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Wie retten wir den Journalismus?

Der Journalismus steckt in der Krise. Journalisten wissen das. Und alle anderen auch. Weniger klar ist, was getan werde kann, um dem Journalismus wieder auf die Beine zu helfen.

 …Einer von sechs US-amerikanischen Journalisten vermeidet es, über ein Thema zu schreiben oder zu sprechen, von dem er vermutet, dass es dazu führen könnte, dass er selbst überwacht wird. In Europa gaben 31% der Journalisten zu, sich dazu genötigt zu fühlen, sich aus Furcht vor Repressalien kontroversen Themen nur in abgemilderter Form zu widmen… Wir werden ersetzt von einer neuen Art von journalistisch geschulten PR-Experten. Wo Journalisten nicht Freiberufler werden, wechseln sie aus ihrem Berufsstand ganz in die PR-Branche, wo sie tatsächlich ihren Lebensunterhalt verdienen können...

Also: Die Fake-News-Krise außerhalb der traditionellen Medien wird dadurch befeuert, dass es in der Öffentlichkeit ein wachsendes Unbehagen wegen des Umstandes gibt, dass die traditionellen Medien wie ein System der Propaganda agieren.

…Eine Krise bietet die Chance zu Veränderung. Die Verbannung ist eine notwendige Vorstufe für die Rückkehr zu vergessener Weisheit. Ein Zusammenbruch ist nicht das Ende der Welt, sondern das Ende einer alten Welt, das den Weg freimacht, um eine neue Welt zu erschaffen…

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