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Verbittert durch die Niederlage in Aleppo wollen USA und EU Russland noch mehr verteufeln

von Finian Cunningham                                Übersetzung FritztheCat

Die russischen Streitkräfte haben dabei geholfen, die syrische Stadt Aleppo diese Woche von einer vierjährigen terroristischen Belagerung zu befreien. Washington und Europa erhöhen ihre Drohungen mit Cyberkrieg, wirtschaftlicher Aggression und Sanktionen. Das ist kein Zufall. Es ist die Antwort der erbosten Mittäter auf ihre Niederlage.

Pervers, oder? Anstatt mit dem syrischen Volk die Befreiung Aleppos von den Terroristen zu feiern; anstatt massiv humanitäre Hilfe an zehntausende Befreite zu schicken, nachdem diese vier Jahre lang von terroristischen Banden belagert wurden; anstatt Russland für seine entscheidende Rolle bei der Wiederherstellung von Frieden in Syriens zweitgrößter Stadt zu loben, stellen die USA und Europa die Realität auf den Kopf und dämonisieren Moskau noch mehr.

Das perverse Verhalten Washingtons und seiner Satrapen ist schlicht ein Fall von Missgunst. Der Neid der Besitzlosen.

Sie sind in Syrien spektakulär vorgeführt worden. Die Befreiung Aleppos in dieser Woche enthüllt die fortgesetzten Fälschungen und die systematische Mittäterschaft der westlichen Regierungen und Medien im Syrienkrieg. Es war nie ein pro-demokratischer Aufstand. Es war eine vom Westen unterstützte kriminelle Regimewechsel-Aktion, die im März 2011 begonnen wurde und die jetzt vor einer schmachvollen Niederlage steht.

Das Blut von bis zu einer halben Million Menschen und vielen weiteren Versehrten klebt an den Händen der amerikanischen und europäischen Regierungen.

Es ist kein Zufall, dass Barack Obama diese Woche seine vermeintliche präsidiale Autorität einsetzte und bei den Behauptungen der US-Geheimdienste über ein russisches Hacking der amerikanischen Wahlen (damit Donald Trump ins Weiße Haus kommt) noch eins drauflegte. Mit der Behauptung des Weißen Hauses, der russische Präsident Wladimir Putin hätte das angebliche Hacking der E-Mails von Hillary Clinton persönlich angeordnet, wurde der Einsatz in neue schwindelerregende Höhen getrieben. Und Obama warnt jetzt rücksichtslos davor, dass sein Land mit einem Cyberkrieg antworten wird, „wo und wann bestimmen wir“.

Währenddessen haben die Führer der Europäischen Union diese Woche beschlossen, dass die wirtschaftlichen und diplomatischen Sanktionen gegen Russland für weitere sechs Monate verlängert werden. Der offizielle Grund für diese Maßnahmen ist der andauernde Konflikt in der Ukraine. Aber es ist offensichtlich, dass die dramatischen Entwicklungen in Syrien der wahre Grund der EU-Entscheidung für die fortwährende Bestrafung Russlands sind.

In ihrer Rede beim EU-Gipfel verurteilte die deutsche Kanzlerin Angela Merkel mutmaßliche Gräueltaten der staatlichen syrischen Kräfte und ihrer russischen und iranischen Alliierten in der Stadt Aleppo im Norden Syriens. Der EU-Ratsvorsitzende Donald Tusk jammerte darüber, dass die EU „dem Leid der syrischen Zivilisten in Aleppo nicht gleichgültig zusieht“.

Aber wo sind die Beweise, entweder von Obama über die angeblichen russischen Cyberangriffe zur Manipulation der amerikanischen Präsidentschaftswahl? Wo sind die Beweise der EU über angebliche russische (und syrische) Gräueltaten in Aleppo? Offenkundig gibt es keine Beweise. Und trotzdem droht Washington auf Grundlage atemloser Vermutungen mit „Gegenschlägen“. Und die europäischen Führer verhängen noch mehr schädliche Sanktionen gegen Russland. Das ist eine irre Politik aus ungerechtfertigter Aggression.

Es ist besonders irre wenn man bedenkt, dass gegenwärtige und frühere Mitglieder der US-Geheimdienstagenturen die Einschätzung des Weißen Hauses über russische Cyberangriffe nicht teilen. In der Tat haben angesehene ehemalige US-Geheimdienstexperten stichhaltig begründet, dass Washingtons Behauptungen über russisches Hacking völlig fadenscheinig sind. Darüber hinaus haben zwei Umfragen der Washington Times und der Washington Post diese Woche gezeigt, dass die Mehrheit der Amerikaner nicht daran glaubt, dass Russland in die US-Wahl eingegriffen hat.

Zu den amerikanischen und europäischen Vorwürfen über „Massaker“ in Aleppo, die die ganze Woche lang pflichtschuldigst von den Massenmedien hochgeblasen wurden, gibt es von den Zehntausenden Zivilisten, die aus den früheren Terrorenklaven strömen, keinen Beweis und keine Zeugenaussage. Die waghalsigen Behauptungen sind reine Propagandagerüchte der terroristischen Befürworter und werden von den westlichen Medien wiedergekäut. Es ist pervers, dass in den westlichen Medien über die wahren Geschichten der Zivilisten, die unter dem Horror der vom Westen unterstützten sogenannten „Rebellen“ leben mussten, nicht berichtet wird. Die vorherrschende Stimmung der Freude und Erleichterung unter den Zivilisten, die durch die gemeinsamen Anstrengungen der syrischen Armee und ihrer russischen, iranischen und libanesischen Alliierten befreit wurden, bleibt in westlichen Medien weitgehend unkommentiert.

Wo sind die „gemäßigten Rebellen“ jetzt, wo der Schleier der Geheimhaltung aus Ost-Aleppo verschwindet? Wo sind die sogenannten neutralen Retter von den Weißhelmen, die noch vor ein paar Wochen in den westlichen Medien für den Friedensnobelpreis vorgeschlagen wurden? Sie sitzen zusammen mit den dschihadistischen Terroristen in den Bussen, um in das nahegelegene Idlib abtransportiert zu werden. Das war Teil der Kapitulationsverhandlungen. Mit anderen Worten: Der Westen hat die Terroristen von Anfang an unterstützt. Und jetzt erlebt die ganze Welt, wie ihre terroristischen Stellvertreter aus Aleppo verjagt werden, nachdem sie vier Jahre lang den östlichen Stadtteil als Geisel hielten.

Befreite Zivilisten erzählen von einer Herrschaft des Terrors, wie ihre Familienmitglieder von den vom Westen unterstützten Dschihadisten mit Exekution bedroht wurden, sollte es einer wagen, aus der terroristischen Enklave zu fliehen. In von der syrischen Armee eroberten Gebäuden befanden sich humanitäre Hilfsgüter, Medizin und Nahrungsmittel der Terroristen, womit sie die zivile Bevölkerung erpressten haben. Darüber wird in den westlichen Medien natürlich nicht berichtet. Stattdessen suhlen sie sich in blutrünstigen Fantasien über standrechtliche Erschießungen der syrischen Armee und andere Grausamkeiten gegen Frauen und Kinder. Geschichten die übrigens im Sande verlaufen, da es keine Beweise zu ihrer Untermauerung gibt.

Die aufgeblasene Journalistin Christiane Amanpour von CNN hat diese Woche einem angeblichen Doktor, einem Hamza al-Khatib, eine Bühne verschafft. Der machte haltlose Behauptungen über Kinder, die von syrischen Kräften in einem Keller massakriert würden. Amanpour zeigte sich geschockt, so als wären die Behauptungen eine Tatsache. Dieselbe „Tatsache“ wurde danach von der UN-Botschafterin der USA Samantha Power wiederholt. Es stellte sich jedoch heraus, dass Hamza al-Khatib gar kein Doktor ist. So die Aufzeichnungen der Universität von Aleppo, wo er einmal studiert hat.

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– CNNs angeblicher Doktor Hamza al-Khatib mit seinen kopfabschneidenden dschihadistischen Freunden

„BBC und Channel 4 Vorzeigejunge Dr Hamza al-Khatib #Aleppo ist hier mit seinen AlQaeda-Freunden zu sehen. Das ist der sogenannte Doktor, der an Obama geschrieben hat. Ich möchte die Beweise für seine Qualifikation als Doktor sehen. Und BBC und Channel 4 sollten das auch verlangen. ;)

1.Das Logo von „Wastakem“. Eine terroristische Gruppe, die sich 2014 mit Nour al Din al Zinki zusammentat und sich dann von ihnen trennte Nour al Din al Zinki hat den 12-jährigen Abdullah Issa geköpft. Wastakem hängt immer noch der salafistischen Ideologie AlQaedas an.

2.Ankündigung (Text im Bild): Mittagspause während einer Schlacht, um die Belagerung aus Aleppo- „Stadt“ Richtung Ramouseh zu durchbrechen.

3.Das Logo von Jaish al Fatah. Die Armee der Eroberung, angeführt von Sheikh al Muhaysini. Verbündete von Nusra Front und Ahrar al Sham . Ausbilder von jugendlichen Selbstmordattentätern und ethnische Säuberer.

Er wurde in der Vergangenheit in Gesellschaft der dschihadistischen Terroristen fotografiert, die für die Enthauptung des 12 Jahre alten Flüchtlingskindes Abdullah Issa in der Nähe Aleppos verantwortlich sind. Verlässliche Quellen stellen sogar in Frage dass Hamza al-Khatib in Ost-Aleppo weilt, wo er sich nach eigenen Angaben aufhält. Mancher glaubt, dass er sich in der nahegelegenen Türkei aufhält, von wo er naiven Schmierfinken wie Christiane Amanpour Interviews gibt. (Beachten Sie sein Grinsen in dem verlinkten Video, als ihn Amanpour naiv fragt, wie er sich in Aleppo schützt.)

Westlichen Lügen und gefälschte Narrative zu Syrien wurden diese Woche in Stücke gerissen. Die scheinheiligen Lakaien aus Washington und Europa werden in ihrer Verantwortung für das Anheizen des Krieges in Syrien entlarvt, sie sind es, die den terroristischen Banden als vermeintliche „moderate Rebellen“ Deckung geben.

Es zeigt sich, dass westliche Regierungen, UN-Diplomaten und Medien für eine staatliche gesponserte terroristische Verschwörung gegen die syrische Nation mitverantwortlich sind.

Russland hat eine wichtige und wahrlich heldenhafte Rolle dabei gespielt, Syrien vor einem vom Westen inszenierten Leichenhaus zu retten.

Und so schlagen Washington und Europa – mit dem bitteren Geschmack der Niederlage in der historischen Schlacht um Aleppo – unberechenbar um sich, um Russland weiter zu dämonisieren. Cyberkriegsdrohungen und wirtschaftliche Aggression mittels Sanktionen sind die Antwort des Westens auf eine bittere Niederlage.