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ard_logoIm Januar 2016, kurz nach den vom WDR tagelang totgeschwiegenen Vorfällen im Kölner Hauptbahnhof, hat WDR-Journalistin Claudia Zimmermann im niederländischen Rund­funk freimütig eingestanden, dass man im WDR angewiesen sei, auf Regierungslinie zu berichten. Erwartungsgemäß wurde sie dafür vom GEZ-Sender mit einem unausgesprochenen Berufsverbot bestraft – ein weiterer Vorgang (Jebsen, Hörstel, Brender, Herman, Tilgner, etc.), der belegt, wie es um die „Pressefreiheit“ für kritische Journalisten in Deutschland bestellt ist.

All meine Reportagen sind verschwunden…

Ohne das Internet und alternative Medien wäre Claudia Zimmermann, die 24 Jahre für den WDR verschiedenste Themen bearbeitet hat, schlicht und einfach von der Bildfläche veschwunden. Die ÖR hätten an ihr ein Exempel statuieren können, von dem jeder deutsche Journalist intern gewusst, aber die deutsche Öffentlichkeit niemals etwas erfahren hätte. Im Interview mit SPUTNIK erzählt sie über ihre Erlebnisse nach dem „verhängnisvollen“ Äußerungen.