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meedia_logo„Arrogant und unjournalistisch“ – Jürgen Todenhöfer gewinnt Rechtsstreit mit dem Spiegel, sein Sohn rechnet ab

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Von Frederic Todenhöfer (via meedia)

Anfang des Jahres veröffentlichte der Spiegel einen Artikel über unsere Reise in den so genannten „Islamischen Staat“. Die Überschrift lautete „Der Märchenonkel“. Der Artikel verstieß gegen alle Grundsätze der zulässigen Verdachtsberichterstattung und enthielt zahlreiche Unwahrheiten über meinen Vater (Jürgen Todenhöfer), über mich und unsere Reise in den „Islamischen Staat“.

Mein Vater hat den Spiegel und die Verfasserin dieser schlampig recherchierten Machwerks, Özlem Gezer, vor der Pressekammer des Landgerichts Hamburg auf Unterlassung von 14 teils umfangreichen Passagen verklagt.

Der Prozess ist jetzt rechtskräftig beendet. Der Spiegel und Frau Gezer haben in allen 14 Punkten die verlangten „strafbewehrten Unterlassungserklärungen“ abgegeben; d.h. sie dürfen keine dieser 14 Passagen je wiederholen. Andernfalls riskieren sie eine gerichtliche Bestrafung. Darüber hinaus haben sie sich verpflichtet, den gesamten Artikel, der nach Streichung der 14 Passagen aussieht wie ein gerupftes Huhn, im Internet komplett zu löschen.

Das ist ein Maximal-Ergebnis und entspricht inhaltlich zu 100 Prozent dem, was wir vom Hamburger Landgericht erbeten hatten. Kurz: Wir haben zu 100 Prozent gewonnen. Ich möchte trotzdem zwei Anmerkungen dazu machen…

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