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Der NSU oder genau genommen das, was Staat und Medien den Bürgern als Terrorismus eines „NSU-Trio“ verkaufen wollen, ist ein Komplex, dessen ganzes Ausmaß für Einsteiger schwer zu erfassen ist. Geschredderte Akten selbsternannter „Verfassungsschützer“ sind wohl nur der (un-)sichtbarste Beweis, dass staatliche Verbrechen vertuscht, Beziehungen und Zusammenhänge fragmentiert werden sollen, um sie in einem für die Öffentlichkeit verdaulichen Eintopf neu zusammenzukochen. Mund auf, Nase zu – schlucken!

Im Arbeitskreis NSU versuchen Bürger Licht ins Dunkel zu bringen und das vor allem dadurch, dass man Widersprüche aufzeigen möchte, von denen es in der offiziellen „Geschichtsschreibung“ nur so wimmelt. Vor einigen Wochen wurde der Release 1.03 einer Dokumentation (pdf) veröffentlicht, die Neugierigen einen Einstieg in das Gestrüpp des „Geheimdienstlichen Untergrund“ bietet. Der Versuch, den Link gestern auf Twitter zu verbreiten, scheiterte – offenbar an politischer Zensur.

Die Dokumentation des Arbeitskreises NSU enthält keinen Bombenbauanleitungen, keine Terroraufrufe, keine „HateSpech“ oder „FakeNews“, sondern dokumentiert die bisherigen Erkenntnisse, Widersprüche und offene Fragen rund um den NSU-Komplex und wird doch – oder gerade deshalb – von Twitter blockiert.

Inhaltsangabe des Dokuments:

 

Beim gestrigen Versuch einen Tweet abzusetzen, der den Link (http://file.arbeitskreis-n.su/nsu/Blog-Sicherungen/EinstiegNSU.pdf) zur PDF-Datei enthält, zeigt Twitter bisher ungekannte Widerspenstigkeit. Der Tweet ließ sich nicht absenden und es erscheint automatisiert ein PopUp mit der folgenden Meldung:

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„Automatisiert“, „Spam“, „böswillige Aktivitäten“? Davon kann offensichtlich keine Rede sein! Erst mehrfache Varianten des Tweets – mehrfach geänderter Text, geänderte Bilder – brachten ans Tageslicht, dass es der Link zur PDF-Datei ist, der ein Absenden unmöglich macht. Um die offenbar mit Hilfe einer Filterliste automatisierte Zensur zu umgehen, wurde der Link mit Hilfe von TinyURL in eine gekürzte Version umgewandelt, von der ein Filteralgorithmus nicht auf Anhieb erkennen kann, was sich hinter der URL verbirgt und siehe da, plötzlich konnte der Tweet doch gesendet werden… denkste!

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Der geänderte Tweet mit der tinyurl, die zum PDF-Dokument führt, ließ sich zunächst absetzen. Bild anklicken, zum Vergrößern!

Offenbar waren bei Twitter mittlerweile die Alarmglocken angegangen oder es gibt einen besonders raffinierten Algorithmus, der sogar umgeleitete URLs erkennen kann und dann nachträglich politisch unbequeme Tweets blockiert, jedenfalls wurde dieser Tweet einige Sekunden nach dem Absetzen blockiert. Er ist zwar als eingeloggter User „Propagandaschau“ in der Timeline oben sichtbar, für alle anderen Twitternutzer hingegen ist der Tweet unsichtbar.

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Es ist ziemlich offenkundig, dass wir es hier mit politischer Zensur zu tun haben. Wohlgemerkt nicht bei Terroraufrufen, Hasspostings, Porno oder Rassismus, sondern bei politisch brisanten Inhalten, die der deutschen Regierung nicht in die Propaganda passen. Dass der US-Konzern Twitter von sich aus auf die Idee kommt, eine Dokumentation der Widersprüche in der offiziellen Darstellung des „NSU-Komplex“ zu zensieren, kann man ausschließen. Der NSU spielt in den USA keine Rolle. Es bleibt zu diesem Zeitpunkt nur die Erklärung, dass es die deutsche Regierung, ihre Behörden oder ihnen angeschlossene Organisationen sind, die für Twitter eine politische Filterliste erstellt haben, die unbequeme Inhalte zensiert.