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foxnews_logo240Es ist ein in mehrfacher Hinsicht bemerkenswertes Interview, das Tucker Carlson vor zwei Tagen für FOX News mit der ehemaligen al-Nusra-Geisel, dem freien Journalisten Theo Padnos, geführt hat.

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Freelancer Peter Theo Curtis (geboren als Peter Theophilus Eaton Padnos) war von 2012 bis 2014 in der Hand der islamistischen Terroristen in Syrien, konnte zweimal zu den sogenannten „moderaten Rebellen“ der FSA fliehen und wurde beide Male von diesen zurück an al-Nusra übergeben. Seine Geschichte und sein Interview entlarven einmal mehr das westliche Propagandamärchen von der „demokratischen Rebellion gegen ein tyrannisches Regime“. Hier ist die deutsche Übersetzung.

Tucker Carlson: „Nicht viele Männer haben dem radikalen Islamismus in sein haariges, stinkendes und alles in allem unangenehmes Antlitz geschaut und noch weniger haben es überlebt. Ein Mann hat. Es ist Theo Padnos, ein Freelancer, der 2012 von al-Nusra entführt wurde, einer mit al-Kaida verbundenen Gruppe in Syrien, die gegen das Assad-Regime kämpft. Nach zwei Jahren Qualen und mehreren gescheiterten Fluchtversuchen wurde er letztlich Ende 2014 freigelassen und ist in der Lage, der Welt seine unglaubliche Geschichte zu erzählen. Theo Padnos ist uns nun aus Paris zugeschaltet. Theo, danke fürs Kommen!“

Theo Padnos: „Danke für die Einladung!“

Tucker Carlson: „Ich habe mich immer gewundert, ihre Geschichte ist bemerkenswert. Meine ersten Gedanken waren, zwei Jahre sind so eine lange Zeit in Gefangenschaft, ist es Ihnen passiert, dass Sie sich mit den Ansichten ihrer Entführer identifiziert haben?“

Theo Padnos: „Nein, keine Identifizierung. Ich meine, ich versuchte, sie zu verstehen. Sie haben eine eigene Philosophie, der sie folgen. Darüber gibt es Büchereien voller Informationen und Texte und natürlich habe ich versucht, zu verstehen, wie sie denken, was sie lesen, aber identifizieren? Nein. Sie ermorden Menschen in den Straßen, sie machen aus Kindern Folterer, sie zerstören die Gesellschaft. Nein, ich hab mich nicht mit denen identifiziert. Ich habe sie dafür gehasst.“

Tucker Carlson: „Gut für Sie! Wie haben Sie das geschafft? Es gibt so viele Schilderungen von Menschen, deren Verteidigung zusammenbrach nach einer Weile. Ihre nicht, wie das?“

Theo Padnos: „Ich meine, ich habe immer gesagt, sie versuchen, dich zu einem von ihnen zu machen. Sie wollen, dass du ihre Sache unterstützt, dass du sie liebst und respektierst als Individuuen. Aber weil ich wusste, was sie mir angetan haben und was sie meinen Mitgefangenen angetan haben, gab es keine denkbare Möglichkeit, dass ich sie für das, was sie tun, respektieren oder bewundern könnte – selbstverständlich nicht.“

Tucker Carlson: „Was treibt die an?“

Theo Padnos: „Was treibt die an?… Das ist eine gute Frage! Einigen geht es ums Geld, anderen um Macht, andere lieben die Waffen. Die hatten eine wunderbare Zeit mit ihrem Jihad. Das ist ein wichtiger Aspekt des Jihad, den wir nicht verstehen oder begrüßen im Westen. Aber sie haben Waffen, sie haben die Schlüssel zu den coolen PickUps, sie haben kostenloses Essen, sie können die Leute von der Straße sammeln und einen Archipel Gulag errichten, mit den Leuten, die sie nicht mögen. Das ist eine enorme Macht für viele junge Männer, die zuvor nichts hatten, für die meiste Zeit ihres Lebens. Das ist ein gefährliches Szenario, das sich in den Teilen Syriens entwickelt, in denen die Regierung keine Kontrolle hat.“

Tucker Carlson: „Hm! Was ist Ihre Sicht auf das Assad-Regime, gegen das die kämpfen?“

tuckercarlson_padnosTheo Padnos: „Ich denke, das Assad-Regime im Moment leben ungefähr 16 Millionen Menschen in dessen Sicherheit. Ihre Schulen funktionieren, die Universitäten funktionieren, die Krankenhäuser funktionieren, es gibt Verkehrspolizisten in den Straßen. Es ist natürlich nicht die Schweiz, es ist keine perfekte Gesellschaft. Ich denke, sie selbst wissen das, aber jeder, der Frieden in Syrien möchte, weiß den Frieden zu schätzen, den sie im Moment haben und diesen nicht herabzuwürdigen oder zu gefährden, was die Obama-Administration getan hat, indem sie Raketen oder alle möglichen Waffen an die Rebellen geschickt hat, was in meinen Augen eine Schande war, weil es den Frieden zerstört hat, den es dort gab.“

Tucker Carlson: „Hm! Der Frieden, der vom Assad-Regime gesichert wurde, das – wie Sie wissen – hier als monströs angesehen wird.“

Theo Padnos: „Moment! Die Situation war so und ist so, dass es dort Rebellenenklaven gibt und diese Enklaven sind nicht friedlich, selbstverständlich nicht, nein, die werden zerstört. Ich meine, es ist ein Bürgerkrieg, aber die Rebellenenklaven sind nur eine Minderheit der Bevölkerung und die Mehrheit der Syrer leben in relativem Frieden unter dem Assad-Regime und ja, das ist besser als die Bomben und Kreuzigungen, die wir in den Straßen sehen, das Morden, Foltern und Einsperren zufälliger Leute, wie die es machen.“

Tucker Carlson: „Wir haben nicht mehr viel Zeit übrig. Geben Sie uns eine kurze Zusammenfassung, wie Sie rausgekommen sind. So viele schafften es nicht.“

Theo Padnos: „Das ist eine gute Frage! Es gab eine humanitäre Intervention durch den Staat Katar. Ich denke, die US-Offiziellen hatten damit wenig zu tun, aber ich habe meine Freiheit Katar zu verdanken.“

Tucker Carlson: „Erstaunlich! Theo Padnos, vielen Dank, dass Sie sich heute Nacht zugeschaltet haben.“

Theo Padnos: „Ich danke Ihnen!“