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wdrDas „Tagesgespräch“ auf WDR5 (Download: mp3) widmete sich heute den Streiks in NRW. Die Propagandamethoden des Staatssenders ARD im Fall von Streiks sind mittlerweile hinlänglich bekannt und hier im Blog dokumentiert: Zunächst wird Verständnis geheuchelt, um politi­sche Unabhängigkeit vorzutäuschen. Mit zunehmender Dauer wird dann aber immer offener Stimmung gegen Gewerkschaften und Streikende gemacht, was zuletzt im Fall des Arbeitskampfes der GdL in offener Hetze gegen ihren Chef Weselsky mündete.

Die Vorstufe der offenen Hetze gegen Führungspersönlichkeiten ist das Ausspielen der Arbeitnehmer gegeneinander und die mediale Stimmungs­mache gegen die Streikenden. Die ARD-Propagandisten schwingen sich zu vermeintlichen Anwälten all jener auf, die unter den Streiks zu leiden haben und fokussieren die Wut einseitig und zielgerichtet auf die Arbeitnehmerseite. Die Verantwortung der Arbeitgeber wird nahezu komplett ausgeblendet. Ein eloquenter Anrufer bringt das heute exzellent auf den Punkt. WDR-„Moderator“ Erdenberger stellt sich dumm und ahnungslos.
Prädikat: besonders hörenswert!