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Eine elementare Erkenntnis zieht sich durch die meisten Artikel dieses Blogs: Kein Krieg ohne Kriegspropaganda! Das bedeutet, dass jeder Krieg mit westlicher Beteiligung von westlichen Medien mit Lügen, Feindbildung, Hetze, Desinformation und Rechtfertigung von Gewalt vorbereitet und begleitet wird. Die Staats- und Konzernmedien haben aus diesen Gründen ein nicht nur ambivalentes Verhältnis zur Gewalt, sondern sie propagieren und unterstützen jegliche Gewalt, Mord und Totschlag, wenn sie im Sinne der transatlantischen Eliten begangen werden.

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Diese Gewaltpropaganda sahen wir auf dem Maidan und wir sehen sie seit Beginn der Feldzugs des Kiewer Marionettenregimes gegen die Bürger im Osten, die den militanten Putsch einer aus dem Westen finanzierten und instrumentalisierten antidemokratischen Minderheit nicht hinnehmen wollen. Wir sehen die Gewaltrechtfertigung in Syrien, wo als „moderate Rebellen“ verharmloste, militante Terroristen ebenfalls einen Putsch im geopolitischen Interesse Washingtons herbeiführen wollten und das Land in Krieg und Chaos mit Hunderttausenden Toten und Millionen Flüchtlingen getrieben haben.

Gewalt im Ausland ist legitim, wenn sie im Interesse der USA ist

Es gehört zur Desinformation und Propaganda, die ursächlich vom Westen ausgehende Gewalt zu verschleiern und legitime staatliche Reaktion gegen diese Gewalt zu skandalisieren, bzw. zu behaupten, die staatliche Reaktion sei eigentlich der Ursprung des Konflikts. Wenn aber absolut unzweifelhaft ist, dass Gewalt und Putsch vom Westen ausgingen – wie in Kiew – dann wird diese Tatsache systematisch aus dem öffentlichen Diskurs verdrängt. Wenn man heute die Propaganda der Lügenpresse anschaut, wird man dort keinerlei Verweise mehr auf den „Maidan“ finden. Stattdessen begann der Konflikt zwischen dem Westen und Russland in den zurecht als Lügenpresse bezeichneten Mainstreammedien mit der „Annexion“ (auch das eine Lüge) der Krim.

Was wir tagtäglich vorgesetzt bekommen ist Geschichtsklitterung und Hirnwäsche, die den Krieg, den die vom Westen installierte und gelenkte Kiewer Junta gegen die Menschen im Osten führt, zu einem „Krieg Russlands gegen den Westen“ umetikettiert. Die Realität wird dabei komplett auf den Kopf gestellt. Täter und Opfer werden vertauscht. Es ist nicht nur Verblödung durch eine intellektuell minderbemittelte und vollkommen skrupellose Journaille, sondern vorsätzliche Kriegspropaganda der schamlosesten Sorte, die von Vietnam bis Aleppo Millionen Menschen das Leben gekostet und weitere Millionen in Not, Elend und Radikalisierung getrieben hat.

Die eigene Verantwortung für Gewalt wird systematisch ausgeblendet

Es ist einer der Kernbestandteil dieser verbrecherischen, gewalt­recht­fer­ti­gen­den und massen­mordenden Kriegs­propaganda, dass alternative, friedfertige und um politischen Ausgleich bemühte Handlungsoptionen komplett aus dem Diskurs herausgehalten werden. Die sogenannte Friedensbewegung ist auch deshalb vollkommen sediert und paralysiert, weil sie aufgrund des eingeengten Meinungs- und Denkraumes, der von der gleichgeschalteten Propaganda konstruiert wird, die Verantwortung des Westens für diese Verbrechen überhaupt nicht erkennt. Würde man die Bürger heute fragen, eine große Mehrheit würde den Unsinn vom „Schlächter Assad“ nachplappern. Dass die EU mit diesem Assad 2004 ein Assoziierungsabkommen abgeschlossen hat, das noch 2009 vertieft werden sollte oder dass die USA in Syrien fröhlich foltern ließen und auch deutsche Geheimdienste diese Informationen benutzten, weiß heute kein Mensch mehr.

So wird ein deutscher Außenminister Steinmeier Tag für Tag in seinen Staatssendern ARD und ZDF als Friedensengel verkauft, der anscheinend unermüdlich um die Welt reist, um Waffenstillstand und humanitäre Hilfe zu organisieren. In Wahrheit ist Steinmeier jedoch einer der Haupt­ver­ant­wort­lichen dafür, dass die Konflikte in der Ukraine und Syrien überhaupt erst dermaßen eskalieren und vorangetrieben werden konnten.

Ein Paradebeispiel für diese systematische Desinformation sendete das ZDF gestern in heute und heute-journal. Außenminister Steinmeier besucht mit seinem französischen und ukrainischen Kollegen die von ihnen errichtete Front im Donbass und an Bord des Hubschraubers ist neben anderen staatlichen Maulhuren Andreas Kynast, GEZ-finanzierter Strichjunge des ZDF.

ZDF 15.09.2016 heute 19.00 Uhr

Bild anklicken, ZDF-Mediathek!

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Andreas Kynast: „Es ist auch ein Eingeständnis, dass die Zusage zu diesem Waffenstillstand aus Moskau kommt. Die Separatisten haben die Macht über die Ostukraine und der Kreml die Macht über sie.“

sputnik_waffenruhe_donbassKynast verbreitet hier nicht nur eine freche Lüge, denn in Wahrheit wurde die Waffen­ruhe von den Separatisten an­ge­kün­digt, er nimmt damit auch gleichzeitig vollkommen aus dem Fokus, dass die ukrainische Junta erst nachträglich in die Waffenruhe ein­ge­wil­ligt hat und dass diese bankrotte Junta komplett poli­tisch, finan­ziell und wirt­schaft­lich vom Westen abhängig ist. Wären Stein­meier und sein franzö­sischer Kollege nach Kiew geflogen, um Poro­schenko Sank­tionen anzudrohen, wenn er nicht sofort seine Mörder­banden aus dem Osten abzieht und der dortigen Bevölkerung die von ihr geforderten Zu­geständ­nisse hinsichtlich eigener Autonomie macht, dann wäre der Krieg im Osten umgehend beendet und Poro­schenko müsste sich dann mit jenen Militanten im eigenen Land aus­ein­an­der­setzen, die ihn einst mit ihrer Gewalt an die Macht gebracht haben.

Mit keinem Machtwort oder beispielsweise mit Drohungen, die Unterstützung zu entziehen, hat sich die Bundesregierung im Frühjahr 2014 gegen die Gewalt der Demonstranten auf dem Maidan gewandt, die dann letztlich zu Putsch und Krieg führte. Bis heute gab es weder Androhung von Sanktionen gegen Kiew noch irgendeinen anderen Druck, die Soldateska aus dem Osten des Landes abzuziehen. Mit keinem Wort hat die Bundesregierung die militante Opposition in Syrien dazu aufgerufen, die Waffen niederzulegen und sich auf den demokratischen Weg zu begeben. Diese politischen Handlungsalternativen wurden nicht ein einziges mal irgendwo in den gleichgeschalteten Medien diskutiert. Stattdessen wurde Hetze, Propaganda und Sanktionspolitik gegen die legitimen Regierungen Janukowitsch und Assad betrieben, die sich zurecht – gleiches nimmt man schließlich für sich selbst auch in Anspruch – mit staatlicher Gewalt gegen militante Opposition und Terroristen zur Wehr gesetzt haben. Diese deutsche Regierung am Gängelband der USA hat beide Kriege aktiv mit heraufbeschworen und gehört bis heute zu den Haupt­ver­ant­wort­lichen, die diese Kriege virulent halten. Diese mörderische Politik aber, die Mord und Totschlag als legitimes Mittel benutzt, ist wiederum nur mit Hilfe einer massiven Propaganda möglich, die diese Tatsachen vor der Öffentlichkeit verschleiert und die Menschen für dumm und dümmer verkauft.

Gewalt im Inland geht selbstverständlich gar nicht

Während die moralisch verkommene und geradezu verbrecherische Systempresse Gewalt durch westlich unterstützte Maidan-Kämpfer oder Terroristen in Syrien entweder verschweigt, verharmlost und schlichtweg rechtfertigt, kreischt sie gleichzeitig „Nazis“ und „Hilfe, Polizei!“, wenn im eigenen Land „moderate Rebellen“ die Vertreter der Regierung als „Volksverräter“ schmähen oder den Abschaum der Lügenpresse – der andernorts Gewalt immer gerne rechtfertigt – auf deutschen Straßen Gewalt androhen oder auch nur anrempeln. Diese Verlogenheit und psychotische Doppelmoral konnte man heute einmal mehr im WDR beobachten, als Nicola Rejk im Morgenecho“-Interview mit dem Politikwissenschaftler Hans-Gerd Jaschke die „Wachsende Gewalt im Wahlkampf“ bejammerte.

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Würde Russland den Westen einfach nur kopieren, dann würde der Kreml jetzt massiv Geld, Logistik und Waffen in diese „moderate deutsche Opposition“ pumpen, die – verglichen mit dem terroristischen Abschaum in Syrien – tatsächlich moderat ist und tatsächlich auch für Demokratie und Frieden kämpft. Anders als die Propaganda der Staats- und Konzernmedien den GEZ-zahlenden Dummköpfen tagtäglich eintrichtert, will die Mehrheit der sogenannten „Rechten“ nämlich insbesondere eine Demokratie, die diesen Namen zurecht trägt, denn dann könnte beispielsweise jede Kommune für sich entscheiden, ob, wie viele und welche Migranten sie aufnehmen kann und möchte. Und anders als die Propaganda den Schafen eintrichtert, geht es vielen der sogenannten „Rechten“ auch generell um Frieden in der Welt; Frieden mit Russland und Schluss mit den westlichen Kriegen im Nahen und Mittleren Osten oder auch in Afrika, deren Opfer ja alles andere als freiwillig massiv nach Europa strömen.

Die hier dargelegte Doppelmoral, Verlogenheit und Gewaltrechtfertigung ist in der DNA der Staats- und Konzernmedien verankert wie ein Krebsgeschwür. Es ist bereits absehbar, dass diese Gewalt eines Tages auch in Deutschland regelrecht explodieren wird. Dazu braucht es nur den nächsten Wirtschaftscrash und wir bekommen hier erneut Straßenkampf und Terror, gegen den die Bautzener Rangeleien zum Kinderkram verblassen. Wenn dann jene Politiker und Kriegshetzer in den Medien am eigenen Leib zu spüren bekommen, was sie anderen angetan haben, dann sollte man immer daran denken, dass sie selbst es waren, die diesen Kreislauf der Gewalt in Gang gesetzt haben.