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Was ist euch diese Woche noch an Desinformation und Propaganda in den Mainstreammedien aufgefallen?
Es ist absolut unmöglich, das ganze Ausmaß an Desinformation und Propaganda, das uns in den Mainstreammedien vorgesetzt wird, in einem kleinen Blog wirklich umfassend aufzuarbeiten. Zu vieles muss liegen bleiben, weil die Zeit fehlt, Themen intensiv zu recherchieren, einzuordnen und die Bedeutung angemessen herauszustellen. Es besteht deshalb immer die Gefahr, dass hier der Eindruck entsteht, das, was wir hier aufgreifen, wäre „alles“. Tatsächlich ist es immer nur die Schaumkrone auf einem Ozean der Manipulationen.
Deshalb stellen wir zum Wochenende einen offenen Diskussionsthreat bereit, in dem ihr eure Beobachtungen einbringen und diskutieren könnt. Das können Ergänzungen zu Themen sein, die wir diese Woche thematisiert haben, zu kurz gekommene Hinweise aus dem Propagandamelder oder was euch ansonsten wichtig war.![]()
Was würde Atai oder Rebecca dazu sagen ?
Ihre Helden sind nicht besonderes belebt in der Ukraine. Zumindest in Dnepropetrovsk wurde der ATO-Held eben mit Beschuldigungen dass er gegen Frauen un Kinder den Krieg geführt hat niedergeschlagen (als er die Mark-Wache angegriffen hat).
Betrifft SPIEGEL ONLINE
Kommentare, die dem Propagandaziel eines SPIEGEL-Artikels (z.B. Brexit = Katastrophe für GB) entgegenstehen und auf unliebsame Zusammenhänge hinweisen, werden unterdrückt, obwohl sie den Kommentarbestimmungen (Nettiquette etc) entsprechen.
Beispiel
http://www.spiegel.de/politik/ausland/brexit-darum-geht-es-in-der-zweiten-verhandlungsrunde-a-1158235.html
EU-Austritt Großbritanniens
Die Brexit-Verhandlungen gehen in die zweite Runde
Die erste Runde der Brexit-Gespräche war noch ein freundliches Abtasten, nun geht es um Inhalte: Die EU hat für diese Woche drei Top-Themen ausgemacht – und scheint dabei auf einigen Streit vorbereitet zu sein.
Einige von SPIEGEL online veröffentlichten Kommentare
ichsagwas heute, 07:31 Uhr
1. Erpressergemeinschaft
An diesen ganzen Forderungen sieht man, was für eine Erpressergemeinschaft die EU ist. Mitgefangen, mitgehangen. Kleinere Länder können gar nicht austreten, sie würden ökonomisch sofort zusammenbrechen (siehe z.B. Griechenland). Die Zentrale in Brüssel will jetzt an den Briten ein Exempel statuieren, damit auch größere Volkswirtschaften so eingeschüchtert werden, dass sie einen eigenständigen Weg gar nicht erst ins Kalkül ziehen werden.
tomgb heute, 08:15 Uhr
2.
Wieder ein Artikel der viele Kommentare ueber die „boese“ EU auslösen duerfte. Als EU Buerger in GB erwarte ich dass die EU hart fuer die Rechte ihrer Buerger verhandelt. Hat nichts mit Erpressung oder Wichtigtuerei zu tun, sondern war fuer mich Bedingung fuer den Umzug nach GB. Inzwischen habe ich Frau (erwerbstätig) und Kinder. Was wenn es mein Job erfordert nach DE zu ziehen? Was heißt das fuer meine britische Partnerin? Kann sie dort arbeiten? Koennen wir später wieder zurück „nach Hause“. Viele nicht-Briten packen hier wegen der Unsicherheit zusammen. Hier geht es um Menschen, nicht nur um abstrakte Prinzipien.
emo.alberich heute, 08:33 Uhr
7.
[Zitat von tomgbanzeigen…] Ob Ihre britsche Frau bei einem Wohnortswechsel nach Deutschland mit Ihnen mitkommen darf, ist keine Frage des britischen Rechts, keine Frage des Brexit-Rechts, sondern ausschliesslich eines des EU-Rechts, bzw. der deutschen Zuwanderungsbestimmungen. Die Briten werden wohl keinen Tatbestand der Republik- oder Königsreichflucht einführen – nicht mal die „harten“ Brexiteers sehen das vor. Das ist keine Frage der „harten Verhandlungen“ mit den Briten, sondern eine Frage der „überzeugten Europäer“ und ihres Rechts. Wenn die die Briten boykottieren wollen, dann wollen die das eben – damit hat das UK nichts zu tun nach dem Brexit.
Von SPIEGEL online zensierter Kommentar
Zitat von @emo.alberich heute, 08:33 Uhr 8.: „Ob Ihre britsche Frau bei einem Wohnortswechsel nach Deutschland mit Ihnen mitkommen darf, ist keine Frage des britischen Rechts, keine Frage des Brexit-Rechts, sondern ausschliesslich eines des EU-Rechts, bzw. der deutschen Zuwanderungsbestimmungen…“
Genau an solchen Fällen kann die Merkel-Regierung demonstrieren, wie streng die Zuwanderungsbestimmungen von Deutschland sein können und alle in letzter Zeit darüber aufgekommenen Zweifel ausräumen.
Bei fefe zwei Berichte zu G20, einer von einem Demo-Teilnehmer, einer von einer Anwohnerin.
http://blog.fefe.de/?ts=a7958093
http://www.politikversagen.net/die-fluechtlingsluege-2017
Die Flüchtlingslüge 2017
„Eine Situation wie die des Sommers 2015 kann, soll und darf sich nicht wiederholen“, sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel Ende vergangenen Jahres. Doch mithilfe von Schleppern, NGOs und Frontex kommen auch 2017 hunderttausende illegale Migranten, die meisten mit dem Ziel Deutschland. Nur das die Öffentlichkeit immer besser von den Bildern abgeschirmt wird. 33:33 min
Die warten jetzt bis nach der Wahl im September und dann werden wieder Zehntausende von Italien nach Deutschland durchgeschleust.
Urteil zu Gerichtsverfahren gegen Marc Drewello und Stern
http://blauerbote.com/2017/07/15/urteil-zu-gerichtsverfahren-gegen-marc-drewello-und-stern/
Es ist kaum zu fassen, was in diesem Land wieder läuft. Lügenpresse, Propaganda, Volksverhetzung und Richter, die all dies als rechtens betrachten. Neofaschismus.
Krass!
Spendenkonto wird ja demnächst bekanntgegeben……da bleib ich mit dran!
Der Tiefe Staat scheint in den VSA eng mit den „Demokraten“ verbunden zu sein. In den VSA sind die Journaillen der führenden Medien ebenfalls eng mit den Demokraten verbunden zu sein. Der Kampf gegen Trump ist zutiefst undemokratisch. Es wird versucht mit aller Macht ihn scheitern zu lassen. Es scheint so, dass der Tiefe Staat hauptsächlich verhindern will, dass seine Machenschaften an die Öffentlichkeit kommt. Dafür sind x Untersuchungsausschüsse gebildet worden. Eine Ablenkung von der eigenen Unzulänglichkeit. https://deutsch.rt.com/meinung/54002-anti-russland-hetze-wird-weitergehen-aus-angst-vor-tiefen-staat/ https://de.sputniknews.com/politik/20170716316614019-russland-putin-russophobie-artikel-washington-post/ Einer hat bereits offenbart, dass er im Auftrage Clintons versuchte Jelzin an der Macht zu halten. Diese Heuchelbande.
Link vergessen: https://de.sputniknews.com/politik/20170715316611743-usa-einmischung-russland/
Darüber wird man wohl in den MSM auch nichts finden:
http://www.epochtimes.de/politik/europa/italien-droht-200-000-not-visa-an-migranten-ausstellen-damit-diese-innerhalb-der-eu-reisen-koennen-video-a2167452.html
Erstaunlich, dass diese Kanzlerinnendarstellerin bei solchen Zuständen kein Problem für ihr freundliches Gesicht sieht. Man lässt Italien genauso alleine wie man Ungarn mit den Problemen alleine ließ udn hackt dafür noch auf diesen Ländern rum. Ich schäme mich für das,w as unsere Regierung ist.
Nach der Bundestagswahl werden die Zustände eskalieren, davon bin ich überzeugt.
Habe gerade glesen, dass es Thema in den Tagesthemen war:
http://www.krone.at/oesterreich/bringen-zehntausende-in-zuegen-an-den-brenner-fluechtlingsrat-droht-story-578781
Was wir erleben, ist eine Völkerwanderung.
Und wieder einmal sind es die Deutschen respektive diese (Un)Person an seiner Spitze, die die größte Schuld tragen an dem, was dadurch geschehen wird.
Und das Schlimme daran ist: es ist genau so gewollt und kein Versehen.
M.M.n.ist das alles abgesprochen. Italien spielt jetzt das Druckwerkzeug, damit man wieder sagen kann, dass man eine humanitäre Katastrophe verhindern muß, so wie auf der Balkanroute. Die stecken doch alle unter einer Decke. Erst bringen deutsche NGO
s die "abgeholten Flüchtlinge" nach Italien und jetzt müssen sie halt "weitergeschoben" werden. Wir wissen ja nicht, was für ein Deal mit Italien läuft. Für mich ist das keine humanitäre Hilfe, sondern purer Menschenhandel, an dem die NGOs fett verdienen.Heute Nacht um 01:25 Uhr kam auf ARD Alpha mal wieder regierungskonforme Propaganda, verschleiert als Wissensendung, bezüglich des NetzDG.
Vor allen Dingen gibt es eine hohe Feindseligkeit gegenüber faschistischen Mördern wie z.B. den Putschisten in Kiew und deren Propagandaschleudern in der deutschen Lügenpresse.
Erübrigt sich zu erwähnen, dass diese Feindseligkeit von den Berufslügnern ignoriert wird.
Zur Fragwürdigkeit von Begriffen wie „Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit“ siehe hier:
https://www.heise.de/tp/features/Ein-Begriff-macht-Karriere-Gruppenbezogene-Menschenfeindlichkeit-3622607.html
Wenn die ARD 33 Prozent der Kommentare auf der Grundlage solch unwissenschaftlicher Kriterien wie „Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit“ als „Hasskommentare“ klassifiziert, dann weiß man, was man davon halten darf. Natürlich kann Frau Reschke ganz bestimmt ein paar Morddrohung einzelfallempiristisch als Gegenbeweis anführen.
Hinzu kommt, dass die ARD und andere ÖR sich „Unabhängigen Journalismus und Ausgewogenheit“ nur noch selbst attestieren (z.B. gestern im Zusammenhang mit Tour-de-France-Doping dieser unsägliche Journalist Hajo Seppelt, war das peinlich) und den Diskurs dazu nicht mehr hinterfragbar innerhalb der eigenen gigantischen Echo-Kammer führen und broadcasten, so dass sie sich nach Belieben ihre Kritiker und die wissenschaftliche Bestätigung (Antonio-Stiftung, IKG, …) selbst aussuchen.
Bei genauem Hinschauen wird dann der überweigende Teil der 33 Prozent negativen Kommentare wohl nichts anderes als die ohnmächtige Reaktion von Zuschauern auf eine von den ÖR vergewaltigte öffentliche Meinung sein.
Hier ein interessanter Artikel, der darlegt, wie die „extreme Mitte“ die angebliche Gefahr von Rechts zur „politischen Denunziation“ nutzt:
https://makroskop.eu/2017/06/faschismus-eine-wiederkehr/
Das was ich mit meiner Geschichte unten – Cassandro meets NYT – am Beispiel NYT aufzeigen wollte, kann natürlich ein Profi viel, viel besser. Im gestrigen Counterpunch lieferte Jason Hirthler dem Mainstream eine deftige, eine heftige Abreibung:
https://www.counterpunch.org/2017/07/14/piety-and-proscription-in-the-msm-noble-imperialists-and-dirty-dissidents/
So was zu übersetzen schaffe ich nicht, außerdem ist er im Originalton schlagkräftiger, weil einfach umwerfend formuliert.
Eine Gesamtübersicht über die gesammelten Verbrechen unserer globalen Journallje. Ach gäbe es doch noch den Schuldturm überall. Dann wäre es kein Problem, die ganze Saubande einer gerechten Strafe zuzuführen.
Hier im Blog wurde von vielen voreilig auf so genannte Linksextremisten geschimpft. Die Meinungen entstanden durch das Bild der MSM. Plötzlich war die Herrschaftsarmee die leidtragende. Polizei, hier Bereitschaftspolizei und Spezialtruppen einschliesslich Bundespolizei werden eingesetzt um die Interessen der Herrschaft durchzusetzen. Bereits lange im Vorfeld vom imperialistischem G 20-Gipfel hatten die obersten Befehlshaber dieser Truppen vor Terrorgefahr ect gewarnt. Die Stimmung war vorgegeben. Tatsächlich waren die Luschen davon ausgegangen, das Terrorakte, durch wem auch immer, erfolgen würden. So hatte dieser Herrschaftsapparat vorrangig die Gipfelteilnehmer zu schützen. http://www.faz.net/aktuell/g-20-gipfel/scholz-unter-druck-internes-polizeipapier-schutz-des-g-20-gipfels-hatte-vorrang-15106511.html Die SEK-Führer rechneten mit Schusswaffeneinsatz der Demo-Teilnehmer. So waren diese Befehlshaber, trotz einem rigiden Überwachungsapparat nicht im Bilde. Allgemein war der Begriff „Hell“ dahingehend ausgelegt, dass die Demo-Teilnehmer eine Hölle bereiten wollten. Es war aber anders gedacht, denn mit Hölle war der G-20-Gipfel gemeint. So kann man sich irren. https://deutsch.rt.com/inland/54114-sek-fuehrer-zu-g20-krawallen-mussten-mit-schusswaffen-rechnen/ Um die Übergriffe und offensichtliche Rechtsbrüche der Polizei möglichst nicht in die Öffentlichkeit gelangen zu lassen, mussten entsprechende Journalisten entfernt werden. Die könnten Fragen stellen. http://www.faz.net/aktuell/g-20-gipfel/g-20-akkreditierungen-verurteile-straftaeter-15106633.html Selbstverständlich waren die gesperrten Journalisten Rechtsbrecher. Hier wieder die Fragen welche Rechte wurden gebrochen. Immerhin gibt es, obwohl von den Lakaien der Herrschaft anderes beteuert wurde und wird, Ermittlungsverfahren von Amts wegen. http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/nach-g-20-einsatz-ermittlungen-gegen-polizisten-aufgenommen-15106225.html Ob auch gegen die Polizeiführung wegen der Verletzung von Grundrechte ermittelt wird, ist unbekannt. Sich über die Grundrechte hinwegzusetzen wird mit Vorlieben von dem Herrschafts- und Unterdrückungsapparat praktiziert. https://www.jungewelt.de/artikel/314496.verletzte-grundrechte.html Hamburg war schon öfters der Ausgang für die Akkreditierung rechter, unterdrückender Politik.
https://www.jungewelt.de/artikel/314489.freund-und-helfer-der-nazis.html
Ich kann mir kein Urteil zu den Vorgängen in HH erlauben. Merkwürdig ist schon, dass die Polizei erst sehr spät eingegriffen hat. Ähnliches passierte bei den Ausschreitungen in Rostock 1992. Da wurde die Polizei abgezogen und dem Pöbel die Straße überlassen. Damals aber waren es die „Rechtsradikalen“, heute die „Linksfaschisten“.
Was zu Lichtenhagen immer verschwiegen wird ist das eklatante Versagen der Politik im Vorfeld.
Die Politik hatte dort im Zuge der Ausreisewelle auch Zigeuner untergebracht. Diese schickten dann die Kinder auf die S-Bahnbrücke zum Betteln und wenn die Menschen nichts gaben, wurden sie beschimpft und bespuckt. Die Kaufhalle dort war ebenfalls Jagdgebiet. Angrenzend ist eine Laubenkolonie. Es dauerte nicht lange, bis keine Datsche mehr ohne Einbruch war. Dazu noch das ständige „Feiern“ vor den Hochhäusern.
Dort wohnten zu 95% Werftarbeiterfamilien (Leute, die früh raus mußten). Es hagelte monatelang Eingaben und Beschwerden an die Stadtverwaltung, die Menschen woanders unterzubringen. Nichts geschah!
Das Faß zum Überlaufen brachte dann, als Lagerfeuer direkt vor den Hochhäusern fast täg-/nächtlich zur Dauerparty avancierten.
Der Rest ist bekannt.
(Ich hatte damals in Lichtenhagen meine jährliche Ostseeurlaubsunterkunft und habe es mir von den Anwohnern berichten lassen.)
Hier der Bericht einer Linken-Politikerin,die persönlich vor Ort war:
http://www.antikapitalistische-linke.de/?p=2133
Und der Geschäftsleute in der Schanze:
http://www.nachdenkseiten.de/?p=39153
Cassandro meets N.Y.T . – Folge III
Heute: die Wahrheit, nichts als die reine Wahrheit !
Gestern saß ich mal wieder im Zuge. Habe schon letztes Mal erklärt, warum es zu diesem Anlass immer wieder und trotzdem ausnahmsweise doch mal ein Printmedium – und immer nur die New York Times International Edition – gibt. Sich stundenlang einer miserablen WLAN-Qualität auszusetzen mögen sich andere zumuten, ich schone meine Augen. Wenn auch nicht mein Gewissen, meinen Verstand. Denen setze ich gehörig zu.
New York Times – International Edition – Ausgabe von Friday, July 14, 2017
Die Gelegenheit ist gerade günstig, die Katze ist aus dem Haus – genau: in Paris bei der Parade von Macron, gut Wetter machen – da sollte sie auch genutzt werden.
Auf geht’s!
Zuerst allerdings mit Werbung in eigener Sache, Seite 11, vierter Quadrant:
The truth is hard.
The truth is hidden.
The truth must be pursued.
The truth is hard to hear.
The truth is rarely simple.
The truth isn’t so obvious.
The truth is necessary.
The truth can’t be glossed over.
The truth is has no agenda.
The truth can’t be manufactured.
The truth doesn’t take sides.
The truth is isn’t red or blue.
The truth is hard to accept.
The truth pulls no punches.
The truth is powerful.
The truth is under attack.
The truth is worth defending.
The truth requires taking a stand.
The truth is more important now than ever.
The New York Times
Ende des Werbeblocks!
Mein Magen hält verdammt viel aus, stelle ich fest. Ansonsten hätte ich nach Inkenntnisnahme dieser Attacke auf meinen Verstand die Notbremse ziehen und den Mageninhalt nach draußen befördern müssen. Besonders daran pikant die Tatsache, dass diese Auflistung direkt unter einem Kommentar der größten Giftspritze unter Gottes Firmament – einem gewissen Nicholas Kristof, seines Zeichens doppelten Pulitzer-Preisträger und Mitglied der American Academy of Arts and Sciences – angesiedelt ist. Ob eine der Zeilen„The truth is under attack“ auf den Kommentar von Christof gemünzt ist? Na, eher wohl nicht.
Schön der Reihe nach! Das Thema im Zentrum des Interesses: Donald Trump, dieses Mal Sohnemann und Eidam im Fokus. Auf Seite 1 – rechte Seite geht es auch gleich los: „Verschwörung? Zufall? Die Deutung einer Zeitachse“ lautet der Aufreißer. Auf Seite 5 – die vollen rechten zwei Spalten die Fortsetzung dazu. Seite 5 in Gänze zum Themenhintergrund Teil 1 oben: „Das Graben nach politischen Schmutz“, Untertitel: „Völlig normal, das Ausspionieren der Opposition in Wahlkampagnen, die Hilfe von feindlich gesinnten Ländern ist es nicht“. Vier Spalten zur Rechtfertigung mit integrierter Anklage zum Ende: „Moskau hat schon immer mal versucht, sich in amerikanische Wahlen einzumischen“. Ach was? Und wo genau? Washington, Langley vielleicht nicht?
Der Experte, ein Geschichtsprofessor weiß es dann auch: schon bei Kennedy knüpfte der Sowjetbotschafter geheime Fäden während dem Wahlkampf. Nur damals – im Gegensatz wohl zu heute – hätten sich die beiden Kandidaten verweigert.
Böser, böser Trump, du hast es nicht getan, du Lump. Steht zwar nicht da, aber ….
Weiter! Seite 5 Themenhintergrund Teil 2 unten: „Der Blick auf die Trump-Familie wird persönlich!“ Inhalt, meist Dümmliches, wichtig nur für den treudoofen US-Leser. Weiter zum nächsten Schlag in die Magengrube der Wahrheit, Seite 9, doch tatsächlich unter der Rubrik Opinion – also Meinung – ausgewiesen: eine Gail Collins mit „Ein Spickzettel für Donald Jr.“ Damit der Leser auch gleich weiß, dass er das gefälligst zu lesen hat, weil er genau das schon immer wissen wollte. Wer ist Trumps mißratenstes Kind – the worst child? Fragen über Fragen, alle in dieser Qualität mit jeweils der gleichen passenden Antwort dazu. Eine Frage: Wer hat das Treffen von Junior mit dieser Kreml-Tussi vermittelt? Im Angebot: ein russischer Pop-Sänger oder dieser skurrile britische PR-Knabe? Na? Richtig geraten! Emin der Sänger natürlich. Denn dem sein Vater ist Oligarch und Milliardär mit – einfach schrecklich – engen Beziehungen zu Wladimir Putin. You get it? Als fünftes Plädoyer der Anklage dann der erwähnte Kommentar von Mister Kristof. „Alle Wege führen zu Kushner“ Kushner, der Eidam, der Schwiegersohn also.
Leitartikler Peter Barker – der Chefankläger der NYT – weiß es genau: 18Uhr 14, 7. Juni 2016 Donald Trump Junior drückt den Sendeknopf, das Mail mit der Terminbestätigung mit einer Frau ist durch. Ein Treffen mit der als „Anwältin der russischen Regierung“ entlarvten Natalia V., die Donald jr. kontaminiertes Material über Hillary in Aussicht gestellt habe. Im Grunde bassieren die ganzen Wahrheitskonstruktionen – wir erinnern uns: The truth can’t be manufactered – aller vorgenannten Beiträge auf der Existenz dieser Frau. Es lässt mich darauf verzichten, was die Herren Barker und Kristof so an abenteuerlichen Geschichten aufzubieten haben. Mich bedrückt eine ganz andere Frage: Warum – um Gottes Willen – hat das Sturmgeschütz der Wahrheit – die NYT – nicht die einmalige Gelegenheit genutzt und nicht den ganzen Kreml nebst allem Anhang in Grund und Boden gerammt. Saß doch dieses böse Weib, Natalia Veselnitskaya – allein der Name sagt schon alles, fünf Tage nachdem sie mit Trump jr. konspiriert hat, direkt hinter dem US-Botschafter in Russland – zu Obama-Zeiten also – und wohnte einem Hearing zur Russland-Politik im Repräsentantenhaus bei. Besaß offensichtlich die Frechheit, auch noch zu lauschen.
Kein Sterbenswörtchen von Barker, von Kristof, von wem auch immer in der ganzen NYT, schon gar nicht an diesem Tage. Gelle? The truth is hard to accept. Tja, die Wahrheit ist schwer zu akzeptieren. Aber es steht doch geschrieben: The truth must be pursued. Würde der NYT wünschen, sie würde dem Spruch meiner Alma mater wahr machen: Die Wahrheit wird euch frei machen. Aber wenn sie eben einfach nicht in gefakte Muster passen? Dann gilt – im Zweifelsfall – doch hoffentlich: The truth is wort defending – die Wahrheit ist es wert, dass sie verteidigt wird und zu guter letzt auch der letzte Spruch: Die Wahrheit ist heute wichtiger als jemals. Was war doe NYT nicht für ein machtvoller Beweis, was die Wahrheit so ausmacht?
Merken die erlauchten Herrschaften wirklich nicht, wie lächerlich sie sich machen?
Jetzt hab´ ick endlich begriffen, was man unter Saumagen zu verstehen hat :)
Nein. Sie merken es nicht.
Aus gegebenem Anlass: hier mal etwas für diejenigen, die wirklich etwas erfahren wollen über das „worst child“ von Trump, Micro-Trump. Warnung an alle Fans von der NYT, es geht nämlich auch anders. Hier wird endlich mal aufgelistet, was es mit dem Sohnemann so auf sich hat. Warnung auch an alle Fans, die immer noch glauben, Trump-Versteher sein zu müssen. Die Lektüre des Beitrags vom Herausgeber des Counterpunch von Freitag könnte ihnen auf den Magen schlagen. Der gute St.Clair, Jeffrey geht in die Vollen und enthüllt gnadenlos, warum und wieseo der Junior auf Abwegen war.
https://www.counterpunch.org/2017/07/14/the-idiots-tale-signifying-what/
P.S. Der gute Jeffrey hängt seinen Ergüssen des Öfteren so seine aktuellen Beobachtungen und Findlinge mit. Immer wieder ergötzlich! Besonders empfehlenswert!
Ein Paar „amuse gueule“ gefällig!
Trump in Paris on Bastille Day? Where’s Robespierre when you need him?
Squint your eyes and scan the map for the patches of yellow. Those represent the
counties where minimum-wage workers might be able to afford an apartment.
(Viele Landkreise sind es nicht auf er Karte von Gottes eigene Land, die gelb sind!
Was ja auch bedeutet, dass bei dieser bedauernswerten Nachfragelage Immobilien-
Haie keinesfalls in Wohnhäuser investieren sollten.)
The Kremlin this week proposed recruiting Henry Kissinger to act as a mediator
between Trump and Putin. In carving up the world to suit American interests,
Kissinger has always favored an alliance with Russia over China. Did Moscow
Center clear this initiative with the ghosts of Ho Chi Minh and Salvador Allende….?
Whether they are gunning down people or dogs, police lie…
Im Verfahren gegen den blauen Boten wird es am Montag ein Urteil geben, dieses wird für den Stern ausfallen. Die Begründung – eine Farce „…es zählt weniger die objektive Berichterstattung,…“
Spenden. Es muss weitergehen. Danke an den mutigen Boten.
Am Mittwoch dieser Woche habe ich eine Propagandameldung abgesetzt – genau um 17:56. Es ging um einen Artikel aus der Süddeutschen zu – Überraschung ! – Trump und Putin. Zum Abschluss hatte ich geschrieben:
Chapeau, Edelfeder Sacha Batthyány!
Mehr zu ihm und dem blaublütigen schwarzen Block seiner Herkunft morgen oder übermorgen, wenn es auf der Schau wieder den Sammler für Gemischtes gibt.
Meiner Ankündigung möchte ich gerecht werden, mein Versprechen erfüllen. Also, los geht’s!
Batthyány? Da war doch was! Ach ja, bestimmt wieder einer aus der Edelsturmtruppe „Adliges Geblüt“, so wie beispielsweise auch ein Christoph von Marschall, einer derer von Marschall von und zu Bieberstein, uraltes deutsches Rittergeschlecht. Oder auch unsere Marie von Mallinckrodt – ARD Hauptstadtstudio. Auch da – nachweislich reichlich vorhandener Stammbaumzweige – eben uraltes deutsches Adelsgeschlecht. Leider ist sie im Industriekonzern gleichen Namens wohl nicht verwendbar. Blaues Geblüt überall, nicht nur unter der Journallje, in Wirtschaft, in Wissenschaft und natürlich in Politik. Wer könnte ihn vergessen, unseren Karl-Theodor mit weitern zwanzig Vornamen, Mister cut&pastedrag&drop, bald dürfen wir ihn – geläutert -wieder
begrüssen. Nichts, was nicht steigerungsfähig wäre. Elite, durch blaues Blut über Jahrhunderte ohne Verfallsdatum. Die Top-Elite! Auch in den letzten tausend Jahren, jenen von 33 bis 45, haben diese Erhabenen und Erlauchten ihren Beitrag geleistet zu Wohl und Wehe, dem eigenen und dem vom deutschen Volke, geleistet.
Vom Anfang bis zum Ende. Franz von Papen – genauer wenns beliebt: Franz Joseph Hermann Michael Maria von Papen, Erbsälzer zu Werl und Neuwerk – hielt sich zwölf Jahre bis 32 gut versteckt u.a. als Politiker des erz-katholischen Zentrum um dann am 31. Januar des Folgejahres dem baldigen Führer zur Kanzlerschaft zu verhelfen. Um den Guten richtig einordnen zu können hier das Notwendigste (Dank an Wiki). Gniffke aufgepasst, es wird eingenordet: Als Zentrumspolitiker anno 1927: „Papen an den Zentrumspolitiker und Mitglied des Aufsichtsrats der Deutschen Bank Hans Graf Praschma ‚Es scheint mir eins das Vordringlichste der europäischen Politik: Die Beseitigung des bolschewistischen Brandherdes.‘ Wiki weiß noch mehr: „Am 10. Juni 1932, zehn Tage nachdem Papen Reichskanzler geworden war, hielt er im Deutschen Herrenklub, dem unter anderem 100 führende Industrielle und Bankiers, 62 Großgrundbesitzer und 94 ehemalige Minister angehörten, im Beisein der führenden Nationalsozialisten Hermann Göring, Ernst Röhm und Joseph Goebbels eine Rede …“ zum vorgenannten Thema, der Endlösung für den Bolschewismus.
Legion dann alsbald die Junkers, die Barone, die Grafen dann in Partei, in SA, SS und der anfänglich siegreichen Wehrmacht, vornehmlich unter den höheren Offizieren. Das Beste war meist gerade gut genug. Adolf rief und alle, alle kamen? Der brauchte nicht zu rufen, die standen alle schon hufescharrend vor der Tür. Irgendwann scheinen dann doch dem einen oder anderen leise Zweifel gekommen zu sein. Und so konnte dann der Graf von und zu Stauffenberg mit den Seinen dafür Sorge tragen, dass fürderhin bis ans Ende aller Tage der Ablassbrief für alle Sünden des grössten Verbrechens an der Menschheit vorgezeigt werden kann. Besonders positiv sind auch die sonstigen Beiträge zur Geschichte der zahllosen Ritter- und sonstiger Geschlechter nicht ausgefallen. Ein Hinweis an Professor Lesch sei dann doch erlaubt. In solcherlei ausufernden Stammbäumen von Geschlechtern, die sich wie das Universum auszudehnen scheinen, jedes für sich, sollte er mal den dort anzutreffenden „schwarzen Löchern“ nachspüren. Bezüglich dem zwölf Jahre dauernden tausendjährigen Feld für Ruhm und Ehre ist da nämlich nie etwas zu finden. Oder – Lesch aufgepasst – möglicherweise gibt es ja auch gar keine schwarze Materie in dieser Zeit, die Materie war nur braun. Und sowas war noch nie so richtig von Interesse gewesen.
Nein, Batthyány ist dann doch kein uraltes teutsches Adelsgeschlecht, jedenfalls nicht ausschließlich. Forscht man nämlich nach – mein Gott, war das aufregend – darf festgestelltwerden, die Batthyánys sind einfach nur toll da irgendwie dann doch deutsch vielleicht sogar etwas für Rolf Seelmann-Eggebert. Zählen zu diesem staatstragenden Kampfverband doch auch Mitglieder der germanischen Familien Auersperg, Bauer, Deuticke, Lattorff, Trauttmansdorff, Vermehren und Weingarten und weiterer 52 Namensträger (stimmt, sind zusammen 60, siehe website, Fundort: Wiki). Hochadel, endlich verstehe ich, was das ist.
Dieser ungarischen, jahrhundertealten Grossfamilie kann ja jeder selbst nachspüren, sie präsentiert sich stolz auf ihrer eigenen website. Nicht unerwähnt lassen möchte ich allerdings den 7. Fürsten namens Ladislaus, der ist nämlich von Woytyla, dem Kommi-Drachentöter und Papst selig gesprochen worden. Ladislaus soll sich als Arzt der Armen verdient gemacht haben. Erwähnen möchte ich auch das Feigenblatt für das familieneigene schwarze Loch, Ervin, ein Kommunistenfreund, igitt, eher zu Lebzeiten wohl das schwarze Schaf der Familie. Aber gut, dass es ihn gab. Kam gerade mal recht. Begab Es sich doch just zu jener Zeit , als auch aus gutem Grund die Rattenlinie nstalliert wurde, dass sich die Verdientesten der Verdienten in der Familie erst mal fürsorglich nach Uruguay absetzen konnten. Der Standort Österreich war da wohl einfach nicht mehr sicher (hierzu später mehr), nicht mehr attraktiv genug. Eine früh einsetzende Globalisierung eben. Hannemann, geh du voran. Schlau wie der Hochadel eben so ist.
Jetzt also Sacha Batthyány! Aus der – zumindest derzeit – helvetischen Schiene der Familie. Da kann die SZ, Mitglied im investigativen Kampfverbund – von den panama papers bestens bekannt, doch wohl stolz sein, solch eine Koryphäe (nein, ich verkneife mir jetzt die Konifere) aufgeschnappt zu haben, wo doch die Leyendeckers und die Prantls gehörig zu schwächeln scheinen ob ihres fortgeschrittenen Alters. Da muss was Junges her, der schwindsüchtigen Auflage zu Liebe. Und Sporen hat sich der Gute ja auch schon verdient. Hierzu verlasse ich mich besser auf Wiki: „Bis 2008 war er Redaktor bei der Neuen Zürcher Zeitung, anschliessend beim Magazin des Tages-Anzeigers. Seit 2015 ist er Korrespondent für den Tages-Anzeiger und die Süddeutsche Zeitung in Washington, D.C. An der Schweizer Journalistenschule MAZ unterrichtet er kreatives Schreiben.“ Ob er sich das kreative Schreiben in geeigneten Lehrwerkstätten in Washington oder nebenan in Langley angeeignet hat? Aber Wiki weiß schon wieder mehr: „Sein 2016 erschienenes Buch ‚Und was hat das mit mir zu tun‘ über das Massaker von Rechnitz, an welchem seine Grosstante Margit von Batthyány beteiligt war, wurde für den Schweizer Buchpreis nominiert.“ Was in Wiki offen zugänglich ist, kann ja dem Datenschutz nicht unterliegen, also: die Großtante Margit, eine geborene Thyssen-Bornemisza (* 22. Juni 1911 auf Schloss Rechnitz im Burgenland, Österreich). Thyssen? Auch das noch? Zum Buch und dem Autor möchte ich mich jetzt dann doch nicht mehr weiter äußern. Da verweise ich besser wohl auf einen interessanten Artikel in der FAZ, aufschlussreich allein schon der Titel „Die mit den Mördern tanzte“.
Nein, beileibe nicht, ich will dem Spross dieser Familie keinesfalls irgendetwas sippenhaftmäßiges unterstellen. Bin nur – gelinde gesagt – erstaunt darüber, wenn der Herr Sacha B. vermeint, wieder am großen Rad der Weltgeschichte drehen zu müssen. Ein bisschen Zurückhaltung fände ich – meiner unmaßgeblichen Meinung nach – dann doch nicht gerade fehl am Platze. Es ist ja nicht mehr nur Morgenluft, die derlei Adelsabkömmlinge, die Junkers, die Noblen von Welt schnuppern. Längst sind sie alle wieder da, die großen und auch die kleineren Namen der Geschichte bis zurück ins frühe Mittelalter, an den Schaltstellen der Macht zurück wenn nicht nie weggewesen. Und rein, nicht mal sauber sind die Hände über die Jahrhunderte nicht immer geblieben, zu Lebzeiten manches – sagen wir mal – Urahnen war das einfach nicht möglich. Und da nicht wenige von ihnen aus den – ach so unberechtigt abhanden gekommenen – Gebieten von West- und Ostpreußen ihre Abstammung benennen können, kommt da ein seltsames Gschmäckle auft. Klar, derzeit ist es sicherlich nicht angeraten, Gross-Polen dessen frisch „eroberte“ Filetstücke wieder abjagen zu wollen. Aber da gibt es ja noch jenen Landstrich – Ostpreußen – wo so mancher Urahne von Grafen und BaronInnen sein/ihr edles Gestüt pflegte, dereinst. Da wird bestimmt allmählich wieder die Einsicht aufkeimen, dem derzeitigen Landverweser klar zu machen, dass der Pachtvertrag ausgelaufen ist, wenn er nicht gar von Anfang an ungültig war. Vermute mal, dass dieser Einschätzung nicht Wenige anhängen. Die Gräfin von Dönhoff – die Altvordere der ZEIT – ist dort vor Ort in jungen Jahren auf feurigen Zossen auch übers Feld geprescht. Und liest man dann ab und zu in der ZEIT, wie schändlich bedroht die Anrainer von Königsberg heutzutage so sind durch eben diesen Landverweser, den bösen Russen, kommt so eine klammheimliche Idee auf. Nachtigall, ick hör dir trapsen.
Habe mich immer gefragt, warum uns diese Mischpoke von den Premiumsmedien, mit den Gniffkes voran, schon immer davon überzeugen will und muss, dass der „Amerikaner“ unser bester Freund ist und nicht der Nachbar Russe. Dass ein atlantisches Bündnis von über tausende von Kilometern Getrennten von größerer Bedeutung wenn nicht Notwendigkeit sein soll, als das wie Sauerbier angebotene, vernünftigere „Europäische Haus“, wo der Nachbar hinter dem nächsten Hügel haust. Es ergibt alles nur Sinn, wenn man – wie ansonsten nur im Lausbubenalter üblich – glaubt, demnächst den großen Bruder rufen zu müssen (nun, das ist ja schon erfolgt) um das verlorene, das verwirkte „Schulmäppchen“ wieder beim Finder zurückzuholen. Königsberg, wir kommen! Fuchs, du hast die Gans gestohlen gib sie wieder her! Und in manchem erlauchtem Hinterkopf lauert bestimmt auch noch der Traum vom „Endsieg!“ Lasst es sie doch NWO nennen oder Gemeinschaft der Werte, ist es denn was Anderes als Heim ins Reich?
Wenn es das nur allein wäre! Dank dem Erbsälzer – was immer das auch sein möge – Franz von P. wissen wir ja, dass da die geistig-moralische Grundeinstellung schon immer viel weiter ging. Die Kreuzzüge gegen den Bolschewiken – oder jetzt, wo es die so nicht mehr gibt – gegen den Russen überhaupt und im Besonderen, da muss der Adel von Welt bei sein, da ist er gefordert. War bei den Kreuzzügen seiner Altvorderen gen gelobtes Land ja nicht anders. Ein einziger Sumpf, der da immer wieder noch oben quillt, nach oben drängt. Nur der Franzose hat es mal geschafft, ihn für einige Zeit trocken zu legen. Aber nur kurz. Bringt also auch nichts. Was aber dann?
Yeb! Das war mal nötig!
Dieses ostelbische Gesocks will es wieder wissen. Ist ja auch deprimierend das Asyl am Rhein.
Wenn der Beitrag nicht schon so lang wäre, würde ein Absatz über derer von Osten sicher nicht fehlen. Da strahlt die Wannseevilla so richtig Gegenwartsfeeling aus.
Da der Rassenfeind nicht mehr drinsitzt, könnte man ja die KZs jetzt für den Klassenfeind öffnen?
Übrigens war der Angeklagte auf dem am 13. 7. von dir verlinkten Roland-Freisler-Video auch einer dieser abscheulichen Klasse: Ulrich Wilhelm Graf Schwerin von Schwanenfeld.
Das war mir bekannt. Muss ich jetzt Mitleid haben? Ja, für das einzelne Individuum vermag ich immer Mitleid aufzubringen. Da sind aber auch noch die ganzen Abertausende an Individuen, nicht zu vergessen die ganzen Kriegsopfer auf allen Seiten, die Mitleid verdient haben, als es noch nicht bergab ging und man sich noch nicht nach Alternativen hat umsehen müssen.
Was gemeinhin immer irgendwie hinten runter fällt ist, daß die 20. Juli „Helden“ den Krieg gegen die Sowjetunion fortsetzen wollten.
Ganz abgesehen davon, daß es ein Haufen verkrachter und verbitterter Existenzen waren (unehrenhaft entlassene Krieger unter einem wendehälsigen Ex-Bürgermeister und weitere zwielichtige Typen, die um ihre Besitztümer im Osten bangten, die freudig mitmachten, solange es vorwärts ging – Einsatzgruppen und KZ´s hin oder her -). Wo war eigentlich deren Widerstand als sie allesamt ungehinderten Zugang zum Tyrannen hatten?
Danke, Lulu! Genau so und nicht anders! Die Herrschaften wollten doch nur das Pferd wechseln, weil der bisherige Feldherr sich anderweitig verzockt hatte. Der hatte nämlich das große Ziel eines Papen aus dem Augen verloren und sich anderweitigem Größenwahn verschrieben und sich dabei verzettelt. Wie nennt man das? Aufs falsche Pferd gesetzt? Da sollte noch gerettet werden, was noch zu retten ist. Nicht umsonst werden immer am 20.Juli wieder Kranzabwurfstellen behelligt. Sollte Rös’chen nächste Woche mit tun, dann …
Und wenn wir es dann noch schaffen, nachzuweisen, dass ein Vertreter des reichsdeutschen militärischen Komplexes in der Wolfsschanze gerade noch die Bombe entschärfen konnte – eine Sekunde vorher, so wie bei 007 immer …
@Cassandro
Najaa, ein Sprengstoffpaket ist ja wohl abhanden gekommen. Für das Zweite war der Bote dann wohl doch zu sauer ob der fehlenden Gliedmaßen. Evtl. sollte es ja bei der „Flucht“ hochgehen. Dummerweise steckte der Zünder im falschen Paket.
Heutzutage agiert man da viel kleverer.
Dank der „Arbeit macht frei“ Gesetze, gemeinhin HartzIV genannt, funktioniert dies heutzutage subtiler.
@Cassandro Jetzt weiß ich, warum immer von „Mitteldeutschland“ die Rede ist, wenn man die ehemalige DDR meint. Ich kriege Gänsehaut bei der Vorstellung, dass die tatsächlich die verspielten Gebiete „heim ins Reich“ holen wollen.
Ich ahnte doch, dass die Unruhen in Hamburg etwas verdenken sollen.
Bei http://www.wisnewski.de unter RTdeutsch gefunden:
„„Als sich Trump und Putin trafen, diskutierten der US- und der britische Verteidigungschef über Möglichkeiten, Russland abzuschrecken.“
Der Ausdruck „Wege, um Russland abzuschrecken“, ist ein Euphemismus für Kriegsplanung.“
Nicht umsonst ist die deutsche Sprache die präziseste Sprache weltweit
Werte Namensvetterin! Auf die Art, wie es vor einem Dreivierteljahrhundert vollbracht wurde per Blitzkrieg-Versuch wird es nicht mehr abgehen. Da haben schon länger die Expeeeerten, die Denkpanzer, kräftig ihr Hirnschmalz verbraten. Das Verfahren ist heute ein ganz anderes. Es ist völlig schnuppe, in welchem Land das Grundbuch liegt, in dem der vermeintliche Eigentümer eingetragen ist. Von ausschließiicher Bedeutung sind die Hypothekengeber, die – bestimmt übergesichert – eingetragen sind. Es sind immer wieder die gleichen. Und während das Projekt „Umschuldung“ für Polen, die drei Balten-Staaten schon weit voran geschritten ist, mitsamt der Ukraine (mit Ausnahme einiger noch widerstrebender Ländereien), ist die Umsetzung für Königsberg – sich heuer Kaliningrad schimpfende, widerlich – noch etwas schwieriger.
Selbst wenn es wieder dem Wertewesten zugeführt werden wird – Rös’chen u.A. arbeiten daran, die Panzer sind auch schon wieder da, es dürfte Zoff geben, gehörigen. Wird es das Grundbuch in Warschau oder doch das in Vilnius? Egal wie es ausgeht, der Hypothekengeber wird Großdeutschland heißen und der sofortige Mieter und Nutzer diverser Anwesen und Bootsländen gegen eine symbolische Miete von einem Dollar die US-Marine. Für Unterhalt und Pflege kommt allerdings vertraglich der Hypothekengeber auf.
Ein wenig Hintergrundwissen zum Filetstück Königsberg, wenn’s beliebt?
Wer kennt sich da besser aus als das Sturmgeschütz, einen Klick ist es jedenfalls wert! Aus dem Jahre 1999 die folgene umfassende Darstellung:
http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-14763877.html
Dass da die hier angestrengten Überlegungen nicht ganz so weit hergeholt sind ergibt sich allein schon aus dem folgenden Absatz. Da war wohl das Schnäppchen von 70 Milliarden teutsche Mark noch zuviel, man hatte wohl längst andere Pläne.
Wir werden es wohl nie erfahren, jetzt wo beide nicht mehr unter uns weilen. Einzige Hoffnung: Gorbi? Der wird sich hüten.
Damals standen wir am Abgrund, heute – 18 Jahre später – sind wir gehörige Schritte weiter. Die umliegenden Geier-Staaten alle längst in der Nato. Mit der Annexion (us-amerikanische Schreibweise) der Krim scheint sich der Haderlump im Kreml gut vorbereitet zu haben. Umsonst, so wird er Angela in den unzähligen Treffen immer wieder glaubhaft zu verstehen geben, bekommt ihr Kaliningrad nicht. Hättet ihr nur mal die 35 Millionen Euronen berappt damals. Jetzt nämlich wird alles viel teurer. Die Zeiten, in denen ein Damentausch möglich gewesen wäre, sind auch schon vorbei.
Jetzt geht’s ums Ganze beim Pokerspiel.
Mir neu, dass die UdSSR den Vasallen DDR verkauft hat. Müsste korrekt heissen an den Vasallen BRD und übergeordnet den VSA. Viel Geld hatten sie dabei nicht erlöst.
Mann o Mann nicht die olle Nummer schon wieder.
Gorbatschow hat die Kaliningrad-Offerte immer bestritten. Das Angebot kam ursprünglich von einem KGB-Offizier namens Batenin der 1990 an der bundesdeutschen Botschaft beschäftigt war und inzwischen verstorben ist. Das ganze war als Test gedacht, die Stellung von Batenin wird vom Spiegel als „reformorierientiert im KGB“ beschrieben.
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/wiedervereinigung-moskau-bot-verhandlungen-ueber-ostpreussen-an-a-695928.html
Das ganze war auch noch vor dem Gorbatschow-Putsch vom August 1990. Danach wurde der KGB aufgelöst (bzw. bekam seine heutige Struktur FSB und SWR) 1993 kam es in Rußland zur Verfassungskrise und zum nächsten Putsch. Zwischendurch kann es durchaus Kräfte (Strippenzieher) im KGB gegeben haben die Kaliningrad auch loswerden wollten – nur die hatten nie die Macht das tatsächlich auch zu tun.
http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-70569479.html
@ Cassandro, guter Artikel über den feinen Zwirn. Es schrieb schon ( Maxemillian Foy
1775- 1825 ) französischer General und Staatsmann )
Was ist Aristokratie? Die Aristokratie, ich werde es Euch sagen! Die Aristokratie ist der Bund der Vereinigung derer,welche genießen wollen,ohne zu schaffen,leben wollen,ohne zu arbeiten,alle Ämter begehren, ohne sie ausführen zu können, alle Ehren beanspruchen, ohne sie verdient zu haben, das ist Aristokratie! MfG
Nachtrag : Ich hatte bei dem Hype damals ( Guttenberg ) an die Uni geschrieben mit der Anfrage über die Doktorarbeit von genannten Herrn. Ob man versucht als Leitsatz
für Prof.und Dr. mit auf den Weg zu geben : mundus vult decipi ergo decipiatur.
( Die Welt will betrogen werden also betrüge ) MfG