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Die Macht der Meinungsmacher zeigt sich selten so schamlos und gleichzeitig wirkmächtig wie zur Weihnachtszeit. Der Masse der medial infantilisierten und entmündigten Schafe ist nicht ansatzweise bewusst, in welchem Ausmaß die im Kern humanistischen Botschaften des jüdischen Revoluzzers aus Palästina heute okkupiert und in ihr Gegenteil pervertiert wurden. Produzieren, konsumieren und gehorchen sind die alles dominierenden „westlichen Werte“ und wer ernsthaft glaubt, Merkels „Kinderlein kommet“ sei auch nur irgendwie „christlich“ motiviert, der glaubt auch an den Weihnachtsmann – von Coca-Cola.

Um der allgemeinen, fortschreitenden und vorsätzlich betriebenen Verblödung etwas entgegenzusetzen, wollen wir an dieser Stelle eure Buch­em­pfeh­lun­gen sammeln, mit denen ihr – subversiv oder mit offenem Visier – im Freundes- und Bekanntkreis gleichermaßen Verunsicherung und Aufklärung schürt! Was Schöneres kann man schenken, als einen oder mehrere kluge Gedanken, gebunden in einem Buch? Was ist humanistischer, als einem Mitmenschen zu einer Einsicht zu verhelfen?

Aus gegebenem Anlass, weil Paul Schreyer ein akribisch recherchierender Journalist mit Haltung und sein neuestes Buch in jeder Hinsicht aufklärerisch ist, soll jedem, der es noch nicht gelesen oder verschenkt hat, an dieser Stelle Wer regiert das Geld?“ wärmstes als potentielles Weihnachtsgeschenk ans Herz gelegt werden. Das im letzten Jahr erschienene Buch ist gerade deshalb von so immenser Bedeutung, als dass es mehr als wahrscheinlich ist, dass das Weltfinanzsystem vermutlich schon im kommenden Jahr einen verheerenden, wenn nicht lethalen Crash erleben wird, der – und das ist die „frohe Botschaft“ in der Katastrophe Raum für Neues bietet.

Wer das Geld regiert, regiert die Welt

Geld regiert die Welt – aber wer regiert das Geld? Woher kommt es und was gibt ihm seinen Wert? Warum sind Banken so mächtig geworden? Wie sind sie überhaupt entstanden? Und wie kann die „marktkonforme“ Demokratie zu einem System werden, das seinen Bürgern dient? Denn mittlerweile scheint es egal zu sein, welche Regierung ein Volk wählt, wenn doch in letzter Instanz die Gläubiger entscheiden. Von alters her hat derjenige die Macht im Staate, der das Geld schöpft und in Umlauf bringt. Was früher allein römische Herrscher und Könige durften, findet heute weitgehend unter der Kontrolle privater Großbanken statt, die eng mit Zentralbanken wie der EZB verknüpft sind. Heute erschaffen Banken das Geld und lenken die Finanzströme nach ihren Bedürfnissen. Doch es geht auch anders. Geld kann von der Gemeinschaft geschöpft werden, einfach und direkt mittels öffentlicher Ausgaben – für Zwecke, welche die Mehrheit wünscht und über die sie demokratisch entscheidet. Wie können wir einen solchen Weg einschlagen? Die Website zum Buch: geldschöpfer.info

Quelle: Westend Verlag

Bitte verzichten bei Euren Empfehlungen aus Gründen, die man nicht erklären muss, auf Links zu Amazon! Mit einer kurzen Suche im Netz findet sich zu jedem Buch eine Vorstellungsseite des Verlages.