Peter Scholl-Latour betrachtete sich als Chronist, der auf die Frage, welche ihm häufig gestellt wurde, was er denn mit seinen Büchern bezwecken möchte, antwortete:
Gar nichts, ich möchte nur informieren!
Ramon Schack zum zweiten Todestag des großen Journalisten→
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Den Herr Peter Scholl-Latour, haetten die in kein einzigen Sender eingeladen.
Sie haetten ihn totgeschwiegen.
Er war halt ein Journalist wie einer sein sollte. Er war ueberall beliebt.
Ein Journalist der informiert ist in der heutigen Zeit in Deutschland fast unmoeglich.
Wenn PETER SCHOLL-LATOUR ein Journalist gewesen wäre, könnte er als ein großer dieser Zunft der Lügner bezeichnet werden, weshalb ich nicht davon ausgehe, dass die Bezeichnung Journalist auf ihn zutrifft.
Ich bezeichne ihn lieber als einen der Großen ‚Berichterstatter“ des 20. Jahrhunderts, der oft zeitnah von historischen Ereignissen berichtet hat und selber in die Ereignisse “eingriff“ und schon vor dem Kollaps der USSR die “neuen“ (alten) Staaten prognostizierte: Seien es die “Staaten“, die aus Jugoslawien hervorgingen oder die späteren “GUS“-Gebilde, wie er ja auch den “Sieg“ in Südostasien gegen die USA — “wo alle Welt noch an die Amis glaubte“ — “vorhersah“ oder Ayatollah Ruhollah Khomeini in den Iran begleitete, der ihm die neue Verfassung anvertraute (“falls ich dort ankomme und die Revolution scheitert“) …
Ich finde, dass ist mehr als bloß “Journalist“ …
Egal was er gesagt hätte,er hätte den Mittelweg gewählt,den Frieden.Manche wollen doch stets provozieren.Jeder Arsch hat Dreck am stecken,fragt sich nur wann Ihr denunziert wird.
Hab letztens einen Vogelschwarm beim Autofahren beobachtet.Mehrere Sekunden flogen sie auf dem Feld,doch irgendwie schienen die sich alle einig.Richtungswechsel inklusive.Unglaublich
Ich habe fast alle Bücher von PSL gelesen. Am Wichtigsten finde ich seine Einsicht in die politischen Ereignisse verbunden mit einer positiven Erkenntnisfähigkeit. Er hat Fehler eingesehen und auch benannt. So hat er die Zerschlagung der sozialistischen Bestrebungen in Afrika verurteilt (Afrikanische Totenklage) und sehr wohl die Rolle der USA bei dem Attentat auf das WTC klar angesprochen.
Ja, das ist eben der riesengroße Unterschied zwischen einem Journalisten und einem selbsternannten Journalisten in Staatsauftrag, nämlich, dass Ersterer den journalistischen Ethos, zu informieren, praktiziert. Die Letzteren schreiben allen Müll zusammen oder einfach ab, den man ihnen vorlegt, ohne die Quellen genau zu prüfen.