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Ein aktuelles Interview des US-Senders Fox5 mit einem Privatermittler entlarvt womöglich die monatelange antirussische Kampagne aus dem Lager Hillary Clintons, wonach „russische Hacker im Auftrag Putins“ für die Veröffentlichung von Mails des DNC verantwortlich sein sollen, weiter als substanzlose und vor allem politisch motivierte „Verschwörungstheorie“.

Bild anklicken, Fox5!

Bis heute haben weder die den US-Demokraten verbundenen amerikanischen FakeNews-Medien noch die US-Geheimdienste hinter ihnen den geringsten Beweis für ein Hacking der DNC-Server vorlegen können. Wikileaks hat hingegen immer bekräftigt, dass es weder ein Hacking gab, noch irgendeine russische Beteiligung, sondern dass die Daten aus dem inneren Kreis des DNC kamen. Es war also laut wikileaks ein Datenleck und kein Datenhack. Diese Darstellung wird jetzt durch ein aktuelles Interview mit einem Privatermittler weiter erhärtet.

Um sich den durchaus komplexen Fall in Erinnerung zu rufen, ist ein Artikel der WELT vom 14.August 2016 ausnahmsweise hilfreich, wenn man die dort übliche Propagandafloskel von der „Verschwörung“, die in diesem einen Artikel gleich 12 Mal eingeflochten ist, einfach mal einen Augenblick ignoriert. Diese von der CIA erfundene Diffamierung ist auch in diesem Fall ausgesprochen dämlich, da die vom DNC verbreitete Mär des „russischen Hack“ selbst nichts andere als eine „Verschwörungstheorie“ ist.

Im Kern geht es also um die Frage, wie die Mails aus der Clinton-Kampagne, deren brisanter Inhalt von den Mainstreammedien – insbesondere ARD und ZDF – weitestgehend unterdrückt wurden, an die Öffentlichkeit kamen. Clinton und die ihr nahestehenden Medien erfanden und verbreiteten die Mär von den russischen Hackern, die bis heute von den GEZ-Sendern mit Nachdruck in die Öffentlichkeit gepusht wird und zuletzt im angeblichen Macron-Hack ihren Widerhall fand – auch hier ohne jede Belege und auch hier mit politischen Motiven.

Wikileaks, die ja selbst die Mails erhalten und veröffentlicht hatten, haben stets bekundet, dass Russland mit der Sache nichts zu tun hat und dass die Daten aus dem inneren Kreis des DNC durchgestochen wurden. Das ist angesichts der Inhalte durchaus plausibel, denn es geht vor allem darum, wie der Konkurrent Clintons, Bernie Sanders, vom DNC – der eigentlich neutral hätte agieren müssen – zugunsten Clintons benachteiligt und letztlich ausgebootet wurde. Für einen Insider, dem das nicht gefallen hat, liegt es nahe, diese miese Nummer publik zu machen.

Dass der DNC sich weigerte, seine Server zur Untersuchung dem FBI zu übergeben, ist ein erstes hartes Indiz, dass man dort genau wusste, wie die Daten entfleuchen konnten. Hätte man ernsthaft Russland in Verdacht und könnte diesen Verdacht durch das FBI erhärten lassen, würde man sich kaum derartig geziert haben – es sei denn, auf den Servern liegt weiteres brisantes, möglicherweise sogar justiziables Material.

Im gerade veröffentlichten Buch „Shattered“ von Jonathan Allen und Amie Parnes legen die Autoren dar, wie Clinton und ihr Team innerhalb von 24 Stunden nach der Wahlniederlage beschlossen, die eigene Pleite bei der US-Präsident­schafts­wahl den Russen anzuhängen, was sich darüberhinaus prima dazu benutzen ließ, den Wahlsieger Donald Trump fortan als Marionette des Kreml zu diffamieren, um so an seinem Stuhl zu sägen.

Wikileaks hat die Buchpassage auf Twitter veröffentlicht:

Bild anklicken, wikileaks-Tweet!

Richtig spannend wird es, wenn man den Mord an Seth Rich betrachtet, auf den auch die WELT eingeht. Seinen Namen sucht man auf der Webseite der ARD tagesschau vergeblich, dabei war er Mitarbeiter im DNC und wurde wenige Tage nach den ersten Leaks unter dubiosen Umständen erschossen. So berichtete die NYT erstmalig am 14. Juni über die abgeflossenen Daten der US-Demokraten. Nicht einmal einen Monat später, am 10. Juli wurde der DNC-Mitarbeiter Seth Rich nachts um 4 Uhr durch zwei Schüsse in den Rücken ermordet. Die Polizei ging von einem Überfall aus, auch wenn dem Opfer nichts gestohlen wurde. Durchaus denkbar.

Nicht weniger wahrscheinlich als ein sinnloser Mord, erscheint die Theorie, dass Rich erschossen wurde, weil er derjenige war, der die brisanten Daten aus der Wahlkampagne der Demokraten durchgestochen hatte. Und genau diese These bekommt nun durch das sehr glaubwürdige Interview auf Fox5 mächtig Aufwind, denn der eingesetzte Privatermittler, ein ehemaliger Mordermittler der Polizei, sagt unter Hinweis auf seine Quellen in Polizei und FBI, dass auf dem Computer von Seth Rich Beweise dafür gefunden wurden, dass er mit wikileaks kommuniziert hat – was er mit Sicherheit dann anonym gemacht haben wird, wenn er sich um die Brisanz dieser Kommunikation im Klaren war.

Rod Wheeler (Ermittler): „[Neither] the police department nor the FBI have been forthcoming. They haven’t been cooperating at all. I believe that the answer to solving his death lies on that computer, which I believe is either at the police department or at the FBI. I have been told both.“

Marina Marraco: „But you have sources at the FBI, saying that there is information, that could link Seth Rich to wikileaks?“

Rod Wheeler: „Absolutely. Thats confirmed… Actually, I have a source inside the police department that has looked at me straight in the eye and said, ‘Rod, we were told to stand down on this case, and I can’t share any information with you.’ Now, that’s highly unusual for a murder investigation, especially from a police department. Again, I don’t think it comes from the chief’s office, but I do believe there is a correlation between the mayor’s office and the DNC and that is the information that’s going to come out tomorrow.”

Rod Wheeler (Ermittler):„“[Weder] die Polizei noch das FBI waren entgegenkommend. Sie haben in keinster Weise geholfen. Ich glaube, dass die Antwort auf die Frage nach seinem Tod auf diesem Computer liegt, von dem ich annehme, dass er sich entweder bei der Polizei oder beim FBI befindet. Man hat mir beides gesagt.“

Marina Marraco: „Aber Sie haben Quellen beim FBI, die sagen, dass es Informationen gibt, die Seth Rich mit wikileaks in Verbindung bringen können?“

Rod Wheeler: „Absolut. Das ist bestätigt… Tatsächlich habe ich eine Quelle innerhalb der Polizei, die mir direkt in die Augen geschaut hat, und sagte: ‚Rod, wir sollen uns zurückhalten in diesem Fall und ich kann keine Informationen mit Ihnen teilen‘. Nun, das ist sehr ungewöhnlich für eine Mordermittlung, insbesondere aus einer Polizei-Abteilung. Nochmal: ich denke nicht, dass es aus dem Büro des Polizeichefs kommt, sondern ich glaube, es gibt eine Verbindung zwischen dem Bürgermeisteramt und dem DNC und das ist eine Informationen, die morgen herauskommen wird.“

Auch wenn es sich hier nicht um einen gerichtsfesten Beweis handelt und die Behauptung des Privatermittlers (noch) nicht offiziell bestätigt ist, ist doch sehr unwahrscheinlich, dass der Mann vor laufenden Kameras in einem so brisanten Mordfall mit nationaler und internationaler Bedeutung leichtfertig Bogus erzählt. Wenn wir ihm also Glauben schenken und sich tatsächlich in Kürze bestätigt, dass Rich mit wikileaks kommunizierte, ist auch das noch kein Beweis, dass der Leak von ihm stammt, aber doch zumindest ein ausgesprochen hartes Indiz, denn warum sonst sollte ein DNC-Mitarbeiter sich an diese Plattform wenden, die nur ein einziges Ziel hat: kriminelle Machenschaften – insbesondere aus der Politik – öffentlich zu machen.

In den Mainstreammedien aka fake-media aka Lügenpresse efährt man auch über dieses Interview so gut wie nichts. Die sind vollauf damit beschäftigt, die neueste antirussische Sau durchs Dorf zu treiben.

Update!

FoxNews legt mit weiteren Einzelheiten nach. Demnach wurden die Spuren auf Richs Computer bereits innerhalb von vier Tagen nach seinem Tod entdeckt. Kontakt zu wikileaks soll er über Gavin MacFadyen, einem kurze Zeit ebenfalls verstorbenen investigativem Journalisten, hergestellt haben.