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Bekannt-unbekannte Tatsachen aus der Gründungszeit der bundesdeutschen Leitmedien

Beschütztes Lügen
Von Werner Rügemer

Viele Demokraten in Deutschland haben Angst, den Begriff „Lügenpresse“ zu verwenden, weil er gegenwärtig vor allem in antidemokratischen Milieus verwandt wird. Die Angst kommt auch von der Meinungsmache der sogenannten Qualitäts- oder Leitmedien, die im Versuch der Selbstverteidigung den Begriff Lügenpresse der „rechten Ecke“ und „Verschwörungstheorien“ zuordnen – zu Unrecht…

Die alliierten Mächte, die NS-Deutschland besiegt hatten, legten im Potsdamer Abkommen fest: Die Nazi-Aktivisten in Wirtschaft, Justiz, Polizei, Militär, Geheimdiensten, Verwaltung und Medien müssen entmachtet werden. Nach dem Krieg durften deshalb Zeitungen, die während des NS genehmigt waren, nicht mehr erscheinen.

Davon gingen die Westalliierten allerdings schnell ab. Sie simulierten Antifaschismus – und förderten das Gegenteil. Ihnen war auch im Pressebereich das antikommunistische Potential hochwillkommen, um „die kommunistische Gefahr“ abzuwehren. Und gerade zu diesem Thema hatten die Pro-NS-Journalisten nicht erst während der zwölf Jahre des Hitler-Regimes gut geübt.

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