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zdf_80Die Methoden der westlichen Kriegspropaganda gegen Syrien können aktuell an den Kämpfen um das von islamistischen Terroristen besetzte Ost-Ghouta einmal mehr lehrbuchartig nachgewiesen werden. Es sind die gleichen Verdrehungen, Lügen, Desinformationen und einseitig gewählten, terroristischen Quellen, die bereits die Propaganda gegen die Befreiung Ost-Aleppos und für die Propaganda für die Befreiung Mossuls und Rakkas bestimmt hatten. Am 24.02.2018 hatte sich das ZDF jedoch für das heute-journal etwas Besonderes einfallen lassen.

ZDF 24.02.2018 heute-journal

Möglicherweise dämmerte den Verbrechern auf dem Lerchenberg in den vergangenen Tagen, dass sie die Öffentlichkeit nicht unablässig komplett für bescheuert verkaufen können, indem sie u.a. konsequent Informationen unterdrücken, die längst in anderen Medien veröffentlicht wurden. So erwähnt Uli Gack mittlerweile hin und wieder, dass es sich in Ghouta um „Islamisten“ handelt, sogar das Wort „al-Kaida“ ist zwischenzeitlich gefallen – immerhin der Dämon des Westen in den vergangenen bald 17 Jahren. Als Gack ein Video der Verbrechen der islamistischen Terroristen in Ost-Ghouta zeigen will, fällt kurioserweise mitten im Bericht das Bild aus – das ZDF-Logo bleibt sichtbar…

Dass es sich um einen vorsätzlichen „Bildausfall“ handelt, dürfte klar sein. Berichte wie dieser werden nicht live zusammengesetzt, sondern vor der Sendung nach Mainz übertragen, dort gesichtet und gegebenenfalls nachbearbeitet und dann ausgestrahlt. Gacks Bericht erhielt zum ersten Mal Aufnahmen, die zeigen, um welche Sorte Terroristen es sich handelt, die Ost-Ghouta besetzt halten. Die Bilder waren alt, aber es handelt sich prinzipiell um dieselben Personen und Gruppen, die die Region noch heute unter Kontrolle haben.

Hier ein Mitschnitt des Bildausfalls, wie er am vergangenen Samstag ausgestrahlt wurde. Das Bild wird exakt zu dem Zeitpunkt schwarz, als gezeigt werden sollte, wie die islamistischen Terroristen 2015 alawitische Zivilisten in Käfigen durch Ost-Ghouta gekarrt hatten.

Bemerkenswert ist neben dem inszenierten Bildausfall, den man u.a. an dem weiterhin sichtbaren ZDF-Logo und exakt an dem Punkt festmachen kann, an dem der Rückblick auf die Verbrechen der Islamisten beginnen soll, auch das Narrativ, das Gack den Zuschauern im Hintergrund einreden will: „Radikalislamisten der al-Kaida versuchten den Konflikt in einen Religionskrieg zu lenken…“. Damit leugnet Gack, dass es sich bei der Hauptströmung der Regierunsggegner von Beginn an um einen hauptsächlich religiös motivierten Konflikt handelt. Ein weiterer Versuch die westliche Lüge aufrechtzuerhalten, dass es sich bei den Militanten um „Demokraten“ handeln würde, die ein böser Despot unterdrückt.

Hier der geschwärzte Teil, der später in der Mediathek veröffentlicht wurde:

 

Das ZDF stellt ohne jeden Hinweis eine Sendung in die Mediathek, die so gar nicht gesendet wurde

Der ganze Vorsatz dieser Manipulation zeigt sich nicht nur in der Schwärzung des Berichts bei sichtbarem ZDF-Logo und zum exakten Zeitpunkt, sondern bestätigt sich, wenn man in die ZDF-Mediathek schaut. Dort wurde nicht die Sendung eingestellt, wie sie tatsächlich ausgestrahlt wurde, sondern eine Sendung gänzlich ohne Bildausfall – ganz so, als sei gar nichts passiert. Die Öffentlichkeit wird also auch hier gezielt getäuscht.

Auf der Webseite der Mediathek kein Hinweis auf den „Bildausfall“ –
Bild anklicken, zum Vergrößern! (Quelle: ZDF-Mediathek)

Auch der Einzelbeitrag ist in der Mediathek wie die komplette Sendung abrufbar, ohne dass die Zuschauer darauf hingewiesen würden, dass der Beitrag in Wahrheit ganz anders ausgestrahlt wurde.

Bild anklicken, zum Vergrößern! (Quelle: ZDF-Mediathek)

Geschwärzte Bilder, die die deutsche Öffentlichkeit nicht sehen soll, um die westliche Lüge von den „demokratischen Rebellen“ aufrechtzuerhalten; begleitet von einem vor Lüge nur so strotzenden Kommentar, der behauptet, der religiöse Extremismus sei erst „spät“ Teil des Konflikts geworden und das auch nur als „Versuch“, einen Religionskrieg zu entfachen. Anschließend werden ohne jeden Kommentar Berichte in die Mediathek hochgeladen, die so gar nicht ausgestrahlt wurden. Wer das nicht Propaganda nennt, dem ist nicht zu helfen.