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Kunst und Kultur waren seit Kriegsende Instrumente von Propaganda und Hirnwäsche durch die westlichen Besatz­ungs­mächte – und sind es bis heute. Die penetrante Fokussierung der transatlantisch kontrollierten Staatsmedien auf US-amerikanische „Kultur“, sei es in Musik, Kino, Kunst oder Sport und die damit verbundene, weitgehende Ausblendung europäischer, asiatischer, afrikanischer oder südamerikanischer Kulturen, die allesamt älter, reichhaltiger und spannender sind, als ein Großteil der spät- und unterentwickelten US-amerikanische Pop-(Un)Art, ist ein alltägliches Phänomen.

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Die Staatssender waren und sind maßgebliche Triebkräfte, die mitbestimmen, was Kunst ist und was nicht, was Aufmerksamkeit verdient und was totgeschwiegen werden sollte. Dazu brauch es nach drei Generationen transatlantischer Hirnwäsche keinen Druck mehr durch die imperialen Besatzer. Wenn friedensbewegte Aktivisten in München ein Kunstwerk errichten, das „die goldenen Nasen“ der deutschen Rüstungsindustrie, Militarismus und Kriegstreiberei der „Sicherheitskonferenz“ kritisiert, dann wird das in ARD und ZDF so selbstverständlich totgeschwiegen wie diesbezügliche Demonstrationen.

Wenn aber in Dresden ein „Mahnmal“ gegen den Krieg in Syrien errichtet wird, das in seiner Symbolik und Botschaft westlicher Kriegstreiberei entgegenkommt und durch die Hintertür islamistische Terroristen zu Opfern verklärt, dann wird in ARD und ZDF nicht nur ausgiebig berichtet, sondern mit gezielten Lügen und Manipulationen der verbrecherische Hintergrund des Machwerks in sein Gegenteil umgelogen.

Das Gleiche gilt für eine geschmacklose und die Persönlichkeitsrechte eines Politikers verletzende „Kunstaktion“ gegen den AFD-Mann Björn Höcke. Was selbsternannte „Künstler“ direkt vor der Haustür des rechten Wortführers veranstaltet haben, missbraucht nicht nur den Holocaust für ein plattes Gimmick, sondern ist eine weitere Eskalationsstufe politischer Spaltung und Radikalisierung ohne jeden kulturellen Erkenntniswert. Mehr noch: dem Opfer Höcke wird indirekt eine Leugnung oder Verharmlosung des Holocaust angedichtet, wogegen er sich lange zuvor in einer Erklärung verwahrt hat.

Für die Propaganda der Staatssender sind dies dankbare Themen, mit denen man im Interesse der Bundesregierung Meinung machen kann. Eine Kunstaktion gegen den widererstarkenden deutschen Militarismus, der schon eine tragende Säule des Nationalsozialismus war, wird hingegen gezielt totgeschwiegen und man kann sich lebhaft vorstellen, in welcher Form denn berichtet würde, wenn sich die Öffentlich-Unrechtlichen eines Tages doch noch genötigt sehen, nicht länger Weggucken zu können.

Quelle: antisiko.de