Schlagwörter
Diffamierung, Kriegspropaganda, Propaganda, Staatsmedien, Syrien, Terror, Wording, Wortwahl
Jürgen Todenhöfer ist für die transatlantisch kontrollierten Medien zur Provokation geworden seit sich der ehemalige Stahlhelm-Atlantiker der CDU vom Keiler zum Humanisten und Aufklärer entwickelt hat. Nach seinen Reisen, Berichten und Büchern über das verheerte Afghanistan und weitere islamische Staaten, in denen der Westen Krieg und Umstürze vorangetrieben hat, berichtete Todenhöfer seit 2011 auch aus Syrien und plädierte unter anderem sehr früh für Gespräche mit Präsident Assad. Mit seinem mutigen und unvoreingenommenem Journalismus unterläuft Todenhöfer zwangsläufig die weitestgehend gleichgeschaltete Propaganda und Lügen westlicher Mainstreammedien.

Nachdem er sich bereits im Juli von einem Trottel des ZDF „Propaganda für den IS“ vorwerfen lassen musste, weil er unter Lebensgefahr in den Iralḱ gereist war und dort Interviews mit IS-Kämpfern führte, wird er nun nach einem neuen Scoop, dem Interview mit einem Nusra-Führer in Aleppo, erneut von Propagandisten Washingtons attackiert. Denn auch die Botschaft dieses neuen Interviews, dass die USA islamistische Terroristen in Syrien mit Waffen beliefern, entlarvt westliche Propaganda und verbrecherische Politik.
Für seine aufklärerische, der religiösen Verständigung und vor allem dem Frieden gewidmete Arbeit wird Todenhöfer von den deutsche Staatssendern nicht etwa als Vorbild und investigativer Journalist präsentiert, sondern – weil die sogenannten „Öffentlich-Rechtlichen“ nicht der Objektivität, Unparteilichkeit, Meinungsvielfalt und Ausgewogenheit nachkommen, wie die Staatsverträge es vorschreiben, sondern Hirnwäsche und Meinungsmache im Sinne der Besatzungsmacht betreiben – immer öfter diffamiert. In der 3sat „kulturzeit“, die mit Kultur so wenig zu tun hat, wie der IS mit dem Islam, wurde Todenhöfer am Mittwoch zum „umstrittenen“ Journalisten erklärt.

Cécile Schortmann: „Was bewegt junge Europäer dazu, sich dem Dschihad anzuschließen, Waffen in die Hand zu nehmen und den eigenen eventuellen Tod in Kauf zu nehmen? Auch auf der Bühne sind diese Fragen angekommen. Im Grips-Theater in Berlin wird derzeit das Stück „Inside IS“ uraufgeführt, nach dem gleichnamigen Buch des umstrittenen Journalisten Jürgen Todenhöfer. Todenhöfer war 2014 mit seinem Sohn ins IS-Gebiet gereist und hatte mit deutschen Islamisten gesprochen…“
Merke: „Umstritten“ ist in ARD und ZDF nicht, wer Lügen und Propaganda verbreitet und mit Kriegshetze Massenmord und Verelendung den Boden bereitet, sondern „umstritten“ ist, wer sein Leben riskiert, um in Konflikt- und Krisengebieten Wahrheiten zu recherchieren, die die Kriegspropaganda unterlaufen und sich für Frieden und Verständigung einsetzt.
Todenhöfer ist für mich einer der beeindruckensten öffentlichen Personen, die ich kennenlernen durfte. Ein ehemaliger Konzerchef (Burda), strammer CDU-Politiker, ein Idelogie-Abhängiger nimmt den unbequemen Weg auf sich, in alller Konsequenz. Das zeigt, was möglich ist. Ein Mensch dessen Vergangenheit von uns Foristen hier zerrissen würde, wäre sie auch die Gegenwart legt seine Wandlung seinen Mut, das Ich zu hinterfragen, da kann ich nur den Hut ziehen.
Einige Kommentare lassen auf ein verfälschtes Bild des Islam, auf ein (subtil eingebleutes) Bild von einer naturgemäß terroristischen Note des Islam schließen. Hierzu gestatte ich mir ein längeres Zitat aus Jürgen Todenhöfers Buch Inside IS: 10 Tage im „Islamischen Staat“:
„Und wieder führt der Westen Krieg im Mittleren Osten. […] Diesmal geht es gegen den IS, den sogenannten „Islamischen Staat“, dessen demonstrative Brutalität die Welt erschauern lässt. Doch geht es dem Westen wirklich in erster Linie um das Ziel, mittelalterliche Barbarei zu unterbinden? […] Für die Störungsfreiheit der Ölförderung und des Öltransports waren die USA stets bereit, Kriege zu führen. Solange die IS-Kämpfer nur in Syrien, fernab der viel größeren irakischen Ölfelder, mordeten, köpften, ließen die USA sie gewähren. Sie unterstützten sie sogar indirekt. Über die mit ihnen verbündeten Golfstaaten. Ähnlich wie die anderen großen syrischen Terrororganisationen Jabhat Al Nusra, Islamic Front oder Ahrar Al Sham. Weil sie Assad bekämpfen. Den Verbündeten des Iran […] Worum geht es dem Westen in diesem neuen Irakkrieg wirklich?
Der vor 500 Jahren beginnende Aufstieg des Westens beruhte nie auf Altruismus. Nie auf zivilisatorischen Ideen für den Rest der Welt, sondern auf der konsequenten Verfolgung seiner eigenen wirtschaftlichen Interessen. Und auf der Gnadenlosigkeit seiner Armeen. Meist schoben die westlichen Staatsoberhäupter allerdings edle Motive vor, um sich die Unterstützung ihrer Untertanen und Wähler zu sichern. Erst erschlugen sie die Menschen anderer Kulturen im Namen des Christentums, dann im Namen der Menschenrechte und der Demokratie. Doch in Wirklichkeit ging es immer nur um Geld und Macht. Bis heute. […] Die westliche Gewalt sprengte alle Grenzen. Sie sogar über das hinaus, was uns der bestialische IS-Terrorismus heute vorführt.
Lous de Baudicour, französicher Schriftsteller und Kolonist schilderte eine der ungezählten Barbareien Frankreichs in Algerien: „Hier schnitt ein Soldat aus Spaß einer Frau die Brust ab, dort nahm ein anderer ein Kind an den Beinen und zerschmetterte seinen Schädel an einer Mauer.“ Victor Hugo, ein anderer Franzose, berichtete von Soldaten, die sich gegenseitig Kinder zuwarfen, um sie mit der Spitze ihrer Bajonette aufzufangen. Für in Salz eingelegte Ohren gabe es 100 Sous. Abgeschnittene Köpfe brachten deutlich mehr ein. Bis zum Ende des Algerienkrieges 1962 waren Enthauptungen algerischer Freiheitskämpfer an der Tagesordnung. Die abgeschnittenen Köpfe wurden anschließend öffentlich zur Schau gestellt. Wie heute im „Islamischen Staat“.
Den Irakern erging es unter britischer Kolonialherrschaft nicht besser. Winston Churchill warf ihnen 1920 wegen ihres Aufstandes gegen die Krone „Undankbarkeit“ vor. Er setzte chemische Waffen ein, „mit ausgezeichneter moralischer Wirkung“, wie er stolz vermerkte. In Libyen wurden Stammesführer in Flugzeuge gepackt und aus großer Höhe abgeworfen. Libysche Mädchen wurden für die italienischen Kolonialtruppen als Sexsklaven gehalten. Hunderttausende Zivilisten wurden in Wüstenkonzentrationslager gesperrt, in denen die Hälfte kläglich zugrunde ging.
An diesen sadistischen Grausamkeiten hat sich bis heute nichts geändert. Wir haben sie nur nie beachtet und verdrängt. Die muslimische Welt hat sie nicht vergessen. Im US-Foltergefängnis Bagram bei Kabul ging es laut führenden [US-]amerikanischen Militärs barbarischer zu als in Guantanamo. Taliban-Gefangene wurden solange durch Kampfhunde vergewaltigt (!), bis sie alles gestanden. Ich habe die Zeugenaussage eines westlichen Sicherheitsspezialisten veröffentlicht. Niemand empörte sich. Was wäre geschehen, wenn [US-]amerikanische GIs durch Hunde vergewaltigt wurden wären?
Ähnlich brutal gingen die westlichen „Vorkämpfer für Menschenrechte“ nach 2003 im Irak vor. Die junge Irakerin Manal wurde im Flughafengefängnis von Bagdad gezwungen, der Vergewaltigung eines jungen irakischen Widerstandskämpfers durch einen GI zuzusehen. Sie hat ihre Demütigung hundertfach in die Welt hinausgeschrien, ist vor Gericht gezogen. Niemand hat sich dafür interessiert. Es war ja kein [US-]amerikanisches Mädchen, das da zerbrach. In Guantanamo wurden nach neuesten Berichten Gefangene von US-Beamtinnen missbraucht. Manchmal von zwei Frauen gleichzeitig. Als die sexuellen Übergriffe in den USA bekannt wurden, verwarnte man die Beamtinnen lediglich. Gefangene Araber zu missbrauchen, scheint für den Westen kein Verbrechen zu sein. Der Spiegel hat ausführlich darüber berichtet. Interessiert hat der Skandal niemanden.
Wenn IS-Kämpfer vergleichbare Verbrechen begehen, kenn die Empörung des Westens keine Grenzen. Regierungen treten zusammen, Militärstäbe tagen, um Strategien zu finden, wie wir derart schamlose Angriffe auf „unsere Werte“ unterbinden können. Von Arabern begangene Verbrechen sind offenbar etwas anderes als Verbrechen, die wir begehen. Eigentlich ist das Rassismus in der widerlichsten Form. Laut dem französischem Philosophen Jean-Paul Sartre wurden die Araber vom Westen stets als Untermenschen „auf der Stufe eines höheren Affen“ behandelt. Sie waren „Bewohner“ Arabiens, aber nie echte „Eigentümer. […]
Nicht ein einziges Mal hat in den letzten 200 Jahren ein arabisches Land ein westliches Land angegriffen. Angreifer waren immer die europäischen Großmächte [und später die USA]. Millionen arabische Zivilisten wurden dabei brutal ermordet. Das Gerede von der Grausamkeit der Muslime stellt die Fakten auf den Kopf. Der Westen war viel grausamer als sie. Als ich [Todenhöfer] 1975 als junger Abgeordneter der indischen Premierministerin Indira Gandhi einen unerbetenen Vortrag über die Bedeutung der Menschenrechte für die westliche Politik hielt, fragte sie erstaunt: „Glauben Sie das wirklich?“
Ex-NATO-Oberbefehlshaber Wesley Clark berichtete, man habe ihm kurz nach 9/11 im Pentagon eine geheime Liste mit sieben Schurkenstaaten gezeigt, die man in den nächsten fünf Jahren angreifen wolle. Darunter Irak, Libyen, Syrien, und Iran. Bushs Kriegstreiber wollten sich die einmalige Gelegeneheit der Terroranschläge des 11.September nicht entgehen lassen. Sie wollten in den Worten von Clark die Gunst der Stunde nutzen, um mit mehreren Kriegen „den Mittleren Osten zu destablisieren, auf den Kopf zu stellen und dann zu kontrollieren“. Ehrenwerte Gründe würde man schon finden. […]
Es waren keine Muslime, die den „heiligen Krieg“ erfanden und auf Kreuzzügen über vier Millionen Muslime und Juden nieder metzelten. Es waren Christen, die in Jerusalem „bis zu den Knöcheln im Blut wateten, bevor sie glücklich weinend“ zum Grab des Erlösers schritten. Es waren auch keine Muslime, die im Namen der Kolonisierung Afrikas und Asiens 50 Millionen Menschen massakrierten. […]
Terrorismus ist ein weltweites, kein muslimisches Phänomen. […]
Der „islamistische“ Terrorismus der letzten Jahre wütete allerdings nicht in erster Linie im Westen, sondern im Mittleren Osten. Aufgeputscht durch die Antiterrorkriege der USA in Afghanistan, im Irak und Libyen. Sie waren regelrechte Terrorzuchtprogramme. Doch dieser Terrorismus, so schrecklich er für seine Opfer in Ost und West war, störte die [US-]amerikanischen Weltstrategen nie wirklich. Im Gegenteil, er lieferte Vorwände, um mit Zustimmung der US-Wähler immer wieder auf der Achse des Öls und des Erdgases, der sogenannten Achse des Bösen, zu intervenieren. Öl war nun mal laut Exaußenminister Henry Kissinger viel zu wertvoll, als dass man es den Arabern überlassen konnte.
Terroristen sind „Schurken“, die die US-Politik schon immer brauchte, um ihren militärischen Interventionen den Anschein von Legitimität zu geben. Berühmt ist der verzweifelte Ausruf von Exgeneral Colin Powell nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion: „Mir gehen die Schurken aus!“. Wenn es keine Terroristen gäbe, würden die USA sie erfinden. Manchmal tun sie es auch.
Terroristen verstehen ihre Anschläge als berechtigte Antwort auf die aggressiv ausbeuterische Politik der USA, die ihre Länder als [US-]amerikanische Tankstellen betrachten. Und dabei brutalste Methoden anwenden. Junge Muslime in Deutschland und im Irak sehen Tag für Tag, Jahr für Jahr, wie in Afghanistan, Pakistan, im Irak, Jemen, in Somalia oder Palästina muslimische Frauen, Kinder und Männer durch westliche Waffen, westliche Verbündete und westliche Soldaten schwer verletzt und getötet werden. Bis einige von ihnen irgendwann reagieren. Niemand kam als Terrorist auf die Welt. […]
Der IS ist eine mörderische Terrororganisation, für die es Erklärungen, aber keine Rechtfertigung gibt. Doch wenn die westliche Politik ehrlich wäre, müsste sie zugeben, dass Politiker wie Bush jr., Cheney, Rumsfeld und Blair zumindest nach der Zahl ihrer Opfer noch schlimmere Terroristen sind. Wo immer sie militärisch intervenierten, starben qualvoll nicht Tausende, sondern Hunderttausende Zivilisten. Unzählige wurden gedemütigt, gefoltert und vergewaltigt. Auch die Methoden der USA in Guantanamo, Abu Ghraib oder Bagram waren sadistisch und mittelalterlich. Doch nur selten gibt es Film- oder Fotoaufnahmen vom Tod durch Bomben und Raketen. Der Augenblick des Todes einer Mutter und ihrer Kinder durch eine auf ihr Haus abgefeuerte US-Rakete erreicht uns daher emotional nicht. Wir sehen ihn nicht, er bleibt fast immer anonym.
Der IS hingegen hat seine Morde bewusst entanonymisiert. Er gibt uns die erforderliche Zeit, eine innere Verbindung zu den Opfern aufzubauen. Mit ihnen eins zu werden. Eines Tages sehen wir, wie unsere Freunde in einem orangefarbenen Overall in einer trostlosen Wüste sitzen. Neben ihnen ein Messer wetzendes gesichtsloses Ungeheuer, das sich darauf vorbereitet, Menschen, die uns ans Herz gewachsen sind, den Kopf abzuschneiden. Oder zu verbrennen. Indem das Ungeheuer sie tötet, tötet es voller Sadismus auch etwas in uns. Und baut Angst. Und Kriegsbereitschaft.
Die westliche Reaktion wird wie immer „edel“ sein. Zumindest glauben viele das. Der Westen verteidigt ja angeblich die Werte der westlichen Zivilisation. Und so spenden viele Menschen Beifall, wenn sie in den Fernsehnachrichten den Abschuss der ersten „moralisch gerechtfertigten Raketen“ des Westens sehen. Den totbringenden Einschlag sehen sie nicht. Meist auch nicht die Opfer. […] Mit einem Schulterzucken nehmen weite Teile der westlichen Öffentlichkeit den Tod von Zivilisten durch westliche Bomben, Raketen, Artillerie- und Gewehrgeschosse zu Kenntnis. Genauso wie gerichtlich angeordnete Hinrichtungen mit Gift- und Stromstößen. Diese Todesarten sind teilweise gesellschaftlich akzeptiert. Das lange Messer, mit dem der IS mordet, steht nicht auf dieser Liste. Auch nicht das Feuer, in dem der IS mit nicht zu überbietender Brutalität einen feindlichen Piloten hinrichtet. Das zahllose Opfer unserer Bombenangriffe ebenfalls qualvoll langsam verbrennen, interessiert nicht. […]
Dass die vom Westen finanzierte syrische Rebellengruppe FSA ebenfalls Enthauptungen durchgeführt und unzählige Kehlen durchschnitten hat, wird unterschlagen. Wo es trotzdem bekannt wird, findet es kaum Beachtung. Ähnlich wie das Schwert des saudischen Scharfrichters. Die meisten Medien stellen sich dieser Manipulation der Fakten leider nicht entgegen. Der IS wird sich darüber nicht beklagen.
Wir leben in einer verlogenen Welt. Voll mörderischer Kriegstreiber und Terroristen. Beiden geht es nicht darum, unsere Welt lebenswerter, menschlicher zu machen. Beiden geht es um Macht, Geld und Ruhm. Dafür setzen sie alles ein. Das Ansehen ihrer Religionen, die sie schamlos missbrauchen. Und das Leben der Mitmenschen, deren Leid sie nicht interessiert. Wenn es eine Hölle gibt, werden sie sich eines Tages dort wieder treffen. Weil sie täglich gegen das Grundgesetz menschlichen Zusammenlebens verstoßen. Gegen das fünfte Gebot: „Du sollst nicht töten.“ “ [30]
[30] Inside IS – 10 Tage im „Islamischen Staat“; Jürgen Todenhöfer; 2015; C.Bertelsmann Verlag München; ISBN 978-3-641-17552-8
Es gibt auch e-Book-Leseproben von diesem Buch.
Wie sich Terrorismus tatsächlich darstellt, entwickelt und erhält, wo er beginnt und wieviel wir hier in Deutschland auchdamit zu tun haben, dazu mehr hier:
https://peds-ansichten.de/2016/04/terrorismus-und-die-manipulation-durch-gewalt/
Beste Grüße an alle, ped43z
TL;DR?
@Anonymous
Ja, sehr lang, in solcher Länge stelle ich Kommentare in der Regel auch nicht ein. In diesem Fall halte ich es aber für angebracht. Einfach weil ich die extrahierten und zusammengefassten Gedanken aus Todenhöfers Buch als Plädoyer verstehe, ein Plädoyer, das bewusst den manipulierenden Worten von Cecile Schortmann entgegen gesetzt werden sollte. Sie hat das Buch sicher nicht gelesen.
Freundliche Grüße, ped43z
@ped43z
Ich finde die sinngemäße Aussage von Dok, dass IS und Islam nichts miteinander zu tun haben genauso falsch wie die Unterstellung jeder Moslem agiere die Im Koran vorhandene Gewalt aus.
OT: Unabhängige US-Delegation kehrt von Syrien-Reise zurück: „Der Westen betreibt massive Propaganda!“ (2 Videos)
Eine Delegation des US-Friedensrates ist nach Damaskus gereist, um sich ein unverfälschtes Bild über die Hintergründe des Syrien-Kriegs zu machen. Nach ihrer Rückkehr haben sie ihre Ergebnisse im UN-Hauptquartier in New York vorgetragen.
https://deutsch.rt.com/kurzclips/41936-unabhangige-us-delegation-kehrt-von/
Mit Bitte um schnelle Verbreitung!!
Der Westen untersützt in Afghanistan brutale Milizen und Warlords
15 Jahre nach dem Beginn der amerikanischen „Operation Enduring Freedom“ und später des NATO-Einsatzes in Afghanistan herrscht dort weiterhin Gewalt. Verursacht werde diese auch von jenen brutalen Milizen, die erst dank westlicher Unterstützung mächtig geworden seien, sagt der Journalist Emran Feroz.
http://www.deutschlandradiokultur.de/15-jahre-einsatz-in-afghanistan-warlords-mit-westlichem.1005.de.html?dram:article_id=368137
Warum gibt es noch immer keine Sanktionen gegen das US-Militär?
„Abenteuertourist“ (G. Atai, 2012), „Märchenonkel“ (Spiegel, 2016). Wer unbequeme Tatsachen offen ausspricht muss schon einiges über sich ergehen lassen.
https://de.sputniknews.com/panorama/20160831312360038-spiegel-todenhoefer-streit/
https://www.turi2.de/aktuell/spiegel-nennt-juergen-todenhoefer-einen-maerchenonkel/
Nur ein Nato Schlag kann den Mann im Palast (Putin) treffen (so Atai).
Dreckiges deutsches Kriegstreiber Pack wie ihre Vorfahren treiben auch sie zum Krieg an… .
Doch der Generalstaatsanwalt sagt es ist alles rechtens.
Um Mord (geplante Tötung) zu legitimieren nennt man es kurzerhand – Krieg -.
Gemeint ist Assad, nicht Putin
Ich dachte schon, diese elende Kriegshetzerin maßt es sich tatsächlich an, so gegen Putin zu hetzen. Die NATO-Feiglinge können gerne kommen und Russland angreifen, nur dann wird nichts mehr von ihnen übrig bleiben. Krieg führen können sie sowieso nur gegen Schwächere (,Vietnam, Yugoslawien, Afghanistan, Irak, Libyen, Syrien) und selbst diese haben sie alle haushoch verloren.
Mal wieder die Drecksäcke vom WDR ganz vorne dabei. Wenn denen ihre Propagandazentralen hochfliegen, lasse ich die Korken fliegen.
fehlt nur noch die Holocaust/Auschwitzkeule – mir wird speiübel !
Als ich damals noch in Deutschland war, wüsste ich das es dazu kommen sollte. Mit diese Ausländerfeindlichkeit kommt Deutschland nicht weit.. Aber nun habt ihr neue arabische Freunde, herzlichen Glückwunsch!
Was für eine Ironie! Golineh tat es sehr weh, dass vollkommen falsch über den Iran berichtet wurde, denn sie wusste, wie es wirklich ist. Dass sie nun zu denen gehört, die sie einst wegen Propaganda verachtet hat, stört sie nicht. Scheint genung Schekel dafür bekommen zu haben. Erbärmliche falsche Schlange.
Wie kann sich diese Natter (Golineh) anmassen über Iran bescheid zu wissen. Meine iranischen Freunde erzählen etwas anderes und verfluchen Golineh und Nimbour. Beide sind als Kinder, wahrscheinlich wegen Schahanhängerschaft der Eltern, geflohen. Wenn sie meint weil sie iranischer Abstammung ist, die Weisheit mit dem imperialem deutschen Löffel gefressen, dadurch die Berechtigung zur dreisten Aufforderung zum Töten, wie auch in der Ukraine, zu haben, irrt sich die Tante. Es wird die Zeit des Einsturzes der journalistischen Parallelwelt kommen, die meint, dass die Mahner in einer Parallelwelt. Leider sind die Nürnberger Prozesse nur eine folkoristische Veranstaltung der Angloamerikaner gewesen. Denn sonst müssten die kriegshetzende journalistische Meute genauso zur Verantwortung herangezogen werden wie einst der Herausgeber des Stürmers.
Transatlantische Prostituierte wie die Schortmann werden in diesem Land zwangsfinanziert.
ne ne, „umstritten“ sind Politiker / Journalister welche das gängige Narrative widerlegen.
Im übrigen absolut lesenswert:
http://analitik.de/2016/10/13/willkommen-in-der-multipolaren-welt/
Kulturzeit berichtet alle Ereignisse im Israelischen Sinn. Großisrael ist eines der Ziele. Dafür muss Syrien entvölkert werden, danach der Libanon. Gaza wird von diesem Land schon seit Jahren mit Phosphor bombardiert. Denn das Orthodoxen Judentum erwartet die Ankunft des Messias Ben David. Das geschieht nur nach blutigen Kreissen!
Danach erhöht der Herr das Semitische Volk zum Herrscher über die Welt! Halt da stimmt doch etwas nicht: Nur etwa 6% der Israelis haben Semitische Wurzeln, der Rest stammt von den Kazharen ab. Merkwürdig.
An Doktor nun dürfen Sie mal wieder meinen Kommentar Zensieren!
Wichtige Information zu Jabr al-Bakr.
Er war kein Mitglied des IS. Der IS bekennt sich zu jeder Aktivität seiner Mitglieder. Er wäre über die offiziellen Kanäle des IS längst zum Märtyrer erklärt worden, auch wenn er in seinem Vorhaben gescheitert ist. Das wird nicht passieren, da Jabr al-Bakr kein IS Mitglied war, auch wenn die Presse es in diese Richtung lenken möchte. Al-Bakr hat sich letztes Jahr, laut seiner Familie, in Idlib aufgehalten, wo der IS seit langem nicht mehr aktiv ist. Wenn er IS Mitglied wäre, dann wäre er nach Jarabulus, al-Bab oder al-Raqqaa gereist. Der hat das Bombenbauen bei, von CDU, SPD und den Grünen politisch unterstützten, al-Qaida nahen Gruppierungen in Idlib gelernt und ist dort radikalisiert worden!
Die einschlägigen Lügenpoduzenten in diesem Land werden auch die IS Verbindungen mit gefakten Bekenntnissen des IS belegen, dafür garantieren schon solche Leute wie de Maiziére oder auch Mass in dieser US Kolonie.
@out-man
Hier ist noch eine wichtige Information zu Daschbar al-Bakr:
Die ganze Sache mit dem angeblich bei ihm gefunden Sprengstoff, den die Polizei angeblich dann mal eben einfach durch Zündung im Hof von al-Bakr Wohnhaus beseitigt habe, ist dermaßen gegen die Vorschriften und Sicherheitsregeln, daß es so nicht gewesen sein kann.
Am „Selbstmord“ von al-Bakr bestehen deshalb massive Zweifel. Siehe https://deutsch.rt.com/inland/41910–sache-in-chemnitz-stinkt/
Noch mehr dazu (gehört eigentlich nicht zum Hauptthema – und ist o. k wenn „Dok“ das löscht)
Man beachte die enorme Kette von fortlaufenden extrem unwahrscheinlichen und ‚ungewöhnlichen‘ Ereignissen in der Sache al-Bakr:
1.) Die ganze Sache mit dem angeblich bei ihm gefunden Sprengstoff, den die Polizei angeblich dann mal eben einfach durch Zündung im Hof von al-Bakr Wohnhaus beseitigt habe, ist dermaßen gegen die Vorschriften und Sicherheitsregeln, daß es so nicht gewesen sein kann. Siehe https://deutsch.rt.com/inland/41910–sache-in-chemnitz-stinkt/
2.) Das merkwürdige Entkommen von al-Bakr beim Zugriff:
„Unterdessen schwelt bei Sicherheitsexperten weiterhin Kritik am Einsatz der Polizei am Sonnabend in Chemnitz. Ein SEK-Mann hatte mit einem Warnschuss versucht, Albakr aufzuhalten, als er aus dem Plattenbau kam. Doch der Syrer entwischte. „Mit einer zweiten Polizeikette wäre das nicht passiert“, sagte ein Experte. Außerdem sei der Hinweis von LKA-Präsident Michaelis auf die über 30 Kilo schwere Ausrüstung der Beamten „wenig plausibel“. Auch wenn das SEK, um sich zu tarnen, nicht in der Nähe zum Gebäude gestanden habe, müsste den durchtrainierten Polizisten ein Sprint mit schwerer Ausrüstung zuzutrauen sein.“ ( http://www.tagesspiegel.de/politik/festnahme-von-jaber-albakr-erst-rasiert-dann-gefesselt/14673272.html ) (auch: http://www.dw.com/de/die-syrischen-helden-von-leipzig/a-36010499 ).
3.) Die angebliche Unfähigkeit der sächsischen Polizei den Fahndungsaufruf zeitnah (auch) mit arabischen Text zu versehen:
„Fast 36 Stunden braucht die sächsische Polizei, um den Fahndungsaufruf für Jaber al-Bakr ins Arabische zu übersetzen.“ ( http://blog.fefe.de/?ts=a903d49e )
4.) Die merkwürdige „Fesselung“ durch syrische ‚Landsleute‘:
„Auf der Flucht soll al-Bakr am 8. Oktober 2016 in einem Online-Netzwerk für syrische Flüchtlinge nach einem Schlafplatz in Leipzig gesucht haben mit der Angabe, dass er sich am Leipziger Hauptbahnhof befinde. Daraufhin habe ihn ein Landsmann von dort mitgenommen. Nachdem er bei diesem übernachtet und seine Haare geschnitten bekommen hatte, habe der Landsmann den Gesuchten erkannt. Kurz darauf, als sich al-Bakr schlafen legte, überwältigten und fesselten ihn der Gastgeber und ein hinzugerufener Landsmann“ ( https://de.wikipedia.org/wiki/Dschaber_al-Bakr ).
5.) Die angebliche Unfähigkeit der Polizei die beiden Syrer zu verstehen:
„Die Polizei haben sie angerufen, aber die konnten sie nicht verstehen. Da haben sie ihn gefesselt und fotografiert. Mit dem Foto ist einer zur Polizei gegangen. Auf der Wache haben die Leipziger Beamten dann verstanden, um was und vor allem um wen es dem Syrer geht“ ( http://www.dw.com/de/die-syrischen-helden-von-leipzig/a-36010499 ).
Dazu fefe ( http://blog.fefe.de/?ts=a902354a ):“Ein Detail zu dem Syrer will ich noch ansprechen. In dem Artikel bei der Deutschen Welle steht: Die Polizei haben sie angerufen, aber die konnten sie nicht verstehen. Da haben sie ihn gefesselt und fotografiert. Mit dem Foto ist einer zur Polizei gegangen. Auf der Wache haben die Leipziger Beamten dann verstanden, um was und vor allem um wen es dem Syrer geht.
Die Polizei konnte die Syrer nicht verstehen. Lasst euch das mal auf der Zunge zergehen.
Da läuft eine Fahndung gegen einen Syrer und an der Fahndungshotline kann sich niemand mit Syrern verständigen?!“
RESÜMEE: Das Verhalten der Polizei läßt nur den Schluß zu, daß Dschaber al-Bakr gerade NICHT GEFASST werden sollte. Als ihm die Polizei ärgerlicher Weise doch arretieren mußte, weil diese lästigen, fesselnden syrischen Landsleute schließlich sogar mit Foto aufs Polizeirevier gingen, da begeht al-Bakr praktischer Weise im Gefängnis „Selbstmord“ – du kann nun nichts mehr ausplaudern.
DER ANGEBLICHE „SELBSTMORD“ VON AL-BAKR MUSS BEZWEIFELT WERDEN.
https://www.welt.de/politik/deutschland/article158767895/Die-Polizei-hat-meinen-Bruder-umgebracht.html
„Die Polizei hat meinen Bruder umgebracht“
Die Geschichte(n) wird (werden) immer absurder.
Todenhöfer tut sicher einiges für die Aufklärung, aber sieht den Islam durch eine Falsche Sicht und ignoriert die Probleme die durch Islamische Migranten verursacht werden. Die ganzen Ghettos sieht er nicht und ist schlussendlich auch ein Vertreter der Staats- und Nations zerstörenden Multikultimasseneinwanderungsideologie. Zudem arbeitet er teilweise mit Massenmedien wie BILD zusammen. Er ist ein sogennanter Gatekeeper.
Wie wär’s mit ein paar Belegen?
Zu „In der 3sat „kulturzeit“, die mit Kultur so wenig zu tun hat, wie der IS mit dem Islam“:
Soll wohl heissen, der IS hat mit dem Islam nichts zu tun. Das wiederum halte ich für ein Gerücht. Todenhöfer (dessen Berichte aus dem Nahen Osten natürlich sehr wertvoll sind) sieht den Islam auch nur durch die rosarote Brille. Wenn er z. B. darauf abhebt, dass fast jede Sure des Korans anfängt mit „Im Namen Allahs, des Allbarmherzigen“, verschweigt er, dass Allah die Ungläubigen von seiner Barmherzigkeit ausschliesst. Die zahlreichen Aufforderungen im Koran, die Ungläubigen zu töten, sprechen eine eindeutige Sprache.
Haben Sie schon einmal tiefer in die Bibel gesehen? Vermutlich nicht.
Haben Sie schon einmal Kants „Kritik der reinen Vernunft“ und Schopenhauers „Welt als Wille und Vorstellung gelesen“?
Sie wissen schon, dass das Alte Testament durch das Neue Testament revidiert wird? Daher wurde es mit all seinen Abscheulichkeiten in die Bibel aufgenommen, damit die Lehre Jesu (Neues Testament) die Menschheit quasi aus der Dunkelheit ins Licht führt. Die beiden anderen “Weltreligionen“ wollen hingegen lieber in der Dunkelheit bleiben und das Alte Testament befolgen.
Dafür dass es revidiert wurde beruft man sich, wenn es einem genehm ist, im Westen doch recht gern und ausführlich darauf.
Und wenn man bedenkt, dass Krieg und Gewalt meiner Meinung nach zu einem großen Teil, auch heute noch, vom Westen ausgeht. Ist es mit der Aufklärung wohl auch nicht ganz soweit her.
Damit es nicht ganz so trocken ist:
Auch das neue Testament enthält die ein oder andere Nettigkeit. So viel dazu.
Sie können sich gerne in korangeprägten Gebieten niederlassen, in Deutschland auch “No-Go-Areas genannt“ oder in koranfrommen Ländern leben (die Islamische Republik Pakistan hört sich doch schön an, nicht wahr?). Ach ne, leiber in chirstlich geprägten Ländern leben und diese hassen. Einen aufgezwungenen Import dieser faschistischen Ideologie, die sich als Religion tarnt, braucht hier allerdings niemand.
Das NT Testament revidiert nichts. Es ist eine willkürliche Sammlung. Mit dem AT hat es herzlich wenig zu tun. Beide Teile gelten heute als gleichberechtigt.
„Sie können sich gern …“ ist die Analogie zu „Geh doch nach drüben!“, als die Alt-Nazis ihre Pfründen sichern wollten. Wie alt bist du?
Na sowas, so viele koranaffine, islamophile und verblendete Gutmenschen hier, die sofort die Nazikeule schwingen. Wie alt sind Sie, Gesine? 19? Keine Sorge, Sie werden auch noch erwachsen.
Du bringst null Inhalt, zeigst null Wissen, bist aber staatsbürgerkundlich gut geschult. Ein perfektes Paket. Was mich angeht: Im Februar 70, Jüngelchen. Have a life.
Frau Hammerling,
wie viele Menschen sind Ihnen bekannt, die für eine wörtliche Auslegung gewaltätiger Stellen der Bibel plädieren? Dies sind doch wohl eher exzentrische Ausnahmen. Unter fundamentalistischen Moslems werden Sie dagegen sehr schnell fündig werden. Aber das werden Sie mit Ihrer einseitigen Sicht vermutlich nicht sehen wollen.
„Haben Sie schon einmal tiefer in die Bibel gesehen? Vermutlich nicht.“
Selbstverständlich nicht. Ich laber hier nur zusammenhanglos vor mich hin und neige mein Haupt vor denen, die im alleinigen Besitz der reinen Wahrheit sind.
Daher weiss ich auch nichts davon, dass
– Jesus z. B.gesagt hat: Ihr habt gehört, daß da gesagt ist: „Auge um Auge, Zahn um Zahn.“ Ich aber sage euch, daß ihr nicht widerstreben sollt dem Übel; sondern, so dir jemand einen Streich gibt auf deinen rechten Backen, dem biete den andern auch dar“
-oder aber: „Gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist, und Gott, was Gottes ist.”
Damit steht Jesus im diametralen Gegensatz zu den Lehrn Mohammeds.
Nur zur Information: Jesus trug den Beinamen Christus, daher der Name Christentum. Das Alte Testament beinhaltet die heiligen Bücher der Juden (Tanach, Tora usw).
Und wenn Sie später „Krieg und Gewalt des Westens“ monieren, müssen Sie dafür den Westen verantwortlich machen und nicht das Christentum als solches.
Wie oben schon steht: „Mit der Aufklärung ist (im Westen) auch nicht weit her“ Deshalb geben wir sie gleich ganz auf und argumentieren nun wieder allesamt kernreligiös! Gutes Gelingen!
Sie wissen aber schon, wo die Aufklärung ihren Ursprung hat? Dieser liegt gewiss nicht in mohammedanisch geprägten Gebieten.
Mit dem Wissen ist das so eine Sache.
http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/Der-Schluessel-zur-Aufklaerung-liegt-im-Islam/story/17447238
„Wer kennt den arabischen Philosophen Ibn-Rushd, auch bekannt unter dem lateinischen Namen Averroes? Wer im Namensregister der grossen Kant-Ausgabe nachschaut, wird ihn nirgendwo finden [siehe Ursula Pia Jauch, http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/Der-Schluessel-zur-Aufklaerung-liegt-im-Islam/story/17447238%5D.“
Das mag sein, aber Immanuel Kant hatte sich bekanntermaßen wiederholt, teils indirekt, über einen gewissen Averroismus ausgelassen (Siehe zum Beispiel Kant, „Recensionen von J. G. Herders Ideen zur Philosophie der Geschichte der Menschheit. Theil 1.2.“, Teil 2. (Allgemeine Literatur-Zeitung 1785, Nr. 4), in Kants Gesammelte Schriften, Band VIII, Seite 65.).
Wir sehen, dass sich Kant gegen Johann Gottfried Herders Vorwurf, der andeutete, man könnte Kants „kritische“ Philosophie als einen Averroismus charakterisieren, wehrte. Die Polemiken von Herder gegen Kant entstanden teils aus gegenseitigen Mißverständnissen und teils aus Herders „berechtigte[r] empirische[r] Gegenposition zum Kritizismus“ (Herder. Briefe, Günter Arnold u.a., Stiftung Weimarer Klassik 2001, 2. revidierte Auflage, Band 10, Seite 301) heraus. (Vgl. a. Marco Sgarbi, Immanuel Kant, Universal Understanding, and the Meaning of Averroism in the German Enlightenment, in Guido Giglioni (Hg.), Renaissance Averrosim and its Aftermath: Arabic Philosophy in Early Modern Europe (Dordrecht: Springer, 2013), 255–269; vgl. a. Philip Merlan, Monopsychism, Mysticism, Metaconsciousness: Problems of the Soul in the Neoaristotelian and Neoplatonic Tradition (The Hague: Martinus Nijhoff, 1963), Seite 114, Anmerkung 2; Laura Anna Macor, Die Bestimmung des Menschen (1748-1800). Eine Begriffsgeschichte (Stuttgart-Bad Cannstatt: frommann-holzboog, 2013), § 34.b.).
Großer Dank an WNFBD: Zu zweit scheinen wir in diesem Land ja noch zu sein… :-) (Dok darf aber auch gern mit! ;-) )
@FoCS
User FoCS, Sie müssen sich doch zunächst einmal mit dem Islam beschäftigen und sich über diesen informieren, ehe Sie sich zu diesem Thema auslassen!
Ja, viele – vielleicht sogar die meisten – Moslems haben das (religiöse) Niveau, daß die Christen in der Zeit der Inquisition, zur Zeit der Glaubenskriege (z. B. auch der „30-jähriger Krieg“) und heute noch oftmals in den USA (z. B. dieser „Henry Makow“) haben. Die damalige Haltung war mit dem Christentum nicht vereinbar! DIES IST EINE VON HEUTIGEN CHRISTEN PRAKTISCH NICHT MEHR BESTRITTEN FESTSTELLUNG.
Ähnlich verhält es sich im heutigen Islam. Denn genauso wie einen „Vulgär-Darwinismus“ der Faschisten gab/gibt, gab es ein „Vulgär-Christentum“ und heute einen „Vulgär-Islam“.
Lesen sie, user FoCS, doch bitte dazu den „OFFENER BRIEF AN AL-BAGHDADI UND ISIS“ – http://madrasah.de/leseecke/islam-allgemein/offener-brief-al-baghdadi-und-isis . Sie werden dort lesen, daß man im Islam sich nicht einfach einen Text herauspicken kann! Dies weil er oft/zumeist nur eine DAMALIGE Situation und die DAMALIGE Zeit meinte. Korantexte kann man also nur dann richtig verstehen, wenn man sowohl das „Hadith“ wie das „Isnād“ ( https://de.wikipedia.org/wiki/Hadith ) berücksichtig!
Deswegen ist Ihre, FoCS, Behauptung: „Die zahlreichen Aufforderungen im Koran, die Ungläubigen zu töten, sprechen eine eindeutige Sprache“ EINFACH NUR UNFUG!
Zitat aus dem erstgenannten link:
„Gott sagt: „Du übst nicht die Oberherrschaft über sie aus“ (al-Ġāšiyah, 88:22) und: „Es gibt keinen Zwang im Glauben. (Der Weg der) Besonnenheit ist nunmehr klar unterschieden von (dem der) Verirrung“ (al-Baqarah, 2:256) und: „Und wenn dein Herr wollte, würden fürwahr alle auf der Erde zusammen gläubig werden. Willst du etwa die Menschen dazu zwingen, gläubig zu werden?“ (Yūnus, 10:99) und: „(Es ist) die Wahrheit von eurem Herrn. Wer nun will, der soll glauben, und wer will, der soll ungläubig sein.“ (al-Kahf, 18:29) und: „Euch eure Religion und mir meine Religion.“ (al-Kāfirūn, 109:6)„,
Zitat aus dem Artikel http://www.faz.net/aktuell/politik/der-koran-eine-toetungslizenz-13359933.html :
„Jene, die der fundamentalistischen Auslegung der Koransuren zur Gewalt entgegentreten, berufen sich auf ganz andere Suren, etwa Koran 5:32: „Wenn jemand einen Menschen tötet, der keinen anderen getötet, auch sonst kein Unheil auf Erden gestiftet hat, so ist‘s, als töte er die Menschen allesamt.“ Die Behauptung, der Koran sei in seiner Gesamtheit ein Werk, das zu Gewalt aufruft und dem Gewalt inhärent ist, trifft nicht zu. Jeder liest heraus, was er will„.
(Ich selbst bin übrigens weder Moslem noch Christ, sondern fühle mich der Aufklärung Friedrichs des Großen – einem „Ungläubigen“! – verpflichtet)
Sie als „Kind der Aufklärung“ argumentieren also auch „kernreligiös“?! Ich wünsche auch Ihnen Gutes Gelingen! Und natürlich ist das keine Satire! ;-)
Zu „Deswegen ist Ihre, FoCS, Behauptung: „Die zahlreichen Aufforderungen im Koran, die Ungläubigen zu töten, sprechen eine eindeutige Sprache“ EINFACH NUR UNFUG!“
Finde ich nicht. Die von Ihnen zitierten Suren stammen im wesentichen aus der frühmekkanischen Zeit (88 und 109) bzw. der mittleren und späten mekkanischen Zeit (10 und 18), einer Zeit also, in der Mohammed (wahrscheinlich aus taktischen Gründen) noch sehr gemässigt auftrat. Die Mordaufrufe sind wohl im wesentlichen aus der medinischen (End-)Zeit. Durch das Prinzip der Abrogation werden die früheren, „friedlicheren“ Verse für ungültig erklärt.
Aber das braucht Sie nicht zu interessieren, weil ich mich ja, wie Sie eingangs schreiben, noch nie mit dem Islam beschäftigt habe.
Mehr Suren bitte, mehr Suren! Und auch ein paar Verse! Ich genieße es! :-)
@FoCS
„Durch das Prinzip der Abrogation werden die früheren, „friedlicheren“ Verse für ungültig erklärt.“
Ich fand es ja hochinteressant, daß Rechts- bzw. juristische Kenntnisse, von der islamischen
Auslegung so hoch geschätzt werden. Man stelle sich vor, Jesus hätte gesagt,: „Wenn ihr mich verstehen wollt, solltet ihr mindestens das Erste Juristische Staatsexamen haben“!
Und Sie, FoCS, versuchen sich jetzt auch juristisch. Und wie gesagt: Im Islam ist das sogar vollkommen richtig!
Aber jetzt ist ihre Auslegung der „Abrogation“ eben juristisch nicht haltbar. Denn die unterschiedlichen Aussagen folgen dem Prinzip GRUNDREGEL – AUSNAHME. Im deutschen Recht z. B. darf ich auch keine körperliche Gewalt gegen Andere ausüben. Die Regelungen des Notwehrrechts, daß eine notwendig Anwendung von Gewalt gestattet („Rechtfertigungsgrund“), hebt diese Grundregel „keine Gewalt gegen andere“ aber keineswegs auf.
Auch die Regelung, daß man auf Landsraßen 100 km/h fahren darf, wird nicht dadurch aufgehoben, daß anschließend(!) eine neue Norm erlassen wird, die bestimmt, daß innerhalb geschlossener Ortschaften 50 km/h nicht überschritten werden dürfen.
Die Welt als Wille und Vorstellung, dtv, Sure 27:01-03, Vers 1: Vorrede zur Dritten Auflage: Das Wahre und Aechte würde leichter in der Welt Raum gewinnen, wenn nicht Die, welche unfähig sind, es hervorzubringen, zugleich verschworen wären, es nicht aufkommen zu lassen.
Gibt es biblische bzw. „koranische“ Quellen, die ähnliches bezeugen können? Schon wären wir doch etwas weiter in der Diskussion! ;-)
Was wäre denn auch anderes zu erwarten? Todenhöfer – nicht entmannt. Hut ab. Das Streben nach Wahrheit, lässt sich nun mal nicht ausrotten. (Das belegt auch die Geschichte). Sehr zum Verdruss der tatsächlich Herrschenden und ihrer Speichellecker in der Regierung und in den Redaktionsstuben.
Alleine vom Begriff her ist jeder Journalist, jeder Politiker umstritten. Da man sich über Artikel, Meinungen, Reden etc. streiten kann. Bedeutung des Wortes laut Duden:
in seiner Gültigkeit, in seinem Wert dem Streit der Meinungen unterliegend
Sobald auch nur zwei Menschen sich in ihrer Ansicht über z.B. einen Journalisten uneins sind, kann man von einer Umstrittenheit desselben ausgehen.
Ergo: „Umstritten“ ist in diesem Zusammenhang nichts weiter als Propaganda-Wording. Ein bei ARD und ZDF sehr beliebtes. „Umstritten“ ist z.B. Trump. Clinton nicht. Merkel auch nicht – die ist alternativlos.
Todenhöfer gehört zu den wenigen echten Journalisten in diesem Land, die diese Berufsbezeichnung noch verdienen. Dass er von den ÖR Propagandapfeifen und jämmerlichen Berufsversagern verunglimpft wird, hat folgende Gründe:
1.) FUTTERNEID
2.) GEWISSENLOSIGKEIT
3.) CHARAKTERLOSIGKEIT
4.) INTRIGANTENTUM
4.) BESTECHLICHKEIT
5.) BORNIERTHEIT
Den Kult im Namen hätten die gerne. Kommen die nie hin.
Danke Dok.
„Die 3sat „kulturzeit“, die mit Kultur so wenig zu tun hat, wie der IS mit dem Islam“
Danke für den Artikel!
In dieser Sendung wurde auch die Einstellung des einstigen Zentralorgans der ungarischen KP, Népszabadság besprochen. So weit, so unwichtig, die üblichen Schlagwörter: letzte unabhängige Tageszeitung, Orbán-kritisch, politisch motiviert, bla-bla-bla.
Was mich aber wirklich umgehauen hat – ich gucke seit grob 15 Jahren kein Fernsehen – war die Ankündigung in der Sendung am Vortag. (Der Hinweis auf diese Sendungen wurde in ungarischen Rund-E-Mails herumgereicht.)
„Bartók gilt immer noch als ungarischster Komponist Ungarns, obwohl er aus Rumänien (sic!) dahin geflüchtet (sic!) ist. Heute macht ein anderer Ungar die Musik, Viktor Orbán, obwohl er gerade eine gewaltige Schlappe bei der Befragung seiner Ungarn erlitten hat.“
Béla Bartók, der weltberühmte Komponist wurde 1881 in der Habsburgermonarchie, in Österreich-Ungarn im Banat als Ungar geboren und zog wie selbstverständlich 1899 nach Budapest, um dort an der Musikakademie zu studieren.
In die Überleitung musste wohl zu Ungarn irgendwie auch noch das Thema „Flüchtlinge“ reingequetscht werden. Ja mei, da vergewaltigen wir mal ein bisschen die Geschichte, es klingt ja so gut. Welcher Zuschauer weiß das schon? Un-ter-ir-disch.
An falsher Stelle eingestellt. Es sollte ein neuer Kommentar sein. Sorry^^
Da sind nicht nur Geschichtsvergewaltiger, sondern auch Realitätsvergewaltiger am Werk. Unfassbar. Guter Beitrag, anna s.
Die tragen Kultur wie einen Titel, so wie unsere Elite in der Politik den Doktortitel oder Raubritter den Adelstitel.