Schlagwörter

, , , , , ,

zdf_80Bernhard Lichte ist aufmerksamen Medienbeobachtern ein einschlägig bekannter Propagandist und Dummschwätzer. Hat er gestern noch aus dem warmen Studio in Moskau über Demonstrationen in Weißrussland „berichtet“, so ging er heute persönlich in den Nahkampf – mit Russlands Polizei.

ZDF 26.03.2017 heute 19.00 Uhr (ab 10:58min)

Bernhard Lichte: „Die Polizei hier in Moskau geht mit aller Härte gegen die Demonstranten vor. Freie Meinungsäußerung – nach wie vor nicht erwünscht.“

Man kann sich vorstellen, wie oft Lichte diese Ansage in der Gasse direkt vor den Einsatzwagen der Polizei eingesprochen hat, bis er von den Beamten so „demonstrativ“ weggeschubst wurde, wie er es beabsichtigt hat, um bei den Zuschauern den gewollten Eindruck zu erwecken.

Lichtes Inszenierung ist deshalb besonders erwähnenswert, weil sich hier eine Methode fortsetzt, die wir immer wieder dokumentiert haben. Russische Oppositionelle provozieren den Staat mit vorsätzlichen Gesetzesverstößen, um dann nach der erwarteten staatlichen Realtion „Unrecht!!!“ zu krakeelen. Das war die Masche von „Pussy Riot“, es war die Masche der verkappten „Homosexuellen-Aktivisten“, die den Fackellauf vor der Olympiade in Sotschi störten und hier ist es jetzt ein Korrespondent selbst, der sich ostentativ den russischen Behörden in den Weg stellt, um „die Härte der Staatsmacht“ zu inszenieren.