Schlagwörter
Demokratie, Desinformation, Diffamierung, Lügen, Propaganda, Putin, Russland, Staatsmedien, Verschweigen, Verzerren
Desinformation und Diffamierungen durch die transatlantische Propaganda bestimmten einmal mehr auch die aktuellen Wahlen zur russischen Volksvertretung am gestrigen Sonntag. Die Methoden sind so primitiv wie sattsam bekannt: Alles Negative – oder das, was man nur irgendwie ins Negative verzerren kann – wird in den Vordergrund geholt, alles was für Transparenz und das Bemühen um ordnungsgemäße Abwicklung der Wahlen spricht wird totgeschwiegen.

Transparente Wahlurnen, Kameras in allen Wahllokalen, Beobachter der OSZE – Russlands Wahlen sind vielleicht transparenter und fälschungssicherer als alles, was man aus dem Westen kennt
Man muss dabei gar nicht den offenkundigen Dreck betrachten, der von einschlägig bekannten Hetzern, wie Bidder und Hebel für den SPIEGEL oder
Tatsächlich war Russland nach dem Ende der Sowjetunion wohl noch nie so stabil und stark wie heute – auch Dank westlicher Sanktionen, die die russische Wirtschaft auf sich selbst zurückwarfen und stärkten -, und einer von den USA betriebenen Geopolitik, die nichts als Krieg, Massenmord und Flüchtlingsströme produziert und deshalb nicht nur von den Bürgern Russlands als verbrecherisch erkannt wird. Vielleicht der wichtigste Schritt in der Stabilisierung des Landes war das Verbot jener aus dem Westen finanzierten und gesteuerten Ratten- und Maulwurfsorganisationen, die das Land unter dem Deckmantel von „Humanität, Menschenrechten und Demokratie“ von innen heraus zersetzen wollten, auf dass sich westliche Konzerne erneut über den rohstoffreichen Kadaver hermachen könnten.
Die große Unterstützung, die Präsident Putin nicht nur in der eigenen Bevölkerung genießt, sondern – quer über durch alle politischen Lager außerhalb des Establishments – auch im Westen, ist – neben den offenkundigen politischen Fakten – vielleicht der eindringlichste Beweis für sein übersichtliches Handeln in all jenen Konflikten, die der Westen in den letzten Jahren aus Dummheit, Größenwahn und mangelnder demokratischer Kontrolle angezettelt hat.
Die nicht zu leugnende Gleichzeitigkeit westlichen Zerfalls von Brüssel bis Washington und innerer Stabilisierung Russlands ist das hervorstechenste Momentum und Merkmal unserer Zeit. Während in Berlin ehemalige „Volksparteien“ zu Gartenzwergen schrumpfen, zahlt sich die kluge Politik des Kremls in einer satten Duma-Mehrheit für die Partei „Einiges Russland“ aus. Wenn die Huren und Stricher der öffentlich-rechtlichen Journaille dann versuchen, im Auftrag ihrer Berliner Herrchen einmal mehr miese Stimmung gegen Russland zu verbreiten, dann dürfte zumindest den helleren unter diesen Dummköpfen langsam dämmern, dass sie mit ihren vorsätzlichen Realitätsverdrehungen und abgedroschenen Phrasen nur noch begrenzten Einfluss auf die öffentliche Meinung im eigenen Land haben.
Der WDR ist nach der BBC die größte und finanziell potenteste Propagandaklitsche Europas – finanziert mit Zwangsgebühren, die man den Bürgern unter Androhung von Kontenpfändungen, Polizeibesuchen und SCHUFA-Einträgen abpresst. Während Intendant und US-Strichjunge Buhrow sowie weitere Chefredakteure sich Millionen in die eigenen Taschen stopfen, liefern sie dafür – neben reichlich Circenses – lupenreine transatlantische Propaganda. Die Beispiele sind nicht nur Legion, sie sind die Regel. Tagtäglich könnte man Stunden damit verbringen, den verlogenen Dreck, der den Hörern zugemutet wird, mit Blick auf den Programmauftrag zu sezieren. Allein mit dem, was diese vorsätzliche Propaganda den Bürgern jeden Tag verschweigt, könnte man Abend für Abend eine spannende und erhellende zweistündige Sendung füllen. Eine Sendung, die jene Mitbürger, die noch glauben, umfassend und unparteilich informiert zu werden, erheblich verstören würde.
In den stündlichen Nachrichten des Kölner Schmierensenders finden sich den gesamten Tag über zwei wiederkehrende Methoden der Desinformation und Diffamierung, mit der die ausgesprochen transparente Wahl in Russland diffamiert werden soll. Einmal mehr ist es die offenkundige Verlogenheit, die kritischen Beobachtern unmittelbar ins Auge fällt.
Während es in Deutschland in der Regel weder transparente Wahlurnen gibt, noch Kameras in den Lokalen, mit denen Fälschungen dokumentiert und Täter von vornherein abgeschreckt werden könnten, entblöden sich die Schwachköpfe und bezahlten Idioten des WDR nicht, einzelne und auf diese Weise von der Wahlkommission aufgedeckte Betrugsversuche in Russland zum Hauptbestandteil der Berichterstattung zu machen. Im größten Land der Erde gehen Millionen Bürger zur Wahl. Geschätzte 99,99% der Wahl verläuft vollkommen ordnungsgemäß aber in den sogenannten „Nachrichten“ des WDR-Abschaums wird stündlich verbreitet, dass es „in einigen Regionen Probleme gegeben habe“.
Damit wird vorsätzlich und politisch motiviert ein vollkommen verzerrtes Bild der Wahlen gezeichnet, um diese als Ganzes einmal mehr zu diffamieren. Man benutzt die große Transparenz der Wahlkommission und zweifelhafte Aussagen einer vollkommen unbedeutenden Zahl vollkommen irrelevanter „Oppositioneller“, um eine Wahl zu diffamieren, an deren ordnungsgemäßem Ablauf und Ergebnis im Großen und Ganzen kein berechtigter Zweifel bestehen kann. Genauso gut könnte RT bei jeder Wahl in Deutschland „Oppositionelle“ finden und zum Hauptbestandteil der Berichterstattung machen, die von Wahlbetrug und Unregelmäßigkeiten faseln. Diese Masche, ein Zerrbild zu konstruieren, zieht sich seit Jahren durch die gesamte Lügenpresse.
Eine zweite nicht minder verlogene Masche war bereits heute Morgen im WDR zu hören, als die Tatsache, dass Russland bei dieser Wahl zum System mit 50% Direktkandidaten zurückkehrte, benutzt wurde, zu suggerieren, es handele sich wieder mal um eine perfide Finte von Adolf Putin, mit der er seine Macht sichern wolle.
WDR-Nachrichten:
Martin Groß: „Russlands Präsident Putin kann seine Macht festigen. Bei der Parlamentswahl gestern wurde seine Partei ‚Geeintes Russland‘ stärkste Kraft. Sie kommt nach aktuellem Stand auf knapp 55% der Stimmen. Durch das neue Wahlrecht, das Direktkandidaten bevorzugt, bekommt sie mehr als 70% der Sitze im Parlament.“
Schon der einleitende Satz „Russlands Präsident Putin kann seine Macht festigen“ ist keine Nachricht, sondern ein tendenziöser Kommentar, der suggerieren soll, die Wahlen würden vom russischen Präsidenten inszeniert, um seine „Macht zu festigen“. Bestenfalls könnte man sagen, dass die Wahlen Putins Macht gefestigt haben, aber der Unterschied zwischen beiden Sätzen dürfte den Idioten, die beim WDR die Nachrichten formulieren, nicht auf Anhieb einleuchten.
Am Ende folgen eine freche Lüge, das Verschweigen der Wahrheit und eine Behauptung, die allesamt in seriösen Nachrichten absolut nichts verloren haben.
Die Lüge: Direktkandidaten werden bevorzugt. Tatsächlich werden Direktkandidaten nicht „bevorzugt“, sondern die Hälfte der Sitze in der Duma geht an Direktkandidaten und die andere Hälfte geht an Listenkandidaten. Woher kennen wir ein solches Wahlrecht in ähnlicher Form?
Das Verschweigen: Das neue „Wahlrecht“ ist gar nicht so „neu“, denn Direktkandidaten hatte es schon in der Vergangenheit (zuletzt 2003) gegeben. Dass die Sperrklausel von 7% auf 5% gesenkt wird ebenfalls totgeschwiegen, denn es steht für eine größere Vielfalt und bessere Chancen kleiner Parteien – Fakten, die aus der Sicht der WDR-Propaganda die deutsche Öffentlichkeit nichts angehen.
Die Behauptung: „Durch das neue Wahlrecht kommt ‚Einiges Russland‘ auf 70% der Sitze.“ ist nichts als eine dreiste Behauptung, die den Eindruck erwecken soll, Putin hätte hier wieder eine Schraube gedreht, die seine Macht festigen soll. Wie die Sitzverteilung wäre, wenn es keine Direktmandate gegeben hätte, ist vollkommen offen, aber sehr wahrscheinlich hätte dies die Partei ‚Einiges Russland‘ noch stärker gemacht. Tatsächlich stehen Direktmandate prinzipiell für eine offenere Wahl, das hat sogar die WELT-Hetzerin Smirnova eingeräumt.
Bereits gestern fiel dem ZDF in den 19.00 Uhr heute-Nachrichten keine aktuelle Diffamierung ein, mit der man die Wahlen in ein schiefes Licht hätte rücken können. Was macht man also? Man erinnert die arglosen Zuschauer, die noch glauben, im ZDF informiert zu werden, daran, dass es bei der letzten Wahl 2011 Fälschungsvorwürfe gab.
ZDF 18.09.2016 heute 19.00 Uhr
Barbara Hahlweg: „Bei der Wahl vor fünf Jahren hatte es massive Manipulationsvorwürfe gegeben.“
Von wem diese „Vorwürfe“ kamen ist für die Propaganda selbst irrelevant, denn es reicht, diese Gerüchte zu verbreiten, um den gewünschten Effekt zu erzielen. In der Regel handelt es sich um autoreferenzielle Propaganda, das heißt, ein Lügenmaul der transatlantischen Mainstreammedien bezieht sich auf ein anderes. Das heißt nicht, dass es keine Manipulationen gab, bestimmt gab es die, aber es ist vollkommen offen, von wem und in welchem Ausmaß manipuliert wurde.
Dass zu diesen Wahlen nicht nur erheblicher Aufwand in Sachen Transparenz betrieben wurde, der deutsche Wahlen in den Schatten stellt, sondern dass sich auch das Verbot aus dem Ausland finanzierter Manipulatoren wie „Golos“ positiv ausgewirkt hat, die in der Vergangenheit für mancherlei Manipulation selbst verantwortlich gewesen sein dürften, da ihre Geldgeber das Interesse haben, Russland zu destabilisieren, wird im ZDF selbstverständlich nicht erwähnt. Die deutschen Zuschauer könnten angesichts echter Fakten den Eindruck bekommen, dass es in Russland sauberer zugeht als hierzulande.
Besonders peinlich: das Geschwätz von Marietta Slomka im ZDF heute-journal, wo sie den Zuschauern noch vor Ende der Auszählung weismachen wollte, die Partei Einiges Russland hätte schwächer abgeschnitten, als bei den letzten Wahlen.
Slomka: „…Trotzdem [die eigentliche Musik spielt im Kreml] ist es natürlich interessant zu sehen, wie die Partei von Präsident Putin abgeschnitten hat – nämlich schwächer als bei vorangegangenen Wahlen…“
Mittlerweile wissen wir, dass ‚Einiges Russland‘ statt 238 Sitze in 2011, bei dieser Wahl 343 Sitze errungen hat. „Schwächer“ nennen das die Schwachköpfe des ZDF. Natürlich folgt dann auch der bekannte Sermon von angeblichen Manipulationsvorwürfen, von angeblichen Oppositionellen, die im Gefängnis sitzen – selbstverständlich alle unschuldig, ohne fairen Prozess und brandgefährliche Gegner Putins – und von Medien, die angeblich mundtot gemacht wurden. Wenn Slomka das Maul über Russland aufmacht, kommt nichts als Lüge, Desinformation und Propaganda heraus – man kennt das.
Das Sammelsurium aus Diffamierungen, unbelegten Behauptungen („massenhafte Wahlfälschungen“), Halbwahrheiten, Suggestionen und verschwiegenen Fakten, die eben nicht in diese Propaganda passen, wurde dann von Winand Wernicke komplettiert, der die obligatorischen Oppositionellen ausgegraben hat, die zwar so gut wie niemand in Russland wählt, die aber in westliche Kameras schwafeln, was westliche Propaganda gerne hören möchte.
Vergleichsweise moderat war da sogar die tagesschau, wo Golineh Atai über die Wahlen berichtete. Und das will was heißen.


Vom IWF gesteuert Schock-Therapie (ab ca. 1993) und die Wahl-Fälschungen der USA in Russland
Die Folgen waren verheerend, einem Krieg ähnlich. Das Bruttoinlandsprodukt sank bereits 1992 um 19% und stürzte in den folgenden Jahren weiter ab; 1993 um 12% und 1994 um 15%. Die Industrieproduktion, ohnehin bereits am Boden, sank noch darunter, ins sprichwörtliche Bodenlose, sie ging zwischen 1991 und 1993 um ein Drittel zurück. Lohn- und Rentenauszahlungen ließen oft monatelang auf sich warten, was sie wegen der Hyperinflation völlig wertlos machte. Die Armut drang als Massenphänomen in die russische Gesellschaft ein. Einer Studie der UNICEF zufolge versank das Land zwischen 1991 und 1992 geradezu in extremer Armut. Waren es 1991, dem Jahr der Auflösung der Sowjetunion, noch 14%, die als statistisch arm und 2,5%, die als sehr arm galten, schnellten die Zahlen ein Jahr später auf 55,9% (arm) und 31,3% (sehr arm) in die Höhe. Innerhalb von zwölf Monaten blutete praktisch die ganze Gesellschaft aus. Drastisch erhöhte Sterberaten bestätigen die soziale Verheerung. In der erwähnten UNICEF-Studie wird dafür der Begriff der „Transition Mortality“ – Sterblichkeit im gesellschaftlichen Übergang – geprägt. Zwischen 1989 und 1993 erhöht sich die Sterblichkeitsrate in Russland um 34,6%,256 die Selbstmorde bei Männern nehmen im selben Zeitraum um 237% zu.257 Die durchschnittliche Lebenserwartung sinkt zwischen 1989 und 1996 bei Männern von 64,2 Jahren auf 60,4 Jahre. Frauen und ältere Menschen verkraften den Zusammenbruch des Gesellschaftssystems besser, für Männer zwischen 40 und 60 stellt er eine persönliche Katastrophe dar, die eine ganze Generation nachhaltig schädigt.
Für jene wenigen, die sich im Geflecht von Kombinatsdirektoren, Gebietsverwaltungen und ins Land eindringendem Kapital vorteilhaft platzieren konnten, schlug indes die Sternstunde der ursprünglichen Akkumulation. Innerhalb weniger Monate war es möglich, sagenhafte Vermögen anzuhäufen. Im Ausverkauf des Landes bildete sich eine kleine oligarchische Schicht von Privatisierungsgewinnern in- und ausländischer Provenienz heraus.
Für den Wirtschaftssoziologen Wiktor Krasilschtschikow bedeutete die ökonomische Privatisierung gleichzeitig auch eine Privatisierung des Staates. „Die sofortige Privatisierung der materiellen Werte war zugleich die Privatisierung der Staatsfunktionen, in politischer wie administrativer Hinsicht, einschließlich des Rechts auf Gewaltausübung. Die wichtigste ökonomische Ressource in diesem System war die so genannte ›administrative Ressource‹, während der Staatsapparat so etwas wie ein Geschäftsunternehmen geworden ist.“
Jelzin und sein Team deckten die Privatisierung von Wirtschaft und Staat politisch, bis dem Mann aus Swerdlowsk die Zügel aus der Hand glitten. Einer der wichtigsten Männer, die hinter den politischen Kulissen schon länger die Fäden im Land zog, trug den Namen Boris Beresowski. Die Geschichte seiner Bereicherung am Volksvermögen übersteigt die Möglichkeiten dieser Publikation. Der Journalist und Herausgeber der russischen Ausgabe des Forbes Magazine, Paul Klebnikow, beschreibt ihn in seiner lesenswerten Biografie als Pate des Präsidenten und Strippenzieher im Hintergrund, der in überheblicher Form gegenüber der Financial Times prahlte, er kontrolliere 50% der russischen Wirtschaft und habe für die Wiederwahl Boris Jelzins im Jahr 1996 gesorgt.
Diese Wiederwahl ging mit starker Einmischung von außen über die Bühne und war im Übrigen getürkt. „Es war ein wahrhafter Putsch mit einer Fälschungsrate von 10%, wie auch Dmitri Medwedew Jahre später öffentlich feststellte“, meinte der Doyen der russischen Journalistik und Professor an der Lomonossow-Universität, Yassen Zassoursky, im Gespräch; und fügte Eindrücke aus dieser Wahlauseinandersetzung aus eigenem Erlebnis hinzu: „Zufällig befand ich mich unmittelbar nach der Wahl 1996 auf einem Flug in die USA und konnte einer Gruppe von Amerikanern zuhören, die gerade auf dem Heimweg waren und sich gegenseitig darin bestärkten, wie genial sie die Wiederwahl von Jelzin gedeichselt hatten. Es war ein Staatsstreich“, wiederholte Zassoursky.
Und aus diesem Schlamassel hat Putin mit seinen Leuten russland rausgezogen und damit auch die Übernahme der russischen Konzerne durch die westlichen Finanzhaie gestoppt. Das ist seiner Partei durchaus zugutegekommen.
Was man auch noch sehen kann- die russische Regierung handelt außenpolitisch so besonnen wie kaum eine andere, von den vergleichbaren Mächten keine.
Das ZDF hat wieder alle verfügbaren Register gezogen, die Duma-Wahlen wieder ihren transatlantischen Anstrich zu verpassen.
Diese Herrschaften leben nun mal von ihren Gönnern und Zwangsgebühren.
Das Russland, unter Putin, erneuten Ruhm erlangt hat, trotz Sanktionen und ständiger Diffamierungen, dem muss entschieden gegen gesteuert werden, sonst
könnte die transatlantische Brücke anfangen zu bröseln.
Der Satz über die ehemaligen Volksparteien, die zu Gartenzwergen schrumpfen, im Angesicht Putins, dafür allein gibt es 100 Punkte.
RT zeigt auf yt einige eindeutige Manipulationen, wo Leute im Wahlbüro packenweise Zettel in die Urnen schieben, eindeutig heimlich. Fragt sich nur, ob da Putins Partei oder die Opposition bedacht wurde.
Tja, für das Wahllokal, von dem die Bilder durch den Äther geisterten, wurde das Wahlergebnis annulliert und der Staatsanwalt ermittelt.
https://deutsch.rt.com/kurzclips/40900-russland-wahlbetrug-vor-laufender-kamera/
Was wollten Sie mitteilen?
Wollte nur das ergänzen, was ich nicht im Artikel gesehen habe. Danke für die weitere Ergänzung.
Das ist doch ein erheblicher Hinweis und für jede Wahl auf der Welt beschämend. Sollten manipulationsvorwürfe deiner Meinung nach unerwähnt bleiben? . Also danke geradl
„Während es in Deutschland in der Regel weder transparente Wahlurnen gibt, noch Kameras in den Lokalen, mit denen Fälschungen dokumentiert und Täter von vornherein abgeschreckt werden könnten“
Bei den Wahlen zu den Landtagen werden „Ungenauigkeiten“ nur mal soeben angemerkt und dann nie wieder. Es wurde am Rande berichtet, dass es (ich glaube) in Bremen zu Beschwerden kam, weil Türen zum öffentlichen Auszählen der Wahlzettel geschlossen waren. Und unabhängige Beobachter gab es genauso wenig wie sie in den USA zugelassen sind.
http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/cartoons/greser-lenz-witze-fuer-deutschland-1294625/karikatur-greser-und-lenz-14439773.html
Früher, als die FAZ noch nicht zum Propaganda- und Hetzblatt verkommen war, waren die Karikaturen von Greser & Lenz oft ein Genuß…
Ich meinte die Putin-Karikatur, aber sie erscheint hier nicht.
Du musst auf faz.net im Browser mit der Maus über das Bild gehen und Rechtsklicken. Dann BILD ÖFFNEN und die URL (Endung meistens jpg oder gif) oben aus der Adresszeile hier im Kommentar an einem Zeilenanfang einfügen!
Danke, Dok!
Die werden ja wirklich immer blöder.
Ah, super, danke für die Erklärung. Gleich mal ausprobieren (ich hatte bei meinem misslungenen Versuch vorhin noch den ganzen komplizerten Markdown Code aus den I-Net-Erklärseiten benutzt):
Hübsches Bild, aber Russland hat bereits angekündigt, nächstes mal nicht mehr zu Fuß zu kommen und Millionen eigener Bürger zu opfern. Dafür habe ich durchaus Verständnis. Sie werden also die Flagge aus großer Höhe über dem strahlenden Loch abwerfen, wo einmal der Reichstag stand…
:-D))))
Der war gut….
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„Kremelpartei“
Ist die CDU dann die „Reichstagspartei“ oder die „Kanzleramtspartei“ ?
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wunderbarer Kommentar hierzu:
https://propagandaschau.wordpress.com/2016/09/19/wie-deutsche-luegenpresse-russische-wahlen-faelscht/comment-page-1/#comment-98664
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Kanzleramts-Chefin = Reichstags-Chefin
Man stelle sich vor, das Gebäude wird immer noch so genannt !
Der vorvorletzte Überrest wurde mit der Annexion der DDR-Gebiete beseitigt:
die Deutsche Reichsbahn. (Auch wenn DDR-Annexion im Sprachgebrauch der Antideutschen ist, nenne ich es auch so, weil es so war)
Der vorletzte(?) Rest sind halt noch die Gesetze aus den Deutschland aufgezwungenen dunklen Zeiten.
Offiziell heißt der Verein „Deutscher Bundestag im Reichstag“, auf den Verkehrsschildern hatte allerdings nur „Reichstag“ Platz.
Mit einem bisschen guten Willen hätte auch Bundestag auf den Verkehrsschildern gepasst. (aber dann hätte man nicht so der Nostalgie frönen können) ;-)
Besonders lustig fand ich folgenden Abschnitt in der OSZE-Berichterstattung:
http://www.osce.org/odihr/elections/russia/265071
„The free airtime programming provided voters with access to views of contesting parties and offered some interactive discussions. However, the OSCE/ODIHR election observation mission’s media monitoring results showed that contestants did not receive equitable media coverage, with the ruling party getting more editorial coverage than other contestants. The vast majority of editorial coverage on national channels – 70 to 90 percent – was dedicated to the president and governmental officials. Coupled with legal restrictions on campaigning in the media and self-censorship encouraged by the restrictive legal and regulatory framework, this gave undue advantage to the ruling party and limited voters’ ability to make a fully informed choice.“
Google-Übersetzung:
„Die freie Airtime-Programmierung zur Verfügung gestellt Teilnehmer mit Zugang zu Ansichten der teilnehmenden Parteien und bot einige interaktive Diskussionen. Jedoch zeigte die OSZE / ODIHR-Wahlbeobachtungsmission der Medien Monitoring-Ergebnisse, dass die Teilnehmer nicht gerechte Berichterstattung in den Medien erhalten haben, mit der Regierungspartei mehr redaktionelle Berichterstattung als andere Kandidaten zu bekommen. Die überwiegende Mehrheit der redaktionellen Berichterstattung über nationale Kanäle – 70 bis 90 Prozent – wurde an den Präsidenten und Regierungsbeamten gewidmet. In Verbindung mit rechtlichen Beschränkungen für den Wahlkampf in den Medien und Selbstzensur durch die restriktiven rechtlichen und regulatorischen Rahmenbedingungen ermutigt, gab dieser ungerechtfertigten Vorteil der Regierungspartei und begrenzte Wähler Fähigkeit, eine voll informierte Wahl zu treffen.“
Gibt es nicht genügend Untesuchungen, daß die Öffentlich-Rechtlichen TV-Sender in Deutschland ein ähnliches bzw. sogar noch verzerrteres Verhältnis (CDU/CSU)SPD zu Linke/Grüne) zur Berichterstattung zulassen bzw. bewußt herbeiführen. ??
Vielleicht ist es noch keinem aufgefallen, in den kontroversen TV-Diskussionsrunden fehlt in den letzten Monaten sogar der Alibi-Linke; man ist ganz unter sich ( mit ev. noch einem (AfD)-Bruder im Geiste)
Zum Beispiel:
letzte Anne Will-Sendung (nur CDU, SPD)
letzte Hart aber Fair Sendung (nur CDU)
letzte Sandra Maischberger Sendung (nur SPD)
PS.:
Im Unterschied zu Deutschland, sind die Privat-TV-Sender in Russland keineswegs auf Regierungslinie.
Damit ist das OSZE-Urteil zBsp. im Verggleich zu D. extrem verzerrt.
Daher meine Forderung:
OSZE-Überwachung der nächsten Bundestagswahlen 2017-
Fuer alle die es interessiert was die OSZE wirklich gesagt hat, hier der Link:
http://www.osce.org/odihr/elections/russia/265071
Auch interessant zu sehen, was unsere Medien daraus mal wieder gemacht haben.
Direkt Mandate sind Direkte Demokratie, was unsere Verbrecher ja ablehnen. Selber ARD und ZDF mussten einräumen, dass die Oppositionsparteien unter ferne liefen waren und Chancenlos raus gefallen. Die Opposition sind die Kräfte, die die USA unterstützt hat um in Russland ein Maidan zu schaffen.Die Kräfte sollten Russland destabilisieren. Was dem Westen in Russland nicht gelungen ist. Im Gegensatz zu der Ukraine, wo die westlichen Betrügereien leider zum Erfolg führten!
Direktmandate sind aber auch ein zweischneidiges Schwert, weil eben auch undemokatisch. Denn wenn immer nur der Wahlkreiskandidat mit den meisten Stimmen ins Parlament einzieht, fallen massenhaft Stimmen unter den Tisch, und im Bundestag säßen beispielsweise nur Abgeordnete von Union und SPD. Dazu Ströbele und ein zwei Linke. Klassische Zwei-Parteien-Systeme wie in GB und USA sind dann die Folge.
Ja, aber das ist ja weder hier in der Bundesrepublik noch in Russland so. Es gibt Mandate über Parteilisten und welche über Direktwahl.
Ganz schön kess und mutig im Zusammenhang mit unseren „Propaganda-Medien“ das Wort „Wahrheit“ zu erwähnen !!!
Soviel zu „Wahlfälschung in Rußland.
19.09.2016 – Operative Wahlergebnisse
http://kaliningrad-domizil.ru/portal/information/kaliningrader-wochenblatt/russland-kompakt—ausgabe-september-2016/
Um es gleich vorwegzunehmen. Die Wahlen liefen so ab, wie Wahlen abzulaufen haben. Ohne Skandale, ohne Wahlbetrug, ohne nennenswerte Störungen. Es wurden durch die Zentrale Wahlkommission vereinzelte Fälle aufgedeckt, die keine prinzipielle Bedeutung haben, die aber zur Annullierung der Wahlen in dem betroffenen Wahlkreis führten.
Die Zentrale Wahlkommission informierte, dass man insgesamt 181 Informationen über Störungen des Wahlablaufes erhalten habe. Ein Drittel davon betrafen Handlungen unter Verletzung von Gesetzen, 20 Prozent standen im Zusammenhang mit der Fälschung von Wahlergebnissen. Und es gab Beschwerden von Wahlbeobachtern, weil diese wegen ihrer Teilnahme an den Wahlen durch ihren Arbeitgeber entlassen worden sind. In allen Fällen ist die russische Staatsanwaltschaft bereits aktiv geworden.
Nach den Wahlen im Jahre 2011 hat Russland, soweit ich den Überblick habe, das gesamte Wahlsystem umgekrempelt und alles so organisiert, dass die Wahlen absolut klar und unanfechtbar sind. Unter anderem gehörte hierzu auch die personelle Neubesetzung der Funktion des Leiters der Zentralen Wahlkommission. Ausgewählt wurde hierfür Ella Pamfilowa, die national und international hohes Ansehen genießt.
Frau Pamfilowa informierte nach Schließung der Wahllokale, dass die Wahlen legitim durchgeführt worden sind. Während der Wahl und der Auszählung der Stimmzettel
waren 264.000 Beobachter anwesend.
Weiterhin hielten sich in den Wahllokalen
151.000 Mitglieder der Kommission mit beratender Stimme und
10.000 Vertreter der Massenmedien auf.
In vielen Wahllokalen gab es Videoüberwachung. Somit, so schlussfolgerte sie, waren im statistischen Durchschnitt in jedem Wahllokal fünf Beobachter anwesend. Die Ansichten von Joseph Stalin, vor einigen dutzend Jahren geäußert, treffen also aktuell in Russland nicht mehr zu, auch wenn man im öffentlich-rechtlichen Fernsehen in Deutschland am Montagnachmittag krampfhaft nach Argumenten und Negativem suchte:
Russland wird es auch verkraften können, dass die Ukraine erklärt hat, die Wahlen in Russland nicht anzuerkennen. Ich denke, wichtig ist, dass die russischen Bürger die Wahlen anerkennen.
Die Wahlen in Russland haben auch gezeigt, dass die Kalkulationen der USA und der Länder, die gegen Russland Sanktionen verhängt haben, nicht aufgegangen sind. Die politischen und gesellschaftlichen Strukturen in Russland sind nicht zusammengebrochen. Sie sind stärker als sie es vor Beginn der westlichen Sanktionen gegen Russland waren.
Zu den föderalen Duma-Wahlen waren 14 Parteien zugelassen. Diese konnten die russischen Wahlberechtigten in 95.836 Wahllokalen wählen.
Es war von vornherein klar, dass der größte Teil dieser Parteien keinerlei Chancen hatte die 3-Prozent-Hürde, geschweige denn die 5-Prozent-Hürde zu überwinden. Fünf Prozent benötigt eine Partei, um in die Duma einzuziehen. Drei Prozent benötigt eine Partei, um in der zukünftigen Wahlperiode staatliche Finanzierung zu erhalten und auch einige andere Vergünstigungen genießen zu können. So kann eine Partei mit drei Prozent Wählerzustimmung einen eigenen Präsidentenkandidaten aufstellen, ohne weitere Stimmen sammeln zu müssen.
Für mich persönlich unerwartet, hat die Partei „Einiges Russland“ die satte absolute Mehrheit errungen. Nach all den Prognosen der letzten Wochen war ich davon ausgegangen, dass die Partei irgendwo ein Resultat zwischen 35-40 Prozent erringen würde. Aber sie hat 54,18 Prozent errungen. Das erleichtert natürlich das Regieren erheblich, man braucht niemanden mehr fragen, sich mit niemandem abstimmen und Abweichler aus den Reihen von „Einiges Russland“ …, nein, diesen Begriff kennt man nicht in Russland. Mit dieser satten Mehrheit kann die Partei (mit nur ganz wenigen Ausnahmen) Verfassungsänderungen durchführen. Dafür braucht man eine 2/3-Mehrheit.
Wenn wir aber die Zahl anders herum bewerten, so wollten 46 Prozent eben nicht „Einiges Russland“ als Wahlsieger sehen – also nicht ganz die Hälfte der Bevölkerung. Und wenn es der Partei „EINIGES Russland“ gelingt, diese nicht gerade kleine Anzahl russischer Bürger in den kommenden Jahren mit zu berücksichtigen, dann mache ich mir keine Sorgen um die gesellschaftliche Entwicklung. Diese 46 Prozent sind ja keine Volksfeinde, keine Nicht-Patrioten, keine Russland-Gegner. Sie haben eben nur ein paar andere Ansichten und Lösungsvorstellungen und die kann man sich ja anhören – vielleicht sind einige besser als die eigenen Ansichten. Es müssen ja nicht unbedingt die Ansichten von Nawalny sein.
Die Wahlbeteiligung lag mit 47,77 Prozent wesentlich niedriger als im Jahre 2011 (60,1 Prozent). Es ist die niedrigste Wahlbeteiligung in der postsowjetischen Zeit in Russland. Russland folgt damit dem allgemeinen internationalen Trend. Warum die Beteiligung so niedrig war … keine Lust, schlechtes Wetter, Politikmüdigkeit … es ist müßig darüber zu spekulieren. Nehmen wir es einfach als eine von vielen Zahlen im Rahmen der Wahlen hin.
Soweit zu den föderalen Duma-Wahlen.
http://kaliningrad-domizil.ru/portal/information/-mit-deutschem-akzent-/wer-die-wahl-hat-die-qual-russland-hat-sich-geqult/
Du hast da noch etwas übersehen.
„Slomka: „…Trotzdem [die eigentliche Musik spielt im Kreml] ist es natürlich interessant zu sehen, wie die Partei von Präsident Putin abgeschnitten hat…“
Das ist nicht Putins Partei. Putin ist noch nicht mal Mitglied der Partei.
Solche Dreckdsäcke! Die wiessen eben ganzgenau was sie tun. Wie das grosse „Hertz“ der AM der Kanzlerin der Alternativlosigkeit für die s.g. „Flüchtlinge“=Männer. In der Ukraine hat AM und Der Neger Im wissen Haus ,das Volk zu echten Nazis gemacht.
Können unsere Alpha-Informationsmanipulatoren noch ruhig schlafen?
Ich kann mir gut vorstellen, dass es nicht mehr lange dauert und labilere Zeitgenossen an deren Haustüren klopfen werden…
Apropos Wahlrecht:
In Deutschland werden von unseren „Volks“parteien gerne Wahlkreiseinteilungen geändert…
Webcam und Wahlbeobachter vs. Berliner Wahlsoftware made by Telecom (nebst Partner Verizon)
Westlicher Demokratiestandard! Fehlen nur noch die Wahlautomaten aus den VSA. „Wenn es ernst wird muß man lügen“ (J.C. Juncker).
Danke Dok. Wie immer super!
auch meine angst
http://www.paulcraigroberts.org/2016/09/19/will-russia-surrender-paul-craig-roberts/
Und t-online gehört auch zur Lügenpresse, nicht vergessen.
Die Lügenpresse führt ja gern an, dass „Einiges Russland“ in der Nachwahlbefragung zunächst verloren zu haben schien, dann jedoch in der Nacht „massiv aufholte“.
Für dieses Phänomen gibt es jedoch eine ganz simple Erklärung: Die Masse der russischen Bevölkerung leben auf dem Lande und nicht in den Großstädten. Diese Landbevölkerung wählt überwiegend „Einiges Russland“, wohingegen die Stadtbevölkerung tendenziell eher die Alternativen bevorzugt.
Es gibt also einen systematischen Unterschied im Wahlverhalten zwischen Stadt und Land, der aus vergangenen Wahlen bestens bekannt ist.
Doch wo mache ich Nachwahlbefragungen? Schicke ich da meinen Mitarbeiter aufs Land, damit er die 50 Dorfbewohner befragt? Oder schicke ich ihn meinen Mitarbeiter in die Großstadt, wo er 5000 Wähler befragen kann? Mein Mitarbeiter kann ja nur an einem Ort sein, also schicke ich ihn natürlich dorthin, wo er die meisten Befragungen machen kann.
Das wiederum sorgt natürlich für einen systematischen Fehler in meinen Befragungen. Ich habe nur Stadtwähler befragt, sodass mein Stimmungsbild verzerrt ist.
Wenn dann während der Nacht die tatsächlichen Auszählungsergebnisse aus „der Provinz“ eintrudeln, dann erscheint es eben so, als hätte „Einiges Russland“ zugelegt. In Wahrheit war aber nur meine Nachwahlbefragung falsch.
Tja, so simpel ist das. Unseren Lügenmäulern in den Redaktionen dürfte das natürlich klar sein. Aber wer das liest, kann es gern nutzen um in seinem Bekanntenkreis aufzuklären.
Kleiner Nachtrag: Auch in Deutschland gibt es Beispiele, wo Stadt und Land sehr unterschiedlich abstimmen. Man denke nur an Bayern: Die Stadt München ist traditionell eine SPD-Hochburg, wohingegen das Land seit Jahrzehnten CSU wählt.
…Was ich bei gmx vorhin im Vorübergehen las…
…Reuters-Journalisten glaubten Wähler gesehen zu haben, die ihre Stimme vermutlich zweimal abgegeben haben…
Ella Panfilowa, die führende oppositionelle Menschenrechtstante, wurde von Putin als putzoberste Wahlleiterin nur deshalb installiert, um der Wahl einen demokratischen Anstrich zu geben…
Amüsant in dem ganzen Propaganda Spektakel in Deutschland ist die Tatsache, dass es hier seit 70 Jahren doch ständig die gleiche Politik gibt, es ist doch völlig egal ob SPD oder CDU das sagen hat, dieses system ist auch so gemacht, dass eine Opposition niemals es schaffen wird eine andere Politik zu machen. Wie sagte so schön Tucholsky: „Wenn Wahlen etwas änderten, wären sie längst verboten „
Ursprüngliche Oppositionsparteien können es durchaus schaffen. Aber nur, wenn sie so werden wie Union und SPD, mit ein bisschen FDP, notfalls. So wie die Grünen. Als die endlich in der Bundesregierung saßen, war eine der ersten Maßnahmen der Krieg gegen Jugoslawien. Eine der nächsten waren die Hartz 4-Gesetze. Die Linken sind gerade auf dem Weg dahin, bei der AfD wird es gegebenenfalls noch viel schneller gehen (aber CDU/CSU werden deren Wähler mit wirklichem Rechtspopulismus wieder einfangen, jedenfalls genügend, damit die AfD wieder unbedeutend wird).
Super war auch das Wording im gleichgeschalteten Videotext der deutschen Staatssender: „Kremlpartei“ ist Gewinnerin der Wahl.
Habe ich da was verpast? Was ist denn die „Kremlpartei“??. Die Propagandisten und Hetzer im Staatsfernsehen müssen ihre Schafe mittlerweile für völlig verblödet halten.
Gut beobachtet! Genau an diesen miesen Wortschöpfungen beginnt schon die Hetze und Propaganda unserer ÖR Schmierenjournalisten gegen Russland: Die demokratische Partei „Einiges Russland“, die von 55% der Menschen in Russland gewählt wurde, wird als „Kreml-Partei“ diffamiert. So als handele es sich um ein autokratisches Ein-Parteien-System. Und auch der demokartische gewählte Präsident Russlands wird oft auf diese üble Weise verunglimpft: Mann nennt ihn dann „Kreml-Chef Putin“. Eine absolute Unverschämtheit von unseren dreckigen Kackschreiberlingen und ÖR Berufsversagern, die damit auf übelste Weise alle demokratisch gesinnten Menschen in Russland beleidigen. Man kann sich hierzulande als wirklicher Demokrat nur schämen für dieses heruntergekommene Schmierfinkenpack bei uns und sich beim russischen Volk für diese Idioten entschuldigen.
Europa wird einen hohen Preis bezahlen fuer den Kadavergehorsam des Terrorstaates. Die Russen wissen wohin die Reise geht und sind auf alles vorbereitet.
Von Europa wird nur noch ein grosse Loch bleiben, kein Wunder so Hohl wie die sind.
Staendig Angriffskriege gegen Russland, krachende Niederlagen, aber Moralapostel.
Was fuer ein Drecksgesindel
Ist ja wirklich unverfroren von diesem Herrn Kreml, der eine Partei hat (die „Kremlpartei“) und auch Kritiker (die berühmten „Kreml-Kritiker“), durch ein „neues Wahlrecht“, das ausgerechnet dem deutschen gleicht (50% Direktmandate und 50% über die Parteilisten bei einer 5%-Hürde) sich selbst prozentual mehr Parlamentssitze als Stimmen zuzuschanzen. Wie perfide. Bei uns undenkbar. Da haben z.B. CDU/CSU 41,5 % der Stimmen im Bundestag, aber dafür auch nur 49,3 % der Sitze, das ist ja praktisch gleich, fast sogar weniger. Also jedenfalls ungefähr. Wir wollen ja nicht Korinthen kacken. Jedenfalls ist das deutsche System gerecht, das Kreml-System aber nicht. Darum geht’s doch! Und das sind sich auch alle einig, jedenfalls alle Qualitätsmedien, und die alleione zählen!
Hallo Doc, ich mag deinen Stil und habe deine Seite einem Bekannten geschickt, der mit deinem Stil nicht viel anfangen kann. Vor allem aber hat er kritisiert, dass du ähnliche Methoden anwenden würdest wie diejenigen, die du aufs Korn nimmst.
Ist es nicht möglich, auch wenn es nur ein privater Blog ist, unten Quellen anzugeben?
Die Quellen sind doch immer direkt im Artikel verlinkt?
Die Duma Wahlen hat die westlichen Hetzer eindeutig zur Weißglut getrieben , die Russen wollen keine „ProWestler“ und CIA Puppen wie Jabloko und Parnas , was sich in den 0,9-1,9% deutlich gezeigt hatte.
Da ich gestern selbst Wahlvorsteher/in war, weiß ich jetzt auch, wie leicht sich die deutschen Wahlen manipulieren ließen. Wir haben uns zwar „unheimlich“ bemüht, aber ob während des Wahltags alles wirklich den besten Standards einer guten Wahl entsprach, kann ich nicht 100%tig bejahen. Doch für unsere Auszählung lege ich zu 99 % meine Hand ins Feuer. Meldet Euch selbst mal als Wahlhelfer, und ihr werdet viele interessante Lücken oder Manipulationsmöglichkeiten finden – mehr möchte ich jetzt gar nicht sagen.
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das kann ich nur bestätigen.
Bei allen Stimmauszählungen, die ich beobachtet habe, ging es folgendermaßen zu:
nach der dritten Zählung mit drei verschiedenen Werten hat man sich für irgendeine Zahl entschieden.
Da waren keine erkennbaren Fälscher am Werk.
Die Anwesenden wollten einfach nur fertig werden.
Und das Verhältnis Bezahlung(„Aufwandsentschädigung“) /Zeit optimieren.
Dann die Unterschrift des Wahlvorstandes + Helfer.
Fertig.
In nahezu 100% der Fälle geht das so.
Wer sollte nachzählen? …
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Wieder ein ganz ausgezeichneter Artikel!
Übrigens – auch extrem ekelig: Die schweizer NZZ: http://www.nzz.ch/russlands-simulierte-demokratie-operation-duma-gelungen-ld.117546
auch in der Schweiz gilt wahrscheinlich, was ich selber denk und tu das trau ich auch anderen zu. War die Schweiz vor paar hundert Jahren nicht neutral oder sowas und waren auch noch stolz darauf??
Die echte Neutralität ist jedenfalls weg. Irgendwann ging das Jungfernhäutchen verloren.
Bereits im Jugoslawienkrieg („Kosovo-Kampagne) bellte z. B. die NZZ im Gleichklang mit unseren Nato-Medien.
Auch dies: Wie bösartig die US-Nato-Staaten vorgehen würden, hätte Gaddafi auch an der üblen Behandlung ablesen können, die die Schweizer(!) seinem Sohn Hannibal – und dessen hochschwanger Ehefrau (das Paar war extra in die Schweiz geflogen, damit sie dort entbinden konnte) angedeihen ließen: Hier ein alter link, auf dem natürlich nur die halbe Wahrheit mitgeteilt wird: http://www.20min.ch/schweiz/news/story/19042604 .
Hier wurde mit Sicherheit brav den US-Wünschen entsprochen und auf die Neutralität gepfiffen. Denn die Schweiz hatte keinen eigenen Grund Hannibal Gaddafi (bzw. seinem Vater) übel mitzuspielen.
Typo: “ im ZDF informiert zu werden, daran, dass es bei der letzten Zahl Fälschungsvorwürfe gab.“ Zahl statt Wahl.
Ansonsten wie üblich gut herausgearbeitet. Ich fand die „Analyse“ von Bidder und der neuen in Moskau vom SPON auch herrlich.
Am Morgen hiess es noch in deren beider Artikel: „Putin hat schon alle Macht, egal wir gewählt wird“. Heute nachmittag schmieren beide dann „Putins Macht gestärkt“.
Und dabei sollte Bidder längst in Hamburg über Wirtschaft schreiben. Aber auch darüber belügt uns SPON bestimmt.