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ard_logoAm vergangenen Freitag war die langjährige Russland-Korrespondentin der ARD, Gabriele Krone-Schmalz, Gast in der MDR-Talkshow „Riverboat“. Vier Tage später stellte sie einen Mitschnitt ihres Auftritts auf ihren eigenen YouTube-Kanal und der landete dank PS-Leser Teleherzog als Empfehlung zum Anschauen in unserem Propagandamelder und auf Twitter. Die Reaktion des Staatssenders ließ nicht lange auf sich warten.

So sieht es heute aus, wenn man dem Link folgt: Die ARD hat das Video des eigenen Auftritts der ehemaligen Korrespondentin auf ihrem eigenen YouTube-Kanal „aus urheberrechtlichen Gründen“ sperren lassen! Dabei muss man sich immer vergegenwärtigen, dass sämtliche Produktionen der beiden GEZ-finanzierten Staatssender von den Bürgern dieses Landes bezahlt werden – u.a. natürlich auch von Frau Krone-Schmalz selbst.

Um die scheinbar – trotz massenhafter Klagen gegen GEZ-Abzocke und millionenfacher GEZ-Verweigerung – unterbeschäftigten und übermotivierten Rechtsabteilungen der ARD noch einmal ein bisschen auf Trab zu bringen und dem einen oder anderen Leser die Chance zu geben, sich den sympathischen und klugen Auftritt doch noch auf YouTube anzusehen, hier ist er (noch) in einem anderen Channel!

Ich war nicht dumm genug, zu glauben,
dass sich die Welt in Gut und Böse einteilt.

Gabriele Krone-Schmalz