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Der eine oder andere erinnert sich sicherlich noch an die vor etwas mehr als 2 Jahren von der Regierung in Berlin inszenierte Staatsaufführung „Muslime gegen Terror“. Das Spektakel, das anders als von ARD und ZDF damals gelogen wurde, nicht von muslimischen Verbänden ausging, sondern von der Bundesregierung, verbreitet unterschwellig die perfide Botschaft, die Terrorwelle in Europa sei „islamisch“ und Muslime müssten sich deshalb vom Terror distanzieren.

ZDF 13.01.2015 heute 19.00 UhrZDF_13012015

Wir haben hier in den vergangenen Jahren eine ganze Reihe weiterer Beispiele dokumentiert, wie ARD und ZDF Demonstrationen inszenieren und benutzen, um politische Agitation zu betreiben. Die Fake-Demo der Staatschefs in Paris oder Armin Coerpers ZDF-Laientheater „Russland tötet“ in Kiew sind da nur die hanebüchensten Beispiele, wie die deutschen Zuschauer immer wieder gezielt für dumm verkauft werden. Jetzt zeigt ein Video, wie CNN eine Demo in London in Szene setzt. Hollywood lässt grüßen!

Nach dem neuerlichen Anschlag in London inszenierte ein CNN-Team einen „Muslim-Protest“ gegen den Terror. Auch hier ist das Kalkül perfide. Vordergründig geht es darum, dass Muslime sich von Gewaltverbrechen distanzieren, die unter dem (falschen) Banner der Religion begangen wurden. Tatsächlich hat der Islam mit dem Terror des IS, al-Nusras oder anderer extremistischer Gruppen so wenig zu tun, wie der Terror der RAF mit Sozialismus oder Kommunismus. Viele Muslime verweigern sich deshalb aus guten Gründen derartigen Inszenierungen, weil sie wissen, dass es in Wahrheit darum geht, die wahren Gründe des Terrors – westliche Kriege in der islamischen Welt – auszublenden und stattdessen den Islam als gewaltsame Religion anzuschmieren.

Den westliche Regierungen, die diese Kriege um Ressourcen und Einfluss führen, Millionen Menschen ins Unglück gestürzt, Tausende traumatisiert und radikalisiert haben, passt die Dämonisierung des Islams in Wahrheit gut ins Konzept, denn sie lenkt von den wahren Ursachen und eigener Verantwortung ab. Wer also – wie CNN – Muslime vor die Kamera zerrt, damit sie sich „distanzieren“ und den Terror verurteilen, will nur vordergründig dem Frieden in der Gesellschaft etwas Gutes tun. Tatsächlich geht es darum, auf unterschwellige Art und Weise, die Religion als Ursache des Terrors anzuprangern.

YouTube: CNN Caught Being Fake News –
Staging A Backdrop Of Protesters

Die Strategie der Terroristen ist seit langem bekannt. Sie ist so verschlagen wie raffiniert und die Mainstreammedien – in der Hand jener westlichen Eliten, die diese Kriege führen – gehen ihnen nur allzu gerne auf den Leim und betreiben mit diesen Inszenierungen das Geschäft der Terroristen genauso, wie mit „Bana-Alabed“-Propaganda, Weißhelmen oder Giftgasinszenierungen.

Auch die tagesschau hat ein Bild dieser Farce verwendet und offenbar nach dem Bekanntwerden des entlarvenden Videos ausgetauscht. (Bild anklicken, Backup)

Das terroristische Kalkül ist ja gerade, dass die Bürger im Westen gegen den Islam aufgehetzt werden, um Feindseeligkeit gegen die Religion und Übegriffe gegen Muslime und ihre Gotteshäuser zu schüren. Die damit verbundene gesellschaftliche Spaltung – so die berechtigte Annahme der Strategen – wird den Terrorgruppen weiteren Zulauf bringen. Es ist eine klassische Gewaltspirale, mit der die Täter bereits in Afghanistan, Irak und Syrien großen Erfolg hatten.