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ard_logoGerade erst haben wir hier gezeigt, wie Alice Bota, eine weithin verhasste Schmierenjournalistin der ZEIT, eine neue kriegs­propagandistische Terminologie zu etablieren begann, nach der die Bewohner der Ostukraine „Besatzer“ im eigenen Land seien. Wer die Mechanismen der gelenkten Propaganda kennt, durfte sich also gestern nicht wundern, dass die nicht minder verhasste ARD-Propagandistin Golineh Atai in den tagesthemen dasselbe Wording in ihrem neuesten Beitrag eingearbeitet hatte – doppelt, damit es besser hält.

Dass die westliche Propaganda aus Kiew von Beginn an durch transatlantische Kreise unter Federführung der USA gelenkt wurde, ist informierten Beobach­tern seit langem bekannt. Bereits im April 2014 wurde die Kollaboration des ZDF mit dem UCMC bekannt. Aus der gleichen Quelle stammt 90% der ARD-Propaganda und bis heute sind nahezu sämtliche „Berichte“ deutscher Mainstreammedien nichts anderes als PR für den vom Westen betriebenen Putsch.

Die neue Mär von der „besetzten“ Ostukraine, die die Realität einmal mehr komplett auf den Kopf stellt, denn viele Bewohner des Donbass wurden von der westlich finanzierten und aufgerüsteten Soldateska aus faschistischen Freischärlern und ukrainischer Armee vertrieben, wird man vermutlich problemlos bis in die Reden des Putschpräsidenten Poroschenko zurückverfolgen können.

Auch die politische Stoßrichtung dieses Wordings ist offenkundig. Die Ostukrainer, die den militanten Putsch 2014 in Kiew nicht einfach hinnehmen wollen, sollen als Fremde im eigenen Land dargestellt und in ihrem berechtigten Streben nach Selbstbestimmung delegitimiert und gleichzeitig als Invasoren aus Russland dämonisiert werden, was schon angesichts des westlichen Militärs in der Ukraine und der damit verbundenen Doppelmoral und Verlogenheit den gesunden Menschenverstand verhöhnt.

Was Atai gestern in den tagesthemen ablieferte, entsprach wie gewohnt sämtlichen Kriterien dümmlichster Kriegspropaganda und machte nicht einmal den Versuch „ausgewogen“ daherzukommen oder die Gegenseite in ihrer Sicht auf die Dinge zu Wort kommen zu lassen. Sämtliche Aspekte des Geschehens wurden einer Seite angelastet, was schon auf den ersten Blick nichts mit Journalismus zu tun hat, sodass jedem klar sein sollte, dass diese Form der Propaganda sich nur noch an jene vollkommen unbedarften Zuschauer wendet, die die ARD trotz primitivster Propaganda noch für ein seriöses Medium halten.

Auch Ursachen und Wirkungen, etwa wenn es um die fortschreitende Abspaltung geht, deren Keimzelle auf dem Maidan und mit der Entsendung von Truppen durch das westlich installierte Regime gelegt wurde, werden entweder verschwiegen oder verdreht. Dass ein durchaus intelligenter und grundsätzlich integrer Ingo Zamperoni, der die tagesthemen gestern moderierte, so einen offenkundigen Propagandamist vertreten kann, zeigt, wie leicht Menschen moralisch zu korrumpieren sind, wenn es um den eigenen Job geht.

ARD 10.05.2017 tagesthemen

Bild anklicken, ARD-Mediathek!

Golneh Atai: „… Grenzverkehr zwischen ukrainischem Staatsgebiet und dem besetzten Separatistengebiet… Die ukrainische Region hier liefert keinen Strom mehr ins besetzte Gebiet und kaum Wasser… „

Das ist in höchstem Maße perfide und man muss dieses Wording nur mit der Propaganda über den Krieg in Syrien vergleichen, wo das verlogene und verbrecherische Pack von ARD und ZDF nicht im Traum auf die Ideen käme, Gebiete, in denen westlich unterstützte Terroristen, die ja tatsächlich zum Großteil aus dem Ausland kommen und in Syrien nicht das Geringste verloren haben, ihr Kalifat errichtet haben, als „besetzt“ zu bezeichnen.

Atai hatte erst kurz zuvor ihre Schamlosigkeit erneut unter Beweis gestellt, als sie in einem nicht minder verlogenen und einzig der politischen Agitation dienenden Beitrag für das „Europamagazin“ eine ukrainische Kollegin als bemitleidenswertes Opfer präsentierte, das nicht nur den Beginn des Krieges den Ostukrainern in die Schuhe schieben durfte, obwohl es bekanntlich die neue Junta in Kiew war, die nach dem militanten Umsturz auch noch Panzer in den Osten schickte, sondern die auch noch die „russischen Staatsmedien“ für alles verantwortlich machte, „die anfingen, die Ereignisse in der Ukraine zu verdrehen.“

Im Interview mit Atai muss Mescheriakova durchgängig übersetzt werden. Tatsächlich spricht sie nach eigenen Angaben fließend Deutsch und hat u.a. bei der Deutschen Welle hospitiert.

Dass diese junge Kollegin Atais in Wahrheit fließend Deutsch spricht, bereits für verschiedene deutsche Medien gearbeitet hat und unter anderem beim Staatssender „Deutsche Welle“ hospitierte, das wird alles gezielt verschwiegen, weil es die Korrumpiertheit ihrer Aussagen entlarven würde. Würde Mescheriakova die Legitimität der eigenen Regierung infragestellen, die bekanntlich nur mit Gewalt an die Macht kam, und würde sie obendrein die Wahrheit über den Krieg im Donbass sagen, der von diesem Regime als „Anti-Terror-Operation“ begonnen wurde, sie würde weder in der Ukraine noch in Deutschland jemals wieder als „Journalistin“ arbeiten können. Ein Blick auf ihr (mittlerweile überarbeitetes) LinkedIn-Profil zeigt, mit wem wir es hier tatsächlich zu tun haben.

Bild anklicken, komplettes Profil vom 07.05.2017!

Die aktuell allerdings mit Abstand infamste Hetze verbreitet Atai in dem bereits besprochenen Bericht der ARD tagesthemen, in dem sie die Ostukrainer zu Besatzern im eigenen Land machen will. In einer späteren Szene legt sie einem ukrainischen Gebietsleiter folgende Aussage in den Mund. Ob er diese tatsächlich getätigt hat ist allerdings offen und darf bezweifelt werden, denn anders als andere Aussagen, die er dann im Interview macht, wird Folgendes von Atai nur indirekt behauptet:

Golineh Atai: „Die Menschen drüben, erklärt er, seien realistisch geworden. Viele begriffen, dass Russlands Präsident Putin ihre Heimat als Testgebiet nutze, um seine Soldaten zu trainieren.“

Um diesem Dreck aus GEZ-finanzierten Lügen und Volksverhetzung der ARD am Ende ein Stück Wahrheit gegenüberzustellen hier zwei Meldungen von Sputnik. Vor zwei Wochen lieferte Russland den 64. LKW-Konvoi mit 400t Hilfsgütern in den Donbass – wie immer wurde der Inhalt vom ukrainischen Zoll kontrolliert, sodass der Abschaum von ARD und ZDF keine Waffen­lieferungen in die Welt lügen kann. Diese Hilfslieferung wurde von den öffentlich-rechtlichen Propagandaanstalten genauso totgeschwiegen wie fast alle anderen zuvor oder auch eine private deutsche Initiative aus Thüringen. Es gibt zum Glück in Deutschland nicht nur die volksverhetzenden und kriegstreibenden Prostituierten von ARD und ZDF, sondern auch Menschen mit Anstand, Moral und echten humanistischen Werten sowie sozialem, grenzenüberschreitendem Engagement.