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Desinformation und Diffamierungen durch die transatlantische Propaganda bestimmten einmal mehr auch die aktuellen Wahlen zur russischen Volksvertretung am gestrigen Sonntag. Die Methoden sind so primitiv wie sattsam bekannt: Alles Negative – oder das, was man nur irgendwie ins Negative verzerren kann – wird in den Vordergrund geholt, alles was für Transparenz und das Bemühen um ordnungsgemäße Abwicklung der Wahlen spricht wird totgeschwiegen.

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Transparente Wahlurnen, Kameras in allen Wahllokalen, Beobachter der OSZE – Russlands Wahlen sind vielleicht transparenter und fälschungssicherer als alles, was man aus dem Westen kennt

Man muss dabei gar nicht den offenkundigen Dreck betrachten, der von einschlägig bekannten Hetzern, wie Bidder und Hebel für den SPIEGEL oder Smirnova in der WELT verbreitet wird, es reicht ein Blick auf die Propaganda von ARD und ZDF, um einmal mehr durch den Abgleich mit Fakten zu erkennen, dass es sich nicht um seriösen Journalismus handelt, sondern um billige Propaganda und gezielte Auftragshetze mit der die russische Regierung delegitimiert werden soll.

Tatsächlich war Russland nach dem Ende der Sowjetunion wohl noch nie so stabil und stark wie heute – auch Dank westlicher Sanktionen, die die russische Wirtschaft auf sich selbst zurückwarfen und stärkten -, und einer von den USA betriebenen Geopolitik, die nichts als Krieg, Massenmord und Flüchtlingsströme produziert und deshalb nicht nur von den Bürgern Russlands als verbrecherisch erkannt wird. Vielleicht der wichtigste Schritt in der Stabilisierung des Landes war das Verbot jener aus dem Westen finanzierten und gesteuerten Ratten- und Maulwurfs­organi­sationen, die das Land unter dem Deckmantel von „Humanität, Menschenrechten und Demokratie“ von innen heraus zersetzen wollten, auf dass sich westliche Konzerne erneut über den rohstoffreichen Kadaver hermachen könnten.

Die große Unterstützung, die Präsident Putin nicht nur in der eigenen Bevölkerung genießt, sondern – quer über durch alle politischen Lager außerhalb des Establishments – auch im Westen, ist – neben den offenkundigen politischen Fakten – vielleicht der eindringlichste Beweis für sein übersichtliches Handeln in all jenen Konflikten, die der Westen in den letzten Jahren aus Dummheit, Größenwahn und mangelnder demokratischer Kontrolle angezettelt hat.

Die nicht zu leugnende Gleichzeitigkeit westlichen Zerfalls von Brüssel bis Washington und innerer Stabilisierung Russlands ist das hervorstechenste Momentum und Merkmal unserer Zeit. Während in Berlin ehemalige „Volksparteien“ zu Gartenzwergen schrumpfen, zahlt sich die kluge Politik des Kremls in einer satten Duma-Mehrheit für die Partei „Einiges Russland“ aus. Wenn die Huren und Stricher der öffentlich-rechtlichen Journaille dann versuchen, im Auftrag ihrer Berliner Herrchen einmal mehr miese Stimmung gegen Russland zu verbreiten, dann dürfte zumindest den helleren unter diesen Dummköpfen langsam dämmern, dass sie mit ihren vorsätzlichen Realitätsverdrehungen und abgedroschenen Phrasen nur noch begrenzten Einfluss auf die öffentliche Meinung im eigenen Land haben.

Der WDR ist nach der BBC die größte und finanziell potenteste Propagandaklitsche Europas – finanziert mit Zwangsgebühren, die man den Bürgern unter Androhung von Kontenpfändungen, Polizeibesuchen und SCHUFA-Einträgen abpresst. Während Intendant und US-Strichjunge Buhrow sowie weitere Chefredakteure sich Millionen in die eigenen Taschen stopfen, liefern sie dafür – neben reichlich Circenses – lupenreine transatlantische Propaganda. Die Beispiele sind nicht nur Legion, sie sind die Regel. Tagtäglich könnte man Stunden damit verbringen, den verlogenen Dreck, der den Hörern zugemutet wird, mit Blick auf den Programmauftrag zu sezieren. Allein mit dem, was diese vorsätzliche Propaganda den Bürgern jeden Tag verschweigt, könnte man Abend für Abend eine spannende und erhellende zweistündige Sendung füllen. Eine Sendung, die jene Mitbürger, die noch glauben, umfassend und unparteilich informiert zu werden, erheblich verstören würde.

In den stündlichen Nachrichten des Kölner Schmierensenders finden sich den gesamten Tag über zwei wiederkehrende Methoden der Desinformation und Diffamierung, mit der die ausgesprochen transparente Wahl in Russland diffamiert werden soll. Einmal mehr ist es die offenkundige Verlogenheit, die kritischen Beobachtern unmittelbar ins Auge fällt.

Während es in Deutschland in der Regel weder transparente Wahlurnen gibt, noch Kameras in den Lokalen, mit denen Fälschungen dokumentiert und Täter von vornherein abgeschreckt werden könnten, entblöden sich die Schwachköpfe und bezahlten Idioten des WDR nicht, einzelne und auf diese Weise von der Wahlkommission aufgedeckte Betrugsversuche in Russland zum Hauptbestandteil der Berichterstattung zu machen. Im größten Land der Erde gehen Millionen Bürger zur Wahl. Geschätzte 99,99% der Wahl verläuft vollkommen ordnungsgemäß aber in den sogenannten „Nachrichten“ des WDR-Abschaums wird stündlich verbreitet, dass es „in einigen Regionen Probleme gegeben habe“.

Damit wird vorsätzlich und politisch motiviert ein vollkommen verzerrtes Bild der Wahlen gezeichnet, um diese als Ganzes einmal mehr zu diffamieren. Man benutzt die große Transparenz der Wahlkommission und zweifelhafte Aussagen einer vollkommen unbedeutenden Zahl vollkommen irrelevanter „Oppositioneller“, um eine Wahl zu diffamieren, an deren ordnungsgemäßem Ablauf und Ergebnis im Großen und Ganzen kein berechtigter Zweifel bestehen kann. Genauso gut könnte RT bei jeder Wahl in Deutschland „Oppositionelle“ finden und zum Hauptbestandteil der Berichterstattung machen, die von Wahlbetrug und Unregelmäßigkeiten faseln. Diese Masche, ein Zerrbild zu konstruieren, zieht sich seit Jahren durch die gesamte Lügenpresse.

Eine zweite nicht minder verlogene Masche war bereits heute Morgen im WDR zu hören, als die Tatsache, dass Russland bei dieser Wahl zum System mit 50% Direktkandidaten zurückkehrte, benutzt wurde, zu suggerieren, es handele sich wieder mal um eine perfide Finte von Adolf Putin, mit der er seine Macht sichern wolle.

WDR-Nachrichten:

 Martin Groß: „Russlands Präsident Putin kann seine Macht festigen. Bei der Parlamentswahl gestern wurde seine Partei ‚Geeintes Russland‘ stärkste Kraft. Sie kommt nach aktuellem Stand auf knapp 55% der Stimmen. Durch das neue Wahlrecht, das Direktkandidaten bevorzugt, bekommt sie mehr als 70% der Sitze im Parlament.“

Schon der einleitende Satz „Russlands Präsident Putin kann seine Macht festigen“ ist keine Nachricht, sondern ein tendenziöser Kommentar, der suggerieren soll, die Wahlen würden vom russischen Präsidenten inszeniert, um seine „Macht zu festigen“. Bestenfalls könnte man sagen, dass die Wahlen Putins Macht gefestigt haben, aber der Unterschied zwischen beiden Sätzen dürfte den Idioten, die beim WDR die Nachrichten formulieren, nicht auf Anhieb einleuchten.

Am Ende folgen eine freche Lüge, das Verschweigen der Wahrheit und eine Behauptung, die allesamt in seriösen Nachrichten absolut nichts verloren haben.

Die Lüge: Direktkandidaten werden bevorzugt. Tatsächlich werden Direktkandidaten nicht „bevorzugt“, sondern die Hälfte der Sitze in der Duma geht an Direktkandidaten und die andere Hälfte geht an Listenkandidaten. Woher kennen wir ein solches Wahlrecht in ähnlicher Form?

Das Verschweigen: Das neue „Wahlrecht“ ist gar nicht so „neu“, denn Direktkandidaten hatte es schon in der Vergangenheit (zuletzt 2003) gegeben. Dass die Sperrklausel von 7% auf 5% gesenkt wird ebenfalls totgeschwiegen, denn es steht für eine größere Vielfalt und bessere Chancen kleiner Parteien – Fakten, die aus der Sicht der WDR-Propaganda die deutsche Öffentlichkeit nichts angehen.

Die Behauptung: „Durch das neue Wahlrecht kommt ‚Einiges Russland‘ auf 70% der Sitze.“ ist nichts als eine dreiste Behauptung, die den Eindruck erwecken soll, Putin hätte hier wieder eine Schraube gedreht, die seine Macht festigen soll. Wie die Sitzverteilung wäre, wenn es keine Direktmandate gegeben hätte, ist vollkommen offen, aber sehr wahrscheinlich hätte dies die Partei ‚Einiges Russland‘ noch stärker gemacht. Tatsächlich stehen Direktmandate prinzipiell für eine offenere Wahl, das hat sogar die WELT-Hetzerin Smirnova eingeräumt.

Bereits gestern fiel dem ZDF in den 19.00 Uhr heute-Nachrichten keine aktuelle Diffamierung ein, mit der man die Wahlen in ein schiefes Licht hätte rücken können. Was macht man also? Man erinnert die arglosen Zuschauer, die noch glauben, im ZDF informiert zu werden, daran, dass es bei der letzten Wahl 2011 Fälschungsvorwürfe gab.

ZDF 18.09.2016 heute 19.00 Uhr

Bild anklicken, ZDF-Mediathek!

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Barbara Hahlweg: „Bei der Wahl vor fünf Jahren hatte es massive Manipulationsvorwürfe gegeben.“

Von wem diese „Vorwürfe“ kamen ist für die Propaganda selbst irrelevant, denn es reicht, diese Gerüchte zu verbreiten, um den gewünschten Effekt zu erzielen. In der Regel handelt es sich um autoreferenzielle Propaganda, das heißt, ein Lügenmaul der transatlantischen Mainstreammedien bezieht sich auf ein anderes. Das heißt nicht, dass es keine Manipulationen gab, bestimmt gab es die, aber es ist vollkommen offen, von wem und in welchem Ausmaß manipuliert wurde.

Dass zu diesen Wahlen nicht nur erheblicher Aufwand in Sachen Transparenz betrieben wurde, der deutsche Wahlen in den Schatten stellt, sondern dass sich auch das Verbot aus dem Ausland finanzierter Manipulatoren wie „Golos“ positiv ausgewirkt hat, die in der Vergangenheit für mancherlei Manipulation selbst verantwortlich gewesen sein dürften, da ihre Geldgeber das Interesse haben, Russland zu destabilisieren, wird im ZDF selbstverständlich nicht erwähnt. Die deutschen Zuschauer könnten angesichts echter Fakten den Eindruck bekommen, dass es in Russland sauberer zugeht als hierzulande.

Besonders peinlich: das Geschwätz von Marietta Slomka im ZDF heute-journal, wo sie den Zuschauern noch vor Ende der Auszählung weismachen wollte, die Partei Einiges Russland hätte schwächer abgeschnitten, als bei den letzten Wahlen.

ZDF 18.09.2016 heute-journal

Bild anklicken, ZDF-Mediathek!

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Slomka: „…Trotzdem [die eigentliche Musik spielt im Kreml] ist es natürlich interessant zu sehen, wie die Partei von Präsident Putin abgeschnitten hat – nämlich schwächer als bei vorangegangenen Wahlen…“

Mittlerweile wissen wir, dass ‚Einiges Russland‘ statt 238 Sitze in 2011, bei dieser Wahl 343 Sitze errungen hat. „Schwächer“ nennen das die Schwachköpfe des ZDF. Natürlich folgt dann auch der bekannte Sermon von angeblichen Manipulationsvorwürfen, von angeblichen Oppositionellen, die im Gefängnis sitzen – selbstverständlich alle unschuldig, ohne fairen Prozess und brandgefährliche Gegner Putins – und von Medien, die angeblich mundtot gemacht wurden. Wenn Slomka das Maul über Russland aufmacht, kommt nichts als Lüge, Desinformation und Propaganda heraus – man kennt das.

Das Sammelsurium aus Diffamierungen, unbelegten Behauptungen („massenhafte Wahlfälschungen“), Halbwahrheiten, Suggestionen und verschwiegenen Fakten, die eben nicht in diese Propaganda passen, wurde dann von Winand Wernicke komplettiert, der die obligatorischen Oppositionellen ausgegraben hat, die zwar so gut wie niemand in Russland wählt, die aber in westliche Kameras schwafeln, was westliche Propaganda gerne hören möchte.

Vergleichsweise moderat war da sogar die tagesschau, wo Golineh Atai über die Wahlen berichtete. Und das will was heißen.