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Informationsstelle Militarisierung:
Ein Beispiel für Nato-Kriegspropaganda

…Mit der hier wiedergegebenen Argumentation wird jegliche Kritik an der Nato als illegitim diskreditiert, weil sie entweder aufgrund eines anti-Nato Bias, mangelnder Expertise oder wegen des Einflusses von Falschinformationen und Propaganda erfolge. Dem Umstand, dass sich beispielsweise für die Ablehnung der Nato und der Atomwaffenstationierung in Deutschland vernünftige Argumente finden lassen, wird dagegen kein Platz eingeräumt. So wird einer Kritik an der Nato von vornerein jede Berechtigung abgesprochen, bzw. Argumentationsmuster geboten, um diese zu diskreditieren. Besonders auffällig ist in diesem Zusammenhang die Beziehung der Nato zu den Medien, wobei erstere als Opfer der Medien und einer angeblichen unverhältnismäßig kritischen Medienberichterstattung stilisiert wird. Eine solche Inszenierung des Militärs als Opfer der Medien ist dabei kein neues Phänomen[8], interessant ist in diesem Zusammenhang aber die implizite Annahme, dass die Qualität von Journalismus und Medien davon abhänge, ob diese wohlwollend oder kritisch über die Nato berichten. Eng damit verbunden ist die Forderung, stärkeren Einfluss auf die Medien und die Berichterstattung zu nehmen und diese stärker für die eigene Perspektive zu vereinnahmen…

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