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Die ARD liebt Rubikon

Kai Gniffke, Chefredakteur von ARD-aktuell, würdigt die Arbeit von Rubikon, indem er dessen kritische Analysen zu diskreditieren versucht.

von Volker Bräutigam & Friedhelm Klinkhammer

Also schrieb Dr. Kai Gniffke, Chefredakteur der ARD-aktuell:

„Den Vorwurf der Informationsunterschlagung weisen wir zurück, da die von Ihnen angeführten Quellen „rubikon.news“, „deutsche-wirtschafts-nachrichten.de“, „deutsch.rt.com“ und „warisacrime.org“ uns nicht als verlässliche Quellen gelten.“

So macht er das, der Gniffke, Landpfleger mit öffentlich-rechtlicher Deutungshoheit, der ARD-Exarch. Alle Nachrichtenanbieter, die ihm nicht in den transatlantischen, regierungsfrommen und ansonsten hochherrschaftlichen Kram passen – es sind haufenweise mehr, als er hier aufzählt – tut er ohne Begründung als „nicht verlässlich“ ab. Unter solchem Plafond ließ sich natürlich auch leicht öffentlich dazu aufzufordern, Vorwürfe wie „Informationsunterschlagung“ rückhaltlos zu äußern: „Sag’s mir ins Gesicht“ hieß die eigens dazu eingerichtete Sendereihe der ARD-aktuell. Eine Infamie...

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