Mit der Etikettierung politischer Führer wie Donald Trump als „Populisten“ und der Behauptung, sie seien eine Gefahr für die Demokratie, zeigt das heutige neoliberale Establishment seine Verachtung für die Demokratie in einer Art und Weise, die zukünftige Umstürze befürchten lässt.
Jean-Jacques Rousseau, einer der großen europäischen Aufklärer war es, der der letzten französischen Königin Marie Antoinette den Ausspruch in den Mund gelegt hat, “Wenn sie kein Brot haben, warum essen sie dann keinen Kuchen?” Sie soll dies am Vorabend der französischen Revolution gesagt haben.
Der Satz ist zum sprachlichen Sinnbild für einen Zustand der Entfremdung der Eliten und dem von ihr regierten Volk geworden. Er steht für die völlige Ignoranz gegenüber Bedürfnissen und Fakten einer sich in Selbstbezüglichkeit ergehenden Führungsschicht, durch die das historische Ereignis der Revolution überhaupt erst möglich wurde.
Was nicht in den Bereich der Legenden gehört, ist, dass es Marie-Antoinette war, die sich für eine militärische Lösung entschieden hatte und die Ständeversammlung in einem Staatsstreich auseinander treiben ließ. Das Ergebnis war ein verstärktes Aufbäumen, das den raschen Untergang des Ancien Régime bedeutete. Auch heute glaubt die politische Elite mit einem kräftigen militärischen Einsatz, könne wieder Ruhe (nicht zu…
Corporate Identity ist dann erfolgreich, wenn sich der Verkäufer in einem Autohaus so sehr mit der Marke Mercedes identifiziert, dass er sich selbst für einen wichtigen Teil des Unternehmens hält und dessen Produkte und Firmenpolitik aus dieser Motivation heraus entsprechend eifrig und überzeugend bewirbt und vertritt.
Mittlerweile geht man zunehmend davon aus, dass die Solidarität und ldentifikation der Mitarbeiter mit dem Unternehmen die entscheidenden Momente dafür sind, dass unternehmensexterne Zielgruppen Vertrauen zum Unternehmen gewinnen. (Quelle)
Diesen Mechanismus kann man in all seinen Facetten problemlos auf die „Deutschland-AG“ und ihre Verkäufer in der Journaille – insbesondere was die Staatssender ARD, DLF und ZDF anbetrifft – übertragen.
Annette Riedel (Deutschlandradio):„Natürlich sind wir Elite. Wir sinds einfach. Wir sind hochgradig gebildet. Wir haben einen Lebensstandard… wo man jetzt nicht unbedingt bedroht ist durch Entwicklungen der Globalisierung…“
Propaganda ist dann am erfolgreichsten, wenn die kleinen (Informations-) Verkäufer der Eliten sich selbst für die Eliten halten. Sie wollen dazugehören, exklusive Informationen bekommen, auf dem Bundespresseball tanzen und liefern den echten Eliten – jenen, die tatsächlich aufgrund wirtschaftlicher oder politischer Macht die Geschicke eines Landes lenken – ihre Dienstleistung (Aufbereitung und Verbreitung genehmer und Unterdrückung unangenehmer Informationen) mit genau dem Eifer, den auch der Autoverkäufer an den Tag legt, wenn er sich mit „seinem“ Konzern identifiziert.
Frederick Kempe, transatlantischer Lobbyist und Propagandist – wird in deutschen Staatsmedien regelmäßig als „Experte“ verkauft. Am 10.11.2016 war Kempe wieder mal Talkshow-Gast bei Maybrit Illner und offenbarte dort ganz unverhohlen seine guten Kontakte zur CIA. Der US-Auslandsgeheimdienst, verantwortlich für Folter und Entführungen, Mord, Terror, Drogenhandel und Putsch gegen demokratische Regierungen, lügt nicht, will Kempe den Zuschauern weismachen…
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Fred Kempe:„…Kurz zu den Russen! Der größte Skandal des [US-] Wahlkampfes ist, dass die Russen interveniert haben an Seite Trumps… Das ist bewiesen und ich kenne die Leute in den Intelligence, die das gesagt haben. Leute von CIA sagen das nicht, wenn die Beweismaterial nicht haben. Das ist bewiesen.“
Noch einen Tag nach dem für viele überraschenden Wahlsieg des Donald Trump reiben sich Politik und Mainstreamjournaille verkatert die Augen. Was ist passiert und wie konnte das geschehen? Das sind die zentralen Fragen, die auch heute noch sämtlichen Vertretern des Establishments in die verdutzten, entsetzten und dummen Gesichter geschrieben stehen.
In diesem Artikel gibt es die Antworten und mit ihnen den Grund, warum Donald Trump – anders als Barack Obama oder Hillary Clinton – für den russischen Präsidenten Vladimir Putin ein Gegenüber auf Augenhöhe und möglicherweise sogar Partner sein wird.
Es ist also tatsächlich eine Zeitenwende, ein Markstein in der Geschichte, der nur jene überrascht, die noch immer zu den Opfern gehören, die sich tagtäglich von der Lügenpresse manipulieren und für dumm verkaufen lassen. Der Sieg von Donald Trump bei der US-Wahl 2016 ist eine Revolte von unten gegen ein durch und durch korruptes, verlogenes und verbrecherisches Establishment, dessen Herrschaft auf systematischer Desinformation, Propaganda, Lüge und Meinungsmache beruht.
Wer gestern Abend ins Bett ging, in einem durch diese Lügenpresse vermittelten Glauben, am folgenden Morgen nach der Wahl der ersten Präsidentin in der Geschichte der USA aufzuwachen, darf sich jetzt den Sand aus den Augen reiben, den ihm gleichgeschaltete Staats- und Konzernmedien hineingestreut haben.
Der Wahlkampf in den USA ist durch Donald Trump zu einem Kampf gegen das Establishment und die Meinungsmache der Mainstreammedien geworden. Es ist nicht der über Jahrzehnte mit Hilfe dieser Medien vorgetäuschte Kampf Republikaner gegen Demokraten, sondern ein Kampf der in Bedrängnis geratenen – und nur deshalb aufwachenden Massen – gegen ein Establishment, dem Noam Chomsky schon vor der Wahl Obamas 2008 im Interview mit Gabor Steingart attestierte, ein Einparteiensystem errichtet zu haben.
The United States has essentially a one-party system and the ruling party is the business party.
Dass die Deutschen mehrheitlich von diesem in den USA tobenden Paradigmenwechsel – nicht „links gegen rechts“, sondern „unten gegen oben“ – nichts wissen, dass sie mehrheitlich Clinton wählen würden, ist der Tatsache geschuldet, dass die Hirnwäsche der transatlantisch gesteuerten Staats- und Konzernmedien in Deutschland noch nicht in dem Maße an Macht eingebüßt hat wie in den USA. Auch weil der wirtschaftliche Druck auf die Deutschen, sich abseits der Lügenpresse zu informieren, um zu verstehen, was mit ihnen passiert, hierzulande noch nicht so hoch ist, wie im wirtschaftlich und ideell bankrotten Mutterland der Propaganda.
Am 20. September ist das Top-Thema in allen abendlichen Nachrichtensendungen von ARD und ZDF ein vermeintlicher Angriff auf einen Hilfskonvoi in Syrien. Mit fragwürdigen Videos und unter Berufung auf islamistische Terroristen, die mal von russischen Kampfflugzeugen schwadronieren, mal von syrischen Hubschraubern mit „Fassbomben“ und den Rest einer russischen Freifallbombe im Schutt platziert haben, wird in den Staatssendern Kriegspropaganda verbreitet, die auch in den darauf folgenden Tagen in ARD und ZDF immer wieder ausgeschlachtet wurde, um Russland und Syrien als Kriegsverbrecher darzustellen.
Opfer eines US-Luftangriffs in Kundus am 3.11.2016 (Telepolis)
Immer wieder haben wir hier gezeigt, wie die Propaganda von ARD und ZDF Gewalt und Krieg, Mord, Totschlag und Vertreibung vorbereitet und rechtfertigt, wenn es im westlichen Interesse ist. Die jüngsten Blutspuren der Staats- und Konzernmedien reichen von Afghanistan über den Irak, Libyen, Ukraine und Jemen bis nach Syrien. Millionen Tote, islamistischer Terror und Flüchtlingsströme sind die direkten Folgen systematischer Hirnwäsche der westlichen Öffentlichkeit. Die Täter in den Medien sind Helfershelfer der Mörder, weil jeder einzelne dieser Kriege nur mit ihrer Propaganda politisch durchsetzbar ist.
Die Propaganda der Verbrecher in den transatlantischen Medien arbeitet mit allen Methoden – bis hin zur frechen, unverschämten Lüge. Ein neues Beispiel für diese tägliche Desinformation lieferten WDR und NDR am Freitag im „Echo des Tages“.
Die unermüdlichen Kämpfer für seriösen Journalismus in der ARD, Volker Bräutigam & Friedhelm Klinkhammer, haben auch in der vergangenen Woche weitere Programmbeschwerden verfasst, um den Verantwortlichen bei ARD-aktuell klarzumachen, dass sie nicht die gesamte Öffentlichkeit für dumm verkaufen können und ihrem unparteilichen und objektiven Informationsauftrag nachzukommen haben.
Programmbeschwerden:
von Volker Bräutigam & Friedhelm Klinkhammer wegen Nachrichtenunterdrückung durch ARD-aktuell in folgenden Themen:
Eine Programmbeschwerde kann und sollte jeder Bürger per Post oder Mail einreichen, wenn er erkennt, dass die öffentlich-rechtlichen Sender ihrem Informationsauftrag nicht nachkommen. Wer GEZwungen wird, für Informationen zu bezahlen und dann feststellt, dass ARD, DLF und ZDF Nachrichten und Meinungen unterdrücken, die Realität verzerren, einseitig Partei ergreifen und Feindbilder schüren um damit die deutsche Öffentlichkeit zu manipulieren und in die Irre zu führen, hat jederzeit die Möglichkeit, sich bei den Verantwortlichen zu beschweren.
Wir werden hier im Blog jede anonymisierte Programmbeschwerde veröffentlichen, die ihr uns per Kommentar zukommen lassen könnt!
Es ist so absurd wie aufschlussreich: Während die sogenannten „Nachrichten“-Sendungen der öffentlich-rechtlichen tagtäglich Desinformation, Lügen und Propaganda aus dubiosesten Quellen und gewohnheitsmäßig ohne jeden Beleg verbreiten, werden die Macher des Kabarettformats „Anstalt“ vom ZDF genötigt, die Inhalte ihres Programms mit Fakten zu belegen und sich auf diese Weise öffentlich zu rechtfertigen.
Nach einer vielleicht etwas zu harschen aber allemal berechtigten Kritik an der vorletzten Ausgabe der „Anstalt“ fanden Uthoff, von Wagner und Kollegen am vergangenen Dienstag zu alter Stärke, als sie in einer satirisch zugespitzten Gerichtsverhandlung den Hintergründen des Syrien-Kriegs auf den Grund gingen.
Vor einem Jahr starb der ehemalige russische Minister Michail Lessin in einem Hotel in Washington. Die US-Behörden brauchten vier Monate, um eine suggestive Erklärung zu veröffentlichen, die von Spuren von Gewalteinwirkung berichtete und in der transatlantischen Propaganda gewohnheitsmäßig gegen Vladimir Putin ausgeschlachtet wurde.
Es dauerte weitere sieben Monate bis die Ermittler aus der Bananenrepublik USA vergangene Woche verkündeten, dass Lessin allein im Hotel und reichlich betrunken, den Folgen eines Sturzes erlegen sei. Der „Fall“ ist in vielerlei Hinsicht aufschlussreich, was die Methoden der westlichen Desinformation, Propaganda und Dämonisierung Russlands anbetrifft.
Letzten Mai habe ich einen Artikel mit dem Titel „Gegenpropaganda russischer Art“(Deutsche Übersetzung) geschrieben. Darin habe ich erläutert, dass die russischen Medien über die westliche Anti-Putin/Anti-Russland-Kampagne sehr detailliert berichten, anstatt sie zu verbannen oder zu zensieren. Ein halbes Jahr später ist das immer noch richtig, aber das Ausmaß hat sich sogar noch erhöht. Schauen Sie sich den Screenshot der letzten (und meistgesehenen) wöchentlichen Nachrichtenshow an.
Vergangenen Donnerstag stimmte die große Mehrheit im ersten Ausschuss der UN-Generalversammlung für die Aufnahme von Verhandlungen über ein Atomwaffenverbot noch im kommenden Jahr. 123 Staaten votierten für den diesbezüglichen Resolutionsentwurf, 38 Staaten stimmten dagegen und 16 enthielten sich.
Auch Deutschland stimmte gegen diesen Antrag – eine traurige und beschämende Tatsache, die der Mehrheit der Bürger kaum zu vermitteln ist und viele Menschen empören würde. ARD und ZDF hielten es deshalb für besser, die Nachricht zu unterdrücken.
Wenn in den USA ein neuer Präsident gewählt wird herrscht in den Mainstreammedien des Vasallenstaates Deutschland alle vier Jahre ein Großalarm, der sich allenfalls in Nuancen von einer Bundestagswahl unterscheidet. Allein diese quantitativ überbordende und qualitativ zumeist unterirdische Berichterstattung sagt mehr über die Verfasstheit der Bundesrepublik als das tägliche Geschwätz von Politikern und Medienhuren über „Demokratie“ und „Souveränität“.
Dass die Journaille der deutschen Staatssender das groteske und alles andere als demokratische Wahlsystem in den USA in der Regel genauso wenig in den Fokus stellt, wie die zahlreichen nachgewiesenen Manipulationen und Manipulationsversuche im Vorfeld dieser Wahl, die man in alternativen Medien finden kann, darf kritische Beobachter genauso wenig verwundern, wie die Unfähigkeit der Medienhuren zu erklären, wie es kommen kann, dass zwei derart gehasste Antipoden zu den „besten“ Kandidaten eines Landes mit 240-Millionen wahlberechtigten Einwohnern wurden.
Der Norddeutsche Rundfunk gibt wegen Überlastung keine Antwort mehr auf Widersprüche gegen Festsetzungsbescheide. Der Beitragsservice straft seine Sprecherin Lügen und die Rundfunkanstalten wollen private Inkassounternehmen losschicken, weil die Städte und Gemeinden sich nicht von ihnen ausbeuten lassen wollen.