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wdrVerlogenheit und moralische Verwahrlosung in ARD und ZDF kennen keinerlei Schamgrenzen. Das sieht man nicht nur regelmäßig, wenn Gewalt und Terror verschwiegen, verharmlost oder gerecht­fertigt werden, wenn sie im Sinne westlichen „Regime-Changes“ (Ukraine, Syrien, Libyen, Venezuela, etc.) eingesetzt werden, sondern auch mit Blick auf die „Berichterstattung“ zur Innenpolitik.

Die CDU-FDP-Koalition in NRW hat nur eine einzige Stimme Mehrheit. Dass deren Politik künftig auch mit Hilfe der AFD durchgesetzt werden könnte, ist für die gleichen Staatssender, die regelmäßig gegen die AFD Hetze verbreiten, kein Problem.

Die von CDU- und SPD-Parteigängern und „Freundeskreisen“ dominierten und kontrollierten Staatssender haben in den vergangenen Monaten eine massive Hetzkampagne gegen die im Umfeld der Migrationswelle groß gewordene AFD gefahren und parallel die für ihre Korruptheit bekannte FDP wieder salonfähig gemacht, obwohl deren Chef Lindner gerade in der Migrationsfrage nach eigenem Bekunden die gleichen Ansichten vertritt, wie die für diese Ansichten als verkappte Nazis dargestellte AFD.

Rückblick:
07.01.2017 WDR5-Morgenecho-Interview mit Christian Lindner

Christian Lindner: „Ja, wir sagen dasselbe! Und ich finde, dass Sie der AFD einen viel zu großen Raum geben, wenn Sie zum Beispiel nicht die FDP zu diesen Themen zitieren, sondern nur jetzt zufällig, weil Drei-König ist, sondern immer die AFD-Meinung nehmen. Genau die Meinung vertreten wir nämlich seit anderthalb Jahren. Es war verantwortungslos, einfach die Grenzen zu öffnen. Es ist falsch, dass die Außengrenze der Europäischen Union immer noch nicht gesichert ist und natürlich müssen die Gesetze, die wir in Deutschland haben, auch angewandt und durchgesetzt werden – und zwar unabhängig davon, woher jemand kommt…

Lindners offenherziges Eingeständnis im WDR, das auch dem Stimmenfang vor der Wahl diente, wurde nicht zufällig vom WDR-Propagandisten Thomas Schaf im Interview einfach übergangen und später in den Staats- und Konzernmedien durchgängig totgeschwiegen. Dass die FDP in Sachen Migration die gleichen Ansichten vertritt wie die dafür regelmäßig als „Nazis“ gebrandmarkte AFD, entlarvt die Hetzkampagne gegen die neue Konkurrenz am Futtertrog als verlogen und parteipolitisch motiviert.

Die Probleme, die die transatlantischen und regierungstreuen Medienprostituierten tatsächlich mit der AFD haben, liegen neben der Konkurrenz für die im Herrschaftsapparat etablierten Altparteien und der massiven AFD-Kritik an Merkels Migrationspolitik, im Eintreten der Partei für direkte Demokratie, dem Infragestellen der NATO und der freundlichen Haltung gegenüber Russland.

Dass sich der nun in NRW zu wählende CDU-Ministerpräsident Laschet mit seiner hauchdünnen Einstimmen-Mehrheit auch auf die AFD stützen muss und wird, ist für die Propagandisten des Staatssenders genauso wenig ein Problem wie für Laschet selbst. Man wird sich zwar öffentlich von der AFD gespielt angeekelt distanzieren, aber wenn es in Zukunft darum gehen wird, Politik durchzusetzen, die nicht von den beiden eigenen Fraktionen zu 100% getragen wird, werden die AFD-Stimmen der CDU-Führung nur recht und billig sein.

Im heutigen Morgenecho-Interview des WDR machte der eigene Landeskorrespondent Stefan Lauscher schon einmal klar, dass die CDU in dieser Verlogenheit die volle Rückendeckung ihres Staatssenders genießt:

Stefan Lauscher: „Armin Laschet wird wohl – wie viel auch immer – Stimmen aus der AFD-Fraktion bekommen, die jetzt ja auch im NRW-Landtag sitzt. Das wird ihm nicht gefallen (sic!), es wird immer heißen, du bist auch mit den Stimmen der AFD gewählt worden, aber das kann man sich in der Politik nicht immer aussuchen.“

Der eine oder andere wird sich noch an die Häme- und Hetze vor knapp 10 Jahren in der ARD und weiten Teilen der Lügenpresse gegen Andrea Ypsilanti erinnern, die ihre Einstimmen-Minderheitsregierung trotz entgegenteiliger Bekundungen vor der Wahl von den LINKEN mittragen lassen wollte und dabei krachend scheiterte.

Wie gut, dass Armin Laschet eine Tolerierung durch die AFD niemals ausgeschlossen hat, sonst hätte nicht nur er heute ein Problem, sondern auch seine Huren und Strichjungs in der ARD…