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Dass die deutschen Staats- und Konzernmedien vor der letzten US-Wahl massiv Propaganda gegen Trump und für Hillary Clinton gemacht haben, dürfte auch arglosen Medienbeobachtern aufgefallen sein, als diese sich am Morgen nach der Wahl verdattert die Augen rieben, weil Donald Trump Präsident geworden war. Es ist vielleicht das auffälligste aktuelle Beispiel, wie deutsche Mainstreammedien in ihrer Propaganda den großen US-Konzernmedien folgen.

Die Washington Post veröffentlichte eine Lobhudelei über Trumps Trip nach Saudi-Arabien ohne kenntlich zu machen, dass der Autor ein von den Saudis bezahlter Lobbyist ist.

Dass die großen US-Medienkonzerne ihrerseits von Geheimdiensten systematisch und einem Programm folgend unterwandert wurden, kann man spätestens seit Operation Mockingbird wissen, falls einem die regelmäßigen „Leaks“ aus dem inneren Machtapparat oder notorisch faktenfreie und verleumderische Artikel unter Berufung auf „ungenannte Quellen“ als Beweis nicht reichen. Wann immer solche Artikel in Washington Post oder New York Times veröffentlicht und in der deutschen Lügenpresse aufgeblasen werden, obwohl ihnen regelmäßig keine Fakten und Beweise zugrunde liegen, aber eine (zumeist bellizistische) politische Stoßrichtung offenkundig ist, dann kann man davon ausgehen, dass es sich um gezielte politische Stimmungsmache aus Geheimdienstkreisen handelt.

Nahezu sämtliche FakeNews, die ARD und ZDF in den vergangenen Wochen über „Russiagate“, den angeblichen Hack des DNC und die herbeifantasierte Einmischung Russlands in die US-Wahlen verbreitet haben, gehen auf die Washington Post und New York Times zurück. Eine kurze Suche auf tagesschau.de verdeutlicht, dass der GEZ-Sender sich immer wieder als antirussische Propagandaschleuder und Verbreiter postfaktischer FakeNews der „Post“ verdingt, ohne auch nur im Mindesten jemals die Berichte zu hinterfragen oder den Wahrheitsgehalt der Behauptungen zu recherchieren.

Die Suchworte „Washington Post“ auf tagesschau.de fördern eine Serie antirussischer Propagandartikel zutage. Alle haben gemein, dass ihnen keine Fakten zugrunde liegen, sondern ausschließlich Behauptungen, Skandalisierungen und Verleumdungen. Bild anklicken, zum Vergrößern!

Das ist so offenkundige Kalter-Krieg-Propaganda, dass man laut lachen könnte, wenn es nicht so erbärmlich, volksverhetzend und letztlich vor allem gefährlich wäre. Dass die ARD sowas für „Journalismus“ hält, zeigt das Ausmaß an Verblödung und krimineller Energie, mit dem wir es bei diesen Verbrechern zu tun haben, die sich gleichzeitig lauthals über FakeNews im Internet empören.

Vor dem Irak-Krieg 2003 hatte die „renommierte“ Washington Post sämtliche Zweifel an Powells Lügen weggewischt und Saddam Hussein eine Verbindung zu Al-Kaida angedichtet. Für die Dreckspropaganda von ARD und ZDF ist die „Post“ nach wie vor eine „seriöse Quelle“, deren Lügen und Verleumdungen täglich in Deutschland verbreitet werden.

Dass die „Washington Post“ jetzt in einem Artikel – entgegen ihrem sonstigem Bestreben am Stuhl des neuen Präsidenten zu sägen – Trumps Besuch in Saudi-Arabien gefeiert hat, liegt allein darin begründet, dass er mit diesem politischen Signal und den milliardenschweren Rüstungsverträgen ganz auf der Linie von US-Establishment und  militärisch-industriell-geheimdienstlichem Komplex liegt.

MediaMatters hat die Lobhudelei eines von den Saudis bezahlten Lobbyisten aufgedeckt. (Quelle)

Man muss sich immer wieder diese unfassbare Verlogenheit und moralische Verkommenheit vor Augen halten, wenn ARD, DLF und ZDF wegen angeblicher Demokratiedefizite oder „Homophobie“ gegen Russlands hetzen und gleichzeitig dem „islamischen Staat“ Saudi-Arabien die Füße küssen. Während sich die saudischen Despoten mit ihrem Geld und Lobbyismus tatsächlich massiv in die USA einmischen – berüchtigt sind die Verbindungen der Bush-Familie mit den bin-Ladens oder auch die Geldflüsse an die Clinton-Foundation – wird dies bei den GEZ-Verbrechern komplett unter den Teppich gekehrt und stattdessen vollkommen normale und notwendige Kontakte zwischen russischen Diplomaten und dem Umfeld Donald Trumps skandalisiert, um Russland als Feindbild und Bedrohung an die Wand zu malen.

Der Abschaum von ARD und ZDF ist moralisch, kuturell und humanistisch dem „islamischen Staat“ ganz offenkundig näher als Russland und das unterscheidet die GEZ-Schmarotzer und Verbrecher vom Rest der Bevölkerung, der mit den Saudis nichts zu tun und mit Russland freundschaftliche Beziehungen haben möchte, wie mit allen anderen europäischen Nachbarn.

fuckin‘ shit-stain of a newspaper

Jimmy Dore hat den aktuellen Fall der Washington Post, der so aussagekräftig ist für die Korruption, Verlogenheit und bellizistische Agenda dieser von Geheimdiensten und Lobbyisten unterwanderten Mainstreammedien, in seiner unnachahmlichen Art aufs Korn genommen. Neben der PR für Saudi-Arabien kommen auch die 600-Millionen-Dollar-schweren CIA-Geschäftsbeziehungen des Post-Besitzers Jeff Bezos oder seine finanzielle Beteiligung an Uber zu Wort, die sich regelmäßig in als „Journalismus“ getarnter Werbung niederschlagen.

The Jimmy Dore Show
„Washington Post Caught Blatantly Lying To Their Readers Yet Again“

They never disclose that…

Dass dieser Form der PR, Korruption und Steuerung durch Geheimdienste keine Alleinstellungsmerkmal der US-Medien ist, haben wir spätestens seit Udo Ulfkottes Buch „Gekaufte Journalisten“ schwarz auf weiß und aus erster Hand. Würden ARD und ZDF in ihrer „Berichterstattung“ öffentlich machen, wer ihrer sogenannten „Journalisten“, die uns da täglich vorgesetzt werden, in der „Atlantikbrücke“ und anderen Propagandaorganisationen Mitglied ist, während sie Hetze gegen Russland verbreiten, dann würde vielen ahnungslosen Zuschauern sehr schnell dämmern, was sie von dem zu halten haben, was man ihnen täglich eintrichtern will.

Dank an Halbling für den Hinweis an den Propaganda-Melder!pm90