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Platz 1 auf der nach oben offenen Ekel­skala deutscher Journalistenergüsse

Anfang Oktober schrieb der „Tagesspiegel“ mit dem Beitrag „Die ‚Dolch Brigade‘ lernt Polen kennen“, ein denkwürdiges Stück Pressegeschichte. Sebastian Leber hatte wohl den Auftrag, der immer widerstrebenderen Bevölkerung die Kriegstreiberei der Nato an ihrer Ostgrenze etwas schmackhafter zu machen. Dabei stellten Leber und der „Tagesspiegel“ offenbar jegliche journaistische Berufsethik hinter ihre große Aufgabe zurück.

„3300 Mann, Panzer und Haubitzen: Die US-Armee will Osteuropa die Angst vor Russland nehmen – mit einer Truppe, die beim Furchteinflößen erstaunlich zärtlich ist“, meint Sebastian Leber im Tagesspiegel.

Gäbe es eine Ekelskala für Ergüsse aus deutschen Redaktionsstuben, so hätte sich Sebastian Leber vom Tagesspiegel mit seiner Homestory aus einem der Hotspots realpolitischer Kriegstreiberei sicherlich einen der Spitzenplätze verdient. Leider gilt aber der Ansporn an seine Kollegen auch weiterhin: Schlimmer geht immer…

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