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Qualität statt Quote
Wie der öffentlich-rechtliche Rundfunk die Vielfalt des Journalismus fördern kann

Es gibt Unmut. Unmut in Bezug auf die Gestaltung und Höhe des Rundfunk­beitrags, die Programm­qualität der öffentlich-recht­lichen Sender, die teuren Über­tragungs­rechte für Sport­veranstal­tungen, die über­bezahlten Moderator­Innen und Expert­Innen, das als inflationär wahr­genommene Angebot an Talk­shows und Krimis und deswegen, weil aus den Media­theken der großen Sender die spannenden Filme und Dokus oftmals nach wenigen Tagen wieder ver­schwin­den oder erst gar nicht erscheinen. Doch die aktuelle Medien­­kritik in Deutsch­land geht über den öffentlich-rechtlichen Rund­funk hinaus. Oftmals werden alle Medien in einen Topf geworfen. Es ist die Rede von «Lügenpresse» und «Zwangsgebühren»…

Die Frage, die aktuell ernsthaft diskutiert werden muss, ist: Welche Rolle sollen die Medien und insbesondere der öffentlich-rechtliche Rundfunk in Zukunft in unserer Gesellschaft spielen? Was macht ihre Akzeptanz, ihre Glaubwürdigkeit aus? Hier sind konkrete Reform­vorschläge und keine bloße Verteidigungs­haltung gefragt. Denn alle Medien stehen vor dem grund­legenden Problem, das sich vordergründig auf den Begriff der Medien­konvergenz verkürzen lässt, also auf die Frage, wie Medien und öffentlich-rechtlicher Rundfunk auf die An- und Heraus­forderungen des digitalen Zeitalters reagieren können.

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