion geändert hat. Und wenn vielleicht doch ein bisschen, konnte man das daran merken, dass er sich komplett aus der Diskussion ausschloss. Das Sie wahrscheinlich die gleiche Erfahrung gemacht haben merke ich daran, dass Sie mir gewisse Dinge unterstellen. (wenn auch vorsichtig)

          „Ich bin mir leider nicht ganz sicher, ob Ihr Text die vollendete, best getarnte und zynischste Scheinhöflichkeit darzustellen beabsichtig, oder ob ich gerade einfach nur überempfindlich, egozentrisch da etwas Abwertenderes herauszulesen glaube, als es tatsächlich der Fall ist.“ —– Sehen Sie, das meinte ich. ;)

          Das einzige was mir leider nur weiter geholfen hat, war folgendes:
          „Ich sehe die Aufrüstung Russlands nicht als extrem. Russland betreibt ein gewisses Maß an Aufrüstung und Waffenforschung. Wenn ich das, was mir bekannt ist, ins Verhältnis zu der NATO setze, insbesondere was finanzielle Aufwendungen anbelangt, dann wirkt das, was Russland unternimmt, auf mich viel weniger bedrohlich, als das, was die NATO unternimmt.“

          Obwohl ich mittlerweile dieses Argument des höheren Etats mittlerweile auch anzweifel (ja sorry). Ein Unternehmen kann meiner Meinung nach noch soviel Geld in seine Produktion investieren, wenn die Investitionen nicht an der richtigen Stelle getätigt werden.

          Ansonsten…reinjehaun. :)

      • namenlos sagte:

        @ delanoeable

        Ollet klor.

        Von meiner Seite aus ist jetzt die Basis geschaffen. Sie möchten, wenn ich Sie richtig verstanden habe, dass einer oder mehrere Forenteilnehmer hier sachlich Bezug auf Ihre Argumente/Links Stellung nehmen, möglichst ohne Abschweifungen … und es ist nicht Ihre Absicht einfach nur Streufeuer hier reinzuballern. Das Vorgeplänkel (beiderseits) war ganz unterhaltsam und lehrreich, danke (ohne Witz). Die Diskussionskultur ist nun leider mal etwas, dass es mitlerweile abzuklären gilt. Dazu haben Sie und ich hier einen interessanten Beitrag geleistet.

        Falls Sie wollen und es der Blogbetreiber in diesem gequetschtem Textfeld zulässt, nehme ich gern Stellung (aber nicht stellvertretend für jeden User/Blogbetreiber hier und auch nicht sofort … Morgen oder Übermorgen) dazu. Nicht, dass ich sie, die Quellen, mir nicht bereits angeschaut und weiter verfolgt hätte, ich hatte nur nicht darauf geantwortet, aber dabei soll es nicht bleiben. Falls mir dabei irgendwelche Entgleisungen/Anfeindungen/Ungereimtheiten/Sophismus dabei unterlaufen, dann machen Sie mich bitte höflich darauf aufmerksam.

        Knappes Feedback wäre schön. Haben Sie noch Interesse daran?

        • Die Basis ist geschaffen. Eine Stellungnahme dazu wäre selbstverständlich kuhl. Aber nicht nur zum Schein ;). Danke im voraus.

        • namenlos sagte:

          War das jetzt echt nötig?

        • Marionetta Slomka sagte:

          @ delanoeble
          Vielleicht wäre das ja schon mal ganz hilfreich:

        • Marionetta Slomka sagte:

          Sorry, Link vergessen.
          http://www.nachdenkseiten.de/?p=23838

        • namenlos sagte:

          Auch wenn Russland, wie betont, keinen Luftraum eines NATO-Mitgliedstaates verletzt hat, stellen diese Vorgehen eine noch nie zuvor dagewesene Qualität dar.
          Qualität wovon? Wünsche mir da ein Substantiv, dem man das Attribut ’nie zuvor dagewesene Qualität‘ anheften kann – ‚Vorgehen‘ ist mir da zu labberig. So wie jetzt, steht der Ausdruck ’nie zuvor dargewesene Qualität‘ ziemlich Kontextlos, mit hohem Interpretationsspielraum und eher suggestiv im Raum, ganz abgesehen davon, dass ich mich oft mit ’nie‘ und ‚immer‘ schwer tue. Diese absoluten Begriffe treffen nur selten zu und dienen oft eher der Dramatisierung. „Nie bringst Du den Müll raus! Auf dich ist nie Verlass!“. Das erschwert eine konstruktive Diskussion.

          Nach meiner Erkenntnis wurden teilweise Transponder der russischen Militärmaschinen ausgeschalten und nicht auf einen Funkkontakt reagiert.
          Gibt es unabhängige/neutrale Quellen dazu? Gibt es eine russische Stellungnahme dazu? Wenn es so ist, dann sehe ich da kein Problem. Es war ja freier Luftraum. Falls das Manöver zur Aufklärung über die NATO Reaktionszeiten oder dergleichen diente, finde ich es legitim.

          Was alleine schon ziemlich unverantwortlich gegenüber der zivilen Luftfahrt wäre.
          Da es sich um Militärflugzeuge handelte, werden die auch unabhängig von Transpondern noch so etwas wie Radar eingebaut haben. Das heißt, heutige Militärflugzeuge können doch meist schon im Vorraus erkennen, ob ein anderes Flugzeug auf Kollionskurs ist und entsprechend reagieren – behaupte ich mal. Daher finde ich das Argument mit der Unverantwortlichkeit gegenüber der zivilen Luftfahrt und die suggerierte mögliche Folge abermals stark übertrieben.

          Die NATO hat sich derartiges noch nicht getraut.
          Wirklich? Kann ich nicht beweisen und auch nicht entkräften. Wie gesagt, mit absoluten immer/nie Aussagen bin ich eher zurückhaltend. Ich vermute, würde ich mich da weiter rein knien, würde ich mit hoher Wahrscheinlichkeit ein sehr wohl äquivalentes Verhalten seitens der Nato finden. Nur wäre es da dann gut, während es beim Russen böse ist.

          Was würde eigentlich passieren, … Russland spielt hier auf extreme Art und Weise mit dem Feuer!
          Ungültiges Dammbruchargument.

          Ich verstehe auch nicht, warum die Meldungen als marktschreierisch deklariert werden. Die MSM berichteten doch nur nebenbei über die Vorfälle. Ein Medienhype wird doch nur durch die Reaktionen darauf hervorgerufen.
          Ich selbst informier(t)e mich fast nur über Google News. Über das was derzeit in TV, Radio läuft kann ich daher nicht beurteilen. Was in den großen Magazinen (online, stellvertretend für offline) steht, da habe ich, behaupte ich, schon einen sehr guten Überblick und das nicht nur über ein einziges Magazin, sondern ich kann Headlines und Artikel mehrerer Magazine direkt vergleichen. Da erkennt ich sehr wohl, wie viele Nachrichten nur noch politische und wirtschaftliche Werbekampagnen/Hirnfick im selben Tenor darstellen. Und die Meldung von den russischen Flugzeugen waren
          marktschreierisch. Da diskutier ich auch nicht drüber. Ein Medienhype wird ncht nur durch die Reaktionen darauf hervorgerufen. Es gibt Mechanismen, die auch angewandt werden, um einen Hype oder Shitstorm zu erzwingen – siehe derzeit Claus Weselsky. Die Reaktionen der Bürger passen sich oftmals nur irgendwann daran an, weil sie lange genug einseitig vollgelullt wurden.

          Sie müssen selber zugeben, dass russische Langstreckenbomber (in dem Fall die Tupolew Tu-95), die mit Atombomben bestückt werden kann, in angrenzenden Gewässern der NATO gesichtet wurden.
          Logo. Man muss aber auch zugeben, dass die einseitige Erwähnung von Worst-Case-Szenarien einen sehr zielgerichteten Hintergrund haben kann. Hier einseitig auf die Transportfähigkeit von Atombomben russischer Militärflieger hinzuweisen, hat einen sehr suggestiven Beigeschmack. Es fliegen auch amerikanische Bomber umher und auch die können mit Atombomben bestückt werden. Da kämen Politik und Medien aber nicht auf die Idee, das extra zu Erwähnen und in ein Angst einflößendes Licht zu rücken. Letztendlich kann man da Zuckerwatte, Konfetti, Lutscher, Kondome, Lametta, Steuerklärungen, oder eben auch Atombomben rein tun. Die A-Bombe dient zur Abschreckung und nicht dazu, eingesetzt zu werden. Ganz ehrlich – ich persönlich wurde mittlerweile mit ausreichend Panik voll gelabert, dass es mir einfach nur noch Schnurz ist. Wenn die Bombe platzt, dann isses eh zu spät. Bisher ist mir aber nur eine Regierung bekannt, die wirklich so abartig war, davon Gebrauch zu machen. Ich halte jedenfalls weder Obama, noch Putin für so wahnsinnig das wirklich zu tun. Aber ich halte die M&Ms für wahnsinnig das ständig auf Kosten Russlands und des ‚Weltfriedens‘ zu suggerieren.

          Durch solche gezielten Anflüge auf die gegnerische Luftraumüberwachung erkennt man, ab welcher Entfernung man entdeckt wird. Man findet Schwachstellen und findet heraus wie lange Abfangjäger brauchen, von welchem Stützpunkt sie kommen und in welcher Anzahl. … Das macht mir persönlich Angst.
          Ob die Anflüge ‚gezielt‘ auf die gegnerische Luftraumüberwachung waren, kann ich nicht sagen. Will es auch nicht ausschließen. Ich halte es für gut möglich. Ihre Begründung dafür scheint plausibel. Ich finde dieses Vorgehen legitim. Mir macht es keine Angst.

          “Den kriegshetzerischen Ton gab […] Claus Cleber […] vor.” Mal im ernst. Welchen kriegshetzerischen Ton? Er gibt doch auch nur die Vorkommnisse wieder. Ohne Tatsachen zu verdrehen, wegzulassen oder hinzuzufügen.
          Wie gesagt, TV ist nicht mein Ding. Das was ich von Cleber so mitbekommen habe, lässt aus meiner Sicht kaum ein gutes Haar an ihm. Für mich ist er nur eine abgegriffelte Taste auf einer NATO Fernbedienung.

          Das gleiche um die Aussage von van Kampen.
          Wer ist van Kampen? Gebe ich ‚van Kampen‘ bei Google ein, wird mir als erstes ein Berliner Bordell empfohlen. Mit Nachrichten aus dem TV habe ich abgeschlossen und ich schaue sie mir auch dann nicht mehr an, damit ich da irgendwie gegen argumentieren könnte. Diese Nachrichten kann ich nur noch mit einem zynischen Lächeln als solche bezeichen. Daher werde und will ich dazu auch nicht Stellung nehmen. Missverstehen Sie das bitte nicht als eingeschnappte Realitätsverweigerung. Aber für dieses „Peter und der Wolf“-Theater seitens der Nato-TV-Nachrichten sind mir meine Zeit und meine Nerven zu kostbar. Damit habe ich schon genug in den Google News zu kämpfen und da habe ich noch nichts von dieser Person gelesen. Manche Panik-Nachrichten lese ich auch einfach nicht mehr. Wenn die Headline schon rape culture schreit, dann überlege ich mir, ob ich den Artikel aus Gründen des Amüsements dann doch lese, oder ob ich es sein lasse.

          Ich bin da nur gewillt auf die Art einzugehen, wie Sie manchmal Ihre Schlussfolgerungen/Wertungen allgemeingültig aufgrund mangelnder/falscherPersonalpronomen in den Raum stellen; eine Suggestiv-Technik, die mir oft in den Medien und Kommentarspalten negativ aufgefallen war und ist. Dieses Wir-Gefühl. Wir sind Deutschland. Wir sind Papst. Wir sind Weltmeister. Wenn es um positive Sachen geht, dann drücke ich da einfach mal genervt ein Auge zu. Aber wenn es darum geht, dass WIR UNS (MAN) gegen Russland wehren müssen, weil WIR (MAN) von Russland bedroht werden würden, dann ist MEINE Intimitätsgrenze und Autonomie weit überschritten. Da ballen sich mir dann die Fäuste in den den Taschen. Ups, ich schweife wieder ab. Naja, die nächsten Tage gehe ich dann auf Ihren zweiten Beitrag ein. Wobei das dann wohl nüschtz in einem Rutsch wird, bei den ganzen Verweisen und so :).

        • namenlos sagte:

          Der russische General Juri Jakubow hatte mitte diesen Jahres Russland aufgefordert, seine Militärdoktrin, die zuletzt 2010 aktualisiert worden war, zu verändern, und die USA und ihre NATO Verbündeten als Hauptfeind einzustufen und die Bedingungen festzulegen, unter denen Russland einen präemptiven nuklearen Erstschlag gegen das Militärbündnis, das 28 Staaten umfasst, führen würde, berichtete die Nachrichtenagentur Interfax.(http://www.themoscowtimes.com/article/506370.html)

          Nja, ein General mit großer Klappe, der geil auf Krieg ist, so lautet jedenfalls der Vorwurf, ist jetzt nichts Überraschendes und auch nichts Russland-Spezifisches. Der Nato-General ist auch eher Kriegstreiber als Diplomat. Ich habe eher Verständnis für den russischen General (auch wenn ich ihn nicht zum Stiefvater haben wollte) die Nato-Länder als Feind einzustufen und enstrpechend vorraus zu planen. Feinde muss man ja nicht unbedingt gleich angreifen. Man kann sie auch einfach nur im Auge behalten, bzw zumindest mal seine eigene Verteidigung stärken. Die ‚Russian military doctrine‘ von 2010 ist für mich, was den Übersetzungsaufwand anbelangt ziemlicher Overkill. Hab mir aus den 43 Seiten nur Punkt I.1. (also den ersten kleinen Absatz :)) mal durchgelesen und da gehts erst mal nur um Schutz und Verteidigung. Ob das jetzt Neusprech wie bei der Nato ist, weiss ich nicht. Falls Sie mir da etwas antößiges herraus suchen und übersetzen mögen, dann nur zu. Eigentlich erwarte ich sowas von den Medien. Das die sich neutral solchen Kram mal selbst übersetzen und dem Bürger unvoreingenommen mitteilen, bzw ein übersetztes Dokument zur Verfügung stellen. Statt dessen kommt nur alle Zentel Sekunden der nächste Content-Rotz ohne Inhalt ala: Putin der …(irgendwas Negatives einfügen). Die Medien erinnern mich derzeit stark an die Hochgeschwindigkeitstransfer der Finanzbranche. Wünsche mir, dass die sich mehr Zeit zum Überprüfen der News nehmen. Ich hab da lieber eine Seite deren Inhalt nur ein mal am Tag aktualisiert wird, aber dann dafür auch wirklich gut recherchiertes und differenziertes Zeug drin steht.

          Also wer die ‚Russia Military Doctrine‘ von 2010 selbst mal (englisch) durchlesen möchte, hier:

          http://carnegieendowment.org/files/2010russia_military_doctrine.pdf

          Gibt es denn jetzt schon eine aktualisierte Version 2014 davon? Die Änderungen würden mich da interessieren. Gibt es etwas vergleichbares von der Nato?

          Nebenbei, die Quelle themoscowtimes.com halte ich trotz ihres Namens auch eher Partei ergreifend zum Vorteil der Nato und zum Nachteil Russlands. Auf der Internetseite ist das selbe Putin-Denunzierungs-Gedöhns in den Titelzeilen zu lesen, wie in den meisten deutschsprachigen Magazinen. (Zudem scheint die Seite vor einiger Zeit generell die Kommentarfunktion aufgrund unangenehmer Kommentare deaktiviert zu haben.)

          Hier ein Beispiel des einseitigen Putin-Bashings der Seite:

    • Heideltal sagte:

      @ delanoeable Ich habe die Berichterstattung mit den russischen Flugzeugen schon als aggressiv wahrgenommen. Ich gehe regelmäßig zu den T-online Seiten, die werden vom Springer-Verlag betreut und geben immer ein gutes Bild der aktuellen PR-Kampanien des Verlags wieder. Dort waren über drei Tage unterschiedliche Berichte zu diesen Flugzeugen auf der Startseite zu lesen. Ich halte es auch für wichtig, daß man zum jetzigen Zeitpunkt wirklich pingelig auf jedes Detail der Berichterstattung besteht. In dem Buch „Operation Balkan: Werbung für Krieg und Tod“ von Jörg Becker und Mira Beham wird mit Fakten gezeigt, wie die PR-Maschinerie funktioniert. Da wird am Beispiel des Kosovo-Konflikt, an dem ja bekanntlich auch Deutschland, mit Josef Fischer als Außenminister, teilgenommen hat, gezeigt, dass es seit Langem von sehr unterschiedlichen Regierungen in Auftrag gegebene und bezahlte PR-Kampagnen gibt, um Feindbilder aufzubauen, Kriege vorzubereiten oder Diktaturen zu beschönigen. Als ich die Kampanien mit dem angeblichen U-Boot in Schweden und danach mit den Flugzeugen gelesen habe, da habe ich wirklich Angst bekommen, ob es in der nächsten Zeit geplant ist, ein russisches Flugzeug abzuschießen, um dann sagen zu können, die Russen haben es ja selbst provoziert, daß man einen Fehler macht. Russland gibt im Jahr ca. 88 Mill. US$ für Rüstung aus nur die USA 640 Mill. Die EU gibt mehr Geld für Rüstung aus, als Japan, Russland und China gemeinsam. Von der Konrad-Adenauer-Stiftung gab es vor ein paar Jahren eine Analyse der Situation der Russischen Armee, da stand: „Auch die Ausbildung der Piloten in Russland ist erschreckend: im Durchschnitt fliegt ein russischer Pilot zwischen zehn und dreißig Stunden im Jahr. Im Vergleich dazu fliegen NATO Piloten durchschnittlich 180 bis 200 Stunden jährlich. Das absolute internationale Sicherheitsminimum beträgt sechzig Flugstunden.“ Wenn die sich jetzt bedroht fühlen und versuchen bei der Ausbildung etwas aufzuholen, ist das noch lange keine Bedrohung für uns.

    • Marionetta Slomka sagte:

      Lieber delanoeable, wenn ich Ihre Argumentation so lese, komme ich zu dem Schluß, daß Sie irgendwie Ursache und Wirkung verwechseln (oder zumindest nicht ausreichend berücksichtigen).

      In der Regel haben die Beiträge hier bei der Propagandaschau Hand und Fuß. Es werden weder Verschwörungstheorien geschwurbelt noch sonst etwas. Die seriösen Schreiber hier sind sich durchaus bewußt, daß die Situation momentan gefährlich ist, und ich unterstelle mal, daß sie (die Schreiber) nicht auf der Wurstsuppe dahergeschwommen sind und nicht erkennen, daß auch die russische Seite gefährlich auf die Provokotionen des Westens reagiert.
      Nur, wenn der Westen sich anmaßt, Rußland als Regionalmacht und – nach Ebola – als momentan gefährlichste Herausforderung für die Weltgemeinschaft darzustellen, muß man sich nicht wundern, wie Rußland reagiert.
      Rußland hat sich das ganze Spiel lange (wenn nicht zu lange) angeschaut und: nichts getan. Irgendwann ist aber ein gewisses Maß erreicht – Obama würde sagen – eine rote Linie überschritten. Es ist die Unfähigkeit des Westens, nicht erkannt zu haben, wo diese rote Linie verläuft und wann sie überschritten ist. Oder es ist die Unfähigkeit, Putin unterschätzt zu haben.

      Es ist zwar rein hypothetisch, aber ich bezweifele, daß der Westen, wenn er herausgefordert würde wie zurzeit Rußland, so die Nerven behielte, wie Putin (und Rußland) das jetzt (noch) tun.

    • Heideltal sagte:

      @ delanoeable Noch ein kleiner Nachtrag zu deiner Sorge über die Abrüstung von Atomwaffen der USA. Diese Meldung ist aus dem Spiegel, also sehr amerikafreundliche Berichterstattung: „Über sofort einsatzbereite Nuklearwaffen verfügen den Angaben zufolge nur Russland (1600), die USA (1920), Großbritannien (160) und Frankreich (290). Diese Sprengköpfe sind laut Sipri bereits auf Raketen montiert oder werden auf Militärbasen aufbewahrt, von denen aus sie gestartet werden können.“ Beide Länder können ihren Bestand an Atomwaffen halbieren und trotzdem noch die Erde total zerstören.

    • Ich habe heute keine Lust, wieder lange zu diskutieren und zu streiten. Nur so viel: Die NATO macht noch ganz andere Sachen, als nur Kampfflieger mit abgeschalteten Transpondern herumfliegen zu lassen (und dass sie dies nicht tue, ist eine leichtsinnige Unterstellung – wir hören darüber nichts in unseren Medien, so viel mag stimmen, aber deshalb findet es sicherlich trotzdem immer wieder statt). Die NATO blockiert Transponder und legt die Luftsicherung ganzer Länder lahm. Ein Aufschrei in den medien fand selbst in diesem Fall nicht statt, der ja mehr als auffällig war. Nur mal so als Beispiel, von wegen „unverantwortlich gegenüber der zivilen Luftfahrt):
      http://derstandard.at/2000001862681/Oesterreichs-Luftsicherung-am-Donnerstag-lahmgelegt

      Zur Erinnerung: Österrteich ist KEIN NATO-Mitglied.

      • Marionetta Slomka sagte:

        … Die NATO macht noch ganz andere Sachen …
        Vor allem trägt sich nicht im geringsten dazu bei, aufzuklären, wer für den Abschuß von MH-17 verantwortlich ist. Das wäre ja zumindest mal ein Anfang.

  73. Sie können es nicht lassen: Erneute Falschbilder im Ukraine-Konflikt http://blauerbote.com/2014/11/03/sie-konnen-es-nicht-lassen-erneute-falschbilder-im-ukraine-konflikt/

  74. Sorry, hier jetzt noch der Link zum Artikel.

  75. GuyIncognito sagte:

    Ein absoluter subjektiver Kommentar, der mit Giftpfeilen nur so um sich schießt. Da fallen Bemerkungen wie:

    „Es waren durch die Bank Mitglieder extremistischer Parteien aus Belgien, Italien, Ungarn, Griechenland und Serbien. Einige ließen sich sogleich Arm in Arm mit Rebellenchef Alexander Sachartschenko ablichten.“

    Kein Wort darüber, dass in der ach so pro-westlichen ukrainischen und demokratisch legitimierten „Regierung“ mitunter Leute sitzen, die keinen Schlag besser sind. Welche extremistischen Parteien sind das, Namen sollte man dann doch nennen können, oder ?

    Weiter:

    „Doch während Lawrow das so offen nicht sagt, aber meint, setzt der russische Botschafter bei der EU, Tschischow, dem Ganzen die Krone auf. Er sagt: Natürlich verstoße die Wahl gegen ukrainische Gesetze. Na und? Wichtig sei das Ergebnis.“

    Wo bitte ist die Quellenangabe dieser Aussage des russischen Botschafters ? Und, hat nicht auch die jüngtse Wahl in Kiew sowohl die Präsidentenwahl im Frühjahr gegen ukrainisches Rehct verstoßen. Laut nämlich genau jenem Botschafter Tschischow gibt es in der Ukraine nur vier Möglichkeiten den Präsidneten loszuwerden: Rücktritt, Tod, medizinisch festgestellte fehlende Handlungsfähigkeit und Amtsenthebungsverfahren

    Der Punkt „vom Westen inszenierter Putsch steht nicht unter diesen Punkten und von daher ist das im Zweifel genau so nicht legitim !

    Weiter ist der eingeschobene Nebensatz „aber meint“, nichts weiter als ein weiteres Beispiel von der Drecksjournalie, die Sachen mal eben zur Tatsache erklärt !

    Zum Abschluss des Kommentars des Hetzers Großheim gibt es noch zur Auffrischung die Gute-Nacht Geschicht von russischen Truppen, die natürlich immer mehr werden:

    „Man darf Moskau unterstellen, dass das Interesse an einem wirklichen Frieden überschaubar ist. Die Bilder von immer längeren Militärkolonnen rund um Lugansk und Donezk lassen Böses ahnen.“

    Auch hier keine Quellenangabe und nichts was dieses Geschwätz auch nur im Ansatz glaubwürdig werden lässt!

    Hurra Deutschland…schöne neue Welt !!!

    • namenlos sagte:

      lol, gute Analyse. Wirklich. Aber das Schicksal tritt mir wieder in die Eier. Hab mich bemüht extra nicht direkt auf diese News zu verlinken und hab deshalb ’nen Screenshot gepostet. Und 13 Minuten später nimmst du als neuen Beitrag, direkt über meinen dazu Stellung und verlinkst direkt aaaaahhhhhh ^^.

      Ich unterstell da mal keine Absicht. War bestimmt dummer Zufall, oder ^^?. Oder war das so gewollt? Eventuell zwecks Barrierefreiheit? Nen besser Grund würde mir kaum Einfallen, wobei Barrierefreiheit schon wichtig ist im Netz, da hatte ich mit dem reinen Bild gar nicht so sehr an die blinden Internetznutzer mitgedacht (kein Sarkasmus) … . Naja, dann poste ich dat nächste mal noch ’ne computerlesbare Textkopie dazu … Könnte sich gut in ’nem Spoiler-Tag machen … gibts dat hier? Aber direkt verlinken mag ich nimma. Die sollen keine Klicks mehr kriegen ^^.

  76. namenlos sagte:

    Titel:
    Den Friedensprozess an die Wand gefahren

    Wer es bei der Originalquelle nachlesen will. An die Domain der tagessau

    /ausland/ukraine-801.html

    dranhängen.

    • anonymuus sagte:

      Ewald Stadler berichtet aus Donezk über die Wahlen in Donezker Volksrepublik

    • Und damit es keine Widerworte gibt, hat man die Kommentarfunktion für diesen Kommentar und den zugehörigen Nachrichtenartikel vor zwei Stunden wegen „Überlastung“ gleich mal ganz abgeschaltet. Tja, nichts geht über die westliche Meinungsfreiheit.

  77. WDR5 – ein „Kommentar“:
    Im darauffolgenden Interview bezeichnet WDR5 die Medinkritker als „Trolle“.

    http://www.wdr5.de/sendungen/echodestages/russland_nato_luftraum_kampfflugzeuge_ueberflug100.html

    • Marionetta Slomka sagte:

      Willkommen im „Schwarzen Kanal“!

      Paßt im Propaganda-Stil wunderbar hierzu:

      http://www.welt.de/debatte/kommentare/article133828763/Gegen-Wladimir-Putin-hilft-nur-die-harte-Hand.html

    • Meine Güte, ist dieser Kommentar des WDR wieder einmal dümmlich… Man könnte fast jeden Satz heraus greifen, ich begnüge mich mit einem Halbsatz:

      „Wenn sich die EU damit arrangiert, dass Putin Teile der Ostukraine durch sogenannte russische Separatisten dauerhaft terrorisiert,…“

      Die sogenannten russischen Separatisten haben unsere deutschen Medien so genannt. Es handelt sich um Ukrainer, die sich mit der ehemaligen Regierung in Kiew abgefunden hatten, aber nicht mit derjenigen abfinden, die sich beim dem Maidan-Putsch selbst ernannt hat.

      Es klingt fast so, als habe Putin diese Leute in die Ostukraine geschickt – und so soll es wohl auch klingen. Aber nicht Putin hat diese Entwicklung zu verantworten, sondern der „Westen“ und seine Marionetten in Kiew, vor allem Jazenjuk & Co. Und auch Poroschenko hat an all dem durch die Erklärung dieser Menschen zu sogenannten Terroristen natürlich nichts geändert. Und dieser Poroschenko hat seit seinem Amtsantritt unter Wohlwollen der EU Teile der Ostukraine durch Krieg gegen die eigene Bevölkerung terrorisiert – so herum wird ein Schuh daraus. Die angeblichen, von Kiew über Berlin bis Washington so genannten Terroristen führen indessen Wahlen durch, um zu zeigen, was die Menschen dort wirklich wollen.

      Man muss das nicht anerkennen – ich tue mich da auch schwer. Aber man muss Respekt zollen. Was wären denn, wenn die Tibeter sowas machten oder irgendwelche Gebiete der Russischen Föderation? Wären das für den WDR „Terroristen“? Wohl kaum, man würde nicht müde werden, zu betonen, dass der Wille dieser Menschen gehört werden und dass man ihn respektieren müsse. Das ist so sicher wie das Amen in der Kirche, weil der einzige verlässliche „westliche Wert“ die Doppelmoral ist. Und die ist inzwischen dermaßen etabliert, dass Leute wie NATO-Korrespondent Ralph Sina es nicht einmal ansatzweise mehr merken. Übrigens heißt „NATO-Korrespondent“ nicht, dass man die Meinung der NATO wiedergibt. Aber auch das ist diesem Menschen vermutlich nicht mehr bewusst.

      Um es mit seinen Worten zu sagen: Wenn wir uns damit arrangieren, dass der sogenannte öffentlich-rechtliche Rundfunk Teile der Bevölkerung durch sogenannte Informationen dauerhaft terrorisiert, dann haben wir nicht nur die freie und unabhängige Presse aufgegeben, sondern auch uns selbst.

    • Marionetta Slomka sagte:

      Der WDR ist spätestens nach dem „Abschuß“ von Frau Piel & Erscheinen ihres lichtgestaltigen Nachfolgers Buhrow genauso unhörbar geworden, wie das heute-journal nach Wolf von Lojewk mit Übergabe an einen gewissen Claus-Detlev Walter Kleber unsehbar geworden ist.

  78. Preisträgerin Atai misst mal wieder mit zweierlei Maß. Erst Verharmlosung von Faschisten in der Westukraine, aber dann Kritik an den „Wahlbeobachtern“ in der Ostukraine

    • Offenbar ist die Wahlbeteiligung sehr hoch. Das wäre ein wirkliches Thema. Aber es würde nicht ins Bild passen, deshalb schwafelt die Märchentante lieber über Wahlbeobachter. Das sind solche Menschen, die die USA gerne völlig ablehnen. Diejenigen, die trotzdem dort sind, beklagen die Zustände. Und in unseren Meidien finden sich darüber durchaus ein paar Beiträge. In denen wird aber nicht etwa die US-Demokratie in Frage gestellt, sondern nur darauf hingewiesen, dass in Deutschland alles besser sei.
      http://www.focus.de/politik/ausland/us-wahl/schlimmer-zustand-in-wahllokalen-wahlbeobachter-kritisiert-unzumutbare-zustaende-in-usa_aid_854805.html

      Der Artikel hatte übrigens 3 Kommentare, was evtl. dafür sprechen könnte, dass er nicht gerade an prominenter Stelle veröffentlicht wurde. Auch das ja eine Seite der Propaganda – vieles wird durchaus gemeldet, aber eben nicht lautstark, eher klein gedruckt und unter ferner liefen. Wichtig ist immer nur das Gebrüll, mit dem die Massen verblödet werden. Und das Gebrüll sagt, dass die USA eine Spitzendemokratie sind, die „prorussischen Separatisten“ aber ganz schlimme Terroisten,

    • Falls die Liste auf Shekhovtsovs Blog richtig ist, war diese Auswahl an Wahlbeobachtern äußerst unklug, denn solche Figuren machen angreifbar und bieten natürlich ein leichtes Ziel für Propagandisten wie Atai, die sich ja, wie viele andere auch, bzgl. Rechstpopulismus und -radikalismus in der Westukraine stets als schmerzfrei bzw. freundlich gesonnen erwiesen haben.

  79. Heideltal sagte:

    • Wow! Gratulation! Und noch gar nicht mal sooo negativ, die Darstellung. Na gut, wir sind alle „Paranoiker“, wenn wir anprangern, dass erst „Fehler“ gemacht (gelogen) und die „Fehler“ (Lügen), als sie „auffielen“ (aufflogen), „korrigiert“ (klammheimlich beseitigt) wurden, aber hey, es tut ihnen weh, und ich sehe diesen Artikel als ersten Verrsuch, die Problematik jetzt anders anzugehen. Also aufgepasst – möglicherweise kommt nach der Phase des Ignorierens und der Phase des Diffamierens jetzt die Phase des Umarmens. Diese ist wahrscheinlich die gefährlichste.

      • Nun ja, gratulieren wäre zu viel des Guten, aber es zeigt sich doch eine kleine Wirkung dessen, was hier diskutiert wird.
        Es geht Herrn Niggemeier nur zum Teil um die Propagandaschau, denn er nennt auch andere kritische Geister. Jetzt sollte sich Herr Niggemeier die Zeit nehmen, um all die Namen aufzuschreiben (angefangen bei Lielischkies) und deren Absonderungen in den Medien zu analysieren – und dabei immer die Prinzipien eines objektiven Journalismus zur Hand haben. Nach einer tiefgründigen Beschäftigung mit der gesamten Materie erst kann er zu einem vernünftigen Urteil kommen. Dann könnte er auch das Wort „Paranoiker“ unterlassen, denn, von wenigen Ausnahmen abgesehen, sind hier alle getrieben von Empörung und Sorge über das, was uns die Medien täglich anbieten.
        Der Artikel ist soweit in Ordnung, bleibt jedoch oberflächlich. Der Platz gibt es wahlich auch nicht her. Also wäre es wünschenswert, dass man analytisch wirksam wird, um endlich einmal auf eine neutrale und sachliche Berichterstattung hinzuwirken.

    • namenlos sagte:

      Nice.

      Die Leute hier sind laut FAZ Paranoiker. Gleichzeitig meint FAZ pseudo-reumütig, es wäre nicht gut von Schimpfworte, wie „Putin- Russland-Verstehern“ Gebrauch zu machen.

      Ziemlich perfider Sophist dieser Stefan Niggemeier.

      Erstens mal ist diese Aussage als kognitive Dissonanz zu werten. Er könnte auch seinem gröhlenden Publikum gemäß skandieren: „Keine Toleranz der Intoleranz!“ – „Beleidigt die Paranoiker nicht als Putin-Verstehr!“. Er übt sich hier darin sein Neusprech zu perfektionieren. Von aufrichtiger Einsicht ist da keine Spur. Er kommt mir mit einer Peace-Zeichen-Hand entgegen und hält hinter seinem Rücken mit der anderen das Hackebeil. Das klappt vielleicht bei 90% seiner Gefolgschaft.

      Zweitens möchte er hier nochmal ausdrücklich seinen selbst geschaffenen Euphemismen Nachdruck verleihen. Er checkt nicht, dass Putin- und Russland-Versteher ziemlich wertfrei in der Bedeutung ist. Höchstens könnte man dem Begriff Versteher noch die Fähigkeit zur Empathie unterstellen. Die Perversion beginnt, wenn das Mitgefühl für jemanden als etwas Schlechtes gewertet wird. Hey, ich bin auch Obama-Versteher und Merkel-Versteher. Ich verstehe deren Motivation und Handlungen sogar so gut, dass ich sie eben nicht gut heiße.

      Finde Leute anstrengend, die Gutmenschen, Versteher und Pazifisten in ein negatives Licht stellen wollen. Diese Begriffe in ihrer Bedeutung mittels pseudo-intellekutellem Stammstisch-Sarkamus umzudeuten ekelt mich an.

    • Ich hab diesen Artikel jetzt sehr aufmerksam gelesen. Sogar 2 mal. Und dann tief in mich hinein gehört.

      Zuerst war ich erschrocken, dass mich dieser Artikel nicht berührt. Ich meine, ich bin halbe Sizilianerin, 1/8 Ukrainerin, 1/8 Russin, der Rest stammt von meinem sehr energischen deutschen Grossvater. Ne Menge Temperament und Leidenschaft. Und ich sitze hier und empfinde nichts.

      Ganz schrecklich finde ich, wie analytisch ich da ran gehen kann. Ich weiss genau, was ich empfinden MÜSSTE.

      Also über das Stadium, dass man wegen eines Artikels Hoffnung bekommt, sind glaube ich, die meisten hier hinaus. Das wundert mich weniger. Aber:

      Er macht mich nicht wütend, obwohl die FAZ sich selbst von der Kritik ausnimmt.

      Ich war nicht enttäuscht, obwohl man das doch erwarten sollte, da in diesem Artikel der Angriff der Medien auf die Unwilligen nicht zur Sprache kommt. (Putins Trolle etc).

      oder eben auch hier:
      http://www.faz.net/aktuell/politik/krim-krise-in-deutschen-medien-was-geht-bloss-in-diesen-koepfen-vor-12865042.html

      Ich habe nicht mal mit den Achseln gezuckt, als man auf den einen Fehler des WDRs einging, aber nicht auf den „super“ Bericht von Lielischkies, der nach der Entschuldigungsarie gesendet wurde, was eben die Sache von „es tut uns leid, wir haben einen Fehler gemacht“ so wenig überzeugend macht.

      Zitat: „Viele der seriösen Medien scheinen noch nicht zu ahnen, wie groß die Erosion des Vertrauens in ihre Arbeit ist und dass dieses Vertrauen die Grundlage für alles ist.“
      Der geschlossenen Kommentar-Bereich entlockte mir keine Wut über die Heuchelei der FAZ.

      Ich empfand nicht Genugtuung, als ich las, dass die FAZ zum Nestbeschmutzer wird und den Spiegel anprangerte, weil dieser die Kritik des Presserates seinen Lesern nicht mitteilte.
      Mir wurde nicht mal schlecht, als ich darüber nachdachte, dass die FAZ selbst alles tut um zu verhindern, dass der Anruf wegen des Buches von Ulfkotte ständig auf Youtube gelöscht wird und damit belegt: das Internet ist wirklich eine neue Welt für diese Leute.

      Vielleicht erkennen Sie es. Ich hab sehr intensiv über diesen Artikel nachgedacht. Und nun sitze ich hier, empfinde nichts und weiss auch warum:

      die letzten Monate waren zuviel. Ich habe abgeschlossen. Das geht seit wenigen Wochen nun schon so. Ich lese, ich seziere, aber ich bin nicht mehr berührt.

      Mein Humor ist wieder da. Aber um es ganz ehrlich zu sagen: ich habe nach den letzten 1.5 Jahren genug. Die Nachrichten lese ich, mit der Frage, oh, könnte das jemanden interessieren. Nur, mich, mich interessieren sie nicht mehr.

      Ich sehe seit einiger Zeit keine deutsches Fernsehen mehr. Es interessiert mich einfach nicht, was in diesem Land vor sich geht.

      Ich erinnere mich an einen Bericht über Niklas Frank, der im Anschluss an eine Lesung über die Geschichte seines Vaters seine Leser ansah und sagte; ich traue keinem von Ihnen, dass sie nicht wieder Heil rufen würden, wenn die Lage entsprechend wäre.

      Ich denke, für mich ist es Zeit, mich nach einem Zuhause umzusehen.

      • Spitz passt auf! sagte:

        Niklas Frank sagt das im guten Film „Meine Familie die Nazis und ich“, ihn findet man bei YouTube unter „Die Nachfahren der Naziverbrecher – Ein Leben mit der Schuld“.
        Niklas Frank rechnet mit seinen Nazi-Eltern ab; er bezeichnet sie sogar als Ungeheuer.

      • Medienstachel sagte:

        @Petra
        Nach dem Zorn und der Abscheu ist dieser geschilderte Zustand völlig normal, er kommt zwangsläufig. Was anschließend folgt ist das Amüsiert sein über diese (Medien-)Gattung Mimus Polyglottos*, die uns mit ihrem Gesangsrepertoire vom Tag bis in die Nacht, durch ihre nachgeahmten Rufe, Laute und Umweltgeräusche, versucht eine andere Realität vorzugaukeln. Wir kennt nun schon alle ihrer Lieder und können auch die Uhr danach stellen, wann sie ihren beauftragten Gesang beginnen. Wer sie beauftragt und warum ist eigentlich bereits klar, deshalb sollten man nun denen zuhören, die nicht etwas nachahmen, sondern ihre eigenen Nachrichten verbreiten und sich mit diesen beschäftigen. Da bleibt noch reichlich zu tun.
        *auch Spottdrossel oder Mockingbird

    • Man wird nicht mit einem Artikel im Feuilleton verloren gegangenes Vertrauen wieder gutmachen können. Daher ist Misstrauen weiter angebracht, auch wenn Namen und Seiten von Kritikern genannt werden.
      Im Hauptteil hingegen wird aus allen Rohren in Richtung Russland gefeuert. Das erinnert an die Taktik des ÖR. Erst eine Wahrheit erzeugen, dann mit Verzögerung einen kleinen Schritt zurück, um dann gleich wieder zu feuern.

  80. Faustino Gallina sagte:

    Wieder einer der „Wir Journalisten irren nie“-Artikel, der bei der FAZ in einer langen Reihe steht. Hier wird außerdem die Propagandaschau namentlich angegriffen:

    http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/journalismus-unter-verdacht-vom-wachsenden-populaeren-misstrauen-gegenueber-der-presse-13242833.html

    Die Würze des Artikels liegt darin, dass Niggemeier hier gegen die Internetgemeinde und Kommentatoren austeilt, aber der Leserkommentarbereich wohlweislich geschlossen bleibt. Wehe, jemand könnte dort Journalistenschelte betreiben oder seinem „Journalistenhass“ Luft machen.

    • Der Beginn einer Läuterung?

      Nach wie vor glaube ich an das Gute und sehe in dem Artikel zunächst ein Gesprächsangebot im Rahmen des in den Redaktionsstuben momentan Machbaren. Wie Gorbatschow schon wusste, gewinnt man Vertrauen (und Abonnenten) vor allem durch eines zurück: Glasnost, Offenheit. Und da fallen mir auf die Schnelle diese Punkte ein:

      • Kennzeichnung von Artikeln, die „auf Wunsch“ oder als „Gefälligkeit“ erschienen sind, aktuell etwa die von Soros oder Snyder.
      • Offenlegung der Mitgliedschaften und ähnlicher Zugehörigkeiten von Journalisten in politischen und wirtschaftlichen Lobby-Organisationen, z.B. auf der Webseite der Zeitung, wie das für Parlamentarier längst üblich ist
      • mehr Transparenz über die Arbeit der Moderatoren im Kommentariat, eventuell Tage der „Offenen Tür“ oder Praktika für Leser, damit sich diese selbst ein Bild machen können.
      • falls machbar könnte ich mir das auch für eine Redaktionskonferenz vorstellen
      • Hintergrundartikel zur Versachlichung und Verbesserung der Debatte, etwa über die Funktionsweise von Raketenabwehrsystemen, das procedere beim Anmelden von militärischen Flügen oder der Durchführung von Manövern. Es ist schon ein Trauerspiel, wenn man Details zu Eurocontrol etc. erst in den Kommentaren der Leser findet.

      Natürlich zielt der Unmut zuerst auf die Öffentlichen und Rechtlichen, an deren Finanzierung alle teilhaben dürfen und die am wenigsten einer Debatte ausweichen können. Einer Zeitung kündigt man, auch wenn es schwer fällt, ob diese sich nun der Kritik stellt oder nicht. Hier sehe ich die FAZ positiver als andere, aber auch noch ganz am Anfang.

      Möglicherweise sind die Redakteure den ewigen Stilübungen in Putins Plan, Putins Spiele, Putins Autorennen, Putins Freunde etc. mittlerweile auch überdrüssig geworden? Oder teilen sie unsere Befürchtungen, daß wir außenpolitisch und wirtschaftlich einen gefährlichen Kurs steuern

      In gewisser Weise fand ich Kohlers geistreiche und wortgewitze Schähkommentare noch ganz unterhaltsam, Frankenbergers plumper Amerikanismus mit dem Charme eines Stabsaugerverkäufers geht mir auf die Nerven und Vesers Buchstaben gewordener Russenhass klicke ich nur noch weg und suche nebenbei nach psychologischen Erklärungen. Aber das ist meine ganz private Meinung.

      Ob sich hinter dem Phänomen das mittlerweile in allen Branchen spürbare gewachsene Selbstvertrauen des Konsumenten widerspiegelt oder ob es Hinweise auf eine generelle Krisenhaftigkeit (vergleiche Parteigründungen der letzten Zeit) gibt, wird sich zeigen.

  81. Noch ne Meldung zu dem Thema Kampf dem Volk… aber die Kleinsten wehren sich…

    In Hamburg gab es zu Halloween mehr Saures als Süsses.

    400 Kinder und Jugendliche zogen mit Mehl, Böllern und Eiern bewaffnet los. Man schickte 90 Polizisten, um Jung-Aufständischen zu bekämpfen.

    Was den Erwachsenen aber in Deutschland an Widerstandswillen fehlt, scheint bei den Jüngsten noch vorhanden zu sein:

    Zitat: „Als 90 Beamte in der Hochhaussiedlung Mümmelmannsberg versuchten, die Gruppe zu zerstreuen, wurden sie mit Eiern, Flaschen, Steinen und Knallkörpern beworfen. Drei Einsatzkräfte wurden leicht verletzt. Auch vier Streifenwagen wurden in Mitleidenschaft gezogen. Zwei Eierwerfer mussten mit aufs Revier.“

    Warum jetzt ausgerechnet die Eierwerfer und nicht die Flaschenwerfer oder Steinewerfer, entzieht sich meiner Kenntnis.

    http://www.nwzonline.de/panorama/400-jugendliche-attackieren-polizei-mit-eiern-und-boellern_a_19,0,3488520374.html

    Kinder und Jugendliche…. und 90 Polizisten…

    o tempora o mores!

    Und weil das noch nicht reicht, hier ein Zitat aus dem Artikel von RTL dazu:

    „Allein im Landkreis Esslingen mussten die Einsatzkräfte rund 175 mal ausrücken. Jugendliche beschmierten dort Fahrzeuge und Häuser mit Eiern, Sprühsahne oder Filzstiften“

    Ein Trend?

  82. Hier etwas zum Lachen: Unter der Überschrift: die Russen kommen

    Den Titel hat Russia today übrigens selbst vergeben….

    Inhalt des 5 Min Clips:

    A Die Briten hätten beinahe ne Frachtmaschine aus Lettland abgeschossen, weil sie dachten, die russische Invasion hat begonnen.

    B An der explodierten Rakete in den USA sind die Russen schuld, denn es sei ja schliesslich Technik der Sowjetunion.

    C Obama bezeichnet Russland nach Ebola, noch vor ISIS als die Haupt-Bedrohung für die Welt.

    D Dann macht sich jemand in den USA oder GB über das Phantom Uboot in Schweden lustig.

    E Dann sieht man an einen Ausschnitt aus einem britischen Bericht. Da steht einer vor Putin Shirts (in Russland, wie man an der Schrift des Gebäudes erkennen kann) und regt sich auf: „diese provozierenden T-Shirts zeigen nur eine der leichtfertigen Haltungen der Russen, die der Westen für einen viel finstereren Trend in Russland halten“

    F es folgt ein kleiner Überblick über eine Reihe bizarrer Schlagzeilen, wie zum Beispiel: 7 Gründe warum Russland seine Nachbarn ausspioniert

    Am Ende konstatiert dann noch ein Brite: der Mangel an Kritik wurde (in Russland) zu einer Modeerscheinung, wieder mit Einblendung der Putin Shirts.

    Gott, wozu hab ich meine Mutter mit ihrem Putin Shirt verleitet?

    Naja egal, morgen gehen wir wieder mit unseren Putins in die Innenstadt … flanieren und Kaffee schlumpfen^^

  83. Eine Art Propagandaschau an anderer Stelle – „fertige Artikel“

    „ARD/ZDF: Atai mit Bandera-Losung
    Atai muss wieder ran. Die „Wahlen“ in der Ukraine sind gelaufen, die Wahlbeteiligung war katastrophal. ….“

    http://hinter-der-fichte.blogspot.nl/2014/10/ardzdf-atai-mit-bandera-losung.html

    Besonders widerlich dabei das Grüne Elend Deutschlands … und Europas

  84. Negerdildo sagte:

    Schon wieder der Focus am Wahltag in der Ostukraine. Kiew meldet erst den Einmarsch russischer Truppen in die Ostukraine und leitet jetzt Ermittlungen wegen „illegaler Machtübernahme“ ein. Natürlich nicht gegen Jazeniuk und Poroshenko, sondern gegen „Terroristen“ in der Ostukraine

  85. Oha, Herr Kramper!!
    http://www.stern.de/politik/deutschland/gauck-kritisiert-moegliche-wahl-von-bodo-ramelow-2149769.html

    Ich hätte solch einen Artikel im Stern nicht vermutet.

  86. Balco9999 sagte:

    Das war ja zu erwarten dass die MM „am Wahltag“ irgend etwas bringen:

    „Kiew meldet: Intensive“ Truppenbewegung aus Russland in die Ostukraine“

    Die Russen sind (wieder) da! „Militärausrüstung und Mannschaften „des Feinds“ würden über die Grenze der russischen Föderation ins Separatistengebiet verlegt.“ meint Armeesprecher Andrej Lyssenko am Sonntag.

    http://www.focus.de/politik/ausland/kiew-meldet-intensive-truppenbewegung-aus-russland-in-die-ostukraine_id_4243507.html

    Im Westen also nicht’s neues – keine Beweise, nichts ausser dem Wort aus Kiew! Woher auch! Bezeichnend die Reaktion der Leser, die solche Meldungen entsprechend kommentieren, so sie denn noch können:

    „14:05 Uhr

    Die ukrainische Armee meldet….
    von XXX YYY

    danach kann man eigentlich aufhören weiter zu lesen… Bisher hat sich noch jede einzelne „Meldung“ der ukrainischen Pseudoarmee als fette Lüge entpuppt….“

    :)

    Dem ist eigentlich nicht’s hinzu zu fügen! Gleich lautende Meldungen übrigens in Tagesspiegel, Die Presse. Aber wir wissen, ähnlich wie bei den „abgefangenen“ russischen Flugzeugen – das geht jetzt erst los, diese „Hyperventilation“ der MM!
    Und spätesten morgen berichten unsere „preisgekrönten“ Journalisten von vor Ort…

  87. anonymuus sagte:

  88. Die Tagesschau setzt ihre einseitige Propaganda auch heute gegen die Wahlen in der Ostukraine fort. Unangehme Forum-Beiträge gegen die Propaganda werden wie immer zensiert:

    „Der Westen mal wieder zu kurz gedacht:
    Putin ist viel klüger als viele denken. Die Sezession der Krim und die Streitigkeiten um die Ostukraine haben die Aufnahme der Ukraine in die NATO auf lange Sicht unmöglich gemacht, weil nach den Statuten der NATO allen Ländern mit Gebietsstreitigkeiten der Eintritt ins Bündnis versagt bleibt.
    So absurd es scheint: Erst die völkerrechtliche Anerkennung der Ostukraine und der Krim durch Kiew öffnet das Tor in die NATO. Glücklicherweise sind Poroschenko und seine rechtsnationale Crew (einschließlich die Propaganda-Medien im Westen) unfähig, diesen Mechanismus zu begreifen. Putin ist da augenscheinlich strategisch weitsichtiger als seine bellenden Feinde im Westen.“

    • Glaubst du, die NATO würde nur wegen der „Gebietssteitigkeiten“ einen Rückziehr machen? Aufwachen! Regeln gelten nur für die Gegenseite – damit diese berechenbar bleibt. Siehe „Budapester Memorandum“. Dessen Bruch durch Rußland ist eines der wichtigsten propagandistischen Mittel im Meinungskrieg des Westens gegen Rußland – oder personalisiert „Putin“. Der „Bruch“ im Falle der Krim-Sezession (über den sich inhaltlich im Gegensatz zur Unterstützung der Separatisten in der Ostukraine streiten läßt) war Vorwand für die Militarisierung des Konflikts seitens des Westens und die Sanktionen gegen Rußland. Daß das Budapester Memorandum auch von den USA unterschrieben wurde, die dieses schon in den 90er Jahren brachen, indem sie ein militärisches Abkommen mit der Ukraine (1997) schlossen, und laut Victoria Nuland seit den 90ern insgesamt 5 Milliarden Dollar in die politische Umgestaltung der Ukraine „investierten“, nicht zuletzt durch die „Orangene Revolution“ – all das spielt in unseren Medien absolut KEINE Rolle!

      Oder nehmen wir den „NATO-Alarm“ diese Woche. Da haben die Russen noch nicht mal irgendein internationales Recht gebrochen – aber der Westen klagt schon lauthals! Die (neben der propagandistischen Bedeutung der Meldungen) Botschaft ist klar: „Russen, haltet euch an die Spielregeln! Sonst ziehen wir andere Saiten auf!“ Daß diese Regeln für den Westen nicht gelten…. nun ja.. man kennt das ja. Und so wird das auch beim NATO-Beitritt sein.

      Griechenland und die Türkei sind ja auch nach wie vor Mitglied. Und das, obwohl sie seit 1972 ungeklärte Gebietsstreitigkeiten miteinander haben.

  89. CriticusNurStuss sagte:

    Nachdem auch Ex-Bundeskanzler Helmut Kohl sich als Russlandtroll geoutet hat:

    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/ukraine-konflikt-kohl-beklagt-isolation-russlands-a-1000591.html

    stellt ein pathologische US-Kriecher, der mit großer Vorliebe zu Russlandthemen kommentiert, hierzu fest:

    „Und noch ein sehr alter Mann, der meint, das Wort ergreifen zu müssen.
    Ist es schon mal jemandem aufgefallen, dass immer Leute zu der Sache das Wort ergreifen, die weit jenseits der Senilitätsgrenze sind? Kohl, Scholl-Latour (RIP), Helmut Schmidt (der mittlerweile zu alt ist, Rauchverbotszeichen lesen zu können)“

    • Tja… Zum einen ist mir eher aufgefallen, dass immer dann, wenn das mit dem „Putin-Troll“ aus offensichtlichen Gründen nicht angebracht werden kann, eben auf andere Diffamierungen umgeschaltet wird, z.B. „Senilität“. Es ist also völlig wurscht, wer, wann, wo, warum irgendetwas Kritisches zur derzeitigen Politik des „Westens“ sagt, man findet schon irgendeine Bezeichnung für ihn, die ihn in die Ecke stellt.

      Zum anderen melden sich vielleicht deshalb vornehmlich ältere Herrschaften zu Wort, weil sie einfach nichts mehr zu verlieren haben? Offenbar kann man in unserem politischen System nur mit Lügen, Anbiederei und Volksverdummung Karriere machen.

  90. Sagte der US Lakai

  91. Ja, wir alle ergeben uns, du hast uns alle entlarvt. Bist einfach zu schlau für diese Welt ;-)

  92. Frank O. sagte:

    Die Nachrichten-Bordelle betreiben verstärkt Werbung für einander. Üblicherweise wird der Schwachsinn „Tatort“ angepriesen. Diesmal ist es der Tagesspiegel, der uns erklärt, dass mit der jährlichen Flatrate in Höhe von 10 Milliarden Euro, die die Zuhälter der öffentlich-rechtlichen Nachrichten-Bordelle von uns mit Gewalt erpressen, die Nation nun endlich aufgeklärt wird.

    Vielleicht sollten wir das positiv sehen. Immerhin wird das Geld für diesen Schwachsinn nicht zur Rechtfertigung eines Krieges eingesetzt.

    Besser für unsere Gesellschaft und zudem viel billiger wäre es, wenn Frau Dr. Merkel persönlich und öffentlich diese Wichser beschneiden würde. Bekanntlich gehört die Genitalverstümmelung an Kindern zu den Werten dieses Landes – wenn man der Propaganda der Politik, Kirchen und Nachrichten-Bordelle folgt.

    http://www.tagesspiegel.de/medien/schoener-voegeln-mit-dem-mdr-make-love-not-volksmusik-ii/10902686.html

  93. Zum Vergleich die Berichterstattung des Schweizer Fernsehens zu den morgigen Wahlen in der Ostukraine. Eine Mischung aus eingespielten Propaganda-Schemen und aufrichtiger Recherche vor Ort.

    http://www.srf.ch/player/tv/tagesschau/video/westen-kritisiert-ostukrainische-regionalwahlen?id=eb76124b-1769-41ad-ad8c-854934332a74

  94. Nomination für die bislang zynischste Propaganda-Aktion gegen Russland:

    Human Rights Watch verwendet Foto vom Odessa-Massaker für Kampagne gegen Putin.

    Kampagne & Foto:

    Original-Foto vom 3. Mai 2014:

    Original-Tweet von RT:

    Original-Petition von Human Rights Watch (ca. Mitte Oktober), Archiv-Version:
    http://webcache.googleusercontent.com/search?q=cache:https://secure.hrw.org/site/c.nlIWIgN2JwE/b.9210131/k.9DF/2014_Fall_Advocacy_Glass_Curtain_TEG/apps/ka/ct/contactus.asp?msource=SES201410e3

    Die Original-Petition wurde von Human Rights Watch entfernt:
    https://secure.hrw.org/site/c.nlIWIgN2JwE/b.9210131/k.9DF/2014_Fall_Advocacy_Glass_Curtain_TEG/apps/ka/ct/contactus.asp?msource=SES201410e3

  95. jauhuchanam राम अवत कृष्ण יוחנן אליהו sagt:
    Dein Kommentar muss noch freigeschaltet werden.
    1. November 2014 um 19:15

    Ach, Herr Dr. Gunther Kümel!

    “Aber Sie gehen zu weit, wenn Sie nicht sehen, daß die Kultur Europas (also des Abendlandes) maßgeblich christlich beeinflußt war. Die wundervollen Kirchenbauten sind nicht das einzige. Die Klöster waren im Mittelalter Zentrum der Gelehrsamkeit.”

    So wunderschön ich sie doch auch finde –

    AUF dem BLUTE und dem FLEISCHE der Menschen zum Preis von Hunderten von Millionen Toten sind sie errichtet worden!

    Und, nein, nein, nein!

    Die Klöster waren keine Zentren der Gelehrsamkeit, sondern militärische Vorposten und später Festungen und Erziehungsanstalten für die Jungen und Mädchen, deren Eltern ermordet oder gejagt, transportiert und auf den Sklavenmärkten der Welt verkauft wurden.

    jauhuchanam राम अवत कृष्ण יוחנן אליהו sagt:
    Dein Kommentar muss noch freigeschaltet werden.
    1. November 2014 um 19:52

    Nun, saumakos, jeder kann dennoch aus dem Teufelskreis aussteigen, denn dafür hat ja der gute Dr. Karl Marx die Wissenschaft des Sozialismus entwickelt.

    Vom Wesen her ist doch der Sozialismus areligiös und atheistisch. Daraus fabrizieren und konstruieren aber die Feinde der Wahrheit, dass der Sozialismus eine Anti-Religion, in unserem Kulturkreis: eine antichristliche Ideologie sei – er also anti-göttlich oder antichristlich sei. Und weil der Todeskult (wie ich ihn nenne) als die definitive Befreiung, Erlösung, ja die Freiheit selbst vermarktet wird, muss der Sozialismus von der verblendeten und verführten Masse ans Anti-Freiheitsbewegung verunglimpft und auch so wahrgenommen werden.

    Der Sozialismus stößt also auf eine vom Aberglauben konditionierte und empirisch vorbelastete Menschheit. Dieser Aberglaube sowie die aus ihm hervorgegangene und von ihm entwickelte Philosophie “RECHT” genannt, sind die mentalen Werkzeuge, um die Menschen, die doch nun schon vor Jahrhunderten und Jahrtausenden physisch versklavt wurden, mental und geistlich gefangen zu halten.

    Jemand schrieb: “Der Sozialismus ist das bessere, das gerechte System für das Zusammenleben der Menschen! Da beißt die Maus keinen Faden ab!”

    Ich sage:
    “Der Sozialismus ist Wahrheit!
    Der Sozialismus ist Frieden!
    Der Sozialismus ist Wohlstand in Freiheit und Gerechtigkeit für alle Menschen!”

    Und ich sage das als sogenannter “tief-gläubiger” Mensch und als einer, der im Todeskult nicht nur theologisch sondern praktisch bewandert ist, denn [Metapher an] ich kenne das sogenannte Christentum von seinem tiefsten inneren Wesen her, bis zum Kern seiner “Matrix”, von seiner feinsten Verwurzelung bis hinauf zur kleinsten Verästelung – ein vollkommen vom Bösen verrotteter Baum, der niemals eine gute Frucht abwerfen konnte. [Metapher aus]

    Es gibt darin nichts Gutes und es ist daran auch niemals etwas Gutes zu entdecken.

    Aber unter seiner Sklaverei, seiner tyrannischen Gewalt, seiner Unterdrückung, seiner Plünderung und seinem seit über 1400 Jahren betriebenen Massenmord an allen Völkern der Welt bis zu den Enden der Welt und fernsten Gestaden der Erde leiden alle Menschen gleichermaßen und in ihm leben die sehr guten und heiligen Menschen, die in ihrer erkenntnislosen Bewusstlosigkeit der Selbstentfremdung ihres Seins und der Natur dahin vegetieren.

    Und deshalb halte ich es für richtig und wichtiger, die Lügen und Verbrechen des Kapitalismus zu nennen, als sich öffentlich über menschliche Fehler zu unterhalten oder “schmutzige Wäsche über die Sozialisten zu waschen”, die doch in Wirklichkeit niemals welche gewesen sind, weil damit die LÜGEN, die vom Kapitalismus über den Sozialismus verbreitet werden, befeuert werden.

    Denn dadurch bleibt der Eindruck bei der Masse der Unaufgeklärten haften, dass einer der übelsten Lügner doch “recht” damit hätte, als er seinen abscheulichen Schmutz aller Welt kundtat:

    “Socialism is a philosophy of failure, the creed of ignorance, and the gospel of envy, its inherent virtue is the equal sharing of misery.”
    – Winston Churchill

  96. So abgebrannt ist Putin-Land
    BILD erklärt, wie pleite Russland wirklich ist
    Putin geht es finanziell an den Kragen. Der russische Rubel verliert immer mehr an Wert: Ein US-Dollar kostet inzwischen 41 Rubel, vor einem Jahr waren es noch 33

    Es sind immer mehr Hiobsbotschaften, die die Russen über ihre Wirtschaftslage erhalten.

    Die Ökonomie im größten Land der Welt schwächelt immer mehr. Der Rubel ist gefallen, Konten sind leergefegt und Banken werden herabgestuft …

    In BILD lesen Sie, wie es um Russland wirklich steht.
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    • Die BILD im größten Medien-Huren-Haus der Welt schwächelt immer mehr.

      Die Auflagen sind gefallen, die Auflage fällt immer mehr, fast ist sie ganz leer gefegt und Aktien werden herabgestuft …

      BILD nur noch 99 Cent!!! Tendenz BANKROTT & PLEITE!!!

      Da braucht die BILD nur in den SPIEGEL schauen,

      genauso dünn, genauso voller windiger Geschichten.

      • In beiden Schmierblättern sind noch immer viel zu viele Werbeanzeigen von Unternehmen, die mit diesen Schmierblättern in der Gülle ersaufen werden.

  97. Reite mit mir, wilder Wladimir!
    http://www.rundschau-online.de/home/naturbursche-putin-im-urlaub,15184882,15130202.html
    Mal zur abwechslung nichts anti-Putin-mäßiges, aber ein merkwürdiges Fundstück aus der Kölnischen Rundschau.
    Schwer zu sagen, was da los war, aber man könnte vermuten, daß da ein paar Gläschen Kölsch im Spiel waren.

  98. Ohne Worte

  99. Welche Ursache kann es sein, dass ich bei dem Wort „Gauck“ immer Magenschmerzen bekomme?
    http://www.tagesschau.de/inland/gauck-161.html

  100. namenlos sagte:

    Hier ein Beispiel für das medial generierte Mann/Frau-Schlachtfeld.

    Shoshana Roberts – Hass, Hass, Hass
    http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2014-10/shoshana-roberts-10-hours-walking-new-york/seite-2

    Ich möchte da noch an die Nachrichten der letzten Wochen und Monate erinnern.

    1. Weibliche Promis wurden gehackt und deren intime Bilder veröffentlicht.
      • Schuld war ein unbekannter Hacker, nicht die unbekannte Hackerin. Mittlerweile wird gemutmaßt, ob es nicht nur eine Werbekampagne war.
    2. Emma Watson mit ihrer He-For-She Kampagne. Sie wollte mehr Männer dafür begeistern, den Feminismus zu unterstützen. Kurz darauf wurde eine bedrohliche Website mit Domain EmmaYouAreNext.com ins Netz gestellt. Es gibt ernste Hinweise, dass es sich hier um eine Kampagne zur Opferrollen-Generierung handelt.
    3. Die „Spielekritikerin“ Anita Sarkeesian, die tatsächlich von Videospielen nicht sehr viel Ahnung hat, ja nicht einmal Videospiele an sich mag. Mal abgesehen von ihrer einseitigen, undifferenzierten Kritik an der Opferrolle der Frau in Games (jeder Gamer weiß, dass es durchaus gute und bekannte Spiele gibt, in welchen Frauen die Helden sind (schon seit Urzeiten – Metroid)), soll sie extrem bedrohliche Kommentare auf ihre Videos erhalten haben. Leider ist die Kommentarfunktion deaktiviert. Auch hier mehren sich Hinweise, dass es sich eher um einen viral generierten Hype handelte, der die Message der Frau als Opfer ins Hirn Hämmern soll.

    Das System ist bei Shosana Roberts das selbe. Leute, die sich mit viralem Marketing auskennen sind bei der Erstellung dieses Videos beteiligt. Frauen- und Kinderopfer verkaufen sich leider gut in den News. Männer werden fast immer als die Täter dargestellt.

    Es gibt ein sehr ähnliches Video einer Frau in Ägypten, die beim passieren einer Brücke von vielen Männern angeschaut wurde, welches auch stark in den MM propagiert wurde.

    Creepers on the Bridge

    Zugegeben, die Frau ist attraktiv genug, um mal zu gucken, aber sehr auffällig ist hier, wie bei Roberts, der Schnitt. Diese Videos sollen etwas thematisieren – OK, aber es ist total übertrieben. Wer kann nachweisen:

    1: Das die Passanten keine Darsteller sind
    2: Das die Videos wirklich innerhalb eines derart kurzen Zeitraumes gemacht wurden? :)

    Sry, ich will zusammenhängenge Videos. Leider ist der Schnitt so gemacht, dass man hauptsächlich nur Männer erkennen kann. Immer wenn ich denke´: „Mädel, lauf doch mal etwas weiter, ich glaube da hinten, das könnte eine Frau sein, die sich bei den Männern aufhält.“, wird geschnitten. Das einzig gute an dem Video ist die fetzige Musik,

  101. Spitz passt auf! sagte:

    YouTube: Rebecca Harms: „Pro-Kremlin German citizens blackmail me because of my support of Ukraine“ (6.10.2014, “Hromadske”)
    Wer auf etwas holperiges Englisch steht und Schwarz-Weiß-Denken mag, der sollte sich das Interview anhören. Es dauert 17 Minuten, ist aber von Anfang an „lustig“.
    Rebecca Harms meint, dass in Deutschland die Stimmung gegenüber der Ukraine gekippt ist, schuld daran sei natürlich die russische Propaganda. Für Rebecca H. sind die „Terroristen“ (Separatisten) nur Putins langer Arm in der Ukraine. Sie erklärt, die Separatisten brechen den Waffenstillstand immer wieder, nicht die Kiewer Armee und nicht die rechten Freiwilligen-Bataillone. (Komikerin) Harms meint, wenn die Ukraine ihren Kampf um Reformen verliert, dann verliert auch die EU. [Dann kommen auch in der EU nur die reichsten Milliardäre an die Macht.] Sie ist sehr empört, weil sie ein Poster mit Bildern getöteter ostukrainischer Zivilisten bekommen hat. Das war sicher nicht nett, aber im deutschen Fernsehen bekommt man nicht einmal Bilder von nach Russland geflüchteter Ukrainern zu sehen, obwohl es nach russischen Angaben schon eine Million sind.
    Die arme Frau Harms hat bis heute nicht kapiert, dass die Ukraine in sich gespalten ist und dass sie nur mit der einen Hälfte der Bevölkerung ein wenig Kontakt hat.

    • Für alle, die sich das Geschwafel nicht antun wollen, hier mal die Eckpunkte;

      Interessant find ich ihre Definition der Aufgabe des EU Parlaments: „dafür Sorge tragen, dass es kein Verleugnen der Tatsache, dass die Russen den militärischen Konflikt in der Ukraine begonnen haben, gibt. “

      Und weiter: Das Parlament muss in Europa DIE Kraft sein, die da aufrichtig sein muss.“

      Und dann hofft auf Tusk, dass er die russenfreundlichen Italiener, Österreicher in den Griff kriegt.

      Super ist auch: die EU und die Ukraine müssen nun die Schlacht gegen die Korruption in der Ukraine gewinnen. Mich würde da interessieren, wie sie das mit den Leuten hinkriegen will, die eben für diese Korruption stehen und nur so in ihre Positionen gekommen sind.

      Weiter haben wir nun offenbar erfahren: die Föderalisierung der Ukraine ist kein Thema für die EU. Jedenfalls Harms lehnt diese ab. Was also heisst: es kann nur eine Ukraine geben ohne Föderalismus. Dh: kein Verwaltung der Gebiete nach Bundesländer-Vorbild und schon gar keine Sonderrechte für die Ostgebiete.

      Das wiederum heisst: Krieg bis zum Ende!

      Der Hammer ist aber: sie hat die „guten Kräfte des Maidan“ getroffen und sie STEHT HINTER ALL DEN NEUEN KRÄFTEN.

      Und dann gibt sie einen Rat: glaube niemals deine eigene Propaganda…. das ist doch mal ein Höhepunkt der temporären Selbstkritik.

      Die deutschen Politiker seien wohl den Russen näher als den Ukrainern. Das führt sie auf die deutsche Schuld zurück. Was natürlich Schwachsinn ist, weil die Deutschen in der Ukraine gegen die, die nicht kollaborierten genauso grausam vorgingen, wie gegen die Russen.

      Und weil sie das womöglich dann doch weiss sagt sie: die Deutschen haben bis jetzt noch nicht gelernt zwischen der Ukraine und Russland zu unterscheiden, sowohl vor dem Krieg, während des Krieges und nach dem Krieg.

      Ja … so einfach kann man sich selbst innerhalb einer Minute selbst widersprechen, ohne auch nur einen Hauch an Selbstüberschätzung zu einzubüssen.

      Wichtig: sie sagt: die russische Propaganda war in Deutschland sehr erfolgreich und das MÜSSEN WIR ÄNDERN!

      In einem Satz kann ich ihr aber zustimmen: Ich bin nicht stolz auf die Rolle meines Landes in dieser Angelegenheit.

      Auf die Frage wie sie das ändern möchte: mit öffentlichen Diskussionen. Ich weiss nicht, wie es Ihnen allen so geht, aber seit Beginn der Ukraine Krise warte ich auf öffentliche Diskussionen. Leider sehen Diskussionen zu dem Thema immer so aus: 5 Leute mit der gleichen Meinung sitzen zusammen und formulieren diese unterschiedlich. Denn die wenigen, die eine andere Meinung haben, kommen nicht zu Wort.

      Aber in der Hauptsache versucht sie das zu ändern indem sie, Achtung liebe Leser, die Ukrainer und die Deutschen näher zusammen bringt. Na, dann wissen wir ja was hinter den plötzlichen Hooligan Märschen steckt. Das Pack ist nämlich mit dem Lumpenpack des Brandsatz-Werfenden Mobs durchaus gleich zu setzen.

      Dann berichtet sie, dass sei als die Schlampe der Faschisten in der Ukraine bezeichnet wird. Jetzt bin ich doch froh, dass ich mir das angehört hab. Jetzt hab ich endlich auch einen Begriff.

      Interessant ist: sie äussert sich total empört darüber, dass man ihr vor ihrem Haus Bilder von toten Ostukrainern hinpinnte und sie für diese Tote verantwortlich machte. Wo war denn ihre Empörung, als man genau das mit Putin wegen MH 17 machte, nicht an seinem Haus, nein, auf dem Cover des Spiegels?

      Und am Ende: diejenigen, die in Deutschland pro-russisch sind, würden mit ihren „Kampagnen“ über alle Grenzen hinaus gehen.

      Also wenn einer in einem 10 Häuser Dorf ein paar Bilder aufhängt, ist das schon ne Kampagne? Von der wir alle nur wissen, weil sie es gerade erzählt. Welche Kampagnen gibt es denn? Dass manche zu weit gehen mag vielleicht auch daran liegen, dass man sie einfach aus den öffentlichen Diskussionen ausgeschlossen hat. Aber darauf kommt die Musterdemokratin mit dem Antrag auf Redeverbot für Kanzler natürlich nicht.

      Für alle die anders denken sollte ihrer Meinung nach wohl generell gelten: Fresse halten.

      Schön ist allerdings: das Interview mit dieser Tante scheint sogar für die Reporterin zu viel gewesen zu sein: einfach die letzten paar Sekunden ansehen. Selten hab ich ein so erleichtertes „Thank you“ gehört…..

      • Spitz passt auf! sagte:

        Die Reporterin von Hromadske hält den Nazikollaborateur Stepan Bandera wahrscheinlich für einen Freiheitskämpfer. Als Harms sagt, dass sich die Deutschen mehr für Russland interessieren als für die Ukraine, fragt die Reporterin: „Was ist mit der Verantwortung der Deutschen gegenüber den Ukrainern? Wir haben zusammen auf den großen Schlachtfeldern gekämpft!“ (Film ab 13:00) [Die Deutschen haben zusammen mit den Westukrainern gegen die kommunistischen Ostukrainer und Russen gekämpft.]
        Die Merkel-Regierung arbeitet im Grunde fast mit den gleichen Kräften zusammen, wie damals im Faschismus.

  102. aaaaalter falter hört euch diesen Dreck an den der Schwachkopf Elmar Theveßen ZDF Vize-Chefredakteur für einen schwachsinn von sich gibt!
    „von hunderten beiträgen sind es fünf,sechs beiträge die etwas kritischer betrachtet werden“ bei jedem satz könnt man kotzen!
    „der großteil unserer zuschauer teilen diese auffassung nicht,sondern es sind nur einige wenige die im internet unterwegs sind“

    ist klar

    http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/2273258/heute-plus-vom-31.-Oktober-2014?setTime=626.212#/beitrag/video/2273258/heute-plus-vom-31.-Oktober-2014

  103. Aktenzeichen FR sagte:

    Die FR fabriziert ein weiteres Beispiel für maßlos peinliche Hetze gegen Russland und insbesondere Präsident Putin. Einzig aus den Kommentaren zu dieser Hetze entspringt ein Hoffnungsschimmer, der erkennen lässt, dass Leserinnen und Leser sich vor dieser Hetze ekeln. Die FR hingegen ist hoffnungslos im braunen Sumpf versunken.

    http://www.fr-online.de/meinung/leitartikel-putin-abfangjaeger-gegen-das-imperium,1472602,28906836.html

  104. http://www.ardmediathek.de/tv/Europamagazin/Finnland-Folgen-der-Ukraine-Russland-K/Das-Erste/Video?documentId=24318038&bcastId=342024
    Hallo, dieser Beitrag ist Kriegsretohrik pur, der Pilot soll angeblich von täglichen Verletzungen des Luftraumes erzählen, und dem Finnischen Ministerpräsidenten werden gleich mehrere Aussagen zurecht interpretiert…

  105. Anonymous sagte:

    schaut euch mal den Beitrag über die russ. Militärflugzeuge in der Aktuellen Stunde vom WDR vom 30.10.2014 an, dort werdet ihr feststellen das der Beitrag gekänzelt wurde und nicht mehr im Internet zu finden ist weil er scheinbar zu positiv und kritsch berichtet hat……

  106. Max L. sagte:

    Eigentlich bin ich ja zu müde, aber vielleicht wurde das hier noch nicht gemeldet:
    http://www.bild.de/politik/ausland/russland/so-verhoehnt-putin-das-fbi-38347132.bild.html

    „Ausgerechnet in den USA“ sucht RT nach Zuschauern. Ja, liebe Blöd, deshalb hat RT ein englischsprachiges Angebot. CNN & Co suchen auch weltweit – u.a. in Russland – nach Zuschauern. Auch in Deutschland, ausgerechnet mit einem englisch-, nicht etwa deutschsprachigen Angebot.

    „Ausgerechnet ein russischer Sender wirbt für Meinungsvielfalt“. Ja, und stößt dabei offenbar mitten in ein Wespennest. Blöd hätte es ja auch übernehmen können, aber Blöd setzt eher auf Meinungseinfalt. Immer schon.

    „Die Plakate werfen den USA und speziell dem FBI vor, nur eine Meinung gelten zu lassen und die Bürger damit hinters Licht zu führen.“ Nein, sie werfen speziell der US-Regierung vor, dass sie mit ihren Lügen durchkommt, weil die einfältigen Medien sie nicht daran hindern.

    In der Überschrift heißt es:
    „So verhöhnt Putin das FBI“ – sehen wir mal davon ab, dass alles mal wieder auf Putin reduziert wird. Das machen ja inzwischen alle, nicht mnur Blöd, die sowas Blödes immer schon gemacht haben. Aber dann:

    „Er [der Fernsehsender] wirbt an Bushaltestellen und in Fußgängerzonen mit Plakaten, die sich gegen die amerikanische Regierung richten.“ Also was jetzt – FBI oder Regierung? Das ist, selbst in den USA, nicht das selbe. Dann wieder:

    „Die Plakate der Kampagne „Second Opinion“ (zweite Meinung) verhöhnen den ehemaligen US-Präsidenten George W. Bush und dessen damaligen Außenminister Colin Powell.“ Also doch die (ehemalige) Regierung, nicht das FBI. Von „verhöhnen kann natürlich keine Rede sein, wenn man schlichte Wahrheiten schreibt, aber für schlichte Gemüter wie die Blödredakteure sind sie noch nicht schlicht genug. Offenbar. Deshalb dann plötzlich wieder:

    „Die Plakate werfen den USA und speziell dem FBI vor…“. So kann man sich selbst in wenigen Zeilen mehrfach widersprechen. Und jede Menge gequirlte K…. schreiben. Typisch Blöd halt.

    • Sehr amüsant. Bisher wurden ja laut Bild immer die Opfer „verhöhnt“, jetzt schon die Täter. Mit rt auf deutsch scheint es im Moment nichts zu werden?

      • Zensursula sagte:

        Soll laut rt Mitte 2015 kommen. Ich freu mich drauf!

        • Marionetta Slomka sagte:

          Auwaei, dann können sich unsere gülleverbreitenden Konzern- und Staatasmedien aber warm anziehen. Dann gibt’s ’n Satz heiße Ohren von der anderen Seite.
          Vielleicht sehen wir Kleber dann doch noch mit der Kotztüte moderieren.

  107. „Die Steuerzahler finanzieren Formel 1-Rennen, während Schulen ihre Lehrer entlassen.“

    Moment – das Rennen in Sotschi ist doch längst vorbei, warum kommt er denn jetzt damit daher?

    Nix Rennen in Sotschi – die künftigen Rennen in Texas waren gemeint, als Bloomberg vor drei Jahren diese Meldung brachte.
    http://www.bloomberg.com/news/2011-05-11/texas-taxpayers-finance-formula-one-auto-races-as-schools-dismiss-teachers.html

    Es ist übrigens enorm schwer, herauszufinden, wie viel Geld diese Strecke gekostet hat (und wie viel Geld die Veranstaltungen kosten – auch Hockenheim etwa zahlt ja seit Jahren immer drauf). Es finden sich aber unglaublich viele Seiten, auf denen vorgerechnet wird, wie groß der angebliche „Impact“ des „Circuit of the Americas“ in der Nähe von Austin, Texas sei. Wie viel Geld also durch diese Rennstrecke der Bevölkerung des Großraums zugute kommen werde.

    Als vor einigen Wochen der russische Grand Prix stattfand, überschwemmten uns unsere antirussischen Leitmedien mit lauter Horrorzahlen und jeder Menge nicht nachvollziehbarer Anekdoten. Alles negativ, versteht sich. Vom „absurdesten Rennen“ der Saison war die Rede, auch weil Putin angeblich nur hinter Panzerglas auftreten würde. Das war zwar nicht der Fall – Putin stand ganz normal auf dem Siegerpodest und überreichte den Pokal – , das Rennen zudem ein voller Erfolg mit grandioser Stimmung, aber nachträglich wurde nichts korrigiert. Warum auch – es ging ja wieder einmal nicht um Tatsachen, sondern um Stimmungmache.

    Jetzt also ein Rennen im Land des Drohnenkriegers Obama und im Staat des Irak-Massenmörders und Guantanamo-Einrichters George W. Bush. Absurd. Aber nicht in unseren Medien. Da ist nur vom Sport die Rede. Richtig so! Aber warum selbst bei Sportveranstaltungen diese Doppelmoral?

  108. Balco9999 sagte:

    Ziemlich lustig :) „WM-Logo: FIFA entschuldigt Krim-Panne in Moskau“

    „Bei der Vorführung eines Films mit dem Logo vor dem Moskauer Bolschoi-Theater war für Sekunden auch eine stilisierte Landkarte des Gastgeberlandes zu sehen – mit der Krim als Teil der Russischen Föderation.“

    http://www.t-online.de/sport/id_71603566/fifa-entschuldigt-krim-panne-in-wm-2018-vorstellung.html

    Entschuldigung? Wofür eigentlich? Ist doch alles richtig :)
    Ausserdem noch die Frage: Bei wem entschuldigt sich die FIFA? Ganz bestimmt nicht bei Russland!

    Da sieht man mal, welche Schwierigkeiten dieses Gesindel mit der eigenen, politisch „gemalten“ Landkarte hat!

    Schadenfreude?…Aber sicher doch :)

  109. Heute zur Abwechslung mal eine kleine Lehrstunde für alle:

    „Nur Demokratien führen keine Kriege.“

    Gesagt hat es der polnische Verteidigungsminister Siemoniak. Verbreitet hat es u.a. die FAZ. Beifall bekam Siemoniak von Panzer-Uschi von der Leyen – sie dankte ihrem Kollegen für die „klaren Worte“
    http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/konflikt-mit-russland-polen-fordert-abschreckungspolitik-13237511.html

    Also was lernen wir daraus? Zunächst mal, dass Demokratien keine Kriege führen. Bedeutet dann wohl (und hier haben wir es einmal offiziell), dass die USA auf gar keinen Fall eine Demokratie sein kann. Am wenigsten von allen Ländern weltweit. Außerdem bedeutet es, dass Nicht-Demokratien Kriege führen. Alle. Wer keinen Krieg führt (und seit geraumer Zeit keinen geführt hat), ist also zwangsläufig eine Demokratie. Aha.

    Dass die polnische Regierung reichlich durchgeknallt daherkommt, schon seit Monaten, ist nichts Neues. Hier erreichen wir aber nochmal eine neue Stufe der Durchgeknalltheit. Unsere Kriegsministerin steht daneben und findet es gut. Die FAZ berichtet völlig kritikfrei. Kritik seitens der Leser wird verhindert (ich sehe jedenfalls keine Möglichkeit, den Artikel zu kommentieren). Bravo! Ganz großes Kino. Man hält die Leser nicht nur für dumm, sondern auch noch für dämlich.

    • Spitz passt auf! sagte:

      Wenn „Flinten-Uschi“ für „klare Worte“ dankt, werde ich immer Misstrauisch. Diese Frau wurde beim Versuch ihre Pferde zu striegeln zu oft von deren Hufen am Kopf erwischt. Uschi hat seit Jahren keinen klaren Gedanken gehabt.
      Mein Misstrauen wurde bestätig, sie behauptet, was die Russen in der Ukraine machen, sei „hybride Kriegsführung“. Ihre neuen Freunde in Kiew beschießen die Dörfer und Städte der Ostukraine mit Granaten und Raketenwerfen, aber die bösen Russen führen einen „hybriden Krieg“.

  110. namenlos sagte:

    Focus lügt mal wieder in der Headline:

    Hier ein kürzliches Beispiel, wo die Headline ‚Vergewaltiger‘ schreit, im Text dann aber zurück gerudert wird. Tatsächlich gibt es keine Beweise für eine Vergewaltigung.

    Weil sie ihren Vergewaltiger erstach: Iranerin wegen Mordes gehängt
    http://www.focus.de/politik/ausland/justiz-iranerin-dschabbari-wegen-mordes-hingerichtet_id_4226698.html

    Folgende Nachricht bedient sich gleicher Propaganda. In der Headline steht, es hätte mehrere Explosionen in der einer französischen Radiostation gegeben. Im Artikel steht dann „Ob es tatsächlich Explosionen gab, ist noch immer unklar.“

    „Mehrere Explosionen“Haus von Radio France in Paris geht in Flammen auf
    http://www.focus.de/panorama/welt/mehrere-explosionen-haus-von-radio-france-in-paris-geht-in-flammen-auf_id_4240186.html

    Abgesehen davon wird im Text irgendwas von wiederaufgenommem Betrieb mit einem Moderator aus Jerusalem gefaselt. o_O WTF. Wayne interessiert denn, ob ein Moderator aus Jerusalem ist. Diese Info ist ziemlich suggestiv, die Kommentatoren beginnen schon zu spekulieren, dass es mal wieder Islamisten waren -.-. Naja, wenn nich die, dann Putin, nech? Letzter Satz war Sarkasmus.

    • namenlos sagte:

      Wie jetzt? Die verändern/manipulieren Ihre Nachrichten jetzt in Echtzeicht? Schreiben den ganzen vorherigen Artikel samt Headline innerhalb von Minuten so um zwecks „Aktualisierung“?. Sollte man da nicht einen neuen Artikel schreiben, mit der Message: „Sry, Leute, der vergangene Artikel war ‚irrtümliche‘ Panikmache, hier klären wir über den neuesten Stand auf!“.? Das geht nicht! Man kann nicht einfach so Berichterstatungen im Nachhinein komplett umschreiben. Sowas ist Geschichtsfälschung.

      Echt ma. Zukünftig mache ich Screenshots. Scheiß Focus.

  111. anonymuus sagte:

  112. anonymuus sagte:

  113. SPON zu TTIP:
    Jeder zweite Deutsche findet TTIP gut

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/ttip-haelfte-der-deutschen-findet-freihandelsabkommen-mit-usa-gut-a-1000224.html

    Abgesehen von der manipulativen Überschrift, die suggerieren soll, dass TTIP in der Bevölkerung halbwegs gut ankommt, basiert die EMNID Umfrage auf folgender Frage:
    Meinung zum Freihandelsabkommen (transatlantische Handels-und Investitionspartnerschaft). Wie Sie wahrscheinlich wissen, verhandeln die USA und die Europäische Union über ein Freihandelsabkommen, auch bekannt als die Transatlantische Handels-und Investitionspartnerschaft. Ist dieses Handelsabkommen Ihrer Ansicht nach eine gute oder eine schlechte Sache für Deutschland?

    Das war die zweite Frage. Die erste sollte die Probanden wohl vorbereiten:
    Meinung zu zunehmendem Handel zwischen Deutschland und anderen Ländern. Wie denken Sie über den zunehmenden Handel zwischen Deutschland und anderen Ländern? Ist das Ihrer Ansicht nach für Deutschland eine sehr gute, eher gute, eher schlechte oder sehr schlechte Sache?

    Ich finde, es ist ein Frechheit, ein Thema zu Umfrage zu stellen und die Ergebnisse offiziell vorzustellen, wenn es keine offiziellen Informationen dazu gibt, worum es im Detal geht. Natürlich gibt es Infos für die die sich interessieren, aber für die normalen Bürger doch nicht.

    • FAZ desgleichen. Die Überschrift hätte auch lauten können: Keine | nur knappe Mehrheit für TTIP.

  114. Medienstachel sagte:

    Je länger ich das Verhalten der Medien beobachte, um so mehr habe ich den Eindruck, dass die Operation „Mockingbird“ nie, wie behauptet wird, beendet wurde. Die Operation „Mockingbird“ wurde 1950 von der CIA gestartet um Medien zu beeinflussen und um damit die Bevölkerung zu manipulieren in dem man weltweit die Realität verzerrt. Wer noch nie etwas von „Mockingbird“ gehört hat, dem empfehle ich die folgen Links zum Nachlesen:
    http://apps.washingtonpost.com/g/documents/local/cia-report-on-project-mockingbird/295/
    http://en.wikipedia.org/wiki/Operation_Mockingbird
    http://alles-schallundrauch.blogspot.de/2007/10/wie-die-cia-die-medien-manipuliert.html
    Letztendlich wurde dieses Vorgehen durch Ulfkotte in seinem Buch „Gekaufte Journalisten“ bestätigt. Wer sich also über die Propaganda in den Mainstreammedien wundert oder aufregt, der sollte von dieser Operation „Mockingbird“ mit angepassten Varianten ausgehen. Und wieder stimmt was Oliver Stone schreibt: „Die Ereignisse von heute haben ihre Wurzeln in der Vergangenheit“.

    • Balco9999 sagte:

      @Medienstachel: Danke für die interessanten Links, ist wirklich sehr beängstigend. Interessant in diesem Zusammenhang ist, dass auf den deutschen Wiki-Seiten, auf welche der Artikel “ alles schall und rauch“ verweist, nur von der „Öffentlichkeitsarbeit“ der CIA die Rede ist, Worte wie Propaganda werden strikt vermieden.

  115. Wie herrlich… also entweder will man keine Rüge riskieren, oder aber da hat Freud mit seinen Fehlleistungen zugeschlagen… fix angucken, bevor es weg ist…

    http://www.welt.de/debatte/kommentare/article133828763/Gegen-Wladimir-Putin-hilft-nur-die-harte-Hand.html

    Der letzte Satz:

    „Die legalen Manöver Wladimir Putins werfen Fragen auf. Allein im Jahr 2014 gab es schon 100 Fälle dieser Art.“

    Was hab ich gelacht!

    Legale Manöver… kein Wunder dass die USA Russland als Regionalmacht bezeichnen. Diese Russen… Legal… tststs

    • Marionetta Slomka sagte:

      Ich bin erschüttert und sprachlos zugleich über eine dermaßen offene, verlogene Hetze gegen Rußland auf Basis verdrehter Tatsachen.

      Wer testet denn hier wen, wie weit er gehen kann? Rußlands Reaktion wird als Herausforderung und Provokation des Westens angesehen? Ich kann nicht mehr!
      Wie oft wurde Rußland VOM Westen provoziert, ohne zu reagieren? Glaubt dieser Schmierfink Schuster wirklich, was er schreibt? Mir macht das Angst, weil eine nicht geringe Menge von Lesern auf diesen Unsinn reinfällt.

    • Balco9999 sagte:

      Ein wirklich abscheulicher Beitrag. Es geht ja nicht nur um das Bashing selbst, nein hier wird offen gesagt, das es mehr Geld für’s Militär auszugeben gilt und das es nicht nur um „Abschreckung“ geht! Sehr beunruhigend!
      @Petra: Ich teile Deine Befürchtung, dass dieser Artikel ggf. nur eine kurze „Halbwertszeit“ hat. Habe diesen deshalb archivieren lassen :)

      https://web.archive.org/web/20141031111903/http://www.welt.de/debatte/kommentare/article133828763/Gegen-Wladimir-Putin-hilft-nur-die-harte-Hand.html

    • Spitz passt auf! sagte:

      Jacques Schuster von „Die Welt“ meint:
      „Der russische Schriftsteller Vladimir Nabokov hat seine Heimat einmal als ein ‚Land moralischer Kretins, lächelnder Sklaven und pokergesichtiger Tyrannen’ bezeichnet und dabei an die Verrohungen des Sowjetregimes gedacht. Kaum einer seiner Zeitgenossen im Westen teilte die Härte dieses Urteils. Im Gegenteil, spätestens seit den Sechzigerjahren ließ sich in unseren Breiten der Hang wahrnehmen, die russischen Entgleisungen im Inneren und Äußeren schönzureden.“
      Das stimmt! Dieser verdammte Willy Brandt hat die Entspannungspolitik gefördert, statt mit diesen „russischen Kretins“ Schluss zu machen.

      „Russische Bomber fliegen bis an die Küste Portugals und werden von Nato-Jets abgefangen. Die legalen Manöver Wladimir Putins werfen Fragen auf.“
      Ja, ich frage mich, ob es legal ist, Bomber abzufangen, die im internationalen Luftraum ein Manöver durchführen.
      Jacques Schuster faselt wirres Zeug. „Die Welt“ ist ein Scheißblatt. Aber zu teuer, um sich damit den Arsch abzuputzen.

    • Spitz passt auf! sagte:

      Der harte „Jacques“ mit dem weichen Keks hätte natürlich auch Julius Streicher statt Nabokov zitieren können – im „Stürmer“ stand täglich so ein Mist – aber ein russischer Schriftsteller wirkt natürlich seriöser als ein deutscher Faschist.
      Unser Bruder Jakob wendet einen alten Journalistentrick an. Er zitiert jemanden, der sagt was er selber denkt. Die gleiche Methode benutzt der SPIEGEL. Der Spiegel sucht im Land Leute, die aussprechen was die Redaktion hören will, nämlich: „Wir sind ein unheimlich gutes Volk.“ Dieser Artikel erklärt die moderne Propaganda: http://www.nachdenkseiten.de/?p=22385#more-22385 (Man kann sich den auch anhören.)

    • WELT sollte diesen Kommentarschreiber
      http://disq.us/8kr0zd
      schnellstens engagieren.
      „Nun werden wohl die Putin-Freunde hier im Netz langsam verschwinden oder es handelt sich Spione, die man wegen Hochverrats ermitteln und hinter Gitter bringen muss.“
      „Russland muß im eigenen Blut ertrinken“, das ist mal Hardcore-Hetze und nicht so ein wirres, widersprüchliches Zeug wie im Artikel.
      Aber im Ernst: Die Kommentare und deren Bewertungen machen schon Hoffnung, daß immer weniger Leser auf diesen Bullshit hereinfallen.

      • Marionetta Slomka sagte:

        Unglaublich, daß dieser Kommentar nicht der Zensur zum Opfer gefallen ist!

  116. Robert Bendix sagte:

    Unter dem Banner: „Putins Botschaften der Stärke“ eröffnet die FAZ
    bereits seit gestern, aber auch heute eine neue „Breitseite“ des
    Putin-Russland-bashing!

    Die permanenten, vertraglich zwischen Nato und Russland geregelten,
    gegenseitigen Grenz-Kontrollflüge nimmt man dort jetzt zum Anlass
    Russland/Putin einseitige „Provokationen“ vorzuwerfen!
    Unerwähnt bleibt natürlich, dass sich in Folge der drastisch erhöhten
    Nato-Manöver entlang der gesamten Grenze der Nato-Staaten und
    zusätzlich der Ukraine zu Russland, eben auch die Kontrollflüge auf
    Seiten Russlands entsprechend erhöht haben!

    Überflüssig zu erwähnen, dass die Kommentarfunktionen zu diesen
    journalistischen „Tiefflügen“ vorsorglich vorher abgeschaltet wurden…!!

    Besonders der Mitherausgeber Herr Berthold Kohler entblödet sich quasi
    im Tagesrhythmus seine einseitigen, propagandistischen und logigfernen
    Beiträge zu Russland und Putin in geradezu masochistischer Manier
    seitens der Leser dieser Machwerke niedermachen zu lassen!
    Wenn es ihm dann doch zu schmerzhaft wird, werden selbst bereits
    vorher veröffentlichte Kommentare gesperrt und die Kommentarfunktion
    auch hier einfach insgesamt abgeschaltet!

    • Spitz passt auf! sagte:

      Warum nur einen Kommentar abgeben? Warum nicht per Email oder per Post beschweren, wenn in der Zeitung hetzerische Lügen verbreitet werden? Man kann sich an die Redaktion oder Herausgeber wenden.

  117. Zensursula sagte:

    ARD hat nachweislich willkürlichen (!!!!) Foren-Algorithmus eingeführt.
    (Von faz schon vorgestellt:
    http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/netzwirtschaft/ein-algorithmus-gegen-trolle-13236691.html )

    Ich zitiere:
    „Spitz passt auf! sagte:

    1. Oktober 2014 um 21:56

    @ Zensursula
    Ich habe an die ARD geschrieben: Ich wollte einen Beitrag kommentieren, aber ich bekomme immer Meldung: “Ihr Kommentar konnte aus technischen Gründen leider nicht entgegengenommen werden” – Warum?
    Die ARD antwortete: „Wir bedauern sehr, aber leider haben wir hin und wieder technische Probleme mit unserer Kommentarfunktion. Wir arbeiten aber daran, das Problem so schnell wie möglich zu beheben und bitten um Geduld.“
    Ihr „super-toll-moderne-klasse-Anti-Troll-Algorithmus“ funktioniert offenbar noch nicht. Im Moment ist Deutschland ein Land voller (Putin) Trolle, zumindest für die ARD.

    • Zensursula sagte:

      Datum + Uhrzeit wurden vom System falsch übernommen bzw stimmen nicht (u.a. wg Zeitumstellung. )
      30.10.2014 und 20:56 stimmt.

    • namenlos sagte:

      lol, wie lange ist so eine organische, braune Filtertüte denn auch haltbar? Die sind dermaßen einseitig löchrig geworden, das geht auf keine Kuhhaut. Das geht sogar über Orwells Beschreibungen hinaus – krass. Menschliche Filter weichen Elektronischen.

      Könnte auch der Anfang von Skynet sein.

    • Spitz passt auf! sagte:

      „Zensursula“, danke für den Link. Ich lese die FAZ aus vielen Gründen nicht (mehr), aber sie ist anscheinend zu einer echten Satire-Zeitung geworden.
      Die FAZ über den Troll „Ostertag“: „Geht er in seinem Beitrag zu weit, löscht ihn Porzky [Zensor bei der SZ]. Ist er zu zahm, sagt er, findet er keinen Zuspruch bei den anderen Lesern.
      In Ochsenfurt ist es mittlerweile dunkel geworden. Ostertag sitzt mit kurzer Unterbrechung seit zwölf Stunden vor dem Computer. Er rollt seinen gekrümmten Körper vom Sofa und humpelt zum Lichtschalter. Allein ist Ostertag nicht. In den Kommentarspalten hat er Menschen kennengelernt, die sind wie er.“ (Ergänzung: Der Troll „Ostertag“ ist ein Ossi.)

      • Marionetta Slomka sagte:

        Die „Ergänzung“ in den Klammern war jetze aber echt überflüssig, Spitz.
        Reicht es denn nicht, daß Herr Ostertag beim Trollen einen Orgasmus bekommt?

        Aber im Ernst.
        Ich halte diese Zensur bzw. das Ausfiltern kritischer Meinungen viel gefährlicher, als das komplette Abschalten der Kommentarfunktion. Dadurch bietet sich den Medien eine Möglichkeit, eine öffentliche Meinung zu suggerieren und zu transportieren, die in Wahrheit so nicht existiert. Die Lesende Masse muß dann denken: „Wenn es doch alle Leser so sehen, wirds wohl stimmen“.

        • Pefen Condoor sagte:

          Unsere Medien verbreiten zielgerichtet Propagnda für die breite unkritische Masse der GroKo Wähler um deren Meinung zu hegen, zu plflegen und zu lenken.

          Jeder, der sich die Mühe Macht sich kritisch seine eigene Meinung zu bilden, wird dabei verprellt.

          Ich finde es naiv, die Kommentarfunktion der Propagandisten zu nutzen – ist doch völlig klar, dass dort deren falsches Spiel fortgesesetzt wird.

          Zudem ist die Kommentarfunktion bestens geeignet zum Monetarisieren derer Internetauftritte – setzt die Nutzung der Kommentarfunktion doch meist zwingend vorraus, dass Javascript im Browser des Nutzers aktiviert ist.

          Zudem erzeugen auch massenhafte empörte Proteste hohe Klickraten.

        • namenlos sagte:

          @Prefen Condoor

          Bin ganz ähnlicher Meinung. Mittlerweile frage ich mich auch, ob es nicht besser wäre, die Quellseiten direkt zu kopieren, auf einem Server gespiegelt abzulegen und darauf zu verlinken, ähnlich wie die Filehost-Warez-Szene. Einfach aus dem Grund, dass den M&Ms Klicks und Verweildauer-Boni auf ihren Lügenseiten entgehen. Wenn hier alle direkt bei der Quelle empört nachgucken (und sogar antworten), dann sind wir teil deren Geschäftsmodells und unterwerfen uns ihren Filtern. Anderer seits verstehe ich die Hoffnung einiger, wenn sie meinten sie könnten mit Kommentaren dem Filter ins Gewissen reden, aber ich glaube mehr, dass der Filter eher in die braune Richtung durchlässiger wird, weil er die ganze Zeit mit rechten Meinungen und Anfeindungen gegängelt wird, dem hält man nicht lange Stand, wenn man sich nicht davon abwendet. Naja, die Filter sollen ja elektronisch werden :/. White List / Black List dürfte so manchem M&M-Nazi als Ablöse ganz gelegen kommen.

  118. Zensursula sagte:

    Wenn Russland Menschen hinter Gittern bringt, die auch bei uns in Knast kommen würden (Pussy Riot), ist die gesamte westliche Medienlandschaft in heller Aufruhe und macht Vor Ort Berichterstattung.

    Wenn in Saudi Arabien Anwälte willkürliche Verhaftungen anprangern und für 5 bis 8 Jahre ins Gefängnis kommen, herrscht Schweigen im Wald.

    http://www.heise.de/tp/news/Gedankenverbrechen-in-140-Zeichen-2437875.html

    https://www.google.de/search?q=saudi+arabien&ie=utf-8&oe=utf-8&aq=t&rls=org.mozilla:de:official&client=firefox-a&channel=fflb&gfe_rd=cr&ei=15dSVN_gBeOH8Qfj4YGQBw#q=saudi+arabien&rls=org.mozilla:de:official&channel=fflb&tbm=nws

    Was ist da los bei den Redaktionen, wo es in diesem Fall doch um Medienfreiheit geht und die Journalisten/ Chefredakteure doch gerade jetzt laut sein müssten?

    Ist es die PC gegenüber dem Islam oder die Verflechtung USA/ SA die unsere Journalisten mundtot machen lässt?

    Ich verstehe es nicht.

    • namenlos sagte:

      Wer, wie ich noch bis vor kurzem, nicht so recht begreift, warum Saudi-Arabien vom Westen verschont und gestreichelt wird, dem empfehle ich dieses informative Video.

      Bei 28:14 wird bezüglich Saudi Arabien relevant.

      Hatte bisher nie verstanden, warum Saudi Arabien vom Westen so viel anders als Iran o.Ä, behandelt wird. Eigentlich gar nicht thematisiert wurde und wenn dann überhaupt nicht kritisiert wurde. Mittlerweile verstehe ich dieses „zweierlei Maß“ und lehne es ab.

  119. Hier ist Verschwörungsfall gegen Russland und Druck auf FIFA http://www.fit4russland.com/576-es-lebe-fifa

  120. … „soweit die Füße tragen“, können Sie gehen

  121. Unser Überwachungsstaat schlägt wieder mit der Allzweckwaffe Terror zu. Nun werden offenbar trotz aller bisherigen Aussagen doch „Nacktscanner“ vom Typ L3 ProVision für deutsche Flughäfen gekauft. Und nicht nur hier. Die gesamte EU wird amerikanisiert. Beispielsweise gibt es die Dinger bereits in Amsterdam.

    L3 ProVision arbeitet mit aktiven Sendern (Strahlungsquelle) im Terahertz-Bereich, der ebenso problematisch ist, wie ionisierende Strahlung, wenn auch die Schädigung der DNS durch Anregung von nicht-linearen Oszillationen des DNS-Stränge statt durch Ionisierung erfolgt. Der Effekt und die Auswirkung auf die betroffenen Menschen ist dergleiche. Die Anregungen und Schädigungen der DNS durch elektromagnetische Wellen können bis in den Bereich von ein paar hundert Gigahertz beobachtet werden. Das Risiko wird von den Überwachungsfanatikern stets heruntergespielt. Das Problem ist, dass die Wahrscheinlichkeit einer gesundheitlich relevanten Schädigung in der Größenordung von einem Millionstel dem jährlichen Flugreiseaufkommen im Bereich von Milliarden gegenübersteht. Man kann den Einzelfall nicht nachweisen. Die meisten Menschen werden sich vom geringen Risiko beruhigen lassen. Aber 1/1000000 multipliziert mit 1000000000 macht 1000 – Opfer. Wie die Krebsopfer dieses Überwachungswahns die Spiele mit der Statistik sehen, wird wohl niemanden interessieren. Vom Schaden für unsere Gesellschaft durch solche Überwachungsmaßnahmen mal ganz abgesehen. Selbst wenn durch den Einsatz der Geräte der Tod von ein paar hundert Menschen verhindert werden sollte, so steht dem eine viel größere Zahl an Opfern durch den Einsatz der Geräte gegenüber. Die Zahlen für die größten Flughäfen in Europa kann man übrigens mit ein wenig Recherche finden. Damit kann man sich ein Bild von dem machen, was Politik und Wirtschaft anrichten.

    Von der Industrie, der Politik und den Nachrichten-Bordellen wird nun der Begriff „Millimeterwelle“ verwendet und gedehnt, um die Menschen in die Irre zu führen. Hier ein aktuelles Beispiel:
    http://www.heise.de/newsticker/foren/S-Tagesspiegel-Nacktscanner-fuer-deutsche-Flughaefen/forum-287585/list/hs-16/
    Wer ännliche Berichte findet, möge sie bitte hier anhängen.

    • namenlos sagte:

      Man kann heut zu Tage gar nicht paranoid genug sein :/. Die Scan-Technik geht ja schon sehr ins Intime. Denke da an Piercings, Prothesen, Buttplugs, Liebeskugeln XD etc, Wenn ich mir dann noch vorstelle, welche Technik man so nebenbei noch in diesen temporären Sarg mit einbasteln kann, wird mir wieder mulmig. Man stelle sich vor (ist das vielleicht sogar so?), das Ding hätte auch gleich noch ’nen RFID-Scanner dran geflanscht/eingebaut. Das in Kombination mit RFID-Gesundheitskarten und Personalausweisen + Inet-Datenübertragung an Geheimdienstdatenbanken … o_O. Weia, möge es nie so weit kommen. Aber shit. Zweifel und Misstrauen, den Regierenden gegenüber, sind die Intelligenz dieses Jahrhunderts.

      Irgendwann sind es tatsächlich die Menschen, die ihre Wände mit Alu-Folie tapezieren, die wirklich noch Privatsphäre haben.

  122. Zensursula sagte:

    Der Russe kommt:


    Vorab:
    „http://www.zeit.de/politik/ausland/2014-10/nato-russland-militaermanoever-marine-luftwaffe

    “Die Deutsche Flugsicherung spricht von “völlig legalen” Flügen russischer Militärflugzeuge über der Nord- und Ostsee sowie dem Atlantik und dem Schwarzen Meer. Die Bomber und Kampfjets hätten sich in internationalem Luftraum bewegt, sagte DFS-Sprecher Axel Raab. Die Russen seien auch nicht verpflichtet, ihre Transponder einzuschalten oder einen Flugplan mitzuteilen. “Sie müssen sich auch nicht mir der zivilen Flugsicherung in Verbindung setzen”, sagte Raab.”


    n-tv:
    http://www.n-tv.de/politik/Putins-Langstreckenbomber-ueber-Europa-article13867036.html
    Putins Langstreckenbomber über Europa
    http://www.n-tv.de/politik/Russland-will-nur-provozieren-article13869721.html
    Kampfjets über Europa – Russland will nur provozieren

    SPON:
    http://www.spiegel.de/politik/ausland/nato-meldet-ungewoehnliche-viele-russische-luftmanoever-ueber-europa-a-1000054.html
    Luftmanöver über Nord- und Ostsee: Russische Bomber lösen Nato-Alarm aus
    http://www.spiegel.de/politik/ausland/russische-bomber-nato-kritisiert-manoever-ueber-europa-a-1000086.html
    Luftmanöver über Europa: Der stumme Flug der russischen Bomber
    http://www.spiegel.de/politik/ausland/lettland-sichtet-schiff-der-russischen-marine-a-1000186.html
    Internationale Gewässer: Lettland sichtet Schiff der russischen Marine
    http://www.spiegel.de/politik/ausland/kampjets-russlands-machtdemonstration-ueber-den-wolken-a-1000173.html
    Russlands Luftmanöver im Westen: Machtdemonstration über den Wolken

    web.de
    http://web.de/magazine/politik/steckt-russischen-manoever-nord-ostsee-30177150
    Wieso provoziert der Kremlchef die Nato mit Militärübung über Europa?
    http://web.de/magazine/politik/umfangreiche-russische-luftwaffenaktivitaeten-europa-30175180
    „Umfangreiche“ russische Luftwaffenaktivitäten in Europa
    http://web.de/magazine/politik/russland-haelt-nato-trab-30176006
    Russland hält die Nato auf Trab
    http://web.de/magazine/politik/nato-russisches-militaer-fliegt-ungewoehnliche-manoever-europa-30175586
    Nato von russischem Manöver über Europa beunruhigt
    http://web.de/magazine/politik/russisches-militaer-fliegt-ungewoehnliche-manoever-europa-30175652
    Nato meldet ungewöhnliche Flüge der russischen Luftwaffe
    http://web.de/magazine/politik/nato-russisches-militaer-dringt-europaeischen-luftraum-30175348
    Nato: Russisches Militär dringt in europäischen Luftraum ein
    http://web.de/magazine/politik/lettland-sichtet-russisches-schiff-30176476
    Lettland sichtet russisches Schiff

    faz:
    http://www.faz.net/aktuell/politik/russische-manoever-raketenangriffe-ueber-bornholm-geprobt-13239411.html
    Russen probten offenbar Raketenangriff über Bornholm
    http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/europa/kommentar-fliegende-baeren-13239276.html
    Russland und der Westen tauschen im Himmel über Europa mittels Kampfflugzeugen Botschaften aus.
    http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/europa/russische-manoever-wie-im-kalten-krieg-13239022.html
    Wie im Kalten Krieg
    http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/europa/konflikt-mit-russland-nato-beobachtet-umfangreiche-flugmanoever-13237750.html
    Russische Bomber über der Nordsee

    Zeit:
    http://www.zeit.de/politik/ausland/2014-10/russland-nato-luftraum-flugzeug-provokation
    Russland testet den Westen auch militärisch
    http://www.zeit.de/politik/ausland/2014-10/nato-russland-militaermanoever-marine-luftwaffe
    Lettland sichtet russisches Kriegsschiff vor der Küste
    http://www.zeit.de/politik/ausland/2014-10/nato-russische-militaer-flugzeuge-europa
    Nato registriert gehäuft russische Militäraktionen in Europa

    Sueddeutsche:
    http://www.sueddeutsche.de/politik/russische-kampfflugzeuge-vor-europa-putins-leistungsschau-1.2198488
    Russische Kampfflugzeuge über Europa- Putins Leistungsschau
    http://www.sueddeutsche.de/politik/nato-mitteilung-russland-fliegt-umfangreiche-manoever-ueber-europa-1.2197969
    Russland fliegt „umfangreiche“ Manöver über Europa
    http://www.sueddeutsche.de/politik/ihr-forum-russisches-manoever-in-internationalem-luftraum-drohung-oder-muskelspiel-1.2199330
    Russisches Manöver in internationalem Luftraum – Drohung oder Muskelspiel?

    Focus:
    http://www.focus.de/politik/ausland/ukraine-krise-winter-spielt-russland-in-die-haende-ukraine-hofft-auf-gas-einigung_id_4234495.html
    Russen probten über Dänemark Raketenangriffe mit Jets
    http://www.focus.de/politik/ausland/verteidigung-nato-russisches-militaer-dringt-in-europaeischen-luftraum-ein_id_4236436.html
    Nato: Russisches Militär dringt in europäischen Luftraum ein
    http://www.focus.de/politik/ausland/nato-beobachtung-umfangreiche-russische-luftwaffen-aktivitaeten-in-europa_id_4236233.html
    Nato: „Umfangreiche“ russischen Luftwaffen-Aktivitäten in Europa

  123. Für einen kleinen Rat, warum mich mal wieder die Zensur ereilte, wäre ich dankbar.

    Auf Tagesschau.de wurde ein Artikel veröffentlicht, Titel:

    „EU-Kommission: Barroso hat nach zehn Jahren wenig vorzuweisen“

    http://meta.tagesschau.de/id/91387/eu-kommission-barroso-hat-nach-zehn-jahren-wenig-vorzuweisen#comment-1773971

    Einleitender Satz endet mit: „Viele EU-Bürger wissen nicht mal, wer er ist.“

    Mein Kommentar war:
    Viele EU Bürger kennen den nicht?
    Entschuldigung. Aber dann lief wirklich bei der Berichterstattung etwas total daneben.
    War doch er es immerhin, der der Ukraine das Messer auf die Brust setzte und diese Entweder-Oder Geschichte vom Stapel liess!
    Zitat: „Die Ukraine kann nicht gleichzeitig Mitglied der Zollunion sein und eine Freihandelszone mit der EU haben. Das ist unmöglich“
    Im Endeffekt: der Mann, der alles anfing. Denn er schloss damit die Rolle der Ukraine als verbindender Staat zwischen Zollunion und EU aus.
    Und den kennt man nicht?

    Was hab ich denn nun wieder angestellt? Ich versteh es echt nicht mehr.

    • Marionetta Slomka sagte:

      Du kannst doch nicht behaupten, der Europäische Unionspräsident wäre verantwortlich für den Krieg und das Chaos in der Ukraine, Du Schelmin.
      Das war Putin, und nochmal Putin! Und die Russen, und überhaupt!

      • Jetzt mal ernsthaft, der Satz ist doch von ihm. Den hab ich doch nicht erfunden. Mich verlässt gerade mein doch sonst so ausgeprägter Sinn für Humor.

        Ich hab ja nicht mal gesagt, dass er den Krieg ausgelöst hat. Sondern nur, dass er die Ukraine zur Wahl gezwungen hat, mit seinem blöden Satz.

        Ich glaub ich brauch ne Pause.

        • Spitz passt auf! sagte:

          Vielleicht wirst du aufgrund vorheriger Kommentare automatisch gelöscht?
          Teste das, indem du z. B. schreibst: „Putin gibt seinen Labrador nichts zu fressen.“

        • Zensursula sagte:

          Vielleicht hat der super-toll-moderne-klasse-Anti-Troll-Algorithmus dich gebannt?
          Wird doch jetzt der neue Hit, in unserer westlichen Vorzeige-Meinungsfreiheits-Liebenden-Demokratie Gesellschaft:

          http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/netzwirtschaft/ein-algorithmus-gegen-trolle-13236691.html
          Ein Algorithmus gegen Trolle

          Im Internet sind viele Menschen unterwegs, die nichts anderes machen, als Schimpf-Kommentare zu schreiben. Jetzt hat ein Tüftler offenbar einen Algorithmus entwickelt, der sie identifizieren kann.

    • Ganz einfach: Du hast offensichtliche Wahrheiten geschrieben, die aber nicht offensichtlich werden sollen. Das ist für die Tagesschau inoffiziell eine Verschwörungstheorie und offiziell ein Verstoß gegen die Netiquette. Klingt zwar doof, ist aber so.

      Beim Spiegel habe ich heute 5 oder 6 Versuche unternommen, ganz sachliche Kommentare zu posten (Thema „russische Flugzeuge“). Ohne Erfolg. Die dämlichsten Kommentare anderer User gingen hingegen problemlos durch, etwa „warum lässt dich Europa das gefallen“ (also auf in den Krieg) oder „Putin macht das wegen der Sanktionen“ (natürlich ohne Begründung, wie sollte man so einen Unsinn auch begründen können). Wir bräuchten mal jemanden, der oder die antirussische Kommentare posten, so 5, 6 Stück bei allen einschlägigen Medien, und dann schaut, wie viele davon durchkommen. Um das wissenschaftlich zu ergründen, bräuchten wir natürlich noch viel mehr Stichproben. Ich vermute, man könnte denen auf diese Weise durchaus etwas nachweisen, aber es ist sehr aufwändig.

      • Marionetta Slomka sagte:

        Ich ziehe den Hut vor Eurem Durchhaltevermögen. Ich habe lange aufgegeben, die Kommentarfunktion der MM zu nutzen. Und ihr wißt ja auch, daß es nichts nützt und macht es trotzdem. Alle Achtung.

        • Ich bin mir nicht sicher, ob es nicht doch nützt. Wir wissen ja nicht, wer in den MSM alles die Kommentare liest und den ein oder anderen bringt man vielleicht doch zum Nachdenken. Ich nutze diese Foren gerne zum Verlinken :-).

      • Bei Spiegel Online zu kommentieren ist leider komplett überflüssig. Harte Zensur, nur genehme Kommentare werden durchgelassen, das wurde an dieser Stelle ja auch schon mehrmals nachgewiesen; und wenn es doch zu bunt wird, da die Kritik zu groß, schließt man den Kommentarbereich gleich ganz. Das ist inzw. wirklich nicht besser als die BILD: es taugt, um sich schnell einen Überblick über die Tagesereignisse zu verschaffen, vor allem auch abseits der Politik; aber fundierte, gut recherchierte Artikel sucht man dort fast vergeblich. 1-2 Kolumnen sind noch ganz brauchbar, aber sonst auch nichts.

        ZEIT zensiert zwar auch, aber bei weitem nicht so schamlos, zumindest nicht meiner Erfahrung nach. Wer dort sachlich bleibt, wird auch veröffentlicht. Und sie lassen es auch zu, dass z.B. ihr Autor Steffen Dobbert von den Lesern regelmäßig kritisiert, ja geradezu lächerlich gemacht wird. Dass muss man der Redaktion dort also zugestehen.

        FAZ ist in dieser Hinsicht auf Spiegel Niveau, eher noch schlimmer, da die Diskussion gleich konsequent verweigert wird. Und auffällig oft berichten über angebliche „Troll-Brigaden“, die freilich alle vom Kreml finanziert gezielt die altehrwürdigen Schlachtrösser deutscher Leitmedien attackieren. Ganz rückständige, biedere Redaktions-Diktatur.

        SZ? Auch so ein Trauerspiel. Unter fadenscheinigen Gründen die Diskussion auf soziale Medien ausgelagert, und so quasi entfernt. Muss nicht weiter kommentiert werden, ein absolutes Armutszeugnis.

    • Du hast neben dem bisher Gesagten auch noch die Wörter „Berichterstattung“ und „total daneben“ in einem Post untergebracht.

    • Du hast dem Nachrichten-Bordell indirekt vorgeworfen, die Menschen nicht ordentlich informiert zu haben. Wenn der Eindruck entstehen würde, dass die Flat-Rate für das Nachrichten-Bordell unberechtigt erpresst wird, dann könnte die Flat-Rate infrage gestellt werden.

    • Spitz passt auf! sagte:

      @ Zensursula
      Ich habe an die ARD geschrieben: Ich wollte einen Beitrag kommentieren, aber ich bekomme immer Meldung: „Ihr Kommentar konnte aus technischen Gründen leider nicht entgegengenommen werden“ – Warum?
      Die ARD antwortete: „Wir bedauern sehr, aber leider haben wir hin und wieder technische Probleme mit unserer Kommentarfunktion. Wir arbeiten aber daran, das Problem so schnell wie möglich zu beheben und bitten um Geduld.“
      Ihr „super-toll-moderne-klasse-Anti-Troll-Algorithmus“ funktioniert offenbar noch nicht. Im Moment ist Deutschland ein Land voller (Putin) Trolle, zumindest für die ARD.

  124. <

    blockquote>“ @ Spitz passt auf! kommentierte unter Propaganda melden!.

    als Antwort auf Karl Hungus (@space_lord_mofo):

    Zur Erinnerung: “Politgenie” Jazenjuk wollte die rusischen Untermenschen schon auslöschen, bevor er sich “radikalisierte”. http://www.moonofalabama.org/images4/subhumans.jpg

    Muss man sich um Jazenjuk Sorgen machen? Er kündigt an, dass er das Land von allem „Bösen reinigen“ will. Will er Selbstmord machen oder nur in die USA auswandern? “

    LOL Lola LOL

  125. Spitz passt auf! sagte:

    Der Sender „n-tv“ ist auch auf Krawall gebürstet:
    „Russische Kampfjets und Langstrecken-Bomber lösen bei der Nato Alarm aus: Die Flugzeuge fliegen im internationalen Luftraum über Nord- und Ostsee, dem Schwarzen Meer und dem Atlantik. Weil die Manöver nicht angemeldet sind, ist die Nato beunruhigt und lässt Nato-Kampfjets aufsteigen. Auch deutsche Eurofighter sind beteiligt.“
    [3 weitere Themen:]
    Nato schlägt Alarm: Putins Langstreckenbomber über Europa
    Kampfjets über Europa: Russland will nur provozieren
    Über der Ostsee: Nato-Jets fangen russisches Flugzeug ab
    http://www.n-tv.de/politik/Putins-Langstreckenbomber-ueber-Europa-article13867036.html

    • Zensursula sagte:

      http://www.zeit.de/politik/ausland/2014-10/nato-russland-militaermanoever-marine-luftwaffe

      „Die Deutsche Flugsicherung spricht von „völlig legalen“ Flügen russischer Militärflugzeuge über der Nord- und Ostsee sowie dem Atlantik und dem Schwarzen Meer. Die Bomber und Kampfjets hätten sich in internationalem Luftraum bewegt, sagte DFS-Sprecher Axel Raab. Die Russen seien auch nicht verpflichtet, ihre Transponder einzuschalten oder einen Flugplan mitzuteilen. „Sie müssen sich auch nicht mir der zivilen Flugsicherung in Verbindung setzen“, sagte Raab.“

      • Ja, natürlich gibt es auch Stellen, die etwas real betrachten. Selbst in der NATO ist man eher locker, verglichen an anderen Ereignissen.
        Aber die Medien reißen wieder das Maul weit auf, so dass man ihre verfaulten Zähne sehen kann. Ha, wieder mal Schlagzeilen, schnell was draus machen! Es ist immer dasselbe Spiel.
        Solange die Russen sich in internationalem Gebiet aufhalten, gibt es nichts zu bemängeln.

        • Richtig, aber das weiß man bei der NATO ja inzwischen. Man muss nur noch die Stichwörter geben, den Rest machen unsere Spitzen-„Journalisten“ von ganz alleine.

        • Tatsächlich ist wohl der Punkt erreicht, an dem die deutschen Mainstreammedien alles und jeden bzgl. Hetze und Propaganda übertreffen.
          Selbst Äußerungen von Scharfmachern wie NATO etc.und Politikern jeder Couleur werden nochmal überhöht und propagandistisch verzerrt.
          Bei diesem Propaganda-Overkill der Leitmedien können nur wenige mithalten.
          Da fallen mir z.B. Rebecca Harms, Marie-Luise Beck, Hromadske TV und Ukraine Today ein. Bei denen ist allerdings im Gegensatz zu den MSM klar und eindeutig, daß sie sich quasi als Aktivisten sehen.

      • Spitz passt auf! sagte:

        In der Zeit von Präsident Ronald Reagan war das Pentagon besonders aggressiv und lustig. Man ließ zum Spaß atomare Bomberstaffel auf die Sowjetunion zufliegen und im letzten Moment abdrehen. Der Spaß fand ein böses Ende. Als ein koreanisches Passagierflugzeug über Kamtschatka eindrang, wurde es abgeschossen. 1983 konnte die atomare Katastrophe, dank eines Doppelagenten, im letzten Moment abgewendet werden. (ZDF, „Welt am Abgrund“)

  126. Die Zeit – Herr S. Dobbert hat wieder zugeschlagen.

    Arseni Jazenjuk

    Wie es aussieht, beginnen sich US – und NATO Kriegstreiber langsam aber sicher
    von Poroschenko „zu verabschieden“ (was zu erwarten war).
    Statt dessen wird in dem „Kommentar“ „Jaz“ vorgestellt bzw. angepriesen, wie der neueste Schnellkochtopf auf dem Wochenmarkt u. Poroschenko spielt dabei die Rolle des ausgedienten Vorjahresmodells…

    Auf mich wirkt das ganze, wie die Krönung Göbels zum Reichspropagandaminister.
    Die Programmierung des Hirns ,des Deutschen Michels, erfährt nun ein „Update“:
    Poroschenko ist Out und „Jaz“ der Mann, der Stunde. Er ist „Gandalf der Weisse „, der Zauberer für das Gute. Einer dem ruhig jeder sein Vertrauen schenken kann.

    Kotz..

    Zitat aus dem Text (Seite 1, etwa Mitte):
    …“Als intellektueller Wirtschafts- und Rechtsexperte und politisches Wunderkind…“

    Das einzige Wort, das hier nicht gelogen ist, sondern des Nagels Kopf in Perfektion trifft: “ – RECHTS–Experte – „… Ja, stimmt. Leider….
    1000-de werden diese Erfahrung erneut machen, doch können sie nicht mehr von ihr berichten, denn sie werden dabei den Tod gefunden haben…

    • Danke für den Hinweis. Aus Sorge um das eigene Wohlergehen werde ich jedoch zukünftig grundsätzlich keine Dobbert-Artikel mehr lesen. Habe mich hier bereits zwei mal an ihm abgearbeitet, ab einem bestimmten Punkt wird es für gefährlich für einen selbst. Dobbert ist einer der widerlichsten Auswüchse dieses transatlantischen Propaganda-Apparats, aber auch das Signal an jeden, der es in den Leitmedien zu etwas bringen will: wichtig sind weder journalistisches Format, Fachwissen, noch umfangreiche Recherchen; es reicht, die gewünschten Vorgaben der Redaktion in Jubelarien zu verwandeln.

      • Wüsste gerne, wie weit man gehen kann. Ob man vollends lächerlich und unbegrenzt dreist sein darf, solange man schön auf Linie bleibt?

    • Da ist von Verbindungen Jazenjuks die Rede, ohne die „Open Ukraine Foundation“ zu erwähnen… Ist Dobbert so dumm oder so dreist? Volker Bräutigam hat bereits im März einen Artikel geschrieben, der immer noch aktuell ist:
      http://0815-info.de/News-file-article-sid-11360.html#.VFIu_IVVmBw

      Nach wie vor steht u.a. die NATO ungeniert als Partnerorganisation auf Jazenjuks Website. Gleich neben dem Department of State. NED fehlt selbstverständlich auch nicht. Kann man das dem Dobbert irgendwie so um die Ohren hauen, dass er es kapiert? Oder ist er völlig immun?
      http://openukraine.org/en/about/partners

      • Ich denke es gibt sehr viele Möglichkeiten:

        Selbstvergöttlichung, Erpressbarkeit, Korruption, grenzenlose gewollte Dummheit (sich dumm stellen), grenzenlose tatsächliche Dummheit, Opfer der eigenen Propaganda (Glaube an die eigene Lügen, da so oft gelogen), Arroganz, Karriere…
        Das gilt für jeden, der „selbsternannten Qualitätsjournalisten“.

        Wie auch immer. So etwas kommt jedoch nicht über Nacht, sondern braucht eine Zeit
        des „Aufbaus / Reife“. Darum ist das, was wir alle hier erleben nicht das Ergebnis der Gegenwart, sondern die Konsequenzen der Vergangenheit, die uns jetzt einholt…

    • Als Ergänzung… (war ebenfalls zu erwarten)

      Die Figuren werden in Stellung gebracht. NATO u. USA wird es freuen, rückt
      doch so diese krankhafte, anvisierte Schachmatt, gegen Russland, immer näher….

    • Spitz passt auf! sagte:

      Vizeaußenministerin Nuland und die andere nennen ihren nationalistischen Hardliner „Yats“, weil Jazenjuk in Englisch Yatsenyuk geschrieben wird.
      Warum liest du noch das Geschreibsel von diesem braunen Sportreporter? Seinen Namen habe ich mir gemerkt, damit ich weiß, was ich NICHT lese.

      • Weil „Menschen“ wir er kein Einzelfall sind, eher das Gegenteil. Sie alle sind letztendlich das Werkzeug / Sprachrohr / Endstück der transatlantischen Think Tanks. Wenn ich also wissen möchte, was die Think Tanks „Ausbrühten“, kann ich mich vor solchen Typen nicht auf ewig verschließen und muss mir diesen „Müll“ antun. Wenn nicht seinen, dann zwangsläufig den, von einem Anderen…
        Ob es mir gefällt oder nicht, das Leben ist nun einmal nicht fair… :-)

      • Wenn es von uns niemand liest, kann es auch niemand anprangern. Niemand von uns liest sowas gerne – man benötigt unzwischen eine gewisse masochistische Veranlagung -, aber sonst wären Propagandaschau & Co ja nutzlos.

        • Man wird auch entschädigt durch die vielen Kommentare anderer Leser. Die Kommentare auf ZEIT Online zum Märchenonkel-Artikel sind köstlich und unterhaltsam. Ob das Autor und Redaktion nicht peinlich ist, so vom eigenen Publikum blamiert und gemaßregelt zu werden? Würde mich nicht wundern, wenn da der Kommentarbereich bald geschlossen und die Kommentare dann entfernt werden. Ist doch etwas arg peinlich.

        • Ein Schenkelklopfer ist auch, was die Red. der Zeit als Begründung für Zensur vorschiebt:

          „Entfernt. Halten Sie sich mit Behauptungen, die Sie nicht belegen können zurück. Die Redaktion/ums“

          Da würde von den Artikeln in der Zeit aber nicht viel übrigbleiben, wenn sie solche Maßstäbe an sich selbst anlegten. Von Dobberts Artikeln so gut wie gar nichts.

      • Spitz passt auf! sagte:

        Ihr lest also freiwillig den Mist von Steffen Dobbert um Leute wie ihn zu überwachen, aus masochistischen Gründen oder weil ihr euch über ihn amüsiert. Vielleicht interessiert es euch, dass „Dobby“ ein heimlicher Verehrer von Wladimir Putin ist?

        „Um Dobby, der von den Malfoys schlecht behandelt wird, zu helfen, gelingt es Harry Potter, ihn durch einen Trick zu befreien: Da Hauselfen erst frei sein können, wenn sie ein Stück Kleidung von ihren Gebietern geschenkt bekommen, steckt Harry seine Socke in ein Tagebuch.“ (Wiki)

    • Zur Erinnerung:
      „Politgenie“ Jazenjuk wollte die rusischen Untermenschen schon auslöschen, bevor er sich „radikalisierte“.

      • Spitz passt auf! sagte:

        Muss man sich um Jazenjuk Sorgen machen? Er kündigt an, dass er das Land von allem „Bösen reinigen“ will. Will er Selbstmord machen oder nur in die USA auswandern?

    • http://www.heise.de/tp/artikel/43/43201/1.html
      Jazenjuk will Ljaschkos Radikale Partei mit in die Regierung nehmen

    • Marionetta Slomka sagte:

      Ich kann mir nicht vorstellen, daß es so einfach sein wird, den Mann positiv zu hypen. Er sieht – im Vergleich zu Poro – unsympathisch aus. So bisschen wie ’ne Ratte mit Hasenzähnen:

      Und er hat Sachen vor, die das Land noch mehr ins Chaos stürzen werden – ich denke er ist der nützliche Idiot der Ami’s.

      Dagegen wirkt Poro wie ein ostpreußischer Teddybär.
      Aber all das muß ja nichts heißen, das Merkel wurde schließlich auch mehrmals gewählt – vielleicht auch wegen fehlenden Alternativen.

  127. GEZtapo sagte:

    Heute war bei Yahoo die folgende Nachricht zu lesen:

    https://de.nachrichten.yahoo.com/braunes-hemd-zu-nazi-beitrag–zdf-entschuldigt-sich-f%C3%BCr-%E2%80%9Eoutfit-panne%E2%80%9C-142911501.html

    Im Unterschied zu den dort zitierten Kommentaren auf Facebook sehe ich den Vorfall eher typisch für die sich häufende Unsensibiltät beim ZDF im Umgang mit dem Thema Rechtsradikalismus. Die nachgeschobene Entschuldigung klingt für mich ziemlich unglaubwürdig („olivgrünes Hemd“), zumal ich auch diese Farbwahl gelinde gesagt nicht sehr glücklich finde. Außerdem wundere ich mich etwas, warum eine solche Entschuldigung nur bei Facebook auftaucht und nicht auf der Homepage vom ZDF, denn so wirkt sie doch ziemlich halbherzig.

    • Sind eben erregte Zeiten, ich mußte neulich auch Caren Lay von der Linkspartei, eigentlich unverdächtig, kritisieren, die bei Phoenix mit einem blau-gelben Kleid in den ukrainischen Nationalfarben auftrat.

      In der Ganzkörperansicht gab es dann noch ein paar Farbstreifen mehr.

  128. Anonymous sagte:

    • Fing gestern schon an. Weiter unten gibt es bereits einen Thread.
      Witzig ist in diesem Zusammenhang eine Meldung von RT, der zufolge man fast den Eindruck bekommen könnte, dass die NATO-Staaten demnächst in die eigene Falle tappen und sich gegenseitig abschießen werden. Woran dann natürlich nur Putin schuld wäre, ist ja klar.
      http://rt.com/news/200695-uk-jets-latvian-plane-attack/

    • Ich habe mir heute übrigens mal den Spaß erlaubt und bei einem der Spiegel-Artikel mitdiskutiert. Das heißt – ich habe es versucht. Trotz Sachlichkeit kommt aber nichts durch. Auffällig: Es kommen immer so drei bis vier antirussische Kommentare auf einen, der eine andere Meinung vertritt. Man kann nur spekulieren, aber da meine Kommentare alle hängenbleiben, ist schwer davon auszugehen, dass halt immer mal ein Feigenblättchen freigeschaltet wird, der Tenor aber klar in eine bestimmte Richtung gesteuert wird.

      Gerade beim Spiegel haben wir das ja schon ein paarmal hier diskutiert. Ich kenne den Spiegel noch aus den 80er Jahren – damals gab es natürlich nur Leserbriefe, aber die wären bei einer soolchen Sache genau umgekehrt ausgefallen. Und sicherlich ist es auch so, dass sich die Leserschaft enorm verändert hat. Wirtschaftlich ist das ziemlich dämlich, denn wenn Springer, Burda, Spiegel etc. alle ins selbe Horn stoßen, müssen sie sich auch die Leser teilen. Ein Spiegel wie früher – oder wie zumindest sein früherer Ruf war – wäre ein Hit. Die würden garantiert sogar viel mehr Abos verkaufen, denn viele Menschen setzen sich immer noch gerne mit einem Heft in der Hand in ihren Lesesessel – wenn der Inhalt stimmt. Offenbar gibt es also andere Mechanismen, die schwerer wiegen und zu dieser faktischen Gleichschaltung führen. Welche das sind, wissen wir natürlich, aber man kann sie eben auch indirekt nachweisen.

  129. Max L. sagte:

    Dringend geboten ist, dass jetzt ganz genau verfolgt wird, wie das Demonstrationsrecht eingeschränkt werden wird. Anlass ist Köln – das wird Regierung und Parteien sehr gelegen kommen, denn sie wissen ja, dass große Proteste auch in Deutschland kommen werden – zwangsläufig. Der Einsatz der Bundeswehr in Fällen von „Aufruhr“ wurde ja bereit höchstrichterlich freigemacht. „Aufruhr“ könnte ja künftig bereits vorliegen, wenn trotz Verbots demonstriert wird.

    Die wenigen Bruchstücke echter Demokratie, die es überhaupt (noch) gibt, werden schleichend abgeschafft.

    • Lugnich sagte:

      Nicht nur das Demonstrationsrecht.
      Alle Nase lang findet beiläufig Erwähnung, dass sich „wegen dem Internet“ dort in Köln soviele Demonstranten versammeln konnten.

  130. Marionetta Slomka sagte:

    Das sieht alles nicht gut aus, sosehr es auch zu erwarten war:

    „Die „Volksrepublik Donezk“ (VRD) bereitet sich auf die Wiederaufnahme der Kampfhandlungen vor, weil die ukrainischen Behörden die Unterschrift unter dem Dokument über die Trennlinie zwischen der Volkswehr-Miliz und den ukrainischen Einsatzkräften in Donbass zurückgezogen haben …“

    http://de.ria.ru/politics/20141029/269897582.html

    • Spitz passt auf! sagte:

      Ich beobachte diesen Bürgerkrieg jeden Tag: Scheiß Poroschenko, scheiß „Yats“ und für euch in den Krieg Eingezogenen „gute Nacht“! – Die Leute wehren sich gegen die Einberufung, aber nicht genug.

    • Ja, das war leider zu erwarten. Wenn der Präsident während der von ihm selbst ausgehandelten Waffenruhe durch die halbe Welt reist und überall nach militärischem Material und Geld bettelt, weiß man, worauf es hinaus läuft.

      Die schlimmste Phase des Bürgerkriegs liegt nicht hinter den Betroffenen, sondern vor ihnen. Zuerst wird man die Regionalwahlen in der Ostukraine behindern/verhindern, dann dürfte eine weitere Großoffensive starten.

      Hunderttausende mussten bereits flüchten, was der Kiewer Regierung genehm ist, sind die Ostukrainer als Menschen an sich ohnehin unerwünscht. Industrieanlagen und Infrastruktur wird zerstört, Städte beschossen, so nach dem Motto: „Wenn wir dort schon nicht die Hoheit haben, so werden wir zumindest alles daran setzen, euch in die Steinzeit zurück zu bomben“. Der Aufbau nach eventueller Rückeroberung würde dann komplett von der EU finanziert werden müssen.

  131. Mal nicht Russland oder die Ukraine.
    „Seltene Bilder aus Nordkorea: Wenn die Maske fällt“

    http://www.spiegel.de/fotostrecke/abseits-der-propaganda-fotos-zeigen-alltag-in-nordkorea-fotostrecke-120425.html

    Nur Interpretationen und Behauptungen, welche aus der Ferne, ohne Kenntnis des Landes, der Eigenheiten, Geschichte und des Systems gemacht werden, um das negative Bild über dieses Land beizubehalten und zu festigen.

    Foto 2: „gut möglich, dass sie nie zuvor einen Amerikaner gesehn haben“, schreiben die Mitarbeiter der Nachrichtenagentur AP. Trotzdem seien sie selbst selten von Einheimischen angeschaut oder gar angesprochen worden, berichten sie.
    Ich habe auch noch nie einen Ausserirdischen gesehen. Warum sollen sie sie ansprechen, warum anschauen? Will man uns weissmachen, dass sie Angst haben? Gerade bei diesem Foto unwahrscheinlich. Wo sind die Beweise für diese Behauptung?

    Foto 3: Auf einem Parkplatz in der Nähe der Hafenstadt Wonsan inspiziert ein Mann den Motor seines Wagens. Nur wenige Nordkoreaner besitzen überhaupt ein Auto. Das Straßennetz umfasst 25.000 Kilometer – davon sind jedoch nur rund 700 Kilometer gepflastert.
    In Wikipedia steht etwas anderes (1997 km): http://de.wikipedia.org/wiki/Verkehr_in_Nordkorea

    Foto 6: Ein Großteil des Paektusan liegt auf chinesischem Staatsgebiet. Wer versucht, über das Gebirge nach China zu gelangen, wird erschossen, berichten die Journalisten.
    Beweise für diese Behauptung?

    Foto 7: Während die staatlichen Medien lediglich Bilder von pompösen Staatsveranstaltungen oder vom gut gelaunten Machthaber Kim Jong Un veröffentlichen, sieht die Realität anders aus: Ein Großteil der Bevölkerung lebt in Armut und auf engstem Raum mit der Familie.
    Wieder eine Behauptung. Selbst wenn es sich so verhält. Das ist in vielen Gegenden der Welt so. Armut gibt es immer mehr in Europa und auch den USA. Es kommt auf die Schere zwischen arm und reich an.

    Bild 8: Die meisten Menschen in Nordkorea können sich weder ein Auto noch ein Bahnticket leisten. Daher laufen sie, oft mehrere Stunden lang, um in Städten Reis oder Getränke zu verkaufen.
    EIne Behauptung die ich anzweifele. Siehe auch die Bildunterschriften auf der NBC Seite unten.

    Bild 9: Dieser Mann aus einem kleinen Dorf in der Provinz Hamgyeong-do besitzt ein Fahrrad – auch das ist keine Selbstverständlickeit in Nordkorea.
    Wieder eine Behauptung, die unwahrscheinlich ist. Wenn es etwas in der Gegend gibt, sind es Fahrräder. Wikipedia sagt dazu: Das Fahrrad stellt in Nordkorea das wichtigste Verkehrsmittel für den Individualverkehr dar.

    Bild 10: Selbst in den entlegendsten Regionen des Landes stießen die Amerikaner auf Propagandaplakate des kommunistischen Regimes.
    Gabs in der DDR ebenso.

    Bild 11: Laut Talmadge und Guttenfelder werden häufig Zivilisten eingesetzt, um Flussdämme zu bauen oder Schlaglöcher auszubessern – „zermürbende Arbeit, meist von Hand verrichtet“.
    Ich glaube kaum, dass sie den Unterschied zwischen Zivilisten und Bauarbeitern festellen können.

    Bild 13: die Einrichtung erinnerte an alten Sowjetzeiten und es gab reichlich Essen“,
    Um die Legende der verhungernden Menschen aufrecht zu erhalten.

    Bild 14: *“Unter den Tausenden Menschen, denen wir auf unserer Reise begegnet sind, waren nur zwei deutlich übergewichtig“, *
    Ich finde es nicht schlecht, wenn es weniger Übergewichtige als in USA gibt.

    Zur Gegenüberstellung dieselbe Fotostrecke in den NBS news:
    http://www.nbcnews.com/news/north-korea/road-north-korea-n232671

    Wesentlich neutralere Bildunterschriften mit teilweise komplett anderem Inhalt.

  132. Pefen Condoor sagte:

    ZDF Auslandsjournal Extra
    „Die verunsicherten Staaten von Amerika“

    Leider ist es mir nicht gelungen einen Link zur Sendung zu finden.
    Statt Russland-Bashing gibt es jetzt eine Werbekampagne für die USA.

    Die Sendung stellt bewusst auf eine positive Darstellung ab und bagatellisiert das Negative, sofern es überhaupt Erwähnung findet. Das soll uns wohl die Illusion vertschaffen, dass Europa von einem angeblichen Boom in den USA, dank Fracking so doll profitieren wird, dass TTIP, TISA und das Durchwinken des Investorenschutzes „alternativlos“ verlockend erscheinen.

    Hier wurde mit Zwangsbeitragsgeldern deutscher Gebührenzahler kostenlose Werbung für ein totaliäres System gemacht, das mit Hilfe von Geheimverträgen Besitz von ganz Europa ergreifen will.

    Pfui Teufel ZDF! Marketing statt Journalismus – du verscheißert deine Zuschauer schon ganz schön!

    Die Wahrheit sieht anders aus.
    Man betrachte nur all die us-amerikanischen Firmen, die sich schon jetzt überall in Europa eingenistet haben, Subventionen abschöpfen, massiv Daten ausspionieren, keinen Cent Steuern bezahlen aber massiv Gewinne abschöpfen, die von Zeitarbeits-Sklaven erwirtschaftet werden.

    Wir sind in einer Zeit „neoliberaler Freihandelsabkommen“ angekommen die Begriffe wie „frei“ und „liberal“ in das genaue Gegenteil umkehren. Die totale Leute-Verblödung eben.

    • Pefen Conddor sagte:

      • PfuiPfuiPfui kann man zu dem Video nur sagen!
        Das ist ja fast zu Heulen: Der arme Darack Obama hat über 6 Jahre grauere Haare bekommen(was in seinem Alter nicht garade untypisch ist(er ist 53 Jahre alt!!!Da kann sowas schon mal passieren!)), er hat Sorgenfalten, presst seine Lippen zusammen und ist ein einsamer Mann geworden(Wenn man den Full-Time-Job US-Präsident gewählt hat, muss das Privatleben nunmal zurückstecken!Allzu viel Zeit für Nettigkeiten gibt es in dem Amt nicht!), und zwar nur, weil er die Lasten des Landes ganz allein auf seinen Schultern trägt( und das ganze wird klassisch ala Propaganda mit trauriger Musik und einem grauen Videoteil unterstrichen) ! IST DAS NICHT FAST ZUM HEULEN??? Jesus ist zurückgekehrt! Obama nimmt die Last seines Volkes auf sich und geht daran nach und nach zu Grunde. Da kann ja gar nicht anders, als seine Versprechungen für das Volk „nach hinten zu verschieben“ und stattdessen erst mal Guantanamo weiter zu betreiben, die Drohnenpolitik noch agressiver zu gestalten, sich in Konflike einzumischen und sich als Weltpolizei aufzuspielen, die einen gar nix angehen, Russland weiter zu provozieren und die Weltbevölkerung nach und nach auszuquetschen, nur um seine Herren, die größten Schwerverbrecher der Welt, noch ein Stück reicher und mächtiger zu machen und nach und nach die ganze Welt zu beherrschen: Die einen Länder bomben wir in die Steinzeit zurück, andere entvölkern wir entweder über „humanitäre“ militärische Hilfsaktionen oder über den Mythos des American Dream, wieder andere machen wir zu Vasallenstaaten bzw. Kolonien und die letzen Verbleibenden spielen wir gegeneinander aus…so einfach kann Weltherrschaft sein!
        Wobei man dazu sagen muss,dass es nicht ganz Obamas Schuld ist, sondern die seiner „Herren“( http://www.youtube.com/watch?v=gbluFfZp-nE ) und er dazu gezwungen wird, Befehle auszuführen, wie alle anderen Regierenden der Welt auch, bis auf die, die selbstbewusst genug sind und sich von niemanden was sagen lassen sondern denen es mehr Spaß macht, Diktator zu sein und das eigene „Volk“´(Der Begriff Volk wird heutzutage völlig falsch aufgefasst!) nach Belieben zu unterdrücken. Da wählen wir alle doch lieber den Weg der Unterwerfung und sind auf „der sicheren Seite“ als uns von ihnen zubomben zu lassen.
        Man hat also zwischen 2 Wegen zu wählen: Entweder man hat Wohlstand, Reichtum und Luxus, hat aber keine Rechte bis auf produzieren und verbrauchen.
        Oder wir sind arm, gehen wirtschaftlich zu Grunde, es besteht die Gefahr auf Beschuss durch die Amis, aber wir sind unser eigner Herr und bestimmen selbst über unsere Gesetze und unseren Weg.
        Ich denke die meisten ( Mainstream- und Massenmedienverseuchten) Menschen würden lieber ersteren Weg wählen und wählen ihn auch indem sie in die USA oder Vasallenstaaten gehen und sich so verhalten, wie die meisten anderen auch.
        Um zum ursprünglichen Video zurückzukehren:
        Zum Punkt Fracking wird nur genannt, dass es vermehrt stattfindet um die Wirtschaft anzukurbeln und die Autos mit heimischen Sprit fahren zu lassen. Kein Wort zu den Schäden für Pflanzen, Menschen, Tiere, Boden und Luft.
        ,,Er ließ sein Volk von der NSA bespitzeln“- Er lässt immernoch die ganze Welt ausspionieren!
        ,,Er hat den IS unterschätzt“ – Er hat mit Absicht nichts gegen sie gemacht, um sie erst mal zur Gefahr für Welt werden zu lassen um dann rettend großem Aufwand einzuspringen und sich als Weltretter groß tun zu können.
        Für eine Analyse des restlichen Videos hab ich grad keine Nerven…

      • Spitz passt auf! sagte:

        Ich kannte den Film schon. Ich finde, es gibt wesentlich schlimmere Reportagen. Die Reporterin übt an manchen Stellen ernsthaft Kritik.
        Es gibt Reporter, die sind den USA so tief hinten reingekrochen, die wurden bis heute nicht mehr gesehen.

  133. Balco9999 sagte:

    Offensichtlich gehen den MM in ihrem Russland-Bashing so langsam die Argumente aus. Um nur auf Dinge der jüngsten Vergangenheit zurück zu greifen – z.B. das russische U-Boot vor Schweden, die „Krebserkrankung“ von Putin oder aber die „unsichtbaren“ kämpfenden Truppen in der Ukraine – dies alles hatte wohl nicht den Erfolg wie man sich das eigentlich vorgestellt und vor allem gewünscht hat. Deshalb macht man nun mal „ganz was neues“:

    „Sichtungen über Ostsee und Nordsee
    Nato: „Umfangreiche“ russischen Luftwaffen-Aktivitäten in Europa“

    http://www.focus.de/politik/ausland/nato-beobachtung-umfangreiche-russische-luftwaffen-aktivitaeten-in-europa_id_4236233.html

    Schon beim ersten „Überfliegen“ des Textes wird deutlich, wie „dünn“ das alles ist.
    Da ist die Rede von „umfangreiche“ russische Luftwaffenaktivitäten innerhalb des internationalen Luftraumes über Ostsee, Nordsee und Schwarzem Meer. Es ist die Rede von russischen Kampfjets und Langstreckenbombern, welche ihre Flugpläne nicht den zivilen Luftfahrtbehörden gemeldet hatten und diesen keinen Funkkontakt hielten! (Aha! Bin zwar kein Luftfahrt-Experte, aber kann mir nicht vorstellen , dass die Nato-Jets ihre Flugrouten „anmelden“ damit man diese schön auf „Flight-Track“ mitverfolgen kann!) Auf jeden Fall stelle dies eine Gefährdung der zivilen Luftfahrt dar, meint die Nato!
    Um nun das „russische Gefahrenpotenzial“ noch zu unterstreichen, lässt der Focus uns wissen, dass seit Jahresbeginn in mehr als 100 Fällen russische Flugzeuge abgefangen wurden, weil sie sich Nato-Luftraum genähert hatten! (Ich denke mal das bleibt nicht aus wenn man sich in internationalem Luftraum bewegt!)

    Auf jeden Fall wissen wir nun, der Russe steht nicht nur „vor der Tür“, er ist auch zu Lande, im Wasser und in der Luft! :)

    P.S.: Ich habe nicht verstanden, warum der Autor in seiner Überschrift – „Umfangreiche“ russischen Luftwaffen-Aktivitäten in Europa – das in Anführungszeichen gesetzt hat. Das entzieht sich irgendwie meinem intellektuellem Anspruch…

    • Da darf die ARD aber nicht fehlen. So viele Seiten für Aktuelles gibt’s im Videotext ja nicht, aber das ist dann doch eine wert. Derzeit auf Seite 117 lesen wir also:

      „NATO besorgt über russische Flüge

      Die russische Luftwaffe fliegt derzeit
      ungewöhnlich umfangreiche Manöver im
      Luftraum über Europa.

      Nach NATO-Angaben wurden heute und ges-
      tern über dem Schwarzen Meer, der Ost-
      und Nordsee sowie über dem Ostatlantik
      vier russische Fliegergruppen gesich-
      tet. Die russischen Maschinen seien un-
      angemeldet und damit ein Risiko für die
      zivile Luftfahrt gewesen.

      Als Reaktion stiegen unter anderem nor-
      wegische, deutsche und portugiesische
      Kampfflugzeuge auf.“

      Dramatisch, oder? Für den unbedarften Leser wirkt das wie eine bevorstehende Invasion. Nichts dazu, ob die Maschinen irgendeinen Luftraum verletzt haben. Nichts dazu, ob sie sich anmelden mussten. Erst recht nichts dazu, wie viele NATO-Flieger das jeden Tag machen. Und schon gar nichts, wie glaubwürdig „NATO-Angaben“ sind. Hauptsache man hat es erstmal gemeldet, denn es gibt ja sonst zur Zeit einfach so wenig, was man Russland ankreiden könnte. Wobei – da ist doch heute ein Raumtransporter in den USA explodiert. Könnte das nicht Sabotage durch Putin gewesen sein?

      • Max L. sagte:

        Auch in der „heute“-Sendung im ZDF um 8 Uhr – sogar als Aufmacher. Der Begriff „internationaler Luftraum“ ist dabei nicht gefallen – suggeriert wird somit, es sei irgendetwas Falsches daran.

        Ah, jetzt auch im „MoMa“ (ab ca. 08:05 Uhr) – „ein Versehen oder doch Absicht“? „Lässt Putin die Muskeln spielen“?

        Und plötzlich: „Die NATO hat eingeräumt (eingeräumt…), es sei gar kein Luftraum verletzt worden“. „Wir fragen Udo van Kampen“…. Der labert Blödsinn von „Eiszeit“ etc. und sagt dann plötzlich, irgendeine Bedrohung habe nicht bestanden…

        Das ZDF macht sich komplett lächerlich.

    • Marionetta Slomka sagte:

      Hilfe, die Russen kommen!
      Vielleicht ist das die russische Antwort hierauf:

      http://www.welt.de/politik/ausland/article133706532/Polen-kuendigt-Truppen-Verlegung-nach-Osten-an.html

      • Naja mal ehrlich. Erinnern wir uns an die Krim. Da kann ich nur sagen: besser ne Invasion der Russen als ne Befreiung durch die USA. Die Chancen zu überleben sind einfach grösser.

        Ich geh mal in den Keller russische Fahnen nähen… also, falls der Russe sich verläuft und versehentlich dann doch noch kommt.

        • Balco9999 sagte:

          Petra, trink lieber ’nen russischen Wodka, soll – in Maßen genossen, heilsame Wirkung haben! :)

    • Balco9999 sagte:

      Das ist schon irre, das ganze Propaganda-Pack pusht sich mit dieser Meldung. Und jedes mal ist es einen Ticken schärfer, mal mit ’nem furchteinflössenden Bild eines Kampfjet-Verbundes mal mit mehr „Details“ zu der bevorstehenden Luftinvasion! Aber stets auch mit der Meldung in bewährter „Goebbelscher Manier“ – es ist gelungen, die russischen Eindringlinge „abzufangen“!!!!
      Ist einfach nur noch peinlich, oder?

    • Spitz passt auf! sagte:

      Lieber Focus, du Bild-Zeitung für Leute mit Abitur, kannst du mir auch sagen, wo meine Flasche Wodka ist? Du bist nur im Suff zu ertragen.

  134. ARD/WDR: Ina Ruck leugnet mal schnell bei Twitter die ukrainischen Nazis, Golineh Atai findets gut. http://blauerbote.com/2014/10/28/ina-ruck-golineh-atai-und-die-ukrainischen-faschisten/

    • Spitz passt auf! sagte:

      Golineh Aidar! – Warum darf Frau Atai nicht über ein Land berichten, von dem sie was weiß und dessen Sprache sie spricht? Warum hat man sie nach Russland und in die Ukraine geschickt?

  135. http://www.ev-akademie-rheinland.de/rueckblick-ukraine-2242.php

    „Selektive Wahrnehmung“ ist hier das Stichwort.
    Zwei leicht via Suchmaschine zu enttarnende Maidan-Aktivistinnen, eine „Politikwissenschaftlerin“ und eine „Menschenrechtsaktivistin“ schildern ihre Sicht der Lage, und diese Schilderungen fallen natürlich extrem einseitig aus. Ihre Sichtweise ist die von Einäugigen…auf dem rechten Auge blind.
    Das mag ja alles halbwegs legitim sein, aber man kann sich fragen, wieso eine „Evangelische Akademie“ sich dazu berufen fühlt, derartig einseitiges Gedankengut so zu verbreiten, daß der unbedarfte Leser meinen könnte, es handele sich um ernstzunehmende Einschätzungen von unvoreingenommen, neutralen Referentinnen.

  136. Propagandaschau-Leserinnen und -Leser wissen schon lange, dass man es beim zwangsfinanzierten öffentlich-rechtlichen Rundfunk nicht so eng nimmt mit der Distanz zu Nazis. Insbesondere das ZDF zeigt sich stets offen für das braune Spektrum der Politik. Beispielsweise zwingt uns, das ZDF das „History“ Programm aus dem Land der transatlantischen Strippenzieher zu finanzieren. Die Tatsache, dass das „History“ Programm drüben dem Publik mindestens 3 Mal pro Woche das Nazi-Deutschland präsentiert, scheint das ZDF nicht besonders zu stören. Wenn es aber um die Kleiderordnung im Nachrichten-Bordell geht, dann zeigt man sich sensibel. Ja, es gibt sogar eine Entschuldigung für ein Braunhemd während der Hartz-4-Opferbetreuung, die beim ZDF auch unter dem Namen Operation Frühlingserwachen läuft.

    http://www.stern.de/kultur/tv/morgenmagazin-zdf-entschuldigt-sich-fuer-braunes-hemd-von-jochen-breyer-2148788.html

    Dafür zahlen wir jedes Jahr 10 Milliarden Euro an Zwangsabgabe!

  137. Die Rolle der Medien wird hier anschaulich beleuchtet:

    http://www.wissensmanufaktur.net/verschwiegenes-verharmlostes-vertuschtes

  138. http://www.n-tv.de/politik/Regieren-die-Neuen-bald-die-Ukraine-article13857961.html

    Leider gibt es keine Kommentarfunktion, ansonsten hätte ich n-tv darauf hingewiesen, daß einige Fakten, die „Selbsthilfe-Partei“ betreffend, vergessen bzw. unterschlagen wurden.

    „Wie gefährlich es in der Ukraine zurzeit ist, sich politisch zu engagieren, musste Sadowy im Juli erleben. Damals wurde sein Wohnsitz mit Granatwerfern getroffen.“

    Wenn’s die Pro-Russkis gewesen wären, hätte man das natürlich genüßlich ausgebreitet. Es war aber die ukrainische Armee, die mit Granaten Sadowys Haus angegeriffen hat. Daher läßt man diese Infio mal lieber weg.

    Der faschistische Kriegsverbrecher und Anführer des sogenannten „Freiwilligen-Batallions“ Donbas, der sich „Semen“ Semenschenko nennt, wird in diesem Artikel (aus gutem Grund) nicht erwähnt, obwohl er auf Listenplatz 2 dieser Partei in die Rada einzieht.
    http://executor57.net/cgi-bin/forum/programm/topic-indent.cgi?Nummer=&ThreadNummer=564528
    (Vorsicht Ekelgefahr)

    Auch nicht erwähnt wird vorsichtshalber der Yegor Sobolev, Listenplatz 13.
    „Sobolev, der Anführer einer Grup­pierung der Maidan-​Bewegung, die Jazen­juk poli­tisch nah­esteht, wurde zum Vor­sitzen­der des „Lustration-​Komitees“ berufen, das Anhänger des abge­set­zten Präsi­den­ten Janukowytsch aus Behör­den und Ver­wal­tun­gen ent­fer­nen soll.

    Das Lustration-​Komitee soll eine neon­azis­tis­che Hex­en­jagd gegen alle Geg­ner des neuen Neonazi-​Regimes organ­isieren. Die Lustration-​Kampagne soll Anhänger der abge­set­zten Regierung aus dem öffentlichen Dienst, aus Regional– und Kom­mu­nalver­wal­tun­gen, aus dem Bil­dungswe­sen, aus der Forschung und aus anderen wichti­gen Bere­ichen ent­fer­nen. Mit dem Begriff „Lus­tra­tion“ (Reini­gung) wird die „Masse­nent­las­sung“ von Anhängern der früheren Regierung umschrieben. Die Lus­tra­tion hat auch eine ras­sis­tis­che Kom­po­nente. Sie wird sich ver­mut­lich vor­rangig gegen Kom­mu­nis­ten, Russen und Juden richten.“
    (Zitat „linkezeitung.de)
    „Porky“ Poroschenko müßte dann ja auch „lustriert“ werden, denn der war ja Wirtschaftsminister während der Präsidentschaft Janukowytschs.

    Ein „Rechtsstaat nach den Vostellungen der „Selbsthilfe-Partei“ sieht wohl ungefähr so aus:
    http://orientalreview.org/2014/03/28/the-12-new-crimes-of-new-ukraine/

  139. Spitz passt auf! sagte:

    Hier bei der PS sind viele Leute, die unseren Medienvertretern und Politikern genau erklären, warum sie Mist geschrieben oder geredet haben. Aber es ändert sich nichts, sie wiederholen immer den gleichen Scheiß.
    Vielleicht sollte man ganz anders Vorgehen. Wenn ein junger Hund einen Haufen ins Zimmer gemacht hat, dann erklärt man ihm nicht, warum dass falsch ist, sondern man nimmt eine zusammengerollte Zeitung und haut ihm damit sanft, aber bestimmt auf den Hintern. Man muss das sofort nach dem Malheur machen und nicht erst nach 10 Minuten, weil er sonst nicht versteht, wofür er bestraft wird.
    Wenn zum Beispiel Udo Lielischkies oder Golineh Atai wieder Mist fabriziert haben, dann müsste gleich jemand bereit stehen, der ihnen ihr zusammengerolltes Skript auf dem Kopf oder Arsch haut, je nachdem wo der Verstand ist.
    Junge Hunde lernen schnell, bei den entsprechenden Personen sollte man mehr Geduld haben.

    • Ja, nur ist dein „Lösungsansatz“ nicht aussichtsreicher und erfolgsversprechender. Aber die Ohnmacht teile ich: die Medien haben ein Monopol, sind gegenüber äußeren Einflüssen gut geschützt, mit anderen Mächtigen bestens vernetzt – die wissen, dass sie uns „Kritiker“ klein halten können und auch müssen. Es wird niemals ein Einlenken geben. Schon der kleinste Riss würde zur Auflösung führen.

    • Ich finde nicht, dass das alles so nutzlos ist. 3 Punkte, die mich einen Nutzen erkennen lassen.

      Zum einen scheinen die Medienvertreter aktuell in endloser Selbstbeweihräucherung zu schwelgen. Das bedeutet nichts anderes als: wir erzählen allen ganz laut wie gut wir sind, vielleicht übertönen wir die Kritik. Die Zunahme solcher „wir machen alles richtig“ Artikel werte ich als Indiz dafür, dass sich die Kritik herumspricht.

      Weiter: die zunehmende Dünnhäutigkeit: die Anstalt mit einer einstweiligen Verfügung bedacht, die Bürger als Idioten, Trolle, Trottel beschimpft, das Einschränken oder Abschaffen von Kommentarfunktionen und schlussendlich auch, dass man dazu übergeht Putin als totkrank zu bezeichnen weil einem gar nix mehr einfällt… auch das ein Indiz, irgendwas rauscht, aber es ist nicht der Blätterwald sondern das Blut in den Ohren der gleichgeschalteten Medien.

      Das dritte Indiz: der Erfolg des Buches von Ulfkotte. Ich mag das Buch nicht sonderlich. Aber die Tatsache, dass man versucht hat, es tot zu schweigen. Es nicht in die Buchhandlungen brachte (Geld regiert die Welt, jetzt verkauft es sich, da kennt auch die Linientreue des Buchhandels Grenzen) und es trotzdem zu einem Erfolg wird, zeigt doch, dass die Meinungshoheit der MSM bröckelt. Denn das Buch wurde ausschliesslich auf nicht ganz so bekannten Seiten bekannt gemacht. Und trotzdem kennen es inzwischen so viele.

      Hoffnungslos ist es nicht. Der Punkt ist: die Zermürbungstaktik der MSM fordert von jedem von uns Tribut. Nach dem 30. Zensurbalken hört man auf zu posten etc. Da muss man sich selbst eben wieder motivieren.

      Die Frage ist hier: wer hat den längeren Atem.

      Und wir haben einen Vorteil: unsere Kritik ist sachlich und meist leicht nachvollziehbar. Sie spricht sich herum.

      Wenn die MSM die Zeit nutzen wollen, bleibt ihnen nur die Hoffnung, dass wir ermüden.

      Wenn wir auf Zeit spielen, dann setzen wir damit auf weitere Verbreitung und schlussendlich auf Geldverlust bei den Medien. Denn mit jedem der ein Abo kündigt geht es für uns voran.

      • Marionetta Slomka sagte:

        Mal eine Frage, Petra: Hast Du es schon geschafft, Leute in Deinem Freundeskreis soweit mit der Propagandaschau zu infizieren. daß sie hier regelmäßig vorbeischauen?
        Ich habe aufgegeben, meinen besten Freunden Links zu den wirklich interessanten Artikeln auf dieser Seite zu schicken. Ich werde belächelt, obwohl ich allen von ihnen die Intelligenz zuspreche, zu verstehen was abgeht – wenn sie denn nur wollten!

        Ich denke oft, so muß es nach 33 auch gewesen sein. Da waren sicher auch Leute die nach ihren Möglichkeiten immer und immer wieder auf die Nazi-Propaganda und die Gefahr eines Krieges und der faschistischen Diktatur hinwiesen. Aber auch sie wurden vom Großteil der Bevölkerung belächelt als Spinner bezeichnet oder im schlimmeren Fall denunziert als Kommunisten.

        Und insofern stimme ich Voland45 zu, es wird sich wohl nichts ändern, solange es nicht wirklich substantiellen, physischen Wiederstand gibt. Das hat in ähnlicher Form schon Schiller gewußt: „Die Großen hören erst auf zu herrschen, wenn die Kleinen aufhören zu kriechen“.

        • @ Marionetta Slomka

          Zum Bezug 1933, ich hatte früher einen Lehrer der sagte: ich würde mich für den Rest meines Lebens mit dem 3. Reich beschäftigen, denn ich werde angetrieben von dem Bedürfnis verstehen zu müssen. Und nicht alles mit dem 3. Reich würde man verstehen. Er irrte. Inzwischen sind meine Fragen beantwortet. Wie konnte man den Mist glauben, wie konnte man sich so zum Hass drängen lassen… alles geklärt. Die Mechanismen heute sind die gleichen.

          Ich pflege nicht viele Freundschaften. Daher muss ich bedauerlicherweise sagen: mich hat meine Einstellung eine mir sehr liebe und teure Freundschaft gekostet. Die Freundin war sehr pro-amerikanisch und sie war lesbisch. Und sie war komplett indoktriniert. Sie ging sehr dogmatisch an die Sache ran. Die USA sind die Freunde und die Russen die Bösen. Die Russen mögen keine Homosexuelle, da sieht man es doch am besten „was das für welche sind“. Da nutzt auch Argumentation nix.

          Aber: ich habe mehr als ein Jahr gebraucht (denn die Antirussen-Propaganda begann ja schon lange vor der Ukraine-Geschichte) und dann hatte ich es geschafft: seit diesen Januar laufen meine Eltern (beide Mitte 60) mit Pro-Russland und Putin Shirts durch die Gegend.

          Und einmal im Monat besteht der Papa darauf, vom Kind auf einem Datenstick richtig viel Input zu kriegen. Und sie harren gierig darauf, dass endlich RT auf Deutsch rauskommt.

          Papa wiederum hat der Anti-Russland Propaganda im Kleingarten den Krieg angesagt.

          Also ich persönlich bin nicht unzufrieden mit dem Ergebnis meiner Bemühungen. Wenn jeder nur einen schafft, dann … man denke an das Schachbrett mit dem Reis.

    • Wurzelzwerg sagte:

      @ Spitz passt auf

      Du hast Vorstellungen. Du meinst also, ein Klaps auf den Hintern würde auch nur einen Deut an der bundesdeutschen Medienpolitik ändern? Hast du das noch nicht durchschaut, dass diese verlogene Berichterstattung eine Kampagne der USA
      im Krieg gegen Russland ist? Dass die Medien des bundesdeutschen Vasallenstaates sich da einreihen müssen, das vielleicht sogar freiwillig und mit großer Freude tun – sofern sie in Washington kein Stirnrunzeln provozieren wollen?

      Ich finde diesen Blog mit dem aufklärerischen Gestus nützlich, aber eine praktische Änderung der Medienpolitik durch noch so scharf zugespitzte Kritik sollte man nun wirklich nicht erwarten. Gut ist es doch schon, dass wir wissen, wir werden von den Medien nach Strich und Faden belogen – zum Wohle des US-amerikanischen Hungers nach Beherrschung der Welt. Und dazu, nämlich zur Aufklärung über die Machenschaften aus Übersee, trägt dieser Blog nach meiner Ansicht ausgezeichnet bei.

    • Spitz passt auf! sagte:

      Ich habe mir die Ergüsse unserer medialen Vertreter noch einmal angeschaut. Je länger ich darüber nachdenke, desto sicherer bin ich: Da hilft nur ein kräftiger Klaps. Aber der muss konsequent sein! Immer, wenn sie versuchen einen ins Wohnzimmer zu kacken: ZACK – einen über den Schädel.

    • Zensursula sagte:

      Und dann findet man sich mit den Radikalen Kräften, Schulter an Schulter, neben den „Altivisten“ des Maidan wieder.

      Nein Danke.
      (Seriöser) permanenter Druck von Außen muss geschehen.
      Durch Petitionen, Presseratschbeschwerden, Mails an die betreffenden Redaktionen, Mails an die betreffenden Journalisten (so durfte sich Frau Atai öffentlich auf Phoenix z.B. ausheulen).
      Den Leuten, die Scheiße bauen, permanent sagen, DASS Sie scheiße bauen.
      Evtl noch warum etc.

      Aber keinesfalls will ich nen Zustand wie in der Ukraine.
      Dass man Redaktionen von unliebsamen TV/ Radiostationen stürmt und die Menschen zum Rücktritt vllt noch zwingen wird.
      NEiN DANKE.

  140. Umfragen, Werte und deren Wert:

    Mal ne kleine allgemeine Propaganda Information.

    Russia Today meldet heute: die Umfragewerte des russischen Präsidenten seien laut einer Umfrage auf unter 50% gefallen. Da fragt man sich willkürlich, was passiert ist.

    Oder aber man fragt einfach mal, wer die Umfrage gemacht hat.

    In diesem Fall: das Levada Center, definiert als unabhängige russische NGO. Laut Wiki ein „gemeinnütziges und unabhängiges Meinungsforschungsinstitut in Russland.“

    Auf der Seite dieses Centers findet man nur spärliche Infos über Hintergrund, Finanzierungen, Partnerschaften. Sucht man, geht es wie bei der Schneckenpost. Auf Wiki findet man die Info: Das Levada Center wird auf der Liste der unabhängigen Analyse-Zentren Europas geführt. Also somit als „seriös“ geadelt.

    Diese Liste wird von einem „Freedom House“ publiziert. Und dieses Freedom House ist eine US amerikanische NGO. Diese wiederum steht durchaus in der Kritik, da sie lt. Financial Times auch Gelder von US Aussenministerium erhält (u.a. für „geheime Aktivitäten im Iran“).

    Eine abhängige NGO ist also Herr über eine Liste von „unabhängigen“ Meinungsforschungsinstituten.

    Weiter zur Finanzierung dieses „gemeinnützigen Instituts“. Die kam nämlich offensichtlich auch mal in Russland zur Sprache (wir erinnern uns an das Gesetz, nach dem jede NGO, die aus dem Ausland finanziert wird, den Status „ausländischer Agent“ erhält.)

    Da darf man dann lesen: „It was not aid from sponsors, but it was a financial reward for the sociological studies conducted by us,“ Grazhdankin said.

    Grob übersetzt: wir haben keine Hilfe von Sponsoren erhalten, das war eine finanzielle Aufwandsentschädigung für eine von uns durchgeführte Studie. Aha.

    http://rbth.co.uk/news/2013/05/30/russian_prominent_poll_center_levada_suspends_foreign_grants_reception_t_26542.html

    Ehrlich gesagt, spätestens hier reicht es mir mit dem organisatorischen Dickicht von Partnerschaften und Finanzierungen.
    Wie gesagt, die offizielle Seite gibt da auch nix her ausser: nationale und internationale Partner und nationale und internationale Medien, die das Material verwenden. (so beschrieben, keine Details).

    Ich weiss, ich wirke wie ein Korinthen-Kacker. Meine Einstellung verdanke ich der Geschichte des Allensbacher Instituts. Da fand man es ok Umfragewerte betreffend der Republikaner zu fälschen (sie wollten denen kein Forum geben) und dieses Institut gilt trotzdem noch als anerkannt und wird u.a. regelmässig von den öffentlich rechtlichen Medien als Quelle herangezogen.

    Wer unabhängig ist, sollte offen seine Partner und Geldquellen darlegen. Ansonsten hat man bei mir schon verloren. Sorry.

    Und wer sich einmal dazu hinreissen lässt, sich politisch instrumentalisieren zu lassen, der ist bei mir komplett untendurch.

    Und das Tragische: diese „Umfragen“ haben immer Einfluss. Daher: immer fragen, WER steht dahinter.

    • Wurzelzwerg sagte:

      @ Petra

      Und ria.ru schreibt heute, dass Putins Umfragewerte sich in Höhen bewegen, auf die andere Repräsentanten neidisch wären. Sie weisen auch darauf hin, dass Putin derzeit putzmunter ist und dass die Krebsgeschichte eine der üblichen Enten ist.
      Also keine Bange, noch kämpft Mütterchen Russland.

    • „Ich glaube nur der Statistik, die ich selbst gefälscht habe.“

      Klappt aber auch mit dem Wort „Umfrage“ oder „Voting“. Jede öffentliche Befragung ist doch Opfer von Weglassen oder selektiver Information.

    • Marionetta Slomka sagte:

      Das wundert mich jetzt, ehrlich gesagt, weil ich gerade heute aus diesem Artikel http://de.ria.ru/politics/20141029/269896639.html meinte herauszulesen, daß die Russen sich einen willens- und durchsetzungsstarken Präsidenten wie Putin wünschten.

  141. Auf solche Freunde kann man sich verlassen (oder: man ist verlassen):

    http://de.ria.ru/society/20141029/269897662.html

  142. Spottdrossel sagte:

    http://www.spiegel.de/politik/ausland/russland-medien-zitieren-angebliche-deutsche-experten-a-999692.html#js-article-comments-box-pager

    Und wieder mal Denunziation nach Bidders Art…. Ich kann zwar weniger zu den angeführten Personen sagen, aber bin überzeugt, dass Ken Jebsen kein Antisemit ist und dass sein Rauswurf beim RBB einen anderen Hintergrund hat.

    • Das ist eh immer ein sehr fragwürdiges Unterfangen, also der Versuch, Personen der Gegenseite zu diskreditieren. Was macht denn jemandem zum sogenannten Experten? Was qualifiziert jene, die hierzulande durch die Talkshows daddeln mehr, als jene, die nun z.B. Russland einspannt? Das ist ein Etikett, mit dem man um sich schmeißt, das Authorität verleihen soll und den Zuschauer und Leser zu willfährigen Gläubigern. „Wenn ARD oder ZDF sagen, dass hier ist Experte XY, dann wird das schon stimmen, und alles was dieser Experte sagt, wird Hand und Fuß haben!“

      So funktioniert es eben nicht. Wer sich auf die Person einschießt, und nicht auf die Argumente der Person, leistet vorab einen Offenbarungseid.

      Amüsant auch immer wieder: wenn die böse Propaganda der Gegenseite verdammt wird, man selbst aber in all den Monaten und Jahren nicht ein einziges mal auch nur einen Funken von Selbstkritik geäußert hat. Da stelle ich mir immer die Frage: glauben diese Leute, die solche Artikel und Beiträge produzieren, wirklich, dass ausschließlich die Gegenseite Propaganda betreibt, und man selbst nicht? Also so gar keine Selbstreflexion?

      Oder sind sie hierzu durchaus fähig, dürfen diese Selbstkritik aber nicht äußern, da sie gewissermaßen Inhalte produzieren, während ihnen bildlich gesprochen permanent der Pistolenlauf an der Schläfe sitzt.

      Unabhängige Medien, vor allem finanziell, ohne Herdenzwang, das würde man sich wünschen. Krautreporter ist ein Ansatz, aber ich bin skeptisch, nachdem ich gesehen habe, welche Journalisten dort alles involviert sind. Das sieht nach einem einträglichen Nebenverdienst aus, nicht nach einer Kehrtwende zurück zu journalistischen Tugenden.

    • Um Himmels Willen, wie verlogen ist denn dieser Artikel schon wieder. Ich fasse es nicht. Es geht immer noch ein Stück schlimmer. Und die Kommentatoren werden immer einseitiger.

      „Christoph Hörstel, ein Mann, der rechtsextreme Thesen verbreitet“ – wie bitte? Wann und wo? Beleg? Hörstel stänkert aber sehr gerne gegen den Spiegel – das wird’s wohl eher sein.

      „Dass Jebsen den Job wegen antisemitischer Äußerung verlor, erwähnte Russia Today nicht.“ – Warum auch? Es stimmt ja so nicht. Antisemitische Äußerungen wurden ja auch ihm nicht nachgewiesen und sind nicht nachzuweisen. Er wurde von Broder & Co so lange gemobbt, bis der RBB den Schwanz einzog.

      Die anderen Beispiele sind ebenfalls lächerlich. Natürlich gibt es auch in russischen Medien Falschmeldungen. Wäre dem nicht so, dürfte man ja NUR noch sie konsumieren. Die Falschmeldungen von Spiegel & Co gehen inzwischen ins Unzählbare. Oder Leute, die auf Bildern von MH17 etwas erkannt haben wollen – der Spiegel wollte schon die Schuld Russlands erkannt haben, als es noch gar keine Bilder gab!

      Geheuchelt, verlogen – was für ein Dreck!

      • Spiegel Online ist eben mittlerweile ein ziemlich übles Schmierenblatt, unfähig zur Selbstreflexion, unwillig zum ideologiefreien neutralen Journalismus.

        Der einst gute Ruf ist verspielt, und auf lange Zeit hin nicht mehr herzustellen. Allerdings hat man das ohnehin nicht vor. Nur werden sie noch feststellen müssen, dass sie von dem einstigen Ruf, der erworbenen Reichweite innerhalb der Bevölkerung, nicht ewig werden zehren können. Woche um Woche verlieren sie, büßen sie ein. Ihr Kurs muss unweigerlich in den eigenen Niedergang führen.

        • Christoph Hörstel will sich übrigens wehren:
          http://christoph-hörstel.de/?p=396

          Ich halte übrigens gar nichts von seinen Parteigründungen (erst „Neue Mitte“, jetzt „Deutsche Mitte“). Damit bewirkt man in diesem System nichts. Aber rechtsextrem? Man muss ja nur das Programm dort lesen, das eher harmlos daher kommt, aber ganz gewiss nicht rechtsextrem (eigentlich eher links von der Mitte). Lächerlich, einfach nur lächerlich, was der Spiegel da wieder (v)erbrochen hat.

    • MrChronos sagte:

      Was wieder einmal beweist, wenn man nur mit genug Schmutz wirft, bleibt schon was hängen.

      Die youtube-videos von Ken Jebsen fand ich ich sehr gut, nur als dann jedes mal wenn irgendwo KenFM erwähnt wurde, sofort gesagt wurde, Ken Jebsen hätte Antisemitische Äußerungen gemacht und würde den Holocaust leugnen, habe ich innerlich etwas Abstand genommen von seiner Person.

      Auf diesen Artikel hin hab ich dann letztlich doch kurz recherchiert (2 Minuten) um festzustellen, dass der Vorwurf der Holocaust-Leugnung völlig an den Haaren herbei gezogen ist und man einfach einen Satz aus einer Mail aus dem Zusammenhang gerissen hat und völlig anders interpretiert hatte, wie er im Zusammenhang zu deuten war.

      Unliebsame Zeitgenossen kann man auf diese Weise leicht diskreditieren, wie viele forschen schon nach den Tatsachen?
      Ich habe das ja selbst erst jetzt nach gewisser Zeit getan.

      Es passt in das Gesamtbild, dass Journalisten, welche sich nicht anpassen wollen diskreditiert und aus den MSM entfernt werden.

      Wie viele Journalisten sind wohl einzig auf Linie, weil sie um den Broterwerb fürchten?
      Und einige nehmen dieses vorgeschriebene Gedankengut auch sicherlich als Wahrheit an, um sich selbst nicht vorwerfen zu müssen die eigene Überzeugung verraten zu haben. Sozusagen Stockholm-Syndrom für Journalisten.

    • Nebelhorn sagte:

      Zu diesem Artikel passt jener abgeschmackte Spruch wirklich bestens:

      „Die schärfsten Kritiker der Elche sind meist selber welche.“

      Bidder weiß genau wie so was geht, weil er und seine Truppe genau das praktizieren, was sie hier inkrimieren.

      Also eine berufene, professionelle Analyse von einem praktizierenden Experten dieses Metiers.
      Oder: Propagandaschleuder West seziert Propagandaschleuder Ost und klagt Gebrauch der selben Methoden an. Hat denn der Spiegel bereits Copyrightanspruch auf propagandistischen Pseudoexpertengebrauch erhoben?

    • anonymuus sagte:

      Hier ein gutes Gespräch, in dem die beiden, Ken Jebsen und Christoph Hörstel aufeinander treffen. Kann sich ja dann jeder seine eigene Meinung bilden.

  143. anonymuus sagte:

    Wer die Welt destabilisiert
    Von Evelyn Hecht-Galinski

    http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=20921

    Win in a Complex World
    Von Wolfgang Effenberger

    http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=20915

    Die Eroberung Europas durch die USA
    Von Wolfgang Bittner

    http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=20928

    Deutsche Außenpolitik mit den USA gegen Syrien
    Von Luz María De Stefano Zuloaga de Lenkait

    http://www.nrhz.de/flyer/

    Flugverbotszone über Syrien

    http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/58979

    Der tiefe Staat und die Voreingenommenheit der offiziellen Geschichtsschreibung
    Von Peter Dale Scott

    https://www.radio-utopie.de/2014/10/28/der-tiefe-staat-und-die-voreingenommenheit-der-offiziellen-geschichtsschreibung/

    Wie Israel Gaza in ein Hochsicherheitsgefängnis verwandelt

    http://antikrieg.com/aktuell/2014_10_28_wieisrael.htm

    (Audio)_ Interview mit Willy Wimmer

    http://german.irib.ir/analysen/interviews/item/269435-interview-mit-willy-wimmer

    Uranmunition schädigt Umwelt und Gesundheit
    Deutschland verweigert Zustimmung zu UN-Resolution über Uranmunition

    http://www.ippnw.de/startseite/artikel/07247abb20107a33596612c367deaa11/deutschland-verweigert-zustimmung-zu.html

    Scharfe Kritik an EKD-Stellungnahme “UN-Mandat für Einsatz gegen IS-Terror”_

    http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/008809.html

    • steinwolke sagte:

      Bekommen wir jetzt hier eine allgemeine Presseschau oder was soll das?

    • Spitz passt auf! sagte:

      Link-Spamming: Alle 5 Minuten legst du viele neue Links ab. Du solltest lieber eine externe gegliederte Linksammlung anlegen und darauf verweisen.
      Sollen wir alles lesen, was du gut findest, ohne zu wissen was davon gut sein soll?
      Eine Begründung für den Link wäre sehr hilfreich.

      • anonymuus sagte:

        Die Propaganda der Nato-Medien aufzuzeigen und zu entlarven ist sehr bedeutend und wichtig.
        Doch nützt es wenig, wenn man mangels Kenntnissen über Alternativen auf den Konsum dieser Schmutzmedien weiterhin angewiesen ist. Ich halte es für mindestens genauso wichtig sich in einem weiteren Schritt von diesen Lügenmedien abzuwenden, und dabei auch noch einen Gewinn an Informationsgehalt zu erfahren. Kurz: nicht nur GEGEN etwas sein, sondern auch aufzeigen wie es BESSER geht. Meine „Presseschau“ dient diesem Zweck. Ich vermute, es hat nicht jeder die Zeit, um all diese Seiten und Blogs täglich zu durchforsten, bei dem einen oder anderen dürfte aber durchaus eine Nachfrage an den dort publizierten Artikeln/Infos bestehen. Die bekommen dann hier eine kleine Zusammenfassung dessen, was ich nach meiner täglichen Morgenlektüre als wichtig erachte, und darüber hinaus eine große Linksammlung zu lesenswerten, alternativen Web-Seiten und Blogs, auf denen sie sich (unabhängig von meinen Vorlieben) jederzeit selber auch zu anderen Themen informieren können.
        Wer es hingegen als störend empfindent, dem dürfte es wohl nicht schwer fallen, einfach darüber hinwegzuscrollen.

        Sollte hier aber natürlich einhellig die Meinung herrschen, daß man darauf künftig verzichten möchte, habe ich überhaupt kein Problem damit es zu unterlassen. Bitte diesbezüglich um weiteres Feedback.

        • steinwolke sagte:

          Sehe gerade, Deine AAntwort und ich muß sagen, daß ich Deine Intention falsch einschätzte. Entschuldige bitte meinen Fehler!

          Du hast Recht, wenn Du sagst, daß Alternativen aufgezeigt werden sollten. Doch zweifle ich daran, daß unter den Meldungen von Propaganda dafür der richtige Platz ist. Wie Du an meinem Kommentar siehst, kann man sowas ganz schnell mißverstehen. :(

        • Sorry… aber den Kampf gegen die Propaganda kann man nur mit den Waffen der Propagandisten führen. Die von Ihnen genannten Quellen nutzen in einer Argumentation gar nichts.

          Sinnvoll ist es immer den Gegner mit dem eigenen Schwert nieder zu strecken. Beispiel:

          „Die Welt“ stellt das schlechte Wahlergebnis der Kommunisten in der Ukraine als Zeichen des Abschieds von der kommunistischen Vergangenheit dar. Kein Wort über Verbot oder den Druck, der auf die Partei ausgeübt wurde.

          Jetzt könnten Sie sicher dazu etwas finden, auf Seiten, die Sie hier verlinken. Das nutzt argumentativ zum Überzeugen aber gar nichts. Viel wirksamer ist es, wenn man dazu den entsprechenden Artikel der FAZ verlinkt. Denn die FAZ, das sind die Guten.

          Das Denken setzt dann ein, wenn die Artikel heute, denen von gestern widersprechen. Und zwar die Artikel derer, die alle auf der gleichen Seite stehen.

          Und das Denken ist es, das hier angeregt werden soll. Immer mehr Menschen sollen Propaganda erkennen lernen. Die Mechanismen etc.

          Und das kann man nicht auslösen, wenn man „nicht anerkannte“ Quellen nennt. Auch wenn diese im Recht sein sollten.

        • Wurzelzwerg sagte:

          @ anonymuus

          Also ich finde es gut, dass du die Gegenmeinungen einstellst, ich habe dadurch ein paar interessante Blogs kennengelernt, die mir neu waren. Aber die Idee, gegensätzliche Meinungen gegenüberzustellen, hat natürlich was für sich. Ich bedanke mich auch für die Waldai-Rede Putins auf deutsch, auf deutsch habe ich sie sonst nirgends gefunden. Mann, der Mann ist gut.

        • Nebelhorn sagte:

          Schön und gut.

          Trotzdem sprengt es wegen Häufigkeit, Menge und jeweiligem Umfang den Rahmen dieses Threads. Ich empfinde es in diesem Ausmass daher als störend.

          Vielleicht könntest du es entweder reduzieren oder es tatsächlich an anderer Stelle unterbringen und darauf nur verweisen?

          Nur meine einzelne Meinung. Wenn die Mehrheit hier das so okay findet, ertrage ich es in Zukunft klaglos.

        • Mir gefällt die Linksammlung. Propagandameldung ist sie natürlich tatsächlich keine. Wäre schön, wenns hier eine Info-Sammelecke o. ä. gäbe.

      • steinwolke sagte:

        Scheint sich um einen kleinen Frustrierten zu handeln, der es einfach nicht ertragen kann, wenn Lügen und Propaganda aufgedeckt werden. Ein Leut eben, für den von seinem Weltbild abweichende Meinungen unerträglich sind. Und so versucht er mit schnödem Flooding statt mit Argumenten gegen andere vorzugehen…

  144. anonymuus sagte:

  145. anonymuus sagte:

  146. Spitz passt auf! sagte:

    Auf Arte gab die 6-teilige Doku „Der Kapitalismus“. Ich hätte nicht gedacht, dass man so ein Thema so interessant gestalten kann. Echt beeindruckend.
    Diese Doku sollte man schon den Schülern zeigen. Aber das wird mit Sicherheit nicht geschehen. Zumindest nicht unter den bestehenden Machtverhältnissen.
    http://www.arte.tv/guide/de/044979-001/der-kapitalismus-1-6

  147. Max L. sagte:

    Hier zur Abwechslung mal wieder Propaganda von der Bundeswehr. Zum ersten Spot fällt mir nichts mehr ein, dazu fehlt mir heute Abend die Kraft.Gerneche in Friedneszeiten zu verstärken kann und darf nicht Aufgabe des Militärs sein darf jemand anders diesen zynischen Spot kommentieren.

    Spot 2 ist halbwegs neutral. Ich will noch etwas auf den dritten eingehen. Hier wird nämlich etwas suggeriert, was grundfalsch ist. In Friedenszeiten Deiche zu verstärken sollte nicht Aufgabe des Militärs sein. Wenn man dieses dafür missbrauchen muss, zeigt das Defizite beim Katastrophenschutz auf. Die Bundeswehr ist angeblich eine Verteidigungsarmee. Wenn das Wetter auch schon als Angreifer gilt, ist irgendetwas faul. Wobei ich nichts dagegen habe, dass die BW hilft, wenn sie denn schonmal da ist und nichts anderes zu tun hat. Aber so zu tun, als sei der Deichschutz eine der primären Aufgaben und als wäre es Normalität, so den Menschen zu helfen, ganz ohne Waffen, aber mit Schaufeln und Schubkarren, ist eine grandiose Heuchelei. Mal ganz abgesehen davon, dass wir seit Jahren darauf vorbereitet werden, dass BW-Einsätze im Inneren eine Normalität seien. Der Schritt zu Einsätzen bei Demos etc. ist dann nur noch ein ganz kleiner.
    http://www.bundeswehr.de/portal/a/bwde/!ut/p/c4/NYu7DsIwEAT_yBdLCBQ6rDR0iBTENMhJTuGEH9FxwQ0fj12wK00zu3CH0ug-tDihFJ2HAexExzGrMc-o3Es29B7fKiMJMj7kiQEj3OqxDKYUUSoFo1Dhwk4SqzWx-Go25mIUzWAb3Rl9aP7R3_ZiTT_s2n13NldYQzj9ALL0Hq8!/

    Warum ein Link einen halben Kilometer lang sein muss, wäre auch noch zu klären…

    • Merci. Über diesen, nämlich den ersten Spot reg ich mich schon seit Tagen auf. Im heimeligen Wald radelt einer und erzählt im Plauderton von Beschuss. Und dann erklärt er, dass er immer in Gedanken bei den Kameraden im Einsatz ist.

      Das ist manipulativ bis in die Haarspitzen. Denn so wird dem Bürger vermittelt: findet euch damit ab, die Zeiten der Verteidigungsarmee sind vorbei. Wir werden beschossen, rechnet ab sofort auch mit heimkehrenden Särgen.

      Als sei der Wandel der Bundeswehr eine natürliche Entwicklung oder ein Prozess, der nicht aufzuhalten sei.

      Aber zu der Gestalt, die sich da die Marketingleute ausgesucht haben: der Mann hat Blicke drauf wie ne Mischung aus Rinderwahn und bekifft. Was wollen die nur damit ausdrücken? Oder war das der subtile Protest eines pazifistischen Mitarbeiters? Nach dem Motto: wenn ich die Sülze schon machen muss, dann such ich mir einen, der den Leuten Angst macht, weil er aussieht wie ein Psychopath.

    • Spitz passt auf! sagte:

      Die Bundeswehr ist für seine lustigen Werbespots berühmt. Humor ist ein Kennzeichen der BW. Kabarettisten spotteten im Kalten Krieg: „Die Bundeswehr ist eine Trachtengruppe, die den Feind so lange unterhalten soll, bis eine richtige Armee kommt.“ Leider verteidigen diese Spaßmacher heute Deutschland am Hindukusch.

  148. namenlos sagte:

    Gehypte Islamfeindlichkeit derzeit, am Beispiel für einseitige Berichterstattung und Kommentare zu Dieter Nuhr.

    http://www.huffingtonpost.de/2014/10/27/nuhr-islam_n_6052588.html?utm_hp_ref=politik

    Zitat Artikel:
    „In einem demokratischen Land muss es jeder Gläubige aushalten können, wenn über seine Religion Witze gemacht werden.“

    Meine Antwort:
    Grundsätzlich, ja.

    Allerdings erfordert es der „demokratische“ Anstand, auf einem am Boden Liegenden nicht weiter einzutreten. In meiner Wahrnehmung habe ich, unter anderem auch in deutschen Massenmedien, eine extrem islamfeindliche Gesinnung zu beklagen – nicht erst seit Gestern. Dazu gibt es Studien. Überspitzt formuliert: Der Moslem von Heute wird zum Juden von Gestern. Sollte man sich als Komiker in solchen Zeiten der Masse wirklich derart anbiedern? Komiker bedienen die Mitte für Applaus, Kaberettisten spucken Ihr ins Gesicht.

    Die politisch, wirtschaftlich, medial, folglich gesellschaftlich so geschaffene, synthetische Spaltung der Menschen ist ablehnenswert. Die vierte Gewalt hat Verantwortung und sollte sich in erster Linie an Ethik orientieren und nicht am Profit. Wir haben Religions- und Meinungsfreiheit und die meisten Muslime hier bekommen das mit unseren Gesetzen in Einklang; der Kläger natürlich auch, sonst würde er nicht vom Recht der Klage/Anzeige (gegen Nuhr) Gebrauch machen. Rechtlich gesehen, sehe ich da wenig Erfolgschancen. Aber Moral ist auch nicht Ethik.

    Wenn ich jemanden rund um die Uhr einseitig abwertend kritisiere (Islam, Christentum, Putin, China, Amerika, Dicke, Dünne, Intelligente, Dumme, Schwarze, Weiße, Männer, Frauen, Junge, Alte), was meiner Auffassung nach Mobbing entspricht, dann muss ich damit rechnen, dass diese Person(en)/Personenkreise sich irgendwann in Ihre eigene Welt zurück ziehen und besten Falls autoaggressiv, oder schlimmsten Falls fremdaggresiv reagieren. Das sind meiner Auffassung nach die Ursachen für Amokläufe – auch in Schulen.

    Es gibt mittlerweile interessante Studien vom Verhältniss zwischen Attribut bezogener Menschenfeindlichkeit und Intelligenz/Bildung. Ausnahmen, wie Medien, Politik, Wirtschaft bestätigen die Regel ;).

    Nuhrs Programm finde ich im Großen und Ganzen sehr unterhaltsam und amüsant.
    Fände es schön, wenn er etwas mehr riskierte, was einem gesellschaftlichem Miteinander zuträglicher wäre.

    Wenn ich so beobachte, wie die Artikel und Kommentarfilter in den MM dieses Thema missbrauchen, um gegen den Islam zu hetzen – Stichwort: Feindbildgenerierung -, wird mir ganz anders. Nuhr ist jetzt gezwungen sich von diesen Leuten, sprich antimuslimischen Trittbrett-Chaoten zu distanzieren. Bin gespannt, ob er es tut. Bisher scheint es nicht so. Schade, schade.

    Anderes Thema zur Info. Wurd das schon verlinkt?

    Georg Schramm über den Krieg Reich gegen Arm | Juni 2014

  149. das hier ist nur noch widerlich !!!

    ich verstehe nicht wie solche leute – also die sowas tun – irgendwie wieder resozialisiert werden können oder sollen? was machen die, wenn sie wieder zurück aus der sog. Antiterroroperation sind? Gehen die einfach unter die Leute, zur Arbeit? Ekelhaft!

    P.S.: Für die, die des Russischen nicht mächtig sind: Es wird ein offenbar geistig behinderter Mensch nachdem er erwischt wurde, wie er auf einem BTR (Panzerwagen) den Spruch „Ehre den Helden der DNR“ drauf gekritzelt hat, aufs Übelste erniedrigt.

    P.S.S.: Woher haben die so schnell ein Dildo zur Hand?!

    • Nuhr nehme ich (politisch) nicht mehr ernst, seit er sich wiederholt auf eher dümmliche Weise über „Verschwörungstheoretiker“ lustig gemacht hat. Aber hört selbst:

      Das war 2011, vor Snowden, vor der Ukraine, aber für Leute, die halbwegs informiert waren, natürlich auch damals schon Stuss hoch zwei. Vielleicht sieht Nuhr heute ja manches anders, aber ehrlich gesagt, ich kann es mir nicht vorstellen.Der Mann hat einfach keine Ahnung. Oder will keine haben. Oder verdrängt sie erfolgreich, weil er meint, damit eine „Kabarett“-Nische (bewusst in Anführung) gefunden zu haben.

      • Spitz passt auf! sagte:

        Dieter Nuhr ist Angela Merkels Lieblingskomiker. Er ist KEIN Kabarettist.

      • namenlos sagte:

        Bin ganz Deiner Meinung. Leider hat(te?) er sogar in seinem Programm ganz dreist den ein oder anderen Gag von Pispers sogar in seiner Wortwahl 1/1 übernommen. Und Nuhr hat ’nen lyrischen (o.Ä, bitte um Korrrektur) Preis gewonnen? Der Mann hat dermaßen abgebaut in seinen letzten Auftritten und übelst gelallt (als bekennender Gamma-Alkoholiker erkenne ich die Anzeichen) und andere charakteristische Ausfallerscheinungen während seiner Auftritte gehabt, die er nur noch schwer kaschieren konnte, dass ich mich frage: Warum hilft ihm niemand? Warum spricht ihn niemand darauf an? Warum wird das nicht thematisiert? Aber anstatt vorbildliches/bekennendes Beispiel für Alkoholiker zu sein, hetzt er, dem Suff-Stammtisch gemäß, gegen Religionen -.-.

  150. anonymuus sagte:

    Das Treffen mit Putin in Valdai (Reden + Diskussion, 3 std.) :

    Putin at Valdai – World Order: New Rules or a Game without Rules (FULL VIDEO)_

  151. was soll denn nun diese meldung -???-

    Das Gerücht hält sich hartnäckig: Hat Russlands Präsident Wladimir Putin Krebs?

    bei http://www.focus.de/politik/videos/bauchspeicheldruese-erkrankt-medienbericht-wladimir-putin-hat-krebs_id_4231305.html

    …und wie ich jetzt gemerkt habe, haben sich, laut google, noch viele weitere medien des themas angenommen….

    ist da denn wirklich was dran, oder will man ihm hier wieder mal den „schwächling“ anhängen?

    • anonymuus sagte:

      Naturgesetz

      Wenn sie irgendetwas behaupten und ihre Behaptungen nicht mit Beweisen unterlegen, ist es fast immer gelogen (s. 9/11, Irakkrieg, Tod von Osma bin Laden, Chemiewaffeneinsatz durch Assad, MH-17, unsichtbare russische Invasion, Halluzinationen über unsichtaber U-boote vor Schweden oder angebliche Luftraumverletzungen durch unsichtbare Kampfjets usw usw.)

    • Na ist doch super… das Gerücht hält sich hartnäckig…. na die halten es ja auch am Leben… genauso wie sich das Gerücht hartnäckig hielt, dass er heimlich geheiratet hätte… erst in einem Kloster, dann ein Jahr später in Sotschi… aber wenigstens haben sie ihm nicht Vielweiberei unterstellt. Er hat schon 2 Mal die gleiche geheiratet^^

    • Jetzt bin ich doch ein bisschen Baff.

      Der Fokus… ich meine, der Fokus schliesst seinen Artikel über die Spekulationen bezüglich der präsidialen Gesundheit mit einem Satz ab, der … gut ist:

      „Man kann das als Sensationshascherei einzelner Journalisten betrachten, aber natürlich auch als Teil des aktuellen Informationskriegs“, sagt Russland-Experte Mangott.

      http://www.focus.de/politik/ausland/wie-geht-es-putin-wirklich-krebsgeruechte-aus-westlicher-feder_id_4232657.html

      Übrigens find ich das schon spannend, dass auch über „Wirbelsäulenkrebs“ spekuliert wurde. Wenn man die eigenen Hetzkampagnen besser überblicken würde, dann wüsste man, das war kein Krebs.

      Er hatte sich wohl bei seinem kleinen Abenteuer „der, der mit den Kranichen fliegt“ wohl verletzt. Hatte wohl diverse Behandlungen, konnte nicht richtig sitzen (wir erinnern uns an Obamas: er sitzt da wie ein gelangweiltes Schulkind), daher nahm er eine Zeit lang eine gammelig anmutende Haltung an (mein Arzt nennt das bei mir Schonhaltung). Auch von einem Stützkorsett war in den Medien die Rede.

      Aber inzwischen schiesst man aus der Stalinorgel, da kann man sich natürlich nicht an jede Kugel erinnern.

    • Der Pressesekretär des Präsidenten Russlands, Dmitri Peskow, hat die Berichte einiger westlicher Medien dementiert, wonach Wladimir Putin schwer erkrankt sei.
      „Alles ist normal, sie warten vergebens“, sagte Peskow am Mittwoch in seiner Stellungnahme zu den Publikationen.
      Die „New York Post“ hatte einen Beitrag veröffentlicht, laut der Putin an Bauchspeicheldrüsen-Krebs leidet. Die Zeitung veröffentlichte diese Nachricht unter Berufung auf eine anonyme Quelle.

      http://de.ria.ru/politics/20141029/269898207.html

  152. steinwolke sagte:

    Tagesschau… mal wieder!

    Im Bericht vom 28.10,2014 „Abstimmungen in Donezk und Lugansk – Moskau unterstützt Separatisten-Wahl“ (http://www.tagesschau.de/ausland/ukraine-wahl-143.html) feierte Tagesschau das Rekordergebnis von 70% bei den Parlamentswahlen vom 26.10. in der Ukraine. (http://www.imagebam.com/image/efb44f360711110)

    Trotz umgehender mehrfacher User-Hinweise auf die Diskrepanz dieser omminösen 70% zu den offiziellen Bekanntmachungen der zentralen Wahlkommission der Ukraine (52,48%) beharrte dieses öffentlich-rechtliche Propagandaformat auf diese Darstellung. Hinweise samt Verlinkung zur Webseite der offiziellen Wahlkommission der Ukraine wurden in typischer Tagesschau-Manier zensiert. Offenbar wurde der Druck dann doch zu groß, so daß Tagesschau sich gezwungen sah, nun die richtige Zahl zur Wahlbeteiligung zu veröffentlichen.

    Dumm gelaufen, wenn die Leser nicht mehr alles schlucken, wie es uns offizielle Kreise weismachen wollen.

    Für mich besteht keinerlei Zweifel daran, daß die (im Screenshot dokumentierte) Falschaussage vorsätzlich geschah. Besagter Artikel stammt von 15:25 Uhr, die erste Nachfrage eines Users ging nur 20 Minuten später ein. Meine Verweise samt Verlinkung auf die zentrale Wahlkommision der Ukraine von 16:10 Uhr, 16:16 Uhr, 16:21 Uhr wurden allesamt zensiert. Wenn das keine vorsätzliche Propaganda-Lüge ist, was dann?

    • Tja, wieder einmal ertappt. Und wieder einmal wird nur klammheimluich geändert. In einem halben Jahr kommt dann zu einer anderen Lüge – Auswahl gibt es reichlich – wieder eine fadenscheinige Entschuldigung, die dann wieder belegen soll, wie „transparent“ man doch sei. Und der ein oder andere Kommentator wird – gekauft oder hereingefallen – das sogar bestätigen. Fazit: Es hat sich nichts geändert. Gar nichts.

      • Ja, und wenn man zynisch ist, muss man sich fragen, ob die Kritik des Programmbeirats nicht auch bewusst lanciert worden ist. Als Ausweis der Funktionstüchtigkeit interner Kontrollmechanismen, eine demokratische und unabhängige Presse eben. Das wurde dann ein paar Tage lang etwas bemüht in manchen Medien thematisiert, und seitdem nichts mehr. Weiterhin wird gelogen, wird manipuliert, werden offensichtliche Fehlinformationen als Wahrheit verbreitet – doch scheint dieses Thema von den Mächtigen unserer Medien abgehakt worden zu sein. Es kann wohl kaum ein Zufall sein, dass seitdem nicht ein einziger Artikel mehr erschien.

        Und es ist immer dasselbe Muster. Ein Thema keimt nicht allmählich auf, ist kein Zug, auf den nach und nach alle aufspringen. Da sind von Anfang an alle Leitmedien immer direkt an Bord, und berichten im erschreckenden Einklang mit hoher Schlagzahl in nahezu austauschbaren Schlagzeilen über ein und dasselbe Thema. Und dann, von einen Tag auf den anderen, verschwindet Thema einfach. Kein Nachhall, kein Nachbeben, keine einzelnen Artikel oder Berichte, die hier und da noch nachgereicht werden. Es ist stets ein sauberer Schnitt, der nicht Zufall ist, sondern durch gezielte Absprache der verschiedenen Redaktionen untereinander erklärt werden kann.

      • Wurzelzwerg sagte:

        @ Max L.

        Nö. In einem halben Jahr sind es dann wieder 70 Prozent EU-Begeisterte, bis dahin hat die Welt nämlich vergessen, dass es ursprünglich nur 52 Prozent Wahlbeteiligung bei dieser „Schicksalswahl“ gab.

    • Das wundert mich, vielleicht rechnen sie brutto/netto mit und ohne Donbass? 53% für die Schicksalswahl des Jahrhunderts ist nicht berauschend aber auch nicht so wenig, dass man es fälschen müsste, oder? Aber das Politbüro der SED war ja mit den 98% auch nicht zufrieden und wollte 99%.

      Ein wenig holt die Propaganda heute Atem, in der Faz konnte erstaunlich dort wo möglich kommentiert werden. Aber das war nach dem Nato Gipfel ähnlich.

  153. Fränk Wolter Stonemeyer sagte:

    Noch einer der zahlrechen transatlantischer Rockefeller-Fürze, Konrad Schuller in der FAZ (Frankebergers Anal-amerikanische Zwerge) und der bekannte Wolfowitz-Boy, Richard Herzinger in der US-Welt, fordern das gleiche wie neulich ihr Chef, der Satan Soros: Die EU muss für die Scheiße die Soros und seine Banker-Mafia in der Ukraine angerichtet haben, aufkommen und richtig Geld zahlen und die EU muss die Ukraine so richtig aufrüsten und bewaffnen und gegen Russland den Krieg um die Ostukraine führen.

    Konrads Schuller, arbeitet sonst noch auch für die Rockefeller-Filliale – »Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik «(DGAP) und für die NGO »n-ost«, finanziert von Soros, der Heinrich-Böll-Stiftung und Co..

    http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/ukraine-panzer-stoppt-man-nicht-mit-warmen-decken-13232902.html

    http://www.welt.de/debatte/kommentare/article133716048/Wladimir-Putins-langer-Arm-in-der-Weltpolitik.html

  154. Fränk Wolter Stonemeyer sagte:

    »Die Disskussion« im phoenix, am Sonntag, sollte sich mit den massiven Vorwürfen der vielen Zuschauer und des ARD-Programmsbeirats wegen der Propaganda-Berichterstattung aus Ukraine befassen. In der Runde sassen:

    -Simon Weiß, Politikwissenschaftler von Uni Heidelberg, dem leichten Akzent nach, ein Russland-Deutscher würde ich sagen, bekannt für die Kritik am ÖR-Fernsehen.

    -Peter Strabetz, Mitlglied des ARD-Beirates, äusserte die Kritik des Programbeirates möglichst schonend, trotzdem taten Neef, Atai und Mikich so als seien sie,- die ARD-Propagandisten im Recht und der Beirat eine Gruppe böser Spinner und Putin-Agenten.

    -Sonia Seymour-Mikich, aus Großbritannien stammende Schülerin des »German Marschall Fund of the USA«, die neueste Domina des WDR, die Frau die nie lacht , mit dem Sexappeal eine Sardinenbüchse und dem riesengroßen Kotzfaktor. Verlogene Salonlinke des pseudo linken Monitor, in Wahrheit eine zuverlässige Propagandistin des neuen EUSA-Systems unter der Fürung von Fed. Die snobistische Domina haut gerne englische Ausdrücke einem um die Ohren.

    -Peter Frey, Chef der politischen Abteilung des Programms vom ZDF(oder wie das richtig heisst), Mitglied im deutschen think tank »Centrum für angewandte Politikforschung« (CAP), finanziert von Bertelsmann Stiftung. Ausserdem sitzt er im Beirat des »American Jewish Comitee«. (Quelle. wikipedia), plus im Forum der, das ist der politisch-koprrkte linksgrün. Peter Frey ehemaliger Priester-Anwärter, hat diese typische nett-harmlose aber verdorbene Aussttrahlung…wie die anderen verhinderten Priester, Peter Hinze oder die alte Intriganten-Hure, Heiner Geissler.

    -Christian Neef – der Korrespodent des US-DarmSpiegels, einer der widerlichsten, kältesten, berechenbarsten und verdorbensten Transatlantiker-Lügenbaronen. Er widersprach doch sich selbst. Zunächst sagte er; die Behauptung der Kritiker-: Donezk wurde von ukrainischen Streitkräften absichtlich beschossen um Zivilisten zu töten, stimme doch gar nicht, – es sei Moskaus Lüge und Propaganda, dann aber sagte–die ukrainische Kräfte haben vielleicht „im Kauf genommen“ dass ihre Geschosse auch Zivilisten treffen. Und, er sei in Donezk gewesen und könne nicht bestätigen von wo die ganzen Granaten in die Stadt kamen. Die Verteidiger von Donezk haben sich wohl selber beschossen
    Neef laberte von Dugin als Faschisten (für die linksgrüne Spiegel-Mafia) sind Pirincci und Xavier Naidoo ebenfalls Faschisten… und sagte kein Wort über die wahren Faschisten, Jazenjuk, Timoschenko und Co..die die aus ihrem Hass gegen Russland nie einen Hehl gemacht habn (Timoschenko würde Putin in den Kopf schiessen), Der Eierkopf Jazenjuk sprach von Untermenschen, dem dritten Weltkrieg, etc.. Faschismus ist nicht immer Faschismus, sondern Faschismus ist nur das was die linksgrüne Mafia sagt.

    -Golineh Atai – hübsches nettes Äusseres und die Stimme wie ein Vögelchen täuschen, denn aus dem Mund kommt nur Scheisse raus. Eine schlimme, perfide Lügnerin, Goebels-Schülerin erstes Grades und treue Transatlantikerin. Gebürtuge Iranerin, ich nehme an, sie kommt aus einer Familie der ehemaligen iranischen Elite der Schach-Anhänger und solche Iraner, die Schach-Fans sind bekannt als grosse US-Anhänger und Bush-treue Leute.

    Im ausgewählten Publikum, sassen allesamt ARD und ZDF-Mitarbeiter, u. a., Kleber, T. Roth und andere USA-Fürze aus ARD und ZDF und klatschen der Atai, Mikich und dem Neef. Die milden kritischen Vorwürfe von Strabetz und Weiß wurden abgeschmettert und Frey, Mikich, Neef und Atai reagierten wie beledigte Würste..kann doch gar nicht sein dass die tollen ZDF und ARD, Propagnada machen, neeein,…das machen nur die russischen „kremltreuen“ Medien

    und das sollte eine selsbtkritische Disskusions sein?…die man, vorsichtshalber auf dem Spartensender Phoenix ausgestrahhlt hat und nicht bei ARD oder ZDF. Eine Schein-Disskussion war das, die nur dazu diente, sich von den Vorwürfen reinzuwaschen und die Kritiker als Spinner und Putinversteher abzutun.

    • Danke für die Übersicht, aber welche Rolle spielt die sexuelle Anziehungskraft der anwesenden Personen? Und warum kommentierst du dann nur die der Personen ohne Pimmel?

  155. http://www.focus.de/sport/fussball/fanforscher-pilz-zum-aufmarsch-gegen-salafisten-die-rechten-hooligans-haben-in-koeln-blut-geleckt_id_4232074.html

    Hier beispielhaft für alle Medien. Die Realität deckt sich ganz offenbar nicht mit der Berichterstattung der letzten Tage. Auch nicht unter dem Stichwort Ursache und Wirkung und Wer gegen wen. Auch nichts von der Rolle der sog. Antifa.

  156. Die Meldung von Balco9999 ist brisanter als gedacht:

    https://propagandaschau.wordpress.com/propaganda-melden/comment-page-17/#comment-10819

    Der zitierte Absatz “In der Ukraine waren Wahlen von der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa stets als frei und fair anerkannt worden. Auch dies unterscheidet das Land von fast allen früheren Sowjetrepubliken. Weit verbreitet sind aber Stimmenkauf sowie Druck von Behörden und Arbeitgeber. Nicht auszuschließen sind ebenfalls Manipulationen in Wahlkommissionen nach Schließung der Wahllokale.” wurde vom ZDF entfernt. http://www.heute.de/wahl-in-der-ukraine-was-erwarten-die-fluechtlinge-aus-der-ostukraine-35579246.html

    Aber der Absatz stammt aus ganz anderer Feder – nicht etwa von Mareike Aden, Kiew oder dem ZDF sondern von den Herren: Wolfgang Jung und Thomas Körbel
    siehe
    http://www.abendblatt.de/politik/ausland/article133560248/Ukrainer-hoffen-auf-Ende-der-Krise.html oder auch von http://www.ovb-online.de/politik/endlich-ausweg-krise-4215694.html

    Journalismus? Copyrismus eher – die schreiben doch reihum jeder von jedem ab, wahrscheinlich noch ohne Beachtung von Urheberrechten… Und am Schluss lesen oder hören sie indirekt die eigenen Absonderungen und sehen sich in ihrer eigenen Meinung, denn mehr ist es meist nicht, bestätigt.

    Für das festhalten von Webpages hat sich https://archive.org/web/ bewehrt – Seite eingeben – und falls noch nicht aktuelle archiviert, danach auf „Save this url in the Wayback Machine“. Ein Screenshot ist zwar wunderbar – besser ab ein Festhalten des gesamten Webinhaltes in HTML – lässt sich auch sofort als Nachweis verlinken – ohne Hochladen von Files etc.

  157. Konrad Schuller von der FAZ, der gelegentlich, wenn auch in propagandistischer Absicht, in seinen Artikeln auch den Freien Donbass zum Wort kommen ließ, hat nun endgültig die Seiten gewechselt, vermutlich hat der Wahlerfolg der Rechtspopulisten ihn darin bestärkt:

    http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/ukraine-panzer-stoppt-man-nicht-mit-warmen-decken-13232902.html

    Schuller, der selbst aus Rumänien stammt, war mit seinen Berichten zur „Orangenen Revolutionen“ und deren Hintermänner bekannt bekannt geworden und fand sogar lobende Erwähnung in Scholl-Latours „Russland im Zangengriff“.

    • „Nationalistische Parteien spielen keine große Rolle mehr“

      Angesichts von runden 70 Prozent für ebensolche „nationalistische Parteien“ ist das nur noch pure Realitätsverweigerung.

  158. anonymuus sagte:

    Nach der Kiewer Wahl – Stimme aus dem Donbass
    Interview mit Boris Litwinow, Vorsitzender des Obersten Sowjet der „Donezker Volksrepublik“ (DNR)

    http://www.hintergrund.de/201410273295/politik/welt/nach-der-kiewer-wahl-stimme-aus-dem-donbass.html

    Spoos Presseschau: Der freche Wladimir
    Presse schwört auf vaterländische Pflichterfüllung gegen Russland ein

    http://www.ag-friedensforschung.de/themen/Medien1/spoo.html

    Der Hegemon
    USA, Putin, das atomare Patt, die UNO und die „Geißel des Krieges“_

    Von Stephan Reinhardt

    http://www.ag-friedensforschung.de/regionen/USA1/reinhardt.html

    Von Roosevelt zu Obama: Die Aushöhlung der amerikanischen Demokratie
    von John Nichols

    https://www.blaetter.de/archiv/jahrgaenge/von-roosevelt-zu-obama

    Powerful Lobbies v. Public Interest
    von Lawrence Davidson

    http://consortiumnews.com/2014/10/27/powerful-lobbies-v-public-interest/

    US-Geheimdienste rekrutierten 1000 Ex-Nazis

    http://www.tagesanzeiger.ch/ausland/amerika/USGeheimdienste-rekrutierten-1000-ExNazis/story/23033027

  159. anonymuus sagte:

    Israel: Palästinenser dürfen bald keine Busse mehr nutzen

    http://www.gegenfrage.com/palaestinenser-duerfen-israel-nicht-mehr-im-bus-mitfahren/

    Ägypten: Al-Sisi und die Politik der Angst

    https://www.blaetter.de/archiv/jahrgaenge/2014/oktober/aegypten-al-sisi-und-die-politik-der-angst

    Trauer in Ägypten nach Anschlag
    Ausnahmezustand für Sinai/ Keine Gespräche mit Hamas

    http://www.ag-friedensforschung.de/regionen/Aegypten1/sinai.html

  160. anonymuus sagte:

    Udo Ulfkotte »Gekaufte Journalisten« Bestseller bei Amazon

    https://staseve.wordpress.com/2014/10/28/udo-ulfkotte-gekaufte-journalisten-bestseller-bei-amazon/

    TV-Tip für heute Abend: Die Anstalt im ZDF 22:15 – 23:00 Uhr

  161. Robert Bendix sagte:

    Spiegel-Online: Hat Wladimir Putin (Bauchspeicheldrüsen) Krebs???

    Eine US-Zeitung will erfahren haben ????Ein Dresdner Arzt solle den Machthaber behandelt haben, man kenne sich aus KGB-Zeiten.????- Eine konkrete Quelle für seine Informationen nennt der Autor nicht.????Der Arzt soll mittlerweile seine Behandlung abgebrochen haben, denn er hasse es, nach Russland zu reisen ????.- Eine offizielle Bestätigung für die Erkrankung Putins durch den Kreml gibt es natürlich (noch) nicht…!!!

    Ich kann gar nicht soviel essen, wie ich kotzen möchte angesichts solcher
    „Berichte“, ausgerechnet im Spiegel…!!

    • Da ist bei vielen der Wunsch Vater des Gedanken. Man sehnt sich nach jemanden wie Jelzin, den man wie eine Marionette instrumentalisieren kann. Nur werden die Russen nach den bitteren Erfahrungen der 90er, – Elend, Armut, Hungersnot – nie wieder den „Westen“ in ihr Land einfallen und dort unter dem Deckmantel der Demokratisierung und Freiheit ihr Land ausrauben lassen.

      Putin ist ein verlässlicher Pragmatiker, auch wenn uns hierzulande oft anderes suggeriert werden soll: der treibt es nicht zu bunt, dreht salopp gesagt „nicht am Rad“. Beim Nachfolger hingegen bestehen solche Sicherheiten von vornherein erst einmal nicht. Mit etwas Pech gerät dann ein Hardliner an die Macht, der nicht nur mit dem Westen auf Konfrontationskurs geht, sondern auch im Inland repressiv tätig wird.

      Es ist im Interesse aller, wenn Putin noch viele Jahre lang in Russland regiert.

      • Ich finde diesen Bericht eigentlich gut. Mal ehrlich. Russland die Regionalmacht. Der Präsident, der laut Times nur halbtags arbeitet. Und man kriegt die Russen einfach nicht klein. Da bleibt denen nur noch die Hoffnung: ihn totreden.

        Das Problem ist, dass er vermutlich nun wieder Zeit und Energie in eine blöde PR Aktion investieren muss, damit seine Russen sehen: dem Mann gehts gut. Denn nach den Wracks der Sowjetzeiten und dem Säufer Jelzin ist den Russen es sehr wichtig, dass ihr Präsident gut in Schuss ist. (Deshalb vermutlich auch immer die Bilder ohne Hemd).

        Genial find ich aber die Spekulation, dass bei einer Krankheit wie Bauchspeicheldrüsenkrebs das Leben des Mannes in dessen Händen die Sicherheit Russlands liegt, einem einzelnen Arzt anvertraut werden soll, der „eingeflogen“ werden muss. Noch dazu einen Mümmelgreis. Wer glaubt denn, wenn der Mann krank wäre, dass er nicht 24 Stunden am Tag eines der besten Ärzte-Teams der Welt zur Verfügung hätte.

        Selten so eine Schwachsinnigkeit gelesen. Aber wie gesagt: offenbar haben sie sich so die Zähne an ihm ausgebissen, dass nur noch die Hoffnung auf sein Ableben bleibt. Und allen, die kein Interesse daran haben in einer unilateralen Welt nach transatlantischen Vorstellungen zu leben bleibt eines: Totgesagte leben länger!

        • Es ist unerhört, dass derart über den möglicherweise bevorstehenden Tod eines Präsidenten spekuliert wird, von dessen Wohl ja auch das Volkswohl wesentlich abhängt. Journalismus dieser Art ist nur noch widerlich; ich rege mich z.B. immer noch über Dobberts Verniedlichung der in Mülltonnen entsorgten ukr. Politiker auf.

          Andererseits, von möglichen Erkrankungen abgesehen, ist Putins Nachfolge ein hochinteressanter Punkt und eines der Kernprobleme Russlands in naher Zukunft. Hier werden Putin und seine Vertrauten sicherlich schon Kandidaten ins Auge gefasst haben, die den eingeschlagenen Weg weiter führen werden. Und das ist notwendig: man hat in den letzten ~10 Jahren viel bewegen können, das russische Volk dankt es entsprechend. Nur ist gerade jetzt, da sich der Westen zum geschlossenen Bündnis gegen Russland formiert und einen Wirtschaftskrieg initiiert hat, gute Führung wichtiger denn je.

    • Wurzelzwerg sagte:

      @ voland 45

      Noch ist es nicht soweit, Putin ist noch im besten Alter und kann noch ein paar Jahre regieren. Und, glaub mir, wenn er so schwer krank wäre, wie ihm angedichtet wird, meinst du, er würde dann ausgerechnet einen amerikanischen Arzt zu Rate ziehen? Es gibt genügend hervorragende russische Spezialisten, was braucht es da Koryphäen von außerhalb? Es gibt doch ausreichend Erfahrung mit der Behandlung von Milosevic durch dem Imperium nahestehende Ärzte. So dumm wie der Spiegel ist Putin sicher nicht. Jetzt versuchen sie es mit Totreden, nachdem es mit dem Flugzeugabschuss nicht geklappt hat und 300 Menschen wegen dieser US-Drecksbande ihr Leben verloren.

  162. und Bild so – „Putin ist praktisch ein toter Mann“ http://www.bild.de/politik/ausland/wladimir-putin/leidet-putin-an-krebs-neue-geruechte-um-kreml-chef-38320550.bild.html

    und die Ukrainer so – „Deshalb wirft er Atombomben auf uns!“
    und die Polen so – „Deshalb will er uns zerstören!“
    und die Schweden so – „Deshalb schickt er U(nsichtbare)-Boote zu uns!“
    und die Amis so – „Deshalb will er Gas aus der Ukraine für Lau!“
    und die Deutschen so – „Deshalb will er die DDR nicht zurück!“

    ich kann das alles nicht mehr ohne Ironie ertragen – sorry :)

    Anton

    • Heideltal sagte:

      Interessant ist ja, daß in dem Artikel noch immer ein Hinweis mit der Aufteilung der Ukraine mit Polen geschaltet wird. Anscheinend scheint die Ukraine weiterhin für antirussische PR-Kampanien an Springer zu zahlen. Selbst wenn die Erkrankung stimmen sollte, ist an diesem Artikel aber auch alles von erlogen, daß es wirklich schmerzt. Schlimm, daß man gegen solche Propaganda nichts machen kann.

      • Wurzelzwerg sagte:

        @ Heideltal

        Das Ganze erinnert mich doch sehr stark an den würdelosen Umgang mit Honecker vor einem bundesdeutschen (!) Gericht. Denen fällt nichts Neues ein, aber was ihnen einfällt, kann über zuwenig Absurditäten nicht klagen.

  163. Spitz passt auf! sagte:

    Wie kann man auf so viel Desinformation reagieren?
    RT hat es mit Humor versucht: „Mindless Media Parrots“ (Brainwash Update)
    „Economic factors may take some spring out of the Easter bunny’s step this year“
    „Economic factors may take some spring out of the Easter bunny’s step this year“
    „Economic factors may take some spring out of the Easter bunny’s step this year“

    • haha das haben sie aber bei TheDailyShow geklaut ;)

      • oh shit nein das war Conan O’Brien und die sagen das auch noch – Respekt ich dachte die klauen das einfach :)

    • Spitz passt auf! sagte:

      „Anton“ ist ein Troll, der davon ablenkenken soll, dass Economic factors may take some spring out of the Easter bunny’s step this year!

    • Das Ganze zeigt allemal sehr schön und überzeuigend, dass es a) keineswegs die große Vielfalt and unterschiedlichen Medien (und damit Meinungen) gibt, die uns suggeriert wird. Es gibt auch keine offizielle Gleichschaltung – viel schlimmer, sie schalten sich selber gleich. Übrigens trifft das in sehr ähnlicher Weise auch auf die Parteien zu. Gestritten wird- unter Journalisten wie Politikern – nur noch um Nebenkriegsschauplätze. Bei den wichtigen Sachen sind sich alle einig. Alle Streitereien sind eher als Show fürs Publikum zu werden. Gleichzeitig werden die Sauereien vorangetrieben, und die „Normalbürger“ kriegen gar nichts davon mit.

      Und b) zeigt es, dass die Journalisten gar nicht mehr selbst recherchieren, sich kein eigenes Bild machen. Sie sind reine Abschreiber und Nachplapperer. Also keine echten Journalisten mehr. Aber wer macht sowas? Jemand, der diesen Beruf liebt? Oder sind das nur noch Leute, die halt ein bisschen besser schreiben oder quatschen können als der Durchschnitt, und denen es egal ist, wer ihnen was vorsetzt, sie lesen auch offensichtliche Märchen vor, wenn man es von ihnen verlangt? Und was soll man von solchen Leuten erwarten? Einen Aufstand? Wohl kaum.

      • Wurzelzwerg sagte:

        @ Max L.

        Schlimmer. Die Typen schreiben ihre Märchen selber und glauben an die eigene Spinnerei, überzeugt davon, ihrem Vaterland mit Geist und Gloria redlich gedient zu haben.

  164. Ein Machwerk der Desinformation, ein Pamphlet der Halbwahrheiten, ein Artikel in “Die Welt”.

    Die Welt titelt:

    „Putin scheitert mit seinem Kurs der Einschüchterung“

    http://www.welt.de/politik/ausland/article133682182/Putin-scheitert-mit-seinem-Kurs-der-Einschuechterung.html

    Üblicherweise bemühen sich die Freunde der Propaganda um Titel, die dem Denkenden eine Warnung sind. Achtung, hier folgt das Übliche.

    Selten hat man die Freude zu erleben, dass bereits in der Überschrift der ganze Artikel abgewertet wird, weil er eine Unwahrheit verbreitet. Das macht Appetit auf mehr und so nahm ich mich des „Werkes“ an.

    Putin hat die Ukraine vor der Parlamentswahl wirklich heimtückisch eingeschüchtert. Er verkündete nämlich: er werde die Wahl anerkennen. Das war gemein. Denn damit hat er keine Fluchtmöglichkeiten gelassen, nach dem Motto: „die Wahlen wurden vorab durch Russland beeinflusst“ und vor allem hat er klar gemacht: wählt doch was ihr wollt, ihr müsst damit leben. Aber wenn das poröse Gebilde der ukrainischen Scheindemokratie zusammenbricht, dann wird sich vermutlich auch ein Chefredakteur finden, der sich nicht zu schade ist, eine Schlagzeile zu produzieren „Putins Akzeptanz der Parlamentswahl war der Dolchstoss in das Herz der Freiheit der Ukraine“. Warten wir einfach darauf.

    Die folgende „kleine“ Überschrift ist sogar noch besser:

    „Die Parlamentswahlen zeigen, wie sehr sich die große Mehrheit der Ukrainer nach westlichen Werten sehnt. Die Ergebnisse räumen zudem auch endlich mit einem Mythos der russischen Propaganda auf.“

    Wonach sich die grosse Mehrheit der Ukrainer sehnt ist Ruhe und Frieden. Und das sind aktuell keine europäischen Werte, denn das System EU kracht in allen Fugen. Gerade erst verglich Ungarns Orban die EU mit der Sowjetunion.

    http://www.format.at/news/international/orban-wir-europa-freiheit-361380

    Serbien (als Aspirant auf die Mitgliedschaft), Slowenien, Ungarn. Alle Nationen, die den Kurs nicht so gerne mitfahren möchten, geraten in die EU Schusslinie.

    Was aber die Mehrheit der Ukrainer auch gar nicht ausdrücken konnte, wäre ein neutraler Kurs (weder Zollunion, noch EU) gewesen oder gar ein pro-russischer Kurs gewesen. Denn die standen nicht zur Debatte. Gilt doch in Kiew jeder, der sich pro-russisch äussert, als Vaterlandsverräter. Wer es nicht als Freizeitvergnügen empfindet, von rechten Horden (die es nicht gibt, das macht die Tat um so bemerkenswerter) in den Müll geworfen zu werden, der wird sich kaum mit einer solchen Option zu Wort melden.

    Hurra, die Ukrainer haben pro EU gewählt. Ein Sieg. Dass sie nicht anders gekonnt hätten ist eine Information, die man dem schluckenden Leser nicht servieren muss. Der WM-Reflex setzt ein: wir haben gewonnen. Gut ist.

    Daher die Schlussfolgerung: die haben keine Mehrheit (vermeintlich, das ist das Interessante) also gibt es sie auch nicht.

    Der Mythos der russischen Propaganda. Damit sind die Faschisten in Kiew gemeint. Die also nur ein Mythos sind. Hier zeigt sich, warum es bei Hitler ein Propaganda Ministerium gab. So was wäre da nicht vorgekommen. Die einen schreien: die Faschisten sind ein Mythos und die anderen, nun ja:

    http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/europa/ukraine-innenministerium-in-kiew-will-mit-radikalen-kooperieren-13104401.html

    Der erste Abschnitt beschreibt die Dramatik der Wahl mit den wichtigsten Schlagwörtern, denn durch kontinuierliches Wiederholen wird Propaganda zur Realität in den Köpfen der Leser.

    Wichtig ist: Informations-Verbreitung ist unter allen Umständen zu vermeiden. Da ich ein böser Mensch bin, halte ich mich nicht daran. Hier ein paar Informationen zu den Wahlergebnissen:

    Die Zahlen:

    Petro Poroschenko 23 Prozent
    Dieser Mann hat jüngst den Chef der Nationalgarde zum Verteidigungsminister ernannt. Also jemanden, unter dessen Befehl die „Freiwilligen-Bataillone“ Nazi-Symbole tragen, Kriegsverbrechen begehen und sich auch sonst nicht gerade durch übermässige Sozialkompetenz hervortun. Wie „europäisch“ und wie wenig „faschistisch“ Poroschenko ist, das möge jeder selbst entscheiden.
    http://de.ria.ru/politics/20141013/269777801.html
    Und die Begeisterung seines Volkes scheint sich in Grenzen zu halten, denn auf die 23 Prozent kommt er dann auch, weil die Klitschko Partei, die „Vereinigung vereint“ hatte.

    Volksfront von Arseni “Jaz” Jazenjuk 21,3 Prozent
    Sehr europäisch (ich denke es war um das Jahr 1941 in Europa so üblich) bezeichnet er die Russen bzw. Ukrainer russischer Herkunft als Untermenschen.
    http://www.spiegel.de/politik/ausland/kiews-aussenminister-beschimpft-putin-a-975536.html

    Samopomich Union von Andriy Sadovy 13,2 Prozent
    Den wertet man offenbar nicht als faschistisch. Allerdings steht auf der Kandidatenliste dieser Partei ein alter Bekannter: nämlich der Anführer des Bataillons Donbas Semen Sementschenko.
    Was natürlich auch nicht erwähnt wird, nur für den Fall, dass da keiner auf doofe Gedanken kommt.
    http://en.wikipedia.org/wiki/Self_Reliance_(political_party)

    Oppositions-Block (Janukowitsch) 7,6 Prozent
    Das klingt erst mal richtig demokratisch. Die Partei Janukowitschs darf antreten. Nur: das Parteiensystem der Ukraine ist eben etwas anders als unseres. Das sagt erst mal nichts über den Kurs dieser Partei. Denn: die Partei ist sehr stark auf die politische Ausrichtung des Kopfes der Partei fokussiert. Was übrigens auch erklärt, warum Poroschenko einst in eben dieser Partei auch mal Tätig war. Um genau zu sein: als Stellvertretender Vorsitzender der Partei der Regionen, wie diese Partei dann auch richtig heisst.

    Radikale Partei (Oleh Liashko) 6,4 Prozent
    Gut, da herrscht allgemeine Einigkeit, der Mann ist dumm wie ne Scheibe Salami und daher versteckt er seinen Faschismus nicht. Wäre schwer, das zu verleugnen.

    Swoboda 6,3 Prozent
    Die Gesinnung der Swoboda hat sich leider herumgesprochen und auch die EU-konforme kosmetische Umbenennung des „Zentrums für politische Studien Joseph Goebbels“ in „Zentrum für politische Studien Ernst Jünger“ kann da nix mehr retten.
    Die Anfrage der Partei die Linke an die Bundesregierung zu diesem Thema:
    http://dipbt.bundestag.de/doc/btd/18/010/1801091.pdf

    Julia Timoschenko 5,6 Prozent.
    Muss ich noch was zu der Dame mit der BDM-Gedächtnis-Frisur sagen? Ihre wiederholten Rufe nach Blut sind genauso bekannt wie ihr Wunsch, Putin mit einem Maschinengewehr zu erledigen. Ich denke, das erspare ich uns.

    Der Vollständigkeit halber möchte ich noch die kommunistische Partei erwähnen, die bei den letzten Wahlen 13% der Stimmen erhielt, die man aber im Rahmen einer „historischen Mission“ einfach mal aus dem Parlament geworfen und verfolgt hatte.

    Quelle der Zahlen und Bezeichnungen: http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/10/26/ukraine-poroschenko-gewinnt-rechte-swoboda-schafft-einzug/
    Anmerkung: die Erläuterungen dazu sind von mir.

    Hier nun ein wesentlicher Absatz:

    „Nach den ersten Prognosen hat das Bündnis des Präsidenten Petro Poroschenko rund 23 Prozent der Stimmen bekommen. Überraschend hoch ist das Ergebnis der Partei Volksfront des Premierministers Arseni Jazenjuk, die mit rund 21 Prozent auf dem zweiten Platz liegt.
    Damit haben die Ukrainer seiner Regierung das Vertrauen ausgesprochen. Jazenjuk wird mit großer Wahrscheinlichkeit den Posten des Premierministers behalten.
    Diese beiden Parteien dürften die Regierungskoalition bilden. Es ist eine gute Nachricht, dass der Block von Poroschenko nicht alleine regieren kann.
    Die vorgezogenen Parlamentswahlen und ihre Ergebnisse sind eine logische Fortsetzung der Maidan-Bewegung. Der Wunsch nach einer Erneuerung, nach der Befreiung von den alten Eliten, nach einem Rechtsstaat wie im Westen ist noch gestärkt worden.“

    Klingt gut. Wenn man eben nicht auf die Details wie vorher beschrieben angewiesen ist und unabhängig von den Fakten operieren kann.

    Allerdings lässt der Artikel leider offen, warum die Nachricht, dass Poroschenko nicht alleine regieren kann, eine gute ist. Ich meine, alleine wäre ohnehin zu hoch gegriffen, hat er doch einen Pakt mit der Swoboda geschlossen. Und der Preis für die Udar-Stimmen war der Posten für Klitschko als Bürgermeister.

    http://www.theguardian.com/world/2014/oct/23/ukraine-unify-october-election-russia

    Als Schlag in das Gesicht aller Ukrainer empfinde ich den letzten Satz. Sie wollten eine Befreiung von den alten Eliten. Und was haben sie bekommen? Einen der unter der Regierung Janukowitsch voran kam als Präsident und einen Ministerpräsidenten, der diesen Posten ebenfalls schon einmal inne hatte. Und der Wunsch nach einem Rechtsstaat. Ja das ist doch fein. Aber liebe Redakteure der transatlantischen Jubelpresse: Rechtsstaat, damit sind Rechte gemeint, nicht die Rechten!

    Doch was soll das Thema Ukraine? Nun geht es im nächsten Abschnitt um:
    „Putin als grosser Verlierer“.

    Zitat:
    „Diese Wahlen in der Ukraine demonstrieren, dass Rechtsstaatlichkeit und Demokratie mehr Anziehungskraft als Geld und militärische Macht haben.“
    Da fällt nicht mal mehr mir irgendetwas dazu ein.

    Aber zur kommunistischen Partei lesen wir:

    „Wie ein Abschied von der kommunistischen Vergangenheit wirkt das niedrige Ergebnis der Kommunistischen Partei, die nicht mehr im Parlament vertreten sein wird.“

    Also warum jetzt, und wie das kam, damit wollen wir die Leser nicht belasten. Schwelgen wir in Träumen von Demokratie und Freiheit. Für alle, die es doch wissen wollen:
    http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/kommunistische-partei-in-der-ukraine-zweifelhafte-historische-mission-13069210.html
    Das war sogar für die FAZ ein bisschen zu offensichtlich undemokratisch.

    Nun folgt ein Höhepunkt der journalistischen Kunst der Manipulation der Massen:

    „Und der Rechte Sektor bekam knapp über zwei Prozent. Trotz des Krieges haben die rechten Kräfte erneut keine Unterstützung der ukrainischen Gesellschaft erhalten. Das muss den Mythos der russischen Propaganda über die „faschistische Junta in Kiew“ endgültig zerstören.“

    Genau. Das MUSS! Damit das endlich mal klar ist. MUSS! Ne, liebe Welt, das zerstört nix. Denn wenn ich eine Erfahrung gemacht habe, dann diese: jene, die sich weigern auf den Anti-Russland bzw. Anti-Putin Befehl zu folgen, sind meist gut informiert. Sind meist die, die sich nicht in Beleidigungen sondern in Fakten ergehen. Das sind meist die, die hinterfragen und sich nicht mit den einfachen Antworten zufrieden geben. Selten werden russische Medien zitiert, weil man weiss, dass diese gleich als Propaganda abgetan werden. Und bei diesen Menschen, liebe Welt, erreicht ihr nichts mit euren „MUSS“.

    Dass eine kleine Gruppierung mit einer eigenen Armee (Nationalgarde) sich gar nicht den Allerwertesten im Parlament breit sitzen muss, um ihre Ziele zu erreichen, wurde durch die Androhung eines Marsches auf Kiew für Denkende wirkungsvoll demonstriert, und vom Rest geflissentlich ignoriert.

    Aber weiter mit Putin. Zitat:

    „Sein Ziel ist das Scheitern der demokratischen Bewegung im Nachbarland, die eine Gefahr für seine eigene autoritäre Herrschaft darstellt.“

    Ja, genau so ist das. Mit über 80% Zustimmung in der eigenen Bevölkerung ziehen jeden Moment die Horden mit Fackeln und Heugabeln zum Kreml, um den Präsidenten zu stürzen. Gibt es hier jemanden, der diese Gefahr nicht sieht?

    Noch ist man mit dem mächtigsten Mann der Welt nicht fertig:(ist Ihnen hier eigentlich schon mal aufgefallen, dass dieser „Titel“ in der Presse nicht mehr benutzt wird, seit er Putin verliehen wurde? Während man früher ständig lesen durfte, dass der mächtigste Mann der Welt irgendwo landete, irgendwas gegessen hat oder sonst was trieb?)

    Zitat: „Mit seiner Rede in Sotschi beim Waldaj-Klub machte er wieder deutlich, dass er den Ukraine-Konflikt als eine Revision des Zerfalls der Sowjetunion sieht, und das birgt Risiken für andere Nachbarn Russlands.“

    Spannend. Ich frage mich, ob irgendein „Journalist“ der sich dieser Tage auf diese Rede bezieht, diese eigentlich komplett gelesen hat. Die Interpretationen sollte man sich sparen und einfach mal zuhören. Der Mann pflegt sich sehr eindeutig auszudrücken. Was klar wurde: er warnte davor, Russland anzugreifen, egal in welcher Form. Das kann man natürlich als Risiko für andere werten. Ich will mal nicht so sein.

    Und zum Abschluss wird es teuer. Aber das auch nur in einem Nebensatz, damit der Leser nicht zusammenzuckt, sondern sich von der Woge der Leidenschaft für die faschistische Ukraine mitreissen lässt:

    Zitat:
    „Im Krieg um ihre Unabhängigkeit kämpft die Ukraine auch für ihre europäische Wahl und die Werte. Deshalb muss die EU Kiew weiter zur Seite stehen – diplomatisch und finanziell. Die Ukrainer haben bereits in diesem Jahr für ihre Freiheit und Rechtsstaatlichkeit einen unglaublich hohen Preis gezahlt – mehrere Tausende Menschenleben. Sie haben diese Freiheit wie kein anderes Land in Europa verdient.“

    Welcher Krieg um die Unabhängigkeit? Hab ich was verpasst? Ich dachte echt Kiew verteidigt gerade die EU Werte (Fracking-Gas) durch den Beschuss des eigenen Volkes in der Ostukraine.

    Und wenn sich die Ukraine vollkommen von europäischen und US Mitteln abhängig macht, dann ist sie frei? Dazu sollte man an dieser Stelle, und so schliesst sich der Kreis an Slowenien, Ungarn, Serbien etc denken.

    Aber der letzte Satz dieses Artikels begeistert mich. So viel Ehrlichkeit. Das Mutigste, das ich seit langem gelesen habe:

    Zitat:
    „Sie haben diese Freiheit wie kein anderes Land in Europa verdient.“

    Genau, und deshalb beschneidet man auch systematisch die Freiheitsrechte aller EU Bürger. Die haben die Freiheit nämlich einfach nicht verdient! Vermutlich weil sie schon lange die Hoffnung aufgegeben haben, die EU könnte Probleme lösen. Die Ukraine darf ihre noch ein wenig behalten, denn da muss man erst die Russen bekämpfen, bevor man gegen das eigene Volk aufrüstet. Ausserdem wird sie in diesen Genuss auch erst kommen, wenn die USA ihre Kasernen über die Ukraine verteilen. Natürlich zum Schutz. Vor zu viel Freiheit!

    Liebe Grüsse
    Petra

    • „Die Parlamentswahlen zeigen, wie sehr sich die große Mehrheit der Ukrainer nach westlichen Werten sehnt.“

      Die „westlichen Werte“ sind inzwischen längst zu einer reinen Worthülse verkommen. Du, Petra, hast ja aufgezeigt, dass diese Parteien und Personen mit dem, was wir beide und wohl alle hier unter solchen Werten verstehen, wenig zu tun haben. Im Übrigen sind diese Werte nicht „westlich“, sondern universal – es gibt aber kulturell unterschiedliche Gewichtungen. „Westlich“ ist nur eins, nämlich die extreme Doppelmoral, bei der diese Werte immer nur selektiv gelten, vor allem nur für ausgewählte Gruppen von Menschen.

      Es genügt unseren „Journalisten“ inzwischen aber längst, den Begriff einfach nur geschickt einzubauen, dann benötigen sie keine Argumente mehr. Welche Möglichkeiten hatten die Ukrainer denn bei dieser Wahl? Sehnen wir Deutsche uns nach „christlichen Werten“ (die ebenfalls nicht nur christliche Werte sind und in anderen Kulturen schon viel früher existierten), nur weil immer fast die Hälfte CDU/CSU wählt? Wonach sehnen sich eigentlich die vielen, die gar nicht gewählt haben? Unterm Strich sehnen sich nämlich mehr Ukrainer – dieser Logik folgend – nach etwas anderem… wonach auch immer. Klar ist immerhin, dass weit mehr als die Hälfte der Wahlberechtigten NICHT für die sogenannten „pro-westlichen“ Parteien (auch eine Worthülse) gestimmt hat. Das aber ist den Redaktionen zu kompliziert – und außerdem nicht genehm.

    • Noch ein kleiner Nachtrag:

      Immer wieder darf man jetzt dieses triumphierende: „Seht ihr, der Rechte Sektor ist nicht mal im Parlament“ hören. Wie ich bereits schrieb, muss er auch nicht sein. Aber wes Geistes Kind dieser Poroschenko ist, das wissen wir nun auch:

      Der Rechte Sektor wollte etwas, erpresste Kiew mit der Androhung des Marsches auf Kiew.
      Man sollte meinen, da lernt man draus und trifft Vorsichtsmassnahmen.

      Und hier hofft man, sollte der Rechte Sektor auf Kiew marschieren, dann wird es die Armee richten. Guter Gedanke. An sich. Aber Herr Poroschenko ist ja schon so sehr in der EU angekommen, dass er sein Oberstübchen mit Energiesparlampen beleuchtet.

      Er machte den Chef der Nationalgarde, welche aus den Freiwilligenbataillonen besteht, zum Verteidigungsminister.

      Wie wahrscheinlich ist es, dass der die Armee auf seine alten Kumpels hetzt? Er ist jetzt Mitglied der Regierung.

      Der Plan ist einfach und kann funktionieren: der Rechte Sektor marschiert, er kommandiert die reguläre Armee sonst wohin und dann schnappt er sich das Stühlchen von Poroschenko, weil nun mal sowieso in der Nähe sitzt.

      Glanzleistung der Berater der EUSA, die ihm immer das Patschehändchen halten.

    • Da lach ich mich ja fast tot: Im ersten Link steht:
      ,,Der russische Präsident Wladimir Putin konnte die Ukrainer mit einem Krieg und mit wirtschaftlichem Druck nicht einschüchtern. Im Gegenteil hat Putin dazu beigetragen, dass sie keinen anderen Weg für ihr Land sehen als die europäische Integration. Diese Wahlen in der Ukraine demonstrieren, dass Rechtsstaatlichkeit und Demokratie mehr Anziehungskraft als Geld und militärische Macht haben.“

      Man kann sowas heutzutage nur noch mit Humor und einer gehörigen Portion Sarkasmus ertragen…

    • Spitz passt auf! sagte:

      @ Petra, ich bewundere deine Leidensfähigkeit! Ich könnte mir nicht diesen ganzen Stuss reinziehen und mich ernsthaft damit auseinander setzen.
      Linke Putschisten sollten in Deutschland die CDU/CSU zerschlagen, einen Krieg gegen die Bayern führen und dann neu wählen lassen!

  165. anonymuus sagte:

    Kolomojskyj, der Gouverneur von Dnjepropetrovsk, ukrainischer Oligarch und Financier viele s.g. Freiwilligenbataillone und des Krieges in der Ostukraine
    zum Abschuß der MH17:
    Sorry faslches Ziel getroffen! Ist ja nur eine Kleinigkeit

  166. Anonymous sagte:

    Der Autor betreibt Kriegshetze nach §80a StGB: „Entschieden, ohne Vorwarnung und dauerhaft“

    http://www.spiegel.de/politik/ausland/is-syrien-ukraine-rueckkehr-der-gewalt-in-die-westliche-welt-a-999042.html

    Zitat: „Wenn wir verstehen, dass wir künftige Gewaltandrohungen gegenüber Europa mit Reden und Verhandeln nicht sicher abwenden können, müssen wir uns darauf einrichten – jetzt. Und nach außen glaubhaft deutlich machen, dass liberale, plurale und säkulare Gesellschaften auch künftig untereinander keine Gewalt einsetzen, gegen undemokratische Friedensstörer gegebenenfalls aber schon. Entschieden, ohne Vorwarnung und dauerhaft.“

    Danke für die Arbeit

    • Zensursula sagte:

      „Putin hat nicht nur mit Gewalt gedroht (und tut das indirekt erneut gegenüber Lettland und Estland) – er hat sie eingesetzt. Alles Lügen und Täuschen kann diesen Sachverhalt nicht verdecken. “

      Verstoß gegen Pressekodex 1 und 2.
      Wird sofort gemeldet.

  167. ARD: Besprechung eines Romans mit dem Thema: Leben in Estland in den Jahren 1941 bis 1965 unter deutscher und anschließend sowjetischer Besatzung.

    ARD, 23:35 Uhr
    DRUCKFRISCH – Neue Bücher mit Denis Scheck
    gesendet: So, 26.10.14

    Herr Scheck stellt das Buch „Als die Tauben verschwanden“ in einem kurzen Interview mit der Autorin Sofi Oksanen aus Estland vor.

    Siehe dazu die ARD online Programmvorschau auf diese Sendung und den entsprechenden Stream in der ARD Mediathek (solange wie er noch vorliegt):
    http://www.daserste.de/information/wissen-kultur/druckfrisch/sendung/sofi-oksanen-als-die-tauben-verschwanden-100.html

    Obwohl die Handlung des Buches nur die Zeit des 2. Weltkrieges und die Nachkriegszeit in der Sowjetunion bis 1965 schildert, entblödet sich Hr. Scheck am Ende der Sendung nicht, den Bezug dieser zweifellos kriminellen Zeit der UdSSR zum aktuellen Ukrainekonflikt herzustellen, indem er die Sowjetunion gleichsetzt mit dem bösen Russland/Putin!

    In dem Programmvorschau-Text liest es sich folgendermaßen: “
    …Sofi Oksanen schildert den Lebensweg drei schicksalhaft miteinander verbundener Menschen, die sich unter zwei verschiedenen Besatzungsmächten behaupten müssen. „Als die Tauben verschwanden“ erzählt am Beispiel seiner Protagonisten vom alltäglichen Leben in Estland, das durch die politischen Umbrüche zum Spielball seiner Nachbarn wird…. Estlands Trauma so aktuell wie nie ….“Als die Tauben verschwanden“ ist Sofi Oksanens vierter Roman … Die Schriftstellerin, 1977 geboren als Tochter einer estnischen Mutter und eines finnischen Vaters, sieht in der Besatzungszeit durch die Nazis und die Sowjetunion die größten unverarbeiteten Traumata des kleinen Nachbarn Russlands. Seit der Annexion der Krim durch Russland fühlen sich die Baltischen Staaten wieder einmal in ihrer Souveränität bedroht. Sofi Oksanen wendet sich mit ihrem Roman auch an den Westen und appelliert daran, Estlands Angst vor der Propaganda Putins und dem Expansionswillen Russlands ernst zu nehmen.“

    Wie gesagt, dies steht im Onlinetext der ARD Programmvorschau, doch damit nicht genug…

    im Videobeitrag selbst, hört man dann, die Buchvorstellung begleitend, einige Statements der Autorin Sofi Oksanen:
    – sie sei Gegnerin totalitärer Systeme und steht für nordische (?) Werte wie Gleichheit und Achtung der Menschenrechte
    – Geschichte ist extrem politisch(?) wie man jetzt wieder im aktuellen Ukrainekonflikt sehen könne …
    – „…für Russland heißt Geschichte immer Politik..“ und „…Geschichte wird dort (in RU) als eine Möglichkeit verstanden die Innenpolitik zu beeinflussen und Einfluss in anderen Ländern zu gewinnen..“
    – sie sei nicht russlandfeindlich, aber die neue antiwestliche und antiukrainische Politik Russlands lehnt sie ab, da sie gegen „Gleichheit, Demokratie usw“ gerichtet ist
    – der Kalte Krieg endete für Russland mit einer Niederlage… und NUN WOLLEN SIE ALLES ZURÜCKHABEN…
    – in einer unfreieren Welt könnte sie sich vorstellen sogar als Propagandaautor zu arbeiten um ihr Leben angenehmer zu gestalten
    – „Autoren lassen sich in totalitären Systemen immer für Propaganda einspannen“
    – sogar ihre Lieblingsautorin, Marguerite Duras, hat während der deutschen Besatzung Frankreichs für die Zensurbehörde gearbeitet …

    Dies sind zusammengefasst, die wichtigsten, manchmal auch sinnfreien Aussagen der Autorin, die Russland durchwegs und unwidersprochen mit negativen Eigenschaften belegt (undemokratisch, totalitär, manipulativ, revanchistisch …)
    Wenn auch all diese Aussagen unter freie Meinungsäußerung fallen, so ist die abschließende Bemerkung des Moderators Denis Scheck nicht mehr damit entschuldbar und stellt aus objektiver Warte einen Propagandaverstoß dar:

    sein Fazit:
    „… Als die Tauben verschwandenein, heißt der neue Roman… von Sofi Oksanen… ein wunderbarer Roman über den HORROR DER ANRAINERSTAATEN, VOR PUTINS EXPANSIONSGELÜSTEN“ !!!

    • aww:
      ich möchte nachträglich noch eine kurze Ergänzung zu meinem Beitrag DRUCKFRISCH – Neue Bücher mit Denis Scheck hinzufügen, da die groteske Manipulation des Moderators sonst einigen Lesern vielleicht gar nicht auffällt:

      wie berichtet, resümiert Moderator Denis Scheck am Ende der Sendung:

      “… <>, heißt der neue Roman… von Sofi Oksanen… es ist ein wunderbarer Roman über den Horror der Anrainerstaaten VOR PUTINS EXPANSIONSGELÜSTEN” !!!

      ?????… die Handlung des Romans endet aber, wie weiter oben im Beitrag erwähnt, im Jahr 1965… damals war Putin furchteregende … 13 JAHRE ALT (!)

      Es ist zwar richtig, den Horror der baltischen Anreinerstaaten im 2. WK vor DEUTSCHEN und SOWJETISCHEN Expansionsgelüsten zu benennen, doch das Einsetzen Putins in diese „literarische Gleichung“ bedeutet nichts anderes als die unsäglichen und zurecht tabuisierten Vergleiche aktueller deutscher Politiker mit Hitler.
      Herr Scheck, wie gefällt Ihnen folgende Aussage:
      „Der Pianist“, ein wunderbarer Film über den Horror polnischer Juden vor Merkels Expansionspolitik!!!
      Zugegeben, ein völlig idiotischer Satz … Sie jedoch, Herr Scheck, haben ihn in abgewandelter Form getätigt!
      Was zur Hölle, haben Sie sich dabei nur gedacht? Wäre ich Putin, ich würde sie wegen Rufmord anzeigen.
      Expansionsgelüste??? … die haben wohl nur die schändlichen, korrupten Gedanken in den Köpfen des Moderators und der beteiligten ARD Redakteure…
      und das tragische dabei: wir bezahlen diese Schmierfinken auch noch … gezwungenermaßen…. das ist schier unerträglich.
      Werden sie wohl je für diese Manipulationen zur Rechenschaft gezogen werden… wohl nicht.
      Immerzu werden sie sich auf doch nur allzu menschliche Fehler berufen und sich scheinheilig von ihren Lügen reinwaschen…
      Doch so einfach darf es nicht sein… diese Falschaussage und Verleumdung Putins steht in keinem zeitlichen oder thematischen Zusammenhang zu der präsentierten Handlung des Buches und es bedarf schon einer sehr aggressiven und entlarvenden politischen Voreingenommenheit des Moderators, (aber auch der beteiligten Redakteure) um diesen „Fehler“ zu Lasten Putins zu fabrizieren.
      Aus Versehen kann eine solche Entgleisung nicht passieren… es ist Vorsatz und verletzt darum eklatant sowohl die journalistische Sorgfalts- und Wahrheitspflicht, als auch die vertraglich verpflichtende Objektivität und Neutralität öffentlich bezahlter Medienangestellter, zumal dann, wenn ihr Wirken außergewöhnlich stark geeignet ist, öffentliche Meinungsbildung zu beeinflussen.
      Gibt es denn dabei gar keine juristischen Angriffspunkte…ist gezielte Desinformation im öffentlichen TV kein Offizialdelikt?

      Und wäre es nicht irgendwann mal einen Gedanken wert, eine „schwarze Liste“ zu erstellen, um diese politisch geleiteten Desinformanten und bezahlten Agenten in Redaktionen, Parteien, Wirtschaft etc. bloßzustellen und damit für jeden Interessierten in einfacher Form kenntlich zu machen?
      Gerade die Seite PROPAGANDASCHAU wäre prädestiniert dazu … gibt es rechtliche Bedenken?
      Uwe Krüger und Udo Ulfkotte haben zwar bewiesen, dass es möglich und legal ist, schwarze Schafe beim Namen zu nennen … doch bei Weitem nicht jeder Mensch liest ihre Enthüllungsbücher … und es sind sowieso auch viel mehr von diesen Lügnern im Einsatz, die kaum Aufmerksamkeit erregen weil sie subtiler vorgehen und daher nicht so stark auffallen.
      Doch Hetzer wie ein Richard Herzinger, (der für „die Welt“ schreibt), Boris Reitschuster, (Focus Chefredakteur in Moskau), oder der Grünen Politiker Werner Schulz wären geeignete Kandidaten für solch eine Topliste.
      Gerade letzterer treibt mir die Zornesröte ins Gesicht, wenn er in Diskussionsrunden unverfroren tendenziöse oder gar falsche Aussagen wie Gift verspritzt, um dann die Gegenargumente in reflexartiger Einfalt zu diffamieren: „ja, ja … ist doch alles nur russische Propaganda ..“ wie z. B. wenn angesprochen auf das Odessa-Massaker.

      Vielleicht würde eine solche Blacklist manch einen dieser fehlgeleiteten Akteure zur Besinnung bringen …
      Im besten Fall könnte die Liste vielleicht sogar den Druck auf die zuständigen Strafverfolgungsbehörden verstärken, sich dem Thema leitmediale Desinformation zu widmen.
      Ist das nicht eine schöne Vorstellung?

  168. Marionetta Slomka sagte:

    19;00 ZDF heute:
    Ich hab’s geahnt! Jetzt wird den Hools, die am Sonntag in Köln Randale gemacht haben, untergeschoben, „schlechte Stimmung“ gegen Muslime zu machen.

    Seit dem 11. September wurden die Moslems und der Islam als neues Feindbild im Westen aufgebaut. Durch wen denn? Die Hools? ich glaube nicht.

    Terrorismus-Experte Theveßen macht in erster Linie rechtsradikale politische Gruppierungen, darunter pro-nrw, dafür verantwortlich, ein Feindbild „Islam“ schüren zu wollen, nicht zu unterscheiden, zw. Muslimen, Islamisten oder Salafisten und einen „Kampf der Kulturen“ zu inszenieren.

    Derweil wurde in den vergangenen 13 Jahren alles – wirklich alles getan, um den Islam zu diskreditieren. Und man nutzt verirrte, geistig eher minderbemittelte Muslime als nützliche Idioten im Kampf gegen unliebsame Despoten oder sogenannte Diktatoren.
    Läuft das ganze dann aus dem Ruder – so what? Solange man alles soweit unter Kontrolle hat, daß Chaos, Krieg und Leid nicht an der eigenen Haustür klopfen ist doch alles gut.
    Das ist alles so verlogen.

    • Meine Argumentationslinie sieht eher so aus: nach einem Jahr der Verharmlosung des Rechtsextremismus in der Ukraine, nach den brennenden Polizisten vom Maidan bekommt Deutschland nun die Quittung.

  169. Julius Cäsar sagte:

    Steilvorlage für die transatlantischen Nachrichten-Bordelle von Reuters:
    http://de.reuters.com/article/topNews/idDEKBN0IG0K320141027

    Es wird so getan, als wenn dies eine Wahl in der Ukraine mit einem Erfolg für die „Pro-Europaparteien“ war. Kein Wort darüber, dass der gesamte östliche Teil des Landes überhaupt nicht daran teilnahm (warum auch), von der Krim mal ganz abgesehen.

  170. ZEIT Online feuert weiterhin aus allen Rohren: vor der Wahl hat man zunächst die radikal-nazistischen Kräfte verharmlost, denn die Wahl am Sonntag ließ befürchten, dass diese viele Stimmen erhalten werden und dementsprechend musste man vorbeugen: „sind ja gar keine Nazis, keine Faschisten! Habt ihr denn unsere Artikel nicht gelesen?“

    Nun, nach der Wahl, mit einem Ergebnis, das mehr oder weniger erwartet worden war, wird uns dieses Resultat natürlich als Erfolg verkauft, als Sieg der Demokratie über eine frühere Diktatur, als trotzende Mahnung an den imperialistischen Putin, als eine klare Annäherung an Europa, an den Westen, und infolge dessen als Triumph der Freiheit, der Menschenrechte, des Guten an sich.

    Als Spezialist hinsichtlich anti-russischer, und möglichst faktenfreier Polemik gab sich in diesem Jahr Steffen Dobbert zu erkennen. Ursprünglich eher im Sport-Ressort verortet, hat man ihn in jüngster Zeit zur Schwarz-Weiß-Malerei in die Ukraine abkommandiert. Und er geht dieser Aufgabe mit einem solch jugendlichen, einem derart kindlich-naiven Eifer an, dass er selbst seinen propagandistisch geschulten, transatlantisch geeichten Auftraggebern so manche Träne der Rührung abgerungen haben dürfte.

    Sein neuestes Machwerk: http://www.zeit.de/politik/ausland/2014-10/ukraine-wahl-poroschenko-eu-parlament-krieg#comments

    Um heutzutage in den Leitmedien angestellt und regelmäßig bezahlt zu werden, bedarf es einer grundlegenden Kompromisslosigkeit: nicht mit dem Gewissen hadern, nicht den ethischen Leitlinien eines journalistischen Ideals folgen, jedwedes Ereignis so umdeuten und umschreiben zu können, dass daraus eine Erzählung entsteht, die sich mühelos in eine Erzählsammlung einordnen lässt, deren Ausrichtung von der transatlantisch gesinnten Redaktion vorgegeben wird. In diesem Sinne leistet ein Herr Dobbert seit Monaten ausgezeichnete Arbeit: seine Erzählungen aus der Ukraine lassen sich wunderbar in dem Erzählband – „Putin – das Jahr, als sich der Antichrist zu erkennen gab“ – einordnen.

    Es sind kurzweilige Märchen, die eine „Moral aus der Geschicht‘ “ verkaufen sollen, die sich aus den Taten und Ereignissen selbst nicht unbedingt ergibt. Märchen, die mit groben Strichen noch gröbere Gleichnisse entwerfen, und zugunsten des Lesevergnügens auf umfassende Recherche, widersprüchliche Fakten und eine konsequente Logik verzichten. Es sind Märchen, die sich an einen idealtypischen Leser richten, der in seiner vom Autor zugedachten Naivität und Unwissenheit gewisse Ähnlichkeiten mit einem Idioten aufweist.

    Nun endlich zum Artikel! Beachtenswert zum Einstieg, wie übrigens immer, die Auswahl der Bebilderung des Artikels. Man beachte, in welchen martialischen Posen, mit welch spitzbübischem oder wütendem Blick für gewöhnlich Putin abgebildet wird – natürlich kein Zufall. Hier nun, im Artikel zur herrlich demokratischen Parlamentswahl in der Ukraine, natürlich, ein süßes Kind, umgeben von ukr. Fahnen, ein süßes blau/gelbes Bild mit einem Herzen in der Mitte in die Höhe streckend.

    „Als vor einigen Wochen die Ice Bucket Challenge startete, änderten Ukrainer kurz entschlossen die Spielregeln: Statt sich einen Eimer Eiswasser über den Kopf zu kippen und sich dabei zu filmen, warfen sie korrupte Politiker vor laufender Kamera in Mülleimer. Aus der Internetkampagne zugunsten der ALS-Forschung wurde die Trash Bucket Challenge.“

    Ja, nur traf dieser neu ersonnene Volkssport überwiegend jene unerwünschten Kräfte der Opposition, deren alleinige Präsenz unerwünscht ist, deren Zielsetzungen und Ansichten seit Monaten boykottiert werden, deren Politiker selbst inklusive Angehöriger drangsaliert werden. Kurzum: jene, die sich im Frühjahr an die Macht geputscht haben, greifen Oppositionelle mitunter persönlich an. Es sind dann auch nicht „die Ukrainer“, die zu solchen Maßnahmen gegen Politiker greifen, sondern u.a. Angehörige des rechten Sektors. Das einfache Volk sieht diesem Treiben zu, weil sich niemand gerne gewaltbereiten Angreifern entgegen stellt, wenn infolge dessen das eigene Wohl bedroht sein könnte. Ebenso untätig die Polizisten: statt die öffentliche Ordnung zu wahren und Recht umzusetzen, lassen sie die Schlägerbanden gewähren. Diesen ganzen Akt des in-die-Mülltonne-Werfens, der ja selbst nur ein Ausschnitt zahlreicher repressiver Maßnahmen der neuen Kiewer Führung ist, derart zu verharmlosen oder die Motive derart zu entfremden, sollte jedem Journalisten die Schamesröte ins Gesicht treiben. Aber vielleicht hilft es bei einem derart gewissenlosen Auftragsschreiber wie Steffen Dobbert nur noch, wenn er selbst einmal diese demütigende, bedrohliche Erfahrung machen müsste, von einem aggressiven mob, ohne Möglichkeit auf Gegenwehr, in einer Mülltonne wie menschlicher Abfall versenkt zu werden. Kurzum: Pfui! Pfui, nach nur wenigen Zeilen dieses Artikels.

    „Schon allein die Tatsache, dass es nach dem neuen Präsidenten Petro Poroschenko nun auch ein frei und weitgehend fair gewähltes neues Parlament gibt, ist bemerkenswert.“

    Warum denn bemerkenswert? Hat man dies der Ukraine nicht zugetraut, bzw. geargwöhnt, die Regierenden wären hierzu nicht imstande gewesen? Bemerkenswerter, und das in allen Medien heute: das Eingeständnis unserer Medien, dass es bei der Wahl offensichtlich Verstöße und Beeinflussungen gab, die hierzulande zwar erwähnt, nicht aber weiter thematisiert werden. Sind eben nur „Kleinigkeiten“, denn das erzielte Ergebnis entspricht ja ganz den eigenen Vorstellungen, und für unsere Wertegemeinschaft zählt scheinbar nur das. Leider gibt es in diesem Sinne keine Abstufungen, entweder war die Wahl fair oder sie war es nicht. Man stelle sich nur vor, welches Geschrei der Westen wieder angestimmt hätte, wenn ähnliche Vorfälle bei russischen Wahlen bekannt geworden wären. Hier nun aber werden solche Vorkommnisse zu Randnotizen verklärt. Erinnert werden muss auch an die so skandalösen, durchsichtigen Urnen, die beim Krim-Referendum Verwendung fanden; dann ebenfalls bei der Wahl des neuen ukr. Präsidenten und nun auch bei der Wahl des ukr. Parlaments. In den beiden letzten Fällen gab es hinsichtlich der Durchsichtigkeit jedoch keinerlei Beanstandungen.

    „Was hat dieses Land alles hinter sich: Vor zwei Jahren steuerte es noch direkt in eine Autokratie. Bei der Parlamentswahl 2012 kaufte sich die Regierung von Viktor Janukowitsch ganz offen Stimmen, die Korruption wuchs ähnlich stark wie die Bürgerrechte schwanden.“

    Ja, und in all den Jahren vor 2012 geschah nichts anders, auch dort wurde manipuliert, das Wahlsystem korrumpiert. Janukowitsch war nur ein Symptom, nicht Ursache einer zutiefst korrupten politischen Kaste. Allein, er war nach Aufschub des EU-Assoziierungsabkommens ein für den Westen unerwünschter Führer seines Landes. Hätte er das Abkommen unterschrieben, es gäbe heute nicht jene Hetzschriften gegen ihn, nicht die Verunglimpfungen „Diktator“ und Schlimmeres. Aber Konsequenz war in dieser Hinsicht noch nie eine Stärke des Westens: befürwortet und geduldet wird, was unseren eigenen Interessen nützlich ist.

    „Danach annektierte Russland die Krim und entfachte im Osten des Landes einen Krieg, dem bis heute jeden Tag Menschen zum Opfer fallen. Doch trotz oder vielleicht gerade wegen des andauernden russischen Versuchs, das Land zu destabilisieren, geschieht das Gegenteil.“

    Auch hier wie üblich: Annektion, nicht Sezession, entgegen der von namhaften Völkerrechtlern geäußerten Einschätzungen. Auch hier eine nachträgliche Verwirrung der Chronologie, die Umkehr von Ursache und Wirkung. Der Sezession der Krim ging ein gewaltsamer, verfassungswidriger Putsch der zuvor demokratisch gewählten Regierung unter Janukowitsch voraus; es folgten Aggressionen und Drohungen gegenüber der Krim und deren überwiegend russischer Bevölkerung; erst hierauf hin schritt Putin ein – und das folgende Referendum war, auch wenn man uns permanent etwas anderes eintrichtern möchte, Ergebnis des Wunsches der ansässigen Bevölkerung, die nicht unter Androhung sondern aus freien Stücken die Entscheidung zur Angliederung an die russische Föderation traf. Und auch Putins angeblich permanente Destabilisierungs-Absichten hinsichtlich der Ukraine werden zwar stets behauptet, sind bis heute aber nicht bewiesen. Die Separatisten wünschen sich ein eindeutiges Engagement von Russland im Osten der Ukraine, aber gerade hier agiert Putin viel zurückhaltender und neutraler, als es ihm unsere Medien zugestehen wollen. Wenn es die Absicht Putins wäre, zu destabilisieren und den Osten der Ukraine unter seine Kontrolle zu bringen, würden wir heute hierüber nicht mehr mutmaßen, es wäre längst ein Faktum.

    „Die Idee der Revolution wird so Realität, Stück für Stück. Der unbändige Mitbestimmungswille der Ukrainer raubt einem als Zuschauer den Atem. Während man in Deutschland an das 25-jährige Jubiläum des Mauerfalls erinnert, zeigen die Ukrainer in der Gegenwart, wie ein Volk seinen Staat von Autokratie auf Demokratie umkrempelt, ohne große Hilfe von außen. “

    Hier nun, nach nur wenigen Zeilen schon, erleben wir einen Autor, der so ergriffen ist vom eigenen Pathos, so überzeugt von der eigenen dargestellten Wahrheit, dass er endgültig in jene wahnhafte Satire abdriftet, die sich als solche nicht zu erkennen geben will, und folglich nur zu Beginn komisch ist, denn bald muss der Leser erkennen, dass all das tatsächlich ernst gemeint ist.

    Der „unbändige“ Mitbestimmungswille der Bevölkerung führte zu einer ähnlich niedrigen Wahlbeteiligung wie hier in Deutschland. Und hierzulande ist sie Ausdruck der zunehmenden Politikverdrossenheit, der Ohnmacht vor einem System, an dessen Ausrichtung man schon lange nicht mehr mit zu bestimmen hat. Bei den Ukrainern hingegen muss eine solch niedrige Wahlbeteiligung noch kritischer eingeordnet werden, denn hier geht es um eine Schicksalsfrage hinsichtlich der zukünftigen Ausrichtung des eigenen Landes; hier ist es der vorläufige Höhepunkt der einst angestoßenen Protestbewegung auf dem Maidan.

    „ohne große Hilfe von außen“ – Ehrlich gesagt fällt es mir schwer, eine solch sinnlose Äußerung, eine solch unbegreifliche Lüge noch zu kommentieren. Nahezu alles an dem Ukraine-Konflikt unterliegt äußerlichen Einflüssen. Vom Sturz Janukowitschs bis hin zu gestrigen Parlaments-Wahl und darüber hinaus.

    „Dieses junge Land, das es erst seit 23 Jahren als eigenständigen Staat gibt, behauptet und erneuert sich. Es lässt sich nicht zum Spielball machen – von niemandem.“

    Es ist die Tragik der ukrainischen Nation, dass sie stets Spielball fremder Interessen war, dass externe geopolitische Herrschaftsansprüche auf dem Rücken der Bevölkerung ausgetragen werden. Etwas anderes zu behaupten, ja nur anzudeuten, zeugt nicht nur vom weltpolitischen Unwissen oder dem Unwillen zur differenzierten Betrachtung; es ist schlicht wahrheitswidrig und eine vorsätzliche Täuschung der Leserschaft. Noch wohlwollend muss man Dobbert spätestens jetzt als das benennen, was er ist: ein Märchenonkel.

    „Natürlich lauern in diesem rasanten Prozess auch Gefahren. Dazu gehören die Oligarchen, die nach wie vor großen Einfluss besitzen.“

    Nicht „nach wie vor“. Die Oligarchen besitzen größere Macht denn je zuvor, haben das Land komplett unter sich aufgeteilt. Sind nicht zuletzt in Person von Poroschenko selbst aktiver Teil der Regierung. Sie kontrollieren auch die Medien und folglich die öffentliche Meinungsbildung zu fast 100%. Sie stellen eigene Bataillone auf, mit denen sie nach Gutdünken Krieg gegen die eigene Bevölkerung führen. Und nachdem sie zuvor jahrelang die eigene Bevölkerung geschröpft haben, vereinnahmen sie nun die Steuergelder der europäischen Union, z.B. zur Zahlung der ausstehenden Gasrechnungen an Russland. Die europäische Union wird und muss schon allein deswegen finanziell eingreifen, weil sonst vielen ukrainischen Bürgern in den nächsten Monaten Kälte- und Hungertod drohen würde. Von den Oligarchen, von denen sie zuvor geschröpft worden sind, dürfen sie in diesem Zusammenhang keinerlei Hilfe erwarten.

    „Der bisherige Übergangs- und wohl auch neue Ministerpräsident Arseni Jazenjuk holte mit seiner Volksfront fast ebenso viele Stimmen wie Poroschenkos Partei, mit der er koalieren will. Jazenjuk ist im Vergleich zum Präsidenten entschlossener und weit weniger kompromissbereit. So hat er dessen Friedensvereinbarung mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin deutlich kritisiert.“

    Ja, mit derart ungelenken Euphemismen kann man den naiven Leser vielleicht über die Ansichten eines Jazenjuk hinweg täuschen. Aber es passt zum Konzept unserer Medien: der ausgemachte Feind wird dämonisiert; der ausgemachte Freund wird verherrlicht oder wie in diesem Fall zumindest verharmlost. In den letzten Tagen erschienen hierzu in der ZEIT auch einige beschämende Artikel einer gewissen Frau Bota. Man muss ungläubig zur Kenntnis nehmen: die Fähigkeit, radikal-nationalistische, teils faschistische Personen und Gruppierungen zu verharmlosen, scheint für die Ukraine-Russland-Berichterstattung in der ZEIT eine Kernkompetenz zu sein.

    „Der Bürgermeister des westukrainischen Lembergs hielt sich im Wahlkampf allerdings eher im Hintergrund und stellte stattdessen ein Team aus jungen Frauen und Männern nach vorne, von denen viele in der Maidan-Bewegung aktiv waren. Samopomytsch bekam doppelt so viele Stimmen wie erwartet. Das spricht dafür, dass hier nicht die Revolution ihre Kinder frisst, sondern dass die ihre Revolution in reale Politik verwandeln wollen.“

    Ja, da werden viele Transatlantiker aufgeatmet haben, denn dieser Erfolg kann und wird gerne ins eigene Narrativ der erfolgreichen, westlich-freiheitlichen Demokratisierung der Ukraine eingebunden. Nicht erwähnt wird, dass sich Samopomytsch mitsamt seiner Unterstützer in der Opposition wiederfinden wird, und dort ähnlich viel ausrichten wird, wie Linke und die Grünen hierzulande. Die Zivilbewegung war ein gern in Anspruch genommener Steigbügel für den Regierungssturz, spielt aber in der zukünftigen Entscheidungsfindung keine Rolle. Bereits vor der Wahl stand praktisch fest, dass die Übergangsregierung auch die zukünftige sein würde. Lediglich die Machtverhältnisse innerhalb dieses Bündnisses werden nun neu sortiert. Und auch hier versäumt es Dobbert, richtig zu analysieren, dass Jazenjuks Volksfront gegenüber Poroschenko massiv an Macht gewonnen hat, und diese zukünftig verstärkt umsetzen wird. Der militärisch-aggressive Kurs gegenüber den Separatisten dürfte sich noch weiter verschärfen, die Kriegsrhetorik gegenüber Russland noch gröber ausfallen. Was für die Transatlantiker im Stellvertreterkrieg um die Ukraine als Fortschritt betrachtet werden dürfte, entpuppt sich für neutralere Beobachter als weiterer Rückschritt.

    „Für Vertreter der alten Politik blieb da nur wenig Platz. Die Nachfolgepartei von Janukowitschs Partei der Regionen, beim letzten Mal noch stärkste Kraft, schaffte es nur knapp ins Parlament. Nicht mehr vertreten sind dort erstmals die Kommunisten.“

    Woran mag das liegen, Herr Dobbert, und warum berichten sie nicht über die Hintergründe? Da Millionen Menschen im Osten der Ukraine nicht an dieser Wahl teilgenommen haben, schneidet auch Janukowitschs Partei entsprechend schlecht ab. Die Anhänger früherer Jahre erfuhren keine plötzliche Sinneswandlung. Als in starkem Maße Betroffene eines Bürgerkriegs waren sie entweder unfähig zur Teilnahme, oder nicht willens. Das wiederum ist denen, die in Kiew an der Macht sind, natürlich sehr genehm. Es sind ausschließlich die sogenannten pro-europäischen Parteien, die von der überwiegenden Nicht-Teilnahme der Bevölkerung im Osten der Ukraine profitiert haben. Und die Kommunisten? Nun, die wurden auf „beispielhafte“ Art und Weise aus dem politischen Parteien-Spektrum entsorgt; monatelange Repressalien, körperliche Gewalt, Drohungen und Verbotsverfahren haben ihre Wirkung gezeitigt.

    „Der Anteil nationalistischer Parteien bleibt im Parlament geringer als in vielen anderen europäischen Staaten.“

    Ja, wenn man sich als Autor und als Zeitung konsequent verweigert, Parteien und Politiker als das einzustufen was sie sind, nämlich rechtsradikal bzw. nazistsch, dann, und auch nur dann, kann man zu einem Urteil wie Steffen Dobbert gelangen. Hierzulande polemisiert man z.B. geschlossen und unermüdlich gegen die AfD, verunglimpft sie als rechtspopulistisch, stellt sie in eine Ecke mit der NPD. Vor den Entwicklungen in der Ukraine hingegen, der nationalistischen Radikalisierung, verschließt man konsequent die Augen. Es gibt viele seriöse Abhandlungen zu den jüngeren Umwandlungen, manche renommierte Wissenschaftler sehen die Ukraine auf bestem Wege hin zu einem faschistischen Staat.

    Man wünscht sich, dies wäre tatsächlich nur russische Propaganda, die man lächelnd als solche abtun könnte, wie wunderbar bequem wäre das! Nur deutet vieles in die entgegen gesetzte Richtung; und mögliche weitere historische Konsequenzen hieraus wären fatal. Eine gründliche, unvoreingenommene Auseinandersetzung hierzu in unseren Medien wäre folglich wünschenswert, hier und heute, und nicht erst zu einem Zeitpunkt, an dem nur noch das rückwirkende Eingeständnis eigener Versäumnisse möglich sein wird.

    Nur ist leider nicht ersichtlich, dass sich am transatlantischen, linientreuen Kurs unserer gleichgeschalteten Medien allzu bald etwas ändern wird. Uns allen werden tagein, tagaus Märchen aufgetischt; berichtet wird nur noch, was dem eigenen ideologischen Narrativ entspricht.

    • Spitz passt auf! sagte:

      Sehr Interessant! Das Video „Ukrainischer Rechter Sektor stellt sich vor“ bestätigt das eben Gesagte. Die Nazis haben schlagkräftige Argumente gegen die „Partei der Regionen“ in der Hand. – Unsere „Frontdemokraten“ in Deutschland meinen offenbar, wenn ein Putsch die Richtigen an die Macht bringt, dann ist ein Putsch richtig.

    • Marionetta Slomka sagte:

      Alle Achtung, Voland45. Diesen Artikel zu schreiben, muß ja eine halbe Ewigkeit gedauert haben.

    • Marionetta Slomka sagte:

      … Der “unbändige” Mitbestimmungswille der Bevölkerung führte zu einer ähnlich niedrigen Wahlbeteiligung wie hier in Deutschland…

      Ich möchte hierzu nur anmerken, daß die Wahlbeteiligung bei den ersten freien Wahlen in der DDR am 18.03.1990 bei 93,38% lag.

      Soviel zur Euphorie, die in der Ukraine mit der „Demokratisierung“ einhergeht. Aber der Deutsche war wohl schon immer begeisteungsfähiger als der Rest der Welt.

    • Gut analysiert und brilliant geschrieben, danke. So langsam entwickle ich so was wie Mitgefühl für unsere Politiker. Wann ist ihnen zuletzt so zugejubelt worden wie auf dem Maidan, wann hat jemand zuletzt Europa so vorbehaltlos gut gefunden wie die Restukraine?

      Das muss 1990 gewesen sein und hat bei denen, die damals dabei waren, Kohl, Genscher, Gauck, Schulz und andere, zu einem Trauma geführt, daß sie ihr Leben lang nicht überwinden konnten. Und heute? Nur noch Liebesentzug. Traurig.

    • Danke für den tollen Beitrag. Besser hätte man diesen Müll nicht sezieren können.

  171. Balco9999 sagte:

    Die Wahl in der Ukraine sorgt weiter für „beste Unterhaltung“
    Hauptdarsteller: die „Russlandkenner“ – die Grünen

    Heute um 08:35 Uhr teilt uns Focus folgendes mit:

    „08.35 Uhr: Die Sprecherin der Grünen-Bundestagsfraktion für Osteuropapolitik, Marieluise Beck, hat die Parlamentswahl in der Ukraine gelobt. Der Urnengang sei überaus korrekt, sauber und ernsthaft abgelaufen und habe hohen europäischen Standards entsprochen, sagte Beck am Montag im Rundfunk Berlin-Brandenburg. Die künftige Regierung werde deutlich besser legitimiert. „Es gibt jetzt die Chance auf eine Regierung, die sich aus einem legitimierten Parlament bildet“, sagte Beck.
    Dem russischen Staatschef Wladimir Putin warf Beck vor, eine Demokratisierung der Ukraine verhindern zu wollen. Die Wahl sei daher ein wichtiges Signal. „Man kann ja nicht Putin den Triumph gönnen, dass er dieses Land von Wahlen abhält, solange er dafür sorgt, dass es Krieg im Osten gibt“, sagte Beck. Auch abseits des Konflikts seien die Herausforderungen riesig. Die Wirtschaft liege am Boden, die Korruption habe die Ukraine zerfressen, nun müsse ein Rechtsstaat aufgebaut werden.“

    Prima, alles korrekt, sauber und ernsthaft! Entsprach den hohen europäischen Standards (was auch immer das heißen mag!).

    Knapp 2 Stunden vorher wurde allerdings „Russland-Guru“ Harms wie folgt wiedergegeben:

    „06.34 Uhr: Anlässlich der Parlamentswahl in der Ukraine hat die Fraktionsvorsitzende der Grünen im Europaparlament, Rebecca Harms, die Einschüchterung von Wählern durch die prorussischen Separatisten im Osten des Landes angeprangert. Die Separatisten hätten potenzielle Wähler „direkt bedroht“, sagte Harms, die am Wochenende mit einer Beobachterdelegation in Kiew war, in einem Telefongespräch mit der Nachrichtenagentur AFP. Zwar seien die Wahlkreise so konzipiert, dass die Ukrainer „theoretisch“ auch außerhalb der Separtistenhochburgen Donezk und Lugansk zur Wahl gehen konnten. „Die Menschen hatten aber schlicht Angst vor den Folgen“, sagte Harms.
    In den Wahllokalen der Hauptstadt Kiew stellten die zahlreichen internationalen und ukrainischen Wahlbeobachter nach Angaben der deutschen Grünen keine Manipulationen fest. Auch habe nur die prorussische Kommunistische Partei gegenüber der Delegation des Europaparlaments die Wahl als „unfair“ kritisiert. „Problematisch“ sei allerdings das ukrainische Wahlgesetz, demzufolge eine Hälfte der Mandate über Parteilisten und die andere Hälfte per Direktwahl vergeben wird. Ein Teil der Kandidaten für die Direktwahl sei „gekauft“ worden. Hier habe es offenbar viele Fälle von „Manipulation und Bestechung“ gegeben.“

    Sie betont natürlich die massive Einschüchterung durch prorussische Separastisten (klar!), lässt uns wissen, dass nur die Kommunistische Partei die Wahl als „unfair“ kritisiert (auch irgendwie klar!) und bezeichnet letztendlich das ukrainische Wahlgesetzt als „problematisch“:

    „… Ein Teil der Kandidaten für die Direktwahl sei „gekauft“ worden. Hier habe es offenbar viele Fälle von „Manipulation und Bestechung“ gegeben.“

    Ach nee, ein Teil der Kandidaten ist gekauft und es habe VIELE FÄLLE VON „MANIPULATION UND BESTECHUNG“ gegeben.

    Nebenbei, solch einen „Bock“ hatte gestern auch schon das ZDF geschossen (siehe mein Beitrag von gestern), dann aber die „unpassenden“ Passagen ganz schnell wieder entfernt!

    Fassen wir zusammen: Trotz dass das ukrainische Wahlgesetz „problematisch“ ist und es viele Fälle von „Manipulation und Bestechung“ gegeben hat, ist die Wahl als überaus korrekt und sauber zu bezeichnen welche den hohen europäischen Standards entspricht!

    http://www.focus.de/politik/ausland/ukraine-krise-pro-eu-parteien-gewinnen-wahlen-in-der-ukraine_id_4229025.html

    PS: Ich glaube das muss man nicht verstehen oder? Wenn man es versucht, bringen einen ja die aufkommenden Fragen um! Screenshots wurden gemacht :)

  172. anonymuus sagte:

    Merkel gewinnt Ukraine-Wahl

    Oppositionelle Parlamentarier wurden verprügelt, mit dem Tode bedroht, ihre Parteibüros verwüstet, in Brand gesteckt, die Kommunistische Partei soll sogar verboten werden, aber die ARD rechnete, auf EU-Wahlbeobachter gestützt, mit einer „freien Wahl“._

    http://www.rationalgalerie.de/home/merkel-gewinnt-ukraine-wahl.html

    Ukraine-“Wahl”: Schwere Niederlage für Diktator Poroschenko

    http://amr.amronline.de/2014/10/27/ukraine-wahl-schwere-niederlage-fuer-diktator-poroschenko/

    Rechtsruck in der Ukraine und die “Säuberung” von allem Russischen!_

    https://guidograndt.wordpress.com/2014/10/27/rechtsruck-in-der-ukraine-und-die-sauberung-von-allem-russischen/

    Ukrainischer Sender meldet 99,9% Wahlbeteiligung an den Parlamentswahlen

    http://www.antizensur.de/ukrainischer-sender-meldet-999-wahlbeteiligung-an-den-parlamentswahlen/

  173. anonymuus sagte:

    Vladimir Putin Is The Leader Of the Moral World
    von Paul Craig Roberts

    http://www.paulcraigroberts.org/2014/10/25/vladimir-putin-leader-moral-world-paul-craig-roberts/

    Treating Putin Like a Lunatic
    von Robert Parry

    http://consortiumnews.com/2014/10/25/treating-putin-like-a-lunatic/

  174. anonymuus sagte:

    Halbmond-Zwang

    http://www.rationalgalerie.de/kritik/halbmond-zwang.html

    Ist für Ankara das Massaker eine politische Option?_
    von Thierry Meyssan

    http://www.voltairenet.org/article185726.html

  175. anonymuus sagte:

  176. anonymuus sagte:

  177. Spitz passt auf! sagte:

    Im Februar gab es in Kiew einen normalen rechten Putsch. Nach einem Putsch werden alle Personen und Organisationen entfernt, die den Putschisten nicht passen. Wer wissen will, wo die „Partei der Regionen“ von Janukowitsch geblieben ist, der sollte das Video „Ukrainischer Rechter Sektor stellt sich vor“ bei YouTube ansehen. Es zeigt ab Minute 6:28 wie 20 Rechtsextreme, mit Baseballschlägern und Vorschlaghammer bewaffnet, eine Versammlung von etwa 300 Bürgern auflösen. Der Anführer sagt, dass „heute alle Mitglieder der ehemaligen Regierungspartei zurückgetreten sind“. Ab jetzt wird „die Macht vom Volk kontrolliert“.
    Janukowitsch wurde von den Ostukrainern gewählt und im Osten ist Krieg.
    Wenn man in Deutschland die CDU zerschlagen würde, dann hätten die CDU-Wähler auch keine Lust mehr auf Wahl. Die ukrainische Wahl von gestern war nur schlechtes Demokratie-Theater, eine Provinz-Posse.

  178. Niggemeier über Ulfkottes Buch:

    Eher der Versuch des pauschalen Verisses, wenngleich einzelne Passagen durchaus kritikwürdig seien mögen.

    Man hat von Herrn Niggemeier schon bessere Artikel gesehen ….

    https://krautreporter.de/46–die-wahrheit-uber-die-lugen-der-journalisten

    Wer allein schon angesichts der PS , all den hier aufgeflogenen Lügen, leichtfertig und schon inflationär den Begriff „Verschwöhrungstheor….“ verwendet um andere unkompliziert zu diskreditieren , wird selbst in gleichem Maße unglaubwürdiger.

    Interessanterweise setzt sich das ehemalige Nachtichtenmagazin der Spiegel auch noch mit drauf ….

    http://www.spiegel.de/netzwelt/web/krautreporter-ersteindruck-community-finanziertes-magazin-ist-online-a-999044.html

    • Im Gegensatz zu den „Leitmedien“ unterfüttert Niggemeier seine Kritik aber ausführlichst mit Argumenten, von denen meiner Meinung nach nicht alle von der Hand zu weisen sind.
      Desweiteren hat er (nach eigenen Angaben) vor Veröffentlichung des Artikels erfolglos versucht, Stellungnahmen des Autors einzuholen.
      Ich würde diesen Artikel nicht in den großen Propaganda-Einheitsbrei-Topf werfen.

  179. anonymuus sagte:

    Ein klasse Film:

    Ein näherer Blick auf WLADIMIR PUTIN

    • War das Klitschko-Video gewollt, oder iost hier die Playlist verutscht?

      Zu Klitsch-Ko: Nun, ständige Schläge auf den Kopf erhöhen eben doch icht das Denkvermögen. Aber bezeichnend, daß solch eun geistig Minderbemittelter die „Hoffnung der EU“ in der Ukraine udn Spitzenkandidat von Poroschenkos Wahlblock ist… Dafür reicht ein eng begrenztes Denkvermögen offenkundig.

      In den USA wird man sich ins Fäustchen lachen. die haben ja Jazenjuk installiert – den Freund der Nazikommandeure….

  180. Hat zwar nichts direkt mit der ÖR-Propaganda zu tun, aber hier mal ein Beispiel aus dem Sprachrohr der größten Börse der Welt.

    Nachdem sich allgemein herumgesprochen haben sollte, dass die Medien-Huren für ein weltweites Netz des Bordell-Journalismus ihre Beine für jede Lüge spreizen, damit Arschloch & Votze beim Penetrieren derselben nicht allzu sehr schmerzen und bekannt sein dürfte, dass etwa dem Axel Springer Verlag nicht nur die BILD gehört sondern auch fünf wichtige Zeitungen in Polen, die mal die Merkel mit Hitler-Bart darstellen, damit die BILD sich darüber ereifern kann, um die dummen Leser damit zu erregen und gegen die Polen aufzuhetzen, um sich dadurch einen nationalistischen Schein von „wir sind Deutsche und lassen uns so etwas nicht gefallen“ umhängt, heute mal ein Beispiel von Propaganda subtilerer Art aus dem Ministerium für Wahrheit des Evangeliums des Kapitalismus.

    Anal Analyse by Georg Löding

    The Wall Street Journal  Friday – Sunday. October 24 – 26, 2014, Page 2

    BRUSSELS BEAT
    Russia and West Grapple With Alternate Realities
    It Isn’t Just Opinions That Differ, But Facts Too

    By
    STEPHEN FIDLER

    Updated Oct. 23, 2014 5:40 p.m. ET
    60 COMMENTS

    When the chairman and chief executive of Total SA, Christophe de Margerie , was killed this week after his private jet hit a snow-removal truck on takeoff from a Moscow airport, it looked like an accident.

    Aha!!! als also der Chefe von TOTAL Christophe de Margerie (Gott möge ihn segnen und schenke ihm Heil, RIP) getötet wurde, sah es [zunächst] wie ein Unfall aus.

    Russian television viewers were treated to a different version. According to a top Russian television channel, a plot by the Central Intelligence Agency couldn’t be ruled out. Mr. de Margerie was, after all, a prominent opponent of U.S. and European Union sanctions on Moscow, and Washington wanted him silenced. This story was relayed not by an outraged nationalist pundit but by a newscaster.

    Die russischen Fernsehzuschauer wurden also mit einer anderen Version bearbeitet„ein Anschlag, ein Komplott, eine Verschwörung durch die CIA sei nicht auszuschließen, denn schließlich war Margerie ein prominenter Widersacher der Sanktionen der USA und Europas gegen Russland und Washington wollte ihn zum Schweigen bringen.

    The report illustrates a development that is becoming increasingly evident: Russians and Westerners are talking past each other. It isn’t just that they have different opinions about the same event; it is that they believe in a different set of facts.

    Europäer und Russen haben also nicht nur verschiedene Meinungen über ein und dasselbe Ereignis, sondern glauben auch an einen anderen Sachverhalt.

    It is like “two people in a dark room,” said an American participant at a Valdai Club conference near Sochi this week that brings together Russian officials and academics with Western experts.

    Das ähnelt also dem Umstand, wie wenn zwei Leute sich in einem dunklen Raum befinden.

    Nowhere is this more apparent than over events in Ukraine. To a vast majority of Russians, the ouster of former President Viktor Yanukovych in February was a coup that had the direct support of European politicians and was fomented by Western intelligence agencies. For Westerners, Mr. Yanukovych fled under pressure from a popular movement that sought closer relations with the West.

    Nirgends wird dies sichtbarer als beim Krieg in der Ukraine. Für die Mehrheit der Russen, war also die Amtsenthebung (sic!) des Präsidenten Viktor Janukowitsch im Februar [2014] ein Staatsstreich und Putsch, der direkt von Europa unterstützt wurde und durch westliche Geheimdienste angefacht und durchgeführt wurde. Für uns sei aber Jaunkowitsch unter dem Druck einer Bewegung geflohen, die eine engere Anbindung an den Westen sucht.

    The stories Russians are hearing from a media that is increasingly under state control is fueling the popularity of President Vladimir Putin , who addresses the Valdai meeting on Friday. Support for him runs above 80%, even in previously Putin-skeptic Moscow.

    Ah & Oha! Die Geschichten, die die Russen von den Medien, die zunehmend unter der Kontrolle des Staates steht feuern die Begeisterung für Präsident Wladimir Putin an. [Das würde die Presse der USA für Präsident  Hussein natürlich nie machen!]

    The Putin personality cult appears to be rising. Vyacheslav Volodin, first deputy chief of staff to the president, told the conference Wednesday that Western “attacks against Putin are attacks against Russia.”

    Der Personenkult um Putin steigert sich (ins Unermessliche?), weil der Stabschef des Präsidenten gesagt hat, dass „Angriffe gegen Putin, Anschläge gegen Russland sind!“ …

    He went on to say that Russia’s people understand “that if there is no Putin, there is no Russia.”

    … und die Leute Russlands begriffen haben: „ohne Putin keine Russland“

    Mr. Volodin made the remarks off the record but the comments were leaked, apparently by satisfied aides, to the Russian press.
    Mr. Volodin’s remarks spurred political pundit Stanislav Belkovskiy, a Putin critic, to tell the independent Ekho Moskvy radio station: “The search for Russia’s national idea, which began after the dissolution of the Soviet Union, is finally over. Now it is obvious that Russia’s national idea is Vladimir Vladimirovich Putin as an individual.”

    Und vom einem unbekannten Kritiker Putins erfahren wir, dass die Suche nach nationaler Identität, die mit der Auflösung der Sowjetunion begann, jetzt vorbei ist. Es ist jetzt offenkundig, dass die nationale Identität in Wladimir Wladimirowitsch Putin als Mensch liegt.

    It is hard to imagine that identification between state and ruler being made in the U.S. or Western Europe, in private or in public. It is another illustration of how those in power in Russia think differently from their counterparts in the West.

    Es könne sich nur schwer vorgestellt werden, dass man in den USA oder West-Europa privat oder öffentlich Staat und Herrscher als identisch betrachte.

    ‘Without trust, you have suspicion, and with suspicion you think that everything the other side does is against your interests.’

    —Igor Ivanov, former Russian foreign minister

    The Russian conspiracy theory isn’t a new phenomenon. A senior Russian security official, Nikolai Patrushev, rehearsed a couple of historical theories in a recent interview with state media: that the U.S. lured the Soviet Union into its disastrous invasion of Afghanistan and that Washington manipulated the collapse in oil prices in the 1980s to destroy the Soviet Union. Likewise, the new sanctions against Russia are seen as a U.S. effort to bring about regime-change in Russia.
    Some of the stories Russians tell themselves derive from their singular culture. One participant said Russia’s repeated ability to rise from disaster to greatness, as he claimed it is doing again, can only have “irrational” and “mystical” explanations.
    Ivan Krastev, who heads the Bulgarian think tank Centre for Liberal Strategies, said relying on conspiracy stories doesn’t provide a framework for moving forward. “Marxism was an ideology,” he said. “Conspiracy theories are not an ideology.”
    Robert Skidelsky, the biographer of Keynes and a professor at the University of Warwick who is attending the conference, questioned where this promotion of an alternative reality is leading Russia.
    He said that behind Russia’s narratives lie three possibilities: that Russian officials believe they are telling the truth; that they are lying; or, that they are deceiving themselves.
    If Russian officials are basing their actions on false premises, they are taking risks, he said. If they are lying or deceiving themselves, they are severely eroding Russia’s international credibility—as Western governments argue they have by claiming that the armed “little green men” in Ukraine haven’t been sent there by the Russian military.
    Igor Ivanov, the former Russian foreign minister, says Moscow’s position has developed because of a disappearance of trust between the West and Russia.
    “We have lost trust,” he said in an interview on the sidelines of the conference. “Without trust, you have suspicion, and with suspicion you think that everything the other side does is against your interests.”
    He has proposed a “contact group” to discuss Ukraine that would bring the Kiev government together with Russia, the U.S., Poland, Germany, France and the U.K. Other regular contacts between Russia and the West are needed to deal with a host of mutual problems, including the rise of Islamic State in Iraq, he said.
    But he’s not optimistic. “The situation has become very personalized,” he said. Bridging the chasm between the West and Russia requires political will. “And I don’t see the political will on either side.”
    —Alan Cullison in Moscow contributed to this article.

    • Medienstachel sagte:

      Dazu gibt es auch einen Artikel auf MMnews. Einschließlich 8 Hinweisen, die den stärksten Auswüchsen von Verschwörungstheorien widersprechen.
      http://www.mmnews.de/index.php/politik/24592-total-normal-zum-tod

    • Spitz passt auf! sagte:

      Noam Chomsky wurde gefragt, ob es nicht besser wäre, wenn die USA mehr als zwei Parteien hätten. Chomsky: „Ich wäre schon froh, wenn es hier wirklich zwei Parteien gäbe.“

      RT macht sich über die „Mindless Media Parrots“ bei YouTube lustig. (Echt gut gemacht.)
      „Economic factors may take some spring out of the Easter bunny’s step this year.“
      „Economic factors may take some spring out of the Easter bunny’s step this year.“
      „Economic factors may take some spring out of the Easter bunny’s step this year.“

  181. Guenter sagte:

    Betreff SZ Artikel über Unterwasser-Umtriebe unbekannter Art

    Der Titel lautet:
    Tiefenrausch an der Oberfläche
    Schweden gibt die Suche nach einem russischen U-Boot auf

    Also, laut Titel wird der Leser sofort auf die falsche Fährte gebracht und bloße Mutmaßungen als Fakt präsentiert. Bis heute weiß kein Mensch trotz eifriger Nachforschungen, wessen U-Boot da unterwegs war oder ob es überhaupt eines war.
    Das ergibt sich dann auch aus dem folgenden Text, wo es heißt:

    „Als die Suche vorige Woche begann, hatten Privatpersonen etwas Verdächtiges auf dem Wasser beobachtet. Svenska Dagbladet berichtete von einem Hilferuf von der schwedischen Küste gegenüber Kaliningrad, den die Armee abgefangen habe. Ein russisches U-Boot in Seenot? Das schwedische Militär dementierte. Das russische sowieso. Dann spekulierte man über einen russischen Tanker, der vor schwedischem Gebiet kreuzte. Das Mutterschiff für ein russisches Mini-U-Boot? Kein Kommentar von der Armee. Bald wurde ein schwarz gekleideter Mann auf den Felsen beobachtet. Der Spion aus der Tiefe? Eher ein Fischer. Auf einem verpixelten Foto vom möglichen Tauchobjekt, das die Streitkräfte präsentierten, war nicht viel zu erkennen. Dann log das Militär auch noch über den Ort, an dem das Bild aufgenommen wurde, um keiner „fremden Macht“ zu helfen.“

    Es reicht also schon, dass „Privatpersonen“ irgendeine Trübung auf der Wasseroberfläche wahrnehmen und ein schwarz gekleideter Mann auf einem Felsen beobachtet wird, damit Schweden eine großangelegte Suchaktion anwirft und die SZ schließt messerscharf und ohne Beweise: die Russen waren’s.

    Geht’s noch?

  182. Thomas sagte:

    Wahlen in der Ukraine

    Habt ihr mal die Ergebnisse zusammengerechnet? Nur mal die, die Zeit-online meldet?

    ✓Poroshenko 23
    ✓People’s Front 21.3
    ✓Samopomich 13.2
    ✓Radical Party 6.4
    ✓Opposition Bloc 7.6
    ✓Svoboda 6.3
    ✓Tymoshenko 5.6

    Jazenjuks „Volksfront“, laut Tagesschau gebildet aus „Kommandeuren von Freiwilligenbataillonen und kritischen Journalisten“ = 21,3 Prozent!

    „Selbsthilfe“ – ein angeblich von Bürgerrechtlern und Unternehmern geführtes Bündnis – wobei letzteres schon sehr nach Oligarchen riecht. Und einer der Köpfe von „Samopomich“ ist der von Oligarchen gestützte Führer des Nazibataillons „Donbass“ Semen Sementschenko! = 13,2 Prozent!

    Die Radikale Partei von Oleh Ljaschko = 6,4 Prozent!

    Swoboda = 6,3 Prozent!

    Macht zusammen schon rund 47 Prozent für nationalistische, rechte und faschistische Parteien und Wahlbündnisse!!
    Und da kommen die 23 Prozent des „Blocks Poroschenko“ noch oben drauf!

    #

    Ach ja: Die Tagesschau hat ja wieder mal ein propagandistisches Meisterstück anbgeliefert: Laut wurde geklagt, daß 5 Millionen Ukrainer nicht an der Wahl teilnehmen konnten. Wohlgemerkt: Damit waren nicht die mindestens eine Million Flüchtlinge gemeint, die jetzt überwiegend in Rußland Zuflucht gefunden haben! Nein, gemeint waren die Bewohner der Oblaste Donjezk und Lugansk, sowie der KRIM! (sic!)

    Daß man in einer solchen Situtation überhaupt Wahlen abhält (in Deutschland fänden im Krieg gar keine statt) , fand man aber nicht schlimm….

    • Flutlicht sagte:

      Hm, komisch. Was ist eigentlich aus Janukovitschs „Partei der Regionen“ geworden ? Durften die überhaupt antreten ?
      Bei den Wahlen im Jahr 2007 hatten sie noch über 34 %, in 2012 waren es 30 %. Und nun ? nix mehr ? Dafür aber rechte und nationalistische Parteien mit 2/3 Mehrheit. Sehr merkwürdig.
      Erinnert irgendwie ein bisschen ein das Schicksal der KPD und SPD in Nazi-Deutschland.

      • Flutlicht sagte:

        Ach ja, die Komminunstische Partei ist irgendwie auch gar nicht mehr vertereten. Dabei hatten sie 2012 noch fast 14 %.

        https://de.wikipedia.org/wiki/Ukrainische_Parlamentswahlen

        • anonymuus sagte:

          Vertreter der Partei der Regionen, die sich zum Oppositionsblock zusammengeschlossen haben, konnten 7,6 Prozent der Stimmen erzielen. Die Kommunisten konnten die Hürde nicht überspringen, die Partei der Regionen boykottierte die Wahl

          Im Westen, etwa in Lemberg, gab es mit knapp unter 50 Prozent die höchste Wahlbeteiligung, auch in Kiew und anderen Wahlbezirken in der Mitte war sie ähnlich hoch, unter 30 Prozent lag sie in Odessa sowie den von Kiew kontrollierten Wahlbezirken der Regionen Donezk und Luhansk

          Ukraine nach der Wahl: Irgendwie proeuropäisch und stark rechtsnationalistisch

          http://www.heise.de/tp/artikel/43/43179/1.html

    • Medienstachel sagte:

      Die Wahlen in der Ukraine bestätigen nun die EUSA-Freunde. Der Freude darüber wird aber bald eine Ernüchterung folgen, denn das Land ist faktisch Bankrott. Die Wirtschaft am Boden, die Währung im freien Fall und eine Inflationsrate von ca. 17% mit steigender Tendenz. Zwar liegt das Rating bei CCC-stabil, diese Einstufung dürfte aber politisch manipuliert sein. Neben den nicht bezahlten Gasrechnungen gibt es noch eine weitere Zeitbombe aus Russland. Russland als einer der größten Gläubiger kann eine echte Staatspleite der Ukraine auslösen. Die Ukraine hatte noch im Dezember 2013 Staatsanleihen von 3 Mrd. US-Dollar an Russland verkauft. Die Staatsanleihen enthalten eine Klausel, die die sofortige Rückzahlung an Russland verlangt, wenn die Staatsverschuldung 60% des jährlichen nominalen Bruttoinlandsprodukt übersteigt. Bis Ende 2018 kommen in der Ukraine zu den fälligen 49 Milliarden Altschulden noch 40 Milliarden US Dollar neue hinzu. Die Finanz-Haie (Soros &Co.) und diverse Hedge-Fonds haben sich bereits, wie in Griechenland, über die Ukraine spekulativ hergemacht und werden alles tun um einen Schuldenschnitt zu verhindern. Russland wird wahrscheinlich den Joker (Klausel) vorerst nicht ziehen, sondern sich genüsslich zurück lehnen und beobachten wie die EUSA und der IWF weiter Steuergelder unter strengen Auflagen in die Ukraine pumpen. Spätestens wenn diese Auflagen bei der Bevölkerung ankommen, werden wir wohl einen Maidan 2.0 erleben. Über diese Gemengelage berichten unser Medien natürlich nicht und werden dann die Schuld wieder Russland und Putin in die Schuhe schieben.

      Akt. Rating: http://www.tradingeconomics.com/ukraine/rating
      Artikel DWN: http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/09/13/klausel-bei-staatsanleihen-putin-kann-staats-pleite-der-ukraine-ausloesen/

    • Seltsamerweise wird das Wahlergebnis als „prowestlich“ gewertet, dass es auch ein Votum für den Krieg im Osten ist, scheint keinen zu beunruhigen.

      Yazes Nationale Volksfront hat sich immer für ein hartes Durchgreifen ausgesprochen und der „Blok Petra Poroschenka“, stets als versöhnlicher apostrophiert, ist nicht so stark geworden wie gedacht.Offensichtlich besteht auch ein gewissen Mißtrauen den Klitschkos gegenüber, die an Schlagkraft verlieren.

      Samopomich dürfte einen großen Teil der westukrainischen Nazis aufgesogen haben in seiner unverfänglichen „Selbsthilfe-Partei“.

      Die bange Frage ist: kommt jetzt die Herbstoffensive der Junta und kann die NAF noch mal standhalten?

  183. Sorry… Lappy wollte schneller als ich sein^^

    Ich habe auf RT (denk ich mal) 2 Interview Ausschnitte mit Klitschko gesehen. In dem einen sagte er so was wie:

    I met many dead (man, persons, soldiers, das weiss ich nicht mehr) who asked me….

    Und der zweite Bolzen war, als er gefragt wurde, was er zu den Leuten in SS Uniform sage…

    Da sagte er etwas wie: they express their expression with expression.

    Ich hab das leider nur einmal gesehen und erinnere mich auch nicht mehr so genau, denn ehrlich gesagt habe ich schallend gelacht.

    Kann da jemand aushelfen. DAS MUSS in meine Sammlung^^

    Merci Ihr Lieben.

    • Medienstachel sagte:

      @Petra:
      Ich vermute Du meinst dieses Video von RT: :-)
      „Knockout Wisdom: Pearls from Kiev mayor, ex-boxing champ Vitali Klitschko“

      • Genau das hab ich gemeint. DANKE!

        Ich weiss, dass ist keine Propaganda, aber wenn ich mich daran erinnere, wie die Propaganda-Maschine rollte, wegen dieser Geistesgrösse, dann finde ich, haben wir uns das verdient^^

        Und hier versuche ich mich an der Übersetzung für all jene, die diese brauchen. Denn DAS muss jeder geniessen können:

        „Wir vereinigten, wir vereinigten unsere ähhh unsere Vereinigung.“

        „Ich traf eine Menge toter Polizisten und toter Aktivisten und sie alle haben mir eine Frage gestellt……“

        „wenn eine Person eine SS Uniform trägt….“
        Frage: dann?
        „dann ist es klar, er drückt sich selbst in Ausdrücken aus, die er ausdrückt. „

        • Ed von Schleck sagte:

          Klingt n bisschen so wie Stoibis „Ähh, wir müssen Gespräche führen, um ähh, Gespräche zu führen“
          Muss wohl die gleiche Schule sein (KAS)

  184. Balco9999 sagte:

    Wahl in der Ukraine – so wie man sich das vorgestellt hat …

    http://www.fr-online.de/ukraine/parlamentswahl-in-der-ukraine-die-ukraine-waehlt-europa,26429068,28856004.html

    Es gab Unregelmässigkeiten – Bewaffnete in Wahllokalen, Mehrfachwähler werden mit Bussen durch die Gegend gefahren, Wahlzettel an nicht registrierte Personen usw.
    Alles in allem: „Nicht ganz fair, aber fein!“

    • Balco9999 sagte:

      Aktueller Nachtrag – „Wahlen“ in der Ukraine

      „Vertreter der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) teilten mit, dass die Wahl trotz der Probleme in der Ostukraine anerkannt werde. Der oberste OSZE-Wahlbeobachter Michael Link sprach in der „Heibronner Stimme“ (Montag) von einer „relativ geordneten“ Wahl. Wegen des Ausfalls der Wahl im Osten des Landes und auf der Krim werden nur 423 der eigentlich 450 Sitze in der Obersten Rada vergeben.“

      Wie nicht anders zu erwarten, alles i.O. meint die OSZE, eine „relativ geordnete“ Wahl eben. Mal ehrlich, interessiert wirklich jemanden wieviel Prozent hier irgend eine Partei „zugeschrieben“ bekommt? Nicht wirklich, denke ich mal…

      http://www.sueddeutsche.de/news/politik/wahlen-ukraine-wahlproeuropaeische-kraefte-sehen-sich-als-sieger-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-141026-99-00659

    • Ja, in der Ukraine sind solche Sachen.. bedauerliche Einzelfälle. Die haben aber nix zu bedeuten und sind nicht als Zeichen für mangelnde Demokratie zu werten.

      Sollte aber etwas annähernd ähnliches in Russland passieren, dann ist das wieder das „Regime Putin“ das gnadenlos zuschlägt.

      Mir ist inzwischen so was von schlecht.

    • Spitz passt auf! sagte:

      Das ganze ist sowieso eine Farce (Posse). Die letzte Wahl hatte die „Partei der Regionen“ gewonnen, aber die wurde zusammen mit Präsident Janukowitsch entfernt.

  185. Marionetta Slomka sagte:

    • anonymuus sagte:

      **Rede von Präsident Wladimir Putin in Valdai (Deutsch) Teil #1_ **

      Rede des russischen Präsidenten Wladimir Putin in Valdai (Deutsch) ll Ukrainekonflikt

  186. UKRAINE-WAHL
    „Der eine Sohn ist Separatist, der andere Faschist“
    http://www.zeit.de/politik/ausland/2014-10/ukraine-wahl-krieg-soldat-separatisten-putin-mutter-sohn

    „Ein Treffen am Wahltag in der Ukraine: mit einer Mutter, die die prorussischen Separatisten versteht, und mit ihrem Sohn, der gegen sie kämpft.“
    VON STEFFEN DOBBERT, MARIUPOL

    Der Zeit müssen mittlerweile zu viele Leser davon gelaufen zu sein, die Luft wird wohl zu dünn. Jetzt versuchen sie sich anscheinend ein 2. Standbein aufzubauen – in Hollywood. Anders kann ich diesen „Bericht“ nicht interpretieren.

    Gleich, ziemlich zu Beginn … „Drei Tage hat Ludmilla überlegt, ob sie gemeinsam mit ihren Söhnen ein Interview geben soll, dann hat sie abgesagt. Erst als Iwan sie noch einmal bat und zusicherte, dass ihr nichts passieren werde, da das Gespräch nur im Ausland veröffentlicht wird, willigte sie ein….

    Hm, Nachrichten aus dem Ausland ( in dem Fall aus Deutschland) dringen also, nach Ansicht der Zeit, nicht in die Ukraine durch. Internet ist dort nicht verfügbar. Die „Befragten“ sind darum, auf Grund ihrer Aussagen, nicht gefärdet.

    Komisch, viele „wirkliche Nachrichten,“ von Einwohnern und Betroffenen vort Ort, kommen aber auf genau dem Weg hier, bei uns, an. Sie ermöglichen ja all zu oft erst einen Vergleich – was ist Lüge/ Propaganda, was ist die Wahrheit. Dabei schneiden unsere MSM immer öfter, immer schlechter ab.

    Scheinbar können Ukrainer nur Senden, jedoch nicht Empfangen. ( Ironie aus)
    Meine Güte, wie verzweifelt o. hörig muss man sein, um so etwas „zu Papier“ zu bringen.
    Lest bitte selbst. Hollywood reif.
    Eine von diesen Tüten, die es im Flugzeug für gewisse „Malheure“ gibt,… Na ja vielleicht vorher bereit legen.
    Eines muss ich der Zeit lassen. Immer wenn ich denk: So, jetzt kann es nicht mehr schlimmer werden. Der Gipfel, ihrer „Rechtschaffenheit“, ist erreicht, …. dann schaffen sie es doch mich vom Gegenteil zu überzeugen.

    • Das Entsetzlichste ist für mich: mit welcher Selbstverständlichkeit man es offenbar akzeptiert, DASS man in der Ukraine Angst vor der freien Meinungsäusserung und deren Konsequenzen haben muss.

      Die Argumentation, das erscheint nur in Deutschland ist Sauce. Aber ehrlich. Einfach so wird hingenommen, dass in der Ukraine eben nicht mehr gesagt werden kann, was man sagen will.

  187. http://www.stern.de/politik/ausland/kampf-gegen-is-assad-wird-zum-alliierten-2147806.html

    „Der Diktator von Damaskus hatte wenige Tage vor Veröffentlichung des Interviews Wohnviertel seiner eigenen Hauptstadt mit Giftgas beschießen lassen. Hunderte – manchen Schät-zungen zufolge sogar weit über 1000 Menschen – waren eines qualvollen Todes gestorben“

    Nach wie vor hat die Öffentlichkeit keinen Beweis zu Gesicht bekommen, der einwandfrei untermauern würde, dass die Assad-Führung hinter der Giftgas-Attacken steckt.

    • Im Gegenteil. Es gibt jede Menge sehr eindrucksvolle Indizien, dass es sich um eine False Flag Operation handelt. Habe jetzt keine Zeit, das alles zusammenzutragen, aber es ist schon unglaublich dreist, am 25. Oktober 2014 immer noch diese unwahrscheinlichste aller Versionen zu verbreiten. Diejenige, die im Grunde längst widerlegt ist. Das ist auch ein Vorgeschmack auf das, was uns in Sachen MH17 erwartet. 9/11 liefert für alles die moderne Vorlage, aber es gibt auch genügend Beispiele aus der Vergangenheit. Im Falle von Syrien ist diese Geschichte natürlich auch einer der Gründe für das Verhalten des „Westens“ gegenüber Putin – der ließ sich nämlich nicht täuschen und sorgte dafür, dass das Bombardieren von Syrien durch die USA/Nato erstmal nicht stattfand. Allerdings gab und gibt es ja noch die Karte „IS(IS)“…

    • Zensursula sagte:

      Gerade dem Presserat gemeldet.
      Verstoß gegen Ziffer 1+2.

    • Medienstachel sagte:

      Sorry, den obige Beitrag bitte löschen. Er wurde falsch formatiert.

      Der STERN-Artikel enthält mindestens zwei Unwahrheiten:
      Die erste Unwahrheit ist das Thema Giftgas und die zweite Unwahrheit ist die Aussage „Assad hat IS erst ermöglicht“. Wie man dem Artikel von Thierry Meyssan
      „John McCain, der Dirigent des „arabischen Frühlings“ und der Kalif“ http://www.voltairenet.org/article185097.html
      und dem Artikel von Epoch Times
      „Verflechtungen der USA mit ISIS – Senator Mac Cain im TV: „Ich kenne diese Leute“ http://www.epochtimes.de/Verflechtungen-der-USA-mit-ISIS-%E2%80%93-Senator-Mac-Cain-im-TV-Ich-kenne-diese-Leute-VIDEO-a1185583.html
      entnehmen kann, ist Assad bezüglich IS nun wirklich die falsche Adresse, diese Behauptung des STERN-Artikels ist gelinde gesagt eine Frechheit und soll die uninformierte Bevölkerung von den wirklichen Hütchenspielern ablenken und in die Irre führen.

  188. Spitz passt auf! sagte:

    Die Sendung auf Phoenix „Ukraine – Wahrheit und Propaganda“ (22.10.2014) passt zur Propagandaschau wie die Faust aufs Auge. Leider findet man sie nach 3 Tagen nicht mehr beim ÖR.
    Bei YouTube leistet „MIRROR XMIRRORX“ noch Widerstand, also schnell nach „Ukraine – Wahrheit und Propaganda“ suchen. Wem 1,5 Stunden zu lang ist, der sollte wenigsten die letzten 10 Minuten ansehen. Die 7 Anwesenden bilden aufgrund der vielen Zuschauerproteste eine Art Kuschelgruppe mit dem Versprechen ihre geistige Unabhängigkeit zu bewahren. Unsere Preisträgerin Golineh Atai läuft zur Höchstform auf. Im Grunde sagt sie: „Wenn IHR wüsstet, was ich jetzt durch Thomas Roth Interview (2008) über Putin gelernt habe, dann würdet ihr am Fernseher nicht so positiv über Putin denken.“
    Das dazugehörige Interview findet man auch bei YouTube „Russland: mit Putin: unzensiert von Thomas Roth“.

    • Balco9999 sagte:

      @Spitz passt auf!: Hab Deinen Rat befolgt und mir diesen Mist reingezogen. Diese Selbstbeweihräucherung ist einfach nur wiederlich! Die ÖR haben ’nen prima Job gemacht, ein Glaubwürdigkeitsproblem besteht nicht, zumindest nicht ausserhalb des Internets. Tja und die Internetcommunity… kleine Gruppe…vermutlich gesteuert! Und zu dem Typen vom Programmbeirat fällt einem auch nix mehr ein: „das war positive Kritik!…wir gehören doch zusammen…
      Ist mir schon klar, dass die ÖR dass schnellstens wieder aus ihrer Mediathek
      entfernt haben…

      • Spitz passt auf! sagte:

        Das WAR eine widerliche Selbstbeweihräucherung! Und 98 % Irrationalität. Aber diese Damen und Herren sind wirklich verunsichert. Ich bezweifle sehr, dass der ÖR einen prima Job gemacht hat. Der Widerstand wächst. Der „kritische Typ“ vom Programmbeirat will im Grunde die Erhaltung des heutigen Zustands.

        • Flutlicht sagte:

          In der Vorspann-„Doku“ wird über die Schüssen auf dem Maidan und dem Massenmord im Gewerkschaftshaus in Odessa komplett hinweggegangen. Es wird nicht mit einem Wort erwähnt.
          Es wird sogar unterschwellig der Eindruck erweckt, als ob Russland für die Schüsse bzw. Eskalation verantwortlich gewesen wäre, denn im Bezug auf das Abkommen, welches die drei Außenminister Deutschlands, Frankreichs und Polens mit Janukovitsch am Tage vor den Schüssen unterschrieben haben, wird Russland vorgeworfen die Unterschrift verweigert zu haben. Dabei hat doch der russische Außenminister an diesem Treffen und dem daraus resultierendem Abkommen gar nicht teilgenommen.

          Im Zusammenhang mit dem Abschuss der MH17 wird behauptet, die USA hätten klare Beweise für die Schuld der Rebellen. Dass sie von diesen Beweisen bis auf den heutigen Tag aber nicht einen einzigen vorgelegt haben, wird nicht erwähnt. Des weiteren wird gesagt die EU hätte die 3.Stufe der Sanktionen nur angedroht, jedoch bis heute nicht in Kraft gesetzt, was schlicht eine glatte Lüge ist. Inzwischen wissen wir ja, daß die EU das zwar angeblich eigentlich nicht wollte, doch schliesslich von den USA dazu gezwungen wurde (s. die Rede von Joe Biden). Als Begründung für die Verhängung der 3. Sanktionsstufe diente gerade die angebliche Schuld Russlands am Abschuss der MH17.

          Im weiteren Verlauf wird erneut von der „Russischen Invasion“ gequaselt, und während dessen Bilder mit endlosen Panzerkolonnen gezeigt. Dem schlummerndem Zuschauer sollte wohl auf diese Weise suggeriert werden, es handle sich um russische Panzer auf ukrainischem Territorium.

          Ganz schön dreist diese eklige Lügnerbande.

        • Flutlicht sagte:

          Und noch was wichtiges:
          Der Aufruf der Kiewer Putschisten, unmittelbar nach dem Putsch im Februar, zum „Marsch auf die Krim“ und der Gesetzentwurf zum Verbot der russischen Sprache, zwei Ereignisse also, die massiv zur Eskalation beigetragen haben, werden selbstverständlich ebenfalss mit keinem Wort erwähnt.

    • Zensursula sagte:

      Die letzten 10 minuten „nur“ gerade geguckt…..
      mir ist so schlecht.
      Diese Elite an Journalisten, die sich als das beste Medienkompetenzzentrum in ganz Europa sieht.
      (…..)

      • Spitz passt auf! sagte:

        Ich finde diese Mimosen nur komisch. Wer im Arsch der Regierung Preise einsammelt, der muss draußen mit Gegenwind rechnen.

    • Marionetta Slomka sagte:

      Danke für den Link.
      Ich frage mich, was Frau Atai uns sagen wollte, als sie das Interwiev von Roth mit Putin erwähnte, und warum man das hätte in Brüssel zeigen sollen? Aber das weiß sie wohl selbst nicht.