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zdf_80Einmal mehr haben Terroristen in Syrien ein Video produziert, mit dem sie im Westen Propaganda für ihren Krieg gegen die syrische Regierung und Bevölkerung betreiben wollen. Es ist wohl alles andere als Zufall, dass diese neueste Produktion mit ganz offenkundig gestellten Szenen wieder mal just zu einem Zeitpunkt verbreitet wird, an dem die syrische Armee in Aleppo auf dem Vormarsch ist. Luten Leinhos – Journalistendarsteller des ZDF – übernimmt das gefakte Video samt Lügengeschichten der Terroristen und verbreitet sie als Wahrheiten in den 19.00 Uhr heute-„Nachrichten“ des ZDF.

ZDF 07.09.2016 heute 19.00 Uhr

Bild anklicken, ZDF-Mediathek!

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Luten Leinhos: „Im Trümmerstaub suchen die Helfer nach Überlebenden. Ganze Häuserblocks haben die Bomben ausgelöscht – wie so oft. Doch etwas ist diesmal ganz anders! Viele Opfer wirken unverletzt und schweben dennoch in Lebensgefahr.“

Abou al-Haytham 1: „Die Bomben haben große Zerstörungen angerichtet. Aber da waren auch Fässer mit Chlorgas. Viele kriegen jetzt keine Luft mehr. Darunter zahlreiche Kinder.“

Luten Leinhos: „Diese Bilder syrischer Rebellen sollen das Kriegsverbrechen dokumentieren. Danach hat Machthaber Assad gestern wieder chemische Waffen eingesetzt. Nach Angaben der Opposition war es Chlorgas – abgeworfen von einem Hubschrauber.“

Abou al-Haytham 2: „Das Viertel al-Sukkari ist reines Wohngebiet. Hier sind Zivilisten keine Kämpfer. Die meisten Verwundeten sind Kinder. Wegen der Belagerung gibt es kaum Medikamente und Kliniken um sie zu behandeln. Die Reste vermeintlicher Chlorine-Fässer präsentiert die Opposition als Beweis für den Giftgasangriff. Eine Bestätigung on unabhängiger Seite gibt es nicht dafür. Doch die UN-Ermittlungskommission zu Syrien sammelt seit langem entsprechende Hinweise.“

Vitit Muntarbhorn: „Wir haben zuverlässige Informationen, dass bereits im April Chlorgas in einem Viertel von Aleppo benutzt wurde und derzeit untersuchen wir Vorwürfe, dass auch kürzlich wieder Chemiewaffen eingesetzt wurden.“

Luten Leinhos: „Der belagerte Ostteil Aleppos ist mittlerweile von Assads Truppen vollständig eingeschlossen. Mehr als 250.000 Menschen sind jetzt von der Außenwelt abgeschnitten.“

Es ist nur ein weiterer Beweis für die schlampige Drecksarbeit des Schmierenjournalisten Luten Leinhos, dass gleich beide vermeintliche „Zeugen“, die von den Terroristen im Video präsentiert werden, „Abou al-Haytham“ heißen. Der Name ist in beiden Fällen sicherlich so frei erfunden, wie die ganze hanebüchene Geschichte. Al-Haytham ist ein Pharmakonzern in der Region Aleppo. Vermutlich haben die islamistischen Schlitzohren einfach den nächstbesten Namen gewählt, der auf einer Packung stand. Dass man die Westmedien nach Lust und Laune für dumm verkaufen kann, wissen sie ja nicht erst seit dem Machwerk „Saving Syrias Childern“ der BBC und dem Giftgasanschlag von Ghouta.

Warum es sich mit Sicherheit um eine Inszenierung handelt

  1. Die syrische Regierung a) braucht kein Chlorgas, um mit den Terroristen fertig zu werden und b) weiß seit Jahren, dass dies vom Westen als Vorwand benutzt würde, das Land zu bombardieren.
  2. Die „White Helmets“ hoppeln gleich zu Beginn so offenkundig auf ein Signal hin am Kameramann vorbei, dass man angesichts der Bilder laut lachen könnte, wenn es nicht so traurig wäre. Von „Suche nach Opfern“ kann zumindest in dieser gestellten Szene keine Rede sein. Die Statisten agieren jeder für sich vollkommen plan- und ziellos. Man muss sich nur echte Videos nach einem Bombenanschlag anschauen, um zu wissen, dass Helfer in einem solchen Fall ganz anders agieren und miteinander kommunizieren.
  3. Einmal mehr werden Kinder vorgeführt, als seien sie die Hauptopfer des Krieges. In beiden Statements der Terroristen wird betont, dass „zahlreiche Kinder“ bzw. die „meisten Opfer Kinder“ seien.
  4. Obwohl die vermeintlichen „Opfer“ keinerlei Verletzung aufweisen wird nicht nur behauptet, sie seien mit Chlorgas vergiftet worden, sondern Leinhos übernimmt diese Behauptung als erwiesene Tatsache: „Viele Opfer wirken unverletzt und schweben dennoch in Lebensgefahr“. Tatsächlich weiß der Propagandist des ZDF nicht im Mindesten, ob überhaupt irgend jemand, der dort mit Atemmasken vorgeführt wird, tatsächlich Chlorgas eingeatmet hat, denn Leinhos sitzt in Mainz und faselt nach, was ihm die islamistischen Kopfabschneider einflüstern.
  5. Die Behauptung, „das Viertel al-Sukkarri sei reines Wohngebiet“ ist offenkundiger Unfug, wenn sich in diesem Wohngebiet Terroristen verschanzt haben. Wer also behauptet, dies sei ein „Wohngebiet“, der will die Zuschauer ganz bewusst in die Irre führen.
  6. Sollte tatsächlich Chlorgas eingesetzt worden sein, bedeutet das noch lange nicht, dass es von der syrischen Regierung verwendet wurde. Aus oben genannten Gründen ist das ausgesprochen unwahrscheinlich und nach dem Prinzip cui bono wäre sehr wahrscheinlich, dass – sollte tatsächlich Chlor verbreitet worden sein – einmal mehr die Terroristen selbst die Täter waren
  7. Leinhos benutzt das sattsam bekannte Wording der Kriegspropaganda, indem er die syrische Armee und Bevölkerung auf den gewählten Präsidenten („Machthaber“, „Assads Truppen“) reduziert. Das hat mit Information und Journalismus nichts zu tun, denn es geht dabei ausschließlich um Diffamierung und Dämonisierung.
  8. Einmal mehr verliert Leinhos kein Wort darüber, dass die Mehrheit der Bürger Aleppos im Westen der Stadt unter dem Schutz der Regierung lebt und dass sie dort von eben jenen Verbrechern, die der Schmierenjournalist als Opfer verkaufen will, terrorisiert wird.