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id_kulturzeitJürgen Todenhöfer ist für die trans­atlan­tisch kontrol­lierten Medien zur Provo­kation geworden seit sich der ehemalige Stahlhelm-Atlantiker der CDU vom Keiler zum Humanisten und Aufklärer entwickelt hat. Nach seinen Reisen, Berichten und Büchern über das verheerte Afghanistan und weitere islamische Staaten, in denen der Westen Krieg und Umstürze vorangetrieben hat, berichtete Todenhöfer seit 2011 auch aus Syrien und plädierte unter anderem sehr früh für Gespräche mit Präsident Assad. Mit seinem mutigen und unvoreingenommenem Journalismus unterläuft Todenhöfer zwangsläufig die weitestgehend gleichgeschaltete Propaganda und Lügen westlicher Mainstreammedien.

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Nachdem er sich bereits im Juli von einem Trottel des ZDF „Propaganda für den IS“ vorwerfen lassen musste, weil er unter Lebensgefahr in den Iralḱ gereist war und dort Interviews mit IS-Kämpfern führte, wird er nun nach einem neuen Scoop, dem Interview mit einem Nusra-Führer in Aleppo, erneut von Propagandisten Washingtons attackiert. Denn auch die Botschaft dieses neuen Interviews, dass die USA islamistische Terroristen in Syrien mit Waffen beliefern, entlarvt westliche Propaganda und verbrecherische Politik.

Für seine aufklärerische, der religiösen Verständigung und vor allem dem Frieden gewidmete Arbeit wird Todenhöfer von den deutsche Staatssendern nicht etwa als Vorbild und investigativer Journalist präsentiert, sondern – weil die sogenannten „Öffentlich-Rechtlichen“ nicht der Objektivität, Unparteilichkeit, Meinungsvielfalt und Ausgewogenheit nachkommen, wie die Staatsverträge es vorschreiben, sondern Hirnwäsche und Meinungsmache im Sinne der Besatzungsmacht betreiben – immer öfter diffamiert. In der 3sat „kulturzeit“, die mit Kultur so wenig zu tun hat, wie der IS mit dem Islam, wurde Todenhöfer am Mittwoch zum „umstrittenen“ Journalisten erklärt.

12.10.2016 3sat kulturzeit

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Cécile Schortmann: „Was bewegt junge Europäer dazu, sich dem Dschihad anzuschließen, Waffen in die Hand zu nehmen und den eigenen eventuellen Tod in Kauf zu nehmen? Auch auf der Bühne sind diese Fragen angekommen. Im Grips-Theater in Berlin wird derzeit das Stück „Inside IS“ uraufgeführt, nach dem gleichnamigen Buch des umstrittenen Journalisten Jürgen Todenhöfer. Todenhöfer war 2014 mit seinem Sohn ins IS-Gebiet gereist und hatte mit deutschen Islamisten gesprochen…“

Merke: „Umstritten“ ist in ARD und ZDF nicht, wer Lügen und Propaganda verbreitet und mit Kriegshetze Massenmord und Verelendung den Boden bereitet, sondern „umstritten“ ist, wer sein Leben riskiert, um in Konflikt- und Krisengebieten Wahrheiten zu recherchieren, die die Kriegspropaganda unterlaufen und sich für Frieden und Verständigung einsetzt.