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wdrDass die Staatsender ARD, DLF und ZDF – wie auch nahezu sämtliche Konzernmedien – ein nicht nur ambivalentes Verhältnis zur Gewalt haben, sondern Gewalt immer dann verharmlosen, recht­fertigen oder offen fordern, wenn es in ihre politischen Interessen passt, haben wir hier mehr als einmal dokumentiert.

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Auch mit Blick auf die Räumung des illegalen Flüchtlingslagers in Calais, wo es bereits in der Vergangenheit zu Gewalt gekommen war und gerade erst eine Dolmetscherin vergewaltigt wurde, zeigt die ARD erneut ihre Doppelmoral und Verlogenheit.

In den stündlichen Nachrichten von WDR aktuell werden Steinwürfe gegen Polizisten mit der Darstellung „Flüchtlinge wehrten sich“ gerechtfertigt.

Sandra Polch: „…andere Flüchtlinge wehrten sich und warfen Steine.  Die Polizei setzte Tränengas ein…“

Dass der Staatssender eine solche Formulierung kaum verwenden würde, wenn sich PEGIDA-Demonstranten beispielsweise gegen eine Versammlungsauflösung mit Steinwürfen „wehren“ würden, steht wohl außer Frage – um nur ein Beispiel zu nennen.

Der Fall zeigt aber nicht nur einmal mehr die sattsam bekannte Doppelmoral in der Gewaltfrage sondern auch wie unverschämt mittlerweile Propaganda betrieben wird, indem rechtliche Maßstäbe und Prinzipien vollkommen willkürlich ausgelegt, verdreht und außer Kraft gesetzt werden, wie es den staatlichen Propagandisten in ihrem Tagesgeschäft gerade in den Kram passt.

Um ja keinen weiteren „Vorurteilen“ gegen Migranten Vorschub zu leisten wird nicht nur die Vergewaltigung der Dolmetscherin von ARD und ZDF verschwiegen, auch die hiermit dokumentierte Formulierung „wehrten sich“ dient dazu, Migranten pauschal als Opfer zu framen, die aufgrund dieses Status das „Recht“ haben, sich über Gesetze hinwegzusetzen und sich sogar gewaltsam gegen die Durchsetzung von Gesetz und Ordnung „wehren“ dürfen.