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Es gehört zu den alltäglich Aufgaben der deutschen Staatssender, Public Relations und plumpeste Werbung für jenes kriminelle US-Establishment zu machen, das in den vergangenen Jahren aus Profitgier und geopolitischem Größenwahn mit Krieg und Terror Millionen Menschen in der islamischen Welt in Tod und Elend stürzte. Ein Teil dieser PR funktioniert durch das Rechtfertigen, Ausblenden und Verzerren dieser Verbrechen. Auf der anderen Seite werden Täter wie Obama, Clinton und selbst G.W. Bush nahezu täglich als fürsorgliche Humanisten und Demokraten angepriesen.

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Der US-Präsident und Massenmörder verdrückt sich im Januar medienwirksam einige Tränen über Opfer liberaler US-Waffengesetze. Auch diese kalkulierte Show dient einzig und allein der Propaganda – in diesem Fall gegen Waffen in Bürgerhand.

Gestern haben wir hier gezeigt, wie Atlantikbrücken-Propagandist Kleber den Zuschauern des heute-journals einreden wollte, man würde nicht über den Krieg im Jemen berichten, weil „der Syrienkrieg in den Nachrichten so viel Platz verbraucht“. Schon einen Tag später zeigen ARD und ZDF, was für sie die wirklich wichtigen „Nachrichten“ sind.

ard_logoARD 23.08.2016 tagesschau

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Sprecher: „US-Präsident Obama ist in den Bundesstaat Louisiana gereist, um sich ein Bild von der Lage im Hochwassergebiet zu machen…“

zdf_80ZDF 23.08.2016 heute-journal

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Gundula Gause: „US-Präsident Obama hat den Hochwassergeschädigten im Bundesstaat Louisiana Hilfe zugesagt. Heute reiste er in die Stadt Baton Rouge, die besonders schlimm von den Fluten getroffen worden war…

Ein weltbewegenden Ereignis? Gehört Baton Rouge zu Deutschland? Zumindest für die aus Washington gesteuerten deutschen Staatsmedien ist diese PR für den Boss in den USA ausgesprochen wichtig, denn sie dient dazu, den Massenmörder und Völkerrechtsverbrecher konsequent als fürsorglichen Landesvater umzulackieren und eine emotionale Bindung der deutschen Öffentlichkeit zu ihren Besatzern herzustellen und aufrechtzuerhalten. Deshalb handelt es sich auch nicht um eine außergewöhnliche „Meldung“, sondern um einen festen Bestandteil der Hirnwäsche für die deutsche Öffentlichkeit.

Ob in Louisiana nun 12 oder 13 Menschen ertrunken sind und dort jetzt Steuermittel für Opfer eines Unwetters freigegeben werden, betrifft und interessiert in Deutschland quasi niemanden – wenn man mal von den Besatzungssoldaten absieht, die sowieso ihre eigenen Sender schauen.

Wenn aber im Jemen 120 Menschen – darunter viele Kinder – in einem verbrecherischen Krieg saudischer Despoten mit Unterstützung eben jenes „Humanisten“ Obama zu Tode gebombt werden, dann findet sich für diese Meldung in der Propaganda von ARD und ZDF kein Platz und nur komplette Idioten, die Claus Kleber für einen Journalisten und die öffentlich-rechtlichen Sender für Journalismus halten, denken, dies hätte keine politischen Gründe.