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Programmbeschwerde:
Nachrichtenunterdrückung zu Geheimdienst­absprachen CIA-Saudi-Arabien über IS

von Volker Bräutigam & Friedhelm Klinkhammer

Betreff: Programmbeschwerde: Nachrichtenunterdrückung: Geheimdienstabsprachen CIA-Saudi-Arabien über IS
Datum: 16. Oktober 2016 um 13:08:45 MESZ
An: „NDR RR VWR“ gremienbuero@ndr.de, l.marmor@ndr.de


Werte Damen und Herren Rundfunkräte, werter Herr Intendant,

„… die USA und Saudi-Arabien sind übereingekommen, Terroristen des Islamischen Staats (IS) und ihren Familien einen sicheren Abzug aus der irakischen Provinz Anbar und aus der irakischen Stadt Mosul anzubieten, ehe sie von den (US-geführten, von Kurden unterstützten) Koalitionsstreitkräften komplett vernichtet werden. Die aus den umzingelten Gebieten herausgeschleusten IS-Terroristen sollen nach Syrien gebracht werden und dort Städte angreifen, die von der Syrischen Armee kontrolliert werden.“

Eine der ursprünglichen Quellen für diese Information ist die russische Ria Novosti. Inzwischen melden die iranischen farsnews, dass der Exodus der IS-Terroristen unter dem Schutz der USA und ihres Bündnispartners Saud-Arabien bereits begonnen habe.

Quelle u.a.:

»https://southfront.org/media-us-saudi-arabia-sending-isis-terrorists-from-mosul-to-syria/

Offizielle Bestätigungen für die Geheimdienstabsprachen sind selbstverständlich nicht zu bekommen. Falls aber die Chefredaktion ARD-aktuell das als Grund für ihren Verzicht auf angemessene Berichterstattung angeben sollte, müsste ihr entgegengehalten werden, dass sie andererseits z.B. Informationen der obskuren »„Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte“ im britischen Coventry (SOHR) ebenfalls ohne offizielle Bestätigung weiterreicht – vor allem, wenn sie ins gewünschte anti-russische Propagandaraster passen.

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