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Die Propagandaschau

~ Der Watchblog für Desinformation und Propaganda in deutschen Medien

Die Propagandaschau

Kategorien-Archiv: Zeit

Gleichgeschaltete Presse bläst zur Jagd auf neuen US-Whistleblower

06 Mittwoch Aug 2014

Posted by Dok in Allgemein, ARD, BILD, FAZ, Focus, Süddeutsche, Spiegel, Stern, TAZ, Welt, ZDF, Zeit

≈ 48 Kommentare

Glenn Greenwald schreibt in seinem Buch »Die globale Überwachung«, dass es eine seiner größten Befürchtungen war, dass die regierungstreuen US-Medien anstatt die Informationen Snowdens zu verbreiten, sich auf seine Person stürzen würden. Frei nach dem Motto:

Der Kaiser ist nackt, tötet den Überbringer der Botschaft!

Dennoch waren Greenwald und Snowden sich einig, dass er sich bekennen müsse, um den geleakten Informationen über das totalitäre Überwachungssystem der USA Seriösität zu verleihen und um seine Motive erklären zu können.

greenwald-die-globale-uberwachung„Snowdens einzige Befürchtung war, er könne mit seinem Outing vom Inhalt seiner Enthüllungen ablenken. »Ich weiß, dass die Medien alles personalisieren, und die Regierung wird versuchen, meine Person ins Visier zu nehmen und die Aufmerksamkeit auf den Überbringer der Botschaft zu richten« Glenn Greenwald, „Die globale Überwachung“, S.81

Dass Snowden und Greenwald diese Bedenken zu Recht hatten, weil die Mainstreammedien auch in Deutschland weitgehend als Handlanger, Hofberichterstatter und servile Fußsoldaten der Regierung dienen, zeigt die Rezeption des aktuellen Artikel Glenn Greenwalds, über die Machenschaften der US-Geheimdienste. Anstatt die skandalösen Inhalte für deutsche Leser sorgfältig aufzubereiten, zu erklären und Recherchen und Interviews zu vergleichbaren Machenschaften deutscher „Dienste“ zu führen, blasen die Medien orchestriert ins gleiche Jagdhorn:

BILD 6.8. „SCHOCK FÜR US-GEHEIMDIENSTE„

nsa_leaks_spiegel_5.8

Spiegel Online 5.8.

nsa_leaks_spiegel_6.8

Spiegel Online 6.8.

FAZ 6.8.

FAZ 6.8.

Die Welt 5.8.

Die Zeit 5.8.

Die Zeit 5.8.

nsa_leaks_sz_6.8

Süddeutsche Zeitung 6.8.

stern 6.8.

stern 6.8.

focus 6.8.

focus 6.8.

Taz 6.8.

Taz 6.8.

Erwartungsgemäß nimmt auch der Staatsfunk von ARD und ZDF die vom eigentlichen Inhalt ablenkende Perspektive der US-Regierung und ihrer Spitzeldienste ein, wonach nicht die Botschaft das Problem ist, sondern der Überbringer:

Tagesschau 6.8.

ARD Tagesschau.de 6.8.

nsa_leaks_heute_6.8

ZDF heute.de 6.8.

Fazit:

Wir sehen eine gleichgeschaltete Presse, die in einer konzertierten Aktion, die Enthüllungen eines Whistleblowers über die Machenschaften eines Geheimdienstes dadurch aus dem Fokus der Öffentlichkeit drängt, dass sie den Überbringer der Botschaft in den Mittelpunkt stellt, die eigentliche Information in den Hintergrund drängt und obendrein die Perspektive der Täter übernimmt, die weite Teile der Bevölkerung kriminalisieren und überwachen.

Dass es anders geht, dass sich seriöser und unabhängiger Journalismus auch auf den Kern der Information konzentrieren kann, zeigt der Artikel von Thomas Pany auf Telepolis.

Ukraine-Konflikt: Transatlantische Propaganda dreht durch

28 Montag Jul 2014

Posted by Dok in FAZ, Spiegel, Zeit

≈ 32 Kommentare

Schlagwörter

Desinformation, Kriegspropaganda, Putin, Russland, Ukraine

Wenn es aussieht wie eine konzertierte Aktion, wenn es sich liest, wie eine konzertierte Aktion, dann ist es eine konzertierte Aktion. SPIEGEL ONLINE veröffentlichte gestern Schlag auf Schlag gleich 3 inhaltlich fragwürdige Hetzartikel mit klarer propagandistischer Stoßrichtung gegen Russland. Zu einem BND-Bulletin, das „Brüche im Machtblock Putins“ herbei halluziniert und einer mehr als dubiosen Infratest-Umfrage, die zu einem Aufruhr auf Facebook und einer Schließung des SPIEGEL ONLINE-Forums führte, gesellte sich rein zufällig noch ein Bericht über einen Bericht des Economist, der Russlands Wirtschaftsattraktivität für Investoren noch unter der von  Iran, Argentinien oder Simbabwe einordnet und daraus einen Billionen-Verlust konstruiert.

kampagne_sponWer sich die entsprechende Chart auf der Seite des Economist anschaut, erkennt, dass Russlands stockmarket price-earnings ratio seit Jahren stabil auf demselben Niveau zwischen 4 und 6 rangiert und ausgerechnet in den letzten Monaten sogar leicht angestiegen ist. Das „Trillion Dollar Boo Boo“ des Economist entpuppt sich damit genauso als Propaganda, wie der Rest der Kampagne.

kampagne_fazSPIEGEL-Autor Rickens macht dabei keinen Hehl, worum es ihm geht: „An all diesen Punkten könnte kluge Politik etwas verändern. Doch die Kreml-Führung stürzt sich lieber in außenpolitische Abenteuer.“ Was Dummschwätzer Rickens, unter kluger Politik versteht dürfte klar sein: Putin soll den Putsch als demokratisch legitimen Vorgang anerkennen, die Ukraine mit kostenlosem Gas beliefern oder besser noch gleich nach Elba ins Exil gehen, um Platz zu machen für einen Strohmann Washingtons.

kampagne_zeitParallel zu dieser dreifachen SPIEGEL-Attacke mit Papierkügelchen, sekundieren FAZ und ZEIT mit weiteren politisch intendierten Hass-Artikeln. „Putins kurze Beine“ titelt Peter Carstens in der FAZ, attestiert den widerspenstigen Separatisten, Sadisten zu sein und raunt von 100 Milliarden Verlust für Russland allein an diesem Wochenende. Sein politisch intendiertes Geschwätz mit Fakten zu belegen, hält Carstens nicht für nötig. Man muss nur die Leserkommentare überfliegen, um den eigenen Eindruck von der Substanz des Elaborats bestätigt zu bekommen.

Letzteres gilt auch für den Angriff der transatlantischen Frontpostille ZEIT. „Der Druck auf Putin im eigenen Land wächst“ weiß man dort und beruft sich als Quelle dieser seriösen Information ebenfalls auf den BND. Soll man Lachen oder Weinen angesichts eines solchen Journalismus?

Tatsächlich liefert die konzertierte mediale Attacke wohl einen Hinweis darauf, dass im Westen die Nerven blank liegen. Die USA treiben den Krieg massiv voran und setzen die EU mit lancierten Meldungen unter Druck, wonach sie Kiew massiver militärisch unterstützen wollen. Sie verlangen wirtschaftliche Sanktionen gegen Russland, von denen jeder in Europa weiß, dass sie uns mal mindestens so sehr Schaden würden, wie der russischen Wirtschaft. Das US-Flittchen im Kanzleramt wird von ihrer eigenen Wankelpolitik zerrissen. Merkel und ihre CDU-Frontsoldaten haben den Putsch in Kiew unterstützt ohne sich Gedanken über die Folgen zu machen. Jetzt wird die Presse (und sogar der BND) mobil gemacht, um ein Einlenken Putins im Sinne des Westens herbeizuschreiben. Es ist wie beim Pokern. Der Einsatz sind Arbeitplätze und Milliarden Euro. Wer zuerst die Nerven verliert, hat verloren. Dass Putin das sein wird, darf bezweifelt werden. Die konzertierte mediale Hetzattacke von SPON bis ZEIT ist in Wahrheit ein deutliches Indiz, wie schlecht die eigenen Karten sind.

ZEIT: „Israel verlängert Waffenruhe einseitig“

27 Sonntag Jul 2014

Posted by Dok in Zeit

≈ 4 Kommentare

Schlagwörter

Israel, Kriegspropaganda

zon-logoDas Bild des Tages:


(Bild anklicken)

Selten stehen sich Propaganda und Realität so schamlos gegenüber. Während der transatlantische Journalist, der die Titelzeile ersonnen hat, Israel als friedliebendes Land darstellen möchte, das großmütig einen einseitigen Waffenstillstand verkündet, zeigt das Foto die schonungslose Wahrheit der rücksichtlosen israelischen Aggression. Der Redaktion, die so tief von der eigenen Propaganda durchdrungen ist, fällt der Widerspruch nicht einmal mehr auf.

Reuters und Mainstreammedien verbreiten Lügengeschichte über Separatistenkommandeur

24 Donnerstag Jul 2014

Posted by Dok in FAZ, Spiegel, Zeit

≈ 15 Kommentare

Vorsicht Lügen!


spiegel_online_logoOstukraine: Rebellenführer bestätigt Besitz von Buk-Flugabwehr

Die Separatisten in der Ostukraine verfügten über das Buk-System, mit dessen Raketen offenbar der Malaysia-Airlines-Flug MH17 abgeschossen wurde. Das räumt jetzt ein einflussreicher Rebellenkommandeur ein. Er will auch wissen, woher die Waffe kam. (LINK)


 fazlogo_homeNach Abschuss von MH17
Rebellenkommandeur: „Wir hatten Buk-Raketen“

Erstmals hat ein Separatistenführer in der Ostukraine zugegeben, dass die Aufständischen Buk-Luftabwehrraketen besessen haben. Gleichzeitig machte der Kommandeur des Wostok-Bataillons, Alexander Chodakowski, Kiew schwere Vorwürfe. (LINK)


zon-logoUkraine
Separatisten-Führer bestätigt Besitz von Luftabwehrraketen

Prorussische Separatisten verfügten über Buk-Luftabwehrraketen, sagte ein abtrünniger Anführer. Im russischen Staatsfernsehen revidierte er seine Aussage allerdings. (LINK)


Eine Lügengeschichte von Reuters verbreitete sich seit gestern durch die gleichgeschalteten deutschen Mainstreammedien. Angeblich wären die ostukrainischen Separatisten im Besitz von BUK-Raketen gewesen und hätten diese nach dem Absturz von MH17 „zurück“ nach Russland geschafft, so soll es ein abtrünniger Anführer in einem Interview der Nachrichtenagentur Reuters erzählt haben.

Das Interview mit Alexander Chodakowski wurde tatsächlich geführt, doch was Reuters über den Inhalt verbreitet hat, war erstunken und erlogen.

Klugerweise hat sich Chodakowski einen Video-Mitschnitt gesichert und kann die Lügengeschichte entlarven. RIA NOVOSTI stellt klar:


rianVideo belegt: Reuters entstellt Äußerungen von Rebellenkommandeur über Buk-Raketen

Der Kommandeur des ukrainischen Volkswehr-Bataillons Wostok, Alexander Chodakowski, hat die ihm von Reuters zugeschriebenen Worte, dass die Volkswehr über Boden-Luft-Raketen vom Typ Buk verfügt hat, nie gesagt. Das belegt die Videoaufnahme des Interviews, die nun RIA Novosti vorliegt.

Am Mittwoch hatte Reuters ein Interview mit Chodakowski veröffentlicht, in dem dieser gesagt haben soll, dass die Milizen über ein Buk-Raketensystem verfügt haben konnten und dass der Einsatz dieses Systems von den regulären ukrainischen Kräften durch Luftangriffe auf Bodenziele provoziert werden konnte.

Doch das Video des Interviews mit Reuters zeigt, dass Chodakowski diese Behauptungen nie gemacht hat. In dem Video sagt Chodakowski zum Reuters-Korrespondenten unmissverständlich, dass sein Bataillon über keine Buk-Systeme verfügt habe….(Weiterlesen)


Als die FAZ gemerkt hat, dass die Story offenbar nicht der Wahrheit entspricht, titelte sie heute morgen:


fazlogo_homeAbgeschossenes Flugzeug in der Ukraine
Separatistenführer widerruft Aussagen über „Buk“


Mit dieser Formulierung „widerruft„, stellt die FAZ das Interview wie ein Geständnis dar und den Separatistenanführer wie einen Verbrecher. Nach Beschwerden in den Leserkommentaren, änderte die FAZ zumindest die Schlagzeile. Dort heißt es jetzt:

Separatistenführer dementiert Aussagen über „Buk“

Im Artikel heißt es jedoch nach wie vor „widerruft“ und auch in der URL findet sich nach wie vor diese denunziatorische Verzerrung, die die Schuld dem Interviewten zuweist und nicht der lügnerischen Quelle Reuters: http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/europa/mh17-abschuss-separatistenfuehrer-widerruft-aussagen-13062064.html

Das Propagandablatt Spiegel hat die Falschmeldung bis jetzt nicht korrigiert.

ZEIT: Israel handelt nach Mord an Jugendlichen „besonnen“

03 Donnerstag Jul 2014

Posted by Dok in Zeit

≈ 3 Kommentare

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Doppelmoral, Israel, Verharmlosung

zon-logoDass deutsche Medien grundsätzlich eine besondere Sensibilität an den Tag legen, was die Berichterstatung über Israel betrifft, ist verständlich und angemessen. Wenn deutsche Medien allerdings israelische Verbrechen totschweigen, verharmlosen oder rechtfertigen, dann ist so etwas weder mit der deutschen Geschichte zu erklären, noch zu entschuldigen oder gar akzeptabel.

In einem aktuellen Beitrag in der ZEIT meint Autor Gil Yaron doch tatsächlich Israel reagiere angesichts der Entführung und des Mordes an drei israelischen Jugendlichen „besonnen“. Im weiteren Verlauf des Artikels heisst es dann:

„In der größten Militäraktion seit zehn Jahren durchkämmten Tausende Soldaten in den vergangenen Tagen das Areal Haus für Haus, Höhle für Höhle auf der Suche nach den Vermissten. Und lösten so immer mehr Spannungen mit der palästinensischen Zivilbevölkerung aus. Denn hier litten nun Hunderttausende unter einer Ausgangssperre, hörten alle, wie in nächtlichen Razzien rund 450 Verdächtige verhaftet wurden. Immer wieder kam es dabei zu gewaltsamen Zwischenfällen. Bislang starben dabei sechs Palästinenser, darunter auch Jugendliche, die die Soldaten mit Steinen oder Brandsätzen bewarfen. Doch all das könnte nur der Anfang gewesen sein.“

Wenn eine solche Reaktion ernsthaft als „besonnen“ bezeichnet werden könnte, möchte man nicht wissen, wie eine „unbesonnene“ Reaktion Israels aussähe.

Die Leserkommentare unter dem Artikel sind entsprechend empört bis sarkastisch:

"3. Besonnen? 

Verstehen Sie, was Sie selbst schreiben?"
"5. Ich verstehe das nicht! 

Die Familien der 3 Toten haben mein vllstes Mitleid!
Aber ist es unnormal wenn ich das Ausmas in dem Israel reagiert
für unverhältnissmäßig, brutal und menschenverachtend halte!?"
"7. "Noch handelt die Regierung in Jerusalem besonnen."?????? 

An Zynismus nicht zu überbietender Bemerkung. Unschuldige Menschen 
zu verhaften und zu foltern, auf Verdacht Siedlungen zu bombardieren, 
einfach Häuser und entleeren und die Bewohner zu vertreiben, 
kann man nicht besonnen benennen, sondern einfach nur hassvoll
und aggressiv."
"9. Besonnene Reaktion? 

Luftangriffe auf Gaza, das Sprengen von Häusern im Westjordanland, 
massenhafte Hausdurchsuchungen auf besetztem Gebiet, hunderte 
Verhaftungen ohne konkreten Verdacht, das ist eine besonnene Reaktion?"
"10. Besonnen 

Ok, bisher wurden erst 10 oder 20 Palästinenser getötet im Zusammenhang
mit der Suche? Möglicherweise ist das "besonnen"."

etc.

Aber Halt! Das sind doch ganz sicher keine normalen ‚ZEIT-Genossen‘, sondern ganz bestimmt von der Hamas bezahlte Trolle, die irgendwo im Gaza-Streifen sitzen und für 10Ct pro Beitrag Hass-Kommentare und -Mails an die ehrenwerte deutsche Journaille schreiben.

gaza_trolls

Bitte liebe ZEIT, SZ und FAZ recherchiert das doch einmal!

Die ZEIT erneut als Propagandablatt entlarvt

25 Freitag Apr 2014

Posted by Dok in Zeit

≈ 5 Kommentare

Schlagwörter

Propaganda

Die Machenschaften bei der ZEIT haben wir hier schon mehrfach thematisiert. Unter dem Tarnmantel eines vorwiegend seriösen bis exzellenten Journalismus wird immer dann subtile bis knallharte transatlantische Propaganda verbreitet, wenn es thematisch um US- und NATO-Interessen geht.

zon-logoAuf Telepolis berichtet Paul Schreyer über einen neuen Fall offensichtlicher Doppelstandards, wenn es darum geht Autoren abzukanzeln, die nicht durch und durch auf NATO-Linie sind oder in der Vergangenheit für den „Feind“ geschrieben haben:

„Die freie Journalistin Alisa Bauchina, 26, hatte in der Vergangenheit bereits bei Zeit Online publiziert. Als sie der Redaktion nun kürzlich einen neuen Text anbot, lehnte man dankend ab. Der Artikel, in dem es um die politisch brisante Situation in Moldawien geht, dem Geburtsland der Autorin, das sie zur Recherche nun noch einmal bereist hatte, sei zwar „ziemlich spannend“, so Michael Schlieben, kommissarischer Ressortleiter Politik, Meinung und Gesellschaft von Zeit Online gegenüber der Journalistin. Allerdings habe man entdeckt, dass sie in der Vergangenheit für den russischen Auslandssender „Stimme Russlands“ gearbeitet habe. Daher müsse man leider absagen.“ Paul Schreyer: Neue Feindsender?

Auch die Zensur-Machenschaften auf Spiegel Online werden im Artikel kurz angesprochen. Leser berichten immer wieder von gelöschten oder gar nicht erst veröffentlichten Beiträgen, obwohl diese in keinster Weise gegen Netiquette oder Foren-Richtlinien verstoßen.

Hierzu startet die Propagandaschau eine kleine Umfrage, mit der Bitte an alle Leser, sich zu beteiligen. Wenn Interesse besteht, die Zensurmaßnahmen zu dokumentieren und wenn genug Leser sich bereit erklären, dort eigene Zensurmaßnahmen zu melden, werden wir hier eine gesonderte Seite dafür einrichten. Diese Seite würde ausschliesslich durch EUCH mit Inhalt gefüllt. Das heisst:

Ihr macht Screenshots wenn ihr einen Beitrag bei Spiegel Online, Zeit, FAZ, tagesschau oder einem anderen Medium einstellt und kopiert die URL. Wenn der Kommentar NICHT veröffentlicht oder zensiert wird – obwohl er in keinster Weise den Forenregeln des Mediums widerspricht – könnt ihr den Screenshot hier verlinken und kurz beschreiben, worum es ging und was ihr meint, warum euer Beitrag zensiert wurde.

Zur Umfrage!

 

Montagsdemos wieder totgeschwiegen

22 Dienstag Apr 2014

Posted by Dok in ARD, BILD, DLF, FAZ, Focus, Süddeutsche, Spiegel, Stern, TAZ, Welt, ZDF, Zeit

≈ 58 Kommentare

Schlagwörter

ARD, Desinformation, Montagsdemos, Propaganda, Staatsmedien, Verleumdung, Verschweigen, ZDF

Am Sonntag haben wir hier die neuen Montagsdemos und Mahnwachen thematisiert und darüber berichtet, wie sie – wenn überhaupt erwähnt – in den gleichgeschalteten Medien diffamiert werden. Die Aktivisten werden als „Neue Rechte“, Antisemiten, Verschwörungstheoretiker und ähnliches denunziert und verunglimpft. Nach eingehender Prüfung der Vorwürfe und Begutachtung ungezählter Videos der bisherigen Veranstaltungen, sowie der Webseiten der Hauptprotagonisten, hat die Propagandaschau dazu aufgerufen, sich an den Demos zu beteiligen und sich selbst ein Bild zu machen, was dort vertreten wird.

Dass diese Positionierung richtig war, zeigt ein Rückblick auf die gestrigen Veranstaltungen, die mittlerweile neben Berlin auch in vielen anderen größeren Städten organisiert werden und sogar Ableger in Österreich und der Schweiz zu generieren scheinen.

An dieser Stelle wollen wir nur die größte Veranstaltung in Berlin betrachten, wo mehrere Tausend zusammenkamen und wo einige der zuvor aufs Übelste diffamierten Veranstalter Stellung bezogen.

Zunächst ein 30-Sekunden Video mit einem 360°-Schwenk über die versammelten Menschen:

Warum muss man sich das anschauen? Weil die gleichgeschalteten Medien in keiner Weise über diese Demo berichten! Man erfährt also keine halbwegs gesicherten Teilnehmerzahlen. Vorsichtig geschätzt sind es sicherlich 4000 – 5000 Teilnehmer (taz schätzt nur 1500) und das wären mehr, als bei der größten Veranstaltung der Ostermarschierer in Frankfurt.

Auf youtube finden sich mittlerweile mehrere Videos, die die Ansprachen der Redner dokumentieren. Wie angekündigt gab es selbstverständlich nicht einmal ansatzweise irgendetwas, was man als antisemitisch, rechtsextrem oder „neu-rechts“ qualifizieren könnte. Vielmehr sahen sich viele Redner erneut gezwungen, sich von diesen so verlogenen, wie ehrenrührigen Vorwürfen zu distanzieren.

Macht euch einfach selbst ein Bild! Schaut euch die Plakate an! Hört euch an, was die Redner vortragen! Jeder, der das tut, wird erkennen, wie er in den Medien über diese Demos belogen wird.

Montagsdemo_Berlin_21.4_Märholz

Lars Mährholz

Montagsdemo_Berlin_21.4_Elsässer

Jürgen Elsässer

Andreas Popp 1

Andreas Popp 1

Andreas Popp 2

Andreas Popp 2

Rico Albrecht

Rico Albrecht

Song "Bandbreite": Die Mafia

Auftritt „Bandbreite“: Die Mafia

Mehrere Redner betonen, dass sie nicht alle immer einer Meinung sind. Aber gerade das ist es, was Demokratie ausmacht: Gemeinsamkeit in Vielfalt. Die Basis der Demonstranten ist der Wille nach Frieden und – das ist das Spezifische an dieser Bewegung – die Erkenntnis, dass die meisten Kriege der letzten Jahrzehnte auf Kapitalinteressen zurückzuführen sind. Das wiederum ist die These, die die Staats- und Konzernmedien unterdrücken wollen. Es geht nicht um Antisemitismus oder rechte Parolen – wie die Lügenmedien behaupten – sondern um eine Hinterfragung der bestehenden ungerechten und gefährlichen Verhältnisse in Europa und der Welt.

Die These, dass das in privater Kontrolle befindliche Geldsystem den Frieden in der Welt nicht nur gefährdet, sondern andauernd Kriege hervorruft, ist aber mehr als berechtigt und muss deshalb diskutiert werden – und zwar bevor es den nächsten Krieg gibt.

ARD und ZDF – und mit ihnen alle großen Medienkonzerne – haben die gestrigen Demos totgeschwiegen. Sie berichteten obligatorisch und in dürren Beiträgen über die Ostermärsche und wieder einmal ausgiebigst über den Boston-Marathon – als ob der für Deutschland auch nur die geringste Bedeutung hätte. Die gestrigen Demos aber in Berlin, Hamburg, Frankfurt und anderen Städten schweigen sie tot. Allein dieses dröhnende Totschweigen ist ein weiterer Beweis für Gleichschaltung, Lügen und Manipulation deutscher Medien.

Gelenkte Empathie

17 Donnerstag Apr 2014

Posted by Dok in ARD, DLF, FAZ, Süddeutsche, Spiegel, ZDF, Zeit

≈ 10 Kommentare

Schlagwörter

Desinformation, Doppelmoral, Propaganda, Staatsmedien, Terror, Verzerren

In den US-treuen, gleichgeschalteten deutschen Medien war vor zwei Tagen kollektiver Trauertag angesagt. Grund war nicht etwa ein neues Massaker der NATO an Zivilisten in Afghanistan, keiner der unzählbaren Bombenanschläge im Irak und auch kein weiteres von der Frontex versenktes Flüchtlingsboot. Grund war natürlich keines der aktuellen Verbrechen an Unschuldigen, in das der Westen, NATO oder EU verwickelt wären. Diese Verbrechen landen schon in dem Moment in dem sie öffentlich werden, mit dürren Worten, widerwillig und pflichtschuldig dahingerotzt, in den hinteren Seiten des hektischen Datennirvanas. Es wird alles getan, um sie der Aufmerksamkeit der Leser zu entziehen.

Das Gleiche gilt für Bomben und Terror in Russland wie wir hier bereits berichtet hatten oder wie es Berlino1010 in seinem Blog im „Freitag“ aus seiner Sicht darlegte. Russen sind in deutschen Medien Opfer zweiter oder dritter Klasse. Selbst der Ski-Unfall eines deutschen Sportlers wird als wichtiger betrachtet, als 30 von Terroristen ermordete russische Zivilisten.

bostonbrennpunktGanz anders, wenn es z.B. in Boston kracht und bei der Explosion zweier Kochtöpfe Amerikaner verletzt oder getötet werden. Dann ist in den deutschen Medien Hochbetrieb wie im Bienenstock. Sondersendungen, Brennpunkte, Talkshows, Live-Ticker, Hatz auf die Täter, emotionale Interviews mit Opfern, Zeugen, Angehörigen, Nachbarn von Angehörigen oder einfach irgendwem, der meint etwas in die Kamera nuscheln zu müssen.

Vor zwei Tagen jährte sich dieser zwar perfide, aber im globalen Maßstab – oder mit Blick auf die regelmäßigen Amokläufe durch US-Bürger in den USA – betrachtete minderschwere Anschlag und die gleichgeschaltete deutsche Presse überschwemmte die Leser und Zuschauer in einer Flut von Beiträgen, als ob es sich damals um einen Anschlag in Deutschland gehandelt hätte.

Wir dokumentieren das hier aus zwei Gründen:

  1. Zeigt sich einmal mehr die Gleichschaltung der Medien
  2. Zeigt die unverhältnismäßige Anzahl der Artikel – die wir hier gar nicht alle auflisten können – mit welchem Nachdruck die Medien versuchen, die Aufmerksamkeit zu manipulieren

Betrachten wir zunächst die Staatsmedien:

ARD:

  • bostonardAls der Terror zurückkam
  • Jahrestag des Boston-Attentats: Wie die Opfer mit der Tragödie umgehen
  • Chronologie zum Boston-Attentat vor einem Jahr
  • „Meistens geht es aufwärts“
  • Gedenken an Opfer des Terroranschlags von Boston
  • USA: Gedenken an Opfer des Terroranschlags auf Bostoner Marathon vor einem Jahr

bostonzdfZDF:

  • Ein Jahr nach Anschlag „Boston ist stark“
  • Boston-Marathon: Der Anschlag jährt sich
  • ZDF heute Marathon: Gedenken an die Opfer

WDR:

  • bostonwdrAls der Terror zurückkam
  • Morgenecho – Ein Jahr nach dem Attentat auf den Boston
  • Mittagsecho – Ein Jahr nach dem Attentat auf den Boston
  • zusätzlich stündliche Erinnerung in den Nachrichtensendungen

Deutschlandfunk:

  • „Boston strong“ – ZF der Gedenkfeier am Jahrestag des Attentates
  • bostondlfEin Jahr nach dem Terroranschlag – Gedenkfeier in Boston
  • Boston Marathon: Die Täter und warum das FBI das Attentat nicht verhinderte
  • Boston Marathon: Die Täter und Rolle des FBI
  • 1. Jahrestag des Bombenanschlags auf den Boston Marathon
  • Jahrestag Boston-Attentat: Wie Opfer mit der Tragödie umgehen
  • Chronologie Boston Attentat vor einem Jahr
  • zusätzlich stündliche Erinnerung in den Nachrichtensendungen

Konzernmedien:

Spiegel:bostonspon

  • Gedenken in Boston: „Uns gehört die Ziellinie“
  • Jahrestag des Boston-Attentats: Die starke Stadt

 

ZEIT:bostonzeit

  • Jahrestag des Boston-Marathon-Anschlags
  • Verletzte und Augenzeugen können Anschlag nur langsam vergessen
  • Turnschuhe gegen das Vergessen
  • Boston gedenkt der Opfer des Anschlags auf den Marathon 2013

 

Sübostonszddeutsche:

  • Anschlag auf Boston-Marathon Gedenkfeier für Opfer
  • Boston gedenkt der Opfer des Marathon-Anschlags

 

FAZ:

  • bostonfazEin Jahr nach Boston Keine Opfer, sondern Überlebende
  • Jahrestag des Anschlags auf den Marathon
  • Schicksale nach den Bombenanschlägen
  • Die Rückkehr des Terrors
  • Amerika gedenkt der Opfer von Boston
  • Boston gedenkt der Opfer des Anschlags

etc.

Nochmal: Es handelt sich hier nicht um eine aktuelle Meldung mit politischer Bedeutung für deutsche Bürger, sondern um eine gezielte Emotionalisierung und gelenkte Empathie und Aufmerksamkeit durch transatlantische, deutsche Medien. Würden andere Terroropfer auch nur ansatzweise mit gleicher Aufmerksamkeit bedacht, müssten wir täglich seitenweise Jahrestage begehen. Was wir sehen ist eine Klassengesellschaft der Opfer.

 

PressTV seriöser als ARD: NATO-Türkei plant Überfall auf Syrien

28 Freitag Mär 2014

Posted by Dok in ARD, BILD, DLF, FAZ, Focus, Süddeutsche, Spiegel, Stern, TAZ, Welt, ZDF, Zeit

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Schlagwörter

ARD, Desinformation, Propaganda, Staatsmedien, Syrien, Türkei, Verzerren, ZDF

In den letzten Tagen haben wir darüber berichtet, dass die gleichgeschalteten deutschen Medien vollkommen spekulativ mit einer herbei fantasierten Bedrohung der baltischen Staaten, Polen oder gar Ost-Deutschlands durch Russland Stimmung machten. Wie gesagt: es gab für diese Kampagne keinerlei Grundlage. Kein einziger russischer Offizieller hat auch nur ein einziges Wort über ein solches Szenario verloren. Niemand hat die Balten, Polen oder gar Ost-Deutschland bedroht. Die haltlosen Berichte in den Medien dienten ausschliesslich der Dämonisierung Russlands und der Schürung unbegründeter Kriegsängste.

Klick! (youtube;türkisch)

Gestern (27.3.2014) wurde auf youtube ein Video veröffentlicht, das einen Mitschnitt eines Gesprächs auf höchster Regierungsebene des NATO-Landes Türkei wiedergibt. Zu hören sind Außenminister Ahmet Davutoglu, Geheimdienstchef Hakan Fidan, Unterstaatssekretär Feridun Hadi Sinirlioglu und Vize-Armeechef Yasar Güler.

In diesem Gespräch wird unverhohlen darüber beraten, wie man eine False-Flag-Operation durchführen könnte, die dann als Rechtfertigung für einen Krieg gegen Syrien dienen soll. Es wird erwogen, Anschläge auf schützenswerte Grabstätten zu inszenieren oder türkische Agenten von syrischem Boden aus Raketen auf türkisches Territorium feuern zu lassen.

Geheimdienstchef Fidan: „Wenn es nötig ist, kann ich vier Männer nach Syrien schicken und acht Raketen auf die Türkei abfeuern lassen, um einen Kriegsgrund zu schaffen. Wenn nötig, kann auch ein Angriff auf die Grabstätte erfolgen.“

Ein englisches Transkript des Gesprächs findet sich hier:

Ahmet Davutoğlu:
“Prime Minister said that in current conjuncture, this attack (on Suleiman Shah Tomb) must be seen as an opportunity for us.”
Hakan Fidan:
“I’ll send 4 men from Syria, if that’s what it takes. I’ll make up a cause of war by ordering a missile attack on Turkey; we can also prepare an attack on Suleiman Shah Tomb if necessary.”
Feridun Sinirlioğlu:
“Our national security has become a common, cheap domestic policy outfit.”
Yaşar Güler:
“It’s a direct cause of war. I mean, what’re going to do is a direct cause of war.”

Nochmal: Da plant ein NATO-Mitglied, auf dessen Boden deutsche Soldaten mit Patriot-Raketen stationiert wurden, einen Angriffskrieg auf Syrien!

Wie berichtet die deutsche Medienlandschaft? Gibt es einen Aufschrei? Tritt die Kanzlerin vor die Presse? Trifft sich die NATO, um diese Gefährdung der Weltsicherheit zu beraten? Werden in den Hauptnachrichtensendungen Experten interviewt, die diesen Vorgang politisch, völkerrechtlich und militärisch einordnen?

NICHTS DAVON!

Die gleichgeschaltete Presse titelt unisono: „Erdogan lässt youtube sperren!“

ARD: Türkei blockiert Youtube-Zugang

ZDF: Nach Twitter – Erdogan sperrt auch Youtube

SPIEGEL Online: Neue Video-Leaks – Erdogan lässt YouTube sperren

WELT: Erdogan sperrt nach Twitter jetzt auch YouTube

ZEIT Online: Soziale Netzwerke – Türkei lässt auch YouTube sperren

SUEDDEUTSCHE: Nach Youtube-Sperre – „Das ist eine Kriegserklärung an die türkische Republik“

FAZ: Türkei sperrt auch Youtube

STERN: Kompromitierende Mitschnitte – Erdogan lässt auch Youtube sperren

FOCUS: Wahlen – Türkei sperrt nach Twitter auch Youtube

BILD: Nach Twitter-Krieg | Jetzt sperrt Erdogan auch noch YouTube!

Die eigentliche Nachricht: Dass das NATO-Mitglied Türkei unter einem inszenierten Vorwand einen Krieg gegen Syrien plant, wird hinter der Meldung „Erdogan sperrt youtube“ geradezu versteckt. Vielfach wird zudem die Authentizität des Videos in Frage gestellt, obwohl youtube wegen des Videos gesperrt wurde und Erdogan die Authentizität damit zumindest indirekt eingestanden hat. Es gab offenbar auch eine offizielle Bestätigung der Echtheit, die momentan aber nicht aufrufbar ist.

Besonders markant und geradezu alarmierend wird es, wenn man die angeblich seriöse Tagesschau, dem staatlichen iranischen Sender PressTV gegenüberstellt. Die haben nicht nur farblich ein ähnliches Design, sondern benutzen auch die gleiche Grafik. Allerdings ist die Nachrichtengewichtung eine vollkommen andere:

(Bild anklicken, um Webseite zu öffnen)

(Bild anklicken, um Webseite zu öffnen)

Gedankliche Gegenprobe:

Was wäre hier in den Medien los, wenn ein Gespräch aus dem Kreml geleakt würde, in dem russische Regierungsmitglieder und Führungspersonal aus Militär- und Geheimdiensten einen False-Flag-Überfall auf die Ukraine oder Polen planen würden? Jeder weiss, dann wären hier in Politk und Medien Großalarm. Die blutrünstigsten Schlagzeilen würden veröffentlicht. Der russische Botschafter würde einbestellt, die NATO würde sich kurzfrstig treffen, Truppen verlegen, etc. Steht dagegen der NATO-Freund Türkei als Aggressor da, wird die Nachricht runtergespielt oder totgeschwiegen – wie derzeit in den stündlichen Radionachrichten von WDR und NDR.

Fazit:

Die versammelte deutsche Mainstreampresse präsentiert sich gleichggeschaltet. Sogar der iranische Staatssender PressTV, der im verlinkten Beitrag auch – aber eben nicht als Aufmacher – über die youtube-Blockade berichtet, erweist sich hier als seriöser und glaubwürdiger, als der deutsche Staatsfunk von ARD und ZDF oder die privatwirtschaftlichen deutschen Propagandaorgane.

„Marsch der Würde“ in Madrid – und was die Propaganda daraus macht

24 Montag Mär 2014

Posted by Dok in ARD, FAZ, Süddeutsche, ZDF, Zeit

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Schlagwörter

ARD, Desinformation, EU, Propaganda, Verzerren, ZDF

In Madrid haben am Wochenende auf einer Großveranstaltung Hunderttausende gegen die Austeritätspolitik der EU demonstriert. Hunderte waren zuvor in mehreren Landesteilen aufgebrochen und in 8 Sternmärschen über 3 Wochen zu Fuß Richtung Madrid marschiert. Aufgerufen zu den „Marchas de la Dignidad M22“ hatten Gewerkschaften, Parteien und Bürgerinitiativen.

Russia Today, das von der deutschen Propaganda gerne als Putins Propagandakanal dargestellt wird, berichtete sowohl im spanisch-sprachigen, als auch im englisch-sprachigen Channel ausführlich. Ein Journalist besuchte die Marschierer und führte Interviews, um deren Motive und Befindlichkeiten zu erfahren:

Klick!

Anklicken, um Video anzuschauen

Das Ausmaß der Abschlussveranstaltung veranschaulichen Bilder auf youtube. Auch wenn es keine Million waren – wie von den Veranstaltern erhofft und vermeldet – waren es sicherlich Hunderttausende, die die spanische Hauptstadt lahm legten:

Klick!

Anklicken, um Video anzuschauen

Wie berichteten also die deutschen Propagandamedien über diese Massendemonstration, die sich dezidiert gegen eine Politik des sozialen Kahlschlags richtete, wie sie von Berlin durchgedrückt wird?

Am Samstag den 22.3., dem Tag der Hauptveranstaltung in Madrid, berichtete das ZDF in den Hauptnachrichtensendungen „heute“ und „heute-journal“ mit keinem Wort von der Großkundgebung – hatte aber ausreichend Zeit für Berichte über Bundesliga und Wintersport. So setzt man in Mainz Prioritäten!

Die ARD sendete in der 20.00Uhr „tagessschau“ einen sage und schreibe 24 Sekunden langen Einspieler mit Kommentar auf dem Off. Ganze 4 Sätze waren der tagesschau die Demonstranten wert. Interviews gab es keine. Der wochenlange Sternmarsch auf die Hauptstadt wurde totgeschwiegen.

Klick!

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Einen Tag später wird das ZDF wach! Hatte man am Vortag die Großdemo noch totgeschwiegen, wurde sie jetzt plötzlich zum Thema. Warum? Weil es zum Abschluss der Demo zu einer Straßenschlacht zwischen einigen wenigen Chaoten und der Polizei kam. Das ist natürlich kein Zufall, sondern gezielte Meinungsmache. Bilder von friedlichen Massendemonstrationen gegen die EU-Politik sind schlecht für die Propagandisten des Staatsfunks, die wochenlang exzessiv über die vermeintlichen Pro-EU-Demos aus Kiew berichtet hatten.

Diejenigen, die die deutschen Zuschauer manipulieren und für dumm verkaufen wollen, die Russlands Medien vorwerfen, ein verzerrtes Bild von den Vorgängen in Kiew zu verbreiten, machen selbst genau das: Sie verschweigen oder marginalisieren die friedliche Großdemo und steigen ein, wenn es zu Gewalt kommt. Ganze 6 Sekunden pflichtschuldiger Rückblick auf die friedliche Demonstration, die man am Vortag noch verschwiegen hatte, verlieren sich in einem 25 Sekunden langen Beitrag, in dem die Gewalt in Wort und Bild im Vordergrund steht.

Das Ziel ist eindeutig: Diffamierung der Demonstranten.

Klick!

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Im heute-journal um 21.45Uhr – nach der sonntäglichen Heile-Welt-Verdummungsschmonzette – legen die ZDF-Propagandisten nach: 20 Sekunden Krawall und Steinewerfer. Kein einziges Bild der friedlichen Demonstration.

Klick!

Anklicken, um Video anzuschauen

Die ARD berichtet am Sonntag weder in tagesschau, noch in den tagesthemen.

In den ideologisch gleichgeschalteten Konzernmedien zeigt sich ein ähnliches Bild. Auch hier wird ganz gezielt die Gewalt in den Vordergrund gezerrt:

Regierungsgegner liefern sich Straßenschlachten mit Polizeifazmadrid
titelt die FAZ
„Demonstranten warfen Steine und Flaschen, die Polizei feuerte Gummigeschosse ab: Eine Massenkundgebung gegen die Sparpolitik der spanischen Regierung endete in gewaltsamen Ausschreitungen.“

 

101 Verletzte bei Protesten in Madridszmadrid
titelt die SÜDDEUTSCHE
„Zehntausende Menschen aus ganz Spanien haben bei einem der größten Proteste gegen die Sparpolitik der Regierung demonstriert, der Protest in Madrid endete mit Gewalt. Bei Ausschreitungen sollen mindestens 101 Menschen verletzt und 24 festgenommen worden sein.“

 

Regierungsgegner liefern sich Straßenschlacht mit der Polizei
heißt es in der ZEIT
„Ein Massenprotest in Madrid gegen die Sparpolitik der Regierung endete in Krawallen. Demonstranten warfen Steine und Flaschen. Mehr als 100 Menschen wurden verletzt.“

Fazit:
Sämtliche Bilder zu den Artikeln zeigen Gewalt und Randale. Von den Hundertausend friedlichen Demonstranten keine Spur. So sieht es aus, wenn die Meinungsmanipulatoren in deutschen Redaktionen über den spanischen „Marsch der Würde“ berichten.

Schweine-Journalismus bei der ZEIT

24 Montag Mär 2014

Posted by Dok in Zeit

≈ 5 Kommentare

Schlagwörter

Hetze, Propaganda, Putin, Russland, Wortwahl

Propagandahetze bis ins Sportressort.

Weil Schalkes Clemens Tönnies zu seinem Sponsor Gazprom steht, wird der Fleischverarbeiter vom ZEIT-Hetzer Dobbert als „Schweine-Tönnies“ bezeichnet:

Dass tatsächlich jemand in Deutschland Angst vor Vladimir Putin hat, darf man bezweifeln. Es sei denn, es handelt sich um BILD- oder ZEIT-Leser, die tatsächlich ernst nehmen, was ihnen da vorgesetzt wird. Die Leserkommentare haben sich vermutlich an das Niveau des Artikels angepasst und werden deshalb reihenweise gelöscht. Frei nach dem Motto: Hier pöbelt nur der Redakteur.

Der Vorgang steht beispielhaft für den Niedergang des Blattes, das in der vergangenen Woche durch die öffentliche Demontage eines Journalisten aufgefallen ist, wie Telepolis ausführlich berichtete.

Dobbert hingegen dürfte sich für seine primitive Blutgrätsche einen Schulterklopfer in der Kantine verdient haben.

„Die Zeit“ frickelt sich einen ideologisch genehmen Kommentarbereich

12 Mittwoch Mär 2014

Posted by Dok in Zeit

≈ 6 Kommentare

Schlagwörter

Propaganda, Zensur

Das transatlantische Propagandablatt „DIE ZEIT“ ist in der Vergangenheit bereits mehrfach durch massive Zensurmaßnahmen aufgefallen. 1,2,3

Die Propagandaschau hat mal wieder nachgeschaut und ist mit minimalem Aufwand auf weitere Account-Sperrungen gestoßen, mit denen sich die Hamburger Freunde der Meinungsunterdrückung und des ideologischen Totalitarismus einen ihnen genehmen Kommentarbereich zurecht basteln wollen.

Alles, was man tun muss, ist sich einen einige Tage alten „ZEIT“-Artikel zu einem politisch umstrittenen Thema auszusuchen und die Leserkommentare in der Reihenfolge der besten Bewertungen sortieren zu lassen. Diese sind – wie in den meisten anderen deutschen Medien auch – zumeist sehr kritisch mit der NATO-Propaganda, die in der gleichgeschalteten deutschen Presse betrieben wird.

Jetzt muss man nur noch auf die Namen der Accounts klicken, was normalerweise zum Profil des betreffenden Lesers führt. Normalerweise! Bei gesperrten Accounts erscheint die Meldung:

„Sie haben keine Zugriffsberechtigung für diese Seite.“

In den Kommentaren zu drei Artikeln über die Ukraine wurden unter den jeweils 20 am besten bewerteten Kommentaren schon 8 neue Accountlöschungen entdeckt:

http://community.zeit.de/user/herrkunstprodukt
http://community.zeit.de/user/franz-grund
http://community.zeit.de/user/golfer6
http://community.zeit.de/user/ahaeffekt
http://community.zeit.de/user/metzzzi
http://community.zeit.de/user/mc6206a
http://community.zeit.de/user/heine55
http://community.zeit.de/user/sannitas

Wenn die ZEIT so weiter macht und noch einige Sockenpuppen engagiert, die den Mist, den die Politik-Redaktion verbreitet, wohlwollend kommentieren, hat sie sich bald ein eigenes ideologisches Biotop geschaffen.

Dass sich aus dieser Strategie neue Leser gewinnen oder Abonnenten halten lassen, darf bezweifelt werden und es ist vielmehr zu hoffen, dass das Zensurblatt möglichst bald vom Markt verschwindet.

(Ob Helmut Schmidt weiß, was da vorgeht?)

„DIE ZEIT“: Propaganda vs. Gegenpropaganda

04 Dienstag Mär 2014

Posted by Dok in Zeit

≈ Kommentare deaktiviert für „DIE ZEIT“: Propaganda vs. Gegenpropaganda

Schlagwörter

Desinformation, Doppelmoral, Heuchelei, Propaganda, Ukraine, USA, Verschweigen

In einem aktuellen Artikel thematisiert DIE ZEIT die Propagandaschlacht in der Ukraine. Vollkommen unbedarft beschreibt die Autorin die Arbeit eines „unabhängigen“ Pressezentrums:

„Einen Tag zuvor hatten Bewaffnete das Büro des unabhängigen Zentrums für journalistische Recherchen gestürmt und eine Pressekonferenz dort abgehalten. „Falsche Informationen“ würden hier verbreitet, erklärte der prorussische Aktivist Konstantin Knyrik. Mittlerweile sind die Besetzer wieder abgezogen, die Journalisten arbeiteten wieder, sagt Redakteurin Anna Schajdurowa. Das Zentrum, zu dessen Förderern die amerikanische Entwicklungshilfebehörde USAID gehört, kämpft jedoch auch weiterhin mit Behinderungen: Die Webseite ist Attacken ausgesetzt. Zu den Behördensitzungen erhalten die Journalisten keinen Zutritt mehr.“

Offenbar weiss die gute Dame nicht – oder verschweigt es – dass USAID bereits aus vielen südamerikanischen Staaten verbannt wurde, weil diese ach-so-selbstlose Agency von der CIA gerne als Tarnkappe und Werkzeug für Propaganda benutzt wird:

„In the summer of 2012, ALBA countries (Venezuela, Cuba, Ecuador, Bolivia, Nicaragua, San Vicente y Las Granadinas, Dominica, Antigua y Barbuda) called on its members to expel USAID from their countries.“ (LINK)

Viel interessanter sind aber wiedermal die Kommentare unter dem ZEIT-Artikel, die die heuchlerische Doppelmoral, was die Propaganda anbetrifft, in den deutschen Medien wiederspiegeln.

#8. Krieg der Medien

Unsere guten alten Westmedien, die allesamt ihre Lizenz den Westbesatzern zu verdanken haben. Seit ’90 spielen die inoffiziellen Seilschaften (Atlantikbrücke) eine größere Rolle. Alle wichtigen Leitartikler der BRD sind doch fest auf Westlinie eingeschworen, auch wenn es deutschen Interessen oftmals widerspricht. Allein in den Jahren 2006 bis 2012 werden in den Jahresberichten 89 Journalisten erwähnt, davon allein 26 aus dem Bereich der Öffentlich-Rechtlichen.

Rainer Rupp – Wie Medien Kriege mental möglich machen:

http://www.youtube.com/watch?v=OohKo6pYcB0

http://www.youtube.com/watch?v=n2kNLiPQFHE

17 Leserempfehlungen

Gut möglich, dass morgen wieder der eine oder andere der Kommentatoren gesperrt ist.

„DIE ZEIT“: Hetze, Lügen, Propaganda, Zensur, Sperrungen

03 Montag Mär 2014

Posted by Dok in Zeit

≈ 4 Kommentare

Schlagwörter

Atlantikbrücke, Kriegshetze, Propaganda, Russland, Ukraine, Zensur

Schon in den Wochen vor Sotschi und während der Olympiade bot die „DIE ZEIT“ ein Trauerspiel billigster anti-russischer Stimmungsmache. Das mit einem bürgerlichen Tarnanstrich versehende Propagandablatt des transatlantischen Kriegstreibers Joffe schickte seine „Journalisten“ offensichtlich nur nach Sotschi, um dort wie eine verhärmte Schwiegermutter mit dem Finger nach Staub zu suchen – um den dann ordentlich aufzuwirbeln.

Dass „DIE ZEIT“ im Propagandakrieg um die Deutungshoheit der Vorgänge in Kiew, schon mal ordentlich über das Ziel hinaus schießt, was sie von Kritk und Meinungsfreiheit hält, zeigt ein Vorgang der letzten Tage.

In einem Artikel, der diffuse – und nicht durch Fakten belegte oder begründete – Ängste der Krimtartaren aufnimmt, spricht die Autorin von einer „Kriegsdrohung Russlands“. Zitat: „Seit der Kriegsdrohung Russlands haben die Krimtataren Angst vor Plünderungen und Übergriffen.“

Nun hatte sogar DIE ZEIT bereits am 28.2. berichtet, dass Putin in einem offiziellen Statement klargestellt hatte, „er wolle eine Deeskalation der Lage und unterstütze die Übergangsregierung.“ Das genaue Gegenteil einer Kriegsdrohung also. Ob man einen Truppenaufmarsch, Verlegung von Kriegsschiffen und Flugzeugen oder Manöver, als Kriegsdrohung ansehen kann, ist wohl Interpretationssache. Aber wenn man das tut, dann ist jeder Militäraufmarsch der USA, jede Verlegung eines Flugzeugträgers, jedes Manöver genauso eine Kriegsdrohung – wird aber in den westlichen Medien in den seltensten Fällen als solche bezeichnet.

Warum ist das so wichtig? Eine Kriegsdrohung ist völkerrechtswidrig.

Die Charta der Vereinten Nationen besagt in Artikel 2 Nr.4:

Alle Mitglieder unterlassen in ihren internationalen Beziehungen jede gegen die territoriale Unversehrtheit oder die politische Unabhängigkeit eines Staates gerichtete oder sonst mit den Zielen der Vereinten Nationen unvereinbare Androhung oder Anwendung von Gewalt.

Darauf hat ein Leserkommentar zu dem Artikel DIE ZEIT hingewiesen und darum gebeten, den Vorwurf der Kriegsdrohung zu belegen:

Der Kommentar, der innerhalb kürzester Zeit mehrere positive Bewertungen bekam, wurde von der ZEIT kurzerhand gelöscht:

Die ZEIT meint offenbar, es sei eine „diffamierende Behauptung“, wenn man ihr Propaganda unterstellt. Dass es aber zunächst einmal eine diffamierende Behauptung ist, wenn DIE ZEIT Russland völkerrechtswidrige Kriegsdrohungen unterstellt, kommt den ZEIT-Zensoren offenbar nicht in den Sinn.

Auf die Zensur aufmerksam geworden, wird in einem erneuten Kommentar – unter Verweis auf die Völkerrechtswidrigkeit von Kriegsdrohungen – nachgehakt:

Es wird an dieser Stelle nicht verwundern, dass DIE ZEIT, die längst zu der Art Propagandablatt verkommen ist, wie sie es gerne russischen Medien unterstellt, auch diesen Kommentar löschte:

Das Löschen der Kommentare war den Stalinisten bei der ZEIT aber offensichtlich nicht genug. Sie wollten ihre Ignoranz, Kritikunfähigkeit und Zensurfreude noch dadurch untermauern, dass sie den User kurzerhand sperrten:

Wohlgemerkt handelt es sich hierbei nicht um einen Einzelfall. In den letzten Tagen wurden ungezählte weitere Accounts 1,2 gelöscht, die sich kritisch mit der einseitigen Propaganda in der ZEIT auseinandersetzten. Man findet diese ganz einfach, wenn man die Leserempfehlungen bei den Kommentaren zu einseitigen, unseriösen oder propagandistischen Artikeln aufruft und dort auf die Usernamen der am besten bewerteten kritischen Kommentare klickt.

Es ist nicht lange her, da blamierte sich DIE ZEIT mit einer peinlichen Verschwörungstheorie über angebliche Manipulation in den Kommentaren. Über die Chuzpe mit der DIE ZEIT damals tönte:

„Kommentare, die propagandistischer Natur sind, die versuchen, anderslautende Meinungen auszuschalten, werden von uns moderiert.“

kann man sich nur an den Kopf fassen, denn es ist offensichtlich, dass es die Propagandisten der ZEIT sind, die zensieren, sperren und andere Meinungen ausschalten.

Die Zensoren hätten sich besser die am besten bewerteten Kommentare zu ihrer Verschwörungstheorie zu Herzen nehmen sollen. Da schreibt nämlich z.B. ein User:

„Wenn die Redakteure halbwegs ausgewogene Berichte, und nicht absolut einseitige Meinungsbildung publizieren würden, wäre die Sache bestimmt entspannter. Und wenn man auf kritische Kommentare seitens Redaktion/Moderation nicht mit unplausibler Zensur konter würde wäre das auch schon ein guter Anfang. Und zu guter letzt, wenn man die Berichterstattung kritisiert sollten sich deren Befürworter auch nicht immer wieder dazu hinreissen lassen die Kritiker als „Sockenpuppen“ „gekaufte Kommenatoren“ oder „wer nicht meine Meinung teilt ist gegen die Demokratie und für „Diktatoren“ oder „Despoten“ darzustellen…
 Auf jeden Fall untermauern die Kritiker ihre Kritik zumeist mit Argumenten. Und nicht mit Totschlagargumenten oder reinste Polemik!“

Dem ist nichts hinzuzufügen.

———————————————-

Nachtrag 5.2. Dem Gesagten muss doch noch ein Aspekt hinzugefügt werden:

DIE ZEIT setzt nämlich noch einen obendrauf und zensiert Kommentare, die Links zu den Nachdenkseiten enthalten!

Unfassbar.

„Fuck the EU“ – Wie das ZDF ein US-Zeugnis über die EU verarbeitet

10 Montag Feb 2014

Posted by Dok in Zeit

≈ 3 Kommentare

Schlagwörter

Desinformation, EU, Propaganda, Russland, USA, ZDF

Aus Sicht der Propagandaschau war es besonders interessant und ergiebig, wie der Staatssender ZDF mit dem „Fuck The EU“ der EU-Beauftragten der USA Nuland umgehen würde.
Die Haltung Nulands zur EU war an Deutlichkeit kaum zu überbieten und wo sagen Diplomaten schon einmal die Wahrheit, wenn nicht im vermeintlich vertraulichen Gespräch mit den Kollegen am Telefon?

Das für seine transatlantische Propaganda bekannte ZDF berichtete in seiner „Heute“-Sendung am 7.2. um 19.00 Uhr erst an 6. Stelle von Nulands verbaler Zeugnisausgabe. Eine mutmaßlich verhinderte Flugzeugentführung, ein Parteitag der Grünen, ein Parteitag der CDU, eine Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zur EURO-Rettungspolitk und gewaltsame Randale in Bosnien waren dem ZDF wichtiger.

Wer jetzt noch nicht abgeschaltet hatte bekam weitere Propagandamethoden serviert.

  • Zunächst wird Nuland als almosenverteilender Engel auf dem Maidan portraitiert. (Man stelle sich vor, russische Diplomaten würden vor der roten Flora in Hamburg geschmierte Brote verteilen und wie das in den deutschen Propagandamedien dargestellt würde!)
  • die deutsche Reaktion wird in dürren Worten einer Regierungssprecherin abgehandelt, die die Äusserung im Namen Merkels für inakzeptabel erklärt. Die hinter der Wortwahl Nulands steckende Einstellung wird gar nicht kommentiert.
  • Es gibt KEINE Interviews, Zitate oder Kommentare von EU-Offiziellen oder deutschen EU-Politikern!
  • es geht sofort weiter zur Frage, WER denn der Bote der üblen Nachricht ist: „US-Botschaft und Behörden sehen die RUSSEN als Drahtzieher der Aktion“. Es wird also erstens vom Inhalt der Botschaft abgelenkt und obendrein eine reine Spekulation der USA über die Hintermänner der Veröffentlichung als Nachricht verkauft
  • die Sprecherin des US-Aussenministerium kommt zu Wort und darf – vom Inhalt ablenkend – einen „neuen Tiefpunkt in der russischen Verbreitungspolitk“ behaupten. DAMIT gibt sie die Richtung der weiteren propagandistischen Umdeutung des Vorgangs durch das ZDF vor
  • „Die Beziehung zwischen beiden Staaten haben einen Dämpfer erhalten“ kommentiert ZDF-Propagandist Volker Duczek und meint nicht etwa die USA und die EU, sondern die USA und Russland.
  • In diese Richtung geht die Stoßrichtung weiter. Anstatt nach Brüssel zu schalten, um dort Einschätzungen zum vernichtenden Urteil Nulands einzuholen, geht es nach Washington, wo mit Ulf Röller ein weiterer transatlantischer Meinungsmacher einen – zur eigentlichen Sache vollkommen informationsfreien – Kommentar abgibt, der das belastete Verhältnis der USA zu Russland zum Thema hat und nicht das in Nulands Wortwahl evident gewordene schlechte Verhältnis zwischen den USA und der EU.

Der gesamte Bericht ist lupenreine Propaganda und Verzerrung des eigentlichen Vorgangs. Nuland wird verteidigt und in ein positives Licht gerückt. Das doch wohl offensichtlich schwer beschädigte Verhältnis USA – EU wird ausgeblendet und das Augenmerk Richtung Russland gelenkt.

Ähnliche Strategien konnte man bereits in der Berichterstattung der US-hörigen deutschen Konzernmedien beobachten. Besonders peinlich und zum Fremdschämen geeignet war die schwülstige Ergebenheitsadresse des transatlantischen PR-Mannes Stefan Kornelius in der Süddeutschen. Der weiss über seine „Toria“:
„Wenn die Europäer einen Anwalt in der Obama-Administration haben, dann Nuland.“

Wer solche „Anwälte“ hat, der sollte lieber keine Feinde haben.

Der allergrößte und allerstärkste Führer aller Zeiten, mindestens

03 Montag Feb 2014

Posted by Dok in Zeit

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Schlagwörter

Propaganda, Russland, USA

Das transatlantische Fanzine „Die Zeit“ entblödet sich nicht, neben der üblicherweise als seriös getarnten anti-russischen Propaganda, auch mal etwas tiefer in die Schublade zu greifen und präsentiert eine Fotoreihe Putins unter der sarkastischen Überschrift:

„Der größte und stärkste Athlet aller Zeiten, mindestens“

Humor für Leute mit eher bescheidenem Intellekt. Dennoch ist die Propagandaschau bereit, auf das Schülerzeitungsniveau einzugehen und präsentiert:

„Den allergrößten und allerstärksten Führer aller Zeiten, mindestens“

Am liebsten präsentiert sich der Führer aber als „family guy“ oder mit Kindern:

Da hat Putin noch Nachholbedarf.

Die „ZEIT“ verherrlicht die Eskalation der Gewalt in der Ukraine

23 Donnerstag Jan 2014

Posted by Dok in FAZ, Zeit

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Schlagwörter

Doppelmoral, Propaganda, Ukraine, Wortwahl

Eishockeyschläger, Hammerstiele und Nachhilfe im Bau von Molotov-Cocktails, in der „ZEIT“ freut sich Steffen Dobbert unverhohlen über die Eskalation der Gewalt und auf einen möglicherweise herannahenden Bürgerkrieg.

„Ein Umsturz scheint möglich“ behauptet Dobbert und behauptet auch zu wissen, dass die bisher der Eskalation zum Opfer gefallenen Demonstranten von Polizisten erschossen wurden. Beweise dafür hat er freilich nicht. Nicht einmal die Umstände der Todesfälle sind genau geklärt.

Dass der gewaltverherrlichende Herr Dobbert ähnliche Berichte von der Roten Flora, Berliner Maikrawallen, aus Barcelona oder Athen abliefern würde, ist natürlich nicht zu erwarten. Gewalt ist dann legitim, wenn es den transatlantischen Auftragsschreibern geopolitisch in den Kram passt.

Was die „ZEIT“ und andere deutsche Propagandamedien verschweigen: die Opposition hatte in der Vergangenheit mehrfach zu Generalstreiks aufgerufen.DAS wurde in den deutschen Medien fleissig berichtet.
NICHT berichtet wurde dagegen, dass es niemals zu einem Generalstreik gekommen ist.

Einen anderen Schritt in Richtung medialer Eskalation und propagandistischer Verzerrung hat die FAZ schon hinter sich. Dort wird die legitime Regierung bereits als Janukowitsch-Regime diffamiert.

Diese zielgerichteten, doppelmoralischen Machenschaften der gleichgeschaltete westlichen Propaganda kennen wir nur allzu gut aus Syrien. Ob der Ukraine das gleiche Schicksal droht, bleibt abzuwarten.

Weitere Zensur-Maßnahmen bei der ZEIT

19 Sonntag Jan 2014

Posted by Dok in Zeit

≈ Kommentare deaktiviert für Weitere Zensur-Maßnahmen bei der ZEIT

Schlagwörter

Desinformation, Propaganda, Sotschi, Zeit, Zensur

Auf frischer Tat bei Lügen und Propaganda ertappt, verschärft die „Zeit“ ihre Zensurmaßnahmen.

Kommentare unter dem anti-russischen Propagandaartikel von AP, die einen Link zur Entlarvung der Lügengeschichte im Propagandaschau-Blog enthalten, werden rigoros gelöscht:


Bitte beachten Sie, dass wir auf dieses Blog nicht verlinken möchten. Danke, die Redaktion/jk

So sieht es also aus, mit dem „seriösen“ deutschen Journalismus, der Presse- und Meinungsfreiheit. Längst sind Medien wie Zeit und Spiegel zu dem Zerrbild verkommen, das sie selbst allzu gerne von Staatsmedien in totalitären Regimen zeichnen.

Weitere Anti-Russische Propaganda und Zensur

19 Sonntag Jan 2014

Posted by Dok in Zeit

≈ 4 Kommentare

Schlagwörter

Desinformation, Propaganda, Sotschi, Zensur

Eine neue anti-russische Propaganda-Kampagne wird gerade durch die westliche Presse getrieben! Behauptet wird u.a. auf ZEIT.de und Spiegel Online:

Homosexueller Demonstrant beim Fackellauf festgenommen

Beim Fackellauf in Russland haben Sicherheitsleute einen Mann mit Regenbogenflagge auf den Boden geworfen. Er wurde festgenommen, weil er gegen Homophobie protestierte.
Ein homosexueller Aktivist ist beim olympischen Fackellauf in Russland festgenommen worden, weil er eine Regenbogenfahne zeigte. Freunde von Pawel Lebedew haben Fotos ins Internet gestellt, die zeigen, wie Lebedew mit der Fahne von Sicherheitsleuten überwältigt wird.

Das über AP verbreitete und auch in der ZEIT verwendete Foto zeigt relativ deutlich, dass der Demonstrant die Absperrung des Fackellaufes durchbrochen hat. Ganz klar in der Absicht, von den Ordner verhaftet zu werden, um dann eine Propaganda-Kampagne in den Medien loszutreten, die dann auch von der ZEIT, begierig aufgenommen wurde.

Es soll der Eindruck erweckt werden, friedliebende Demonstranten würden von der bösen Staatsmacht unterdrückt und eingeknastet.

Ein Leser-Kommentar zum Zeit-Artikel, der den Widerspruch zwischen Bild und Text thematisierte, wurde von der ZEIT-Zensur rigoros gelöscht:

Der kritische Kommentar wurde ruckzuck entfernt:
Zeit Kommentar Zensur

Eine kleine Recherche der Propagandaschau im Internet brachte nun die ganze Geschichte zutage und bestätigt vollumfänglich den Vorwurf der Inszenierung und propagandistischen Ausschlachtung!

Auf der Webseite von Buzzfeed ist die ganze Aktion dokumentiert:
http://www.buzzfeed.com/rachelzarrell/russian-lgbt-activist-detained-after-unfurling-pride-flag

Es ist deutlich zu sehen, wie der Provokateur in die abgesperrte Zone stürmt und von Sicherheitskräften so aus ihr entfernt wird, wie das in jedem anderen Land auch geschehen würde. Was für eine Fahne er da schwingt spielt überhaupt keine Rolle, womit die Kernaussage der Propaganda, er sei verhaftet worden, weil er gegen die Homophobie demonstrieren wollte, widerlegt ist.


 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ein weiteres Paradebeispiel für Propaganda und Zensur in den deutschen Medien. Es reiht sich ein in die Pussy Riot-Kampagne und die Hofierung schwerkrimineller Oligarchen wie Chodorkowski.

Ob die „ZEIT“ eine Richtigstellung bringt, darf man bezweifeln. Die Kampagne ist nämlich kein Zufall, oder journalistische Schluderei, sondern bewusst inszeniert, um Russland zu dämonisieren.

Wer weitere Beispiele für Propaganda hat, melde sich bei der Propagandaschau, damit diese hier dokumentiert werden können. Wichtig ist, rechtzeitig Screenshots zu machen, wie das hier geschehen ist, um auch die Zensur zu dokumentieren.
Bis Sotschi und erst recht während der Spiele, dürften wir noch einiges auf diesem Niveau vorgesetzt bekommen.

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ARD & Co. – Wie­ Medien manipulieren

Impressum

Michael Radke
Hand- & Kopfwerker, Pädagoge
Freidenker, Philosoph, Aufklärer

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