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ard_logoEs gehört zu den regierungsfreundlichen und realitätsklitternden Tatsachen, dass die horrende Staatsverschuldung Deutschlands weder in der täglichen Berichterstattung noch im Wahlkampf ihrer Bedeutung entsprechend thematisiert wird. Während vor und in den Hauptnachrichten regelmäßig schöne und geschönte Wirtschaftsdaten verbreitet werden, wird die horrende Zahl mit den 13 Ziffern notorisch unter den Teppich gekehrt. In der gestrigen Wahlarena log ARD-Moderator Andreas Cichowicz die Schulden kurzerhand auf ihre Hälfte herunter.

Nachdem der erste Zuschauer eine Frage zum Schuldenabbau an den SPD-Möchtegernkanzler Martin Schulz stellte, sah sich Moderator Cichowicz veranlasst, diese Frage mit einer falschen Zahl zu „konkretisieren“. Lediglich „mehr als eine Billion“ Schulden hätte Deutschland, behauptete der ARD-Mann zur besten Sendezeit vor einem Millionenpublikum. In Wahrheit sind Deutschlands Schulden doppelt so hoch und wer jetzt meint, jeder könne sich in einer solchen Frage mal um eine Billion „irren“ oder seine Kollegin Mikich und Martin Schulz wüssten es nicht besser, der glaubt auch, die Staatspropagandisten der ARD würden sich nicht akribisch auf sämtliche zuvor von ihnen ausgewählten (oder ausgeschlossenen) Fragen vorbereiten…