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spon_logoWenn die transatlantisch gleichgeschaltete Presse monatelang Propaganda für „Hillary“ und Hetze gegen Donald Trump betreibt, dann ist ein Teil dieser Kampagne, dass alle Infor­ma­tionen, die gegen die kriegs­lüsterne Favoritin des Establish­ments sprechen, unterdrückt werden – darunter Berichte über ihren Gesund­heits­zustand.

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Stronger together„? – Jetzt plötzlich – nach einem nicht mehr zu verheimlichenden Schwächeanfall – liefert das ZDF Bilder einer röchelnden Clinton nach.

Wenn diese Informationen nicht länger unterdrückt werden können, weil bezeichnenderweise kein Mainstreammedium sondern ein Passant Clinton filmte, wie sie sich nicht einmal mehr auf den eigenen Beinen halten und auf Helfer gestützt in ein Auto manövriert werden musste, dann hat die Lügenpresse ein Problem und muss den Schafen, die sich noch ausschließlich in Staats- und Konzernmedien den Kopf verdrehen lassen, nachträglich etwas erklären.

In ARD und ZDF heißt es dann, Trump habe ja schon in der Vergangenheit angezweifelt, dass Clinton fit genug für den Job sei und es werden plötzlich in den heute-Nachrichten Bilder einer röchelnd hustenden Kandidatin nachgereicht, die bisher in der Pro-Clinton-Kampagne Tabu waren. Noch frecher zeigte sich der WDR, wo darauf verwiesen wurde, dass Trump ja noch zwei Jahre älter sei als Clinton. Das ist nicht nur billige Relativierung und Ablenkung, sondern eine äußerst dümmliche Suggestion, das Alter – 68 oder 70 Jahre – und nicht die tatsächliche Gesundheit würde in diesem Fall eine Rolle spielen.

Die Spitze der versuchten Leserverblödung leistete sich allerdings das US-Fanzine SPIEGEL, wo Hillary-Groupie Veit Medick all jene als „Verschwörungstheoretiker“ abkanzeln wollte, die ihre Gesundheit in den vergangenen Wochen infrage gestellt hatten. Auch wenn unter den Anwürfen zweifellos fragwürdige und politisch motivierte Schlammpackungen waren, kann man die Frage nach der Gesundheit eines Kandidaten oder einer Kandidatin, der in Kürze die größte Militärmaschinerie der Welt unter sich haben könnte, nicht einfach unter den Teppich kehren.

Wenn Norbert Häring den SPIEGEL auf dem Weg zum Kampfblatt sieht, dann ist das ein ausgesprochen freundlich gemeintes Understatement. Tatsächlich war der SPIEGEL schon immer ein Kampfblatt, nur ist das Niveau, mit dem der Kampf um die Meinungshoheit ausgefochten wird, seit geraumer Zeit so tief gesunken, dass damit die berechtigte Hoffnung einhergeht, dass immer mehr Bürger bemerken, wie sie auf transatlantische Linie getrimmt werden sollen…

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Der Spiegel auf dem Weg zum Kampfblatt

NorbertHäringMit seiner stark verspäteten und dafür umso tendenziöseren Berichterstattung über den Schwächeanfall von Hilary Clinton auf Spiegel Online zeigt der Spiegel, dass ihm das konsequente Führen seiner politischen Kampagnen inzwischen weit wichtiger ist als halbwegs seriöse Information der Leser.

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