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ARD, Demokratie, Desinformation, NSU, Verschweigen, Verzerren
Programmbeschwerde zum Film NSU-Komplex und Antwort des BR-Rundfunkrates
Bayerischer Rundfunk
Geschäftsstelle des Rundfunk- und Verwaltungsrats
Rundfunkplatz 1
80335 München
Programmbeschwerde „NSU-Komplex“, BR-Produktion, gelaufen am 18.10.2016
14.02.2017
Sehr geehrte Damen und Herren des BR-Rundfunkrates,
das Angebot zur Meinungsbildung in den öffentlich-rechtlichen Sendern muss dem Grundsatz der „Objektivität“ folgen. Der sogenannte „Dokumentarfilm“ „NSU-Komplex“ verstößt gegen diesen Grundsatz auf eklatante Weise. Auf der BR-Internetseite wird der Film folgendermaßen beworben:
„Der Dokumentarfilm von Stefan Aust und Dirk Laabs liefert einen umfassenden und genauen Überblick über die Hintergründe des NSU-Terrors (…).“
Diese Werbeaussage stimmt nicht, da kein Dokumentarfilm vorliegt. Es wird kein authentisches, wahrhaftes Bild der Hintergründe des sogenannten „NSU-Terrors“ gegeben, sondern eine Fiktion beschrieben…

Wer das und die anderen Quellen zum Thema sorgfältig gelesen hat, muss zu dem Schluss kommen, dass für diese Ceska Morde eine Schuldeneintreibermafia der übelsten Sorte verantwortlich ist, die Berufsmörder eingesetzt hat und man diese Taten – die Banküberfälle stehen da auf einem ganz anderen Blatt – dem NSU Trio in die Schuhe schieben will/geschoben hat.
Das bedeutet aber auch, dass man, wo die Fälle politisch passend angeblich „aufgeklärt“ sind, an einer wirklichen Aufklärung kein Interesse mehr haben kann.
Es nicht zu glauben, dass öffentlich-rechtliche Medien und hochrangige Verantwortliche sich da zu willfährigen Handlangern der Verdunkelung hergeben.
Man bekommt fast den Eindruck, dass das, was nach dem letzten Krieg für Jahrzehnte in der Versenkung verschwunden ist, nun im Zuge des globalen Finanzfaschismus wieder an die Macht gelangt.
Wielange wird das noch dauern bis auch hierzulande Leute, die solche unliebsamen eklatanten Widersprüche öffentlich machen, einfach verschwinden?
alle wissen dass der ganze NSU Prozess eine Farce ist, Aust und Co, sowie die Richter, Staatsanwälte und die Anwälte. Das war alles nicht so gewollt. Wenn es nach dem BND gegangen wäre würde Tschäpe jetzt genauso wenig auf der Anklagebank sitzen wie Mundlos und Böhnhart. Dumm nur das sie sich auf eine Polizeistation retten konnte.
Es ist gut, dass sich Klinkhammer und Bräutigam des NSU-Komplexes angenommen haben. Mir war gleich klar, dass die offizielle Darstellung der Ereignisse nicht stimmen kann. Schon allein der Mord an den angeblichen Tätern wurde nach dem gleichen Muster verübt wie bei anderen Fällen: der vermutliche Attentäter wurde „auf der Flucht“ erschossen oder nahm sich das Leben. So ging es auch vielen Zeugen, die am Herzinfarkt oder Unfall starben oder sich selbst verbrannten.
Das Wichtigste aber ist, dass die ehemalige DDR als „Dunkeldeutschland“ diffamiert werden kann.
So geschehen auch in einem Film über die Ereignisse in Rostock, die von Lea Rosh in den düstersten Farben geschildert wurden, wo nur „Befürworter“ der Randale zu Wort kamen. Obwohl kein Mensch zu Tode kam und keine Verletzungen zu verzeichnen waren, wurde das Ganze als Beispiel für die unmenschlichen DDR-Bürger aufgezogen.
Über die Toten von Mölln spricht niemand mehr.
Ist dir bewußt, das die Polizei in Rostock die Nazischergen ihre Brandsätze werfen ließ und auch sonst nicht großartig eingriff, wie wir es z. B. bei Demonstrationen gegen die Startbahn West oder gegen die Atomkraftwerke auf der einen Seite und gegen die Linken im allgemeinen immer erleben durften – da war die Staatsgewalt immer topfit – oder wer in den Verdach als Symphatisant der RAF, Beweging 2. Juni oder RZ geriet, der bekam die Härte und Unbarmherzigkeit des Nachfolgestaates des „3. Reiches“ voll zu spüren. Nach dem Sieg im kapitalistischen Blitzkrieg und dem Untergang des sog. Sozialismus herrschte Angang der 90er Jahre in West und Ost eine sehr unheilvolle Stimmung – der Bodensatz, der immer in Deutschland West und Ost vorhanden war und sich nicht offenbaren konnte, kam nun nach der Reichsvereinigung offen rassistisch, faschistisch hervor.. Und der Hass auf die Fremden entlud sich nicht nur verbal sondern auch militant. Auch wenn Du das zur Verteidigung der DDR Bürger nicht wahrhaben willst – viele Spießbürger und Leute, von denen man es eigentlich nicht vermutet hatten, standen hinter diesen rassistischen/faschistischen Angriffe. Ich hab das erschreckend als Betriebsrat der IG Bau auf einer Betriebsrätekonferenz unmittelbar nach Rostock – Lichtenhagen erleben dürfen – jeder Einwand gegen die rassistischen Exzesse wurde niedergebrüllt und zwar in Gießen – Hessen – Westdeutschland. Die Polizei in Rostock hatte damals alle Hände voll zu tun, die Linken/autonomen Gegendemonstranten, die von Aktivisten aus Rostock um Hilfe gerufen worden waren, vor der Stadt einzukesseln und niederzuprügeln. Und was die Bürger Rostocks, die ach so armen TäTäRä-Menschen angeht, da fällt mir ein schönes Bild ein, wo ein angetrunkender Underdog aus Begeisterung den rechten Arm hebt und seine Jogginghose vollgepißt hatte. Wenn Du es also ok findest, das Brandsätze in Häuser geschmissen werden, deren Bewohner sich nur mit Glück über die Dächer retten konnten, dann ist der Schritt wohl nicht mehr weit, zu sagen: das Massacker von Odessa gäbe es nicht und auf dem Maidan, das waren alles friedliche Demonstranten.
Sei vorsichtig damit zu behaupten, es hätte ja keine Toten und Verletzten gegeben – die Verletzungen der Menschen, die in diesen Häusern waren und das Trauma, was mirt Sicherheit bei den Opfern vorhanden war, möchte ich keinem zumuten. Aber, es ist allerdings eine bekannte Tatsache, das die Liste der Opfer rassistischer/faschistischer Gewalt im Osten durchaus stärker vorhanden ist als im Westen. Zu Mölln: Da haben deutsche Nazis bei einem Brandanschlag auf ein Haus, in dem wohl ausschließlich türkische Mitbürger lebten verübt, bei dem des etliche Tote gab, die z. T. Mitglieder der „grauen Wölfe“ waren (türkische faschistische Organisation).
Immer wieder schön bürgerliches Überlegenheitsdenken in freier Wildbahn zu beobachten.
Wenn Sie wirklich 1992 Betriebsrat waren dann wüsten sie was zu dem Zeitpunkt in Bischofferode und anderswo los war. Hier eine Studie der Friedrich-Ebert-Stiftung von 2016 wo sie das heute noch erkennen können
https://www.fes.de/de/index.php?eID=dumpFile&t=p&p=97250&token=aa7788eb5ab8df7c40423fc439c051e37c45be4f
(Bild Deutschland-Karte -Anteil der Arbeitslosen an zivilen Erwerbspersonen in %, 2012 rot dunkel 10 Prozent und mehr weiß unter 3%)
Komplette Studie
ttps://www.fes.de/de/gute-gesellschaft-soziale-demokratie-2017plus/neues-wachstum-gestaltende-wirtschafts-und-finanzpolitik/ungleiches-deutschland/
Bei sozialen Problemen wird immer ein Schuldiger gesucht, und dank Presse und Medien gefunden. Und meist findet sich ein „Führer“ dem alle hinterlaufen. In dem Zusammenhang erwähne >Michael Kühnen und andere Neonazis die in den 1990ern Neonazi-Strukturen zusammen mit einer Bundesbehörde in den Neuen Bundesländern aufbauten. Und ich erwähne die BILD-Zeitung und andere Presse und Medienprodukte die massiv für die Einschränkung des Asylrechts Front machten. Folge: Die Menschen die sowieso schon genug um die Ohren hatten bekamen Angst und richteten ihre Wut gegen Gruppen wie Vietnamesen, Türken und andere Minderheiten. Nach der Grundgesetz-Änderung gewann die CDU nochmal die Bundestagswahlen.
So wird Politik gemacht. Der Typ in Rostock war nur ein bildzeitungslesendes Propaganda-Opfer für die Kameras auf den man zeigen konnte. Nicht unschuldig.
Aber die wirklichen Drahtzieher saßen und sitzen woanders.
Setzen, eins. Oder Thema verfehlt: sechs. Kommt halt auf die Sichtweise an. Aber, ich lerne dazu und werde es in Zukunft unterlassen, hier irgendetwas zu kommentieren – da ich überhaupt keine Lust habe irgendein Verständnis für die deutschen „kleinen Männer und Frauen“, die „sowieso schon genug um die Ohren hatten“ und die dann Angst bekamen und „ihre Wut gegen Gruppen wie Vietnamesen, Türken und andere Minderheiten“ richteten. Ach Gott erbarm: Das Volk der Richter und Henker ist immer das Opfer – und das wird auch so bleiben. Wie skandierten die Nazis damals:“ Deutschland den Deutschen und Ausländer raus!“ oder die Übertragung Trumpscher Politik: Deutsche zuerst. Und das ist im Westen genauso wie in der ehemaligen TäTäRä. Schönen Gruß vom bürgerlichen Wildschütz mit Überlegenheitsdenken – Ciao Ihr Lieben
@kassandra
Das sind nicht Klinkhammer/Bräutigam.
MfG