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Verdeckt rassistische Wertung von Menschenleben bei ARD-aktuell?

Am Samstag, den 14. Oktober kam es in der somalischen Hauptstadt Mogadischu zu einem entsetzlichen Terroranschlag. Als dort ein LKW in die Menschenmenge fuhr und anschliessend auf einer grossen Kreuzung seine Sprengstoffladung zündete starben mindesten 300 Menschen und viele Hunderte wurden zum teil schwer verletzt. Einer der schwersten Terroranschläge, die die Welt bisher erlebt hat.

– 300 Tote, mehrere hundert Verletzte, für die Tagesschau von geringerem Interesse als der Hollywood-Grabscher Harvey Weinstein. Alles Routine, die üblichen Trümmerbilder, die Propagandafilmchen der somalischen Regierung: Der Präsident bei der Blutspende, der Präsident bei seiner Fernsehansprache.

Selbst ein Beitrag über den Hollywood-Grabscher und Filmproduzenten Harvey Weinstein schien den Machern der Sendung um einiges wichtiger zu sein als die Opfer der Bluttat von Mogadischu. 2 Minuten und 58 Sekunden lang empörten sich die Tagesthemen über einen Fall sexueller Gewalt. Dabei ist das Phänomen der Besetzungscouch doch allenthalben bekannt, seitdem in Hollywood Filme gedreht werden. Bedauerlich für die Opfer, aber sicherlich keine weltweite Sensationsmeldung.

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