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wdrDie aktuellen politischen Parallelen zum Zusammenbruch des Ostblocks sind – bei allen Unterschieden – in vielfacher Hin­sicht so frappierend, dass es einen fast schon gruselt. Es dürfte höchst spannend werden, zu sehen, ob die wahren Machthaber in Washington Deutschland eines Tages so wohlwollend in die Souveränität entlassen, wie es die Union der Sowjetrepubliken unter Moskaus zerbröckelnder Führung 1990 dankenswerter Weise vormachte.

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Sicherlich kein Zufall: Ein Fußabtreter (Schmutzfangmatte) als Symbolbild des WDR für einen Beitrag über die AfD

Das Aufkommen der AfD muss als Phänomen einer weit verbreiteten Unzufriedenheit mit den bestehenden antidemokratischen Verhältnissen betrachtet werden. Die Spaltung zwischen den politischen Apparatschiks – immer auf Linie mit Washington – und ihren bezahlten Propagandisten in den gleichgeschalteten Staats- und Konzernmedien auf der einen Seite und den Bürgern, die auszulöffeln haben, was die da oben anrichten, auf der anderen Seite, sie wächst täglich und sie wird sich beschleunigen, weil das Politbüro und seine Hofschranzen bereits so weit abgekoppelt von der Realität sind, wie sie es ihrerseits nach der „Wende“ – in so regelmäßigen wie bornierten Anflügen von Siegermentalität – den Mitgliedern des Staatsrates gerne zu attestieren pflegten.

Immer wieder haben wir hier in den vergangenen Wochen darauf hingewiesen, dass die eskalierende Propaganda, die ja eigentlich den Sinn hat, die letzten Schafe beisammen zu halten, genau das Gegenteil bewirkt, dass nämlich immer mehr Bürgern dämmert, wie sie systematisch manipuliert und für dumm verkauft werden. Die Hetze gegen die AfD ist mit ihren miesen Methoden ein wunderbares Beispiel dafür.

Beim WDR hat man sich in die Provinz aufgemacht, um vor den Landtagswahlen im kommenden Jahr zu schauen, wie die Mitglieder der AfD denn so ticken. Schon der Programmhinweis auf der Webseite des WDR verdeutlicht einmal mehr, dass man diese Partei von Seiten des Staatsfunks als etwas Fremdartiges betrachtet, das die bestehenden Verhältnisse bedroht. Insofern verhält sich ironischerweise der Staatsfunk zum AfDler, wie der AfDler zum muslimischen Migranten: vorurteilsbeladen und ablehnend.

Dass man die eigenen Vorurteile (AfDler gegenüber Muslimen, Journaille gegenüber AfDlern) in der gesellschaftlichen Echokammer, in der man sich bewegt, selbst ständig befeuert und verstärkt, ist beiden entweder nicht bewusst oder aber Teil einer politischen Strategie, die die bestehenden Verhältnisse (für den AfDler die tradierte Gesellschaft, für die Journaille die tradierte politische Herrschaft) konservieren soll.

Kurz gesagt: AfD-Anhänger machen Stimmung gegen eine unkontrollierte Zuwanderung, insbesondere aus Kulturkreisen, von denen sie – nicht zu Unrecht – erhebliche Probleme erwarten. Ihr politische Engagement ist aber in jeder Hinsicht nicht nur legitim, sondern originäre Aufgabe eines jeden Demokraten. Der Staatsfunk macht seinerseits Stimmung (bis hin zur Hetze) gegen die AfD und das wiederum ist alles andere als legitim, denn die sogenannten „öffentlich-rechtlichen“ Anstalten sind laut Staatsvertrag – aus bekannten Gründen – der Objektivität, Ausgewogenheit und Unparteilichkeit verpflichtet.

Auch der aktuelle Beitrag des WDR spiegelt also die bekannten Ressentiments, die die Medien seit jeher gegen diese Partei schüren, die ursprünglich antrat, den gescheiterten Euro zu beseitigen und nun – seit der Flüchtlingswelle – gegen eine Politik der offenen Grenzen kämpft. Darauf, dass die Hetze der Medien gegen die AfD nicht folgenlos bleiben wird, haben wir hier im Blog wie gesagt mehr als einmal hingewiesen und die Bestätigung für diese – alles andere als überraschende – Einschätzung kommt nun direkt aus der Partei selbst.

WDR-Schmierenjournalist Beckmann tischt erneut die Boateng-Lüge auf und würzt sie – wie schon zuvor sein Kollege Thomas Roth in den tagesthemen – einmal mehr damit, dass es sich um einen „schwarzen“ Nationalspieler handele. Tatsächlich war die Hautfarbe Boatengs niemals Teil des angeblichen „Zitats“ und in Wahrheit, kannte Gauland weder Boateng, noch dessen Hautfarbe, als die Berufslügner der FAS ihm diesen Satz schon mit der Absicht der späteren Diffamierung in den Mund legten.

Ausschnitt des WDR-Beitrags ab 3:18min (19MB):

Holger Beckmann (WDR): „Wir beginnen unsere Suche in der Zeit, als gerade das Zitat von AfD-Vizechef Gauland die Runde macht. Das Zitat, dass man den schwarzen Nationalspieler Jerome Boateng zwar gerne auf dem Fußballfeld sehe, ihn aber nicht als Nachbarn wolle.“

AFD-Mitglied Sonja Schaak: „Ja, ich finde es zunächst einmal sehr schade, dass die Medien da wieder eine Sache aufgegriffen, verfälscht und falsch dargestellt haben. ich würde mir da eine neutralere Berichterstattung sehr wünschen.“

Holger Beckmann (WDR): „So sieht es Sonja Schaak aus dem Vorstand des AfD-Bezirks Detmold. Sie ist stellvertretende Sprecherin des Kreisverbandes Lippe. Die Medien also verzerren die Dinge. Gauland wurden falsche Worte in den Mund gelegt – mal wieder.“

Philipp Ruhmhardt (WDR): „Das sieht auch Lisa Kristin Radke so. Eine junge AfD-Frau aus dem Parteibezirk Arnsberg.“

AFD-Mitglied Lisa Kristin Radke: „Naja, schlechte Erfahrungen macht man ganz häufig, indem Sachen verfälscht dargestellt werden. Zitate werden doch relativ verzerrt wiedergegeben und auch Mitschnitte werden so gewählt, dass der eigentliche Sinn verfälscht wird.“

Die hier dokumentierte wachsende Erkenntnis in weiten Teilen der Bevölkerung, dass die von den Altparteien kontrollierten, staatlichen Lügensender ARD und ZDF vorsätzlich und politisch motiviert Zitate fälschen und die Realität verzerren, ist gar nicht hoch genug einzuschätzen. Diese AfD-Mitglieder, die durchaus die Mitte der bürgerlichen Gesellschaft repräsentieren, werden sich immer mehr bewusst, in welchem System aus Manipulationen sie sich befinden. Diese Erkenntnis wird sich nicht einfach auflösen oder zurückdrehen lassen. Es ist eine bemerkenswerte, tiefgreifende und wichtige Entwicklung, die gesellschaftliche Folgen haben wird.