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ard_logoIn der Vergangenheit haben wir hier im Blog immer wieder Programm­beschwerden veröffentlicht, die die eklatantesten und offensichtlichsten Verstöße – hauptsächlich der für die „Nach­rich­ten“ zuständigen Redaktion ARD-aktuell – gegen die Vorgaben des Rund­funk­staats­vertrags zum Inhalt hatten. Tausende Leser konnten und können sich auf diese Weise hier im Blog oder bei weitem ausführlicher bei der Ständigen Publikumskonferenz von der Substanz und über­zeu­gen­den Argumentation in sämtlichen Beschwerden überzeugen.

Die 58 Mitglieder des NDR-„Rundfunkrates“ haben einzig und allein den Zweck, die staatliche Propaganda des NDR weißzuwaschen.

Was für jeden halbwegs gebildeten Menschen nachvollziehbare und berechtigte Kritik an einseitiger Desinformation, Meinungsmache und staatsnaher Propaganda darstellt, wird regelmäßig von den bestellten Leugnern und Lügnern des sogenannten „Rundfunkrates“ in Bausch und Bogen verworfen. Aktuell ist es ein weiterer Schwung von 15 Beschwerden, die mit den üblichen Phrasen von angeblich „intensiven Diskussionen“ – die aber erstaunlicherweise immer zum selben ablehnenden Ergebnis führen, von den Persil­schein­druckern des „Rundfunkrates“ in den öffentlich-unrechtlichen Müllkorb weitergeleitet wurden.

Die Scham innerhalb des „Rund­funk­rates“ ist mittler­weile – nach 4 Jahren vehementer Proteste von Zuschauern hauptsächlich infolge des Ukraine-Fiaskos – offenbar so groß, dass die Namen der Mitglieder nicht mehr auf der NDR-Webseite veröffentlicht werden. Wer sich durch die Seite klickt, wird in eine Schleife gelotst, die – anders als angekündigt (siehe Screenshot rechts) – die Namen nicht mehr preisgibt.

Man möchte gerne mal Mäuschen spielen, bei den von vornherein abgekarteten „Diskussionen“ über die offensichtlich gut begründeten Beschwerden. Dass alle 58 Mitglieder gleichermaßen korrumpiert, verblödet, rückgratlos und politisch indoktriniert sind wie der Vorstand, ist nicht anzunehmen, aber am Ende siegt offensichtlich immer das System. Von einer „demokratischen Kontrolle“ des Staatsfunks, der unbedingt als „unabhängig“ gesehen werden möchte, kann deshalb keine Rede sein, wie die notorischen „Querulanten“ Bräutigam und Klinkhammer bereits im September 2017 ausführlich feststellten.

Die Publikumskonferenz hat die Mail des gremienbuero-beschwerden@ndr.de über die neuerliche Massenliquidation von Programmbeschwerden im betreffenden Unterforum veröffentlicht. Die gleiche Mailadresse des NDR kann von interessierten Lesern selbstverständlich für Beschwerden über diese Massenliquidation substanziierter Beschwerden verwendet werden. Gelesen wird jede Beschwerde genauso garantiert, wie sie von den kritikresistenten Apparatschiks zurückgewiesen wird.

Von: gremienbuero-beschwerden@ndr.de
Betreff: Ihre Programmbeschwerden

Sehr geehrter Herr Klinkhammer,
sehr geehrter Herr Bräutigam,

der Rundfunkrat hat sich in seiner Sitzung am 02.02.2018 mit Ihren nachfolgend aufgeführten Programmbeschwerden befasst:

Programmbeschwerde vom 27.11.2016 über das Video „#kurzerklärt: Wie sicher ist die Rente?“ vom 24.11.2016 und über das Interview „Nahles‘ Rentenkonzept: Der Lebensstandard wird sinken“ vom 25.11.2016 auf tagesschau.de

Programmbeschwerde Bräutigam vom 28.11.2016 über den Beitrag „Kampf um Aleppo: Syrische Armee nimmt Rebellenviertel ein“ in der „Tagesschau“ vom 27.11.2016

Programmbeschwerde vom 08.12.2016 über den Bericht „Kämpfe in Aleppo: Westliche Staaten verurteilen Angriffe“ in der „Tagesschau“ vom 07.12.2016 und über den Artikel „Feuerpause gefordert: Warum Weiterkämpfen sinnlos ist“ vom 07.12.2016 auf tagesschau.de

Programmbeschwerde vom 09.02.2017 über die Berichterstattung von ARD-aktuell über die Verurteilung des russischen Oppositionellen Nawalny

Programmbeschwerde vom 19.02.2017 über die Berichterstattung von ARD-aktuell über gefälschte Vorwürfe gegen Bundeswehrsoldaten in Litauen

Programmbeschwerde vom 24.02.2017 über den Artikel „Merkels Flüchtlingspolitik: Die Meisterin der Anpassung“ vom 22.02.2017 auf tagesschau.de

Programmbeschwerde vom 12.03.2017 über den Artikel „Geheime Fahndungsdatei: Syrien hat Hunderte Deutsche auf der Liste“ vom 08.03.2017 auf tagesschau.de

Programmbeschwerde vom 06.04.2017 über die Berichterstattung in der „Tagesschau“ vom 05.04.2017 über den Giftgas-Einsatz in Syrien

Programmbeschwerde vom 09.04.2017 über die Syrien-Berichterstattung in der Sendung „Tagesthemen“ vom 07.04.2017

Programmbeschwerde vom 10.04.2017 über einen Beitrag von Silvia Stöber in der Online-Rubrik „Faktenfinder“

Programmbeschwerde vom 22.04.2017 über einen Beitrag in der Online-Rubrik faktenfinder.tagesschau.de

Programmbeschwerde vom 01.05.2017 über den Bericht „Sicherheits-Bericht: Facebook zu gezielten Desinformationen“ in der „Tagesschau“ vom 28.04.2017

Programmbeschwerde vom 23.05.2017 über den Bericht „Merkel trifft Poroschenko: Gespräche über Konflikt in Ostukraine“ in der „Tagesschau“ vom 20.05.2017

Programmbeschwerde vom 29.05.2017 über den Bericht „Aktuelle Lage in befreiter Stadt Homs“ in der Sendung „Tagesthemen“ vom 27.05.2017

Programmbeschwerde vom 04.06.2017 über die Berichterstattung in der „Tagesschau“ vom 02.06.2017 über den Ausstieg der USA aus dem Pariser Klimaabkommen

Mit den oben aufgeführten Programmbeschwerden hatten Sie sich an den Rundfunkrat des Norddeutschen Rundfunks gewandt und einen Verstoß gegen den NDR-Staatsvertrag geltend gemacht.

Nach intensiver Diskussion, der jeweils eine ausführliche Beratung im Programmausschuss bzw. im Rechts- und Eingabenausschuss vorausgegangen war, und sorgfältiger Prüfung der Sachverhalte weist der Rundfunkrat Ihre Programmbeschwerden zurück. Der Rundfunkrat kann in keinem der oben genannten Fälle einen Verstoß gegen die für den NDR geltenden Rechtsvorschriften feststellen.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Günter Hörmann
Vorsitzender NDR Rundfunkrat
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NORDDEUTSCHER RUNDFUNK
Gremienbüro

Rothenbaumchaussee 132
20149 Hamburg
Tel. (040) 4156-3506
Fax (040) 4156-3452
E-Mail: gremienbuero-beschwerden@ndr.de
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Hinweis: Die Bescheide werden bei Gelegenheit den Einzelbeschwerden zugeordnet.

(Quelle)