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Dass vor allem die „Journalisten“ der über­regio­na­len Medien sich selbst als Teil einer gesell­schaft­lichen Macht­elite betrachten, dürfte mittlerweile allgemein bekannt sein. Silke Burmester ist sicherlich eine jener „Journalistinnen“ die sich selbst als Alpha-Journalisten sehen und in dieser staatstragenden Funktion regelmäßig in den öffentlich-unrechtlichen Anstalten zu Wort kommt, um Meinung zu machen.

In einem aktuellen Beitrag für den Deutschlandfunk fordert Burmester mehr Geld „für den freien Journalismus“ und macht dabei gar keinen Hehl aus ihrer eigenen Berufsauffassung, die als typisch für die Vertreter des staatsnahen Mainstreams angesehen werden kann.

Es geht darum, dass viele von uns mit ihrer Arbeit versuchen, diese Gesellschaft zusammen- und die Demokratie zu erhalten.

Silke Burmester

Diese Einstellung ist unfreiwillig entlarvend. Schon auf den ersten Blick wird klar, dass es Burmester und Konsorten nicht um die objektive, umfassende und unparteiliche Information der Öffentlichkeit über relevante gesellschaftliche Ereignisse geht, damit die Bürger sich sodann unvoreingenommen und gut informiert selbst eine Meinung bilden können, sondern es geht ihr ganz schamlos um die Durchsetzung einer politischen Agenda auf der Metaebene: Die „Gesellschaft zusammen-„ und das Herrschaftssystem, das sie als „Demokratie“ bezeichnet, aufrechtzuerhalten.

Das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen! „Journalismus“ als Mittel zum Zweck der gesellschaftlichen Stabilisierung im Sinne der Herrschaft. Genauso beschreibt Noam Chomsky die Funktion des Mainstreams und nennt es beim richtigen Namen: Propaganda.

Burmesters Berufsauffassung korreliert mit den nicht weniger aufschlussreichen Bemerkungen des selbsternannten ARD „faktenfinders“ Patrick Gensing, über die wir hier bereits berichtet haben. Auch der GEZ-finanzierte Gensing hat mit unabhängigem, unparteilichem und objektivem Journalismus nichts am Hut, sondern posaunte im Mai auf der Re:publica unfreiwillig komisch seine politischen Ziele in die Welt:

Dass diese „Journalisten“ in keinster Weise vertrauenswürdig oder geeignet sind, die Öffentlichkeit unabhängig und objektiv zu informieren, liegt auf der Hand, denn sie wollen es gar nicht! Diese Propagandisten (sie sind es auch in ihrem eigenen Selbstverständnis) filtern Fakten, setzen oder unterdrücken politische Themen und agitieren den lieben langen Tag im Sinne der Regierung.

Wo Burmester von „Gesellschaft zusammenhalten“ spricht, muss man diese Gesellschaft nur durch die sprichwörtlichen „Schafe“ ersetzen, um unmittelbar Rainer Mausfelds Analysen über das „Schweigen der Lämmer“ in Erinnerung zu rufen. Wuff!