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Schon im Kalten Krieg hat die westliche Propaganda unter Kontrolle des US-Imperiums den Sport missbraucht, um Politik zu machen. Nach der militärischen Intervention der Sowjets 1979 auf Seiten der afghanischen Regierung gegen vom Westen unterstützte, islamische „Freiheitskämpfer“, wurde von den USA eine Propagandakampagne zum Boykott der olympischen Spiele 1980 in Moskau gestartet, dem sich die BRD als Vasall der USA anschloss.

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Die Parallelen zur aktuellen Hetze gegen Russland vor dem Hintergrund geopolitischer Kriege in islamisch geprägten Staaten und eines islamistischen Terrors sind so frappierend, wie das Schweigen der Lügenpresse am Schwanze Washingtons über eben diese historischen Parallelen in den Ohren dröhnt. Hatte Deutschland 1980 noch die Olympiade in Moskau wegen der sowjetischen Truppen in Afghanistan boykottiert, so sind es heute deutsche Truppen, die seit Jahren in Afghanistan auf Geheiß des Imperiums gegen Islamisten kämpfen und eine westliche Vasallenregierung an der Macht halten. Geht es eigentlich noch verlogener? Es geht!

Anders als Afghanistan, das zum Zeitpunkt der – als Stabilisierung geplanten – sowjetischen Intervention instabil und fragmentiert war, waren der Irak, Syrien oder Libyen zwar gegen allzu renitente Oppositionelle repressive, aber immerhin politisch stabile Staaten, die der großen Bevölkerungsmehrheit Sicherheit, Bildung und ein geregeltes Leben in weitestgehend säkular verfassten Gesellschaften boten. Alle drei Staaten wurden von den USA, Großbritannien und Frankreich durch Krieg und Proxykrieg zerschlagen und in ein Chaos aus Blut und Terror mit Millionen Opfern gestürzt.

Dass die gleiche Verbrecherpresse, die 1980 für einen Boykott der Moskauer Olympiade trommelte, heute über diese Verbrechen der USA kein wahres Wort verliert, sondern ausgerechnet wieder mit einem Trommelfeuer aus Propaganda gegen Russland agitiert, das in Syrien eben das Chaos stabilisieren will, das das Imperium angerichtet und das eine Migrations- und Terrorwelle nach Europa gespült hat, ist der vielleicht nachhaltigste Beweis, mit was für einem amoralischen, korruptem und durch und durch verkommenem Abschaum wir es in den deutschen Mainstreammedien zu tun haben.

Statt einer Kampagne zum Boykott und zur völkerrechtlichen Aburteilung derjenigen, die diese Verbrechen in der Peripherie Europas angerichtet haben, erleben wir tagtäglich immer neue Kampagnen, Diffamierungen und haltlose Unterstellungen gegen Russland. Ausgerechnet der Sport wurde und wird nun erneut für Propaganda instrumentalisiert und auch das geschieht mit einer widerwärtigen Verlogenheit und Doppelmoral, die ihresgleichen sucht.

Als der von USA und EU betriebene Putsch in der Ukraine die von den US-Eliten gewünschte Konfrontation mit Russland auf immer neue Höhepunkte trieb, erlebten wir in ARD und ZDF nicht nur eine von Gehässigkeit und Hetze madig gemachte Olympiade in Sotschi, es war auch die Zeit, zu der die ARD Hajo Seppelt auf Russland ansetzte. Der Doping-Experte bekam offensichtlich den Auftrag, Munition zu sammeln, mit der die westliche Propaganda ihre Hetzkampagne gegen Russland befeuern wollte.

Das politische Ziel, Russland komplett von der Olympiade in Rio auszuschließen, kam zweifellos aus der ARD und der Hebel sollte ein in die Welt gelogenes „Staatsdoping“ sein. Dass die von Seppelt präsentierten „Kronzeugen“ heute in den USA leben, ist wohl der beste Beweis dafür, dass ihre Anschuldigungen keiner näheren – womöglich juristischen – Betrachtung standhalten.

Die ganze Verlogenheit hinter diesem politischen Schmierenjournalismus trat in jenem skandalträchtigen Interview zutage, das die russische Journalistin Olga Skabejewa mit Seppelt führte und in dem Seppelt – von ihr nach seinen Beweisen gefragt – nicht nur ins Stottern kommt, sondern der russischen Journalistin Vorhaltungen macht, weil sie ganz offen dazu steht, dass sie im Sinne ihres Landes und der russischen Sportler recherchiert, denen zu diesem Zeitpunkt der pauschale Ausschluss von der Olympiade drohte.

ARD-Mann Seppelt attackiert eine patriotische russische Journalistin …

Seppelt_Interview

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Was Seppelt hier im Interview vorführt, ist so bezeichnend und typisch für westliche Verlogenheit und Propaganda, dass man es als beispielhaft für die Verkommenheit des gesamten – in transatlantische Netzwerke eingebundenen – Berufsstandes ansehen kann. Hier predigt ein Pharisäer journalistische Integrität, der unter dem Deckmantel des Journalismus politische Hetze und unter anderem Stimmung gegen Sportler macht, die niemals im Leben gedopt haben. Seppelt hat mit echtem Journalismus nichts zu tun und empört sich gleichzeitig über eine russische Journalistin, für die es selbstverständlich ist, im Sinne der sauberen Sportler ihres Landes, denen ein Olympiaausschluss droht, zu recherchieren, welche Fakten und Substanz hinter den Vorwürfen Seppelts stecken.

Man muss sich nicht die regelmäßige Sportberichterstattung in ARD und ZDF in Erinnerung rufen, um zu wissen, dass die deutschen Staatssender unablässig deutsche Sportler und Nationalmannschaften anfeuern und im Fall eines Erfolges abfeiern, es reicht ein Blick in die sogenannten Nachrichtensendungen, zum Beispiel die tagesthemen von gestern Abend.

… während ARD-Frau Atalay über deutsche Medaillen jubiliert

ARD 09.08.2016 tagesthemen

Bild anklicken, ARD-Mediathek!

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Pinar Ataly (jubelt): „GOOOOLD! ENDLICH! Ein 34-Jähriger und ein 16-Jähriger erlösen die deutschen Fans nach drei medaillenlosen Tagen. Michael Jung und sein Pferd Sam haben beim Vielseitigkeitsreiten die erste Goldmedaille bei den olmypischen Spielen für Deutschland geholt und es gab sogar noch mehr Edelmetall…“

Kann man die Verkommenheit dieses durch und durch verlogenen Gesindels noch deutlicher kontrastieren? Da sitzt so ein selbstgerechter Versager wie Seppelt vor einer russischen Journalistin und hält ihr vor, sie solle sich nicht mit den Sportlern ihres Landes gemein machen und in der täglichen Propaganda dieses GEZ-finanzierten Dreckssenders, der Seppelt für seine Hetze gegen Russland bezahlt, bekommt die Maulhure Atalay in den Hauptnachrichten vor laufender Kamera einen Kehlkopforgasmus, weil Deutschland die erste Goldmedaille gewonnen hat. Was für ein Hohn für all jene Zuschauer, die von dieser Journaille noch nicht komplett verblödet sind!

Die Parallelen zu 1980 und der damaligen Hetze gegen die Moskauer Olympiade sind so offensichtlich, dass es weh tut…

(Fortsetzung folgt)