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wdrMit allen Mitteln bemühen sich die transatlantischen Mainstreammedien, die Wahl des russischen Präsidenten zu diffamieren und zu delegitimieren. Wer heute den „Internationalen Frühschoppen“ gesehen hat, bekam von einschlägig bekannten Propagandisten die ganze Litanei an Lügen, Doppelmoral und Desinformation, die man der Öffentlichkeit seit 2014 eintrichtern will.

Anja Gawlick „An der Präsidentenwahl in Russland haben sich bis zum Mittag knapp 35% der Wahlberechtigten beteiligt. Die Zahl gilt als wichtiger Anhaltspunkt für Putins Rückhalt in der Bevölkerung, weil seine Wiederwahl als ausgemacht gilt.“

Der größte deutsche (und europäische) Staatssender innerhalb der ARD, der WDR, will seinen Hörern in den stündlichen Nachrichten einreden, dass nicht etwa Vladimir Putins Beliebtheit – für die es eine ganze Reihe guter Gründe gibt, die man im Westen lieber totschweigen möchte – der Grund für seine sichere Wiederwahl ist, sondern dass die Wahl von russischen Eliten abgekartet und mit Manipulationen sichergestellt wird. Das Wording in den sogenannten „Nachrichten“ benutzt zwei Methoden: „gilt als“ und „ausgemacht“.

„Gilt als“ ist eine unterschwellige Methode der täglichen Manipulation, mit der den Zuhörer regelmäßig eine Behauptung als gesicherter Fakt eingetrichtert werden soll. Man erspart sich dabei jegliche Beweisführung anhand von Fakten und kann sich herausreden, man habe nur das gesagt, was „allgemein so gesehen“ wird. Wer die Medien aufmerksam beobachtet, wird diese Formulierung jeden Tag in zahlreichen Beispielen entdecken und bemerken, dass es immer Regierungsnarrative sind, die als „gültig“ erklärt werden. Die exzessive Verwendung dieses Wordings zeigt sich im aktuellen Beispiel in der doppelten Verwendung im selben Satz.

„Ausgemacht“ soll nicht nur suggerieren, sondern behauptet rotzfrech, dass das Ergebnis der Wahl nicht vom Votum der russischen Bürger abhängt, sondern dass es in einem Hinterzimmer des Kreml vereinbart und mit aller Macht und mit Manipulationen umgesetzt wird.

aus­ma­chen

Wortart: schwaches Verb

Bedeutungsübersicht

vereinbaren, verabreden

Update:

In den sogenannten „Nachrichten“ um 17 Uhr erklärt der WDR nun Alexej Nawalny zum „Oppositionsführer“, obwohl der nicht einmal einen Sitz im russischen Parlament hat und somit bestenfalls eine (unbedeutende) außerparlamentarische Opposition vertritt – vergleichbar mit Lutz Bachmann. Wenn aber RT oder Sputnik nun ihrerseits Lutz Bachmann als „Oppositionsführer“ bezeichnen würden, würde das verlogene Drecksgesindel von ARD und ZDF lauthals „Propaganda“ krakeelen.

Wer die ganze Dröhnung Verlogenheit und Propaganda des „Internationalen Frühschoppen“ noch einmal sehen möchte, der kommt hier auf seine Kosten.