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ard_logoDass es hier im Blog nur am Rande um Politiker geht und im Kern um „Journalisten“ der öffentlich-rechtlichen Anstalten, hat einen einfachen und für jedermann nachvollziehbaren Grund: Politiker dürfen (manche meinen sogar, sie müssen) den lieben langen Tag Propaganda für ihre Sache machen, weil es ihr Ziel – und gegebenenfalls sogar ihre Funktion in einer Partei ist -, andere Menschen von den eigenen Ansichten zu überzeugen.

ARD-Propagandistin Sonia Mikich kritisiert die Wortwahl des CSU-Politikers Markus Söder, der von „Asyltourismus“ und einem „Masterplan“ zu dessen Bekämpfung sprach.

Auch „Journalisten“ der privaten Konzernmedien dürfen 24 Stunden am Tag Propaganda machen. So lange sie Opfer finden, die bereit sind, für Manipulation und Gehirnwäsche auch noch freiwillig Geld zu bezahlen, gehört es zur Freiheit der Presse, ihre Leser nach Strich und Faden an der Nase herumzuführen. Ganz anders verhält es sich mit den „Journalisten“ der öffentlich-unrechtlichen Anstalten. Die haben laut Staatsvertrag einen objektiven, umfassenden und unparteilichen Informationsauftrag, den sie bekanntlich täglich mit Füßen treten und sich in ihrer Verlogenheit dann auch noch anmaßen, Politiker über ihre Wortwahl zu belehren.

Wie Stefan Winterbauer auf meedia nachzeichnet, stimmten weitere leitende ARD-„Journalistinnen“ (Tina Hassel, Anja Reschke) in die Kritik von Sonia Mikich (s.o.) an der migrationskritisch-zugespitzten Wortwahl des Politikers ein.

Bild anklicken, meedia!

Dass es in Mikichs Kritik an Söders Formulierungen in Wahrheit nicht um die (ziemlich offensichtlich polemisierende) Wortwahl oder das Framing durch einen konservativen Politiker geht, sondern einzig und allein darum, dass dieses Framing der politischen Agenda der links-grünen ARD-Propagan­dis­tin­nen zuwiderläuft, ist offensichtlich, denn es ist die ARD, die – obwohl zur Objektivität verpflichtet – in den sogenannten „Nachrichten“ und Magazinen unablässig, systematisch und aus politisch-ideologischen Gründen das Wording und Framing von den „Schutzsuchenden“ eingeführt hat, das sie den Zuschauern täglich in den Kopf hämmert.

„Schutzsuchende“ vs. „Asyltouristen“

Schaut man auf die Fakten, dass nämlich die vermeintlichen „Schutzsuchenden“ mehrheitlich aus Drittländern kommen, in denen sie längst Schutz gefunden hatten – wenn sie denn überhaupt in ihrer Heimat verfolgt wurden – und das von diesen „Schutzsuchenden“ nach offiziellen Angaben der EU nur ein verhältnismäßig geringer Teil nach Prüfung seines Antrags einen Anspruch auf Asyl besitzt, dann wird sehr schnell deutlich, dass es auch bei der Wortwahl in den Staatssendern – obwohl diese im Gegensatz zu Politikern dazu verpflichtet wären – nicht um Objektivität und unparteiliche Berichterstattung geht, sondern dass der Öffentlichkeit ein emotio­na­li­sie­rendes Framing eingehämmert werden soll, um die Politik der Bundeskanzlerin zu unterstützen.

Objektiv gibt es nur ein angemessenes, weil nicht wertendes Wort für die Menschen, die in die EU wollen und das ist „Migranten“. Unter den Migranten gibt es eine Untergruppe „Schutzsuchende“, die allerdings eine Minderheit darstellt, wie die Quote der anerkannten Asylverfahren zeigt. Bei der Mehrheit handelt es sich um Menschen, die sich hier in Europa ein besseres Leben erhoffen.

So geht Staatspropaganda! Zuerst ein regierungsnahes Narrativ vom Grabbeltisch: „Merkel bleibt auf EU-Kurs“. Dazu gibts das Wording von der „Flüchtlingspolitik“. Objektiverweise müsste es „Migrationspolitik“ heißen. Fun-Fact: Die Staatssender haben mittlerweile selbst das Wort „Flüchtlinge“ wegen negativer Konnotierung weitgehend aus dem sprachlichen Verkehr gezogen und sprechen meist von „Geflüchteten“. Das Wort „Geflüchtetenpolitik“ ist dann aber offenbar selbst der ARD-Propaganda (noch) zu dumm.

Wenn also Propagandistinnen der ARD, die zur unparteilichen und objektiven Berichterstattung verpflichtet sind, über deren politische Agenda aber man nicht lange rätseln muss, weil sie ihre Ideologie und Agenda – mit Zwangsgebühren finanziert – in die Welt krakeelen, frei gewählte Politiker dafür kritisieren, dass diese sich eines Wordings und Framings bedienen, mit dem sie ihre legitimen politischen Ziele verdeutlichen wollen, für die sie von ihren Anhängern beauftragt wurden, dann wackelt ironischerweise nicht nur der Schwanz mit dem Hund, sondern es wird einmal mehr deutlich, wie irre, verdreht und vollkommen unfähig zur Selbstreflexion diese „Journalisten“ sind.

„Hörensagen“

Dass die gleichen „JournalistInnen“, die beinahe täglich volksverhetzende und vollkommen unbelegte Verleumdungen gegen Russland oder auch offensichtlichste Kriegspropaganda aus islamistisch-terrristischen Quellen in Syrien verbreiten, sich zum Schutze ihrer Angela Merkel über die mangelnde Quellenlage eines vergleichsweise harmlosen Seehofer-Zitats echauffieren („Ich kann mit der Frau nicht mehr arbeiten.“), unterstreicht die erbärmliche Verlogenheit, mit der wir es in den Staatssendern zu tun haben.

Kurz gesagt: Söder darf den ganzen Tag södern. Das ist eines seiner vornehmsten Rechte als Politiker und als Bürger. Echte Journalisten dürfen selbstverständlich (und müssen sogar) darauf hinweisen, wenn Söder (subtil) södern sollte, weil es Menschen gibt, die diese Manipulationsmethoden und deren Folgen (Emotionalisierung statt Aufklärung) nicht bemerken. Journalisten eines GEZ-finanzierten Rundfunks dürfen aber selbst­ver­ständ­lich nicht södern, es sei denn, es handelt sich um eine Satire oder andere explizite Meinungsformate.