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ard_logoSeit einem Jahr bedient die ARD mit ihrem „Faktenfinder“ die Illusion, unabhängig, seriös und qualifiziert Fakten zu brisanten Themen zu recherchieren. Das augenwischende Projekt war von Beginn an als parteipolitische Kampfmaßnahme gegen Migrationskritiker und insbesondere die AFD angelegt. Leiter Patrick Gensing hat aus seiner politischen Agenda keinen Hehl gemacht und so ist es kein Wunder, dass sich ein Großteil der Artikel zur Freude der Kanzlerin mit „rechtspopulistischen“ Themen auseinandersetzt, um verwirrte Schafe bei der Herde zu halten.

Bild anklicken, ARD „Faktenerfinder“!

Nicht nur der Blick auf die Liste der Themen, die die staatlichen Hütehunde in diesem Jahr beackert haben, ist aufschlussreich, sondern vor allem auch jene Themen, die man großzügig ignoriert hat, lassen – neben der inhaltlich-qualitativen Substanzlosigkeit oder gezielt einseitigen Desinformation der meisten Artikel – keinen Zweifel an der politischen Agenda der steuerfinanzierten Truppe.

Die Themenübersicht auf der Homepage spricht Bände. Man muss die Inhalte gar nicht kennen, um zu wissen, dass hier einseitige Propaganda betrieben wird. Wer die Artikel dennoch anklickt, bekommt dann das, was er vorher erahnt hatte: Rechtspopulisten sind doof und lügen, die Welt muss globalisiert werden und wenn was schiefläuft, war es Putin!

Wie verblödet, fachlich unqualifiziert und selbst Propaganda-verbreitend die selbsternannten „Faktenfinder“ arbeiten, sei an nur einem Beispiel kurz demonstriert. Es geht um die Wahl in Russland. Der Schmähartikel stammt von der einschlägig bekannten GEZ-Nutte Silvia Stöber. Schon die Auswahl des Bildes, lässt keine Wünsche offen. Anstatt normale Wähler in einem der russischen Wahllokale zu zeigen, sind es Soldaten, die Schlange stehen.

Auch Manipulationen soll es gegeben haben.

Die Schlagzeile ist eindeutig diffamierend, wobei die grundsätzlich positive Tatsache, dass die Wahlen exzellent organisiert waren, rabulistisch in ihr Gegenteil verkehrt wird: Nicht die Wahl war gut organisiert, sondern der Sieg, meint Stöber. Diese Form der bösartigen Hetze kann man daran erkennen, dass alles immer grundsätzlich ins Negative gedreht wird. Abschaum wie Stöber hat dafür ein Talent und hat auch nur aus diesem einen Grund den Job bei der ARD. Wer sich das Machwerk durchliest, wird NULL recherchierte Fakten finden, stattdessen tendenziöses Wording, Unterstellungen, Gerüchte und Verleumdungen.

Unter vernunftbegabten Menschen ist man sich wohl einig, dass eine Recherche dahingehend, wie viele „Manipulationen“ es tatsächlich gab, welche Hintergründe diese hatten und in welcher Relation diese zum Gesamtergebnis gestanden haben, die Aufgabe eines seriösen Journalisten gewesen wäre. Nichts davon findet sich in Stöbers fakten- und substanzloser Auftragsschmiererei und über den Grund muss man nicht lange spekulieren: Die Unregelmäßigkeiten bei der Wahl waren so selten und unbedeutend, dass sie den Ausgang nicht einmal im einstelligen Prozentbereich verändert haben.

Die Liste der Themen und Ereignisse, die von den ARD-Propagandisten prinzipiell nicht bearbeitet werden, weil von vornherein zu erwarten ist, dass das Ergebnis nicht der gewünschten politischen Agenda entspricht, ist ellenlang. Dass man im Staatssender nicht gewillt ist, in der Ukraine zum Maidanmassaker zu recherchieren, obwohl in den vergangenen Wochen gleich mehrere Scharfschützen ihre Beteiligung eingestanden – oder wenn man so will behauptet – haben, hatten wir hier in den vergangenen Tagen bereits aufgegriffen.

Die gleiche, politisch motivierte Arbeitsverweigerung legt Merkels öffentlich-rechtliche Schutzstaffel auch in Sachen „Skripal-Anschlag“ an den Tag. Keine Recherche in Salisbury, keine Fakten, keine Interviews, kein Interesse an Verbindungen des Opfers zum Fabrikanten des „Trump-Dossier“ Christopher Steele, obwohl gerade hier ein bei weitem plausibleres Motiv schlummert, als in der hanebüchenen Behauptung, Vladimir Putin würde sich – obendrein derart dilletantisch und offensichtlich erfolgslos – an „Verrätern rächen“ – womöglich, um die Wahlbeteiligung und den Rückhalt im eigenen Land hochzutreiben.

Auch das hanebüchene Handout der britischen Regierung, das die Täterschaft Putins „beweisen“ soll, ist ein so offensichtliches Sammelsurium faktenfreier Verleumdungen gegen Russland aus den vergangenen Jahren, dass die ARD-Truppe sich stillschweigend weigert, dieses Machwerk inhaltlich zu analysieren. Anstatt sich also den offenkundig drängensten und brisantesten Themen unserer Tage zu widmen, verschleudern die regierungsnahen GEZ-Schmarotzer Zeit und Geld, um im Online-Shop eines rechten Agitators Schreckschusspistolen zu entdecken, die der dort – vermutlich vollkommen legal – verhökert hat.

1 Jahr selbsternannter „Faktenfinder“, das ist 1 Jahr Regierungspropaganda unter dem Deckmantel des Journalismus. Im Kern geht es darum, die Staats- und Konzernmedien als seriös, die Globalisierung als alternativlos und alle Kritiker der Migrationsspolitik als Rassisten, Lügner und Propagandisten anzuschmieren. Dass das so primitiv und leicht durchschaubar daherkommt, ist wohl ein Grund, dass niemand außer der ARD selbst dieses überflüssige, journalistisch vollkommen wertlose Angebot ernst nimmt.

Ein Sammelsurium der faktenfreien Verleumdungen: Das Handout der britischen Regierung zum Fall Skripal

In dem Pamphlet der britischen Regierung hat Mathias Broeckers immerhin Anschauungs- und Lehrmaterial entdeckt, das sich „ganz hervorragend für das Medienkompetenz-Training von Studierenden eignet“. Die Krux an der Sache: Wer diese Medienkompetenz einmal entwickelt hat, der weiß, wie er von der Lügenpresse tagtäglich im Auftrag der Mächtigen belogen und manipuliert wird. Das ist es, wovor Gensing, Stöber und Konsorten am meisten Angst haben sollten.