Schlagwörter

, , , , , , ,

Nur politisch vollkommen unmündige Zeitgenossen glauben noch den von Staats- und Konzernmedien verbreiteten Unsinn, dass die Gewalt auf dem Maidan in Kiew, die den Putsch gegen den legitimen Präsidenten Janukowitsch im Februar 2014 herbeigeführt hat, von Seiten der regulären Polizeikräfte ausgegangen sei oder eine unabwendbare Eskalation eines irgendwie legitimierten demokratischen Protestes gewesen sei.

Der „most blatent Coup in History“, wie ihn der ehemalige Stratfor-Chef George Friedman nannte, wurde von langer Hand vorbereitet und Zeugen datieren nun erste Maßnahmen in den Dezember 2013.

Mehr als drei Jahre nach den gezielten Schüssen sowohl auf Demonstranten wie auch auf Sicherheitskräfte brechen einige der Beteiligten in Interviews das Schweigen – und die staatliche deutsche Lügenpresse von ARD, DLF, ZDF und „Deutscher Welle“ verweigert einmal mehr jegliche Berichterstattung.

Im ukrainischen Machtkampf des Winters 2013/14 hatte die »proeuropäische« Seite den Einsatz von Gewalt offenbar schon früher geplant als bisher bekannt. Dies legt zumindest der Dokumentarfilm »Ucraina, le verità nascoste« (»Ukraine. Verborgene Wahrheiten«) nahe, den der italienische Fernsehsender Canale 5 in der letzten Woche ausstrahlte.

Der Film stützt sich auf Zeugenaussagen von drei Georgiern, die nach eigenen Worten in den Tagen der Gewalteskalation Mitte Februar 2014 auf seiten des »Euromaidan« mitgeschossen hatten. Die ehemaligen georgischen Militärs, unter ihnen ein Scharfschütze, kommen aus dem Umfeld der »Georgischen Nationalbewegung« von Expräsident Michail Saakaschwili. Sie behaupten, im Dezember 2013 im Hauptquartier der Saakaschwili-Partei in Tbilissi rekrutiert worden zu sein. Am 14. Januar 2014 seien sie unter falschem Namen von Tbilissi nach Kiew geflogen. Ihre Aufgabe sei gewesen, die ukrainische Polizei zu gewaltsamem Vorgehen gegen die Demonstranten des »Euromaidan« zu provozieren. Tatsächlich begann drei Tage später, am 18. Januar, die Gewalteskalation durch die »Maidan-Selbstverteidigung« und den »Rechten Sektor«. (Junge Welt)

Hier ist der Film (leider nur mit englischen Untertiteln):

Auf Rubikon gibt es heute eine aktualisierte Version des ausführlichen Telepolis-Artikels von Stefan Korinth, der auch die „Scheuklappen“ des deutschen Mainstreams anspricht.