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wdrMehrfach haben wir hier in der Vergangenheit Beispiele präsentiert, wie ARD und ZDF Werbung für das bargeldlose Bezahlen verbreiten, um der Öffentlichkeit schrittweise die Abschaffung des Bargelds schmackhaft zu machen. Die Masche ist simpel: Man macht Werbung für die Vorteile und verschweigt kurzerhand sämtliche Nachteile. Das nennt man Propaganda.

Immer wieder hat Norbert Häring auf seinem Blog gezeigt, dass es sich hierbei um eine Kampagne handelt, für die es sogar Ratschläge des IWF an die Regierungen gibt, wie sie den verbreiteten Widerstand der Bürger abbauen können. Genau daran arbeiten auch die Staatssender ARD und ZDF.

Vergangene Woche berichtet Norbert Häring:

IWF berät Regierungen, wie sie die Bevölkerung täuschen und geschmeidig Bargeld abschaffen können

Der Internationale Währungsfond (IMF) in Washington hat ein Arbeitspapier zur Bargeldbeseitigung (de-cashing) veröffentlicht. In den Schluss­folge­rungen stehen Ratschläge, wie Regierungen den Widerstand der Bevölkerung unterlaufen und sie über ihre wahren Absichten täuschen können.

In “The Macroeconomics of De-Cashing”, empfiehlt IWF-Analyst Alexei Kireyev in seinen Schlussfolgerungen den Regierungen, die Bargeld beseitigen wollen, mit harmlos erscheinenden Schritten anzufangen. Man könne zum Beispiel mit der Abschaffung von großen Geldscheinen und Obergrenzen für Barzahlungen beginnen. Es sei vorzuziehen, den Privatsektor mit harmlos erscheinenden Umstellungen vorzuschicken, wie etwa dem Bezahlen von Kaffee mit dem Mobiltelefon. Direkte staatliche Eingriffe würden angesichts der Vorliebe der Menschen für Bargeld stärker hinterfragt und die Leute könnten stichhaltige Gegenargumente vorbringen. Nötig sei aus diesem Grund auch ein gezieltes Öffentlichkeitsprogramm um Misstrauen bezüglich der Bargeldbeseitigung abzubauen, insbesondere, dass die Regierungen durch die Bargeldbeseitigung alle Aspekte des Lebens der Menschen kontrollieren wollen, einschließlich wofür sie ihr Geld ausgeben, oder das Misstrauen dass es darum gehe, die persönlichen Ersparnisse in den Bankensektor zu zwingen. Der Bargeld-Beseitigungsprozess werde besser vorankommen, wenn auf individuellen Vorteilen und Kosten-Nutzen-Abwägung abgestellt werde…

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Natürlich kann man den Schafen auf dem Weg zur Schlachtbank nicht nur den Kaffeekauf per Mobiltelefon vor die Nase halten, wie es der IWF in seinem Papier empfiehlt. Für den ARD Weltspiegel musste eine Dose mit kalter Koffeinbrause herhalten und die wurde dann – von einer begeisterten „Journalistin“ vorgeführt – mit einem Chip-Implantat bezahlt – schöne neue Welt.

Dass die Deutschen sich beim Bargeld besonders störrisch zeigen, weiß auch Wolfgang Schäuble und jeglicher Vorstoß in diese Richtung, würde bei den kommenden Wahlen bestraft. Also frisst Schäuble Kreide und lässt – weil die Zeit drängt – seine Staatssender ARD und ZDF Werbung für das bargeldlose Bezahlen verbreiten, um die Öffentlichkeit auf diese Weise langsam auf das nach den Wahlen Unvermeidliche vorzubereiten.

Im Wirtschaftsmagazin „Profit“ des WDR klang das gestern so:

Besonders perfide ist die Behauptung der angeblichen „Sicherheit“, da ein potentieller Dieb noch die PIN-Nummer bräuchte. Ist das Bargeld erst einmal flächendeckend abgeschafft, werden Räuber und Diebe selbstverständlich nicht vom Antlitz der Erde verschwinden, sondern ihren Opfern Pin-Nummern mit entsprechender Gewaltanwendung abpressen. Von anderen kriminellen Möglichkeiten des Hacking ganz zu schweigen.

Mit Journalismus und dem Auftrag der Öffentlich-Rechtlichen zur unparteilichen, ausgewogenen und umfassenden Berichterstattung hat dieser Beitrag natürlich einmal mehr nicht das Geringste zu tun. Es fehlen – weil es Hörfunk ist – nur die Bilder strahlend glücklicher Kenyaner und der IWF würde dieses Machwerk als eigenen Werbefilm verbreiten. Tatsächlich ist es Hirnwäsche und Propaganda, finanziert von den Bürgern selbst, denen man nicht nur GEZ, sondern künftig das Geld komplett aus der Tasche ziehen will, damit Staat und Finanzinstitute die totale Kontrolle bekommen.